Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

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DerDrummer
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Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#1

Beitrag von DerDrummer » Do 1. Mär 2018, 18:39

Moin Moin Stummiversum
Vielleicht kennen ja einige von euch schon meine Hamburger Parkettbahn
Nun habt ihr hier viel zu schöne Anlagen eingestellt, die letztendlich in mir den Wunsch nach einer eigenen haben aufkeimen lassen.
Ich weiß, mit 15 Jahren hat man es nicht unbedingt leicht mit der Moba, erst recht nicht, wenn man sich auch noch eine Anlage in den Kopf und ins Portemonnaie setzt :fool:
Aber versuchen ist ja erlaubt.

Ich habe mir Mühe gegeben, die Anlage nicht überladen wirken zu lassen, wenn möglich soll noch ein bisschen Rangierbetrieb vorne vor den Bahnhof kommen, gucken tut man von rechts.
Wie ich die Wendeln und allgemein die Anlage baue, steht noch nicht ganz fest.
Der SBH wird vermutlich aus OSB-Platten gebaut, weil vorhanden. Der Rest vermutlich aus Sperrholz.
Insgesamt wird es vermutlich eine Plattenbauweise, diese ist nicht allzu aufwändig.
Selbstverständlich wird auch schallgedämmt, vermutlich mit Trittschalldämmung, ebenfalls vorhanden.

Die gesamte Anlage ist ein wenig inspiriert von Ronny´s "Bad Endorf nach Obing", welches mir sehr gut gefällt.

Ich habe mal den obligatorischen Fragebogen ausgefüllt:

1. Titel
Keine Ahnung :lol:
Nach meiner "Hamburger Parkettbahn" würde mir als erstes "Hamburger Plattenbahn" einfallen. Nicht so dolle...

2. Spurweite & Gleissystem
H0, Mittelleiter-Betrieb, Mix aus C-Gleis, Roco Line, Tillig Elite und Piko A (Pukos werden nachgerüstet)

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Rechteck, Teil meines Zimmers, 1,20x5,50m, nach 1,4m (unten) kann man auch über eine höhere Breite sprechen, wie die Paradestrecke.

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Wie gesagt, Rechteckig

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Etwa 6,6qm

4. Technisches

4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Mix aus beidem, ich möchte viel Landschaftsbau testen, aber auch Betrieb machen

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
2-gleisige Hauptstrecke

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Verdeckt Märklin R2, sichtbar nix unter 1m, eher mehr.

4.4 Maximale Steigung
3%

4.5 Maximale Zugslänge
Möglichst lang, im Moment ca. 3m

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
1,20m

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Wendeln von unten erreichbar, sonst Bastellösung mit Brett und versch. hohen Füßen (für Boden und Anlage)

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
80cm, durch Dachschrägen bedingt.

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Ja, auf 60cm Höhe, aktuell 6 Durchgangsgleise á 3m (doppelt belegbar) und zwei Stumpfgleise für Regios.

4.10 Oberleitung ja / nein
Gute Frage...
Am Liebsten ja, aber die Kosten...

5. Steuerung

5.1 Fahren analog oder digital
Digital mit MS2, vielleicht später mit CS.

5.2 Steuern analog oder digital
Digital.

5.3 PC-Steuerung
Vorbereitung, evtl. mit Gleisbox und USB-Schnittstelle á la Gerd (bertr2d2) und dazu PC-Programm oder nur cs2.exe.

6. Motive

6.1 Epoche
V-VI, mit Ausnahmen

6.2 Bahnhofstyp(en)
Durchgangsbahnhof, 3-gleisig

6.3 Landschaft
Eher flach, evtl. Berganfänge

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Kleinstadt, evtl. etwas Gewerbe mit Gleisanschluss

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Nein.

7. Sonstiges

7.1 Vorhandene Fahrzeuge
ICE-T7 DB (Fleischmann)
BR 245 DB (Märklin)
BR 189 SBB International (Piko)
BR 185.1 Dummy (Märklin)
X72500 SNCF (Jouef)
BR 294 Railion (Trix)
BR 23 MÄRKLIN (Märklin Sonderserie)
V100 DR (ohne Decoder)(Brawa)
IR 7-teilig mit Steuerwagen oder Fahrradwagen mit Eigenbau-Schlussbeleuchtung (Märklin 1:100)
Marschbahn-Ersatzverkehr (2x ACME Bpmz, 1x Roco Avmz, 3x Märklin n-Wagen (2.,1./2.,2. Klasse Steuerwagen) (1:87/1:93,5)
Gemischter Güterzug, viele alte Märklin-Wagen
1x Dosto 1./2. Klasse (Hobbytrade, soll noch erweitert werden)
Auch soll der internationale Verkehr, besonders der Güterverkehr, gesteigert werden.

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

SBH:

BildScreenshot (4) by DerDrummer, auf Flickr

Bahnhofsebene:

BildScreenshot (5) by DerDrummer, auf Flickr

Alles:

BildScreenshot (6) by DerDrummer, auf Flickr

Ebene 1 mit 2 Wendeln habe ich euch erspart.

