Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
29
6%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
64
14%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
137
31%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
25
6%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
129
29%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
63
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 447

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Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#126

Beitrag von Jandrosch » Sa 11. Aug 2018, 17:06

Markus und Viet,
merkt Ihr eigentlich, dass Ihr vom Hölzchen auf's Stöckchen kommt?
Ihr zählt unzählige Dinge auf, die Eure Einstellung unterstützen sollen und verhärtet Euch nur in den Fronten.
Ihr habt Beide Eure ganz persönliche Einstellung und versucht Eure Ansicht als die Gültige anzupreisen.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommt Ihr nicht - nicht heute und auch nicht morgen.
Und hier liegt auch meiner Meinung nach das große Problem - keiner geht in der politischen Diskussion einen Schritt auf den Anderen zu. Dies meine ich übrigens auch in der allgemeinen, ausserhlab unseres Forums bestehenden Diskussion.
Stellt Euren Schlagabtausch doch einfach ein, führt zu nichts.

Interessant ist auch, dass auf manch hier sachlich vorgebrachtes Argument nichts erwidert wird - Provokationen aber mit entsprechenden Provokationen begegnet wird. Ist soetwas dann eine sachlich geführte Diskussion?

Über ein Thema zu sprechen, sich auszutauschen ist sicherlich gut und sinnvoll, man sollte aber auch merken, ab wann es sinnlos ist.
Grüße von Jandrosch Bild
Experten sind Leute, die andere daran hindern, ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen.
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schuerfwunde
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#127

Beitrag von schuerfwunde » Sa 11. Aug 2018, 17:47

Ich find es eigentlich interessant.
Hab ja sogar aus Neugierde mal wieder die Straba genutzt und versucht für mich zu entscheiden ob ich mehr auf Straba setzen könnte.

Aber wenn es stört ... dann lass ich es .... ich muss die Diskussion nicht führen :D
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Johannes O'Donnell
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#128

Beitrag von Johannes O'Donnell » Do 16. Aug 2018, 13:46

Hallo Zusammen,

erstmal volle Übereinstimmung mit Jandroschs Statement - zum Zweiten deckt sich meine Abstimmung mit den längsten Balken...was oft nicht der Fall ist.
Ich nutze die Bahn deshalb "nur gelegentlich", weil ich in einem wunderbaren Stadtteil in einer Großstadt lebe, wo ich alles für den täglichen Bedarf fußläufig in kurzer Zeit und wenn's schneller gehen soll mit dem Fahrrad bekomme - pendeln muss ich auch nicht, darum nutze ich auch den komfortablen ÖPNV recht wenig. Fernere Fahrten meist mit der Bahn, weil's eben entspannt und schöner ist....ganz weit weg geht's mit dem Flugzeug.

Nostalgieveranstaltungen besuche ich sehr gerne, weil ich ein großer Fan von Bahnromantik bin....leider wird es in erreichbarer Nähe immer weniger, oder ich bin anderweitig gebunden.

Modellbahn ohne Bezug oder Zuneigung zur großen Bahn könnte ich mir nicht vorstellen - das wäre für mich genauso abwegig wie Teddybären sammeln oder Fantasy Bücher lesen.

Gruß Johannes
Typischer Märklin-Chaot - Epochenfrei und Grenzenlos!


Guardian71
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#129

Beitrag von Guardian71 » Mo 20. Aug 2018, 08:40

Andreas Poths hat geschrieben:
So 15. Jul 2018, 09:03
In Frankfurt (auch bei meinem Arbeitgeber im Pollux) ist es so,dass Angestellte, welche in Frankfurt wohnen, keinen Anspruch auf einen Tiefgaragenparkplatz haben. Man überlegt, ob der Bereich ausgeweitet wird. Tiefgarage kostet ca. 100€ im Monat.
Moin Andreas,

den Tiefgaragenplatz in Ffm -City bekommst Du nicht unter 300,-€. Alles darunter ist (massiv) subventioniert.

Und: für einen verbesserten ÖPNV in Rhein-Main braucht es neue Linien. Hier rächt sich die monolithische Planung der Sechziger Jahre mit einem zentralen S-Bahn-Tunnel. Dessen Kapazität ist ausgelastet.

