LED-Beleuchtungen selbstgebaut

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hu.ms
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#226

Beitrag von hu.ms » Sa 15. Apr 2017, 11:32

Hierzu eine antwort von mir:
Ein großer wagen braucht bei mir max. 10 mA digitalstrom. Meine zentrale und der booster liefern jeweils 4 A ans gleis.
Wenn ich nur ein viertel des stroms für wagenbeleuchtung rechne sind das 100 wagen pro versorgungsabschnitt - insges. also 200. :D
Ich habe aber nur rd. 80 beleuchtete wagen in 14 garnituren. :wink:

Hubert

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#227

Beitrag von d021384 » Sa 15. Apr 2017, 13:10

Hallo Hubert,
Ich habe Ronalds Versorgungsabschnitte nicht gezählt, es sind aber definitiv mehr. Beruhigen tun mich allerdings die Relationen, die Du vorgerechnet hast, da wahrscheinlich Ronalds Anlage nur mit 2-3 Waschmaschinen/ Backöfen gleichzeitig konkurriert in der Nachbarschaft :D
Grüße aus'm Kraichgau,
Frank

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#228

Beitrag von 751118 » Do 11. Mai 2017, 19:35

Hallöle Freunde

Heute kommt mal wieder ein schöner Bericht über Beleuchtungseinbauten:

Es werde Licht im ICE I und ICE II

Da ich derzeit Epoche V und VI fahre , dürfen diese Fahrzeuge nicht fehlen. Der ICE I in der Schweizer Version ist nun schon fertig und fahrt schon 16 teilig auf der Anlage. Da der Triebkopf alleine die 15 angehängten Wagen nicht zieht, habe ich den hinteren antriebslosen Triebkopf motorisiert. Deshalb muss die + Leitung ( rechte Schiene) durch den gesamten Zug zum hinteren Triebkopf geleitet werden. Hier nun die Bauanleitung:

Bild

Zunächst wird der Wagenkasten vom Fahrwerk abgezogen und die beiden Drehgestelle abgeklipst.

Bild

Die Drehgestelle werden ausgeachst und an der -Seite werden 2 x0,5 Löcher gebohrt. Die Drehgestelle dürfen nicht vertauscht werden, da sie unterschiedliche Aufnahmen am Wagenkasten haben.

Bild

Bild

Danach werden 2 Drahtbügel aus Bronze-Phosphordraht 0,3mm gebogen.

Bild

An die Querstege der Drahtbügel werden dünne Kupferlackdrähte angelötet und danach die Drahtbügel von unten durch die Bohrlöcher der Drehgestelle geschoben.

Bild

Nun werden die Drähte in Richtung der Laufflächen der Radsätze gebogen und das Drehgestell wieder eingeachst. Nach dem ablängen der Drahtüberstände wird der Andruck der beiden Drähte auf den Laufflächen der Räder so lange verringert, bis das Drehgestell leicht rollt.

Bild

Hier nochmal die beiden fertigestellten Drehgestelle.

Bild

Für die Durchführung der Zuleitungsdrähte werden mit einem Stiftenkölbchen mit einem 0,5mm Bohrer an den Drehzapfen des Wagenkastens mittig jeweils ein Loch in den Wageninnenraum gebohrt.

Bild

Bild

Bild

Die Leitung wird auf dem Wagenboden des Innenraums in den Einstiegsbereich verlegt.

Bild

Ab den Türen wird am Mittelsteg ein 1,2mm Loch gebohrt und jeweils ein IC-Pin mit dem Lotkolben eingedrückt ( Lötzinnfreie Spitze).

Bild

Nun wird ein LED-Stripe in einer Länge von 5x3 LEDs an die Wagenkastendecke geklebt und die +Seite an die beiden IC-Pins rechts und links angelötet.

Bild

Bild

Bild

Die beiden Kupferlackdrähte von den Drehgestellen werden jeweils rechts und links an die -Seite des LED-Stripes angelötet. Vorher ist darauf zu achten, dass der Wagenkasten seitlich richtig auf das Fahrwerk passt. Wem die Beleuchtung zu hell ist, kann noch in die Drehgestellzuleitungen jeweils einen Widerstand von 1-3,3 KOhm einlöten. Abschliessend noch ein Bild vom fertigen Wagen:

Bild

Ich hoffe, mein Bericht findet bei euch Gefallen und ich freue mich auf eure Resonanz.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#229

Beitrag von chris1042 » Do 11. Mai 2017, 20:31

Hallo Ronald,

danke für den genauen Bildbericht von deinem Beleuchtungseinbau :gfm:
Ist immer wieder interessant deine Berichte zu lesen.