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Einzelspieler, evtl. ganz selten zu zweit.

7.4 Budget
Nicht unbegrenzt, Taschengeld halt.

7.5 Zeitplan
Möglichst bis ich ausziehe...

8. Anhänge

Hier noch mal der Gleisplan als Datei:
Zimmeranlage_3_2018_V2.scarm
So, das war es von meiner Seite. Ich würde mich über Beteiligung in Form von Verbesserungsvorschlägen und Kritik freuen!

Liebe Grüße
Justus
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#2

Beitrag von MoBaFahrer216 » Do 1. Mär 2018, 20:40

Hallo Justus,
die Idee mit der Anlage find ich gut :gfm: Ich bleib dran!
DerDrummer hat geschrieben:
Do 1. Mär 2018, 18:39
4.10 Oberleitung ja / nein
Gute Frage...
Am Liebsten ja, aber die Kosten...
Entweder die klassische Märklin-OL oder, wenn feiner gewünscht und wenn auch die Auslegerabwechslung lang/kurz berückssichtigt werden soll, diese Vollmer-Oberleitung. Auch robust, aber etwas teurer als die alte Märklin. (Ich benutze auch die Märklin :wink: )
Viele Grüße
Richard


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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#3

Beitrag von Frank K » Do 1. Mär 2018, 21:57

Servus, Justus,

erst einmal Herzlichen Glückwunsch zu dem Entschluss, nun eine richtige Anlage bauen zu wollen. :clap:

Was Dein Konzept betrifft: Du must Dir darüber im klaren sein, dass Du lediglich Züge durchfahren und anhalten kannst, ggf. eine Überholung und das war's. Wenn Dir das genug ist, ist es in Ordnung. Anderenfalls solltest Du, je nach dem, was Dein Budget zulässt, dem Bahnhof ein paar mehr Nebengleise und auch ein paar Anschlüsse spendieren. Dann hast Du zusätzlich die Möglichkeit für Rangierverkehr. Beim Ronny liegt ein Fokus auf der Programmierung der Anlagensteuerung für den (Halb-)Automatikbetrieb - und der Christian findet dann die Fehler :redzwinker: Werde Dir also klar, was Deine Wünsche auch auf längere Frist sind und was Deine Möglichkeiten (zeitlich und finanziell) zulassen. Wäre ja schade, wenn Du irgendwann wegen Unzufriedenheit abbrechen musst. :banghead:

In Sachen Anlagentiefe: Halte Dich unbedingt an die empfohlenen 70 cm, zumindest im Mittelteil zwischen den Wendeln (Vielleicht baust Du auch gleich in Modulen, so dass Du die Anlage beim Auszug mitnehmen kannst). Und bau die Anlage auf Rollen, so dass Du ggf. auch von beiden Seiten rankommst. Grad bei fieseligen Arbeiten, z.B. Details in der Landschaft ist es schwierig, diese über große Entfernungen auszuführen. Es sei denn, Du bist 2 m groß und hast einen Adlerblick ...

Viel Erfolg bei der weiteren Planung und dann auch bei der Umsetzung! Werde regelmäßig nach Dir schauen! :bigeek:

Ciao, Frank
Zuletzt geändert von Frank K am Do 1. Mär 2018, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#4

Beitrag von Nulleinszehn » Do 1. Mär 2018, 22:25

Hi Justus,

Gute Entscheidung. Ich würde JEDERZEIT den Bodenbetrieb gegen eine feste Anlage eintauschen...und das mach ich auch sehr bald. :mrgreen:

Tipp von mir: im Bahnhof vielleicht noch einen Anschließer oder ein paar Abstellgleise vorsehen. Das steigert den Spielwert ungemein und sorgt für Abwechslung im Betrieb. So hat deine 294 auch was gescheites zu tun.

Bau am besten nachhaltig in Modulen oder Segmenten, denn in ein paar Jahren ziehst du wahrscheinlich zu Hause aus. Das was du jetzt an Kohle in die Anlage steckst, soll ja nicht in der Tonne landen. Wenn möglich würde ich mir daher die Option eines Anlagenumzugs offen halten.

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#5

Beitrag von Joak » Fr 2. Mär 2018, 15:53

Was Dein Konzept betrifft: Du must Dir darüber im klaren sein, dass Du lediglich Züge durchfahren und anhalten kannst, ggf. eine Überholung und das war's. Wenn Dir das genug ist, ist es in Ordnung.
Ich hatte gedacht das wären die Schattenbahnhöfe :mrgreen:
Grüsse
Hauke

Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#6

Beitrag von E94 135 » Fr 2. Mär 2018, 17:19

Hallo Justus,

Schau dir mal den Bahnhof in von dem Ort an, wo ich wohn. Du weißt ja wo (muss aber ja nicht jeder wissen). :wink:
Der wäre denke ich auch vom Betrieb her interessant, zumal dir ja auch der Talent 2 gefällt, der hier bei uns auch rum fährt.
Nulleinszehn hat geschrieben:
Do 1. Mär 2018, 22:25
Bau am besten nachhaltig in Modulen oder Segmenten, denn in ein paar Jahren ziehst du wahrscheinlich zu Hause aus.
Würde ich auch auf jeden Fall machen. Ich würde sogar versuchen, die Enden des Bahnhofs "modulgerecht" zu bauen.

