Weilmünster - Feldversuch in 1:160

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!

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Max13
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Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#1

Beitrag von Max13 » Sa 30. Dez 2017, 16:25

Hallo liebe Stummis,

im Grunde geht es mir nicht anders als vielen anderen Mitgliedern dieses Forums. Nach einiger Zeit des Mitlesens und Genießens ob der vielfach inspirierenden modellbauerischen Leistungen, möchte auch ich mich wagen und mit meinem Beitrag zu einem aktiven Teil der Community werden.

Vor dem eigentlichen Einstieg ins Thema, einige wenige Worte zu meiner modellbahnerischen Vergangenheit: Entwickelt hat sich die Leidenschaft für unser Hobby in Kindheitstagen über verschiedene Vorstadien mit einer elektrischen Spielzeugeisenbahn - aufgrund des Mangels an größeren "Bauflächen" im Massstab 1:160. Massstäblich war allerdings bis auf die Spurweite zunächst kaum etwas. Ein erster Trigger in Richtung realistischerer Vorbilddarstellungen war in den 90ern neben dem Studium einschlägigen Fachzeitschriften die Lektüre der "Meisterschule Modellbahnbau" von Bernhard Stein. Damit war absehbar, dass sich die 24°/30°-Weichen auf meinen Anlagen auf Dauer nicht halten konnten. Abhilfe schaffte das Code 55 Gleissystem von Peco, welches mir zu ersten zufriedenstellenderen Ergebnissen verhalf. Frustrierend waren für mich trotz allem die vielfach unbefriedigenden Laufeigenschaften der N-Spur-Lokomotiven, insbesondere da ich bisher ausschließlich analog unterwegs war. Inmitten einer größeren Bauphase riss mich dann endgültig mein Studium aus meinem modellbahnerischen Schaffen - das Hobby geriet in Vergessenheit.

Als ich schließlich vor nicht allzu langer Zeit durch Zufall aus meinem modellbahnerischen Dornrösschenschlaf gerissen wurde, traute ich meinen Augen kaum: Fahreigenschaften und Steuerungsmöglichkeiten gepaart mit gestalterischen Leistungen einzelner Könner, an die ich bisher nicht ansatzweise gedacht habe bzw. von denen ich offenbar bisher viel zu wenig mitbekommen hatte - vorzugsweise allerdings in 1:87. Begeisterung und Tatendrang sind jedenfalls wieder da. Grundsätzlich bin ich sogar bezüglich der Wahl des Massstabes offen. Allerdings hat sich über die Jahre doch ein ganz stattlicher Fuhrpark in Spur N angesammelt. Darüber hinaus gefällt mir die Ästhetik von Zügen und Eisenbahnen im landschaftlichen Umfeld, was ebenfalls für den kleineren Massstab spricht. Dieser ist mir ohnehin über die Jahre ans Herz gewachsen. Da ich mich mitten im Wiedereinstieg befinde, stellt sich mir aktuell also im Wesentlichen eine zentrale Frage:

Lassen sich Fahreigenschaften sowie Detaillierungsgrad von Eisenbahn und Landschaft im Modell auch im Massstab 1:160 (mit vertretbarem Aufwand) zu meiner Zufriedenheit erreichen?

Diese möchte ich in einem Feldversuch für mich selbst beantworten - gerne mit eurer Unterstützung und Begleitung! Konstruktive Kritik ist jederzeit erwünscht.

Originalgetreue Radien und Gleisgeometrien sollten eigentlich von jeher Domäne der kleineren Modellmassstäbe sein und stellen für mich eine Voraussetzung für den Spaß am Hobby dar. Leider finden sich vorbildgetreue Serienprodukte bisher nur in 1:87. Um meinem Ziel näher zu kommen, besteht die einzige Alternative also im Gleisselbstbau. Dazu später mehr.

Da mich neben den vorangestellten Themen zunehmend auch Themen wie der eisenbahnerische Betrieb (mit realistischem Gütertransport und Rangierfahrten) interessiert, soll ein kleiner Bahnhof in Modulform entstehen. Wesentliche Vorteile sind aus meiner Sicht
- ein zunächst überschaubarer Bauaufwand
- die gute und kostengünstige Korrekturmöglichkeit von Fehlern
- sowie ggfs. bei erfolgreichem Baufortschritt auch der gemeinsame Betrieb und Erfahrungsaustausch mit anderen Modellbahnern.