Schönen Abend noch
LG
Chris :D

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#230

Beitrag von Settebello » Do 11. Mai 2017, 21:51

Hallo Ronald,

das ist wieder einmal sehr interessant, wie Du das machst :D Hast Du Dein altes System der Beleuchtung denn jetzt endgültig zu Gunsten der LED-stripes aufgegeben? Und verwendest Du im ICE keine Stützkondensatoren mehr?

fragt Sebastian
zu meinem Anlagenthread: "klick" :arrow: Bild

mal 'was anderes: Eisenbahnland Japan :arrow: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=153&t=170444


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#231

Beitrag von hu.ms » Do 11. Mai 2017, 22:29

Evtl. nachbauer achtung !
Der threadersteller fährt DC ANALOG !
Wer digital fährt braucht für die 12V-led-strips unbedingt vorwiderstände.
Wegen den flackerns durch den digtialstrom und auch wegen kurzzeitiger versorgungsunterbrechnungen, die auch anlaog möglich sind,
ist ein kondensator zu überlegen.

Ansonsten: immer wieder interessant, die ausgeklügelte leitungsführung zu lesen. :D

Hubert

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#232

Beitrag von derOlli » Fr 12. Mai 2017, 07:02

Hallo Ronald,

schön das du auch mit LED Strips experimentierst :D In meinen Augen ist das deutlich einfacher als mit bedrahteten Wiederständen.
Was ich aber nicht erkennen konnte, bei der bedrahteten Version hattest du einen Gleichrichter aus je zwei Dioden verbaut. Bei den Strips aber nicht?
Ich hatte bei meinen selbstgebauten LED Strips SMD Doppeldioden BAS70-04 an beiden Enden verbaut. Vielleicht auch eine Idee für dich?
Die Helligkeit hatte ich mit einer Konstandstromquelle geregelt. Ebenfalls in SMD auf den Strips verbaut.
Bei Interesse kannst du dir das bei mir auf Seite 3 anschauen. :wink:
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild


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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#233

Beitrag von Rubio » Fr 12. Mai 2017, 07:23

Hallöchen Ronald,

Also wenn ich dann mal rekapitulieren darf, um zu sehen ob ich das alles geschnallt habe...
- Der vordere Triebkopf ist das einzige teil im ganzen Zug der den Fahrstrom über seine Räder am Fahrgestell aufnimmt.
- Der PLUS Pol wird vom vorderen Triebkopf, über die IC-Pins die du in den Mittelstegen der Türen der Wagen eingelassen hast, sowohl an die LED Beleuchtung im Wagen gegeben, als auch über Dieselben LED Stripes zum nächsten Wagen und über den nächsten IC-Pin durchgeschaltet, biss er dann am hinteren Triebkopf angekommen ist und da dann auch den Motor desselben speisst.
Richtig ?
Dadurch hast du natürlich den Vorteil, dass, obwohl du an beiden Enden des Zugs Antrieb hast, der Zug stehen bleibt sobald der vordere Triebkopf auf dem Abstellgleis steht. :gfm:

Nur hätte ich da eine kleine Frage bezüglich des fliessenden Stromes:
- Die Stromabnahme des vorderen Triebkopfes speisst da beide Motoren + die LEDˋs der 16 Wagen und die vorderen / hinteren Lichter der beiden Triebwagen.
Ist das nicht ein bischen viel Strom für eine einzige Stromabname ? Bzw welchen Querschnitt bekommen die Verbindungsleitungen zwischen den Pinˋs der wagen um den PLUS von einem Wagen zum Nächsten zu leiten ? Es werden ja 2 Motoren + 250 LED's darüber eingespeist.
Ich nehme auch an dass du wegen des Durchschaltens des PLUS keine Kondensatoren in de Wagen gebaut hast um das Flackern der Beleuchtung zu verhindern.
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#234

Beitrag von 751118 » Mo 15. Mai 2017, 10:34

Hallöle Stummis

Endlich scheint das Stummi wieder zugänglich zu sein. Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften und offene Fragen. Grundsätzlich ist diese Version nur für DC Analog gedacht und auch nur im Einrichtungsfahrbetrieb möglich. Nun zu den einzelnen Zuschriften:

@ Chris: Es freut mich sehr, dass du meine Einbauanleitungen liest. Danke dafür.

