Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - mehr Öl fürs Gestänge

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Mercutius
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - weitere Lötarbeiten

#301

Beitrag von Mercutius »

@7-Kuppler: Hallo Dirk, dass ist ein sehr freundliches Angebot! Wenn alle Stricke reißen, komme ich gerne darauf zurück! :-)


Weiter mit dem Löten: Schienenräumer, Bremszylinder & Gestänge eingelötet. Ausserdem noch die beiden Gleitbahnen. Alles weitere werde ich wohl kleben. Evtl. noch die Pufferbohle löten, aber auch das ist noch nicht sicher.

Es war natürlich völlig idotisch, dass ich sowohl das Gehäuse als auch die Zylinder bereits lackiert habe. Da sind ja noch Anpassungsarbeiten nötig, dass gibt mit der Farbe wieder nur Murks. Na mal sehen, ich muss lackieren ja auch noch weiter üben...

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Gruß

Peter

Buh
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - weitere Lötarbeiten

#302

Beitrag von Buh »

Hallo Peter,

Es tut mir leid, Dir den Spaß zu vermiesen, aber die Schienenräumer sind definitiv nicht fest. Schön auf den Bildern kann man sehen das die wieder abfallen werden.

So lange den Lötkolben dran halten bis die Hitze sich im gesamten Bauteil verteilt hat. Die Lötpaste muss richtig zischen und verdampfen (Vorsicht mit den Augen!). Erst dann, wenn alles richtig heiß ist langsam ein wenig Lötzinn zugeben und zuschauen wie es fließt. Die Lötspitze immer wieder im nassen Schwamm abwischen und sauber halten, da darf kein dunkler Zunder dran sein.

Viel Erfolg noch! :-)

Grüße
Buh
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Rolf Hartmann
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - weitere Lötarbeiten

#303

Beitrag von Rolf Hartmann »

Hallo Peter,
um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, - ich fürchte Buh hat recht. Leider ist das Gußmaterial von Weinert sehr schlecht zu löten. Ich verwende dazu schon seit langer Zeit nur Phosphorsäure (verdünnt natürlich). Das hatte mir ein Uhrmacher schon vor Jahren empfohlen. Damals schwer beschaffbar. Inzwischen bietet die u. a. H0fine gebrauchsfertig an.
Bevor Du aber weiterbaust möchte ich Dich auch noch auf ein Problem hinweisen, über das ich auch gestolpert bin. Auf den Bildern 3/4/5 im Beitrag #301
sieht man sehr schön den kleinen Umlauf unter der Luftpumpe. Bevor Du weiterbaust solltest Du den ersten Radsatz bei montiertem Umlauf mal einsetzen (ohne Federn). Bei meiner Lok schliff der Spurkranz am Umlauf! Ich habe schon einiges an Material wegfeilen müssen, damit da alles passte.
Lass Dich nicht entmutigen und trotz aller Probleme viel Spaß beim Weiterbau.
Einfach kann schließlich jeder!
Bis dann
Rolf
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Mercutius
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Umlaufbleche und schleifende Räder

#304

Beitrag von Mercutius »

@Buh: Hallo Buh! Gut, die Lötstellen von mir sehen wirklich nicht gut aus, aber ich hoffe dennoch, dass es halten wird. Ich habe daran geruckelt, und das Fahrwerk incl. der Zylinder daran aufgehangen:

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Das muss reichen! *lach*

So wie Du es beschreibst, mache ich das mit dem Löten auch. Erschwerdend kommt bei mir nur dazu, dass ich keine ätzenden Flussmittel mehr verwende, obwohl diese die Arbeit doch _erheblich_ erleichtern ;).


@Rolf Hartmann: Hallo Rolf, und auch mit eingetretener Tür: immer sehr gerne! *g* :-). Darum poste ich hier ja, um Hilfestellung zu erhalten :). Jep, dass Weinert-Zeugs ist schlecht zu löten. Bei dem Ausleger des Bekohlungskranes habe ich mehrfach die Krise bekommen. Das lag natürlich auch daran, dass ich da vom Löten noch weniger verstanden habe. Vor allem war mir nicht klar, dass auch 450° Celsius die Oxidationsschicht nicht einfach wegbrennen kann.

Also ordentlich verschleifen, oder besser, wie Du ja auch empfiehlst: Phsophorsäure. Die habe ich mir schon für den Kran besorgt, und damit habe ich sofort erheblich bessere Resultate erzielt!

Aber ich verwende es dennoch nicht mehr, weil ich mir damit zweimal die Augen verätzt habe. Dass muss auch so gehen! Deshalb löte ich an den Bausätzen nur noch, was zwingend gelötet werden muss, der Rest wird geklebt!