Oberleitung würde ich erstmal weglassen und irgendwann nachrüsten. (evtl. dann so wie der Christian des bei seiner Anlage gemacht hat)

Grüße
Patrick

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#7

Beitrag von dmho » Sa 3. Mär 2018, 10:03

Hey Justus,

ich finde feste Anlagen auch besser als Teppichbahnen - nur hat man dann nicht mehr ganz so viel Fahrstrecke :wink:
Plan sieht schon mal ganz chic aus, wie gesagt, der Bahnhof könnte ein bisschen mehr Gleisdiversität enthalten :fool:

(Ich bin auch mal vom Teppich auf die Platte umgestiegen - ohne Planung mit C-Gleis und R1 :lol: )

Viele Grüße

-Karl
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#8

Beitrag von DerDrummer » Di 6. Mär 2018, 22:38

Moin Moin
Heute gibt es mal ein bisschen was Neues von mir.
MoBaFahrer216 hat geschrieben:
Do 1. Mär 2018, 20:40
Entweder die klassische Märklin-OL oder, wenn feiner gewünscht und wenn auch die Auslegerabwechslung lang/kurz berückssichtigt werden soll, diese Vollmer-Oberleitung. Auch robust, aber etwas teurer als die alte Märklin. (Ich benutze auch die Märklin :wink: )
Ich bin noch am Überlegen, wenn, dann soll sie auch echt gut sein.
Außerdem würden nur der Bahnhof und die Paradestrecke eine bekommen.
Sie muss auch nicht funktionsfähig sein, die Panthos werden abgebunden um Unfälle zu vermeiden.
Frank K hat geschrieben:
Do 1. Mär 2018, 21:57
Was Dein Konzept betrifft: Du must Dir darüber im klaren sein, dass Du lediglich Züge durchfahren und anhalten kannst, ggf. eine Überholung und das war's. Wenn Dir das genug ist, ist es in Ordnung. Anderenfalls solltest Du, je nach dem, was Dein Budget zulässt, dem Bahnhof ein paar mehr Nebengleise und auch ein paar Anschlüsse spendieren. Dann hast Du zusätzlich die Möglichkeit für Rangierverkehr. Beim Ronny liegt ein Fokus auf der Programmierung der Anlagensteuerung für den (Halb-)Automatikbetrieb - und der Christian findet dann die Fehler :redzwinker: Werde Dir also klar, was Deine Wünsche auch auf längere Frist sind und was Deine Möglichkeiten (zeitlich und finanziell) zulassen. Wäre ja schade, wenn Du irgendwann wegen Unzufriedenheit abbrechen musst. :banghead:

In Sachen Anlagentiefe: Halte Dich unbedingt an die empfohlenen 70 cm, zumindest im Mittelteil zwischen den Wendeln (Vielleicht baust Du auch gleich in Modulen, so dass Du die Anlage beim Auszug mitnehmen kannst). Und bau die Anlage auf Rollen, so dass Du ggf. auch von beiden Seiten rankommst. Grad bei fieseligen Arbeiten, z.B. Details in der Landschaft ist es schwierig, diese über große Entfernungen auszuführen. Es sei denn, Du bist 2 m groß und hast einen Adlerblick ...
Genau darum geht es. Viel Rollverkehr, Regios halten, es gibt einiges zum Rangieren (siehe unten).
Automatik soll auch irgendwann kommen, aber das dauert noch.
Die 70cm müssen überschritten werden, um irgendwie an Fläche zu kommen.
Allerdings werde ich mir eine "Liege" mit unterschiedlich langen Füßen bauen, zwei bis auf den Boden, zwei auf einem stabilen Punkt auf der Anlage.
Bereits vielfach erprobt vom Miwula :wink:
Nulleinszehn hat geschrieben:
Do 1. Mär 2018, 22:25
Gute Entscheidung. Ich würde JEDERZEIT den Bodenbetrieb gegen eine feste Anlage eintauschen...und das mach ich auch sehr bald. :mrgreen:

Tipp von mir: im Bahnhof vielleicht noch einen Anschließer oder ein paar Abstellgleise vorsehen. Das steigert den Spielwert ungemein und sorgt für Abwechslung im Betrieb. So hat deine 294 auch was gescheites zu tun.