@Sebastian: Ja, ich verwende nun verstärkt die LED-Stripes, da sie inzwischen doch um einiges billiger geworden sind,jedoch gibt es auch Fahrzeuge, bei denen ich meine Methode anwenden muss.

@Hubert: Danke, dass du eine Warnung losgelassen hast, dass meine Einbauanleitung nur für DC Analog gedacht ist.Weiteres dazu unten bei der Antwort an Dan.

@Olli : Deine geätzten Platinen gefallen mir sehr, auch deshalb, weil man sie individuell einsetzen kann. Ich habe mir deinen Beitrag angesehen und finde ihn sehr interessant.

@ Dan: Dein Beitrag hat mich doch sehr aufgeschreckt und ich habe mal gemessen: Ein Triebkopf zieht 200-250 mA und ein Wagen ohne Vorwiderstand 80 mA! macht also bei 14 Mittelwagen 1120 mA + max 500 mA für die 2 Triebköpfe. Meine Elektronische Blocksteuerung regelt bei 1600 mA herunter, sodass ich in diesem Fall an der Lastgrenze liege und das abstellen werde. Durch Einbau einer Diode und eines Pufferkondensators kann ich den Stromverbrauch locker unter 1 A bringen. Messungen haben ergeben, dass der Vorwiderstand von 560 Ohm den Verbrauch eines Wagens auf ca 10 mA bei 12 V und auf ca 20mA bei 19 V drücken.Die Kabelquerschnitte liegen mindestens bei 0,25 qmm . Die Ubergangsbrücken sogar wesentlich höher, Hier noch 2 Bilder vin den von mir verwendeten Brücken :

Bild

Bild

Ich denke mal, dass die Kupfergeflechte gut und gerne auf 1qmm kommen. Sie sind hochflexibel und neigen trotz intensiver Walkbelastungen beim Fahren kaum zu Abbrüchen.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#235

Beitrag von Rubio » Mo 15. Mai 2017, 12:29

Hallöchen Ronald,


Also aufschrecken wollte ich dich in keinem Fall mit meinem Beitrag ... Ich dachte mir nur dass "mehrere Male ein Bischen" doch auch zu einem "grösseren Ganzen" führen . In diesem Falle war es ja dann noch kein Problem.

Deine Querschnitte sind auf jeden Fall dick genug, keine Frage. Ich hatte halt an diie dünnen Kupferlackdrähtchen gedach.... und wenn du darüber den ganzen Strom leiten würdest, bis zum hinteren Triebkopf, ja dann könnte es vileicht eng werden....Allerdings weis ich auch nicht welchen Querschnitt die haben. Sie sehen jedenfalls mal dünn aus.

Nochmal entschudligung fürs erschrecken ... war nicht meine Absicht . :oops:
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#236

Beitrag von 751118 » Mo 15. Mai 2017, 15:22

Hallöle Dan,

kein Problem, war ja ned schlimm, erschrocken war ich nur über den doch hohen Stromverbrauch des 16-teiligen ICE I . Die dünnen Kupferlackdrähtchen sind aber nur die -Zuleitungen der LED-Beleuchtung eines jeweils einzelnen Mittelwagens, also derzeit etwa 80 mA. Der Einbau von Vorwiderständen, Entkopplungsdioden und Pufferkondensatoren werde ich noch nachholen, da sich im Betrieb doch flackern der Innenbeleuchtung bemerkbar gemacht hat.Man sieht halt wieder, die einfache Lösung ist meist die Schlechteste.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#237

Beitrag von jogi » Mi 17. Mai 2017, 21:35

Hallo Ronald , Jogi hier


Du steuerst DC analog !?


Wie ?


Mit einem einfachen Gleichstrom Fahrgerät , oder mit PWM ?
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#238

Beitrag von 751118 » Do 18. Mai 2017, 07:39

Hallöle Jogi

Ich fahre mit einer selbst entwickelten Blockelektronik. Derzeit sind 67 Blocks in Betrieb.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#239

Beitrag von jogi » Do 18. Mai 2017, 13:58

Schön , war aber nicht meine Frage .

Also , noch mal :

Einfache Gleichspannung , oder PWM ?

Frage deshalb :

Bei PWM liegt immer max. Spannung am Gleis , aber getaktet .