Gruß
Mark


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#130

Beitrag von Andreas Poths » Mo 20. Aug 2018, 09:06

moin,
die neuen Liniel wird es hoffentlich bald geben - wenn nicht wieder mal irgendwelche Interessenvertreter Angst um den Dickmaulrüssler haben....

https://de.wikipedia.org/wiki/Regionaltangente_West
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


schuerfwunde
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#131

Beitrag von schuerfwunde » So 9. Sep 2018, 20:22

Ich hol den Thread nochmal aus der Versenkung, da ich heute e8nen interessanten Bericht über die DB gelesen habe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 27262.html


Es scheint doch mehr Baustellen zu geben als man dachte und der Bund zeigt sich wohl auch eher geizig wenn man den Zeilen glaubt.
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#132

Beitrag von berndm » So 9. Sep 2018, 20:40

schuerfwunde hat geschrieben:
So 9. Sep 2018, 20:22
Ich hol den Thread nochmal aus der Versenkung, da ich heute e8nen interessanten Bericht über die DB gelesen habe.
...

Es scheint doch mehr Baustellen zu geben als man dachte und der Bund zeigt sich wohl auch eher geizig wenn man den Zeilen glaubt.
Ich denke hier muss man differenzieren:
Es gibt zum einen eine gnadenlos hirnlose Politik der Bahnoberen, so dass man vermuten muss, die größten Hasser der Bahn sitzen in der DB Zentrale.
Zum anderen hat (oder eher hätte) der Bahnverkehr, bzw. der öffentliche Nahverkehr das Potential, unser (stetig zunehmendes) Verkehrsdesaster zu lösen.

Neben dem genannten Bericht werden ja auch nun wieder die erbärmliche Pünktlichkeitsstatistik und die dauerhaften Ausfälle der Bahn, z.B. im Norden und Hamburg in der Presse thematisiert. Das zeigt in welchem Zustand die ehemals recht leistungsfähige Bahn gebracht wurde.

Daneben gibt es aber immer wieder Beispiele, wie ein guter Nahverkehr realisiert sein kann. Meist sind da dann aber auch private, nicht-DB Gesellschaften mit involviert.

Die Frage ist, wie wir uns den Verkehr in Zukunft wünschen und wie wir unsere Wünsche deutlich vernehmbar machen. Wir haben die Wahl zwischen einem Verkehrschaos mit einem starken Anteil Individualverkehr und einer vollends kollabierenden Bahn oder einem System bei dem der öffentliche Verkehr deutlich stärker in den Vordergrund tritt und federführend wird.
Das Thema Arbeitsplätze greift hier übrigens nicht. Da der Bedarf an Reisemöglichkeiten auch in absehbarer Zeit steigen wird, werden hier auch viele Arbeitsplätze sein. Ob das dann in der Automobilindustrie oder der Bahn oder einer noch neuen Industrieform, das wird sich nicht viel schenken.

Grüße -- Bernd


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#133

Beitrag von berndm » Mo 10. Sep 2018, 18:29

Und was ich noch vergessen habe, aber seit neuestem ja auch wieder durch den Blätterwald geht:
Herr Lutz schreibt einen Brief, weil er die Gewinnprognosen nicht mehr halten kann.

Dabei kann dem Mann ganz einfach geholfen werden: Er muss nur das Loch in Stuttgart endlich sein lassen und die Zerstörung von Hamburg Altona gleich gar nicht anfangen. Und das übrige Geld soll er in einen vernünftigen Ausbau der Rheintalstrecke (vernünftig bitte, nicht so wie bisherige DB Investitionen) investieren und die Flotte der IC-Wagen aufrechterhalten und ausbauen. Dann wird er sich wundern, wieviel Geld er damit reinbekommt.

Allerdings wette ich, dass er statt dessen in Pünktlichkeit investiert, gemeint ist natürlich nicht die Pünktlichkeit der Züge, sondern die der Preiserhöhungen. Und ergänzend zu den Preiserhöhungen wird er noch den es schon miesen Service weiter einschränken, weniger Zugbegleiter, weniger Wagen, noch schlechtere Wartung der Wagen und noch mehr gestrichene oder ausgefallene Züge.

Bitte entschuldigt mein Ätzen gegen den Laden. Nur darf ich regelmäßig die Leistungen genießen und das macht nicht gerade glücklich. Im Übrigen begegnen mir immer mehr DB-Mitarbeiter, die zwar hilfsbereit sind und sich stark einsetzen, aber auf ihre Firma nur noch sauer sind.
Ich würde mich sehr freuen, wenn die Bahn einen sinnvollen Ausbau und Wiederaufbau betreiben würde. Denn ich reise recht gerne mit dem Zug. Dazu müssen allerdings die Rahmenbedingungen stimmen.

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