Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#26

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Ecki,

super zu wissen, von wem das Video und der gelungende Umbau der Lima-Tram ist. Besonders der Lichtwechsel und die Innenbeleuchtung gefallen.
Dein Video und einige andere Umbauprojekte waren übrigens ausschlaggebend für mich, mich trotz nur geringer Vorkenntnisse an einen Digitalumbau zu heranzuwagen. Sowas wollte ich auch haben :sabber: ... Ich hoffe nur, mein Tram kann nach Fertigstellung genauso überzeugen...

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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#27

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Ecki,

super zu wissen, von wem das Video und der gelungene Umbau der Lima-Tram ist. Besonders der Lichtwechsel und die Innenbeleuchtung gefallen.
Dein Video und einige andere Umbauprojekte waren übrigens ausschlaggebend für mich, mich trotz nur geringer Vorkenntnisse an einen Digitalumbau zu heranzuwagen. "Sowas" wollte ich auch haben! :sabber: Ich hoffe, mein Tram kann nach Fertigstellung genauso überzeugen...


V 200
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#28

Beitrag von V 200 »

Hallo Jens, freut mich das dir meine Tram gefällt und inpiriert hat. So sollte es in einem Forum laufen :gfm:
Gruss ECKI

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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#29

Beitrag von kölnischwasser »

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update…

Wie oben beschrieben, sitzen die Rücklicht-Atrappen beim Rocomodell ungefähr auf Höhe der Fahrgestellplatte, die zudem in diesem Bereich noch abgerundet ist. Die kleinen SMD-LED´s passgenau auf die Fahrgestellplatte zu kleben schied aus, da diese wahrscheinlich ein mehrmaliges abnehmen des Chasis nicht überlebt hätten.
Nach dem Durchbohren der Rücklicht-Atrappen konnte ich die Positionen für die LED´s mittels etwas Farbe an der Fahrgestellplatte anzeichnen. Danach wurde diese solange mit der Feile bearbeitet bis genug Platz für die LED´s vorhanden war. Da das Fahrgestell aus Metall ist und die rückseitigen Kontakte der LED´s blank sind, habe ich noch etwas mehr weggefeilt. So konnte ich Reststücke einer 1mm-Kunststoffplatte als aufkleben, damit es zu keinem ungewollten Stromfluss kommt. Die Kunststoffplatten können ruhig etwas seitlich überstehen. Einmal fest verklebt, lassen sie sich prima nachfeilen. Das Markieren der LED-Position musste ich nochmals nachholen, da auch dieses der Feile zum Opfer gefallen sind.

Bild

Die zwei roten LED´s wurden in Reihe verlötet und sollten aufgeklebt werden. Die Kabel erwiesen sich aber als so widerspenstig, dass -nach mehrmaligen Bewegen mit der Pinzette- sich diese von der LED lösten. Besser geht es, wenn die LED´s zuerst „satt“ aufgeklebt werden und die Kabel danach verlötet werden. Nach Verlöten des passenden Widerstandes am + -Anschluss der LED´s (markiere ich mir möglichst vor dem Kürzen der Kabel) dann der abschließende Funktionstest.

Bild

Die Fahrgestellplatte sieht inzwischen etwas mitgenommen aus; der "Sammlerwert" des Modells ist wahrscheinlich endgültig dahin :oops:

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Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#30

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

zum Anschließen von SMD-Bauteilen eignet sich Kupfer-Lackdraht sehr gut - dünn und damit gut biegbar ohne das er sich wieder löst.
Den bekommt man z. B. aus alten Fahrtrichtungsschaltern von Märklin-Loks oder von der Feldspule einer solchen Lok. Davon sollte eigentlich jeder MoBa-Händler genügend von Digitalisierungen rumfliegen haben.
Alternativ kann man solchen Draht natürlich auch kaufen, z. B. bei www.modellautobahnen.de

