LED-Beleuchtungen selbstgebaut

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jogi
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#276

Beitrag von jogi » Mo 5. Feb 2018, 17:39

hu.ms hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 16:44
Interessant, wieviel arbeit ihr eucht mit den selbstgeschnittenen platinen und auflöten der led macht.
Ich kaufe einfach die led-strips aus china von der rolle und klebe sie je nach wagen einfach in das dach (Jogis tip: schmucksteinkleber).
In die zuleitung mit steckverbindung (gibts ebenfalls fertig) kommt ein trimmpoti 25k für 28ct.
Damit kann die helligkeit nach eingenen wünschen / unterschiedlich je wagen/abteil/gang eingestellt werden.

Und wenn man noch etwas geld übrig hat gibts in china dcc-4-fach-funktionsdecoder für um die 10€. Z.b. für den speisewagen.

Frage: wie kommt man bei dem umbauwagen zu den fahrgästen? Müssen dann kabel abgelötet werden?

Hubert
Hallo Hubert

Ronald fährt aber " analog " , da wird das nix mit den Stripes ( 12 V , bzw. ab ca. 9 V )
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#277

Beitrag von jogi » Mo 5. Feb 2018, 17:46

751118 hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 13:50
Hallöle Jogi,

Erstmal danke für den Tip. Frage: Wie lange dauert der Schmucksteinkleber , bis er abgebunden hat?

Grüssle

vom durchgeknallten

Ronald :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker:
Hallo Ronald

Das ist KEIN Sekundenkleber , der braucht schon einige Zeit ( 5 - 8 Std ).

Figuren kann man in einen Kleks setzen , nach ca. 15 - 30 Min kann man den Wagen über Kopf drehen.
Trocknet Glasklar aus und klebt fast alles .
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#278

Beitrag von 751118 » Mo 5. Feb 2018, 20:03

Hallöle Jogi,

danke für die schnelle Antwort

Grüssle

vom durchgeknallten

Ronald :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker:
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#279

Beitrag von Schachtelbahner » Mo 5. Feb 2018, 20:05

751118 hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 13:50
Hallöle Jogi,

Erstmal danke für den Tip. Frage: Wie lange dauert der Schmucksteinkleber , bis er abgebunden hat?

Grüssle

vom durchgeknallten

Ronald :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker:
Nimm Bondic UV Kleber, der gast nicht aus und ist sofort fest und belastbar. Mit dem Kleber kann man wunderbar einen Lampenkörper mit LED ausfüllen. Der Kleber ist Glasklar und ein einfacher Ersatz für die Glasoptik, zumindest ist meiner Glasklar. https://shop.bondic.de/?gclid=EAIaIQobC ... gLGevD_BwE
Grüße von Kurt
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#280

Beitrag von Roli » Mo 5. Feb 2018, 21:19

Tschau Hubert
Wo bezieht Du die Decoder China Shop, ja. Kannst du mir die genaue Bezeichnung ( Artikel) und die Adresse geben Gruss Roli


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#281

Beitrag von hu.ms » Mo 5. Feb 2018, 23:07

Alle infos zu diesen decodern hier: viewtopic.php?f=5&t=133348

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#282

Beitrag von Settebello » Mi 7. Feb 2018, 12:45

751118 hat geschrieben:
Mo 5. Feb 2018, 11:55
Mich ließ das auch nicht mehr zur Ruhe kommen und so habe ich einen meiner 45 Wagen dieses Typs noch schnell schon im Bett liegend, zerlegt.
... das nenne ich wahre Begeisterung :gfm:

meint Sebastian
zu meinem Anlagenthread: "klick" :arrow: Bild

mal 'was anderes: Eisenbahnland Japan :arrow: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=153&t=170444


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#283

Beitrag von hu.ms » So 4. Mär 2018, 16:47

Meinen aktuellen beleuchtungseinbau für digitalbetrieb auf märklin-gleis habe ich hier beschrieben: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f= ... 6#p1805126

Hubert


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#284

Beitrag von 751118 » Sa 10. Nov 2018, 18:12

Hallöle Forianer,

Ich habe diesen Bericht zwar schon in meinem Stammthread veröffentlicht, aber der Vollständigkeit halber setze ich ihn auch hier rein.

