von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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-daniel-
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von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#1

Beitrag von -daniel- » Mo 5. Sep 2016, 16:35

Moin moin Stummies !

endlich kann ich wieder an die MoBa denken! Nach einem ziemlich stressigen Jahr mit Hauskauf, Sanierung etc. etc. wird jetzt endlich bald mein neues Moba-Zimmer frei. Und das heisst natürlich, Planen, Planen und nochmals Planen ;)

Dabei bin ich auf euch angewiesen. Man selber kann einfach nicht an alles denken, oder sieht manchmal auch die Fahrstrecken vor lauter Gleisen nicht ;)

Daher nun hier mein Planungsthread mit Bitte um rege Anteilnahme, Kritik, Verbesserungsvorschlägen und so weiter.

EDIT 06.10.16 neuer größer MOBA-Raum (Dachboden) Änderungen im Fragebogen sind rot gekennzeichnet!

Also damit ich auch nichts wichtiges vergesse hier einmal der Fragenkatalog

1. Titel
___ Von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI

2. Spurweite & Gleissystem
___ H0 mit Märklin K-Gleisen

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
___ Raum ist auf Höhe der Eben 0 (70cm) 2,9 x 11 [m]
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
___ U
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
___ Schenkel 1m breit -> 90cm breiter Gang zwischen den Schenkeln. Verbindung 1,5 m breit, 0,5m Platz hinter der Verbindung an der Giebelwand. Gesamtlänge 10,5m

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
___ Halb/halb - Rangieren möchte ich nicht, aber meine Personenzüge möchte ich von Bahnhof zu Bahnhof fahren lassen, dort auch mal die Richtung wechseln, und abends ins Betriebswerk schicken (zumindest die kleinen Triebwagen). Modellbahn insoferm, dass alles möglichst realistisch dargestellt ist(auf den ersten Blick), aber ob die Signale jetzt 100% stimmen oder die Waggons alle die gleich Betriebsnummer haben ist mir relativ egal.
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
___2-gleisige Hauptbahn, 1-gleisige elektrifizierte Nebenbahn, 1-gleisige nicht elektrifizierte Nebenbahn, 1-gleisige Stadtbahn
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
___sichtbar auf der Hauptstrecke R5, auf der Nebenstrecke im Notfall R2, auch unter der Anlage mindestens R2
4.4 Maximale Steigung
___so wenig wie möglich, so viel wie nötig ;)
4.5 Maximale Zugslänge
___ ca 2500 [mm]
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
___ Schenkel 1m Verbindung 1,5m
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
___ 0,5m Gang hinter der Verbindung.
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
___ 70 cm
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
___Schattenbahnhof mit Abstellmöglichkeiten für ca 40 Züge
4.10 Oberleitung ja / nein
___Ja, aber auch eine Nebenbahn ohne

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
___digital
5.2 Steuern analog oder digital
___noch unschlüssig
5.3 PC-Steuerung
___eher nicht

6. Motive
6.1 Epoche
___VI - einzelne Epoche V Fahrzeuge und zwei Museumszüge (ich will auch mal Dampf machen ;))
6.2 Bahnhofstyp(en)
___2 große Bahnhöfe, davon ein Kopf und ein Durchgangsbahnhof, weitere Haltepunkte/kleine Bahnhöfe an der Nebenbahn.
6.3 Landschaft
___Schwarzwald mit Fluß
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
___Stadt, Wald, Berge, Dorf und auch Industire und Gewerbe
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
___ein BW an der Nebenbahn für kleine Triebzüge (max. LINT)

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
___diverse Epoche VI Loks und Triebzüge, einige Epoche V Loks und Triebzüge - hauptsächlich Personenzüge
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
___ siehe Thread weiter unten
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
___Einzelspieler, wenn Sohnemann so weit ist, auch zu zweit ;) (der wird aber jetzt erst drei ;))
7.4 Budget
___ Hobby kostet Geld und das is auch ok so. Die Zeit ist eher das Problem...
7.5 Zeitplan
___ Baubeginn, im Winter bis Frühjahr 2017, Fertigstellung....??? Sagen wir mal so, wenn ich ein bis zwei Jahre später alle Gleise befahren kann wäre ich sehr glücklich, und dann nach und nach die Landschaft ;)

8. Anhänge

Gleisplan siehe weiter unten, da sich der Raum grundlegend geändert hat

So und nun bin ich auf Eure Kommentare gespannt !