Bau am besten nachhaltig in Modulen oder Segmenten, denn in ein paar Jahren ziehst du wahrscheinlich zu Hause aus. Das was du jetzt an Kohle in die Anlage steckst, soll ja nicht in der Tonne landen. Wenn möglich würde ich mir daher die Option eines Anlagenumzugs offen halten.
Wann startest du denn in die Planung und lässt uns dran teilhaben? :roll:
Bin schon gespannt.
Es kommt noch einiges zum Rangieren, siehe unten.
Ja, Segmente sollen es werden, vermutlich in 1,8x0,6m Größe.
Das lässt sich gerade so noch transportieren.
dmho hat geschrieben:
Sa 3. Mär 2018, 10:03
ich finde feste Anlagen auch besser als Teppichbahnen - nur hat man dann nicht mehr ganz so viel Fahrstrecke :wink:
Plan sieht schon mal ganz chic aus, wie gesagt, der Bahnhof könnte ein bisschen mehr Gleisdiversität enthalten :fool:

(Ich bin auch mal vom Teppich auf die Platte umgestiegen - ohne Planung mit C-Gleis und R1 :lol: )
Ja, leider. Aber man muss Komprimisse eingehen. Ich finde, hier kann dann "weniger ist mehr" schnell zutreffen.


Sodele, nun aber zu meiner Verbesserung.

Mir waren 6 SBH-Gleise zu wenig, die wären jetzt schon theoretisch gefüllt, wenn meine Züge vervollständigt sind.
Also hab ich mich noch mal an die Planung gesetzt.

Der SBH hat nun 19 Gleise, davon 3 pro Richtung durchgehend.
Heutzutage gibt es so viele Wendezüge, da sollte das passen. Mehr drchgehende Gleise bekomme ich auch nicht unter.

BildScreenshot (7) by DerDrummer, auf Flickr

Mein Problem ist nun nur leider, dass ich die Paradestrecke auf Ebene 0 nicht mehr einbinden kann. Also habe ich es auf Ebene 1 versucht, die Steigung sollte nicht das Problem sein. Nur leider bekomme ich den Abzweig nicht hin. Könnt ihr mir hier helfen? Die Datei wird wieder angehängt.
Das Problem ist, dass ich unten auf 1,30m nur 1,20m breit bauen kann, dahinter aber breiter.

BildScreenshot (8) by DerDrummer, auf Flickr

Auf der Hauptebene habe ich noch einen Zipfel an der Platte ergänzt, um einen Rangierbereich zu realisieren.
Dieser war schon geplant, nur noch nicht eingezeichnet.
Als Einfahrgleis soll das Überholgleis dienen, evtl. kommt noch ein 4. Gleis im Bahnhof dazu.

BildScreenshot (9) by DerDrummer, auf Flickr

Rechts soll es einen Stückgutumschlagplatz geben, links ein sehr kleines Containerterminal, ohne Brücke, nur mit z.B. einem Reach Stacker.
Platz sollte genug sein.

Was ich eingangs noch vergessen habe:
Die Wendeln sind zwar mit C-Gleisen eingeplant, jedoch sollen sie mit Piko A-Flexgleisen gebaut werden, weil diese einfach günstiger sind.
Nur sind Flexgleise halt in Kurven so schon schwer zu zeichnen, einen genauen Kreis als Wendel hinzubekommen... Pff, ne danke. Letztendlich tut sich auch nichts.

Hier noch der neue Plan:
Zimmeranlage_3_2018_V3.scarm
Was haltet ihr davon?

Liebe Grüße
Justus
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#9

Beitrag von Frank K » Fr 9. Mär 2018, 23:55

Servus, Justus,

so richtig glücklich macht Dein neuer Gleisplan irgendwie nicht. Einerseits ist die Anbindung des Rangierbereichs an die Strecke nicht wirklich gut gelöst (zum Ausziehen musst Du jedes Mal die Hauptstrecke sperren) und zum anderen hast Du den gesamten Bereich zwischen den beiden Wendeln für den Bahnhof verplant. Da Wendel im Normalfall übertunnelt werden, heißt das Tunnel-Bahnhof-Tunnel ohne jegliche freie Strecke dazwischen. Wirkt von der Landschaft her irgendwie nicht schön. Dein Dilemma hier ist der Ehrgeiz, unbedingt Drei-Meter-Züge fahren zu wollen, obwohl das die Maße Deiner Anlage nicht hergeben. Hier wirst Du kürzer treten müssen - Teppichbahnmaßstäbe lassen sich in der Regel nicht auf feste Anlagen übertragen.

Nicht desto Trotz, die L-Form ist schon mal gut. Wenn es sich ausgeht, würde ich den einen Wendel an das Ende des Ls verlegen. Damit gewinnst Du die Möglichkeit, Deinem Bahnhof zumindest auf einer Seite eine Einfahrkurve (ggf. mit inneliegendem Ausziehgleis und/oder ein Industrieanschließer passt auch gut hinein) zu spendieren. Der Bahnhof selbst sollte besser um die 5 durchgehende Gleise haben - eines davon vielleicht als Ladegleis, damit Du beim Rangieren nicht zu sehr in den Verkehr auf der Hauptstrecke eingreifen musst. Gut, dann gehen sich nur noch 2-2,5 m lange Züge aus, passt aber auch. Schließlich haben Deine Wendel auch nicht unerhebliche Steigungen. :wink: Auf eine Panoramastrecke vor dem Bahnhof solltest Du aus Platzgründen (für eine glaubwürdige Landschaft) und wegen der Erreichbarkeit der Bahnhofsgleise und des SBF bei Betriebsstörungen eh besser verzichten.

