Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
51
7%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
116
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
247
32%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
35
5%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
217
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
111
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 777


Analogbahner
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#326

Beitrag von Analogbahner » Mi 3. Jul 2019, 16:50

Egal, wie hoch gelobt die Doppelstockwagen werden: zwei Reisende mit Gepäck, die aneinander vorbei wollen, müssen schon ziemlich tricksen. Da die Züge selten an der vorgeschriebenen Parkposition halten, ist das Aufsuchen seines Sitzplatzes im Zug leider immer noch mühsame Quälerei und üblich. Von wegen, die Fahrgäste könnten nicht vor IHREM Wagen warten, dann ginge nämlich alles beim Einsteigen schneller! Der Zug könnte ja auch mal korrekt halten! Es ist egal, wo man wartet - durch einige Wagen muss man sich immer durchkämpfen. Für ältere Fahrgäste ist die Viertelstunde Frist bis zum Aufsuchen der Sitze knapp bemessen. Oder ist das nicht mehr so..?
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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st-oldie
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#327

Beitrag von st-oldie » Sa 13. Jul 2019, 21:14

Hallo,

Eisenbahn als Verkehrsmittel ist für mich etwas zwiespältig.

Für eine RMV Monatskarte zahle ich etwa die Spritkosten, die ich für die Fahrt zur Arbeit habe. Das ist also preislich durchaus eine Alternative, da auch der Verschleiß des eigenene PKW wegfällt. Und mit dem Taktabstand von 15 min bekommt man ja schnell einen Anschluß. Also eigentlich besser, als mit dem eigenen Auto zu fahren.

Dann hatte ich aber bei einem Test bei meinem vorherigen Arbeitgeber einmal pro Woche eine Verspätung, bei der ich den Anschluß nicht bekomme. Und in manche Randbezirke muß ich leider den doppelten Taktabstand warten. Also 30 min Wartzeit. Und morgens haben die Geschäfte auf der Zeil noch nicht mal offen, um die Zeit irgendwie rumzukriegen. Der Bus zur Verteilung in die Industriegebiete wartet natürlich auch nicht. Also laufen wenn es mehr als 20 min bis zum nächsten dauert oder warten. Das war dann in der Summe eher zum abgewöhnen als als Alternative wahrgenommen zu werden :-(

Wenn ich im Berufsverkehr nach Frankfurt einen RE nehmen kann, kann ich das Leben in vollen Zügen genießen. Die sind so überfüllt, daß ich die 30 min Fahrt im Einstiegsbereich stehen muß.

Dann kommt noch die schlechte Planung der Industriegebiete hinzu :-( Zur Arbeit zu meinem jetzigen Arbeitgeber muß ich einmal umsteigen und dann vom Bahnhof einen Bus nehmen. Da brauch ich fast das doppelte der Zeit, die ich mit dem eigenen PKW brauche (auch im Berufsverkehr!). Eigentlich schade :-( Denn den ÖPNV für den Weg zur Arbeit zu nehmen und nur für einige persönliche Fahrten die Bahn ud für die restlichen Fahrten das Auto würde viel für die Umwelt bringen und eigentlich auch den eigenen Geldbeutel entlasten. Eigentlich eine Win-Win Situation.

Für Individualverkehr ist mir die Bahn zu teuer. Attraktive Preise bekommt man wohl nur, wenn man das lang im Vorraus plant und/oder zu unattraktiven Zeitne reist. Für einen Messebesuch reise ich morgens/vormittags an und am späten Nachmittag zurück und nicht mittags, wo die Preise niedriger sind! Zu meinen Eltern fahren gibt es keinen Anschlußbus, obwohl ich einige Jahre "mit der Fahrkarte abgestimmt hatte" (Wie es die DB immer gefordert hatte). Zum EJag Fest hab ich den Kofferraum voll, ... Ausnahmen wo dann doch der RMV attraktiv ist sind manche Veranstaltungen in F, für die ich dann doch per S-Bahn anreise.

Eigentlich finde ich die Bahn für ÖPNV im Ballungsgebiet gut, speziell für die Fahrt zu Arbeit. Leider wird einem das vermiest. Und für manche private Fahrten ist die Bahn keine Alternative, weil man halt nicht von Ballungszentrum zu Ballungszentrum reist sondern in die sogenannte Fläche weiter muß oder zu viel Gepäck hat.

Tschüß
Michael


Andreas Poths
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#328

Beitrag von Andreas Poths » Fr 19. Jul 2019, 07:31

Hallo Michael :wink:
Mit den vollen RE-Zügen aus den Räumen GI, FB, FD, KO bin ich bei dir; wenn ich morgens um 6.28h mit dem Sprinter von F.-Dorf im Frankfurter Hbf einfahre, gibt es so manche Paralleleinfahrt. Da sieht man dann die armen Würmer in den Waggons stehen...
Ich vermute (!) mal, daß viele (aus ebendieser nördlichen Richtung) weiter Richtung Rhein-Main-Airport wollen; hier können wir alle zusammen nur hoffen und beten, daß die Tangente Bad Homburg - Eschborn - Flughafen so schnell wie möglich "Wirklichkeit" wird. Ich werd es in meinem Arbeitsleben wohl nicht mehr erleben, für alle anderen kann man es nur wünschen.
Zunächst darf man sich die schnelle Fertigstellung des 3-Gleisigen Ausbaus Frankfurt - Bad Vilbel ...ff herbeisehnen und die (eigentlich schon für 2019 vorgesehene) Verlängerung der S5 nach Usingen.....
Die Hoffnung stirbt zuletzt - aber sie stirbt...... :cry:
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#329

