Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

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kölnischwasser
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Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#1

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Zusammen,
mein Wiedereinstieg in die Modellbahn nach fast 30 Jahren begann mit der Ersteigerung einer Lok bei „3-2-1-meins" - bei mir war es eine beigefarbene Roco-Straßenbahn.  Nach und nach kamen noch andere Straßenbahn-Modelle hinzu, aufgrund des beschränkten Marktangebotes für Modellstraßenbahn alle analog.

Nach viel theoretischer Auseinandersetzung über die digitale Modellbahn - von früher kannte ich ja bisher nur die analoge Welt- konnte ich die Roco "Braugold" zu einem akzeptablen Preis erstehen. Das Gehäuse passt zwar nicht in meine bevorzugte Epoche, aber sie hat eine digitale Schnittstelle!
Also bei ebay noch einen Tams-Decoder und eine Uhlenbrock Basic erstanden (alles gebraucht und erst einmal zum ausprobieren) und endlich konnte meine ersten "realen" Erfahrungen mit der Digitaltechnik und Decoderprogrammierung sammeln.

Schnell merkte ich: alles gar nicht so schlimm und mit etwas Einarbeitung auch für einen Anfänger zu bewältigen. Endlich rollte was - wenn auch anfänglich nur auf einem Stück Flexgleis hin- und her. So folgte bald ein Testkreis mit "modellstraßenbahngerechten" Mindestradien von 22,5 bis 27cm für ausgiebige Testfahrten.

Nun kann es total entspannend sein, einer im Kreis fahrenden Tram zuzusehen. Aber nach einiger Zeit störte mich der durch die Scheiben sichtbare Decoder doch gewaltig.

Bild
Roco-"Braugold" mit eingesteckten Decoder

Nur wie versteckt man den Decoder und anhängenden Kabelbaum so in der Tram, dass er den freien Durchblick nicht behindert und noch die Preiserlein noch ausreichend Platz haben?
Außerdem wäre eigentlich auch eine Innenbeleuchtung schön … und Rücklichter… und natürlich Sound.
Erst habe ich etwas gezögert, ob einer solcher Umbau für mich nicht eine eine Nummer zu groß ist, aber es heißt ja „Probieren geht über Studieren“.

Da mir das Stummiforum bei dem Einstieg in die digitale Welt oft geholfen hat, möchte ich euch an meinen Erkenntnissen hier in loser Folge teilhaben lassen. Als „Opfer“ für eine "richtige" Digitalisierung habe ich einen 6-achsigen Roco-Gelenktriebwagen (GT6) ausgesucht, den der Vorbesitzer mittels unsauber aufgeklebter Zierleisten und Decals zur Magdeburger Straßenbahn gemacht hatte. Außerdem fehlte vorne ein Scheinwerfer. Also zum Probieren genau das richtige Modell…

Bild

Bild

Fortsetzung folgt...
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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#2

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo,
vor der Beschäftigung mit Decoder & Co ging es erst einmal an die vorbereitenden Maßnahmen. Die aktuellen Fahreigenschaften des Modells in analogen Bereich wurden getestet, dann der Motor ausgebaut und das Getriebe zwecks Reinigung Stück für Stück zerlegt.
Kniffeliger wurde es, als es wieder an den Zusammenbau ging. Wie herum waren die Zahnrädern nochmal eingebaut werden, damit es funktioniert??? Hier wäre ein Handy-Schnappschuss vorher sehr sinnvoll gewesen. Wieder was gelernt!
Auch wenn das Roco-Modell schon etwas in die Jahre gekommen ist, bin ich von der "Zerlegbarkeit" sehr angetan. Es braucht eigentlich nur einen kleinen Schraubezieher um es fast vollständig in die Einzelteile zu zerlegen. Selbst die Fenstereinsätze können herausgenommen werden.
Jetzt konnten die Einzelteile auch vorsichtig mit Wasser und Wattestäbchen von den krumm aufgeklebten Decals befreit und das Gehäuse problemlos gereinigt werden. Sieht fast aus wie neu...

