Meine lok-umbauten - digital für pukos: 30 loks > 70 fotos / aktuell: einzelne wagenabteile beleuchten

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Meine lok-umbauten - digital für pukos: 30 loks > 70 fotos / aktuell: einzelne wagenabteile beleuchten

#1

Beitrag von hu.ms » Fr 8. Jan 2016, 20:14

In den letzten jahren habe ich einige loks verbessert, die ich hier vorstellen werde.
Mein ansatz ist, optisch akzepable modelle ohne oder mit einfachdecoder gebraucht zu ersteigern und mit aktuellen decodern, sound und zusatzfunktionen zu überarbeiten.

Ich werde jeweils fotos vom innenleben und eine kurze beschreibung, was verändert wurde, einstellen.

V60

Bild

Bild

Es handelt sich um eine märklin 37655. Ich habe sie gewählt, da sie serienmäßig noch die alte telex hat (die neue wirkt an kleineren fahrzeugen klobig) und optisch ganz ok ist.
Umbauten: 2 zimo-lautsprecher im luftdichten gehäuse (unter dem isolierband) und loksoundV4.0. Sounddatei der esu V60.
Decoderprogrammierung: rangiergang mit doppel-A-licht, konstanter bremsweg, 128 fahrstufen unter dcc, kupplungswalzer.
Beleuchtungsumbau auf led mit rot wäre noch möglich.
Auf besonderen wunsch hier die motor-cv für den esu-decoder ergänzt:
CV02: 2
CV52: 20
CV53: 80
CV54: 20
CV55: 175
CV56: 200


V160 lollo

Bild

Bild

Bild

In eine trix 22476 wurden eingebaut:
- puko-schleifer + umverkabelung
- märklin hla neu, da alter motor sehr laut
- loksoundV4.0 21mtc mit adapterplatine, dadurch 128 fahrstufen unter dcc, konstanter bremsweg, rangiergang.
- neuer esu sound 21404 für BR215 (gefiel mir am besten)
- 2 zimo-lautsprecher 18x13x14mm, 8ohm, parallell angeschlossen
- 3 mm duo-led warmweiss/rot mit vorwiderständen
- 1,8 mm warmweisse top-led mit vorwiderständen und 3-poliger steckverbindung
- rts-kupplung und mini-relais, das geschalten über aux3 puko-pol an die wagen weiterleitet
Auch hier die motor-cv für esu:
CV02: 1
CV52: 40
CV53: 125
CV54: 125
CV55: 75
CV56: 255

Weitere fotos und beschreibungen (BR58, BR59, BR96, E94, Ce6/8 u.a.) kommen nach und nach wie ich gerade zeit habe.

Hubert
Zuletzt geändert von hu.ms am Mi 2. Okt 2019, 16:53, insgesamt 19-mal geändert.

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#2

Beitrag von Lokfuchs » Fr 8. Jan 2016, 20:38

Hallo Hubert,

so viel Invest und Aufwand für die alten Schätzchen, und dann keine Kugellager für den Motor spendiert?

Bist Du davon nicht so überzeugt?

Gerade bei der V60, die bei mir immer im Langsamfahr-Rangierdienst unterwegs ist, stelle ich eine (subjektiv :D ) erhebliche Verbesserung der Laufeigenschaften fest....., und das für etwas über einen EURO zusätzlich....

Viel Spass weiterhin bei den Umbauten, ich bleibe hier dran 8)
LG
Guido
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#3

Beitrag von hu.ms » Sa 9. Jan 2016, 12:20

Hallo Guido,

"alte schätzchen" sind das für mich nicht - sie wurden alle in diesem jahrhundert produziert und unterscheiden sich optisch kaum von der neuesten baureihenvariante des jeweiligen herstellers. Ich schreibe das erscheinungsdatum des ursprungsmodells zukünfig dazu.
Bei der V60 = 37655 war es 2006 - sie hatte ursprünglich schon einen mfx-decoder.
Ich ersteigere meist kaum gelaufene loks von "schaukasten- und schachtel-bahnern".
Bei der optik ist für mich wichtig, was man im betrieb auf der anlage erkennen kann:
brüniertes gestänge ja - eine leitung mehr oder weniger ist aber nicht entscheidend.
Als betriebs-bahner liegen meine schwerpunkte bei den fahreigenschaften und den funktionen - deshalb immer den decodertausch auf decoder mit dcc-protokoll wegen cv-vollzugriff, konstantem bremsweg und kupplungswalzer. Meine cs2 steuert dcc-decoder wunderbar.
Die bremsverzögerung wird bei allen streckenloks auf meine bogobit-bremsstrecken von 198 cm im bhf und sbh abgestimmt.
Und natürlich der zum zeitpunkt des umbaus beste verfügbare sound. War in der vergangenheit meist esu - seit einem jahr auch zimo.
Wenn die neuen msd3 die von mir benötigten funktionen aufweisen und auch neue, bessere soundfiles hierzu kommen, baue ich auch diese ein.

