Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

Bereich für alle Themen der vorlbildgerechten Modellbahn, wie Zugbildungsvorschläge, Vorbildinformationen oder Betriebsabläufe im Vorbild und Ihre Umsetzung bei der Modellbahn.
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Bugwelle
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Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#1

Beitrag von Bugwelle »

Habe diese Seite zum Thema "Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne und Schlusssignalzeichen (Schlussscheiben)" gefunden:
https://www.lokschilder.info/Owala/Owala.htm

Man beachte die umfangreiche Bildergalerie!

Eine Seite von: https://www.lokschilder.info/lokschilder.htm
Viele Grüße
Jürgen 8)

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Bugwelle
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#2

Beitrag von Bugwelle »

Viele Grüße
Jürgen 8)

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Atlanta
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#3

Beitrag von Atlanta »

Moin Kollegen,

die hier gezeigten Beispiele bezüglich des ZS bei Oberwagenlaternen sind nicht ganz vollständig und nur auszugsweise wiedergegeben worden.

Bereits im Jahr 1910 wurden die Laternen abgeändert und nicht wie in dem Link beschrieben ab 1935.

Vor 1910 besaßen Schlußlaternen nach hinten eine rote Lichtscheibe und nach vorn eine grüne Lichtscheibe, die an der Pufferbohle angebrachte Laterne hatte weißes Glas mit einer roten vorsteckbaren Lichtscheibe.
Es gab aber auch noch grüne und violette Lichtscheiben.
Ab 1910 sogar eine orangene Lichtscheibe zum Vorstecken.

Das Signalbuch von 1907 erlaubt das Anbringen wahlweise einem oder zwei grünen Scheiben oder Nachtzeichen, wenn Sonderzüge nachfolgen.

Beim fahren auf zweigleisigen Bahnstrecken im Gegengleis also einer sogenannten Falschfahrt, wurde das obere linke Tagzeichen durch eine grüne runde Scheibe ersetzt, beim Nachtzeichen wurde die linke obere Laterne umgedreht und strahlte nach hinten grünes und nach vorne rotes Licht ab.
Änderung ab 1910, weiße runde Tagscheibe oben links und weißes Licht bei Nacht.

Beim fahren auf zwei parallelen, eingleisigen Bahnstrecken in der selben Richtung, mußte das dritte ZS beim Befahren des linken Gleises links an der Pufferbohle angebracht sein und beim befahren des rechten Gleises am rechten Puffer.

Beim vorausfahren eines nachfolgenden Sonderzuges, mußte die obere rechte Tagscheibe durch eine grüne, runde Scheibe ersetzt werden, bei Nacht durch grünes Licht, es war aber erlaubt auch zwei grüne Tagscheiben und zwei grüne Nachtzeichen zu verwenden.

Der letzte nachfolgende Zug zeigte wieder normales ZS.

Bei Störungen mußte der dritten Laterne ein violettes Glas vorgesteckt werden, ab 1910 ein oranges Glas.

Die Änderungen von 1910 wurden in einem Amtsblatt zum Einkleben, in der Signalordnung von 1907, veröffentlicht.

Das ZS alleine zu betrachten ist auch nicht gut, denn zu den unterschiedlichen ZS Signalen gibt es auch unterschiedliche Frontsignale.

Bei den Frontsignalen gibt es bis 1935 auch spezielle Sondersignale beim Befahren eingleisiger Bahnstrecken.

Bei zweigleisigen Bahnstrecken langten zwei Laternen aus, bei eingleisigen Bahnstrecken mußte in einigen Fällen, eine dritte Laterne unterhalb des Daches oder des Schornsteins verwendet werden.

Bei Sonderzügen trugen die vorausfahrenden Zuge ein grünes Licht an der dritten Laterne, bei Störungen ein violettes Licht ab 1910 bei Störungen ein oranges Licht.
Der letzte nachfolgende oder einzelfahrende Züge sollten drei weiße Lichter nach vorn zeigen.

