Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

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Martin Lutz
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#26

Beitrag von Martin Lutz » Mi 10. Jul 2019, 06:25

moppe hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 21:45
persus hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 21:00
Stimme hier definitiv zu. Der eine Hersteller nutzt die Lautsprecher-Pins als zusätzliche Funktionsausgänge, bei Nicht-Sound-Decodern. Der andere Hersteller nutzt die Susi-Pins als zusätzliche Funktionsausgänge (hier zumindest konfigurierbar), uvm. Unter Standard verstehe ich definitiv was anderes. Und dann frage ich mich: Wozu? Lok-Hersteller kommen bestimmt nicht auf die Idee, irgend eine lastgeregelte Funktion mit den Lautsprecher-Pins zu verschalten. Viel Spaß dabei, wenn man dann einen LokSound anschließt. Von daher: Wozu?
Es ist in meiner Augen unverständig warum alle Hersteller sitzen rund dem Tisch, trinken Kaffee und machen neue RCN normen.
Wenn sie kommt zu hause kochen sie alle weiter auf ihren eigenen Suppe - genau wie du es beschreibt haben.

Warum dann überhaupt zeit spendieren in RCN (RailCommunity)?



Klaus
Das mit dem runden Tisch, wäre schön. Ist aber nicht. Jeder Hersteller betrachtet den anderen als Todfeind und muss bekämpft werden. Stattdessen merkt nicht einmal Märklin, dass Märklin und Trix eigentlich zum selben Hersteller gehört, denn:

Die könnten doch ihre Loks so konstruieren, dass zwischen Drei- und Zweileiter grundsätzlich das gleiche Modell verkauft werden könnte. Es wäre technisch ein Klacks, der Lok einen Schalter zu verpassen und generell einen Mittelschleifer in die Schachtel legt. Der Kunde könnte dann den Schalter auf 2Leiter stellen und die Lok fährt auf Zweileitergleisen. Schalter auf 3Leiter umlegen, Schleifer anklipsen und fertig ist die Märklin Lok. Das bedruckte Märklin Logo würde auch das Trix-Logo auf der Packung nicht auffressen (mittlerweile weiss ja jeder, dass Trix und Märklin zur gleichen Firma gehören). Ihre heutigen Decoder kennen dann alle Protokolle (Erstaunlich, dass man heute es geschafft hat sowohl mfx als auch DCC in die Loks zu integrieren, aber diese Zangengeburt...!), weil man da auch schon seit Jahren (oder Jahrzehnten) unfähig ist Standards zu setzen. Das wäre einie logistische Sparmöglichkeit, die sich gewaschen hat.

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#27

Beitrag von Wilstein » Mi 10. Jul 2019, 12:36

Fakt ist, wer die technischen Möglichkeiten eines z. B. ESU Decoders voll ausschöpfen möchte, kommt um einen Programmer nicht herum. Ich habe immer wieder den Eindruck, als wenn viele Kollegen gar nicht wissen, was überhaupt möglich ist, oder deren Ansprüche sind wirklich so gering.

Der Sound einer Lok aus der Schachtel oder ein Sound der von einem Händler aufgespielt wurde, ist sozusagen lediglich die Rohfassung. Die eigentliche Einstellung beginnt jedoch erst nach dem Aufspielen des Sounds auf den Decoder, was auch mit einem Programmer gerne mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann.
Deswegen ist es von klarem Vorteil, wenn man sich möglichst früh für einen einzigen Anbieter (ESU, Zimo, D&H etc.) entscheidet, wodurch man sehr schnell die Möglichkeiten und Eigenarten des jeweiligen Decoders kennelernt. Man muss dann auch nicht wegen jeder Kleinigkeit im Forum nachfragen.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#28

Beitrag von digitalo » Mi 10. Jul 2019, 12:54

Hallo Thomas

100% d'accord

bis dahin
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Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#29

Beitrag von Martin Lutz » Mi 10. Jul 2019, 13:43

Wilstein hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 12:36
Fakt ist, wer die technischen Möglichkeiten eines z. B. ESU Decoders voll ausschöpfen möchte, kommt um einen Programmer nicht herum. Ich habe immer wieder den Eindruck, als wenn viele Kollegen gar nicht wissen, was überhaupt möglich ist, oder deren Ansprüche sind wirklich so gering.