Die wesentlichen Randbedingungen meines Vorhabens sind somit festgelegt.

Das nächste Mal möchte ich mich der konkreten Vorbildauswahl und -recherche widmen. Einen Appetizer liefert ja bereits der Titel meines Blogs.

Bis dahin, beste Grüße
Max
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Rudi
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#2

Beitrag von Rudi » Sa 30. Dez 2017, 18:28

Hallo Max

Obwohl erst selbst kurz hier im Forum aktiv, möchte ich Dir sagen: Willkommen im Club.
Habe Deine Beschreibung durchgelesen und muss sagen: Ja, gefällt mir. Sehr sogar.
Auf Deine Frage zwecks Detaillierungsgrades von Eisenbahn und Landschaft kann ich nur sagen: Und ob das geht. Es gibt da einige Super Tolle Spur N Anlagen. Auch hier im Forum habe ich schon manche gesehen. Liegt natürlich auch an einem selbst. Die Industrie liefert so manche Sachen. Und was man nicht findet, kann man selber Herstellen. Das Du das schaffen kannst, liegt glaube ich außer Frage. Schließlich willst Du Gleisbau mit Code 40 betreiben. Hut ab. Dahin möchte ich selbst früher oder später auch hin. Bis dahin tut es das Peco Gleis 55 allemal.

Einen kleinen Bahnhof willst Du also zum erwachen bringen. Gibt es da schon eine engere Wahl oder Gleispläne? Wie groß oder lang sollen den die Module werden? Willst Du damit über die Dörfer ziehen oder sollen diese nur zum privaten gebrauch dienen?

Bin mal auf die Zukunft gespannt. Bleibe auf jeden Fall am Ball.

Gruß
Rudi
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#3

Beitrag von Max13 » Mo 1. Jan 2018, 21:09

Hallo Rudi,

vielen Dank für deine aufmunternden Worte - ich werde in jedem Fall mein Bestes geben... :D

Einen ersten Hinweis zur Auswahl der Vorbildsituation gibt hoffentlich der Titel "Weilmünster". Mehr Details sollten in Kürze folgen.

Habe bei der Gelegenheit einen Blick auf deinen Blog geworfen: Deine Anlage gefällt mir sehr gut, besonders die vielfältigen Eigenbauleistungen und die Farbgebung im Gleisbereich! Lesezeichen ist in jedem Fall gesetzt!

Beste Grüße
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#4

Beitrag von Rudi » Mo 1. Jan 2018, 23:49

Hallo Max
Sorry, war klar mein Fehler. Konnte mit dem Namen 'Weilmünster' nichts anfangen. Habe mich dafür gerade ein bisschen schlau gemacht. Ich habe auf der schnelle leider keinen Gleisplan vom Original gefunden aber den lieferst Du ja noch. :D
Die Gebäude sehen auf jeden Fall viel versprechend aus. Gibt es da was im Handel oder musst Du da komplett selber Hand anlegen?
Klingt alles spannend. Hast einem den Mund wässrig gemacht. :D
Ach ja, danke das Du bei mir vorbei geschaut hast. Schön, das es Dir gefallen hat. So etwas freut einen immer wieder.

Gruß
Rudi
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#5

Beitrag von punch » Mi 3. Jan 2018, 16:09

Hallo Max,

noch einer, der seine Bahn im Taunus ansiedelt :gfm: :gfm:
Ich bin schon sehr gespannt auf dier ersten Bilder, Gleisselbstbau, und dazu noch in N, hört sich ja sehr anspruchsvoll an.

Viele Grüße

Patrick
Die Sistenixer Lokalbahn
Bild
Ab nach Sistenix


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#6

Beitrag von Max13 » Do 4. Jan 2018, 22:42

Die Vorbildsituation

Weilmünster im Weiltal

Ich möchte nun endlich etwas Licht ins Dunkel und euch die Vorbildsituation etwas näher bringen.