Weiter erfolgreiches Umbauen

Gruß
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#31

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stefan,

den Kupfer-Lackdraht kenne ich, wusste aber nicht, dass es verschiedene Farben gibt. Danke für den Hinweis.
Ich hatte mir SMD-LED´s mit und ohne Anschlusslitze bestellt - und war im Nachhinein froh um die vorverdrahtete Version.Von den 10 SMD-LED´s OHNE Litze haben sich, als ich den "Trägerstreifen" das erste Mal in der Hand hatte, gleich 2 Stk. verflüchtigt. Für mich war schon das Finden mindestens einer LED eine echte Herausforderung :fool: Wer es dann noch schafft, zwei Kabel an diese kleinen Dinger anzulöten, hat meine volle Bewunderung !!!
Für mich ist das trotz Leuchtlupe und Brille wohl eher nichts. Oder gibt es da besondere Tricks :?:

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Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#32

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

ein Kollege und ich haben für den Verein im letzten Jahr ein paar Fahrzeuge fahrfähig gemacht und beleuchtet (DC-Car) und ich bin froh, dass es die fertig bedrahteten SMD-LEDs zu kaufen gibt. Aber für die Verkabelung in so einem Fahrzeug geht es gar nicht ohne Lackdrähte, da dort ja arg wenig Platz drin ist... - stell dir einfach mal einen Kombi vor, in den du einen kleinen Motor + Akku + Lenkung + Dekoder + Beleuchtung rein pfriemeln sollst... - irgendwo auf unserer Vereinshomepage ist ein geöffneter Feuerwehr-VW T 1 Bully zu sehen, den ich umgebaut habe...
Was hilft neben einer Lupenlampe noch? Eine gaaaanz ruhige Hand und ein Lötkolben mit feiner Spitze - allerdings merke auch ich als Brillenträger die zunehmenden Probleme mit dem Sehen in der Nähe... :|
Es gibt für LED wohl auch Löthonig - mit denen klebt man sie zuerst an die richtige Stelle und lötet sie dann fest.

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#33

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Zusammen,
da ich schon länger nichts von mir habe hören lassen, gibt es jetzt sozusagen eine "Doppelfolge".

@ Railstefan: Für die nächsten Umbauten werde ich wohl komplett auf bei SMD-LED´s auf Exemplare mit Kupferlackdraht setzen. Das sind wahrscheinlich solche Erfahrungen

Bei meinen Umbau ging es weiter mit der Frontbeleuchtung. Bei "werkseitigtigen" Ausführung von Roco störte mich die "automatische Schienenbeleuchtung"...

Bild

Meine erste Idee war den Roco-Lichtleiter schwarz zu lackieren, um den Lichtaustritt seitlich und nach unten zu verhindern. Aber schon nach der Hälfte war klar, dass die dunkle Farbe das Licht soweit absorbiert, dass vorne nichts mehr ankommt. Mit silberfarbenen Lack gings etwas besser, aber der erste Lichtleiter war durch den einseitigen, dunklen Anstrich nicht mehr als solcher zu gebrauchen. Er taugt aber noch gut zur Aufnahme der warmweißen SMD-LEDs. Die Kabelführung ist entlang des "geschrotteten" Lichtleiters verlegt. Der notwendige Widerstand befindet sich dort, wo bei dem Ursprungsmodell die Glühbirne montiert war.

Bild
 
Bild
Frontbeleuchtung durch SMD-LED´s ersetzt und verkabelt...

Ein "Scheinwerferglas" fehlte bei meinen Ebay-Kauf und so sah die Tram noch aus wie ein "einäugiger Bandit". Bei meinem Modellbahnstammtisch erzählte mir ein Modellbahn-Kollege, dass er bei der Beleuchtung von Modellautos die Scheinwerferabdeckungen aus Lichtleitfasern herstellt. Durch Erhitzen am Ende (Feuerzeug) werden diese schön rund und nach dem zudem lässt sich dadurch die rechteckige Form der SMD-LEDs verstecken. Super Tipp, nochmals Danke am Jürgen. Nach dieser Methode entstanden die beiden runden Frontscheinwerferabdeckungen neu.

Bild

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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#34

Beitrag von kölnischwasser »

Zwischenzeitlich hatte ich auch für beide Wagenteile passende 1mm Kunststoffplatten zugeschnitten und -gefeilt, die unterseitig die Innenbeleuchtung und oberseitig Decoder und Sound-Modul aufnehmen sollten.