Kugellager habe ich auch schon getestet - bringen auch was. Meine erfahrung ist jedoch, dass optimal auf motor/getriebe abgestimmte motor-einstellungen im decoder hier ein mehrfaches an verbesserung bringen. Das kostet zwar einiges an zeitaufwand, aber das ergebnis ist mir das wert. Die V60 schleicht wunderbar im rangierbetrieb - auch beim kupplungswalzer.



Und die nächsten loks:

BR45


Bild

Bild

Es handelt sich um das märklin insidermodell 37450 aus 2002, dass ich einige jahre später günstig ersteigern konnte.
Die lok hatte - bauzeitbedingt - im orginal einen mm-sounddeocder mit mehreren platinen.
Ich habe den ganzen tender entleert, eine kleine platine für die rücklicht-led angefertigt und wieder loksoundV4.0 und zwei zimo-microboxen.
Neue funktionen der BR45: rangiergang, programmierbare abv, konstanter bremsweg aus jeder geschwindigkeit, 128 fahrstufen unter dcc.


BR96


Bild

Bild

märklin 37963 aus 2002. Es ist eine limitierte sonderserie gealtert und ep.III-beschriftung. Mein hat die nummerierung "200".
Wieder wurde der orginale mm-decoder mit halterung u.a. entfernt und ein loksoundV4.0, zimo-micoboxen und führerstandsbeleuchtung eingebaut.
Wie man auf dem foto sieht, war die lautsprecherplazierung nur im metallgehäuse möglich, da die lok nur so wieder zusammengesetzt werden kann.
Der esu-sound 54409 im kombination mit den beiden lautsprechern ist bei dieser maschine besonders volluminös.
Dürfte mit der schallausbreitung in dem schweren metallgehäuse zusammenhängen.
Habe vergleichsweise eine neuere märklin BR96 mit werkssound gehört - da liegen "moba-sound-welten" dazwischen.
Neue funktionen der BR96: sound, führerstandsbeleuchtung, rangiergang, programmierbare abv, konstanter bremsweg, 128 fahrstufen unter dcc, rts-kupplung mit kabel zum schleifer.

Hubert
Zuletzt geändert von hu.ms am So 10. Jan 2016, 11:48, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#4

Beitrag von Schwellenträger » So 10. Jan 2016, 01:14

Hallo Hubert,
schöner Umbaubericht! Habe diesen Winter ebenfalls meine V60 und V160 ähnlich aufgerüstet auf Lopi V4. Könntest du mir mal für beide Modelle deine Antriebs- bzw. Motor CV übermitteln? Bekomme beide Loks irgendwie nicht sauber ausgeregelt...
Mit freundlichen Grüßen
Schwellenträger

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#5

Beitrag von hu.ms » So 10. Jan 2016, 11:35

@ Schwellenträger,
die motor-cv für die beiden dieselloks habe ich jeweils oben bei der beschreibung hinzufügen.

Weitere infos @ alle:
habe heute fotos der lok-aussenansichten oben ergänzt.
Einige loks wurden zunächst mit den dem loksound beiliegenden lautsprechern + kapseln ausgerüstet.
Als ich dann auf die zimo-micro-boxen á 6,50 € über das forum hier aufmerksam wurde, habe ich die lautsprecher nachträglich getauscht.
Aus diesen kommen einfach tiefere töne und auch - wenn gewünscht - mehr lautstärke.
Das isolierband an den lautsprechern ist notwendig, da die anschlüsse freiliegen und kurzschlussgefährdet sind.
Bei der angabe des erscheinungsjahres schaue ich immer auf das druckdatum des ovp-kartons, das nicht immer exakt ist.
Und noch ein link zu meiner rohbauanlage, die seit 5 jahren nicht mehr weitergebaut wird: viewtopic.php?f=64&t=56339

Heute gibts 2 e-loks:

E94 auf dem foto rechts, links die neue märklin E93

Bild

Bild

Es ist eine E94 von märklin aus der doppelpackung 37225 aus ca. 2009, ersteigert 2011.
Sie hatte werksseitig nur einen mm-einfachdecoder und gelbe led.
Beim decoder musste ich nur den alten abstecken und den loksoundV4.0 aufsetzen sowie 2 zimo-lautsprecher einbauen.
Der esu-sound ist nicht ganz exakt, da das schaltstufen-klacken viel zu laut wiedergegeben wird - mir gefällt das aber.
Weiter habe ich mir die "volle fuzzel-arbeit" angetan und die gelben smd-led gegen warmweisse getauscht sowie zusätzlich rote installiert.
Neue Funktionen: esu-sound mit durchsagen, konstanter bremsweg aus jeder geschwindigkeit, 128 fahrstufen unter dcc, rotes rücklicht abschaltbar, rangiergang ohne abv und doppel-A-rangierlicht. Fast wie die neue mä E93. :wink:



Ce6/8 "Krokodil"

Bild

Bild

Eine märklin 3556 aus 1989 die ich von einem - inzwischen verstorbenen - moba-kollegen aus dem nachbarort 1998 geschenkt bekam.
Hier wurde von mir ca. 2013 zunächst der motor auf hla sowie kurzkupplungen umgebaut. Dann wie meistens loksoundV4.0 + zimo-pärchen.
Zusätzlich habe ich die beleuchtung auf warmweisse-led aktualisiert und den "schweizer lichtwechsel" ( = einzellicht weiß und rot hinten) realisiert.
Deshalb die kleine eigenbauplatine mit den dioden. Führerstandsbeleuchtung war durch aktivierung von aux 3+4 auch noch möglich.
Zum umbauzeitpunkt war der esu-sound für das krokodil klar am besten.
Inzwischen ist ja das neue märklin-kroko mit der blindwelle herausgekommen, dessen neuer sound mir auch zusagt.
Also zukünftig nicht immer esu-sound, sondern der der mir am besten gefällt (esu, zimo, märklin) und dann wird der passende decoder gekauft.
Neue funktionen des krokos:
sound, konstanter bremsweg aus jeder geschwindigkeit, rangiergang ohne abv, led-beleuchtung, schweizer lichtwechsel, führerstandbeleuchtung.

Hubert


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#6

Beitrag von hu.ms » Mo 11. Jan 2016, 19:01

Heute einer meiner ersten umbauten:

BR59

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Bild

Es ist eine märklin 37058 aus 2003 und zwar die lieferserie mit 4 über zahnräder angetriebenen achsen. Spätere versionen haben nur eine angetriebene achse - alle anderen werden von den kuppelstangen mitgenommen. Im orginal entsprechend dem baujahr mm-decoder, gelbe led-beleuchtung und rauchsatz.
Einer meiner ersten umbauten auf loksound und ohne probleme - einfach alle kabel neu angelötet und fertig. In dem geräumigen tender hatte nach entfernung der urspr. decoderplatine ein relativ grosser lautsprecher mit luftdichten resonanzkörper platz, der mit den zimo-pärchen mithalten kann.
Umrüstung auf warmweisse led wäre noch zu machen, diese sind aber vorne schwer zugänglich. Auch ist noch aux2 frei - evtl. führerstandsbeleuchtung.
Die lok hat einen glockenankermotor - sie fährt mit den 6 kuppelachsen sehr weich und gleichmäßig - eine augenweide für mich.

Hubert

Nachtrag: habe die lok gerade zusammen mit der neuen mä BR57.5 fahren lassen und immer abwechselnd den sound geschaltet.
Bei der neuen fehlt wieder mal der tieftonanteil. Die stampft nicht - die zischt nur. :cry:


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#7

Beitrag von hu.ms » Di 12. Jan 2016, 18:28

Diesmal zu "fremdfabrikaten":

BR58

Bild

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Eine BR58, rivarossi HR2817 in AC-ausführung mit decoder ohne sound und antrieb in der lok.
Habe sie 2011 gekauft, als es die märklin BR58 noch nicht gab. Die lok hat eine sehr zierliche steuerung und darstellung des innenzylinders.
Allerdings ist diese auch empfindlich: wenn man die lok zu "hart" anfasst ist schnell was seitlich verschoben und dann "klemmts", was bei antrieb in der lok böse folgen haben kann.
Der einfachdecoder wurde durch loksoundV4.0 ersetzt (8-pol-schnittstelle auf der tenderplatine), wobei es bei esu auch eine gute sounddatei zur BR58 (dreizylinder) gibt. Der esu-lautsprecher am vorgesehenen einbauplatz ganz unten wurden erst letztes jahr von dem zimo-pärchen ersetzt. Werksmäßig brennt das rücklicht immer, ich habe es abschaltbar programmiert. Aux1+2 stehen noch zur verfügung. Gesamtkosten 267 €.
Ich möchte euch nicht langweilen, aber schon wieder kommt der soundvergleich mit der werksmäßigen märklin BR58 (37058 von 2013?), die ich zum letzten geburtstag bekam (ca.330€), zum gleichen ergebnis.
Trotzdem machen die beiden 58er im vorspann-betrieb mit 220 cm güterwagen richtig spaß!



BR54

Bild

Bild

Was von fleischmann: BR54.15-17 (394401) . Orginal AC-version mit einfachdecoder, 6-pol.schnittstelle und antrieb im tender.
Deshalb im tender wenig platz und der unschöne lautsprecher im führerhaus. Erst vor kurzem habe ich eine firma entdeckt, die verschiedenste resonanzkörper für die handylautsprecher (die auch zimo verwendet) anbietet: http://www.austromodell.at/index.php?si ... tegorie=16
Bin noch nicht dazu gekommen zu testen, ob was passendes für den kleinen kessel dieser 54er dabei ist.