Bei Falschfahrten mußte unten links nach vorn ein rotes Licht gezeigt werden, bei Rangierfahrten vorne rechts ein rotes Licht, genau umgekehrt zur Falschfahrt.
Zuletzt geändert von Atlanta am Sa 23. Mai 2020, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
LG Ingo

Genießen Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen...Die Bahn! :roll:
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Frank Schönow
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#4

Beitrag von Frank Schönow »

Atlanta hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 02:23
Das Signalbuch von 1910 erlaubt das Anbringen wahlweise einem oder zwei grünen Scheiben oder Nachtzeichen, wenn Sonderzüge nachfolgen.
Welches Signalbuch, preußisch, bayrisch, würtembergisch, sächsisch ... ?
Gruß Frank

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Atlanta
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#5

Beitrag von Atlanta »

Moin Frank,

Hier handelt es sich um einen Schreibfehler, gemeint war die Signalordnung von 1907 mit dem eingefügten Änderungsblatt von 1910, welche man in der Stadtbibliothek zu Lübeck im Lesesaal in Augenschein nehmen kann, wenn man sich das Buch in den Lesesaal bestellt.

Beim Durchlesen des Textes hättest du aber auch selber darauf kommen können, daß mir da ein Schreibfehler unterlaufen ist.

Manchmal übersieht man aber auch Schreibfehler, trotz mehrfachen Durchlesens, des eigens erstellten Textes.
LG Ingo

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oligluck
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#6

Beitrag von oligluck »

Als gebürtiger Schwoab bestehe ich auf "württembergisch"

So viel zum Thema "Schreibfehler" und notorische Besserwisserwoller 8)
Bleibt alle gesund!


Guardian71
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#7

Beitrag von Guardian71 »

Frank Schönow hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 12:18
Welches Signalbuch, preußisch, bayrisch, würtembergisch, sächsisch ... ?
Die Signalordnung galt reichsweit, d.h. für alle Bahnen innerhalb Deutschlands. Wir sind doch nicht in UK, wo jedes Bähnchen sein eigenes Süppchen kochte.

Cheers
Mark

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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#8

Beitrag von H0Fahrer »

Guardian71 hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 08:24
Frank Schönow hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 12:18
Welches Signalbuch, preußisch, bayrisch, würtembergisch, sächsisch ... ?
Die Signalordnung galt reichsweit, d.h. für alle Bahnen innerhalb Deutschlands. Wir sind doch nicht in UK, wo jedes Bähnchen sein eigenes Süppchen kochte.

Cheers
Mark
Hallo,

wir sind zwar nicht in UK, sondern im Deutschen Reich, aber auch hier wurden ganz viele Süppchen gekocht. Es gab zwar ein einheitliches Grundgerüst, das wurde aber durch länderspezifische Regelungen ergänzt und damit ist Franks Frage durchaus berechtigt. Das prominenteste beispiel ist sicher das bayrische Ruhesignal, das du eben nur in Bayern findest. Ein einheitliches Signalbuch haben wir bis heute ja noch nicht. Die Unterschiede historischer Signalbücher werden auf dieser Webseite beschrieben. Zusätzlich findet ihr dort auch ein preußisches Signalbuch von 1907 zum Download. Es ist eine Ausgabe mit Einbesserungen, trotzdem sind darin auch für den Laien markante Unterschiede entgegen dem von Ingo/"Atlanta" beschriebenen Signalbildern zu finden. Violette Signalbilder sind dort überhaupt nicht erwähnt, sollte das eine länderspezifische Regelung sein, ist Franks Frage wieder berechtigt. Die Entwicklung der Signalbilder und ihrer Vorschriften diesbezüglich ist ein außerordentlich spannendes und vielfältiges Thema.

Bis dann

Nils

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Michael K
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#9

Beitrag von Michael K »

Servus,
ich hätt da mal eine Frage zur Befestigung der Oberwagenlaternen an Schürzenwagen ohne die ausgesparten Ecken am Dach:
Wo waren die da dann angebracht? Bei EP3.
In der Mitte der Stirnwände?
Viele Grüße
Michael

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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#10

Beitrag von H0Fahrer »

Michael K hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 15:09
Servus,
ich hätt da mal eine Frage zur Befestigung der Oberwagenlaternen an Schürzenwagen ohne die ausgesparten Ecken am Dach:
Wo waren die da dann angebracht? Bei EP3.
In der Mitte der Stirnwände?
Hilft dir dieses Foto von der Eisenbahnstiftung weiter?