Der Sound einer Lok aus der Schachtel oder ein Sound der von einem Händler aufgespielt wurde, ist sozusagen lediglich die Rohfassung. Die eigentliche Einstellung beginnt jedoch erst nach dem Aufspielen des Sounds auf den Decoder, was auch mit einem Programmer gerne mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann.
Deswegen ist es von klarem Vorteil, wenn man sich möglichst früh für einen einzigen Anbieter (ESU, Zimo, D&H etc.) entscheidet, wodurch man sehr schnell die Möglichkeiten und Eigenarten des jeweiligen Decoders kennelernt. Man muss dann auch nicht wegen jeder Kleinigkeit im Forum nachfragen.
Volle zustimmung.
Der Preis des Programmers mit einer Lok aufwiegen zu wollen, empfinde ich als völlig falscher Ansatz. So wird man nie weiter kommen. Man rüstet sich damit nur besser auf zukünftige Modellanschaffungen. Und erst Recht, wenn man dann sein Lieblingsmodell halt dann nicht mehr bei Märklin anschafft, sondern bei einem anderen Hersteller. Mit einer guten Decoderprogrammierausrüstung wappnet man sich für die verschiedensten Hersteller. Als Beispiel: ich kaufe mir häufig Modelle, dessen Vorbilder in der Schweiz verkehren. Märklin hat hier extrem wenig zu bieten. Einen Kiss von Städler, krieg ich nur von Liliput. Dieser hat einen ESU Decoder on Board. Genau so einen Domino, oder den Flirt oder GTW, ICN oder eine Dampflok (wenn es nicht die C5/6 ist. Den RBe 4/4 (aktuell auf den Markt gekommen von Piko). Bei all diesen Modellen ist kein Märklin Decoder verbaut. Weiter gehts bei Bemo und den RhB Modellen (Märklindecoder??). Vielleicht kostet der Lokprogrammer in der Anschaffung soviiel wie eine Lok, kann sein aber den Lokprogrammer brauch ich immer wieder bei jedem Decoder, der mir in die Finger kommt. So muss ich mir nicht bei jedem WQunschmodell die Frage stellen, wie ich den Decoder programmieren muss oder kann. Da selle ich dann der Wunsch nach dem Modell in den Vordergrund.

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#30

Beitrag von persus » Mi 10. Jul 2019, 22:00

Wilstein hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 12:36
Fakt ist, wer die technischen Möglichkeiten eines z. B. ESU Decoders voll ausschöpfen möchte, kommt um einen Programmer nicht herum. Ich habe immer wieder den Eindruck, als wenn viele Kollegen gar nicht wissen, was überhaupt möglich ist, oder deren Ansprüche sind wirklich so gering.

Der Sound einer Lok aus der Schachtel oder ein Sound der von einem Händler aufgespielt wurde, ist sozusagen lediglich die Rohfassung. Die eigentliche Einstellung beginnt jedoch erst nach dem Aufspielen des Sounds auf den Decoder, was auch mit einem Programmer gerne mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann.
Deswegen ist es von klarem Vorteil, wenn man sich möglichst früh für einen einzigen Anbieter (ESU, Zimo, D&H etc.) entscheidet, wodurch man sehr schnell die Möglichkeiten und Eigenarten des jeweiligen Decoders kennelernt. Man muss dann auch nicht wegen jeder Kleinigkeit im Forum nachfragen.
Kann schon sein. Da ich keinen LokProgrammer habe, kann ich es auch nicht wissen. Das würde aber implizieren, dass der Decoder mehr kann, als in der Bedienungsanleitung dokumentiert ist, oder?
Nun, ihr habt mich jetzt richtig neugierig gemacht. Vielleicht kaufe ich mir doch einen LokProgrammer.
Zuletzt geändert von persus am Do 11. Jul 2019, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Pero
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#31

Beitrag von Wilstein » Mi 10. Jul 2019, 22:17

persus hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 22:00
Wilstein hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 12:36
Fakt ist, wer die technischen Möglichkeiten eines z. B. ESU Decoders voll ausschöpfen möchte, kommt um einen Programmer nicht herum. Ich habe immer wieder den Eindruck, als wenn viele Kollegen gar nicht wissen, was überhaupt möglich ist, oder deren Ansprüche sind wirklich so gering.

Der Sound einer Lok aus der Schachtel oder ein Sound der von einem Händler aufgespielt wurde, ist sozusagen lediglich die Rohfassung. Die eigentliche Einstellung beginnt jedoch erst nach dem Aufspielen des Sounds auf den Decoder, was auch mit einem Programmer gerne mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann.
Deswegen ist es von klarem Vorteil, wenn man sich möglichst früh für einen einzigen Anbieter (ESU, Zimo, D&H etc.) entscheidet, wodurch man sehr schnell die Möglichkeiten und Eigenarten des jeweiligen Decoders kennelernt. Man muss dann auch nicht wegen jeder Kleinigkeit im Forum nachfragen.
Kann schon sein. Da ich keinen LokProgrammer habe, kann ich es auch nicht wissen. Das würde aber implizieren, dass der Decoder mehr kann, als in der Bedienungsanleitung dokumentiert ist, oder?
Nun, ihr habt mich jetzt richtig neugierig gemacht. Vielleicht kaufe ich mir doch einen LokProgrammer.