Viele Grüße
Daniel
Zuletzt geändert von -daniel- am Do 6. Okt 2016, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.


almetalbahn
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#2

Beitrag von almetalbahn » Sa 17. Sep 2016, 05:39

Hallo Daniel.

Epoche 5/6 und Schwarzwald find ich toll. Auch plane ich zur Zeit meine MoBa mit ähnlichen Raummaßen. Daher schreibe ich.

(1) 1,6 m maximale Zuglänge sind sehr wenig. Das sind nicht einmal vier Doppelstockwagen mit Lok. > Ist eine zweigleisige Hauptbahn verhältnisgemäß?
(2) Ich störe mich daran, dass im Bahnhof der Betrieb nur auf einem Gleis möglich ist. Sowohl die Nebenbahn als auch Stadtbahn befahren nur Gleis 1. Auch ist eine Zugkreuzung z B mit A aus Neuenbürg und B aus "unten links" ist nicht möglich.
(3) Angenommen beim Sägewerk findet der Güterverkehr statt. Bitte achte auf Zugänglichkeit. Bitte achte verhältnisgemäße Gleislängen. In Epoche 5/6 fahren keine Holzzüge mit 2-3 Wagen.

Mein Vorbild ist z B das Sauerland ab 2010. Neben Personenzügen hauptsächlich Rohholz, Holzprodukte, Kies/Schotter. Weniger als 6-7 Wagen habe ich nichts gesehen. Daher sind meine Gleise min 2 m lang. Das schöne an Epoche 5/6 ist, dass Gleise einfach gehalten dürfen. Dann funktioniert das auch mit 4,5 x 3,5 m.

Ich hoffe das liest sich nicht allzu hart. :)



Martin

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-daniel-
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#3

Beitrag von -daniel- » Mo 19. Sep 2016, 07:43

Hallo Martin,

vielen Dank für deine Rückmeldung, ich dachte schon mir will keiner helfen ;)

Und du hast vollkommen Recht, jetzt wenn ich mir das so nochmal angucke...

1,6m maximale Zuglänge gefallen mir auch nicht so richtig, aber es war einer der Kompromisse, wenn ich noch ne 2-gleisige Hauptbahn mit ensprechendem Bahnhof haben wollte.
Betrieb am Bahnhof, ja stimmt, so wird das bestimmt schnell langweilig...
Beim Sägewerk ist kein Güterverkehr geplant, dies dient nur zur landschaftlichen Ausgestaltung.

Dein Punkte bestärken mich aber nun umsomehr in meinen Überlegungen der letzten Tage, das nochmal komplett umzuschmeissen.

Immerhin geht viel Zeit und Geld in die Anlage, das sollte dann schon auch die entsprechenden Wünsche berücksichtigen.
Also ich ändere nun erstmal meine Anforderungen an den Gleisplan:

- Zuglängen -> mindestens 2,5m (kompletter ICE 3)
- großer Bahnhof mit Fern und Nahverkehr (min. 6 Bahnsteiggleise)
- 2 gleisige Hauptstrecke. mit viel Paradestrecke !
- Stadtbahn
- Nebenbahn elektrifiziert
- zweite Nebenbahn nicht elektrifiziert. (Diesel-Power!) ;)
- Schattenbahnhof für alle meine Züge, Triebwagen etc... und die die noch kommen werden ;)
- sehr gerne noch einen zweiten Fernverkehrsbahnhof, vielleicht ein Kopfbahnhof?
- ausgedehnte Schwarzwald-Landschaft mit Wald, Skilift, Bauernhof, Wasssermühlen, Bergwacht, Sägewerk etc. etc.
- kleine Ortschaften / Haltepunkte an der Nebenbahn
- eine größere Ortschaft pro Fernverkehrsbahnhof
- ein Fluss mit Hafen muss irgendwo sein.

So und jetzt denkt ihr sicherlich alle, dass ich ein bisschen verrückt bin ;) Vielleicht habt ihr Recht aber ich bin mir zumindest voll und ganz dessen bewusst, dass das auf dem oben angegebenem Platz nicht mal im Ansatz realisierbar ist...

Also was tun, wenn ich trotzdem meine Traumanlage bauen möchte?... Nen neuen Raum suchen ;) Und tatsächlich, da gibt's noch einen Raum in unserem Haus, der in Frage kommen würde... Der Dachboden!

Dort stehen mir, auf einer Höhe von 70cm über dem Boden ein Fläche von 2,9 * 11 m zur Verfügung. in der Mitte die Luke und auf einer Giebelseite ein Fenster. Stehhöhe in der Mitte ist ca. 1,85m (nachdem ich die Decke hier verkleidet habe) Der komplette Dachboden ist wie das Obergeschoss gedämmt und damit auch im Sommer und Winter nutzbar.