Bild

Bummelzug
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#3

Beitrag von Bummelzug »

Hallo Jens.
Interessiert habe ich deinen Beitrag angeklickt. Weil ich vor längerer Zeit solche Strassenbahnen digitalisiert habe, gleichzeitig auch "Innenbeleuchtet".
Zur Verwendung kamen damals Uhlenbrockdecoder 76400 und 76500. Platziert habe ich die am Unterboden des Motorwagens, teilweise sogar unter dem Endwagen. Hat bestens geklappt. Vorallem konnte ich die Zuleitungen zur Innenbeleuchtung an den Faltenbalgnachbildungen zwischen Motor- und endwagen verstecken. Ansonsten gab es nur kurze Wege für die Kabel für Motor, Licht usw. Zum beschallen empfehlen sich ESUs Microdecoder in Verbindung mit ZIMO-Lautsprecher 10x15x9. Es gibt auch Kleinere, da ist der Klang dann ebenso "klein". Für die Innenbeleuchtung habe ich warmweisse LEDstrips verwendet. Leider nur mit 300 LEDs statt 600 LEDS. Je mehr LED auf dem Strip, um so besser die Ausleuchtung. Die Glühlampe des vorderen Lichtes wurde durch eine SMD-LED der Bauart PLCC (?) ersetzt. Besser war dann die Lösung mit 2 SMD-LEDs 605, warmweiss, hinter den Leuchtstab geklebt. Eine winzige Platine mit den Zuleitungen trug den 10KOhm SMD-Widerstand. Rück- und Bremslichter wurden nicht eingbaut. Die Letzte digitalisierte bekam einen Lenz silverdecoder 10331 spendiert. Leider befindet sich keine der Strassenbahnen mehr in meinem Besitz, sodass ich keine Bilder zur Verfügung stellen kann. Ein Wohnungswechsel ließ den Hobbyraum sehr stark "schrumpfen". Für Strassenbahnen fehlte mir, Priorität hat die Eisenbahn, einfach der Platz.
Ich hoffe, mein kleiner Bericht hilft etwas weiter.
Gruß
Harald
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#4

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Harald,
danke für deine Hinweise und Empfehlungen.
Decodermäßig fiel meine Wahl nach einen Blick in die sehr umfangreiche Bedienungsanleitung des ESU Loksound4 (und dem Studium einiger Forenbeträge) doch auf den "etwas einfacher gestrickten" Uhlenbrock 76425 und ein Intellisound 4- Modul. Ich arbeite mich ja erst Stück für Stück in die Themen wie Decorderprogrammierung und -Einbau ein und der Loksound 4 schien mir doch sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten zu haben. Sicherlich ist vieles per "klassischer" CV-Programmierung machbar, aber ein LokProgrammer ist hier sicherlich von Vorteil.
Mit den Einstellmöglichkeiten des Uhlenbrock-Decoder habe ich in die "Braugold-Tram" auch schon einen laaaaaaangen Sonntag-Nachmittag verbracht und war danach ganz froh über meine "selbstauferlegte Bescheidenheit". Ich habe maximal die Hälfte der Möglichkeiten ausprobiert. Für mich ist da weniger mehr.

Lautsprechermäßig bin ich ebenfalls bei Zimo 10 (oder11?) x15x9 gelandet und SMD-LEDs in warmweiß und rot sind auch schon eingetroffen.

Was mir aus deiner Beschreibung so richtig klar wird, ist der Einbauort deiner Decoder im Roco-Modell. Endwagen ist klar, da kann man den notwenigen Platz durch Entfernen einiger Sitze schaffen. Aber im Motorwagen ist es durch die Auswölbung für den unterseitigen Motor doch schon recht eng. Dort "aufgeklebt" ragt es doch schon in die Fenster, oder? Schade, dass du keine Bilder hast. Hätte ich gerne gesehen...