Derzeit gibt es viel Arbeit am Basteltisch: Nachdem ich 16 Fleischmann D-Zug- Wagen der Baureihe 36 bevölkert und beleuchtet habe, wurden 13 Loks von Freunden digitalisiert. Dabei habe ich den Wagen 310 Figuren und 131 LEDs verpasst.
Nun ist das nächste Projekt an der Reihe: 13 Liliput Langenschwalbacher in DRG-Version.

Bild

Zunächst habe ich den Wagenkasten vom Fahrwerk getrennt und die Bremsgestänge an den Drehgestellen entfernt. Nun werden 2 Stromabnehmerbleche abgelängt und mit 2 Schrauben 2mm und einer Messing-Mutter am Drehgestell befestigt. An der Messingmutter habe ich ein Kabel angelötet, das dann später durch den Toilettenraum geführt wird.

Bild

Bild

Die überstehenden Gewindeenden der Schrauben werden abgeschnitten, damit die Inneneinrichtung wieder auf das Fahrwerk passt.
In die Inneneinrichtung habe ich 15 China-Figuren eingeklebt:

Bild

Bild

Danach habe ich LEDs Warmweiss vorverzinnt und zugesägte Lochrasterplatinen abgelängt

Bild

Bild

Nun habe ich 4 LEDs sowie die Brückengleichrichtung, Ladewiderstand und Vorwiderstand auf die Lochrasterstreifenplatine gelötet:

Bild

Nun wird der Wagenkasten auf das Fahrwerk geklipst, nachdem vorher ein 330yF /25V Elko in den Toilettenraum platziert wurde.

Bild

Nachdem die fertig gelötete Platine auf Funktion getestet wurde, kann diese nun in der Wagendecke positioniert werden.

Bild

Die beiden Kabel von den Drehgestellen werden nun an die Dioden der Brückengleichrichtung angelötet und der Elko polrichtig an den Ladewiderstand sowie die Minusseiten der LEDs angeschlossen.

Bild

Noch ohne Dach habe ich den Wagen nun getestet, was erfolgreich war.

Bild

Nun noch das Dach drauf, und fertig ist die Hütte:

Bild

Bild

Sodele, das wars....

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#285

Beitrag von 751118 » Do 25. Apr 2019, 13:44

Hallöle zusammen,

Nachdem ich das Karfreitagstreffen gut überstanden habe, geht das Alltagsleben wieder seinen Gang. Und so habe ich mich des Tillig Doppelstockwagens angenommen, um diesen zu bevölkern und zu beleuchten. Dabei machte die Stromabnahme der Drehgestelle ganz schön Arbeit. Erschwerend kamen da die doppelt isolierten Radsätze zum tragen. Andererseits hatte diese Tatsache das Ergebnis einer 8-Punkt Stromabnahme zur Folge:

Bild

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Bild

Mit 60 Figuren ist der Wagen recht gut besetzt.

Bild

Auch die Ausstiegsbereiche sind beleuchtet.

Bild

Bild

Hier nochmal die 8-Punkt Stromabnahme an den beiden Drehgestellen:

Bild

Bild

Das wars mal wieder.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#286

Beitrag von jetblue » Do 2. Mai 2019, 23:44

Grosses Kompliment! Du musst wohl eine fast unendliche Ausdauer und Geduld haben, bei soooo vielen LED und Widerstände, welche Du schon verbaut hast! :gfm:


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#287

Beitrag von 751118 » Fr 3. Mai 2019, 13:37

Hallöle Jetblue,

ja, in der Tat, habe ich sehr viele Fahrzeuge beleuchtet, um es genau zu sagen, es sind 1245 Fahrzeuge. Eingebaut sind bis jetzt 18166 LEDs. An Figuren habe ich bis jetzt 21414 Stück verbaut, wobei ich sagen muss, dass einige Fahrzeuge noch keine Passagiere haben. Das ist auch eine Kostenfrage, denn wenn man bedenkt, dass z.B so ein ICE 1 mit 14 Mittelwagen glatt 300 Figuren schluckt, kann man sich vorstellen, dass die Figuren bei mir geradezu verdampfen. Da ich kein Millionär bin, muss ich die Figuren nach und nach kaufen. Es wird also noch einiges zu tun sein.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#288