Denke bitte auch daran, wo Du Deine Segmentgrenzen setzen magst (nicht im Weichenbereich!!!).

In Sachen Schattenbahnhof: Zu viele Stumpfgleise. Wendezüge hat es lediglich im Personen-, aber nicht im Güterverkehr. Insgesamt 6 Durchgangsgleise und 2 Stumpfgleise für jede Richtung sollten eigentlich für einen abwechslungsreichen Betrieb genügen. Und auch die Gleisverbindungen zum Übersetzen von einem Richtungsgleis auf das andere bitte nicht vergessen :redzwinker:

Klingt jetzt erst einmal nach fundamentaler Kritik. Aber ich glaube, dass Du es hin bekommst :)

Hab ein schönes Wochenende!

Ciao, Frank
Erste Anlage:
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#10

Beitrag von DerDrummer » Do 15. Mär 2018, 14:23

Moin Frank
Ist viel Kritik bei, aber letztendlich hast du ja Recht :roll:
Und ein Plan wird ja nur besser, wenn er auch negative Sichten abbekommt.

Ich habe noch mal fast komplett nu geplant. Jetzt gibt es wesentlich mehr Gütergleise, auch zum Einfahren und Sortieren.
Die Zuglänge wurde auf 7 Wagen + Lok beschränkt, die maximale Länge wäre sogar etwas mehr, etwa 2,5m. Mit viel Wille wäre auch noch ein achter Waggon unterzubringen. :redzwinker:

Auch gibt es jetzt zumindest ein bisschen Strecke zwischen Tunnel und Bahnhof.
Außerdem wurde noch einmal viel schlanker geplant, statt C-Gleis Weichen mit 12° bin ich jetzt auf Tillig umgestiegen, im Güterbahnhof hat es aber trotzdem engere Weichen und Kurven, aber das ist beim Vorbild ja nicht anders :wink:
Also werden jetzt quasi alle Gleise von mir mit Pukos versehen, eine nicht unaufwändige Angelegenheit.

Die Parade ist mir sehr wichrig gewesen und wurde daher auch wieder verbaut, sie soll als Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Roco Line Betonschwellengleisen gebaut werden. Da sie sehr gut im Weg sein kann, wird man sie herausnehmen können, was ja auch hier im Forum schon oft so gebaut wurde. Auch wurde die Parade auf Ebene 1 verlegt, also mittig. Damit sie nicht komplett alleine in der Luft hängt, wird vor en SBH Landschaft kommen, diese wird dann hochgeklappt werden können.
Auch hier habe ich mir bereits etwas überlegt, ein paar pneumatische Scharniere gibt es bereits für wenig Geld, z.B. hier.

Aber nun zu dem neuen Plan:

Der SBH, er hat nun 9 Durchgangs- und 5 Kopfgleise:

BildScreenshot (11) by DerDrummer, auf Flickr

Die Ebene 1 mit der Paradestrecke:

BildScreenshot (12) by DerDrummer, auf Flickr

Die Hauptebene, links der Bahnhof, die durchgängigen Gütergleise sind als Einfahrtsgleis und Containerverladung gedacht, rechts kommt eine Stückgutverladung und evtl. auch etwas für Kesselwagen hin. Unten wird ein Lokparkplatz sein, der aber auch mal von einem kurzen Triebwagen genutzt werden kann.

BildScreenshot (13) by DerDrummer, auf Flickr

Ich bin gespannt, wie gut mir vor allem der Umbau der Weichen gelingen wird, besonders der der DKW.

Es wird auch nicht alles auf einmal gebaut. Geplant ist, den SBH als letztes auszuweiten und zu Beginn erstmal nur eine Durchfahrt zu schaffen. Die Platten werden selbstverständlich vorher schon gebaut. Aber allein schon die Wendeln und der Bahnhof werden ihre Zeit brauchen, da ich eben ein sehr begrenztes Budget habe.

Ich weiß auch noch nicht so recht, wie ich den Bahnhof gestalten will, habt ihr eine Idee welches Bahnhofsgebäude z.B. passen würde?

Mal schauen was ihr sagt.