Denn eigentlich sollten Deine LED Stripes bei langsamfahrt ( 4-8V ) nicht leuchten ( bei einem einfachen Gleichstromfahrgerät ).

Sollte aber PWM im Spiel sein , hält der Elko ( um 470µF ) die Spannung hoch .

Ich denke mal , Ingos Seite kennst Du ?
http://www.ingomoegling.de/ledbeleuchtung.html
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#240

Beitrag von 751118 » Do 18. Mai 2017, 15:02

Hallöle Jogi

Jetzt habe ich deine Frage richtig verstanden. Ich fahre reine Gleichspannung, keine PWM, schon deshalb nicht, weil ich doch sehr viele Glockenankermotoren in den Loks habe. Im Schattenbahnhofsbereich stört es mich nicht, wenn die Beleuchtung beim stehenden Zug aus ist. Im sichtbaren Bereich werde ich einen 19 Khz NF Zugbeleuchtung einbauen, sodass auch bei stehenden Zügen die Beleuchtung leuchtet. Zu deiner Frage bzgl. Ingos Schaltung: Nein, die kenne ich ned, werde sie mir aber ansehen.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#241

Beitrag von 751118 » Do 18. Mai 2017, 15:58

Hallöle zusammen

Heute kommt ein neuer Beitrag, der sich um Märklin-Wagen dreht. Wie ihr wisst, ist das ja nicht so mein Thema, aber ein lieber Mitstummi hat mich darum gebeten, seine Märklin Wagen zu beleuchten.

Zunächst werden die Wagen geöffnet. Man entfernt die beiden Gummiwülste an den Wagenenden und kann dann den Wagenkasten vom Fahrgestell abklipsen:

Bild

Nun werden die Drehgestelle ausgeachst und die beiden einzubauenden Achsschleifer mit Kupferlackdrähten angelötet.

Bild

Dabei brauchten die Drehgestelle nicht vom Fahrgestell getrennt werden (Die sitzen sehr stramm und lassen sich nur schwer ausklipsen)

Bild

Nun werden die Achsschleiferplättchen an das Drehgestell geklebt und nach dem Trocknen werden die Achsen wieder eingeklipst.

Bild

Bild

Die Kupferlackdrähte werden unter der Inneneinrichtung verlegt und an der Messingabdeckung angelötet.

Bild

Bild

Die Inneneinrichtung kann nun wieder eingesetzt werden und Figuren können eingeklebt werden.

Bild

Als nächstes werden LED-Stripes abgelängt, in diesem Fall sind es 12 LEDs. An den Enden der Stripes werden jeweils ein Pufferelko mit 100yF angelötet (auf richtige Polung achten!)

Bild

Bild

An der Seite, an der die Radschleifer angeschossen sind , wird am LED-Stripe ein Brückengleichrichter und ein Vorwiderstand angelötet.

Bild

Nun wird der LED-Stripe ins Wagendach mittig eingeklebt.

Danach wird an jeder Stirnseite des Wagens ein 1,2mm Loch gebohrt und mir einem Lötkolben mit Zinnfreier Spitze ein IC-Pin eingelassen.

Bild

Eine Verbindungsleitung wird nun von Pin zu Pin verlegt und neben dem LED-Stripe fixiert.

Bild

Bild

Nachdem der Anschluss Wechsel II (Wechsel I ist über den Widerstand 560 Ohm an der Durchgangsleitung angelötet) am Messinganschluss des Fahrwerks angelötet ist, kann das Gehäuse auf das Fahrwerk wieder aufgesetzt werden und die Gummiwülste werden wieder eingeklipst.
Bei dieser Methode wird nur ein Wagen mit einem Mittelschleifer ausgestattet und die restlichen Wagen werden mit Verbindungskabeln verbunden.

Bild

Nun können diese Wagen auf Reise geschickt werden und der Besitzer kann sich auf einen flackerfreien Betrieb freuen.