Also könnte ich hier ein O bauen, 2,9*10m (je 0,5m frei an den Giebelwände zugunsten von Zugänglichkeit und dadurch mehr Anlagentiefe)
An den langen Seiten 1m und an den Giebelseiten 1,6m breit. Bleibt mir in der Mitte ein Gang von 90cm. Mehr als genug ! ;)

Da sollte ich das alles oder zumindest das meiste realisieren können.

Jetzt hab ich allerdings noch keine Idee, wie ich das dann aufteilen soll... Gibt es da vielleicht schon ähnliche Projekte, Gleispläne, die ihr mir zur Inspirationen empfehlen könne? Hat jemand vielleicht spontan eine Idee?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Gruss
Daniel

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Heichtl
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#4

Beitrag von Heichtl » Mi 21. Sep 2016, 02:03

Hallo Daniel,
-daniel- hat geschrieben:
Dort stehen mir, auf einer Höhe von 70cm über dem Boden ein Fläche von 2,9 * 11 m zur Verfügung. in der Mitte die Luke und auf einer Giebelseite ein Fenster. Stehhöhe in der Mitte ist ca. 1,85m (nachdem ich die Decke hier verkleidet habe) Der komplette Dachboden ist wie das Obergeschoss gedämmt und damit auch im Sommer und Winter nutzbar.

Also könnte ich hier ein O bauen, 2,9*10m (je 0,5m frei an den Giebelwände zugunsten von Zugänglichkeit und dadurch mehr Anlagentiefe)
An den langen Seiten 1m und an den Giebelseiten 1,6m breit. Bleibt mir in der Mitte ein Gang von 90cm. Mehr als genug ! ;)

Da sollte ich das alles oder zumindest das meiste realisieren können.

Jetzt hab ich allerdings noch keine Idee, wie ich das dann aufteilen soll... Gibt es da vielleicht schon ähnliche Projekte, Gleispläne, die ihr mir zur Inspirationen empfehlen könne? Hat jemand vielleicht spontan eine Idee?
auf der Fläche von 2,9 * 11 m lässt sich so einiges realisieren, und bei diesen Platzverhältnissen wird der ein oder andere dann schon neidisch. :wink:
Was meinst du mit
auf einer Höhe von 70cm über dem Boden
?
Anlagenhöhe 70cm oder beginnt da die Dachschräge?
Zudem Stehhöhe 1,85 ist doch etwas niedrig (kommt auf deine Körpergröße auch mit drauf an :wink: )
Vielleicht kannst ja ein Bild des Dachbodens einstellen bzw eine Raumskizze.
Ansonsten würde ich bzgl. deinen Wünschen/Vorstellungen auf U gehen, sodass auf einer Seite der 2,9m jeweils ein Wendel bzw Wendeschleife eingebaut werden kann, welche/r durch einen Nebenbahnendbahnhof verdeckt wird.
Zudem kannst dann an das Fenster noch einen Basteltisch hinstellen.
Sonst schau mal bei Emma unter http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 9#p1518124 (als Inspiration :wink: )

Gruß
Matthias
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#5

Beitrag von hks77 » Mi 21. Sep 2016, 09:07

Heichtl hat geschrieben:Hallo Daniel,
..................
Ansonsten würde ich bzgl. deinen Wünschen/Vorstellungen auf U gehen, sodass auf einer Seite der 2,9m jeweils ein Wendel bzw Wendeschleife eingebaut werden kann, welche/r durch einen Nebenbahnendbahnhof verdeckt wird.
------------------
Gruß
Matthias
Hallo Matthias
@Daniel

bei 11m Raumlänge kann man wesentlich angenehmer mit Rampen bauen.
Auf Wendel würde ich da verzichten.

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-daniel-
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#6

Beitrag von -daniel- » Mi 21. Sep 2016, 10:41

Hallo ihr Beiden,

Also ich bevorzuge auch die Rampenmethode bei dem zu Verfügung stehenden Platz.
Nun hier ein Bild vom Dachboden:

Bild

Also in der Mitte sinds momentan noch über 2m in der Höhe , aber mit der noch kommenden Verkleidung etc. werden ca. 1,85m bleiben. Ich bin 1,78, meine Frau 1,58m passt also ;)

Wie ihr seht ist der Raum noch nicht ganz fertig, aber die Idee mit der MoBa auf dem Dachboden ist ja auch noch ganz frisch ;) Nächste Woche werden auf der anderen Giebelseite die Fenster ausgetauscht, dann kann ich dort die Dämmung mit Dampfsperre fertig machen und den Fußboden des Dachbodens bis zum Giebel vervollständigen.

