Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Habt ihr Mlitär auf der Moba?

Nein
276
50%
Ja
280
50%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 556


Graf_Eulenstein

Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#176

Beitrag von Graf_Eulenstein » Sa 18. Aug 2018, 20:29

mein projekt nimmt langsam gestalt an. die erste platte ist installiert, 340 x 94 cm. als nächstes folgt im nebenraum die zweite platte, ca 280 x 94 cm. und die durchbrüche durch die zwischenwand. da das projekt aufgrund der hitze derzeit etwas ruht hab ich die zeit genutzt und weiter rollendes material, militärmodelle und figuren zusammengetragen
meinen reichsregierungszug getestet. alle 8 wagen kommen durch den radius ohne probleme. als zugkräftig erwiesen haben sich die br42 und die br96. von der mallet hab ich 3 stück mit verschiedenen lok-nummern. sehr zu empfehlen auch für große züge. :D


Beschwa
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#177

Beitrag von Beschwa » So 19. Aug 2018, 20:53

Hallo Graf,

finde es gut, dass du br42 und br96 als zugkräftig anpreist.
Doch von welchem Hersteller auf welchem Gleis verkehren die Guten... :charles:
Grüßle
Bernd


Graf_Eulenstein

Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#178

Beitrag von Graf_Eulenstein » So 19. Aug 2018, 21:37

die BR 42 ist von liliput, die beiden varianten in der tarnlackierung
die mallet ist von rivarossi

zweileiter-gleichstrom varianten. gleise sind von fleischmann.

also beide loktypen zerren bei mir die 8 großen wagen vom reichsregierungszug plus einen langen flak-wagen von liliput :)


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#179

Beitrag von hck1968 » Fr 26. Okt 2018, 09:05

Man kann nicht abstreiten, dass Militär und Eisenbahn aus der strategischen Bedeutung etwas verbindet, gerade wenn man Epoche II bzw. III baut. Ob man das auf der Modelbahn anspricht, ist natürlich eine individuelle Entscheidung.

Es grundsätzlich als "nicht existent" zu leugnen ist genauso falsch wie es über zu gewichten, geschweige denn zu verherrlichen. Bei entsprechendem Verantwortungsbewusstsein ist "weniger mehr".


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Re: Militär und Modellbahn: Ja oder Nein?

#180

Beitrag von G1600BB » Fr 26. Okt 2018, 13:53

Moin,
zumindest die Bahnsteige von Anlagen/Modulen, die die Zeit bis 1995 darstellen, aber auch darüber hinaus, vertragen Gruppen von (wehrdienstleistenden) jungen Männern bei der Zu- oder Abreise zum/vom Standort. Vll. wurde der (Modell-) Bahnhof nur deshalb nicht geschlossen, um dem Verkehrsbedürfnis der Wehrdienstleistenden Rechnung zu tragen. Einige reisten in Ausgehuniform, um sich stolz der Oma zu präsentieren, andere in "grün", die nächsten "in Zivil". Freitags und sonntags Feldjäger aufstellen, ab Epoche V auch einen Frauenanteil berücksichtigen. Beim Wechsel von der Grundausbildung zur Stammeinheit wurde ich mit einer Fahrkarte ausgestattet und reiste allein (im Sinne von selbständig -- die Kameraden verteilten sich ja auch z.T. mit denselben Zügen in Richtung Nord, West und Süd (Ost hätte von Goslar aus sehr bald Ärger gegeben), und am Zielbahnhof war ich ja auch nicht der einzige Eintreffende), mit vollem ABC-Getöse, Sack und Pack (aber ohne Waffe). Fuhr ich mit dem Zug zum Dienst, traf ich dort auch auf amerik. GIs.