Nils


JoWild
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#11

Beitrag von JoWild »

Hallo
Da die Schürzenwagen von vorneherein eine durchgehende Druckluftbremse hatten war eine Sichtbarkeit nach vorne bei einer Zuglänge kleiner 200m schon 1935 nicht erforderlich. Die Halter waren vermutlich trotzdem hinten an der Dachkante.
In Epoche 3 wanderten die sicher nach unten an die Stirnwände.
Hallo Nils, das linke auf dem Bild mit dem Halter ist kein Schürzenwagen.
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Joachim

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H0Fahrer
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#12

Beitrag von H0Fahrer »

JoWild hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 15:47
Hallo
.....
Hallo Nils, das linke auf dem Bild mit dem Halter ist kein Schürzenwagen.
Hi,

meine Kenntnis über die verschiedenen Schürzenwagenbauarten ist zwar recht begrenzt, aber ist nicht der rechte Wagen der gesuchte Schürzenwagen?

Nils


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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#13

Beitrag von JoWild »

Nils ich habe nur eingrenzen wollen, dass der linke Wagen mit dem gut sichtbaren Halter kein Schürzenwagen ist.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim

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H0Fahrer
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#14

Beitrag von H0Fahrer »

JoWild hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 15:58
Nils ich habe nur eingrenzen wollen, dass der linke Wagen mit dem gut sichtbaren Halter kein Schürzenwagen ist.
Jo, das ist auch gut so. Am rechten Wagen ist der Halter für den Zugschluß schlechter zu erkennen.

Bis dann

Nils

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Michael K
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#15

Beitrag von Michael K »

Ok, aus welcher Zeit ist denn das Foto? Denn die Halter sind oben.
Aber das sind auch keine Schürzenwagen.
Sowas meine ich
Viele Grüße
Michael

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H0Fahrer
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#16

Beitrag von H0Fahrer »

Michael K hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 17:12
Ok, aus welcher Zeit ist denn das Foto? Denn die Halter sind oben.
Aber das sind auch keine Schürzenwagen.
Sowas meine ich
Hi,

das Bild ist von 1955 und in München Hbf aufgenommen. Solange die Vorschrift bestand, das das Schlußsignal möglichst weit oben angebracht werden muß, wirst du auch dort die Schlußscheibenhalter finden, unabhängig von der Wagenbauart. Ab wann auf "möglichst weit oben" in der Vorschrift verzichtet wurde, weiß ich aber auch nicht.
Nils

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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#17

Beitrag von Bugwelle »

Da ich diesen DRG-Gepäckwagen Märklin 43315

https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... icle/43315

mit Zugschlussleuchten ausrüsten wollte, wäre es wichtig, ob die Laternen oberhalb oder unterhalb der Dachkannte angebracht werden müssen. :?:

Oder so wie hier, etwas tiefer, wie bei Viessmann 5069?

https://viessmann-modell.com/sortiment/ ... d-2-stueck
Viele Grüße
Jürgen 8)

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K.Wagner
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#18

Beitrag von K.Wagner »

Zum Thema:
Die Laternen sind oberhalb der Dachlinie anzubringen. Fotos von Reisezugwagen im Archiv der Eisenbahnstiftung zeigen die Laternenhalter diverser Reisezugwagen zur Zeit der DRG immer im Bereich der Dachkante, so dass die Laternen "oben überstehen". Ich habe das Werk gerade nicht zur Hand, aber nach meiner Erinnerung ist es auf dem Abdruck der Original-Konstruktionszeichnung im Sammelwerk "Deutsche Reise- und Güterzugwagen" (Dostal?) ebenso abgebildet.
Voraussetzung: Dein Einsatzzeitraum ist die Zeit der DRG - was die Beschriftung des Wagens vermuten läßt.