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#5

Beitrag von Bummelzug »

Moin Jens.
Freut mich, dass mein Bericht dir gefällt. Nun ja, Decoder sind Geschmacksache. Ich habe mich, nach langem Forenstudium, für ESU entschieden und habe dies bisher auch nicht bereut. Hier gibts die meisten Sounds. Und wie du schreibst, ohne Programmer geht geht nix, auch bei anderen Soundanbietern.
Jetzt zum Wesentlichen: Du siehst das falsch, ich habe die Decoder NICHT im Innenraum platziert, sondern am UNTERBODEN. Kleine "Modifizierungen" sind da schon erforderlich. Besonders beim Motorwagen. Ein paar Bilder konnte ich von so nem Umbau bei einem Bekannten machen. Allerdings hat diese Bahn keine Innenbeleuchtung (nicht gewollt) und keinen Sound. Siehe Anhang.
Ich hoffe, die Bilder sind aussagekräftig.


Bild
Decoder am Boden des Motorwagens

Bild
Unterboden Beiwagen

Bild
Gesamtansicht

Gruß und schönes WE
Harald
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#6

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Harald,

jetzt verstehe ich, warum ich das nicht verstanden habe. Nach einem Blick auf das Bild von der Unterseite meines Motorwagens versteht du es auch, oder?

Bild

Irgendwann hat Roco dem Motor scheinbar noch eine Schwungmasse spendiert, was den Platz zwischen Motor und Drehgestell hat schrumpfen lassen. Auch hat der Motor die Anschlüsse bei mir auf der anderen Seite.

Nochmals vielen Dank für die Bilder. Eine ähnliche Lösung habe ich mal für eine Lima-Straßenbahn in einem anderen Forum gesehen. Werde ich mir auf jeden Fall merken, aber momentan wäre mir das Löten so nahe am Decoder noch zu heikel. Aber ich lerne ja noch… .

Noch mal zur Decoderwahl. Momentan stelle ich meine Decoder ja noch klassisch über CV´s ein, ganz ohne Software oder Programmer. Meine Einstellungen und ggf. die Werkseinstellungen des Decoders werden einfach in einer Excel-Tabelle notiert.

Mich würde deine Einschätzung interessieren, wie weit man mit dieser Methode bei der Einstellungsvielfalt des ESU Loksound 4 oder Lokpilot 4 käme?
Ist das machbar oder eher "Strafarbeit"?

Der Loksound 4 interessiert schon allein deshalb, weil die Soundvielfalt für Straßenbahnen herstellerübergreifend sehr eingeschränkt ist. Wenn mehrere Trams mit Sound nicht alle gleich klingen sollen, wird man sich ja entweder verschiedener Hersteller bedienen müssen (oder eigene Soundprojekte in Angriff nehmen müssen).

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#7

Beitrag von Bummelzug »

Hi Jens.
Und bei dieser/deiner StraBa-Ausführung - ich behaupte, die hat Schnittstelle - habe ich den Decoder unter dem Beiwagen untergebracht. Nahe des Motors dürfte für einen Soundy der Platz fehlen.

Zitat:""" Noch mal zur Decoderwahl. Momentan stelle ich meine Decoder ja noch klassisch über CV´s ein, ganz ohne Software oder Programmer. Meine Einstellungen und ggf. die Werkseinstellungen des Decoders werden einfach in einer Excel-Tabelle notiert.

Mich würde deine Einschätzung interessieren, wie weit man mit dieser Methode bei der Einstellungsvielfalt des ESU Loksound 4 oder Lokpilot 4 käme?
Ist das machbar oder eher "Strafarbeit"?""" Zitat ende.

Klarer Fall für mich: STRAFARBEIT!!!

Ausserdem brauchst du den Programmer zum Aufspielen der Sounds. Er macht das "Leben" einfacher.:wink:

Gruß
Harald
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#8

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo,

@ Harald: Danke für deine Einschätzung der Lopi-Einstellungen ohne Programmer; habe ich so ähnlich vermutet. Und nein, das Modell hat keine Schnittstelle. Ich habe mal mein „Umbau-Modell“ und die oben gezeigte „Braugold“-Tram (mit Schnittstelle) verglichen. Der Motor ist bei beiden Modellen gleich, aber der Ausführung mit Schnittstelle ist die Platine anders und die Bodenplatte hat eine zusätzliche Aussparung.