Dein Hinweis auf möglicherweise schleifende Radsätze an dem Umlaufblech war Gold wert! Das war bei mir nämlich auch so! Wie ärgerlich, wenn man so etwas erst später feststellt! Und (natürlich *rolleyes*) kein Hinweis in der Bauanleitung...

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Jetzt ist alles freigängig! :)

Nein, ich lasse mich nicht entmutigen. Wenns gar zu dolle wird, werfe ich einen Blick auf meine 45er, die in dem Photodio in eigener Vitrine einen ehrenplatz im Wohnzimmer hat, und denke mir: die habe ich auch schön ans laufen bekommen, da kann so 'n Weinerteil ja wohl nicht schwieriger sein *lach*

Gruß

Peter

Rolf Hartmann
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Umlaufbleche und schleifende Räder

#305

Beitrag von Rolf Hartmann »

Hallo,
freut mich, dass mein Hinweis helfen konnte. Dann steht ja jetzt einer erfolgreichen Fertigstellung nichts mehr im Wege. Ich warte gespannt auf Bilder der fertigen Lok.
Weiterhin viel Spaß mit der Lok
Rolf
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Mercutius
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Rahmen weiter vervollständigen

#306

Beitrag von Mercutius »

@Rolf Hartmann: Hallo Rolf, ja, dachte ich auch, aber ich finde bestimmt noch Probleme *lach*, also Dinge, die für mich(!) problematisch sind :). Und bis ich die fertige Lok präsentieren kann, langweile ich euch weiterhin mit meinen Minnibaustufen *g*


Weiter gehts: ich habe noch keine Ahnung, wie ich die Schrauben montieren soll, jetzt, wo das Bremsgestänge Gestalt annimt:
144122
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Ich denke, ich werde mal probieren die Schrauben einzukürzen.


Ansonsten habe ich weitere Anbauteile fest(? *lach*)-gelötet. Was halbwegs funktioniert ist, auf beide Teile Lötzinn aufzutragen, welches sich dann nur noch verbinden muss:
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Das ist wirklich nicht schön, aber wenn es hält ist es gut, beides ist später nicht mehr einsehbar. Bei der vorderen Pufferbohle kam noch erschwernd hinzu, dass ich da den Lötkolben nur in sehr steilem Winkel reinhalten konnte.

Einsehbar, und IMO zumindest minimal 'besser', sind die Streben geworden:
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Versäubern ist auch nicht so einfach, zumindest möchte ich mir dadurch ja keine Nieten wegfeilen. Hier wäre besseres Löten schon von Vorteil, wenn dann weniger nachzuarbeiten wäre. Klar, üben, üben, üben... :-)

Gruß

Peter
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Nieten

#307

Beitrag von Mercutius »

Meine erste Niete:
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Hatte ich ja ein wenig Bammel vor, und es ging auch gleich mit einem kleinen Malheur los: gleich die erste Niete, die ich aus dieser doppelten Kunststoffverpackung gefischt habe, ist von der Pinzette ins Nirvana gesprungen *ka..e*. Hoffentlich habe ich noch genug, konnte ich noch nicht genau eruieren.
Sei es drum, den Vorgang des Vernietens ans sich hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt. Ich glaube, die größte Gefahr ist, dass man mit zuviel Schmackes die kleinen Dinger aufreißt. Aber wie gesagt, ging ganz gut bis hierher.

Die Größte Schwierigkeit, abgesehen von mangelhaft gelieferten Getrieben ist ja, Kreuzkopf auf der Gleitbahn, und die Treibstange ohne Wiederstand extremst leichtgängig ans Laufen zu bekommen. Wenn das ohne Hakeln funzt, hat das Laufwerk an sich 'verloren', und meiner Erfahrung nach kann nichts mehr schiefgehen. Der Rest mit Schieber, Schwinge und was weiß ich, ist mehr Deko als Problemverursacher.
Na ich werde sehen, ob ich meine eigenen Worte wieder kassieren muss.

Optisch bereits jetzt ein Leckerbissen:
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Jedenfalls habe ich an diesem Punkt ersteinmal ausgiebigste Schiebeversuche unternommen!

Zunächst ohne Extragewichte:
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Hier kann man sehen, dass ich mein Schraubenproblem vom letzten Beitrag dahingehend gelöst habe, indem ich den Bremszylinder auf einer Seite samt der quergehenden Stange (die ja das eigentliche Problem war) wieder entfernt habe. Kommt dann halt erst bei der Endmontage.
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Bis hierher verlief alles zu meiner Zufriedenheit, zumal das Laufwerk ohne das Getriebe ja von Anfang an schon butterweich lief.