Für mein Testballon (kleiner Modulbahnhof) war ich auf der Suche nach einer interessanten Vorbildsituation. Nachfolgend die Wesentlichen Anforderungen in Kürze:
  • Regelspur
  • Längenausdehnung unter einem Kilometer, bevorzugt an eingleisiger Strecke
  • weder zu groß, noch zu klein
  • interessantes Güteraufkommen
  • ansprechende Gleisgeometrie (zu Übungs- und Testzwecken hinsichtlich Gleisselbstbau gerne mit Bogenweiche(n) und/oder Kreuzungsweiche(n))
  • idealerweise mit heimatlichem (hessischem) Bezug :D
Ausgehend von obigen Katalog bietet sich Weilmünster an der Weiltalbahn an. Letztere ist mir aus einigen Fahrradtouren bekannt. Ursprünglich als Stichbahn gebaut, führte sie von Weilburg an der Lahn seit 1891 nach Weilmünster, wenig später ab 1892 weiter nach Laubuseschbach. Ziel waren ursprünglich die zahlreichen Erzgruben (vorwigend Eisen, aber auch andere) im hessischen Lahngebiet, welche vielerorts mittels schmalspurigen Feldbahnen und Sturzbühnen an die Ladestellen angeschlossen waren. Auch Kalk, Marmor oder der Transport von Holz spielten ggfs. eine Rolle. 1909 folgte über eine Verbindung von Weilmünster nach Grävenwiesbach schließlich der Anschluss an die von Süden (aus Friedrichsdorf bzw. Frankfurt) kommende Taunusbahn. Weilmünster war somit Trennungsbahnhof. In den 50er Jahren, die ich darstellen möchte, passierte sogar der Eilzug Frankfurt/Main-Weilburg-Limburg-Altenkirchen-Köln den Bahnhof von Weilmünster. Für motivierbaren Betrieb sollte also gesorgt sein.

Im Rahmen meiner Recherchetätigkeit haben mir
- die tolle Webseiten von Jürgen Leindecker http://www.weiltalbahn.de
- sowie des Heimatvereins Grävenwiesbach https://www.geschichtsverein-graevenwie ... eisenbahn/,
- das Grundlagenwerk "Klein- und Nebenbahnen im Taunus" von Kurt Eckert
- und nicht zuletzt der MiBa-Artikel (07/98): "Von Lust und Leid der Recherche" von Michael Meinhold
wertvolle Dienste geleistet.

Um ein besseres Gefühl für die Vorbildsituation zu bekommen, nachstehend ein kleiner Ausschnitt aus OpenRailwayMap.org
Bild

Nach Norden die Strecke nach Weilburg, in Richtung Südwesten bzw. Süden die Äste nach Laubuseschbach und Grävenwiesbach. Falls ihr noch ein bisschen stöbern möchtet - hier der Link: http://www.openrailwaymap.org/?lang=&la ... e=standard

Markant sind vor allem die südlich von Weilmünster befindliche Ortsdurchfahrt mit Steinbogenviadukt und Stahlbrücke, sowie der Industrieanschluss mit dahinter liegendem Steinbruch im nördlichen Bahnhofsbereich. Was aus der Karte nur bedingt hervorgeht, ist die S-förmige Gleisführung im nördlichen Bahnhofsteil.

Trotz der spannenden und recht ertragreichen Recherche, soll der exakte Vorbildnachbau nicht im Mittelpunkt stehen. Auch wenn dies vielleicht anders erscheint. Ich möchte versuchen, eine Situation nachzustellen, wie sie für die 50er Jahre typisch erscheint. Das Vorbild ist für mich eher Hilfsmittel, um meine mangelnde Kreativität nicht zu stark zu strapazieren :D Wochenlange Recherchetätigkeiten möchte ich vermeiden - trotz interesse am Vorbild soll der Eisenbahnbetrieb im Modell im Mittelpunkt stehen. So habe ich beispielsweise keine maßstäblichen Gleispläne gefunden, was mich jedoch auch nicht weiter stört. Ich möchte versuchen, eine Gleisgeometrie darzustellen, wie sie beim Vorbild zulässig wäre. Dies möchte ich euch in den kommenden Beiträgen gerne näher bringen.