Beitrag von Cyberrailer » Sa 4. Mai 2019, 15:51

Hallo Ronald

Bei den Zahlen hat es mir jetzt glatt die Sprache verschlagen :shock:
Da hast Du ja schon einiges an Zeit und Geld investiert ...
Ich hoffe auf die Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind :mrgreen:
Das dauert aber mindestens noch 20 Jahre und da bin ich fast im Rentenalter :redzwinker:

Gruß Mario

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#289

Beitrag von askdrhook » So 5. Mai 2019, 12:27

Moin Ronald,

auf der Suche nach einer eleganten Lösung, um MS2,8 Glühlampen durch LED zu ersetzen, hab ich das hier auf Seite 6 gefunden:
751118 hat geschrieben:
So 21. Feb 2016, 11:53

Bild

Die Leds werden dann mit schwarzem Klebegummi fixiert.
Mir fehlt hier leider ein Bild vom Endergebnis. Kann man den Vorwiderstand anstelle der Lampe in die Fassung klipsen und am Kontaktblech hinten anlöten? Das könnte evtl. zu lang werden. Hat das schon mal jemand in einer Lok ausprobiert? Welche Vorwiderstände haben sich im gemischten Analog- und Digitalbetrieb zwecks früh ansprechender und glaubhaft heller Stirnbeleuchtung bewährt? Ich will auf eine Universallösung hinaus, mit der man MS2,8 Lämpchen im Idealfall überall austauschen kann. Als komplett gekapselte Lösung wie bei den MS4 Lämpchen gibt's das ja wohl noch nicht. Oder weiß jemand etwas Neues von einer der jüngsten Messen?
Beste Grüße aus
Bild
Anselm

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#290

Beitrag von askdrhook » So 5. Mai 2019, 21:42

Habe letztens sechs alte Märklin-Dreiachser beleuchtet, damit die nicht so tot wirken bei Dunkelheit. Sie verfügen werkseitig über keine Inneneinrichtung, aber über eine Schleiferaufnahme im Wagenboden. Diese Skischleifer sind nicht jedermans Freund, zumal sie auf Punktkontakten noch mehr Geräusch entwickeln, als die heute gebräuchlichen, längeren Schleifer. Im Schiebebetrieb machen sie auf Bogenweichen gerne mal Zirkus. Das ist mir aber völlig egal, weil es bei meinem alten Gleissystem keine Bogenweichen gibt und die durchgehende Mittelschiene auch den Geräuschpegel dämpft.

Die LED-Streifchen haben eine selbstklebende Rückseite. Zusätzlich halten die Fenstereinsätze sie an Ort und Stelle. Warm werden sie auch bei dauerhafter Digitalspannung nicht.

Kondensatoren brauche ich nicht, weil ich mit zwei Schleifern unter dem gesamten Zug und einem stromführenden Kabel durch alle Wagen schon eine ausreichend zuverlässige Stromzuführung habe.

Als Stecksystem habe ich die gleichen Buchsen benutzt wie Ronald, aber bei mir ragt das Kabel beiderseits etwa vier Zentimeter aus dem Wagenkasten. Anstelle eines Zwischenkabels steckt in den mit Schrumpfschlauch isolierten Buchsen ein winziger Pin, den ich aus vergoldeten Steckleisten rausziehe und als Ersatzteil mitführe, falls tatsächlich mal einer fehlen sollte. Der Schrumpfschlauch steht am Ende der Buchse einen halben Millimeter über, damit ein loses Kabel möglichst keine Berührung zu masseführenden Blechteilen bekommt, die es ja bei alten Märklinfahrzeugen reichlich gibt. Der Pin muss an einem offenen Kabelende natürlich abgezogen werden. Das geht auch ohne Zange.