Bild
 
... eigentlich wäre jetzt fast alles bereit zum Zusammenbau… .
Im Praxistest erwies sich aber das Paket aus Decoder oben/ Kunststoffplatte und Beleuchtung unten als etwas zu kompakt und die Beleuchtungsplatine wäre durch die Fenster zu sehen. Im schlimmsten Fall würden sich die Preiserlein sogar den Kopf stoßen :mrgreen: :mrgreen:

Bild

Auch ist die angedachte "Haltekonstruktion" der Platten durch Stahldraht (in Anlehnung an die Griffstangen in deiner Straßenbahn) zu filigran, so dass nach spätestens nach zweimaligen Abnehmen und Aufsetzen der Gehäuseteile alles krumm und schief wäre. 


Also ist "umdenken" angesagt. Wenn möglich soll es dabei auch einfacher werden... ?!
Die Innenbeleuchtung wird voraussichtlich zwischen der Gehäuseoberseite und den oberen Stegen des Fenstereinsätze platziert …

Bild

Bei Decoder und Soundmodul tendiere ich momentan für einen Einbau im Bereich des Drehgestells. Das "Arbeitsmodell" zeigt, dass dann wieder Kabel kürzen angesagt ist. Aber dank der Zwischenbastelei an der "Braugold"-Tram ist das ja kein völliges Neuland mehr für mich. Mal sehen, wie es klappt und ob ich dabei die Kabelverbindung zu der Innenbeleuchtung in den Griff bekomme?

Bild

bis demnächst…

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2043er
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#35

Beitrag von 2043er »

Hallo Jens!

Den Thread habe ich gerade erst entdeckt!

Wie funktioniert die Schlussbeleuchtung bei deiner Straßenbahn? Ist das hier lediglich das Decklicht welches immer konstant leuchtet, oder ein Bremslicht, welches beim Abbremsen stärker aufleuchtet?

Schon eine ziemliche Fitzelei mit diesen kleinen LEDs. Aber das Ergebnis überzeugt eindeutig!

Das Soundmodul klingt interessant! Hast du da zufällig einen Link zu einer Hörprobe oder zu einem Video? Für meine Straßenbahnen müsste ich die Soundfiles wohl selbst aufnehmen :pflaster:

kölnischwasser hat geschrieben:e erste Idee war den Roco-Lichtleiter schwarz zu lackieren, um den Lichtaustritt seitlich und nach unten zu verhindern. Aber schon nach der Hälfte war klar, dass die dunkle Farbe das Licht soweit absorbiert, dass vorne nichts mehr ankommt
Könnte hier vielleicht ein Lackieren der Gehäuseinnenseite Abhilfe schaffen? Das beige Gehäuse ist für solche Versuche aber auch ein harter Brocken :|
kölnischwasser hat geschrieben: Die Fahrgestellplatte sieht inzwischen etwas mitgenommen aus; der "Sammlerwert" des Modells ist wahrscheinlich endgültig dahin :oops:
Ach wo! Sammelst du die Modelle für den nächsten Besitzer oder für dich? :fool:

Lg Markus

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Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#36

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens und Markus,

das Lackieren des Lichtleiters verändert dessen Oberfläche. Der Lack greift ein wenig den Kunststoff an und im gleichen Moment funktioniert die Brechung des Lichtes an der ursprünglich extrem glatten Oberfläche nur noch beschränkt.
Daher sollte es besser funktionieren, wenn der Lichtleiter mit lichtdichter Folie umwickelt wird (Alu-Folie aus der Küche, falls das keine elektrischen Probleme verursacht) oder Schrumpfschlauch, falls man den drüber bekommt.

Viel Erfolg
Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#37

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stummis,

@ Markus:
Die Schlussbeleuchtung stellt lediglich die Rücklichter dar und kann über den Decoder ein- und ausgeschaltet werden. Ein beim Bremsen stärker leuchtendes Rücklicht wäre sicher absolut top; spontan wüsste ich aber nicht, ob es Decoder gibt, die das hergeben…

Da ich bei dem Modell einen Uhlenbrock-Decoder verwende, ist auch der Sound von Uhlenbrock. Hörprobe gibt es hier
http://www.uhlenbrock.de/de_DE/service/ ... 1.I001DF5F
Ansonsten gibt es noch bei ESU Straßenbahn-Sounddateien. Die Auswahl ist also insgesamt eher bescheiden. Aber mehr als 2-3 Modelle mit Sound sollen es bei mir auch nicht werden.
kölnischwasser hat geschrieben:
Die Fahrgestellplatte sieht inzwischen etwas mitgenommen aus; der "Sammlerwert" des Modells ist wahrscheinlich endgültig dahin :oops:

2043er hat geschrieben:
Ach wo! Sammelst du die Modelle für den nächsten Besitzer oder für dich? :fool:
Da hast du recht. Gerade die Modelle, in die einiges an Arbeit geflossen ist, werde ich wohl nie wieder hergeben wollen…

@ Railstefan
Railstefan hat geschrieben:
das Lackieren des Lichtleiters verändert dessen Oberfläche
Da ich meist wasserlösliche Acrylfarben (Vallejo) verwende, hatte ich das Problem zum Glück nicht. Vielmehr nehme ich an, dass die schwarze Farbe einen Großteil des Lichtes absorbiert, so dass vorne fast nichts mehr ankommt. Mit Silber ging es schon besser. Alufolie hatte ich auch überlegt; probiere ich vielleicht irgendwann mal bei einem anderen Roco-Modell.

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#38

Beitrag von LukasLokführer »

kölnischwasser hat geschrieben:Ein beim Bremsen stärker leuchtendes Rücklicht wäre sicher absolut top; spontan wüsste ich aber nicht, ob es Decoder gibt, die das hergeben…
Hallo Jens,

mit einem ESU LokSound ist das problemlos möglich. Man kann jedem einzelnen Sound einen Funktionsausgang zuweisen, der während des Sounds aktiv ist. Und bei einem ESU Dekoder kann man für bestimmte physikalische Ausgänge sogar zwei verschiedene Konfigurationen programmieren, z.B. AUX1[1] Rücklicht normal, AUX1[2] Rücklicht hell = Bremslicht.
Das Bremsgeräusch böte sich dafür geradezu an.

Gruß,
Lukas


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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#39

Beitrag von Derrick23 »

Die Zimo Decoder können das von Haus aus, mit einer Einstellung abhängig von der Reglerposition, also ob wirklich gebremst wird usw.

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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#40

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Zusammen,

es gibt Projekte, die zwischendurch eine Pause brauchen. Die Digitalisierung meiner Roco-Tram gehörte dazu. Hauptgrund war, dass ich mir bei manchen Dingen nicht sicher war, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Nachdem ich es „länger“ habe reifen lassen, geht es nun mit neuem Elan weiter.

Zum einen musste die Decoder-Frage nochmals überdacht werden. Soll ich wirklich bei dem etwas größerem Uhlenbrock 76425 bleiben oder z.B. auf einen kleineren Decoder wechseln, der besser zu verstecken ist?
Ich hatte zwischenzeitlich in zwei Bahnen mit vorinstallierter Schnittstelle zwei kleine Zimo-Decoder eingebaut und etwas mit den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten experimentiert. Für die Zukunft sind die Zimos aufgrund ihre Größe und der Bremslicht-Fuktion sicherlich eine gute Option; für diese erste „Komplett-Digitalisierung“ habe ich mir aber vorgenommen mit den Uhlenbrock-Bausteinen klar zu kommen (schließlich habe ich mal dafür gekauft).

Mit meiner Schnittstellen-Lösung im Drehgestell bin ich ganz zufrieden. Die Alternative wäre der Austausch der Platine gegen eine mit vorinstallierter Schnittstelle gewesen, die als Ersatzteil für die Bahnen mit digitaler Schnittstelle bezogen werden kann. Allerdings müsste dann auch der Motor gegen ein Exemplar mit kleinerer Schwungscheibe getauscht werden. Die Roco-Bahnen sehen zwar alle ähnlich aus, der Antrieb wurde aber von Zeit zu Zeit überarbeitet. In der Summe kann man dann fast besser eine „einfache“ Roco-Tram mit digitaler Schnittstelle als Ersatzteillager kaufen.

Bild

Die Schnittstelle bleibt also im Drehgestell; aber wohin dann mit dem Decoder und dem Sound-Modul? Die einmal angedachte Lösung alles im Drehgestell unterzubringen habe ich verworfen, da der Kabelwust doch zu groß ist. Sinnvoller erscheint mir beides unter der hinteren Bodenplatte unterzubringen. Dafür wurde eine bereits vorhandene Kabelöffnung so weit aufgefeilt, dass der 8-polige Schnittstellenstecker hindurch passt. Außerdem habe ich die „Klebefläche“ für Decoder und Soundmodul durch 2mm Kunststoffstücke eingeebnet.