Um das Thema Schnittstelle geht´s auch im Bericht über meine weiteren Fortschritte, bzw. kleineren Rückschlägen… .

Eigentlich war ich der Meinung, durch das Zerlegen des Modells hätte ich genügend Gefühl dafür bekommen, wo der sinnvollste Platz für Decorder, Lautsprecher und Kabel sein könnte. Hilfsweise hatte ich mir noch schnell ein paar Decoder- und Lautsprecher-Dummis aus Pappe zusammengeklebt um verschiedene Varianten ausprobieren zu können. Als ich dann für alles einen geeigneten Platz auf der Bodenplatte gefunden hatte, kam die Erkenntnis: die Kabel, bzw. die Kabellängen!!!

Da ich lötmäßig noch eher Anfänger bin, soll ein Decoder mit Schnittstellenstecker (8-polig) verwendet werden. So kann ich alle Kabel für Beleuchtung, Stromaufnahme und Motor über die Schnittstellenbuchse „verlöten“, ohne dem Decoder mit dem Lötkolben zu nahe kommen zu können. Der große Nachteil dabei: Die Kabellänge vom Decoder zum Schnittstellenstecker ist nicht veränderbar und der Kabelbaum wäre bei der gewählten Anordnung durch die Fenster sichtbar.

Also habe ich noch mal neu überlegt, diesmal ausgehend von der Überlegung: Wie sind die Kabelwege und wo stören diese am wenigsten?
Bei so etwas hilft es mir meistens, das Ganze einmal aufzuzeichnen und solange hin- und her zu schieben, bis es passt. Diese etwas ausführlichere Planung ist aber nicht in Stein gemeisselt, sondern ich sehe das mehr als Grundlage für weitere Erkenntnisse - frei nach dem Motto: „Ist der Plan auch gut gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen…“ :mrgreen:

Hier das Ergebnis in schematischer Darstellung (ich hoffe, es ist trotz Verkleinerung verständlich).

Bild

1) Die Decoder und das Soundmodul werden -statt auf der Bodenplatte- oberhalb der Befestigungsebene angebracht, die für Innenbeleuchtung eingebaut werden soll. Hier stört die "feste" Kabellänge weniger und ist nicht sichtbar.
2) Kabelverbindungen, die von „oben nach unten“ führen müssen, werden in den Faltenbalg verlegt. So stören sie den Durchblick nicht.

Damit die Kabel im Faltenbalg möglichst unsichtbar sind, wird der Schnittstellenstecker oben an einem Kunststoffröhrchen befestigt, so dass die entsprechenden Kabel im Inneren nach unten geführt werden können. Das Röhrchen passt perfekt auf die Gelenkverbindung der Bodenplatten und durch die seitlichen Schlitze können die Kabel in den jeweiligen Wagenteil geführt werden. Hier der Prototyp, noch ohne farbliche Behandlung...

Bild
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#9

Beitrag von wknarf »

Hallo Jens,

vielen Dank für Deinen ausfürhlichen Umbaubericht. Ich habe vor kurzem eine Tram von Lima mit einem Decoder ausgerüstet, den ich "unterflur" untergebracht habe, aber das war ein kleiner Kühn N045 und kein Sounddecoder.
kölnischwasser hat geschrieben: (...)
Da ich lötmäßig noch eher Anfänger bin, soll ein Decoder mit Schnittstellenstecker (8-polig) verwendet werden. So kann ich alle Kabel für Beleuchtung, Stromaufnahme und Motor über die Schnittstellenbuchse „verlöten“, ohne dem Decoder mit dem Lötkolben zu nahe kommen zu können. Der große Nachteil dabei: Die Kabellänge vom Decoder zum Schnittstellenstecker ist nicht veränderbar und der Kabelbaum wäre bei der gewählten Anordnung durch die Fenster sichtbar.
Ich finde Deine Herangehensweise mit den schönen Zeichnungen und den Dummys vorbildlich. Ich bin immer eher spontan und versuche die Kabel dann irgendwie so zu verstauen, dass alles passt.