Zum schluss noch die hier:

Bild

BR56.20-29, fleischmann 415671. Komplett mit zimo-soundecoder. Musste nur noch puko-schleifer anschrauben und umverkabeln.
Ist mein favorit von allen anschaffungen 2015.

Hubert

PS: Fragen? Gerne!

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#8

Beitrag von UlrichRöcher » Mi 13. Jan 2016, 08:43

Hallo Hubert,
hu.ms hat geschrieben:Diesmal zu "fremdfabrikaten":
[....]
BR56.20-29, fleischmann 415671. Komplett mit zimo-soundecoder. Musste nur noch puko-schleifer anschrauben und umverkabeln.
Ist mein favorit von allen anschaffungen 2015.
Frage: Ist da ein Motor mit oder ohne Schwungmasse drin? Bei mir ist leider nur einer ohne Schwungmasse drin und deshalb wird diese Lok bei mir noch bei Gelegenheit "verfaulhabert" (via SB). Ansonsten ist das eine tolle Lok, die den Umbau auch wert ist.

Viele Grüße
Ulrich
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#9

Beitrag von Bimmelbahn » Mi 13. Jan 2016, 13:06

hu.ms hat geschrieben: Bild

Es ist eine E94 von märklin aus der doppelpackung 37225 aus ca. 2009, ersteigert 2011.
Sie hatte werksseitig nur einen mm-einfachdecoder und gelbe led.


Hallo Hubert,

Eine Frage zur oben gezeigten E94:

Wie hast Du es hin bekommen, dass die rote Schlussbeleuchtung nur bei den unteren Lampen leuchtet?
Ich habe meine 3322 und die 3300 auch auf LED umgebaut (mit der 37227 Leiterplatte LED Beleuchtung weiß/rot),
habe aber mit rotem "Streulicht" in die obere Lampe zu kämpfen.

Gruß,
Jochen

P.S. noch eine blöde Frage: ist das Oberteil der "Fronthauben" abnehmbar :shock: ?
Ich habe bei meinen Umbauten nämlich immer die kompletten Vorbauten demontiert :oops:


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#10

Beitrag von hu.ms » Mi 13. Jan 2016, 13:48

Hallo Urlrich,

lt. ersatzteilliste für die 415671 hat der motor in dem dreichachsigen tender keine schwungmasse.
Wofür brauchtst du diese ?
Der zimo-decoder regelt den motor sehr gut.
Bei mir erfolgt der "auslauf" über bogobit-bremsmodule und die programmierte bremsverzögerung im decoder.


Hallo Jochen,

meine E94 ist ep.IIIa und hat wie die ep.II nur 2 spitzenlichter.
Vermutlich musst du bei deiner den lichtleiter nach oben entfernen und für das obere licht eine separate ww led einbauen und verkabeln.
Habe ich bei der V160 (weiter oben) so gemacht.

Das oberteil der vorbauten ist abnehmbar (nur geklemmt).

Hubert


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#11

Beitrag von hu.ms » Mi 13. Jan 2016, 18:58

Nun 2 rangierloks:

V90

Bild

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Die V90 von trix (22212 - ohne decoder) wurde ca. 2012 von verschiedenen händlern für 119 € abverkauft.
Eigentlich muss man nur einen mä-sounddecoder aufstecken. Aber ich will ja bei einer rangierlok kupplungswalzer und auch konstanten bremsweg. Da sich das esu-sound-file damals für mich am besten anhörte, habe ich einen loksoundV4 + verstärkerschaltung für aux3+4 gekauft.
Zusätzlich eine telex von krois - sie ist geringfügig kleiner als die mä.
Dieses teil hat mir echt nerven gekostet:
zunächst funktionierten die telex nicht - bis ich hier im forum einen beitrag gefunden habe, in dem beschrieben wird, dass auf der platine eine zeitbeschränkungsschaltung vorhanden ist, speziell nur für die mä-telex. Weiter konnte der esu-decoder diese schaltung irgendwie nicht per aux ansteuern.
Wie man auf dem foto sieht (decoder ist abgezogen) habe ich die halbe platine massakriert und teilweise die aux-ausgänge direkt an den 21-mtc-pins des sockels angelötet.
Dann alles direkt verkabelt sowie die leiterbahnen zu der schaltung auf der plantine durchtrennt und dann klappte es auch. Natürlich waren noch die telex-programmierung des decoders (pulsierung und zeitbeschränkung) und auch die kupplungswalzer-einstellungen notwendig aber das geht mit dem programmer relativ schnell.
Als alles funktionierte wollte ich "noch schnell" die roten led separat verkabeln und mappen. Dabei den vorwiderstand vergessen und schon war eine neue rangierbühne fur 20 € + versand fällig. :x
Eigentlich sollten jetzt noch die lautsprecher ausgetauscht werden und ein neues soundfile für die V90 gibts auch bei esu.