Gruß
Pero
Eine einmalige Anschaffung die ich alles andere als bereut habe. Dazu muss ich sagen, dass sämtliche Fahrzeuge meines Bestandes mit ESU LokSound oder Lopi ausgerüstet sind, für mich die besten Decoder die es z. Z. auf dem Markt gibt.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#32

Beitrag von persus » Mi 10. Jul 2019, 22:54

Wilstein hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 22:17
Dazu muss ich sagen, dass [...] ESU LokSound oder Lopi [...} für mich die besten Decoder die es z. Z. auf dem Markt gibt.
Stimme voll und ganz zu. Ich habe auch fast ausschließlich ESU im Einsatz. Daneben habe ich vereinzelt D&H im Einsatz, weil es sich entweder um eine Brawa Digital+ Lok mit von Werk aus verbautem Sound-Decoder handelt oder weil der Sound meiner Meinung nach besser ist (in meinem Fall die Taurus).
Gruß
Pero
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#33

Beitrag von moppe » Do 11. Jul 2019, 05:12

persus hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 22:54
oder weil der Sound meiner Meinung nach besser ist (in meinem Fall die Taurus).
ESU hab in meiner Augen der unbedingt beste Taurus Sound, weil der Tonleiter ist einzelsounds, wer zusammen machen ein Tonleiter wer ist genau mit de Geschwindigkeit (wie der Vorbild) und hab Schleudern/Durchdrehen der Räder mittels Funktionstaste.


Klaus
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#34

Beitrag von Martin Lutz » Do 11. Jul 2019, 06:28

Wilstein hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 22:17
Kann schon sein. Da ich keinen LokProgrammer habe, kann ich es auch nicht wissen. Das würde aber implizieren, dass der Decoder mehr kann, als in der Bedienungsanleitung dokumentiert ist, oder?
Nein, das nicht. Man sieht den Funktionsumfang durchaus in der Anleitung: nur: eine herkömmliche Programmierung ist ohne Lokprogrammer einfach viel zu kompliziert. Mit Lokprogrammer ist das Programmieren so komfortabel, dass man schnell dazu geneigt ist, etwas auszuprobieren. Und dann erkennt man das wirkliche Potential des Decoders.

Ich schmunzle in diesem Hobby immer wieder auf Fragen wie "...lohnt sich denn das, wenn ich das und das anschaffe...?" Da muss man halt sagen: aus finanzieller Sicht ist das Hobby Modelleisenbahn (wie jedes andere Hobby auch) überhaupt nicht lohnenswert. Im Gegenteil: es kostet. Die Frage ist eher aus emotionaler Sicht (...lohnt sich das...?). Und da muss sich der Frager aber selber die Antwort geben, ob es sich für ihn persönlich lohnt, ob er den Mehrwert des Spasses für sich persönlich sehen kann, will oder nicht. Oder eben, die Aussage: für dieses Geld könnte ich auch eine Lok kaufen. Diese Frage kann man sich dann auch bei Wagen stellen. Bei einem 10 Wagen IC kosten die Wagen vermutlich auch mehr als die Lok. Dann sage ich halt: tja, eine Eisenbahn ohne Wagen nur mit Loks....? oder bei Schienen: ein grosser Kreis mit etwa 100 Gleisstücken kostet vielleicht auch so viel wie eine Lok. Na ja, eine Eisenbahn ohne Schienen...?

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#35

Beitrag von Stadtbahner » Do 11. Jul 2019, 06:39

Für mich hat sich der ESU Lokprogrammer gelohnt.
- wegen der Decoder-Updates, die Fehler ausbügeln.
- wegen der einfachen Programmierung, z.B. meines vierteiligen BR 480 von Hobbytrain mit dessen umfangreichen Lichtfunktionen.
- Sound habe ich noch keinen, aber was jetzt noch nicht ist, könnte ja irgendwann Mal werden.
Viele Grüße, Marc

Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Fleischmann Entladebühne.
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#36