Bild

Hier noch provisorisch befestigt, soll es mal so aussehen. Wenn das Gehäuse montiert ist, ist es auch seitlich verdeckt.

Bild

Zum Glück hat sich der (digitalisierte) Fuhrpark vergrößert, so dass die handbemalten Preiserlein aufgrund der Verzögerung in eine andere Tram umsteigen konnten :wink: :wink:

Bild

Bis bald, und...

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#41

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo,
es soll ja Modellbahner geben, denen das „Elektrische“ leicht von der Hand geht; ich bin leider eher der Typ der es sich „erarbeiten“ muss. Es kommt nicht selten vor, dass etwas ein zweites Mal baue, wie z.Z. meine Frontbeleuchtung aus SMD-LED´s.
Obwohl alles (meiner Meinung nach) richtig angeschlossen war, hat die Frontbeleuchtung den ersten Praxistest nicht überstanden. Sie hat nach dem Einschalten nur mehrmals geflackert und dann gab eine LED keine "Leuchtzeichen" mehr von sich. Die andere flackerte beim erneuten Einschalten (oder als Rückmeldung beim Programmieren) weiter unregelmäßig. Ich habe eine zu hohe Spannung vermutet, obwohl der Widerstand mit 2,7 KiloOhm eher üppig gewählt war.

Also waren wieder testen und -wenn möglich- verstehen angesagt.
Mit dem Multimeter habe ich die Spannung an den Decoder-Anschlüssen gemessen. Wenn die Dimmung der Lichtausgänge nicht aktiv ist (bei dem Uhlenbrock 76425 ist dies über CV 50 einstellbar), liegt die Spannung im Bereich der Gleisspannung. Bei meiner Intellibox 2 in Verbindung mit dem Trafo UB 20075 (15V, max. 4,6A) sind das ca. 20,4 Volt. Ein „Gegentest“ mit dem älteren UB 20070 (16V, max. 4,6A) brachte es sogar auf 21,5V!
Ich habe dann auch gleich probiert, was die Dimmung der Lichtausgänge über CV50 bringt. Der Wertebereich lt. Anleitung ist 1-32. Die Einstellungen sind aber nicht proportional zur Spannung. So ergibt CV50 = Wert 32 eine Spannung von 20,4 Volt. Bei Halbierung des Wertes auf 16 liegt aber noch ca. 16,5 Volt an dem Lichtausgang an. In der kleinsten Einstellung, CV50 = 1, immerhin noch ca. 8 Volt.

Bild

Als Widerstand für die Frontbeleuchtung benutze ich einen Widerstand mit 3,9kOhm; auch um Überspannungen zu vermeiden. Damit komme ich auch in einen Bereich, im dem die Einstellung über die CV50 spürbare Helligkeitsunterschiede der Frontbeleuchtung bewirken.

Im „fliegenden“ Aufbau sieht das Ganze so aus:

Bild

Warum die LED´s im festen Einbau im Gehäuse geflackert haben und es im „fliegenden“ Aufbau nicht machen, ist mir weiterhin ein Rätsel. Einen ähnlichen Effekt hatte ich später mit der Innenbeleuchtung (Reststück einer Innenbeleuchtung von Modellbau Schönwitz, angeschlossen ohne Widerstand am Sonderfunktionsausgang A1).



Kennt jemand von euch ein solches Phänomen und hat vielleicht einen Tipp, wie es abgestellt werden kann?

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Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#42

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

bist du sicher, dass nicht irgendein Anschluss der LED ans Fahrgestell gekommen ist - das würde das Flackern erklären.

Zum Dimmen: hierbei wird nicht die Spannung runtergeregelt (ähnlich der Puls-Weiten-Modulation beim Motor), sondern meist deren Einschaltdauer. Bei voller Ansteuerung zu 100% an und bei geringerer z.B. nur noch zu 50% der Zeit angeschaltet.
Wenn du daran eine träge Glühlampe anschließt, so leuchtet sie schwächer, aber eine LED ist schnell genug, um dem Ein- und Ausschalten zu folgen und leuchtet in der Einschaltzeit mit normaler Helligkeit. Daher ist es bei LED besser, durch Veränderung des Widerstandes die Helligkeit zu beeinflussen, als über die Dimmung.