So könnte man ein realistisches Bild des Reisendenquerschnitts auf Bahnhöfen darstellen, ohne gezwungen zu sein, Waffen und sonstiges Militärgerät auf der Anlage zu verteilen.
HerZlicher Gruß aus dem Norden Bremens
Jörg


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#181

Beitrag von Thunder111 » Mi 21. Nov 2018, 14:53

Moinsen,
hab mit Interesse diesen Thread gelesen und mich mitunter doch sehr gewundert, wie gravierend weit die einzelnen Ansichten auseinander gehen.
Schon erstaunlich, wie unterschiedlich hier argumentiert wird.
Auf der einen Seite werden die Nieten am Tender einer Dampflok gezählt und mit großer Empörung und Gezeter das Fehlen von Nieten beklagt. Andererseits ist gerade für EP 2 - Fahrer mit vorbildgerechtem Verkehr auf der Anlage die Nachbildung eines oder gar mehrerer Militärtransporte im Hinblick auf eine glaubhafte Epochengestaltung schon fast ein "Muss" und hat m.E. noch nichts mit Militarismus und/oder brauner Gesinnung zu tun.
Wir sollten uns vergegenwärtigen, das in den Epochen I+II die Eisenbahn zum wichtigsten Transportmittel gemacht wurde. Wer glaubhaft eine Hauptstrecke in diesen Epochen darstellen möchte, also auch ein Spiegel der Realität auf seiner Modellbahn sein will, wird sich zwangsläufig mit diesem Thema befassen müssen. Dabei müssen ja nicht von 10 Zügen gleich 8 Militärtransporte sein. Aber wir sollten auch nicht vergessen, welche Transportleistungen von der Reichsbahn erbracht wurden, um Menschen unter elendigen Umständen der sog. "Endlösung zuzuführen". Bei mir auf der Anlage läuft auch ein solcher Zug. Nicht weil mich dieses Thema fasziniert, sondern weil ich historisch korrekt abbilden möchte. Das gefällt nicht jedem, gehört aber ebenso wie die riesigen Militärtransporte in diese Zeit. Wichtig für mich ist, das wir uns beides bewusst machen, es ist schließlich ein Teil der deutschen Geschichte. Wenn ich die politische Entwicklung der letzten Jahre sehe, scheint es mir fast so, als wäre so einiges aus dieser Zeit in Vergessenheit geraten, wie sonst könnte man bestimmte Parolen aus jener Zeit heute erneut propagieren!
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie, was und in welcher Detaillierung solche Szenen dargestellt werden.

In diesem Sinne
Eberhard


AlexanderJesse
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#182

Beitrag von AlexanderJesse » Mi 21. Nov 2018, 16:22

Noch heute werden gewisse Eisenbahnlinien nur wegen dem Militär noch erhalten. In früheren Zeiten wurden sehr viele Linien nur für das Militär erstellt. Deshalb sollte ein militärisch geprägter Zug immer auf einer Eisenbahnanlage fahren dürfen.
Dies sollte immer dem Anlagenerbauer/-betreiber überlassen werden.
Gruss
Alexander
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Eine richtige Lokomotive macht "Tschuff-Tschuff" :P


JoWild
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#183

Beitrag von JoWild » Mi 21. Nov 2018, 16:38

Jeder soll sich ganz einfach die "heile" Welt auf seiner Anlage darstellen, die er mag.

Ich persönlich habe kein militärisches Zubehör zu meiner Modellbahn.

Militärtransporte prägten in den 1950ern und 1960er durchaus auch viele landschaftlich interessante Nebenstrecken auf der Eisenbahn (, die es teils heute gar nicht mehr gibt - z.B. Jossa - Wildflecken in der Rhön). Da waren das die imposantesten Züge mit ggf. Doppeltraktion und kombiniert aus Reisezugwagen und Schwerlastwagen mit entsprechender Ladung. Heute verstopft man mit den Transporten die Autobahnen.

Und bei der Deutschen Bundeswehr war noch Anfang der 70er Jahre, also ganz Anfang Epoche 4, das Reisen der Soldaten in oliv gar nicht gerne gesehen, sondern der kleine Dienstanzug war vorgesehen.