Liebe Grüße
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#11

Beitrag von E94 135 » Do 15. Mär 2018, 18:05

Hallo Justus,

Der Bahnhof wirkt jetzt deutlich großzügiger und weitläufiger.
Allerdings würde ich die Kopfgleise im SBH noch ein wenig anders verlegen und auch auf die andere Seite der Anlage welche bauen, weil du sonst so, wie du es jetzt geplant hast, kannst du mit einem Triebwagen, der auf das Kopfgleis im SBH soll nur in eine Richtung aus dem SBH fahren. Wenn du in die andere Richtung fahren würdest, müsstest du erst in dem Gleiswendel rein, Weiche stellen und Richtungswechsel machen und dann in das Abstellgleis (wenn man mal von dem einen Abstellgleis, das du eingeplant hast absieht).

Auch gefällt mir die Paradestrecke so, wie sie aktuell verläuft noch nicht wirklich, zumal sie dir im Moment sehr viel Platz weg nimmt.

Wegen einem Bahnhofsgebäude:
So wie ich das sehe, hast du hinter deinen Gleisen so gut wie kein Platz, um da ein Bahnhofsgebäude hinzubauen.
Ich würde dir ja so eine Art Relief empfehlen, aber ich glaube, dass sowas bei Bahnhöfen eher selten zu bekommen ist.

Grüße
Patrick

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#12

Beitrag von Frank K » Do 15. Mär 2018, 22:27

Servus, Justus,

das schaut insgesamt schon mal deutlich besser aus. Etwas musst Du dennoch nacharbeiten:
Aus Deinem Güterbahnhof können keine Züge nach unten in Richtung Wendel ausfahren. Da fehlt noch eine Gleisverbindung. Auch Deine Güteranlagen selbst solltest Du vielleicht noch mal überplanen. Da hast Du immer noch zuviel vor. Containerbahnhof, Stückgutverladung und auch noch was für Kesselwagen, das entspricht schon fast den Güteranlagen einer mittelgroßen Kreisstadt. Ich würde mich da eher auf eine Güterabfertigung und einen Industriebetrieb beschränken, mehr bekommst Du glaubwürdig eh nicht unter. Mit der Parade musst Du eh noch schauen, ob und wie die sich ausgeht.

Ciao, Frank
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Pielstick
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#13

Beitrag von Pielstick » Fr 16. Mär 2018, 21:24

N'Abend Justus,

schön, dass du eine feste Anlage bauen möchtest! Der zweite Plan sieht schon deutlich besser aus.

Hast du schon mal drüber nachgedacht den Schattenbahnhof nur mit einer Wendel anzubinden? Dadurch hättest du dann deutlich mehr Platz im Schattenbahnhof. Könnte vom Konzept her dann so aussehen: Schattenbahnhof->Parade->Bahnhof->zurück zum Schattenbahnhof

Oder alternativ als Hundeknochen mit zwei Schattenbahnhöfe? Dann hättest keine Probleme genügend Gleise unterzubringen...
Gruß André

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#14

Beitrag von DerDrummer » Sa 17. Mär 2018, 14:49

Moin Moin
Ich schulde euch ein paar Antworten :wink:
E94 135 hat geschrieben:
Do 15. Mär 2018, 18:05
Wegen einem Bahnhofsgebäude:
So wie ich das sehe, hast du hinter deinen Gleisen so gut wie kein Platz, um da ein Bahnhofsgebäude hinzubauen.
Ich würde dir ja so eine Art Relief empfehlen, aber ich glaube, dass sowas bei Bahnhöfen eher selten zu bekommen ist.
Tja, das Problem ist mir auch schon aufgefallen. Also wird es wahrscheinlich rechts stehen, dabei muss natürlich Sicht auf die Gleise bleiben. Es wird also ein recht kleines Gebäude.
Frank K hat geschrieben:
Do 15. Mär 2018, 22:27
das schaut insgesamt schon mal deutlich besser aus. Etwas musst Du dennoch nacharbeiten:
Aus Deinem Güterbahnhof können keine Züge nach unten in Richtung Wendel ausfahren. Da fehlt noch eine Gleisverbindung. Auch Deine Güteranlagen selbst solltest Du vielleicht noch mal überplanen. Da hast Du immer noch zuviel vor. Containerbahnhof, Stückgutverladung und auch noch was für Kesselwagen, das entspricht schon fast den Güteranlagen einer mittelgroßen Kreisstadt. Ich würde mich da eher auf eine Güterabfertigung und einen Industriebetrieb beschränken, mehr bekommst Du glaubwürdig eh nicht unter. Mit der Parade musst Du eh noch schauen, ob und wie die sich ausgeht.
Wie gesagt, die Kesselwagen kommen nur eventuell, also wenn es passt. Vermutlich eher nicht...
Pielstick hat geschrieben:
Fr 16. Mär 2018, 21:24
schön, dass du eine feste Anlage bauen möchtest! Der zweite Plan sieht schon deutlich besser aus.