Beitrag von persus » Do 11. Jul 2019, 07:43

Da nimmst du mich jetzt aber unnötigerweise auseinander. Zumindest versuchst du es. ;)
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
Ich schmunzle in diesem Hobby immer wieder auf Fragen wie "...lohnt sich denn das, wenn ich das und das anschaffe...?" Da muss man halt sagen: aus finanzieller Sicht ist das Hobby Modelleisenbahn (wie jedes andere Hobby auch) überhaupt nicht lohnenswert. Im Gegenteil: es kostet. [...]
Eben, wie jedes andere Hobby auch.
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
[...] Die Frage ist eher aus emotionaler Sicht (...lohnt sich das...?). Und da muss sich der Frager aber selber die Antwort geben, ob es sich für ihn persönlich lohnt, ob er den Mehrwert des Spasses für sich persönlich sehen kann, will oder nicht. [...]
Genau.
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
[...] Oder eben, die Aussage: für dieses Geld könnte ich auch eine Lok kaufen. Diese Frage kann man sich dann auch bei Wagen stellen. Bei einem 10 Wagen IC kosten die Wagen vermutlich auch mehr als die Lok. Dann sage ich halt: tja, eine Eisenbahn ohne Wagen nur mit Loks....? oder bei Schienen: ein grosser Kreis mit etwa 100 Gleisstücken kostet vielleicht auch so viel wie eine Lok. Na ja, eine Eisenbahn ohne Schienen...? [...]
Die Lok stand exemplarisch für "die Dinge, an denen ich Freude habe". Schienen, elektrisch geschaltete Weichen und dergleichen inbegriffen. Wagons natürlich auch. Und LokSounds (V4 und V5). Und.... :D

Persönlich muss ich hier feststellen, dass der emotionale Wert sehr häufig seine Grenzen im finanziellen Wert findet. Völlig unabhängig davon, ob sich jemand einen Programmer leisten kann (einige haben derer zwei oder auch drei) ist immer die Frage, ob einem der Programmer das Geld wert ist.

Nichtsdestotrotz: Ihr habt mich neugierig gemacht. Ich glaube, ich werde mir einen zulegen. Kann ich immer noch in der Bucht versenken, wenn er mich nicht überzeugt. ;)

Gruß
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#37

Beitrag von Wilstein » Do 11. Jul 2019, 12:18

persus hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 07:43
Da nimmst du mich jetzt aber unnötigerweise auseinander. Zumindest versuchst du es. ;)
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
Ich schmunzle in diesem Hobby immer wieder auf Fragen wie "...lohnt sich denn das, wenn ich das und das anschaffe...?" Da muss man halt sagen: aus finanzieller Sicht ist das Hobby Modelleisenbahn (wie jedes andere Hobby auch) überhaupt nicht lohnenswert. Im Gegenteil: es kostet. [...]
Eben, wie jedes andere Hobby auch.
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
[...] Die Frage ist eher aus emotionaler Sicht (...lohnt sich das...?). Und da muss sich der Frager aber selber die Antwort geben, ob es sich für ihn persönlich lohnt, ob er den Mehrwert des Spasses für sich persönlich sehen kann, will oder nicht. [...]
Genau.
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 06:28
[...] Oder eben, die Aussage: für dieses Geld könnte ich auch eine Lok kaufen. Diese Frage kann man sich dann auch bei Wagen stellen. Bei einem 10 Wagen IC kosten die Wagen vermutlich auch mehr als die Lok. Dann sage ich halt: tja, eine Eisenbahn ohne Wagen nur mit Loks....? oder bei Schienen: ein grosser Kreis mit etwa 100 Gleisstücken kostet vielleicht auch so viel wie eine Lok. Na ja, eine Eisenbahn ohne Schienen...? [...]
Die Lok stand exemplarisch für "die Dinge, an denen ich Freude habe". Schienen, elektrisch geschaltete Weichen und dergleichen inbegriffen. Wagons natürlich auch. Und LokSounds (V4 und V5). Und.... :D

Persönlich muss ich hier feststellen, dass der emotionale Wert sehr häufig seine Grenzen im finanziellen Wert findet. Völlig unabhängig davon, ob sich jemand einen Programmer leisten kann (einige haben derer zwei oder auch drei) ist immer die Frage, ob einem der Programmer das Geld wert ist.

Nichtsdestotrotz: Ihr habt mich neugierig gemacht. Ich glaube, ich werde mir einen zulegen. Kann ich immer noch in der Bucht versenken, wenn er mich nicht überzeugt. ;)

Gruß
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Du wirst eher eine Lok, aber nicht den Programmer wieder verkaufen, jede Wette. Allerdings braucht es seine Zeit, bis man damit wirklich gut zurecht kommt. Eine BA liegt dem Programmer nicht bei, alles Learning by doing. Ist im Grunde aber selbsterkärend. Wenn du nicht weiter kommst, gibt es ja noch dieses Forum, wo du mit Sicherheit geholfen wirst :wink:
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#38

Beitrag von Martin Lutz » Do 11. Jul 2019, 13:19

Wilstein hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 12:18
Du wirst eher eine Lok, aber nicht den Programmer wieder verkaufen, jede Wette.
Auch das eine Argumentation, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich kaufe etwas für meine Modellbahn, weil ich Freude daran habe und denke sicher nicht an einen Wiederverkauf. Lustig, wenn einer seine Gleise deshalb nicht einschottert dabei damit argumentiert, dass der Wiederverkaufswert der Gleise darunter leiden, wenn man sie mit Schotter verschmutzt. Äähh, wie bitte?