Zu den Decoderkabeln: Ich habe mir als ich noch nicht so sicher im Umgang mit den Decodern war, damit beholfen, die Kabel am Schnittstellenstecker zu kürzen. Die Lötstellen am Stecker sind viel weiter auseinander als die am Decoder und lassen sich so besser bearbeiten.

Ich werde Dir bei Deinem Umbau noch weiter über die Schulter schauen, die Roco-Tram interessiert mich nämlich auch.

Viele Grüße,

Frank
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#10

Beitrag von Railstefan »

Hallo ihr Straßenbahner,

auch ich betreibe einige Roco-Straßenbahnen digital. Um den Dekoder möglichst unsichtbar zuhaben, liegt er bei meinen Bahnen genau im Gelenk und ragt daher ein wenig nach links und rechts in den sichtbaren Bereich, aber dort fällt es nicht zu sehr auf.

Ein paar Bilder finden sich hier: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... &start=255

Gruß
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#11

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo zusammen,

@ Frank
Das Kürzen der Kabel am Schnittstellenstecker werde ich mal für meine andere Roco-Tram ausprobieren. Das ist eine gute "Lötübung". Nach und nach traue ich mir auf diesem Gebiet etwas mehr zu, was u.a. auch mit der Anschaffung einer (gebrauchten) Weller-Lötstation zusammenhängt. Damit ist vieles einfacher als mit dem alten Einfachkolben mit 230V-Anschluss.
Spannend ist für mich auch dein Bericht zum Motorumbau der Lima-Tram. Diese steht bei mir auch im Regal. Das Modell (noch analog) ist echt schön, hat aber ganz grausige Fahreigenschaften. Gut zu lesen, wie man da Abhilfe schaffen kann.

@ Railstefan
Eine ähnliche Variante den Decoder zu verstecken habe ich bei Roco-Modellen im Straßenbahnmuseum in Thielenbruch kennen gelernt. Dort wurde der Decoder nahe dem Gelenk zwischen den Querstegen des Fenstereinsatzes und dem Gehäuse eingeklemmt. Leider waren die Kabel aber teilweise sichtbar.
Das "verlinkte" Depot ist euch gut gelungen. Sind das Luna-Gleise und Weichen?
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#12

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

ja, das Depot und die aktuell im Bau befindliche Stadt sind mit LUNA-Material ausgerüstet.
Zusätzlich verkehren in der Stadt noch Car-System-Autos - schau mal auf die Homepage meines Vereins. Auf der Startseite findest du unten rechts ein kleines Video dazu.

Die Lima-Strab habe ich auch als 6-Achser in Düsseldorf/Neusser-Ausführung. Motor ist getauscht und die Wagenkästen im Bereich des Gelenkes ein wenig nachgearbeitet, damit er auch um enge Radien rumkommt. An der Stromabnahme muss ich noch ein wenig was dran tun...

Gruß
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#13

Beitrag von kölnischwasser »

@ Railstefan

Die Kombination aus Straßenbahn und Car-System ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Bis ich an so etwas überhaupt nur denken kann, fließt wahrscheinlich noch viel Wasser den Rhein herunter… .


Weiter geht´s mit meinem kleinen Bericht...