Wer allerdings Kriegsszenen auf der Modellbahn darstellen will, sollte sich einmal Gedanken darüber machen, was insbesondere in der späten Epoche II an Missbrauch der DRG gelaufen ist.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim
von mir gibt es keine Bilder, da ich keine zweifelhaften Upload-Seiten nutze.


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#184

Beitrag von DR POWER » Mi 21. Nov 2018, 17:39

Hallo zusammen
Ohne den kompletten Thread gelesen zu haben möchte ich auch mal noch meine Gedanken dazu äußern.
Militär auf der Modellbahn kann ja zum Glück in ganz verschiedenen Situationen dargestellt werden. Nicht nur in der für einige "schwierigen" Epoche 2.In dieser Epoche sollte man nach meiner Meinung schon aufpassen was man darstellt. Auch wenn es am Ende das Vorbild abbildet. Militärzüge für Truppenbewegungen würde ich noch als machbar empfinden, Deportationszüge u.ä. wären für mich ein absolutes NO GO.
In den folgenden Epochen wird es nach meinem Empfinden etwas einfacher,da die Bahn ja nur noch zu Truppenbewegungen genutzt wurde, oder wie weiter oben schon erwähnt, zur An-und Abreise der Soldaten zu ihren Standorten.
Ich wohne ja im Osten Deutschlands und hier gehörten Militärzüge zum normalen Alltag bei der DR.Egal ob NVA Züge oder Transporte für die Truppen der sowjetischen Streitkräfte. Dies nachzustellen hat auf der Modellbahn durchaus seinen Reiz.
Machbar sind Militärzüge natürlich auch nach 1990 und da kann man bei DR Themen durchaus auch den Abzug der sowjetischen/russischen Streitkräfte darstellen, denn auch da wurden zum Beispiel über den Eisenbahnfährhafen in Mukran gewaltige Transportleistungen erbracht. Und ein Truppenabzug ist bei vielen Betrachtern auch deutlich positiver besetzt als andere Militärtransporte.
Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß bei unserem schönen gemeinsamen Hobby,
Liebe Grüße, Andre
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#185

Beitrag von Transalpin » Do 22. Nov 2018, 00:38

Militärzüge für Truppenbewegungen würde ich noch als machbar empfinden, Deportationszüge u.ä. wären für mich ein absolutes NO GO.
Eine unverkrampfte Beschäftigung mit dem 3. Reich und seinen Gräueltaten außerhalb von ZDF Info und KZs wäre aber sehr notwendig bei uns und dazu gehört auch, dass man solche unschönen Dinge auch auf seiner Modellbahn zeigt, ohne dabei von anderen gleich als Nazi abgestempelt zu werden.
Eine Modellbahnanlage muss ja nicht zwingenderweise nur eine heile Welt darstellen.

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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#186

Beitrag von Jandrosch » Do 22. Nov 2018, 08:01

Transalpin hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 00:38
Militärzüge für Truppenbewegungen würde ich noch als machbar empfinden, Deportationszüge u.ä. wären für mich ein absolutes NO GO.
Eine unverkrampfte Beschäftigung mit dem 3. Reich und seinen Gräueltaten außerhalb von ZDF Info und KZs wäre aber sehr notwendig bei uns und dazu gehört auch, dass man solche unschönen Dinge auch auf seiner Modellbahn zeigt, ohne dabei von anderen gleich als Nazi abgestempelt zu werden.
Eine Modellbahnanlage muss ja nicht zwingenderweise nur eine heile Welt darstellen.
Unverkrampft können wir nicht - wir sind sogar so verkrampft mit dem Thema, dass wir gar nicht bemerken, dass es um uns herum genügend ähnliche Situationen gab und gibt - aber eine solche Diskussion führt ganz weit ins OFF Topic.

Ob nun das dritte Reich auf der Modellbahn dargestellt werden muss, soll jeder für sich entscheiden. Die Folgen des zweiten Weltkrieges wurden ja auch eindrucksvoll als Thema einer Trümmerbahn realisiert, insofern jeder nach seinem Gusto.