E80

Bild

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Auf diese E80 von roco (69870) wurde ich erst 2014 aufmerksam. War mit 149 € nicht gerade günstig.
Da der serienmäßige decoder mir wieder einmal nicht zusagte wurde ein lopiV4 + aux3+4-verstärkung eingesetzt, die gelben led gegen warmweisse getauscht, wobei die unteren als duo-led auch rot können (fuzzel-arbeit) und eine krois-telex kam in den nem-schacht.
Da kaum platz für den decoder ist kann man lautsprecher vergessen. Bei einer e-lok verschmerzbar.
Funktionen:
128 fahrstufen unter dcc, konstanter bremsweg, rangiergang mit doppel-A-licht, telex mit kupplungswalzer, rotes rücklicht schaltbar.
Die lok fährt schön weich an und ist für rangierarbeit bestens geeignet.


Hubert

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#12

Beitrag von Bimmelbahn » Mi 13. Jan 2016, 19:55

Hallo Hubert,

Danke für die Info, ich hatte gedacht, man müsste den Lichtleiter an der betreffenden Stelle irgendwie abkleben oder einfärben.

Gruß,
Jochen

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#13

Beitrag von Schwellenträger » Do 14. Jan 2016, 00:59

hu.ms hat geschrieben:@ Schwellenträger,
die motor-cv für die beiden dieselloks habe ich jeweils oben bei der beschreibung hinzufügen.
Danke! Bei meiner V60 hats genau gepasst. Die V160 fährt jetzt auch einigermaßen sauber. Allerdings liegen die dabei Regelparameter ziemlich weit weg irgendwo im Outback :zahnlos:
Mit freundlichen Grüßen
Schwellenträger

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#14

Beitrag von UlrichRöcher » Do 14. Jan 2016, 09:05

Hallo Hubert,
hu.ms hat geschrieben:lt. ersatzteilliste für die 415671 hat der motor in dem dreichachsigen tender keine schwungmasse.
Wofür brauchtst du diese ?
Der zimo-decoder regelt den motor sehr gut.
Bei mir erfolgt der "auslauf" über bogobit-bremsmodule und die programmierte bremsverzögerung im decoder.
meine Gleise sind lackiert und die Stromversorgung ist nicht überall perfekt. Da sieht man das Fehlen einer Schwungmasse deutlich. Dazu kommt, dass mir etwas trägere Fahrzeuge im Laufverhalten besser gefallen als schwungmassenlose Antriebe. Vor den Signalen stört es mich übrigens genauso wenig wie Dich - an denen liegt bei "Halt" -16V DC an, die ebenfalls einen Haltbefehl mit Bremsrampe im Decoder auslösen. Alternative wäre für mich, der Lok einen LoPi IV samt Powerpack zu gönnen - das Powerpack wirkt wie eine elektronische Schwungmasse. Nur ob ich die da hereinbekomme?

Viele Grüße
Ulrich
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#15

Beitrag von hu.ms » Do 14. Jan 2016, 17:17

Hallo Ulrich,

schau mal auf die zimo-hp - da gibts kondensator-pakete für die zimo-decoder.

Hubert


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#16

Beitrag von fuhale72 » Do 14. Jan 2016, 18:42

Also Deine Umbauberichte finde ich sehr spannend und aufschlussreich! Ich bin auch ein Fan vom Umbauen, habe aber nur wenig Zeit, um mich mal hinzusetzen und zu löten. Aber wenn, dann bringt das richtig Laune!

Ich werde dieses Thema mit Interesse weiter verfolgen!

Alex


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#17

Beitrag von aftpriv » Do 14. Jan 2016, 20:01

Hallo Forianer
hu.ms hat geschrieben:schau mal auf die zimo-hp - da gibts kondensator-pakete für die zimo-decoder.
Vorsicht: manche der Speicher sind nur für max 16 V geeignet - daher wirklich nur für ZIMO-Decoder und nur mit der speziellen Decoderschnittstelle (MX 633 und 645), also auf die max. verträgliche Spannung achten

Gruß

Alf
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RocRail & RocNetNode
Email bezüglich MobaLedLib-Belange: LedLib@yahoo.com


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#18

Beitrag von hu.ms » Sa 16. Jan 2016, 17:47

Heute zwei e-loks:

E44

Bild

Bild

Die E44 von märklin (34440) gibts immer wieder mal günstig zu ersteigern.
Hier habe ich bewusst wieder die version mit dem einfachsten decoder gekauft, da dieser ohnehin ersetzt wird: lopiV4.
Die gelben led wurden auf warmweisse umgebaut und die roten separat auf aux1+2 verkabelt. Man sieht die notwendigen vorwiderstände.
Dabei war mir dieser beitrag sehr behilflich: viewtopic.php?f=27&t=49039
Das relais links schaltet den puko-pol auf die rts-kupplung durch, damit man die beleuchtung der angehängten wagen schalten kann.
Der motor in der lok (urspr. trix-konstruktion), optimiert durch die decoderansteuerung, läuft super weich mit sehr guten langsamfahreinschschaften.
Ein schon mal eingebauter loksound wurde wieder entfernt, das esu-soundfile hat mir nicht zugesagt.