So, und 70cm über dem Boden (angedachte Ebene 0 für den großen Bahnhof, wäre noch eine Breite von etwas mehr als 2,9m vorhanden. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher, ob es nicht vielleicht schlauer wäre die Ebene 0 noch höher zu legen, nur verliere ich dann halt in der Breite Platz... Bei Ebene 0 auf 70cm hätte ich dann den SbHf auf 50cm. Man könnte von beiden Seiten reingreifen, da man ja quasi hinter der Anlage noch einen Kriechgang hat ;)

Was meint ihr dazu? Lieber etwas höher?

Hab auch schonmal nen Kopfbahnhof geplant, wie er mir gefallen würde ;) Wer erkennt das Vorbild? ;)

Bild

Bei Emma bin ich auch schon am verfolgen, sieht da schon sehr gut aus, nur habe ich der Breite leider nicht so viel Spielraum ;)

Gruss
Daniel

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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#7

Beitrag von ET 65 » Mi 21. Sep 2016, 19:07

Hallo Daniel,

Wenn Du nicht aufrecht stehen kannst, lass die Finger davon. 185 cm in der Giebelspitze heißt auch 180 cm ca. 5 cm links und rechts davon.
Mein Kopf ist aber schon breiter.

Gruß, Heinz
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#8

Beitrag von Heichtl » Mi 21. Sep 2016, 22:20

Hallo Daniel,

ich geb da Heinz (Et65) Recht.
Im Endeffekt wird es dann daraus hin laufen, dass du entweder ständig auf den Knien oder sitzend auf einen Bürostuhl dich auf dem Dachboden aufhalten wirst, da Stehen dann doch nur sehr erschwert möglich ist.
Wenn es dir/euch aber weniger ausmacht, z.B. auf dem Bürostuhl hin und her zu "fahren", dann ist es auch nicht notwendig, die Anlagenhöhe zu erhöhen, sonder kannst dann bei 70cm belassen.

Gruß
Matthias

PS:
Das Vorbild deines Kopfbahnhofes kenn ich nicht... :roll:
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#9

Beitrag von -daniel- » Mi 28. Sep 2016, 17:14

Hallo,

Heinz, Matthias, danke für eure Kommentare, ich hab das jetzt bevor ich weitere Anstrengungen in der Richtung unternehme nochmal genauer untersucht. Also wenn das Dach verkleidet ist, habe ich eine Raumhöhe von 1,85m auf einer Breite von ca. 40cm. Danach wirds mit einem Winkel von 43° niedriger. Ich bin wie erwähnt 1,78m. Diese Höhe steht demzufolge über 55cm zur Verfügung. Der Gang zwischen den Anlagenschenkeln wäre 90cm breit. Ich hätte also jeweils 17,5 cm vor der Anlagenkante keine Stehhöhe. Dazu kommt, dass ich tatsächlich gerne auf dem Rollhocker sitze und bastle bzw. meine Züge im Sitzen fahren lasse ;).

Aus diesen Untersuchungen schließe ich, dass für mich eine Anlage auf diesem Dachboden eine gute Lösung ist und dass ich es so machen werde :)

Vielen Dank natürlich trotzdem für eure Einwände. Diese haben mich dazu gebracht, das nochmal genau zu prüfen, wäre ja wirklich blöd gewesen, wenns ne gute Ecke niedriger wäre...

Der gezeigte Kopfbahnhof ist übrigens auf Basis des Kieler Hauptbahnhofs entstanden, an dem ich während meines Studiums gearbeitet habe ;) Ich finde ihn insbesondere wegen der kurzen nachträglich integrierten Extra Bahnsteige und dem Abzweig zur Nebenstrecke spannend.

Ich konnte es mir natürlich auch nicht verkneifen, weiterzuplanen. Habe jetzt soweit auch schon den ersten Entwurf fertig, bis auf den Schattenbahnhof.