Habe dann noch Tests mit Gewicht gemacht, aber das war auch mehr um zu sehen wie die Lok bis hierher aussieht, denn mit mehr Gewicht ist es ja eh noch einfacher als ohne *g*

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Könnte mal ganz annehmbar werden. Jo, muss ich alles neulackieren, sind halt doch noch Anpassungsarbeiten nötig. Ausserdem ist das schwarz eh noch nicht 'gut'.

Gruß

Peter
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Steuerung

#308

Beitrag von Mercutius »

Weiter mit der Steuerung:

Problematisch wird es nur, wenn wie hier am Kreuzkopf die dickere Seite zugebogen werden muss:
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Jetzt, wo es fertig ist, hätte ich eine andere Reihenfolge bevorzugt, aber sei es drum, ist fertig:
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Wo ich das Makro sehe, fällt mir noch ein Grad auf, den werde ich noch beseitigen. Das muss ja eh noch mehrmals zerlegt werden, von daher eher lästig als ärgerlich :).

Während der Montage am Fahrwerk:
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Fertig:
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Krass, sehe jetzt im Nachgang, dass die Gleitbahn(?) schief ist! Ich kann einfach nicht löten *lol*

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Gruß

Peter
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readingtype
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Steuerung

#309

Beitrag von readingtype »

Beim Vorbild sind Kreutzkopf und Gleitbahn manchmal falsch ausgerichtet, sehe unten. Aber auch fehlt es von der Lok im Bild ein Paar wichtigen Teilen; war der Bausatz vielleicht nicht komplett? ;-)
(94 1697, Juni 2019, BEM Nördlingen)
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Steuerungsträger zerstört!?

#310

Beitrag von Mercutius »

@readingtype: Hallo readingtype, vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag und das schöne Originalbild! Ich hätte ja nie gedacht, dass die Preussen da mal fünfe gerade haben sein lassen *lach* :-)

Du hast Recht, da fehlt noch einiges, aber ich bin ja noch nicht fertig ;). Bis jetzt war der Bausatz vollständig, genau weiß ich das natürlich erst am ende :). Aber nach Buh's Erfahrung ist Weinert bei Ersatzteilen ja sehr hilfreich, auch wenn ich hoffe, diese Dienste nicht bemühen zu müssen.


Kommen wir zu weniger erfreulichem, vorsichtig geschätzt ein mittleres Waterloo:

Heute wollte ich die Steuerung auf der anderen Seite komplettieren. Bei minimalen Anpassungsarbeiten bin ich abgerutscht:

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Sonne ka..e! Hoffentlich bekomme ich das wieder gerichtet, dass sieht in natura noch schliemmer als auf dem Bild aus...

Etwas frustrierte Grüße

Peter
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Steuerungsträger zerstört!?

#311

Beitrag von KaBeEs246 »

Hallo Peter,

schön, überhaupt zu lesen, dass du wieder aktiv bist. Ich muss allerdings zugeben, dass mich der Zusammenbau eines Signalspannwerkes von Weinert an die Grenze meines Bastelvermögens führt. :oops:
Du schreibst das alles sehr schön detailliert, ich leide da schon beim Lesen mit Dir, wenn was nicht funzt und bewundere dein Durchhaltevermögen trotz aller Widrigkeiten.
Dein letztes Malheur kannst du hoffentlich wieder richten. Macht man das besser im warmen Zustand oder ist das auch bei Zimmertemperatur ausreichend verformbar?
Ich wünsche dir viele Erfolgserlebnisse beim weiteren Zusammenbau.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

Buh
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - Steuerungsträger zerstört!?

#312

Beitrag von Buh »

Moin,

Ein Heißluftfön (wenn vorhanden) und vorsichtig mit viel Gefühl wieder richten. Das bekommt man wieder hin. Falls nicht... Siehe oben.

Grüße
Buh
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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - läuft wieder! :)

#313

Beitrag von Mercutius »

@KaBeEs246: Hallo Hans, danke für Deine aufmunteren Worte, dass hat auf jeden Fall geholfen :). Kommt Signalspannwerk nicht von entspannen? *lol* Ich habe nichs adäquates zum heißverformen, also habe ich es einfach so versucht. Schlimmstenfalls hätte ich Ersatz benötigt :).


@Buh: Hallo Buh, ich habe leider keinen Heißluftfön, ich habe es einfach so probiert, und letztlich, nach vielen kleinen und größeren Anpassungen hat es zum Glück dann wieder hingehauen. Ich fürchte nur, da darf man jetzt nicht mehr viel dran rumbiegen, dann bricht es mit Sicherheit. Aber ab jetzt muss es ja nurnoch *gut aussehen* *g*.