E19

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Diese lok (märklin 37961) hatte schon der vorbesitzer auf loksoundV3 aufgerüstet. Konnte sie per zufall günstig erwerben.
Ich habe den lautsprecher ersetzt, die beleuchtung auf warmweiss/rot duo-leds umgestellt und die beiden relais schalten rotes rücklicht von vorne nach hinten bzw. den puko-pol auf die rts-kupplung. Warmweisse top-led ist noch zu machen.

Langsam geht dieses thema dem ende entgegen. Mal schaun ob ich noch umbauten finde...

Hubert
Zuletzt geändert von hu.ms am So 17. Jan 2016, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#19

Beitrag von hu.ms » So 17. Jan 2016, 17:58

BR81

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Nachdem die märklin BR81 max. "hobby-segment" ist, habe ich mich 2011 anderweitig umgesehen und die fleischmann 844081 gekauft.
Neben einem flachen liliput-schleifer samt umverkabelung bekam die lok einen lopiV4, märklin-telex in die nem-schächte und führerstandsbeleuchtung.
Die lok kann unter dcc128 super langsam bewegt werden, da macht das beobachten des detailierten gestänges spaß.
Neben der BR94, ebenfalls von fleischmann, ist diese BR81 mein favorit bei den dampf-rangierloks.



Dampfschneeschleuder

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Es handelt sich um eine ÖBB-version aus der märklin-packung 26831. Da mir der dampfschneeschleuder-sound auf der esu-hp gefiel, habe ich einen loksoundV4 eingebaut.
Ich konnte 10 stück dieser decoder 2011 bei einer sonderaktion für 799 € kaufen. Damals mit abstand der beste sonddecoder auf dem markt.
Interessant ist vielleicht noch, dass in diesem fall der orginal-märklin-lautsprecher von 2001 besser klingt als die zimo/austromodell-würfel.
Entscheidend ist vermutlich der grosse resonanzraum und der dichte gehäuseabschluss rund um den lautsprecher (kein "akustischer kurzschluss").
Sound ist grundsätzlich geschmackssache, vom doppel-sound mit der schiebenden BR96 (sh. oben), sind meine ohren aber begeistert.

Das wars mit meinen umbauten.
Aktuell arbeite ich an einer BR24 von roco: Loksound ist schon drin, mit der lautsprecherposition experimentiere ich noch.

Hubert

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#20

Beitrag von Betulaceae » Di 26. Jan 2016, 10:51

Moin Hubert,

interessanter Trööt,
du bist ja genauso bekloppt wie ich! :fool: :fool:
In deinen Loks siehts ziemlich ähnlich aus wie bei mir!
Da bleibt keine in Werksausführung ;-)

Kleiner Tip: Besorg dir ganz schnell den neuen V90-Sound von Esu,
der ist richtig gut.
Ich hab den auf meinen beiden V60 drauf (Esu und Märklin), weil der V60 Sound Müll ist,
und ich keine V90 habe.

Viel Spaß beim weiteren Umbauen,
vielleicht mach ich auch mal son Trööt auf, wenn ich Zeit habe ;-)

Grüße
Birk
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#21

Beitrag von Jumbo-44 » Di 26. Jan 2016, 11:53

Moin Hubert,

danke für die vielen erfolgreichen Umbaubeispiele. Das macht Lust, zumal ich ebenfalls einige der gezeigten Modelle mein Eigen nenne.

Erlaube mir eine unbedarfte Frage: Was ist der Effekt von zwei LS - Volumen, Lautstärke, ... ?


Gruß,
Mark
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#22

Beitrag von hu.ms » Di 26. Jan 2016, 20:02

@ Birk:
habe inzwischen den neuen esu-V90-sound aufgespielt - muss zusätzlich noch beim lautsprecher der V90 experimentieren.
Den V60-sound - ebenfalls aus dem letzten jahr - lasse ich unverändert.
Bei der V160 ist bei mir der sound der V215 drauf. Die geschmäcker sind eben verschieden.

@ Mark:
zunächst haben die lautsprecher 8 ohm anschlusswiderstand, die verstäkerendstufe des esu-loksound leistet 1,5 watt an 4 ohm.
2 lautsprecher parallel ergeben also den optimalen widerstandswert zu vollen nutzung der verstärkerleistung.