Bild


Auf jedem Anlagenschenkel ist je ein Fernverkehrsbahnhof, einer davon als Kopfbahnhof mit insgesamt 8 Gleisen und der andere als Durchgangsbahnhof mit 4 Gleisen. Die längsten Züge dürfen in beiden Bahnhöfen ca 2,5m lang sein. Für den Kopfbahnhof gibt es eine Umfahrung für Güterzüge etc. Außerdem zweigt hier (wie in Kiel) eine Nebenbahn ab, diese führt an einem kleinen BW für Epoche 6 typische Triebwagen vorbei und hat dort Ihren ersten Haltepunkt mit 2 Bahnsteigen. (Max. Länge 1,3m also 3x1:87 mit Lok oder 4x 1:100 mit Lok) kurz hinter diesem Haltepunkt zweigt eine weitere kleine nicht elektrifizierte Nebenbahn ab. Diese hat nach kurzer Strecke Ihren Endbahnhof mit 2 Gleisen erreicht. (MAx. Länge 0,6m) Wenn wir der ersten elektrifizierten Nebenstrecke weiter in den Tunnel folgen, landen wir bald weiter oben in den Bergen an dem zweiten Haltepunkt. Hier gibt es nur einen Bahnsteig. Das zweite Gleis ist nur für Überholungen oder Zugbegegnungen. Nach diesem Haltepunkt führt die Nebenbahn zurück zur Hauptstrecke und damit in den zweiten großen Bahnhof. Von diesem Bahnhof aus gibt es dann noch einen Abzweig zur Straßenbahn (Karlsruher System) mit Endhaltestelle in der Stadt.

Was haltet ihr davon? Ideen? Vorschläge? Wird alles gerne genommen :)

Viele Grüße

Daniel

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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#10

Beitrag von ET 65 » Mi 28. Sep 2016, 20:29

Hallo Daniel,

Wollte nur, dass Du Dir nochmal Gedanken machst, ob das stehend in Giebel funktioniert oder nicht.

Vom Smartphone aus lässt sich schlecht etwas über den Plan sagen, da die Darstellung schon sehr klein ist.
bleiben eigentlich die anderen Randbedingungen gleich? Oder machst es Sinn, einen neuen Thread mit Fragebogen aufzumachen?

Gruß, Heinz
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#11

Beitrag von Remo Suriani » Mi 28. Sep 2016, 20:35

Hallo Daniel,

da hast Du ja ordentlich Platz. Die Idee einer Epoche VI Anlage finde ich interessant - Vor allen Dingen einen Bahnhof nach Kieler Vorbild in den Schwarzwald zu legen. Von der Planung als solches hat man sicher schon verkehrteres gesehen, trotzdem sehe ich einige nachdenkenswerte Punkte:
1. Auf dem Speicher würde ich nicht Barfuß laufen ;-) Also rechne nochmal 1-2cm Schuhsohle dazu :fool: So jetzt aber im ernst:
2. Auch wenn Du sagst, dass der Schattenbahnhof noch fehlt, wenn Du in einfach in die Gleise einbaust geht es schief. Du braucht zumindest eine Wendescheife, denn durch Deinen Kopfbahnhof fahren irgendwann alle Züge in eine Richtung und haben keine Möglichkeit mehr in den BAhnhof zurück zu kommen
3. Die Abstellgleise in Kopfbahnhof sind etwas kurz für die Gleise, außerdem werden recht wenige Bahnsteige erreicht. Selbst wenn Du überlegst, das Zugbildung nur in den oberen Gleisen stattfindet und die Züge aus den unteren Gleisen wieder wegfahren,brauchst Du zumindest noch 2-3 Lokwartegleise, von denen man alle Gleise erreicht.
4. Die Nebenbahn als solche ist natürlich etwas komisch, dass sie wieder auf die gleiche Strecke mündet. Ok, das ist alles kaschiert, aber ob das auf Dauer so interessant ist, weiß ich nicht
5. Die Nebenbahn von der Nebenbahn finde ich dann doch etwas übeflüssig. Und wenn würde die Strecke in einem Bahnhof abzweigen und nicht einfach so dazwischen. Sieht irgendwie nicht so richtig aus
6. Überhaupt der eine Kreuzungsbahnhof nahe das Bahnhofs: Würde ich komplett weglassen, viel zu nah am Hbf. Die Ausfahrsignale des Bahnhofs wären ja schon die Einfahrsignale des Hbfs. Und dazwischen passt nicht einmal ein ganzer Zug. Lass den Bahnhof komplett weg und mach höchstens einen Vorstadthaltepunkt mit einem Bahnsteig dort hin, sowas sieht man eher schonmal in Bahnhofsnähe
7. Der andere Bahnhofder Nebenstrecke sollte dann doch zwei Bahnsteiggleise haben. Es gibt ja keinen Grund auf der Strecke Güterverkehr zu fahren, es gibt ja keine Anschlüsse. Also begennen sich da höchstens Personenzüge. Und dann sollte es auch zwei Bahnsteige geben
8. Der zweite Bahnhof hat irgendwie ewas viele Gleiswechsel, dafür aber an einem Gleis kein Bahnsteig. Grundsätzlich gibt es das auch in echt, dass ein Gleis mal kein Bahnsteig hat, aber die kleine Nebenbahn rechts muss ja auch das Gleis nutzen und wenn da gerade mal etwas stehtt können Züge der Hauptstrecke nicht an den Bahnsteig. Wenn Du es unbedingt so haben willst, tausch lieber die Bahnsteiglosen Gleise, das in Fahrtrichtung links rechts kein Bahnsteig am durchgehenden Gleis vorhanden ist.