Hast du schon mal drüber nachgedacht den Schattenbahnhof nur mit einer Wendel anzubinden? Dadurch hättest du dann deutlich mehr Platz im Schattenbahnhof. Könnte vom Konzept her dann so aussehen: Schattenbahnhof->Parade->Bahnhof->zurück zum Schattenbahnhof

Oder alternativ als Hundeknochen mit zwei Schattenbahnhöfe? Dann hättest keine Probleme genügend Gleise unterzubringen...
Eine Wendel nur wäre eine Möglichkeit. Dann müsste ich aber entweder einen Sackbahnhof bauen (=kein Güterverkehr) oder die Kurve in der Ecke überbauen (R2/R3) und zudem noch mal eine Strecke zurück zur Wendel unterbringen.

Zwei SBHs liebend gerne, aber durch die Dachschräge kann ich nur auf 80cm Höhe bauen, der SBH liegt auf 60cm. Tiefer geht nicht mehr, weil ich von unten an die Wendeln muss.

Ansonsten werde ich vermutlich die Tillig DKW durch eine K-Gleis DKW ersetzen, denn den Umbau auf Pukos werde ich wohl nicht schaffrn und die K-Gleis ist quasi gleich. Die paar Zentimeter die fehen liegen eh an Flexgleisen, also kein Problem.

Mehr habe ich nicht für euch, ich werde in den nächsten Monaten nach und nach Holz und Gleise besorgen, immer wie es das Budget zulässt.

Bauen werde ich in Plattenbauweise, am liebsten mit OSB 3 Platten, weil diese nicht so teuer sind und man sich auch raufsetzen kann.
Groß zuschneiden muss ich sie nicht, da es eh nur eine Ebene gibt.
Insgesamt trotzdem ein Haufen Geld, der erstmal aufgetrieben werden muss :roll:
Anfangs wird wohl lediglich mein Hundeknochen vom Fußboden auf die SBH-Platten gesetzt.

Beste Grüße
Justus
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#15

Beitrag von hk-dcc-kleinhofen » Sa 14. Apr 2018, 19:09

Hallo Justus,

hast jetzt lange nichts mehr geschrieben. Was mich noch interessiert, ist die Frage, ob die Anlage das ganze Zimmer ausfüllt, oder wie diese im Zimmer steht? Wenn Du Lust hast, kannst Du mir auch Deine Planungsdatei schicken, ich habe auch SCARM! Dann könnte ich mal einen Blick drauf werfen und sollte mir was einfallen, was Sinn macht, dann könnte ich das auch einzeichnen.
Viele Grüße
Hans

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#16

Beitrag von DerDrummer » Sa 14. Apr 2018, 20:07

Moin Hans
Der aktuellste Plan ist oben schon angefügt, ich sitze noch an einer Variante mit einem zusätzlichen Gleiswechsel an der südlichen Ausfahrt.
Die Anlage füllt etwa 1/3 des Zimmers aus, in dem Rest wohne ich als Jugendlicher :fool:

Hoffe ich konnte helfen.

Lg
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#17

Beitrag von Cnl » So 15. Apr 2018, 12:52

Hallo Justus,

warum steigst Du eigentlich nicht direkt beim Neubau auf DC um? Sieht doch viel besser aus, als mit den Pickeln und Pizzaschneidern und du kannst Dir auch endlich ein vernünftiges Gleissystem zulegen;)

Viele Grüße

Jan


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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#18

Beitrag von 44 390 » So 15. Apr 2018, 13:32

Cnl hat geschrieben:
So 15. Apr 2018, 12:52
Hallo Justus,

warum steigst Du eigentlich nicht direkt beim Neubau auf DC um? Sieht doch viel besser aus, als mit den Pickeln und Pizzaschneidern und du kannst Dir auch endlich ein vernünftiges Gleissystem zulegen;)

Viele Grüße

Jan
Hallo Jan un Justus

Es ist heutzutage kein Problem mehr DC Gleissysteme auf ac umzubauen und die mehrkosten sind so gering das dies kein witkliches Argument für einen Umstieg ist.

Desweiteren wäre eine vernünftige Objektive Meinung wünschenswert.

Paul

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#19

Beitrag von Viet Bui » So 22. Apr 2018, 13:39

Guten Tag zusammen,

schön, dass Du den Schritt zu einer eigenen Anlage wagst! Damit bist Du schon einmal weiter als ich.
Aber freue Dich darauf, dass Du die begrenzte Ressource Geld nicht nur auf den Kauf von neuen Modellen aufwenden kannst, sondern auch die Baukosten Deiner Anlage stemmen musst. Das ist im Übrigen im Vorbild nicht anders als im Modell, die Deutsche Bahn würde das Geld, das sie nun für die Mehrkosten des Projekts Stuttgart 21 (alle Projektpartner lehnen einen Finanzierung der Mehrkosten ab) ausgeben muss, lieber in neue Fahrzeuge investieren, auch wenn ich das Projekt für grundsätzlich sinnvoll erachte. Aber das ist ein anderes Fass.