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#39

Beitrag von gabli » Do 11. Jul 2019, 16:06

Hallo Martin,
Martin Lutz hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 06:24
Und was ist dann NEXt? https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... x-kJ8Ir4KtSorry, noch eine andere Schnittstelle. Das hat doch mit Standard nichts mehr zu tun. Das ist ja nicht einmal mehr ein Quasi Standard. Da wird sogar noch von Next 18 und Next 18-S für Sound. Diese beiden sind dann ja nicht einmal kompatibel zueinander.
Die Next-Schnittstelle ist ein Segen für kleine Modelle mit wenig Platz, z.B. von Bemo. Next 18 und Next 18S unterscheiden sich nicht an der Belegung der Anschlüsse sondern am auszusparenden Platz in der Lok. Sounddecoder sind nun mal etwas grösser. Bemo verwendet die Next 18 Schnittstelle in den meisten neueren Modellen. In Bemo-Loks, die einen neuen Decoder benötigen (wegen meiner Umstellung auf DCC) bekommen eine Next 18 Schnittstelle von D&H, wo dann ein Next 18 Decoder von D&H oder ESU eingesteckt wird, was bestens funktioniert.

Beispiel:

Bild

Bild
Martin Lutz hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 06:24
Für mich ist das bloss ein Chaos und hat mit Standard nichts mehr zu tun! Insgesamt finde ich die Plux Schnittstellen am durchdachtesten!
Da gehe ich mit Dir voll einig, PLuX sollte heute die einzige Schnittstelle sein, aber für kleine Modelle ist Next18 wirklich die geeignetste, bessere Schnittstelle, allenfalls geht noch die PLuX 12 Schnittstelle für kleine Modelle.
Martin Lutz hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 06:24
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: ich würde Decoder verwenden, die gleich die Schnittstelle trägt, die in der Lok eingebaut ist und kein Adapter. Da ist halt ESU am besten sortiert. Und wenn man auch ein bisschen sich loslösen will vom Märklin Einheitsbrei, empfehle ich für die Zukunft auch die ESU Programmiertools (Lokprogrammer, Decoderprüfstand, welcher alle Arten von Schnittstellen drauf hat) Es lohnt sich....
....Ich bleibe dabei: Märklin wird kaum je auf Plux wechseln.
Ja, so ist es und wird es auch bleiben. Ich habe den ESU-Lokprogrammer mit der Prüfplatine und den D&H Programmer je im Doppel, da ich diese nicht immer zwischen Anlage und Wohnung hin und her tragen will. Auch beschränke ich mich nur auf Decoder von D&H und ESU (je nach Lok) und belasse allfällige ab Werk eingebaute ZIMO-Decoder (z.B. Roco-Modelle) in den Loks. Alle Loks bekommen D&H oder ESU-Decoder, sowohl für meine "DC"-Loks (die ich immer ohne Decoder kaufe) und meine beiden "AC"-Loks (eine uralte Diesellok und eine neu/alte Piko-E-Lok DB ES 64 U2-402 mit 8-pol. Schnittstelle. Bei der Piko-Lok habe ich den eingebauten "Einfachdecoder" durch einen ESU-Decoder ersetzt und die Kabel direkt an die entsprechenden Stellen gelötet. Hätte diese Lok eine Plux22-Schnittstelle gehabt, wäre ein Plux16 Decoder von D&H zum Einsatz gekommen, da diese Lok ausser Frontlicht keine weiteren Funktionen hat.

Freundliche "HELIS"-Grüsse

Gian
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#40

Beitrag von Martin Lutz » Do 11. Jul 2019, 17:43

gabli hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 16:06
Next 18 und Next 18S unterscheiden sich nicht an der Belegung der Anschlüsse sondern am auszusparenden Platz in der Lok. Sounddecoder sind nun mal etwas grösser. Bemo verwendet die Next 18 Schnittstelle in den meisten neueren Modellen.
Schau mal unter https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem662_d.pdf die Pin 7 und 17. Beim S schliesst man da den Lautsprecher an, während es beim Decoder ohne Index S die Schaltausgänge AUX 5 und 6 sind, die an diesen Pin angeschlossen sind. Brauch ich diese beiden AUX als Schaltausgänge, dann wirds für den Sound schwierig.