Sowei erstmal ganz grob meine persönliche (es kann durchaus auch andere geben) Einschätzung, weitere Details gibt es sicher auch noch, aber dafür sollte das Grundkonzept erstmal passen.
Viele Grüße
Dirk

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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#12

Beitrag von hks77 » Mi 28. Sep 2016, 21:07

Hallo Daniel,

die Umfahrung des Kopfbahnhofes würde ich unbedingt kreuzungsfrei, mit Überwerfungsbauwerk, abzweigen.
Wobei die Strecke zum Bhf den Hauptast bildet und die Umfahrung der Abzweig ist.
Also Bhfszufahrt oben, Umfahrung drunter.

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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#13

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 29. Sep 2016, 08:21

hks77 hat geschrieben:Hallo Daniel,

die Umfahrung des Kopfbahnhofes würde ich unbedingt kreuzungsfrei, mit Überwerfungsbauwerk, abzweigen.
Wobei die Strecke zum Bhf den Hauptast bildet und die Umfahrung der Abzweig ist.
Also Bhfszufahrt oben, Umfahrung drunter.
Hallo Daniel,
das war auch mein erster Gedanke, kreuzungsfreie Umfahrung des Kopfbahnhofes!

Dann solltest Du Dir den Platz gönnen, denn Du hast ihn, einen wirklich ordentlichen Bahnhof (Wenn schon Kiel, dann richtig!) zu bauen, mit riesigem Vorfeld, Abstellgruppen für Wagen und Triebwagen, ggfs. Lok-BW (Schiebebühne), da Du für den Kopfbahnhof Lokwechsel fahren musst. 2,5 m Bahnsteigleis plus Weichenvorfeld plus Abstellgruppe macht wahrscheinlich schon 8 m Länge insgesamt, macht aber nichts, Landschaft dann auf dem anderen Schenkel!
Hier würde ich auch eher sagen weniger ist mehr, lieber nur eine Paradestrecke und auf die Nebenbahn verzichten, als sich in engen Kurven verzetteln, die dann entweder unschön aussehen oder gar nicht sichtbar sind.
Dasselbe gilt übrigens für den SBf: Du planst ja schon in zwei Ebenen (Kehre unter dem Kopfbahnhof -15 cm, wenn Hauptebene auf 70 cm, dann 55cm), jetzt noch eine Ebene Drunter und Du kannst den Sbf auf den Fußboden legen, da Du unter die Trassenbretter eh nicht mehr kommst!

Ich würde es dabei belassen und lieber ein ausgestaltetes Fiddleyard, z.B. als Güterterminal auf dem oberen Schenkel planen, von mir aus auch - quasi als NB - direkt aus der Bahnhofsumfahrung angebunden - sozusagen als "kreuzende" Güterstrecke im Bypass zur Hauptstrecke, am vorderen Anlagenrand vor der Kehre, dann hast Du immer noch 6-8 m Paradestrecke, und wenn Du, wie oben gesagt, eine Abstellgruppe für Personenzüge beim Hbf planst braucht Du auch gar keinen Sbf.

Gruß
uLi
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#14

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 29. Sep 2016, 10:08

Nochmal ich,

Ok. Kiel hat eine Drehscheibe mit RLS statt Schiebebühne - habs mir gerade nochmal auf G-earth angeschaut - aber Schiebebühne braucht weniger Platz in der Tiefe, was aber viel interessanter ist, ist die daneben stehende Triebwagenhalle, das wäre ein echter Hingucker :shock:

Schließlich kannst Du natürlich bauen, was Du möchtest...