Viel Erfolg
Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#43

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stefan,

danke für deine schnelle Antwort.
Railstefan hat geschrieben:
Di 30. Mai 2017, 07:51

bist du sicher, dass nicht irgendein Anschluss der LED ans Fahrgestell gekommen ist - das würde das Flackern erklären.
Nein, bin ich nicht. Und wenn mir mein Bild des "fliegenden Aufbaus" ganz genau anschaue, halte ich es sogar für wahrscheinlich... :oops:
Momentan sind die Anschlüsse wieder "abgelötet", aber am Wochenende werde ich es gleich testen.
Wie dass zu meinen ursprünglichen Problem mit der Frontbeleuchtung passt, weiß ich noch nicht. Die war eigentlich durch einen Schrumpfschlauch geschützt. Aber vielleicht eine Lötstelle zu den Decoderkabeln nicht :?: Jetzt wo ich weiß, wo die Ursache liegen kann, werde ich da besonders aufpassen. Nochmals vielen Dank :-D :-D

Noch eine Verständnisfrage zur Dimmung über den Decoder:
Ich kann die geringere Spannung ja über das (digitale) Multimeter messen. Spricht das nicht dagegen, dass "mein" Decoder über die Einschaltdauer dimmt??? Auch kann ich mit der SlowMotion-Fuktion des Handys kein Flackern erkennen. (Bei einem ähnlichen Phänomen, bei dem die Einstellung von RailCom an der Zentrale für ein fast nicht sichtbares Flackern gesorgt hat, war ich damit mal erfolgreich).
An der Dimmfunktion über den Decoder gefällt mir, dass man damit nach dem Zusammenbau noch mal etwas nachjustieren kann. Aber ich werde es im Auge behalten...

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#44

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

dann erst einmal viel Erfolg für die weiteren Tests.

Zur Messung mit einem Multimeter: solche 'normalen' Messgeräte sind darauf abgestimmt sinusförmige Verläufe zu messen und das im Bereich um die 50 Hertz und nicht für hochfrequente Rechtecksignale, wie du hier wahrscheinlich haben wirst. Es misst den Effektivwert und der entspricht in etwa dem Effekt der Dimmung, den du bei einer Glühlampe sehen kannst.
Zur genauen Messung bräuchtest du entweder ein Messgerät, dass für diese Signalform freigegeben ist oder ein Oszilloskop.

Gruß
Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#45

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Zusammen,
hallo Stefan,

einen ersten Test mit der Innenbeleuchtung konnte ich heute Abend machen - mit folgenden (Zwischen-) Ergebnis:

1) Nochmals beide Innenbeleuchtungen wie vorher angeschlossen (Decoderausgang A1, ohne Widerstände, Innenbeleuchtung sind parallel geschaltet), aber alle Kontakte zum Gehäuse vermieden
--> es flackert weiterhin :(

2) Dimmung des Decoders über CV 50 = 32 deaktiviert
--> es flackert nicht mehr :) , aber Innenbeleuchtung ist sehr hell (funktioniert übrigens nur, wenn die Dimmung komplett deaktiviert ist. Ab CV50 = 31 flackert es :?

3) Da es zu hell ist einen Widerstand mit 3,9kOhm dazwischen gelötet
--> flackert nicht und Helligkeit ist im brauchbaren Bereich :D

4) Zusätzlich Dimmung über den Decoder wieder aktiviert
--> flackert trotzdem nicht, bzw. nur im fast unsichtbaren Bereich :bigeek:

Momentan ist die Helligkeit der beiden "Hälften" der Innenbeleuchtung noch leicht unterschiedlich, was aber vielleicht an meinen Aufbau mit den parallelgeschalteten "Innenbeleuchtungshälften" an einen Widerstand liegt. Je ein Widerstand je Innenbeleuchtung ist da wahrscheinlich besser.

@ Stefan: Nochmals vielen Dank für deine Erklärungen; so habe ich wieder was gelernt :!: Für heute ich meine "Modellbahnzeit" um, am WE kann ich hoffentlich weiter testen...