Ein Systemwechsel, der Dir hier nahegelegt wurde, ist immer ein großer Bruch. Aber wenn Du jetzt mit dem Beginn des Baus ein neues Kapitel aufschlägst, ist ein Wechsel weniger schmerzhaft, da Du jetzt nur fahrzeugseitig Änderungen vornehmen musst. Ist die AC-Anlage mal da, müsstest Du zusätzlich die Anlage umbauen.

Grüße von den Fildern
Viet
Die Schwarzwaldbahn: Eine andere Umsetzung
Mein Bericht rund um die Schwarzwaldbahn im Vorbild und Modell.

Die Stuttgart-21-Werbelok und ein neuer Steuerwagen:
Viets Umbaufaden.

Mitglied des MEC Dreiländereck Lörrach und des M(E)C Speicherkinder.

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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#20

Beitrag von DerDrummer » Do 17. Mai 2018, 18:47

Moin Moin
Nachdem Hans schon vor einer gefühlten Ewigkeit nach einem Update gefragt hatte, zeige ich euch heute endlich mal was Neues.
Nur noch kurz:

Viet+Jan:
Wie schon öfters geschrieben kommt ein Umstieg nicht in Frage, weil ich bei meiner Oma und meinem Vater noch M-Gleis-Strecken habe und diese kompatibel bleiben sollen.
Außerdem ist im Norden 3-Leiter-Land! :fool:

Ich habe, wie damals schon geschrieben, die südliche Bahnhofsausfahrt noch mal umgeplant, sodass man nun beide Streckengleise von allen Gütergleisen erreichen kann.

So sieht der Plan nun aus:
BildScreenshot (15) by DerDrummer, auf Flickr

Das ist m.M.n. die beste Möglichkeit ohne in den Tunnel hinein zu gehen.
Man kann nun die normale Weichenverbindung nutzen und später auf die rechten Gütergleise abbiegen. Auf der nun letztendlich doppelt vorhandenen Verbindung rechts daneben kann mana uch mal schnell eine Lok abstellen.

Villeicht haben es einige schon mitbekommen, ich habe mir eine z21+Router zugelegt, außerdem besitze ich mittlerweile TrainController Gold und bin mit beidem nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr zufrieden! :gfm:
Enttäuscht bin ich nur von Digikeijs.
Ich habe mir direkt einen DR4088RB-Rückmelder mitbestellt, damit ich schon mal Loks einmessen und die Automatik testen kann.
1. Es stand nirgends, dass kein Kabel beiliegt und man dieses noch extra kaufen muss. Wenn es schon nicht beiliegt (was ich eine Frechheit finde, so viel Plug&Play (wenn man es überhaupt so nennen kann) kann man dann doch erwarten!), muss wenigstens ein Hinweis dabeistehen. Aber weder der Händler noch der Hersteller schreiben dies, wobei ich Ersterem nicht wirklich einen Vorwurf machen kann, weil er nur die Beschreibung wiedergibt, die ihm der Hersteller vorzeigt.
2. Die Erklärung, was CS und was OPTO ist, ist eine Totalkatastrophe! Ich habe mir zunächst den CS bestellt, laut dieser Beschreibung:
Die CS Version hat eine integrierte Stromerfassung und kann direkt an die Schienen angeschlossen werden. Das DR4088RB-CS entdeckt einen Stromverbrauch von selbst 1mA am Gleis und versendet dann ein ständiges Besetztsignal an die Kontrolleinheit.
(Quelle: digikeijs.de)
Dieser Rückmelder ist aber zum Anschluss an Stromfühler gedacht!

Der OPTO soll das sein:
Die OPTO Version ist zu 100% mit dem Roco™ 10787 kompatibel und kann somit genauso verknüpft werden. Diese Version wird meistens gebraucht, wenn Reedkontakte oder Roco™ Schaltgleise verwendet werden.
(Quelle:digikeijs.de)

Den kann man dann nach Hinweisen aus dem Forum direkt an die Schienen anschließen wie einen von Märklin.

Nun ja, mittlerweile habe ich ihn getauscht. Nur das Kabel fehlt noch.
In Zukunft überlege ich mir aber dreimal, ob ich Produkte von Digikeijs kaufe!
Zum Glück hat der auch einen S88 und S88-N-Anschluss, sodass ich auch andere Module anschließen kann.

Genauere Fortschritte findet ihr in meinem alten Thread, da ich aufgrund einer Verletzung leider nicht am Unterbau weiterarbeiten kann und somit fürs Erste wieder auf dem Boden unterwegs bin.

Beste Grüße
Justus
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Ich freue mich über jede Unterstützung!


Erich Müller
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Re: Die Hamburger Plattenbahn oder so ähnlich

#21

Beitrag von Erich Müller » So 8. Jul 2018, 13:06

Hallo Justus,
DerDrummer hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 18:47
Wie schon öfters geschrieben kommt ein Umstieg nicht in Frage, weil ich bei meiner Oma und meinem Vater noch M-Gleis-Strecken habe und diese kompatibel bleiben sollen.
Das war dann einen Monat später Geschichte... ;)
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.

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