Drei Tage insgesammt. Vorsichtiges Kaltverformen und vieeeel Geduld. Tatsächlich hatte ich jetzt Probleme mit der schwinge, da überall leichte S-Kurven drinen waren. Das Gestänge hatte ja auch schöne Bögen verpasst bekommen. Na egal, es läuft wieder :-).

Erste Farbtests waren auch ganz erfolgreich. Zumindest was die Auswahl derselbigen anbelangt, der Rest kommt dann, wenn ich alles farblich final überarbeite :-).

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Gruß

Peter

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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - läuft wieder! :)

#314

Beitrag von 7-Kuppler »

Glückwunsch zur gelungenen Reparatur Peter

Spart ne Menge Zeit und steigert auch die Motivation es selbst gerichtet zu haben.

Ich bleib hier weiter dran, ist doch der "Bulle" eine meiner Lieblingsloks!

Grüße aus dem Bärliner RAW,

Dirk
Gruß in die Runde aus der "halben Rotunde" !
....... natürlich in TT !

Dirk

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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - mehr Öl fürs Gestänge

#315

Beitrag von Mercutius »

@7-Kuppler: Hallo Dirk, vielen Dank für Deinen Motivationsschub, kommt gerade passend! :-) Ich finde die Lok auch toll, und wenn sie später trotz des Getriebes gut läuft, überlege ich, vielleicht ein Rangierspiel-Diorame nur für diese Lok zu bauen. Dann bekommt sie Kadee-Kupplungen und die passenden Wagen dafür dann auch. Aber mal sehen, erstmal muss sie ja fertig werden *g*

Ein Bild habe ich noch, das Gestänge braucht mehr Öl:

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Ich glaube (hoffe, lol), dass wenn da noch Dreck zu dem Öl kommt, dass einen ganz passablen used-look geben könnte :).

Gruß

Peter

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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - mehr Öl fürs Gestänge

#316

Beitrag von 7-Kuppler »

... kommt ja drauf an in welchem Zustand Du sie darstellen möchtest!

Eine Stammlok z.B. war immer recht gepflegt, auch im Fahrwerksbereich.
Hatte es doch mit der Berufsehre des Personals zu tun!
Gruß in die Runde aus der "halben Rotunde" !
....... natürlich in TT !

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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - läuft wieder! :)

#317

Beitrag von KaBeEs246 »

Mercutius hat geschrieben: Mi 19. Feb 2020, 17:11
@Buh: Hallo Buh, ich habe leider keinen Heißluftfön, ich habe es einfach so probiert, und letztlich, nach vielen kleinen und größeren Anpassungen hat es zum Glück dann wieder hingehauen. ...

Drei Tage insgesammt. Vorsichtiges Kaltverformen und vieeeel Geduld. Tatsächlich hatte ich jetzt Probleme mit der schwinge, da überall leichte S-Kurven drinen waren. Das Gestänge hatte ja auch schöne Bögen verpasst bekommen. Na egal, es läuft wieder :-).
Hallo Peter,

Glückwunsch zur Reparatur!
und beim nächsten Mal (hoffentlich nicht) wärmst du im Wasserbad oder noch wärmer in heißem Öl.
Und das Fahrwerk finde ich auch im sauberen Zustand chic.

Gruß von Ruhr und Nette

Hans

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Re: Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - mehr Öl fürs Gestänge

#318

Beitrag von Buh »

Hallo Peter,

noch ein Tipp, da ich auch eine 94er auf dem Tisch liegen habe. Du hast die ältere Ausführung des Bausatzes, welche sich immer wieder die Getriebezahnräder zerlegt. Um ein wirklich sauber laufendes Fahrwerk zu erhalten, empfehle ich Dir die Kontaktaufnahme mit Holger Gräler. Er bietet Dir ein Wipplager-Fahrwerk für die 94 an, damit bekommst Du die besten Fahreigenschaften die man sich wünschen kann. Ja, das ist nicht billig, aber besser als die Frustration über die unglückliche Konstruktion aus Weyhe.

Ich habe noch zwei bis drei 94er für meinen Rangierbahnhof auf dem Zettel stehen und diese werden auch alle mit dem Wipplagerfahrwerk ausgerüstet.

Fehler bei dem originalen Fahrwerk: Es kommt zu Verspannungen durch sich berührende gegenläufige Achsen. Einfache Abhilfe: Stillegen der Federung an den angetriebenen Achsen und eine geänderte Getriebeübersetzung.

Grüße
Buh
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