Soldaten, die zum Wochenende nach Hause fahren oder Soldaten, die ihren Fronturlaub antreten - wo ist da eigentlich ein Unterschied?
Ok, zu meiner Bundeswehrzeit sind wir am Freitag in Zivil nach Hause gefahren, da würde man bei authentischer Nachbildung auf der Modellbahn ja gar nichts von Militär sehen.
Und bei Truppenbewegungen auf der Modellbahn soll dem Betrachter dann eine harmlose Übungsszenerie suggeriert werden? Könnte doch auch ein Nachschubzug zur Front sein, oder?
Also, entweder ein klares JA oder NEIN, aber nicht solche schwammigen “man könnte ja .......... aber bitte nicht die und die Zeit“
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#187

Beitrag von Andreas Poths » Do 22. Nov 2018, 09:03

Jandrosch hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 08:01

Soldaten, die zum Wochenende nach Hause fahren oder Soldaten, die ihren Fronturlaub antreten - wo ist da eigentlich ein Unterschied?
moin Jandrosch,

in der Haut des ersteren habe ich 4 Jahre gesteckt; in der Haut des zweiten möchte ich keine Sekunde stecken.
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....

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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#188

Beitrag von Jandrosch » Do 22. Nov 2018, 09:13

Andreas Poths hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 09:03
Jandrosch hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 08:01

Soldaten, die zum Wochenende nach Hause fahren oder Soldaten, die ihren Fronturlaub antreten - wo ist da eigentlich ein Unterschied?
moin Jandrosch,

in der Haut des ersteren habe ich 4 Jahre gesteckt; in der Haut des zweiten möchte ich keine Sekunde stecken.
Ich möchte den Unterschied in der Darstellung auf der Modellbahn hervorheben ............
Ansonsten stimme ich Dir zu, wenngleich ich nur 15 Monate in Uniform verbringen musste.
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#189

Beitrag von Dor-Basdel-Tino » Do 22. Nov 2018, 19:41

Hallo

Das Militär gehört zum leben mit dazu, genauso wie ein Obdachloser auf der Anlage oder Diorama. Ich baue auch Militär in 1:87 und 1:35 bei mir gibt es nur Gewisse grenzen das ich kein KZ Baue oder Tote darstelle. Und davon lasse ich mich durch niemanden Abhalten. Genauso werde ich auch weider hin an Polizei Demos bauen. Jeder hat seine Lieblings Themen und wenn man in einen Forum Gewisse Modellbau Themen nicht zeigen darf. Dann gibt es genug Fachthemen Gruppen wo man kerne gesehen ist. Alleine bei FB gibt es so viele Themengruppen das es schon Untergruppen für ein Thema gibt. Und darum sollte man das nicht so ernst nehmen. Es ist und bleibt ein Hobby was jeden Spaß machen soll egal was für Themen.

Tschüß Tino
Ich Wünsche noch einen Schönen Tag Modellbaufreund Tino

PS Modellbau ist eine Legale Sucht

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=92379 Diverse Dioramen
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=126427 Chemiewerk Groß


Graf_Eulenstein

Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#190

Beitrag von Graf_Eulenstein » Mi 28. Nov 2018, 19:32

immer interessant, wenn das thema mit der "mitschuld" oder dem "mißbrauch" aufkommt
dann dürfte auf keiner modellbahn ein wagen mit aufschrift "krupp" laufen und auch kein mercedes- oder ford-automodell stehen. man kann es echt von der wand kratzen, wenn man was zum meckern finden will, dann findet man auch was...
die darstellung von kz und deportationszügen finde ich schon recht makaber, da diese im gegensatz zu DR oder automarken rein ausschließlich dem damaligen regime dienten. man kann die damalige epoche oder das thema auch ohne sowas darstellen.