Noch ein Tipp: Wenn sich die Rahmenbedingungen derart verändern (zuerst Schwarzwald, jetzt Küste oder wird Kiel nach Baden "verpflanzt"? :pflaster: ) solltest Du ggfs. den Thread-Titel (edit im 1. Post) ändern und die neuen Parameter in den Fragebogen übernehmen, damit wird es für Neueinsteiger in diesen Trööt übersichtlicher.

Gruß
uLi
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Threadersteller
-daniel-
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#15

Beitrag von -daniel- » Do 6. Okt 2016, 11:22

Hallo,

vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten, genau dieses Feedback brauch ich :)

@ Heinz,
ja du hast Recht vielleicht würde ein neuer Thread Sinn machen, der Anfangsfragebogen passt ja nun nicht mehr so richtig.


@ Dirk,
Wow, vielen Dank, dass du die so viele Gedanken dazu gemacht hast :)
zu 1. Der Speicher ist nagelneu mit OSB-Platten aufgebaut, aber du hast Recht, auch da möchte man nicht Barfuß gehen, ich denke ich werde hier noch einen günstigen Teppich verlegen, der baut zum Glück nicht so hoch, als dass ich mir da Sorgen machen müsste. ;)
zu 2. SIcher eine Kehrschleife sollte ich da noch einbauen, den Schattenbahnhof wollte ich dann separat planen und sinnvoll an die anderen Gleise anschliessen.
zu 3. Die Abstellgleise sind nur für Triebwagen der Nebenbahn gedacht, welche hautpsächlich auf den unteren Gleisen verkehren. Aber irgendeine Möglichkeit die oberen Gleise zu erreichen wäre schön, das stimmt, da mach ich mir nochmal Gedanken.
zu 4. Bei der Nebenbahn war der Gedanke, dass Sie quasi das gleich Ziel hat, aber über die Dörfer führt und dadurch auch deutlich länger braucht. Bsp. Von Hamburg kann man mit dem ICE nach Kiel fahren oder auch mit der Regionalbahn über Lübeck ;)
zu 5. diese kurze Nebenbahn hat ihren Ursprung eigentlich darin, dass ich auch noch einen nichtelektrifizierten Streckenabschnitt haben wollte, vielleicht kann ich mir da aber noch was besseres überlegen...
zu 6. Dies soll auch eher ein Haltepunkt mit Kreuzungsmöglichkeit sein. Aber dein Einwand ist natürlich richtig, so nah am Bahnhof braucht es nicht unbedingt eine Kreuzungsmöglichkeit. Mal sehen...
Zu 7. Vielleicht sollte ich das dadurch lösen, dass ich noch den ein oder anderen Anschluss integriere, der Güterverkehr nötig macht :)
Zu 8. Hier ist das Vorbild der Bahnhof "Bad Schwartau" der dem sehr nahe kommt. Das Gleis ohne Bahnsteig ist für Güterzugdurchfahrten gedacht. Mit der blockierten Zufahrt... ja das muss ich mir nochmal angucken.

@ Jürgen,
guter Einwand, du hast Recht das muss kreuzungsfrei gehen!

@ Uli,
danke für deinen Kommentar, n bischen aufbohren könnte man den Bahnhof bestimmt noch, Abstellgleise etc. ja das hat schon was, ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie wichtig das für mich ist. Das Thema Güterbahnhof reizt mich weniger, ein paar Güterzüge mit schweren Diesel und E-Loks auf den Schienen das reicht mir. Mir gefällt eher der Personenfern- und Nahverkehr. Und da muss die Nebenstrecke einfach sein ;)
Und den Schattenbahnhof brauch ich schon aufgrund der Masse an Rollmaterial, dass ich inzwischen angesammelt hat ;)
Triebwagenhalle muss ich mir mal genauer angucken, das ist voll und ganz mein Ding ;)
Und ja die Rahmenbedingungen haben sich geändert, aber es bleibt im Schwarzwald. Die Bahnhöfe aus dem Norden habe ich nur bzgl der Gleispläne zum Vorbild. Gebäude, Namen, Orte etc. werde ich nciht übernehmen. Aber natürlich hat sich der RAum geändert, ich werde den Anfangsfragebogen mal überarbeiten.