Bild

Bei den zwei Wagen mit Schleifer, hab ich den 2,7 kOhm Widerstand einfach in der Lampenfassung versenkt und auf der Unterseite verlötet, weil es sich an der Fassung so anbot. Ein zweites Drähtchen habe ich noch vor dem Widerstand angelötet, damit es ebenfalls innerhalb der Lampenfassung nach oben führt und dort den Abgriff für das Kabel erlaubt, das den Wagen durchläuft (nur im zweiten Bild zu sehen). Der Massekontakt lässt sich am einfachsten an der Lampenfassung anlöten. Das muss ich nur ändern, falls ich mal Inneneinrichtungen nachrüste. Das zweipolige Kabel verbindet den Wagenkasten mit dem Chassis. Man könnte eine zusätzliche Steckverbindung einbauen, aber das wäre hier klares overengineering.

Bild

Mit der Lichtverteilung und der Helligkeit im Wagen bin ich sehr zufrieden. Nur fallen die Schrumpfschläuche am Kabelende leider noch 2 mm zu lang aus, damit sich beide Kabelenden vernünftig frei zwischen den Wagen bewegen können. Es kommt derzeit noch zu unschönen Vertikalkräften, insbesondere in S-Kurven. Da muss ich nochmal ran. Ich hätte die Kabel weiter außerhalb der Wagenmitte herausführen können, um das Problem zu beheben. Nun sind die Löcher aber eben da, wo sie sind. Als einfache Regel, auf welcher Seite das Kabel aus dem Wagen schauen soll, habe ich "rechts ran" definiert. Alle Wagen haben also im aufrecht quer vor mir stehenden Zustand rechts das Kabel nahe am Monteur. Das kann man sich leicht merken. Somit passen auch ganz verschiedene Wagen aneinander. Als weitere einfache Regel erhalten alle Packwagen einen Schleifer und alle Speisewagen und so viele 1. Klassewagen wie nötig, damit immer zwei Schleifer pro Zug anfallen. Nur in Ausnahmefällen brauchen auch 2. Klassewagen mal einen Schleifer, wenn es denn gar nicht anders geht. Will man also eine Wagenüberführung beispielsweise als Bestandteil eines Güterzugs spielen, dann greift man zu den 2. Klassewagen, die dann nicht im Dunkeln leuchten.
Beste Grüße aus
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Anselm


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#291

Beitrag von 751118 » Mo 6. Mai 2019, 11:05

Hallöle Anselm,

zuerst bitte ich um Entschuldigung, dass ich so spät antworte. Ich habe neue Bilder von dem Roco Steuerwagen gemacht um dir die fertige Lösung zu veranschaulichen. Als Vorwiderstände habe ich für die Frontbeleuchtung 1 KOhm und für das Schlusslicht 3,9KOhm gewählt. Da bei Gleichspannungsbetrieb und bei Decoderbetrieb jeweils max 12V anliegen, ist in diesem Fall nichts an den Werten der Vorwiderstände zu verändern. Bei Wechselstrombetrieb analog allerdings müssen die Widerstandswerte erhöht werden. Im Digitalbetrieb muss aber auf jeden Fall ein Funktionsdecoder eingebaut werden. Hier nun ein paar Bilder:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Als LEDs benutze ich die Typen PLCC2 und 0603.

Inzwischen habe ich die Beleuchtungs Montage auf Streifenrasterplatinen umgestellt und löte die LEDs alle parallel. Nach der Gleichrichtung werden der(die) Elkos über einen 100Ohm Ladewiderstand mit Spannung versorgt und danach über einen Vorwiderstand von 2,2-4,7 KOhm die folgenden LEDs angeschossen. Alle Minuspole der LEDs und den Elkos werden mit dem Minuspol des Gleichrichters verbunden.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#292

Beitrag von askdrhook » Mo 6. Mai 2019, 21:13

Moinsen Ronald,

danke für die Hinweise. An den Widerständen neben den Lampenhaltern sehe ich schon, dass zumindest mit Widerständen dieser Abmessung kaum dran zu denken ist, die LED extrem knapp anzulöten und das andere Ende am rückwärtigen Kontaktblech - selbst wenn man das ganz flach zurückbiegt. Es gibt ja noch kleinere Widerstände, wie ich sie vor die MS4 LEDs löte, damit sie moderat leuchten und beim Umschaltimpuls des Märklintrafos nicht knallen. Diese Biester gehen über 22V wirklich schnell kaputt.