Zum "Schürzenwagen":
Es ist kein "klassischer" Schürzenwagen (das sind gemeinhin die D-Zug-Wagen der Bauart 36), sondern ein Schürzeneilzugwagen (Modell z.B. von PIKO). Diese wurden gebaut, um die Zuggewichte auch im Eilzugverkehr zu reduzieren. Die geschweißten Wagen waren einiges leichter als die genieteten. Ein Einsatzgebiet war die Direktion Karlsruhe - und da z.B. die Höllentalbahn.
Gruß Klaus

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Michael K
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#19

Beitrag von Michael K »

K.Wagner hat geschrieben:
Mi 27. Mai 2020, 17:21
Zum "Schürzenwagen":
Es ist kein "klassischer" Schürzenwagen (das sind gemeinhin die D-Zug-Wagen der Bauart 36), sondern ein Schürzeneilzugwagen (Modell z.B. von PIKO). Diese wurden gebaut, um die Zuggewichte auch im Eilzugverkehr zu reduzieren. Die geschweißten Wagen waren einiges leichter als die genieteten. Ein Einsatzgebiet war die Direktion Karlsruhe - und da z.B. die Höllentalbahn.
Meinst Du den von mir genannten Typ, Klaus?
Das ist doch ein Postwagen...
Viele Grüße
Michael

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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#20

Beitrag von Bugwelle »

K.Wagner hat geschrieben:
Mi 27. Mai 2020, 17:21
Zum Thema:
Die Laternen sind oberhalb der Dachlinie anzubringen......
Voraussetzung: Dein Einsatzzeitraum ist die Zeit der DRG - was die Beschriftung des Wagens vermuten läßt.
Danke für die schnelle Antwort.
Ja, er soll an diesen Zug: Märklin 2665
https://www.lokmuseum.de/showartikel.ph ... te=13&SID=
Viele Grüße
Jürgen 8)

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Atlanta
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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#21

Beitrag von Atlanta »

Moin Nils,
H0Fahrer hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 14:30
Das prominenteste beispiel ist sicher das bayrische Ruhesignal, das du eben nur in Bayern findest.
Interessante These, die du da aufstellst!

Bild
Bild mit der Genehmigung der Stadtbibliothek Lübeck

Wo lag denn noch Lübeck, deiner These zur Folge?
Ach ja, vermutlich irgendwo in Bayern.

Der Bahnhof war von 1852 bis zum 30. April 1908 in Betrieb bis er am 1. Mai 1908 vom größeren, neuen Hbf an anderer Stelle, ersetzt wurde.

Gleichzeitig gingen auch Signale mit der Ruhe-Halt-, Grund- und Sperrstellung außer Betrieb, die aber in dieser Position Rangierfahrten und Ausfahrten aus dem Geperrten Abschnitt ab dem Signal erlaubten.
LG Ingo

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Re: Die Oberwagenlaterne / Zugschlusslaterne

#22

Beitrag von K.Wagner »

Michael K hat geschrieben:
Mi 27. Mai 2020, 18:09
K.Wagner hat geschrieben:
Mi 27. Mai 2020, 17:21
Zum "Schürzenwagen":
Es ist kein "klassischer" Schürzenwagen (das sind gemeinhin die D-Zug-Wagen der Bauart 36), sondern ein Schürzeneilzugwagen (Modell z.B. von PIKO). Diese wurden gebaut, um die Zuggewichte auch im Eilzugverkehr zu reduzieren. Die geschweißten Wagen waren einiges leichter als die genieteten. Ein Einsatzgebiet war die Direktion Karlsruhe - und da z.B. die Höllentalbahn.
Meinst Du den von mir genannten Typ, Klaus?
Das ist doch ein Postwagen...
Ich habe mich auf das Bild bezogen.
OT: Leider sind die Drehgestelle nicht deutlich zu sehen - es könnte sogar ein Wagen mit der sog. "Krimmeler" Bauart - sehr kurzer Achsstand - sein. Und sorry - welche Wagennummern mit welchen Drehgestellbauarten unterwegs war, habe ich nicht auswendig gelernt. Obwohl der Artikel damals sehr interessant war (MIBA oder EJ....). Man merkt sich halt nur das was erstmal interessant ist - und es hat mich zum kauf eines 2. Klasse-Wagens bewogen als Ergänzung zu meiner Roco-36-er Eilzugwagen-Garnitur.
Gruß Klaus

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