Die lautsprecher - auch die mit luftdichten schallkapseln = micro-boxen - klingen "im freien" meist nicht so gut als in den lokgehäusen eingebaut. In metallgehäusen, die weniger mitschwingen, noch besser als in kunststoffgehäusen. Ist aber auch vom vorhandenen lokgehäuse-innenvolumen abhängig.
Wie weiter oben schon geschrieben, klingen die beiden lautsprecher in der mä BR96 mit dem schweren metallgehäuse am besten.
Ich vermute, dass da das innenvolumen des gehäuses und die öffnung nach unten ähnlich wie ein bassreflexsystem im lautsprecherboxenbau wirkt.

Andererseits habe ich bei wenige jahre alten orginal marklin-sound-loks durch den lautsprecher-tausch kaum verbesserungen erzielt.
Auch das soundfile muss also passen. Wenn kaum bassanteile auf dem file sind nützt auch ein lautsprecher der tiefere töne wiedergeben kann nichts.

Grundsätzlich kann ich es dir pauschal nicht beantworten. Kann dir nur empfehlen das je nach loktyp auszuprobieren.
Es sind einfach mehrere variable.

Hubert

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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#23

Beitrag von Betulaceae » Mi 27. Jan 2016, 08:09

hu.ms hat geschrieben:@ Birk:
habe inzwischen den neuen esu-V90-sound aufgespielt - muss zusätzlich noch beim lautsprecher der V90 experimentieren.
Den V60-sound - ebenfalls aus dem letzten jahr - lasse ich unverändert.
Bei der V160 ist bei mir der sound der V215 drauf. Die geschmäcker sind eben verschieden.

@ Mark:
zunächst haben die lautsprecher 8 ohm anschlusswiderstand, die verstäkerendstufe des esu-loksound leistet 1,5 watt an 4 ohm.
2 lautsprecher parallel ergeben also den optimalen widerstandswert zu vollen nutzung der verstärkerleistung.

Die lautsprecher - auch die mit luftdichten schallkapseln = micro-boxen - klingen "im freien" meist nicht so gut als in den lokgehäusen eingebaut. In metallgehäusen, die weniger mitschwingen, noch besser als in kunststoffgehäusen. Ist aber auch vom vorhandenen lokgehäuse-innenvolumen abhängig.
Wie weiter oben schon geschrieben, klingen die beiden lautsprecher in der mä BR96 mit dem schweren metallgehäuse am besten.
Ich vermute, dass da das innenvolumen des gehäuses und die öffnung nach unten ähnlich wie ein bassreflexsystem im lautsprecherboxenbau wirkt.

Andererseits habe ich bei wenige jahre alten orginal marklin-sound-loks durch den lautsprecher-tausch kaum verbesserungen erzielt.
Auch das soundfile muss also passen. Wenn kaum bassanteile auf dem file sind nützt auch ein lautsprecher der tiefere töne wiedergeben kann nichts.

Grundsätzlich kann ich es dir pauschal nicht beantworten. Kann dir nur empfehlen das je nach loktyp auszuprobieren.
Es sind einfach mehrere variable.

Hubert
Moin Hubert,

dann kommst du ja beim Rangieren in den Genuss des V90-Sounds, und das ist die Hauptsache ;-)
Der V60 Sound gefiel mir nicht so gut, aber ich möchte ihn dir nicht madig machen (das kann ich leider sehr gut)
und halte deswegen hier den Mund :pflaster:
Beim Lollo-Sound von Esu ist der Startvorgang bombastisch, danach wird es ziemlich langweilig,
ich hätte da auch den Motor der Serien 216 (und auch 215 ;-)) genommen.
Dieser Sound werkelt sowohl in meinen beiden 216ern, als auch zweimotorig in der V320,
und ich bin davon hellauf begeistert.

Die Zimo Lautsprecher erzeugen im Doppel mehr Lautstärke und mehr Bass,
die Lautstärke reduziere ich meistens wieder auf ein erträgliches Maß,
aber der Bass ist in der Größe ein rares Gut, davon will man soviel wie eben möglich ;-)
Vorraussetzung dafür ist Bass in der Sounddatei,
ich höre die Sounds an der Stereoanlage mit Bassbox Probe,
wenn da die Bude nicht vibriert, kann im Modell schon gar kein Bass ankommen.
Solche Sounddateien kann man getrost wieder löschen, man würde sich eh nur drüber ärgern...

Grüße
Birk
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#24

Beitrag von Jumbo-44 » Mi 27. Jan 2016, 11:28

Danke Hubert und Birk,

das habe ich verstanden.