Hier auch noch mal ein paar ergänzende Bilder vom Übergang des Durchgangskabels von einem Wagen zum nächsten:

Bild

Bild

Bild

Bild
Beste Grüße aus
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#293

Beitrag von 751118 » Do 6. Jun 2019, 15:27

Hallöle zusammen,

Heute möchte ich euch eine Neuanschaffung vorstellen, die ich am Sonntag in Nördlingen beim Dampflokfest des BEM gefischt habe. Es ist die V180 von Piko, also eine Epoche III Maschine. Eine 4-achsige Lok habe ich ja schon, aber diese 6-achsige Maschine fehlte mir bisher. Hier zeige ich euch ein paar Bilder:

Bild

Bild

Bild

Die Fahreigenschaften sind sehr gut und die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen. Die Maschine besitzt eine Schnittstelle nach NEM 652.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#294

Beitrag von Krammark » Do 6. Jun 2019, 19:05

Moin Ronald,

TOP Maschine :gfm: :gfm: :gfm:

Ich habe Sie als Epoche IV und möchte noch irgenwann auf eine Hübsch-Plux22-Platine umrüsten. Die Platine habe ich schon lange liegen :oops:.

Das passt zu meiner Frage...

Warum hast Du die Lok hier in Deinem Beleuchtungs-Faden vorgestellt? Hast Du da was vor?
Gruß Mark

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#295

Beitrag von Settebello » Do 6. Jun 2019, 20:37

Krammark hat geschrieben:
Do 6. Jun 2019, 19:05
Ich habe Sie als Epoche IV und möchte noch irgenwann auf eine Hübsch-Plux22-Platine umrüsten. Die Platine habe ich schon lange liegen :oops:.

Das passt zu meiner Frage...

Warum hast Du die Lok hier in Deinem Beleuchtungs-Faden vorgestellt? Hast Du da was vor?
Hallo Ronald,

auch ich schätze die 118er - Familie von Piko sehr, die Loks sind ein gelungener Kompromiß zwischen Detaillierung und Betriebstauglichkeit zu einem unschlagbaren Preis :gfm: Die Lichttechnik ist allerdings etwas in die Jahre gekommen, das stimmt schon. Ich vermisse besonders, daß man die zugseitige Beleuchtung abschalten kann, das sollte bei aktuellen Modellen eigentlich möglich sein. Da ich kein besonderer Experte bin, habe ich bei meinen Piko 118ern die zugseitige Beleuchtung hardwaremäßig stillgelegt - sprich: den Rückleiter auf dieser Seite durchtrennt :oops: Das ist vielleicht nicht sehr professionell, aber absolut wirksam :mrgreen: Aber vielleicht zeigst Du uns in Deinem Beleuchtungsthread, wie man das besser machen kann??

Viele Grüße von Sebastian
zu meinem Anlagenthread: "klick" :arrow: Bild

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#296

Beitrag von 751118 » Fr 7. Jun 2019, 07:33

Hallöle Mark, hallöle Sebastian,

Gerne beantworte ich eure Anfragen: Dass ich diese Lok hier im Beleuchtungsthread eingestellt habe , hat keinen tieferen Sinn. Um ehrlich zu sein, es war ein reines Versehen. Auch diese Lok wird eine Digitalisierung erfahren, allerdings nicht kurzfristig. Aufgrund des ungewöhnlich großen Platzes überlege ich , hier einen Sounddecoder zu verbauen. Dass ich mir dabei auch die Beleuchtungen ansehe, versteht sich von selbst. Ich werde dann zu gegebener Zeit darüber berichten.

Grüssle

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