aum meiner anlage ist z.b. auch ein kleiner hitler zu sehen, so ne bemalte figur aus einem roco-figurensatz. und meine ca. 16 loks und 100 wagen sind zu 99% rein militärischen charakters. das thema meines einen teils des dioramas (340 x 94 cm) heißt "Alpenfestung - Endkampf". auch sind darauf fiktive, nie realisierte wunderwaffen, wie z.b. der panzer E-100, zu sehen. desweiteren kaum zivile figuren, aber über 200 kleine wehrmachts- und waffen-ss-soldaten. so ist das nun mal bei einem militärdiorama. allerdings wird man bei mir keine hakenkreuzfahne oder sowas sehen. real war sowas auch so gut wie nie zu sehen, auch keine hakenkreuze auf fahrzeugen und wagen. könnt da immer lachen, wenn ich den selbstgebauten kremel auf ebay sehe...
ausser bei der luftwaffe auf dem leitwerk wüsste ich nicht, wo das hakenkreuz serienmäßig drauf war beim militär.
meine anlage soll auch nicht historisch soooo genau sein, ich kann leben damit, dass eben auch ne reichsflugscheibe draufkommt oder paar fiktive panzerprojekte oder dass ich ne br53 drauf rollen lasse.

jedem das, was ihm gefällt. wems nicht gefällt, der kann ja weiterblättern oder weiterscrollen...

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peki
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#191

Beitrag von peki » Mi 28. Nov 2018, 21:19

Ich denke das sollte jeder für sich entscheiden und dann auch so handhaben.

Militär und Eisenbahn sind ja auch in vielen Epochen unserer Zeit eng miteinander Verbunden. Also gehört es für mich auch irgendwie dazu. Ein Großteil der Schienennetze in Europa sind gerade für schnelle Truppenverlegungen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden.

Aber wo fängt denn der Begriff Militär an, und wo hört er auf?

Habe ich auf einem Berg auf meiner MoBa eine Burg? Habe ich vielleicht im Bereich meiner Stadt eine Altstadtmauer?
Das würde für mich ebenso zum Begriff Militär zählen, wie eine Zuggarnitur mit einer BR 52, die schwere Plattformwagen zieht, welche beladen mit Tiger Panzern auf dem Weg zur Front ist.
Meine Anlage im Bau:

viewtopic.php?f=15&t=164044


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#192

Beitrag von DR POWER » Do 29. Nov 2018, 11:50

Hallo Graf Eulenstein

Dein nachgestelltes Thema wäre jetzt nichts für mich, aber das kann ja jeder selbst entscheiden. Vom Modellbau her ist das schon interessant, sieht man halt auch nicht so häufig.
Wenn du auf deiner Anlage ne Reichsflugscheibe draufpackst wirds ja irgendwie schon wieder komisch.
Da fehlt dann nur noch das N24 Kamerateam was da gerade wieder ne neue Reportage darüber dreht :fool:.

Liebe Grüße, Andre
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Graf_Eulenstein

Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#193

Beitrag von Graf_Eulenstein » Do 29. Nov 2018, 21:41

Hallo Andre,

hab ja geschrieben, dass man das nicht historisch genau sehen sollte. ich will die zeit jetzt nicht verharmlosen oder ins lächerliche ziehen, aber etwas humor sollte man beim betrachten schon haben. nicht nur die reichsflugscheibe, auch den E-100 gab es nie in vollendung. ebensowenig war die "maus" im fronteinsatz. und hitler war gewiss nicht zum endkampf in der alpenfestung. auch die br53 von borsig wurde nie gebaut. wenns fertig ist, wirds halt ne mischung sein aus historie, fiktion, verschwörungstheorien und fantasie.
jedenfalls kann ich mal meinen ganzen gesammelten kram drauf fahren lassen und die leute, die bisher hier waren fanden es recht unterhaltsam. man sollt es halt nicht so tierisch ernst sehen und gleich die nazikeule rauskramen. charlie chaplin hat auch hitler parodiert. mein gott, bissle spaß muß halt auch mal sein...
in diesem sinne... aber danke für deine sachliche meinung dazu 8)