Das ist bei Plux wesentlich besser gelöst. Da hat jeder Pin bei jeder Variante die gleiche Belegung: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem658_d.pdfWenn die Lok also eine Plux22 Schnittstelle hat, kann ich auch einen Plux16 Decoder dort einstecken und die Lok funktioniert (Halt ohne die Funktionen die Steckeraussen belegt sind). Index- oder Codierpin ist der Pin 11

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#41

Beitrag von persus » Do 11. Jul 2019, 19:42

Wilstein hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 12:18
Du wirst eher eine Lok, aber nicht den Programmer wieder verkaufen, jede Wette. Allerdings braucht es seine Zeit, bis man damit wirklich gut zurecht kommt. Eine BA liegt dem Programmer nicht bei, alles Learning by doing. Ist im Grunde aber selbsterkärend. Wenn du nicht weiter kommst, gibt es ja noch dieses Forum, wo du mit Sicherheit geholfen wirst :wink:
Und genau da bin ich skeptisch.
  • Erstens, ich benutze Macs. Es ist zwar nicht schwer, eine Virtuelle Maschine einzurichten und damit Windows unter einem Mac zu betreiben. Ein Ärgernis ist es aber allemal.
  • Und zweitens, es hat mich auch ein wenig Einarbeitungszeit gekostet, die Dokumentation und die dahinter steckende Systematik zu verstehen. Aber ich finde sowohl die Dokumentation als auch die Systematik (Philosophie der Decoder) völlig eingängig.
Schau mal hier, so programmiere ich meine Rangier-Loks.
persus hat geschrieben:
Mo 4. Mär 2019, 19:47
Meine Rangier-Loks programmiere ich immer nach folgendem Schema.
(Normalerweise habe ich die Innenraumbeleuchtung auf der Taste F5, da das hier aber eine Rangierlok ist, habe ich die Taste F5 für den Kupplungswalzer genommen und dafür die Innenraumbeleuchtung zusammen mit dem Spitzenlicht auf die Taste F0 gelegt.)

TasteFunktion
 F0  Spitzenlicht, richtungsabhängig + Innenraumbeleuchtung 
 F1  Fahrtgeräusch 
 F2  Signalhorn 1 
 F3  Signalhorn 2 
 F4  Rangiergang 
 F5  Kupplungswalzer, nur bei eingeschaltetem Rangiergang 
 F6  Standsignal*, ggf. richtungsabhängig 
 F7  Wagenverbund* 

Standsignal* bedeutet, dass auf beiden Seiten nur das rote Spitzenlicht an ist. Aber nur, wenn die Lok steht. Wenn die Lok fährt, verhält sich die ganze Lok normal. Sprich, in fahrendem Zustand wird die Funktion F6 übersteuert. Im Wagenverbund reagiert das Standsignal richtungsabhängig und schaltet nur auf der Vorderseite in der Annahme, auf der anderen Seite befindet sich ein Steuerwagen mit Spitzenlicht.

Wagenverbund* bedeutet, dass alle Lichtfunktionen auf der Rückseite (Seite 2) der Lok ausgeschaltet sind. Das ist der Modus, der eingeschaltet werden muss, wenn Wagen angekuppelt sind. Fährt die Lok alleine ohne Wagen, dann bleibt dieser Modus aus. Hier ist natürlich die Annahme getroffen worden, dass die Wagen immer nur an der Rückseite gekuppelt werden.


Alle nachfolgenden Funktionstasten sind üblicherweise mit Sound-Funktionen belegt. Wen es interessiert, wie die Programmierung aussieht, hier die CV-Tabelle.

AUX0a = Eine LED des Spitzenlichts vorne
AUX0b = Eine LED des Spitzenlichts hinten
AUX1 = Elektrische Kupplungen
AUX2 = Führerstandsbeleuchtung
AUX3 = Rücklicht hinten
AUX4 = Die anderen beiden LEDs des Spitzenlichts vorne
AUX5 = Die anderen beiden LEDs des Spitzenlichts hinten
AUX6 = Rücklicht vorne

Index・CV 32・A・・B・・C・・D・・E・・F・・G・・H・・I・・J・・K・・L・・M・・N・・O・・P・・Q・
 257  2  21                    1             
 273  2  22    2                1             
 289  2  21  32                  32             
 305  2  22  32  2                32             
 321  2  25    8                2             
 337  2  26    10                2             
 353  2  25  32  8                64             
 369  2  26  32  10                64             
 385  2  2    9                144             
 401  2  20    8                16             
 417  2  24                    128             
 433  2  22    5                128             
 449  2                                   
 465  2  16                    8             
 481  2    16                      3         
 497  2    64                  4    9         

Sieht auf den ersten Blick kompliziert aus. Ist aber sehr einfach, wenn man es erst einmal kapiert hat.
Die obigen Programmierungen sind abgestimmt an etwaige Funktionsdecoder im Steuerwagen.