Folgende Komponenten hatte ich für den Einbau vorgesehen:

Decoder: Uhlenbrock 76425
Sound: intellisound 4 mit händlerseitig aufgespielten "Wunschsound Straßenbahn-alt"
Lautsprecher: Zimo LS10x15H11
Innenbeleuchtung: ESU 50700 (warmweiß, mit Schlussbeleuchtung)

Von der Beschreibung her erschien mir die ESU - Innenbeleuchtung fast wie die "eierlegende Wollmilchsau". Sie ist teilbar, die Helligkeit ist regelbar und die Schlussbeleuchtung ist schon integriert. Leider erwiesen sich die roten LED´s der Schlusbeleuchtung als recht groß. Als ich sie dann probeweise mit "Zauberknete" im Gehäuse befestigt habe, gleich die nächste Erkenntnis. Da sie auch seitlich abstrahlen, scheinen sie durch die Gehäusewand. Das lässt sich zwar mit etwas schwarzer Farbe verbessern, aber nicht ganz vermeiden. Zudem sitzen die Rücklichter bei den Roco - Modell ungefähr auf Höhe der Bodenplatte, so dass diese wohl etwas bearbeitet werden muss - und größere LED´s brauchen auch größere Aussparungen… .
Also mussten möglichst kleine LED´s her. Ich habe mich für die SMD-Variante mit angelöteten Kabeln entschlossen und in weiser Voraussicht gleich entsprechende warmweiße LED´ s, sowie eine "bunte Tüte" Widerstände mit bestellt.

Durch die SMD-LED´s war erst einmal die Beschäftigung mit einfachen Schaltungen und der Bestimmung von Widerständen angesagt. Um Ausprobieren zu können, wie alles miteinander funktioniert, habe ich begonnen die einzelnen Komponenten auf einen langem Pappstreifen zusammenzustellen und zu verkabeln. Der Sinn dieser Trockenübung ist, sich nur auf die Elektrik konzentrieren zu können und alle Probleme - die bei den Einbau der Einzelteile im Modell sicherlich entstehen werden - erst einmal auszublenden.

Das noch etwas wüste Ergebnis seht ihr hier:

Bild

und mit Beleuchtung …

Bild

Als positiv haben sich im Nachhinein die Möglichkeiten des Dimmens über den Decoder und zusätzlich über den Poti der Innenbeleuchtung herausgestellt. Für Front- und Heckbeleuchtung wurden in der Testschaltung noch 1 kOhm Widerstände verwendet. Im Modell werde ich wohl höhere Widerstände verwenden, damit man beim Betrachten nicht geblendet wird :wink:
Zuletzt geändert von kölnischwasser am Sa 22. Aug 2015, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#14

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

gegen das seitliche Abstrahlen von klassischen LEDs hilft auch Schrumpfschlauch.

Solltest du einmal von der einen in die andere "verbotene" Stadt (ist ja Ansichtssache) reisen, so darfst du gerne mal bei mir oder in meinem Verein vorbei schauen.

Ansonsten erfolgreiches Umbauen

Gruß
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#15

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stefan,
vielen Dank für das Angebot mal bei euch im Verein vorbei zuschauen. Momentan ist es bei mir zeitlich etwas eng, aber Ich komme auf jeden Fall gerne darauf zurück.
Da die Tage bald in großen Schritten kürzer werden, komme ich dann auch ungesehen in die "verbotene Stadt" -und vor allem zurück. :wink: Ich melde mich dann vorher bei dir.
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#16

Beitrag von kölnischwasser »

Als Nachtrag hier noch kleines Video meiner Testschaltung in Aktion einschließlich Sound http://mobatram.omoata.de/#!album-1-9

Das Video ist vor den letzten Bildern entstanden und bei bei genauen Hinsehen wird hier ein Problem sichtbar, dass ich mit der ESU Innenbeleuchtung hatte.
Nach den Trennen und Wiederverbinden mittels Litze an den +/- Kontakten am Ende der jeweiligen Hälfte leuchten die LED´s auf der „angehängten“ Hälfte ungleichmäßig hell (im Video der untere Teil der Lichtleiste).

Zunächst habe ich die anderen hier zur Verfügung stehenden Kontakte ausprobiert, aber auch hier keine Verbesserung.