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#46

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

das klingt ja schon mal recht brauchbar.
LEDs und Vorwiderstände: im Idealfall hat jede LED bzw LED-Reihenschaltung einen eigenen Vorwiderstand, da leichte Toleranzen in den verwendeten Teilen zu leichten Unterschieden führen können, so wie es bei dir wohl der Fall ist.

Weiter viel Erfolg
Railstefan
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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#47

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo,

in der Hoffnung auf die Dimmung durch den Decoder ganz verzichten zu können, habe ich noch Widerstände mit 8,2 und 10 kOhm ausprobiert. Scheint mir aber immer noch zu hell, deshalb lebe ich mit der Dimmung per CV. Falls erforderlich kann so später noch in beide Richtungen nachjustiert werden.

Hier mal ein Bild des „finalen“ Helligkeits- und Funktionstests; endlich ganz ohne flackern.

Bild

Für die beiden Innenbeleuchtungen sind zusätzlich 2-polige Ministecker an die Widerstände gelötet, damit die Chassis samt Beleuchtung einfach vom Fahrwerk abgenommen werden können. Ohne Schrumpfschlauch sah das Ganze so aus…

Bild

Die nächsten Bilder gibt es erst, wenn alle Kabel (einschl. Decoderstecker) auf das erforderliche Mindestmaß gekürzt sind. Bis dann, und…

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Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#48

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

falls dir das Ganze noch zu hell ist, teste doch einfach mal mit 2 x 10kOhm in Reihe je Strang.
Ich habe in eine Kato-Straßenbahn beim Scheinwerfer einen 27 kOhm Widerstand statt des werkseitigen 2,7kOhm eingebaut, wenn ich mich recht erinnere. Jetzt sind es aber immer noch keine Funzeln, sondern helle Lampen. Vorher machte die Bahn aber jeder uralten Lok mit außenliegenden Glübirnen Konkurrenz... :)

Schönes Wochenende
Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#49

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stummis,

endlich ist es geschafft :D :D :D . Alle Kabel sind gekürzt und verlötet, einschl. des „Kabelbaums“ vom Decoder zum NEM-Stecker. Auch hatte ich inzwischen genug Preiserlein mit Farbe versehen, dass diese letztes Wochenende ihre Plätze einnehmen konnten. Gleichzeitig wurden noch störende Kabel so fixiert, dass sie möglichst wenig sichtbar sind und nicht mit irgendwelchen beweglichen Teilen kollidieren.

Was Mitte letzter Woche noch so aussah…

Bild

… wirkt hier schon viel aufgeräumter.

Bild

Railstefan hat geschrieben:
Do 15. Jun 2017, 20:14
Hallo Jens,
falls dir das Ganze noch zu hell ist, teste doch einfach mal mit 2 x 10kOhm in Reihe je Strang...
Hallo Stefan, danke für deinen Tipp. So etwas ähnliches hatten mir auch Hans und Jürgen von Sürther Modellbahnstammtisch empfohlen. Ohne "beratungsresistent" sein zu wollen, habe ich mich dagegen -und für die Dimmung per Decoder-CV- entschieden.
Da die Decoderausgänge nicht einzeln dimmbar sind, hätte ich dann auch die Widerstände der Front- und Heckbeleuchtung nochmals erhöhen -also erneuern- müssen. Sonst wären diese im Verhältnis zu hell geworden. Und für mehrere Widerstände in Reihe wäre es auch recht eng in der Bahn geworden. Auch gebe ich gerne zu, dass ich endlich mal einen vorzeigbaren Stand erreichen wollte! Es ist ja mein erster "echter" Digitalumbau.

Abschließend noch ein erster Eindruck mit eingeschalteter Front- und Innen- und Schlussbeleuchtung.

Bild


Derrick23
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#50

Beitrag von Derrick23 »

Ich würde dir für die Zukunft nahe legen, doch statt der 8 poligen Schnittstelle und dem Kabelgefummel eine Schnittstelle ohne Kabelverbindung zwischen Decoder und Buchse zu nutzen. mtc, plux, next18 böten sich da an.

Bis auf die Next18 sind die auch alle "so" verarbeitbar...

Zu den LEDs, du kannst mit einem "analogen" Multimeter, also eins mit Zeiger, relativ gut die Spannung messen die an den LEDs ankommt. Du solltest nachdem einschalten vielleicht mit so einem Gerät einfach mal die Spannung über den LEDs messen ...

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