Habe ich es mit Loks im Personenverkehr zu tun, dann lege ich die Inneraumbeleuchtung auf F5, was bei meinen Funktionsdecodern ebenfalls so ist. In den Steuerwagen habe ich dann eine Relais-Schaltung, die über stromführende Kupplungen bei den angekuppelten Personenwagen ebenfalls die Innenraumbeleuchtung schaltet. Die Zuglaufbeleuchtung ist bei Loks im Personenverkehr an sich immer an, schaltet sich jedoch situationsbedingt passend zu F6 und F7 sowie richtungsabhängig an und aus. So spare ich mir Funktionstasten.

Viele Aspekte dieses Schemas sind darauf ausgelegt, Funktionstasten zu sparen, um noch viele Sounds mit den übrigen Funktionstasten verknüpfen zu können.

Sowas gelingt mit der MS2 manuell in einer halben Stunde.
Zuletzt geändert von persus am Do 11. Jul 2019, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Pero
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#42

Beitrag von LukasLokführer » Do 11. Jul 2019, 19:58

Hallo Pero,

bevor Du Dir den Lokprogrammer kaufst, kannst Du die Software (von der ESU Seite) herunterladen und auch ohne Hardware benutzen. Kost' nix. Dann siehst Du schon mal ob Dir das zusagt. Ich wette, es wird ;-)

Gruß,
Lukas


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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#43

Beitrag von Martin Lutz » Fr 12. Jul 2019, 06:15

persus hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 19:42
Sowas gelingt mit der MS2 manuell in einer halben Stunde.
... und mit Lokprogrammer in nicht einmal 10 Minuten... :baeh: :baeh:

Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen.

Also der Lokprogrammer (die Software) ist intuitiv zu bedienen. Da brauch ich jedenfalls keine Anleitung. Etwas schwieriger sind nur die Änderungen bei den Sound-Slot's

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#44

Beitrag von persus » Fr 12. Jul 2019, 07:19

Martin Lutz hat geschrieben:
Fr 12. Jul 2019, 06:15
... und mit Lokprogrammer in nicht einmal 10 Minuten... :baeh: :baeh: Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen. [...]
:D

OK, OK, ihr habt mich ja schon fast überredet. Nach meinem Urlaub werde ich mir mal nen Programmer zulegen.
Aber wehe, er gefällt mir nicht! :D :D
Gruß
Pero
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#45

Beitrag von gabli » Fr 12. Jul 2019, 09:44

Hallo Martin,
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 17:43
Schau mal unter https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem662_d.pdf die Pin 7 und 17. Beim S schliesst man da den Lautsprecher an, während es beim Decoder ohne Index S die Schaltausgänge AUX 5 und 6 sind, die an diesen Pin angeschlossen sind. Brauch ich diese beiden AUX als Schaltausgänge, dann wirds für den Sound schwierig.
Nein, beim D&H Sounddecoder SD18A befinden sich die beiden AUX-Ausgänge nicht auf der Next18 Schnittstelle sondern es sind am Decoder 2 Lötpins vorhanden, falls man AUX5 & 6 wirklich braucht, die hier aber unverstärkt sind (wie auch AUX3 & 4), braucht also meistens noch einen externen Verstärker.
Martin Lutz hat geschrieben:
Do 11. Jul 2019, 17:43
Das ist bei Plux wesentlich besser gelöst. Da hat jeder Pin bei jeder Variante die gleiche Belegung: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem658_d.pdfWenn die Lok also eine Plux22 Schnittstelle hat, kann ich auch einen Plux16 Decoder dort einstecken und die Lok funktioniert (Halt ohne die Funktionen die Steckeraussen belegt sind). Index- oder Codierpin ist der Pin 11
...oder einen PluX12 Decoder, der auch in die PluX22 Schnittstelle passt. Auch für mich ist die PluX22 Schnittstelle die Schnittstelle, weil am vielseitigsten einsetzbar. Die Next18 Schnittstelle ist vor allem für Bemo H0m meiner Meinung nach die ideale Schnittstelle, da die Next18-Decoder sehr klein sind und das bieten, was man braucht (D&H und ESU).

In H0 habe ich einen Next18 Decoder DH18A zusammen mit der D&H Schnittstelle in eine Trix ER-20 Lok eingebaut, ausgerüstet mit einer Platine (inkl. Beleuchtung) von Rainer Lüssi eingebaut, was bestens funktioniert und die 1,5A max. Leistung des Decoders reicht bei weitem aus (ist höher als beim Lopi 4). Ebenfalls fahren noch folgende H0-Loks mit dem DH18A: Fleischmann Dampflok DR55 4455. Roco Triebwagen SBB Fe 4/4 18518, Piko SBB RABe 9485 (Turbo). Der Next18A Decoder (D&H) mit Schnittstellenplatine ist auch für H0-Loks ideal, die noch eine 8-pol. Schnittstelle und wenig Platz haben.