@alle
Melde mich bald wieder mit nem zweiten Entwurf ;)

Gruss
Daniel

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E-Lok-Muffel
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#16

Beitrag von E-Lok-Muffel » Sa 8. Okt 2016, 14:43

Hallo Daniel
Also Du willst also unbedingt auch noch einen Schattenbahnhof! Kann ich verstehen,aber im Spitzboden mit Höhenbegrenzung nicht gerade einfach. Ich sehe da eigentlich nur eine Möglichkeit: Du planst ihn tatsächlich auf dem Fußboden bzw.in 10 -15 cm Höhe(als Staubschutz). Installation mit Meldern, Kabeln, Antrieben alles von oben. Kabel ziehst Du unter den Gleisen durch , entwederindem Du Nuten in die Platte fräst, oder zwischen den Trassenplatten eine lücke für die Kabel läßt.
Keine Wendel! Soviel Tiefe kannst Du Dir nicht leisten aber eine Rampe einmal rund um die ANlage (=20m) bei 2% sind ca.40 cm Höhendifferenz, voilà!
Es gibt jetzt prinzipiell zwei Möglichkeiten, so einen Sbf aufzubauen: Kehrschleife oder Kreisverkehr mit Abzweig nach Oben

Kehrschleife ist viel einfacher zu bauen,hat bei Deiner Länge aber einen entscheideneden Nachteil: entweder Du brauchst irrsinnig viele Weichen (serieller Sbf, d.h. drei, vier Gleisharfen hintereinander, sodass Du auf jeden Zug im Sbf einzeln zugreifen kannst) oder Du kommst an einen bestimmten Zug nicht ran (sequentieller Sbf, auf einem Gleis parken mehrere Züge hintereinander).
Ich würde bei Dir den Kreisverkehr favorisieren, auch hier am besten mit einer kreuzungsfreien Ein-/ Ausfädelung der Rampe, dass Du im Sbf Immer in die selbe Richtung fahren kannst, So kannst Du mit minimalem technischen AUfwand (Weichen) maximal viele Züge parken.
Und Du kannst ganz langsam damit anfangen: Erst mal nur ein großer Ring (Eigentlich ein Hundeknochen, Zweigleisige Strecke mit Kehren an den Enden), dass wäre bei Dir eine Gleislänge von ca.45 m !!!! :shock:
Dann langsam aber sicher ein paar Abstellgleise einfügen, jedes Gleis hat im Endausbau eine Länge von 18-20m, d.h. Du kannst pro Gleis acht (8!) Zweimeter-Züge mit 50 cm Sicherheitsabstand dazwischen parken, bei endgültig 5 Parallelgleisen sind das 40
Züge!
Um an einen Zug am Ende heranzukommen und auf die Rampe nach oben zu fahren, müssen alle Züge, die davor stehen einmal eine Runde im Sbf drehen.
Wenn dann der Sbf mal fertig ist, geht es nach oben..

Gruß
uLi
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#17

Beitrag von E-Lok-Muffel » Sa 8. Okt 2016, 15:17

Ach ja, Nochwas! Ich binn immer so vergesslich oder mein Kopf ist so voll, dass nicht alle Ideen in einen Post passen. :roll:

Wenn Deine Anlage, wie gesagt bis auf den Boden reicht, kannst Du nicht drunter durchkriechen!
Bedeutet: Du musst zumindest auf einer Seite vor der Kehre einen Servicegang von 50, besser 60 cm vorsehen, um in die Abseite hinter der Anlage zu kommen.
Auch 90 cm Schenkeltiefe sind im Sitzen nicht zu erreichen, weil Du 1.den Oberkörper nicht so weit vorlehnen kannst und 2. weil Du die Beine nicht unter die Anlage bekommst, wie bei einem Ess- oder Schreibtisch.
Überlege Dir also nochmal genau, was Du willst:
Zweigleisige Hauptbahn mit zwei großen Bahnhöfen, zwei Nebenbahnen mit zwei Haltepunkten und einer kleinen Stadtbahn und alles auf einer Ebene! Da sind selbst 20m Plattenlänge endlich!

...Undnochwas: Beim Angucken Deines Planes kam es mir so vor, als wären die Bahnsteiggleise Deines Kopf- und Durchgangsbahnhofs gleich lang -Falsch! Kopfbahnhof braucht längere Gleise! Du brauchst ca 30 cm mehr Platz für den Lokwechsel!

Gruß
uLi
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Re: von Karlsheim nach Neuenbürg - Schwarzwaldidylle in Epoche VI - PLANUNGSTHREAD

#18

Beitrag von hks77 » Sa 8. Okt 2016, 15:38

Hallo Daniel,

wenn ich Dir was ans Herz legen darf :?: :idea:
:arrow: Du planst eine Riesengroße Anlage, die viele tausend Euro verschlingen wird.
Da sollten doch 100,-€ für ein gescheites Planungsprogramm (Wintrack) im Budget sein, oder :wink:

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