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#194

Beitrag von JoWild » So 9. Dez 2018, 21:04

Graf_Eulenstein hat geschrieben:
Mi 28. Nov 2018, 19:32
ausser bei der luftwaffe auf dem leitwerk wüsste ich nicht, wo das hakenkreuz serienmäßig drauf war beim militär.
...
Na ja. dann sollte man sich vielleicht doch mal etwas weiterbilden. Jeder Soldat hatte es auf seiner Uniform über der rechten Brusttasche zu Füßen des Reichsadlers im Hoheitszeichen. Auch war dieses auf diversen Schildmützen.
Gleiches gilt für die Eisenbahn beim Hoheitszeichen auf den Lokomotiven.
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#195

Beitrag von alex218 » So 9. Dez 2018, 23:03

JoWild hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 21:04
Graf_Eulenstein hat geschrieben:
Mi 28. Nov 2018, 19:32
ausser bei der luftwaffe auf dem leitwerk wüsste ich nicht, wo das hakenkreuz serienmäßig drauf war beim militär.
...
Na ja. dann sollte man sich vielleicht doch mal etwas weiterbilden. Jeder Soldat hatte es auf seiner Uniform über der rechten Brusttasche zu Füßen des Reichsadlers im Hoheitszeichen. Auch war dieses auf diversen Schildmützen.
Gleiches gilt für die Eisenbahn beim Hoheitszeichen auf den Lokomotiven.
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Jürgen
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#196

Beitrag von Jürgen » Mo 10. Dez 2018, 07:42

Meine Antwort ist ganz klar: Nein, ich möchte das nicht.
Andererseits ist gerade für EP 2 - Fahrer mit vorbildgerechtem Verkehr auf der Anlage die Nachbildung eines oder gar mehrerer Militärtransporte im Hinblick auf eine glaubhafte Epochengestaltung schon fast ein "Muss"

...

Wir sollten uns vergegenwärtigen, das in den Epochen I+II die Eisenbahn zum wichtigsten Transportmittel gemacht wurde. Wer glaubhaft eine Hauptstrecke in diesen Epochen darstellen möchte, also auch ein Spiegel der Realität auf seiner Modellbahn sein will, wird sich zwangsläufig mit diesem Thema befassen müssen.
Mit dem Thema befasse ich mich, aber nicht auf der Modellbahn. Mit dieser Argumentation müsste man auch Schaumberge aif den Bächen und Flüssen oder anderen Widrigkeiten epochengerecht darstellen. Ich sehe das aber grundsätzlich anders. Das Miltär hat unzweifelhaft einen Stellenwert im Denken und Handeln der Menschen gehabt und hat es teilweise immer noch. Aber das Frachtaufkommen durch das Militär ist außerhalb von Krisensituationen auch in der Verganenheit nur marginal im Vergleich zu zivilen Personen- und Gütertransporten. Ich bevorzuge lieber die Darstellung der Alltagssituationen, denn bei den allermeisten Menschen ging es bis nach dem letzten Weltkrieg täglich um die Frage, wie man überlebt und durch den nächsten Winter kommt. Hungerperioden und strenge Winter waren massive Probleme. Da hat man jede Möglichkeit genutzt, etwas zu essen zu bekommen. Erst ab den 1950er Jahren kam Sicherheit in der Grundversorgung auf. Heute haben wir die Sorgen und Nöte der Menschen früherer Zeiten vergessen. Das spiegelt sich viel mehr auf der Schiene als Militär. Ich habe als Kind viel mehr Kriegsinvaliden und Bettler gesehen als irgendwelches Militär. Aber warum werden dann diese Menschen so selten abgebildet ? Das ist mMn viel mehr ein "Spiegel der Realität".

Ich habe nichts gegen die Darstellung von Militär, aber die Begründungen sind doch manchmal abenteuerlich. Wenn es jemand als Thema darstellen möchte, ist das für mich kein Problem. Wir schneiden alle ein Stück aus der Wirklichkeit aus und übersetzen es ins Modell. Warum also nicht Militär Für mich ist das aber nichts.

Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

Mein aktuelles Projekt: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922

"Man muss nicht verrückt sein, um Modellbau zu betreiben, aber es hilft ..."


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#197

Beitrag von Quox » Di 11. Dez 2018, 01:17

Ich stehe zu Militär und finde auch Waffen gut. Es ist immer der Mensch der das Problem mit Waffen hat.
Es ist auch besser der Gute ist dem Bösen überlegen. Hält man diesen genügend Raketen an den Kopf kann man ganz vernünftig plaudern.
Das hat uns übrigens den Frieden gesichert. So traurig wie es ist.
Sonst wird man nie ernst genommen . Das habe ich schon auf dem Schulhof gelernt.

Auf der Modellbahn kann da ruhig auch mal ein Panzerzug durchfahren. Vielleicht bau ich mal in mein Modell ein bewegliche Rakete aus dem Silo ein. Die kommt dann mit Deckel auf da raus :) (Simuliert natürlich nur eine Übung)

Die Realität ist halt so, warum das also verdrängen ?
Peter


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#198

Beitrag von minimax13 » Sa 12. Jan 2019, 14:31

Hallo,
aus meiner Erinnerung war Militär in den Epochen III und IV sehr oft im Alltag präsent.
Es gab viele Konvois auf Straßen und regelmäßig Manöver in ländlichen Gebieten (sogenannte "freilaufende Übungen").
Warum sollte es dann nicht Teil der Moba sein?

Viele Grüße Frank


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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#199

Beitrag von Guardian71 » So 13. Jan 2019, 15:42

JoWild hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 21:04
Graf_Eulenstein hat geschrieben:
Mi 28. Nov 2018, 19:32
ausser bei der luftwaffe auf dem leitwerk wüsste ich nicht, wo das hakenkreuz serienmäßig drauf war beim militär.
...
Na ja. dann sollte man sich vielleicht doch mal etwas weiterbilden. Jeder Soldat hatte es auf seiner Uniform über der rechten Brusttasche zu Füßen des Reichsadlers im Hoheitszeichen. Auch war dieses auf diversen Schildmützen.
Gleiches gilt für die Eisenbahn beim Hoheitszeichen auf den Lokomotiven.
Moin,

ich denke, hier sind militärische Hoheitszeichen auf Gerät gemeint. Und das deutsche militärische Hoheitszeichen (Ausnahme DDR) ist nunmal das eiserne Kreuz, zwischen 1916-18 und 1935-45 das davon abgeleitete vereinfachte Balkenkreuz. Hakenkreuze trugen nur Flugzeuge. Dafür kamen die Fliegererkennungszeichen in Form einer Hakenkreuzplane auch beim Heer, nicht nur bei der Marine zum Einsatz. Andererseits wiesen die meisten nicht-Kampffahrzeuge, wie etwa Lkws, meist gar keine Hoheitszeichen auf. Da war die Militärzugehörigkeit nur aus dem "WH" auf dem Kennzeichen und dem Militäranstrich zu erkennen.

Es muss auch unterschieden werden zwischen dem militärischen Hoheitszeichen (Balkenkreuz, Eisernes Kreuz) und dem zivilen Eigentumskennzeichen der Bahn, wie "Deutsche Reichsbahn", "Deutsche Bundesbahn", DB-Keks oder eben zwischen 1938 und 1945 der stilisierte Adler mit dem unsäglichen Kreuz in den Fängen.

Grüße
Mark


V 200
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Re: Mlitär und Modellbahn? Ja oder Nein?

#200

Beitrag von V 200 » So 13. Jan 2019, 18:21

Da ich früher zur Bundeswehr mit der Bahn zum Standort gefahren bin und 3x zum Manöver mit der Bahn mit meinem Kettenfahrzeug verlegt wurde hab ich mir auch einen Zug mit Transport von militärischen Gerät zugelegt.
https://www.youtube.com/watch?v=8zF-mB8 ... ZA&index=3

Er ist noch nicht komplett denn Fahrzeuge der 70er Jahre sind nicht mehr so häufig.
Gruss ECKI

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