Bild

Viel Spass beim Anschauen

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#242

Beitrag von -me- » Do 18. Mai 2017, 18:28

Hallo Ronald,
erst mal finde ich die Basteleien des Durchgeknallten ziemlich gut 8) und ich denke, ich werde das auch so machen. :mrgreen:

Ich habe da jetzt aber mal eine Verständnisfrage: jeder Waggon bekommt einen Radschleifer, um die Masse für den Waggon von den Achsen (an einem Drehgestell) abzunehmen. Der Fahrstrom wird erst einmal im Waggon von diesen IC-Buchsen zu IC-Buchse durchgeschleift und wenn ich das richtig verstanden habe, wird dann auf einer Seite der Fahrstrom von diesen IC-Buchsen auch an den LED-Strip verteilt, so dass man dann hier einen fließenden Strom hat.
Der Fahrstrom wird durch einen Schleifer im System abgenommen, also entweder ein Steuerwagen mit Schleifer, ein Waggon, der mit Schleifer ausgerüstet wird oder über eine Stromführende Kupplung von der Lok. (ist das so richtig?)
Ich brauche brauche also nur ein Kabel zwischen den Waggons, wo der Fahrstrom durchgeschleift und in die einzelnen Waggons eingespeist wird.
Habe ich das so richtig verstanden?

Die LedStripes sind ja normalerweise für 12 Volt ausgelegt, deswegen brauche ich dann noch den 560 Ohm Widerstand, weil der Lokdecoder ja 18 Volt liefert und ohne den Vorwiderstand durchbrennen würde. Richtig?

Hast du mal ein Foto von dem Verbindungskabel zwischen den Waggons?

Sorry, dass ich so blöde Frage, aber als jemand, der sich mit Elektrik etwas schwer tut, frage ich lieber noch mal nach!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

Und hier geht es von Immental zum Ponyhof

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#243

Beitrag von 751118 » Do 18. Mai 2017, 19:18

Hallöle Michael

Im Beitrag #234 vom 15.Mai siehst du so ein Verbindungskabel mit den gekürzten IC-Steckerchen. An jedem Wagenzug befindet sich nur 1 Pukoschleifer, der dann auf die durchgeführte Leitung aller Wagen angeschlossen ist. An dieser Leitung wird dann über 560 Ohm der Brückengleichrichter an der einen Seite angeschlossen ,die andere Seite des Brückengleichrichters wird an die Radsatzschleifer der Drehgestelle angeschlossen. Plus und Minus des Brückengleichrichters werden direkt mit Plus und Minus des LED-Stripes verbunden. Diese Beschaltung ist für AC, DC analog, sowie für Digital geeignet.
sollte die Beleuchtung zu hell sein, kann jederzeit der 560 -Ohm Widerstand im Wert erhöht werden.
PS: Radschleifer befinden sich an jedem Drehgestell eines Wagens.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#244

Beitrag von d021384 » Do 18. Mai 2017, 19:31

Hallo Ronald,
danke für Deinen Beitrag zur MoBa Ökumene :mrgreen:
Radschleifer an jedem Drehgestell und dann noch die Waggons verbinden? Ist das nicht recht üppig :?:
Grüße aus'm Kraichgau,
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#245

Beitrag von 751118 » Do 18. Mai 2017, 20:03

Hallöle Frank

Die Radschleifer an den Drehgestellen nehmen die eine Seite des Stroms von den Schienen.Die Durchleitung durch die Wagen wird vom Skischleifer ( Pukos) gespeist und ist erforderlich, sonst ist die Stromzufuhr zu den LEDs nicht vorhanden.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#246

Beitrag von d021384 » Do 18. Mai 2017, 20:35

Hallöle Roland in den nahen Süden,
soweit hatte ich das schon verstanden, dass man für strömenden Strom zwei Kontakte braucht.
Mir ging es eher um folgendes: Wenn ich nun 10 Waggons hätte (ok, das wäre eher bei Dir :mrgreen: ) und damit 20 Drehgestelle, so gehe ich 20 mal auf je 2 Achsen, also 40 Achsen und somit 80 Räder für die Schienen (bei intensiver Gleisbesetztmeldung ohne Diodentrick 40 davon mit Strom, sonst 80). Der Mittelschleifer hingegen dürfte die Pukos an 5-8 Stellen kontaktieren und stellt bei Weichenstrassen das eigentliche Kontaktrisiko dar. Die 40 Achsen hingegen werden jede minimalst gebremst. Da hätte ich eher einen zweiten Schleifer vermutet (der etwas mehr bremst) und dafür nur jeden Waggon mit einem Drehgestellachsschleifer und ich hätte die Kontaktierung (in meiner persönlichen Theorie) auf Weichenstrassen erheblich verbessert.
[Verzeihung wenn die Frage allzu doof ist]
Grüße aus'm Kraichgau,
Frank