Nach einiger Zeit habe ich mich der Thematik nochmals angenommen und gedacht, warum müssen es umbedingt die Lötverbindungen am Ende des Bauteils sein? Und siehe da… Nach Verbinden der erstmöglichen Lötpunkte nach den Eletronikbausteinen mit denen in Mitte der zweiten Hälfte ist (fast) kein Unterschied bei der Helligkeit der LED´s sichtbar (siehe Fotos weiter oben).
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#17

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo mal wieder,

auch wenn sich hier gerade wenig Sichtbares tut, bastele ich doch weiter an der Tram. Leider gerade mehr in der Phase „Versuch und Irrtum“…

Wenn es mal nicht so einfach von der Hand geht wie man es gerne hätte, hilft es manchmal auf Vertrautes zurückzugreifen. Bei mir ist es das Bemalen von Figuren…

Bis wieder etwas Vorzeigbares kommt, zwischendurch daher zwei (ältere) Bilder der ersten Sitzprobe einiger (noch) recht farblosen KVB - Kunden. Scheinbar ist ihnen die letzte Preiserhöhung etwas auf den Magen geschlagen :fool:


Bild

Bild

Ich hoffe, Weingarten am Friedensplatz (gab´s ja schon in den 50ern) ist in der Lage sie neu einzukleiden ...
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#18

Beitrag von Railstefan »

Hallo Jens,

in der großen elektron Bucht gibt es einen Verkäufer aus Ungarn, der hier im Forum immer mal wieder als gute und günstige Quelle für Figuren genannt wird: scudotz-shop
Aktuelle Auktion z.B. : 171500265346
Die Figuren sind zwar etwas einfacher gehalten, aber das fällt in Fahrzeugen meist nicht so auf.

Gruß
Railstefan
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#19

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Stefan,
die Figuren kenne ich, bin diesbezüglich aber etwa eigen. Sie sind mir zu wenig unterschiedlich und auch die grellen Farben gefallen mir nicht, da sie nicht in die 50/60 er Jahre passen. Auch sind sie deutlich schlechter detailliert als die Familie Preiser & Co.
Ich habe ja auch keine große Fahrzeugsammlung mit zig langen Reisezügen mit 8 - 10 Wagen, die ich bevölkern möchte. Daher kann ich mir den Luxus gönnen diese von Hand zu bemalen.

Ich weiß, dass ich das einfacher haben könnte, aber für mich das Bemalen der kleinen Figuren auch eine Art Meditation. :)
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#20

Beitrag von kölnischwasser »

… hier das Ergebnis nach dem Besuch im Modehaus Weingarten. Ich habe gleich ein paar Preiserlein mehr angemalt, damit nebenbei ein kleiner Vorrat für andere Modelle oder mein (z.Z. brachliegendes) Diorama entsteht.

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Außerdem habe ich den Vorschlag von Frank (alias wknarf) aufgegriffen und an der „Braugold-Tram“ die Kabel zum Decoder-Stecker gekürzt und neu verlötet. War etwas „friemelig“ und ich hätte ich vielleicht Kabel ein paar Millimeter länger lassen sollen, aber ansonsten hat´s geklappt. Nochmals danke für´s „Mutmachen“. Der Decoder sitzt nun Gelenk und ist fällt samt Kabeln deutlich weniger auf.

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Solange an der anderen Tram noch gebastelt wird, habe ich auch die fertigen Preiserlein samt Sitzreihen in die „Braugold-Tram“ gesetzt. So können sie zwischendurch auf meinem Testkreis einige Runden drehen. Die letzten sichtbaren Kabel kann ich durch eine weitere Figur noch etwas kaschieren.

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wknarf
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#21

Beitrag von wknarf »

Moin Jens,

die Figuren sind sehr schön geworden. Bevölkert sihen die Straßenbahntriebwagen gleich viel hübscher aus.

Wenn die Roco-Straßenbahn nicht ein Einrichtungsfahrzeug wäre, würde ich sie auch gerne haben wollen. Aber ich fange jetzt nicht noch an, Kehrschleifen oder Gleisdreiecke zu bauen.

Das Herumlöten an Decodern ist beim ersten Mal wirklich eine Überwindung. Inzwischen mache ich das bei allen Decodereinbauten, wo sonst ein Kabelbaum im Blickfeld ist. Bis jetzt habe ich dabei noch keinen Decoder beschädigt.