Beitrag von berndm » Mo 22. Jul 2019, 17:59

Ich verlinke hier mal noch die Übernahme von Westbahn Dostos im RE Komfortbereich durch die DB zum Einsatz als ICs.
Die Sitzbänke ohne jegliche ergonomische Rückenform entsprechen wohl der ehemaligen 4. Klasse (Traglastenabteile). Das wäre dann wohl wirklich eine Innovation auf deutschen Gleisen: ein Schnellzug mit einer derartig miserablen Komfortstufe hat sich noch keine Bahngesellschaft in der Vergangenheit getraut.
viewtopic.php?f=43&t=171084

In der Schweiz ist so was eine S-Bahn. :shock:


Ralf67
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#330

Beitrag von Ralf67 » Mo 22. Jul 2019, 18:24

Hallo berndm,
berndm hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 17:59
Ich verlinke hier mal noch die Übernahme von Westbahn Dostos im RE Komfortbereich durch die DB zum Einsatz als ICs.
Die Sitzbänke ohne jegliche ergonomische Rückenform entsprechen wohl der ehemaligen 4. Klasse (Traglastenabteile). Das wäre dann wohl wirklich eine Innovation auf deutschen Gleisen: ein Schnellzug mit einer derartig miserablen Komfortstufe hat sich noch keine Bahngesellschaft in der Vergangenheit getraut.
viewtopic.php?f=43&t=171084

In der Schweiz ist so was eine S-Bahn. :shock:
immer wieder ist zu lesen, wie verärgert Du über die DB bist.
Ich möchte die vielen Probleme und Mißstände nicht schönreden.
Aber eines würde mich sehr interessieren:

Schreibst Du nur hier im Forum deinen Ärger und Unmut über die DB oder hast Du diesen Unmut auch andere Personen wissen lassen.
Es wäre doch viel effizienter, wenn Du z.B. die obersten Verantwortlichen der DB anschreiben würdest. Dort wäre doch die eigentliche Adresse für deine Belange.
Diese Antwort würde mich ebenfalls interessieren (und bestimmt auch andere :wink: ).


Dies ist als Anregung zu verstehen.


Gruß Ralf


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#331

Beitrag von berndm » Mo 22. Jul 2019, 21:10

Ralf67 hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 18:24
....
Aber eines würde mich sehr interessieren:

Schreibst Du nur hier im Forum deinen Ärger und Unmut über die DB oder hast Du diesen Unmut auch andere Personen wissen lassen.
Es wäre doch viel effizienter, wenn Du z.B. die obersten Verantwortlichen der DB anschreiben würdest. Dort wäre doch die eigentliche Adresse für deine Belange.
Diese Antwort würde mich ebenfalls interessieren (und bestimmt auch andere :wink: ).


Dies ist als Anregung zu verstehen.


Gruß Ralf
Hallo Ralf,

wenn ich Dich richtig verstehe, dann fragst Du, ob es sinnvoll ist, sich bei der DB AG direkt, z.B. per Telefon eine Rückmeldung abzugeben, bzw. empfiehlst mir dieses zu tun.
Das mit dem Anrufen empfehlen ja auch immer die Zugbegleiter und Service Point Mitarbeiter. Dann gibt es meist noch ein Kärtchen mit einer Telefonnummer.
Von Zeit zu Zeit, wenn das Erlebte doch etwas zu viel war, rufe ich dort an. Allerdings kann ich mir den Text schon vorwegnehmen:
"Wenn der Vorfall so stimmt, dann bittet man um Entschuldigung."
"Ob das so ist, kann man nicht nachvollziehen, da man keine Daten hat."
"Ein Weitergeben der Information gibt es nicht."
"Eine weitere Ansprechperson gibt es nicht und es wird auf nichts weiter verwiesen."
Und dann: "Danke für den Anruf und noch einen schönen Tag!" ...

Einmal bin ich dann doch weitergekommen. Aber da habe ich von einem Dienstapparat im Bahnhof telefoniert. Meine andere Seite meinte, er hätte direkte Verantwortung für die Fahrdienstleiter. Der Grund meines Anrufs war, der über ein Jahr andauernde verpasste Anschluss auf eine Regionalzugverbindung, die immer mit dem gleichen Fehlverhalten: Pünktlichstes Verlassen des Bahnsteigs und dann im Vorfeld des Bahnhofs warten und damit der verpasste Zug bestens für die Reisendem mit dem verpassten Anschluss beobachtbar.
Das Gespräch war aber mega-ernüchternd: Ja, er ist für diesen Bereich zuständig. Das Problem sei ihm nicht bekannt. Er sehe keine Veranlassung, hier die Sache näher anzuschauen.
Das Gespräch kam übrigens dadurch zu Stande, dass mir über einige Wochen hinweg mehre Bahnmitarbeiter bestätigt haben, dass das ein bekannter, systemischer Fehler ist, aber halt nichts verbessert wird.

Ralf, solltest Du nun wirklich einen Ansprechpartner bei der DB AG kennen, der sich nun wirklich um das alltägliche Desaster interessiert und auch was verbessern kann, dann freue ich mich auf eine Telefonnummer.

Wenn ich die Berichte hier im Thread lese, dann scheinen recht viele mit der DB AG negative Erfahrungen machen.

Danke -- Bernd

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