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#247

Beitrag von 751118 » Fr 19. Mai 2017, 08:53

Hallöle Frank

Vielen Dank für deine Ausführungen. Es gibt keine doofen Fragen, sondern nur doofe Antworten. Zum Thema: Die Radsatzkontakte kann man in dem Fall nicht zusammenaddieren, sondern muss jeden Wagen für sich alleine betrachten. Da habe ich dann die Wahl, entweder nur 1 Drehgestell mit Radsatzkontakten zu bestücken, was einer 4-Punkt Stromabnahme entspricht, oder beide Drehgestelle zu bestücken, was dann einer 8-Punkt Stromabnahme entspricht. Grundsätzlich würde ein Drehgestell reichen, aber dann hätte ich nur 2 nahe aneinanderliegende Radsätze zur Stromabnahme, was dann schon eher mal zu Flackerlicht führt, trotz Pufferelkos. Aus diesem Grund habe ich mich zur Stromabnahme an beiden Drehgestellen entschlossen.
Die Durchleitung des Mittelleiterstromes über IC-Kontakte hat 2 Gründe: 1.Skischleifer haben schon eine recht große Bremswirkung. 2. Die Geräuschentwicklung steigt doch erheblich.
Sollte sich herausstellen, dass der eine Skischleifer je Wagenzug nicht ausreicht, ist es kein Problem, einen 2 .Skischleifer anzubauen, jedoch haben wir dann den Effekt, dass an Signaltrennstellen der Zug über das Signal fährt und nicht anhaltet.

Grüssle

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#248

Beitrag von hu.ms » Fr 19. Mai 2017, 15:12

Bei mir sieht die abnahme des "gleispols" für märklin-stromübertragungssystem (pukos) so aus (nur an einem drehgestell pro wagen) :

Bild

Aderendhülsen haben extrem geringen rollwiderstand.
Zur überbrückung von sekundenbruchteil-unterbrechungen ist pro wagen ein elko mit mindestens 220µF/35V sinnvoll.

Wie man ebenfalls sehen kann, übertrage ich den "puko-pol" durch einpolige rts-kupplungen von der lok an alle wagen.
Dadruch können die wagen beliebig gekoppelt werden.

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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#249

Beitrag von jogi » Fr 19. Mai 2017, 15:38

751118 hat geschrieben:
Fr 19. Mai 2017, 08:53


Grundsätzlich würde ein Drehgestell reichen, aber dann hätte ich nur 2 nahe aneinanderliegende Radsätze zur Stromabnahme, was dann schon eher mal zu Flackerlicht führt, trotz Pufferelkos. Aus diesem Grund habe ich mich zur Stromabnahme an beiden Drehgestellen entschlossen.

Grüssle

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Ronald :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker: :redzwinker:
Hallo , Jogi hier

Das kommt daher , weil der Elko direkt an den Stripes angeschlossen ist !
Wenn Du dich an die vorgaben hälst ( Gl -Ladewiderstand ca.100 Ohm ->Elko -> Widerstand für die Helligkeit 1 - 3kOhm -> Stripe ) dann flackert nix mehr , auch wird es bei Unterbrechungen nicht schlagartig dunkler .
Dann braucht es aber schon 12V .
Eigentlich sind die Stripes für " analog " nicht brauchbar . Aber mit PWM oder wie Du es vorhast mit 19 KHz NF geht es schon.

Mach eine Probeaufbau , Du bist doch Bastler.



Viel Erfolg
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: LED-Beleuchtungen selbstgebaut

#250

Beitrag von hu.ms » Fr 19. Mai 2017, 16:51

Hallo Ronald,

mir ist da gerade noch eine idee für dc anlog gekommen:
1. bei den led-stripes jeweils den widerstand pro dreiergruppe überbrücken, dann sollten sie mit rd. 8 V (3 led in reihe) klarkommen.
2. Schaltungsaufbau in dieser reihenfolge: dioden oder gleichrichter --> 50 ohm ladewiderstand (geht auch ohne) --> elko 470µF/16V --> entladewiderstand mind. 400 ohm --> led-strip ohne widerstände.

Wie Jogi schon geschrieben hat, ist auch m.e. ein entladewiderstand mit höchstmöglichen wert zwischen elko und strip wichtig.
Damit dieser nicht zuviel helligkeit "wegbremst", kommt man ihm bei der spannung des strips entgegen indem man die widerstände dort brückt.

Einfach mal testen wie es im betrieb mit helligkeit und flackern bei dc analog aussieht. Ich kann das als digital-fahrer nicht.

Hubert

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