Viele Grüße,

Frank
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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#22

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Frank,
freut mich, dass es dir gefällt :lol:
Beim Bemalen der Fahrgäste habe ich mich zwar manchmal gefragt, ob ich nicht doch „bekloppt“ bin oder -freundlicher ausgedrückt- mir zuviel Arbeit mache. Für das letzte Foto habe ich sogar zwei Figuren nochmals umgesetzt, damit sie besser zu sehen sind.
Bei dem ganzen „Gefummel“, das meine erste „richtige“ Digitalisierung mit sich bringt tut es aber gut, mal etwas „Vorzeigbares“ fertig zu kriegen.

Die Roco-Modelle sind ja nicht Einrichtungsfahrzeuge, sondern haben auch die Türen nur auf einer Seite. Da muss man bei der Anlagenplanung gleich doppelt aufpassen…
Ich habe das auch erst nach etwas Einarbeitung in das Thema Straßenbahn festgestellt. Auf der Anlage, auf die es irgendwann mal hinauslaufen soll, werde ich dem wahrscheinlich mit einen „verschlungenen Kreisverkehr“ begegnen.

Ist aber schon seltsam, dass eines der meist verbreiteten Straßenbahnmodelle diese Einschränkungen mitbringt… :roll:
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Uwe der Oegerjung
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#23

Beitrag von Uwe der Oegerjung »

kölnischwasser hat geschrieben:...

Die Roco-Modelle sind ja nicht Einrichtungsfahrzeuge, sondern haben auch die Türen nur auf einer Seite. Da muss man bei der Anlagenplanung gleich doppelt aufpassen…
Ich habe das auch erst nach etwas Einarbeitung in das Thema Straßenbahn festgestellt. Auf der Anlage, auf die es irgendwann mal hinauslaufen soll, werde ich dem wahrscheinlich mit einen „verschlungenen Kreisverkehr“ begegnen.

Ist aber schon seltsam, dass eines der meist verbreiteten Straßenbahnmodelle diese Einschränkungen mitbringt… :roll:
Moin Jens

Die Roco-Modelle sind Einrichtungsfahrzeuge, da sie ja auch nur einen Führerstand und Türen in Fahrtrichtung rechts haben :!: :wink:

MfG von Uwe aus Oege
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kölnischwasser
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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#24

Beitrag von kölnischwasser »

Hallo Uwe,
du hast in so fern Recht, dass die meisten Einrichtungsfahrzeuge nur auf einer Seite Türen haben. Zum einen, da zusätzliche Türen auch zusätzliche Kosten und Wartung bedeuteten, in der Hauptsache aber um möglichst viele Sitzplätze unterzubringen.

Gleichzeitig gab und gibt es auch heute noch Einrichtungsfahrzeuge (also ein Führerstand) mit beidseitig angeordneten Türen, u.a. die Vorortbahn-Triebwagen. Mit den führerstandslosen Seiten zusammengekuppelt oder mit Steuerwagen fuhren Sie als Wendezug. Unter den Link ein schönes Bild dazu von Wolfgang Schreck.

http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/ho ... sch_442657

Worauf ich in erster Linie hinaus wollte, waren auch die Auswirkungen der Roco-Modelle auf die Anlagenplanung. Da nur ein Führerstand vorhanden ist, müssen Wendeschleifen, Gleisdreiecke oder ein Kreisverkehr vorgesehen werden. Und durch die einseitig angeordneten Türen sollte man darauf achten, die Haltestellen auf der richtigen Straßenseite angeordnet werden. Sonst können die Preiserlein nicht aussteigen... :redzwinker:

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Re: Roco-Straßenbahn digitalisieren (Licht & Sound)

#25

Beitrag von V 200 »

Mein erster Digitalumbau einer Strassenbahn von Lima. Noch ohne Sound aber die nächste wird mit Sound
https://www.youtube.com/watch?v=6U_6TlWNjSg
Gruss ECKI
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