Freundliche Grüsse

Gian
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Stärz ZS2+ (DCC Fahren, Melden/Schalten mit SX-BUS)
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Vivaldi-Browser 64bit
WebSite
(rev. 16.11.2019)


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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#46

Beitrag von Dreispur » Fr 12. Jul 2019, 09:52

Hallo !
Ich kann nur bestätigen wie einfach die Menüführung ist um Decoder anzupassen . Das mühselige einzeln eingeben der CV entfällt .Wenn das fertige Projekt OK ist einfach abspeichern und wenn ein Decoder verrückt spielt einfach wieder neu aufspielen . Bin sehr zufrieden damit .
Der Preis des Programmers ist bald vergessen .

Habe noch eine Frage an die Profis . Wird im Programmer auch auf eine Firmwar umgemodelt updatet wenn man die neueste Software runterladet ?.Oder gehen da nur die Daten durch die der Decoder braucht um die CV zu änderen . Habe mir über das noch keine Gedanken gemacht weil es eben immer funktioniert hat .
Was werkelt da im Programmer ? Habe den Programmer 53451 Version 2.5.x
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#47

Beitrag von Martin Lutz » Fr 12. Jul 2019, 11:52

gabli hat geschrieben:
Fr 12. Jul 2019, 09:44
Nein, beim D&H Sounddecoder SD18A befinden sich die beiden AUX-Ausgänge nicht auf der Next18 Schnittstelle sondern es sind am Decoder 2 Lötpins vorhanden, falls man AUX5 & 6 wirklich braucht, die hier aber unverstärkt sind (wie auch AUX3 & 4), braucht also meistens noch einen externen Verstärker.
Lötpins neben dem Stecker beweisen eigentlich nur, dass das Konzept schlecht durchdacht ist. Sowas darf nicht sein und versaut die Idee einer Steckverbindung im Sinne von Plug and Play ziemlich gründlich. "Uf guat Dütsch isch das weder Fisch noch Vogl"

Ist ja nicht so, dass eine wirklich durchdachte Schnittstelle mit allen erdenklichen Schikanen technisch nicht realisierbar wäre. Das ist machbar. Und zwar so, dass die selbe Schnittstelle von Z bis H0 brauchbar ist. Bei grösseren Spurweiten fliessen auch grössere Ströme, klar brauchts da wieder etwas anderes. Wichtig wäre auch, dass von einem Zeitpunkt aus, alle (ausnahmslos) Hersteller nur noch diesen Standard verwenden. Aber das wird wohl ein lebenslanger Traum bleiben.

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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#48

Beitrag von digitalo » Fr 12. Jul 2019, 11:57

Mahlzeit Anton

Also die FW von Decodern ist von Zeit zu Zeit Bestandteil eines Updates und mittlerweile ist die Version: 5.0.7. aktuell. Mit dem Update wird auch die FW des Lokprogrammer stetig aktualisiert. Beim DecoderUpdate brauchst Du nichts extra einstellen, das macht die Software automatisch, sobald Du in den Decoder einen aktualisierte Files schreiben willst.
Also Version 2.5 ... ist stein .... mittlerweile gab es die V4.xx und jetzt ist V5.xx up to date.

Bonne Chance
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Zentrale: C1 FW 1.402, LoPro, MXULFA & D&H Programmer
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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#49

Beitrag von Martin Lutz » Fr 12. Jul 2019, 12:13

Dreispur hat geschrieben:
Fr 12. Jul 2019, 09:52
Habe noch eine Frage an die Profis . Wird im Programmer auch auf eine Firmwar umgemodelt updatet wenn man die neueste Software runterladet ?.Oder gehen da nur die Daten durch die der Decoder braucht um die CV zu änderen . Habe mir über das noch keine Gedanken gemacht weil es eben immer funktioniert hat .
Was werkelt da im Programmer ? Habe den Programmer 53451 Version 2.5.x
Obwohl ich kein Profi bin (Modellbahn ist auch bei mir nur ein Hobby 8) ):
Ja, das Decoder-Firmwareupdate geht auch über den Lokprogrammer. Immer wieder meldet sich der Programmer (ohne zusätzliches Handanlegen) selber, dass der Decoder gleich noch ein Firmwareupdate erhält.


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Re: Märklin 21mtc und Pico pluX22 - Man kann doch nicht alles haben zum Programmieren

#50

Beitrag von Dreispur » Fr 12. Jul 2019, 15:48

Hallo !

Ja das Decoderupte ist mir klar . Aber was ist in dem Programmer 53451 Version 2.5.x blauen Kasterl drinnen ? Wird da auch was hineingepflanzt geupdatet .
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015

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