Gruß,
Mark
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Re: Meine Lok-Verbesserungen - digital für pukos

#25

Beitrag von hu.ms » Do 28. Jan 2016, 18:42

Ein paar habe ich jetzt doch noch gefunden:

BR24

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Eine roco (68210) habe ich 2013 ersteigert, da mir die märklin aus dem einsteiger-sortiment nicht detailliert genug war
und damals auch nur "große ohren" und keinen sound hatte.
Durch den tenderantrieb ist im kohlekasten der roco gerade noch platz für den loksoundV4. Dazu noch rts-kupplung.
Der esu-lautsprecher wurde beim umbau 2013 – so wie hier im forum in einem beitrag beschrieben – mit aufwändig angepasster
schallkapsel in der führerstandsdecke untergebracht.
Von anfang an war ich aber mit dem sound nicht zufrieden.
Letzte Woche habe ich mich nach div. probehören von möglichen schallkapseln von austromodell und einbauvarianten im kessel
für eine micro-box im führerstand entschieden.
Der schwarze würfel fällt im betrieb auf der anlage kaum auf – man muss es schon wissen :wink:
Interessant ist in diesem zusammenhang vielleicht noch, dass das esu-soundfile von 2013 für die BR24 ähnlich wenig
tieftonanteil hatte wie die mä-files.
Auch esu ist nicht perfekt! Der aktuelle sound für die BR24/64 ist nun aber besser.



BR94

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Eine BR94 gab es 2011 von mä noch nicht, deshalb wurde eine fleischmann (4090) angeschafft.
Bei kauf sollte man darauf achten, dass es trotz identischer artikelnummer unterschiedliche versionen gibt.
Brüniertes gestänge, wie auf dem foto zu sehen, haben nur die neueren produktionscharchen.
Da es sich um eine 2L-version handelt wurde eine flacher liliput-schleifer angebracht und die stromzuführung umverkabelt.
Der nachgerüstete lokpilotV4 ermöglicht gemeinsam mit den mä-telex für nem-schacht den bekannten kupplungswalzer.
Während ich die fleischmann hautpsächlich zum rangieren einsetze, wird die 2014 gekaufte BR94 von märklin mit sound als streckenlok genutzt.
Beide maschinen sind aber auch gemeinsam unterwegs – beide rückwärts und mit 12 stück G10 am haken gehören zu meinen favoriten.



BR65

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Diese fleischmann 2L (406502) habe ich erst vor einigen monaten gekauft und bisher nur den schleifer, lopi und die stromführende kupplung ergänzt.
Da es die einzige version einer BR65 mit brüniertem gestänge ist, habe ich die niederländische beschriftung akzeptiert.
Eine umbeschriftung mit kuswa-schildern ist ja noch möglich.
Die 10 radschleifer sind empfindlich - ich musste nach dem puko-schleifer anbau und bohren der kabeldurchführung neue besorgen.
Für einen soundumbau müssen vermutlich die gewichte im kessel verkleinert werden. Steht noch an.



BR77

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Von rivarossi (HR1090) habe ich ebenfalls mit lopi ausgerüstet und eine führerstandsbeleuchtung eingebaut.
Diese lok gefällt mir irgendwie – vermutlich wegen der schrägen zylinderstellung.
Auch war sie in den zwanzigern kurzzeitig auf meiner heimatstrecke münchen-GAP unterwegs.



Nicht alle meine umbauversuche waren erfolgreich.
An den nachfolgenden loks – alle von liliput - bin ich bisher gescheitert.
Deshalb hätte ich sie gerne als ep.III-version in metall von märklin:




BR 18.3

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Superschöne maschine (104001) die ich mit lopi und schleifer ausgestattet habe.
Leider entgleisen auf bestimmten k-weichenkombinationen (schlank) die vorlaufachsen und auch das achsmaß muss angepasst werden.
Ob dann die niedrigen spurkränze auf den mä-gleisen sauben laufen ist auch nicht klar.



BR 42

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Die neueste version (104201) hat brüniertes gestänge und wurde von mir ebenfalls für pukos umgebaut. Ein lopiV3 war schon drin.
Das glühbirnchen für das feuerbüchsen-flackern war ungenügend isoliert, das führte nach aufsetzen des gehäuses oft zu kurzschlüssen.
Habe kurzerhand eine bedrahtete led mit vorwiderstand eingesetzt.
Jedoch gibt es probleme mit achsmaß und vorlaufachsen-andruck auf k-gleis.



BR 62

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Die (106301) ist optisch eine meiner lieblingsloks.
Habe für einge euros von einem spezialisten das achsmaß anpassen und auch eine haftreifennut einfräsen lassen.
Nach schleiferan- und lopiV4-einbau durch mich gab es aber ebenfalls k-weichen-probleme mit den vor- und nachlaufdrehgestellen,
die sich leider nicht entfernen lassen um den andruck zu verbessern.
Die befestigungsschrauben drehen durch und müssen vermutlich ausgebohrt werden.

So, das wars. 23 loks auf über 40 fotos. Hat einiges an zeit gekostet.
Ich hoffe man konnte ein paar anregungen mitnehmen.
Fragen ? Wie immer gerne.


Hubert

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