Falls dennoch Ergänzungen oder Hinweise zur Vorbildsituation vorhanden sind - gerne her damit! Ich freue mich über eure Unterstützung

Den aufgeführten Werken konnte ich jedoch immerhin einen schematischen Gleisplan für die angegebene Epoche entnehmen. Daraus habe ich die nachstehende Skizze abgeleitet. Bei der Signalisierung habe ich mich im Wesentlichen an den Vorschlag von Michael Meinhold aus der MiBa gehalten.

Bild

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit einen ersten Einblick in mein Vorhaben geben. Das nächste Mal soll es dann weitergehen mit der Umsetzung des schematischen in einen geometrisch maßstäblichen Gleisplan.

Bis dahin, beste Grüße
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#7

Beitrag von Max13 » Mo 8. Jan 2018, 23:05

Der Gleisplan

Oder: Der Eisenbieger

Nach den Vorbildrecherchen habe ich mich an die Umsetzung des Gleisplans gemacht. Oder besser gesagt: Ich wollte mich an die Umsetzung machen. Schnell habe ich als Laie gemerkt, dass die Sache doch nicht so ganz einfach zu sein scheint. Anstatt einen Plan zu zeichnen, sah ich mich konfrontiert mit einem stetig wachsendem Berg an Fragen... In etwa:
  • Wie beginnt man überhaupt beim Entwurf von Gleisanlagen?
  • Welche Radien sind eigentlich (für welche Geschwindigkeiten) erlaubt?
  • Was sehen typische Weichenformen aus? Gibt es beim Vorbild standardisierte Geometrien?
  • Wie werden die Grundformen in Innen- und Außenbogenweichen "gebogen"?
  • Welche Parallelgleisabstände sind an welchen Stellen üblich?
  • ...
Fragen über Fragen! Die Liste ließe sich endlos fortsetzen... :( Mir wurde klar: Zur Eisenbiegerei reicht bloße Muskelkraft offenbar nicht aus. Ich brauchte zwingend Unterstützung aus der Literatur!

Tatsächlich bin ich nach einiger Suche fündig geworden: Das Werk "Reichsbahnweichen und Reichsbahnbogenweichen" von Reichsbahndirektor Prof. Hartmann aus dem Jahre 1940 war für mich ein sehr spannendes Zeitdokument.

Noch immer weit entfernt von echter Expertise habe ich dann endlich mal losgelegt. Da mir kein wirklich geeignetes Gleisplanungsprogram für meine Absichten bekannt ist, musste ein handelsübliches (frei verfügbares) CAD System herhalten. Für die Weichengrundformen sowie die abgeleiteten Bogenweichen habe ich eine kleine Bibliothek zusammengeklickt. Nachstehend beispielhaft eine EW 300 1:9 in ihrer Grundform sowie "gebogen" als Innen- und Außenbogenweiche.

EW 300 1:9
Bild

Darauf aufbauend ist dann schließlich der Gleisplan von Weilmünster entstanden. Ohne viele Worte, hier einfach mal ein paar Bilder. Zunächst die Gesamtübersicht mit den geplanten Modulkästen (hoffentlich trotz des Längen/Breitenverhältnisses zumindest vage erkennbar?!):

Bild

Die Gesamtlänge der Arrangements beträgt 6m, was ca. einem km beim Vorbild entspricht. Die Radien der Gleise, auf denen Zugfahrten stattfinden liegen größtenteils im Bereich von 2m bis 3m. Mir wurde schnell wird deutlich, wieso die auch die Vorbildgleisanlagen so gestreckt aussehen und wie man beginnt, um jeden Meter zu kämpfen... :-P Anbei noch ein paar vergrößerte Ausschnitte (leider in suboptimaler Qualität - ich hoffe, ihr könnt wenigstens etwas erkennen!).

Segment 1/2:
Bild

Segment 3:
Bild

Segment 4/5:
Bild

Segment 5/6:
Bild

Trotz des kleinen Bahnhofs einer Nebenbahn, komme ich doch auf recht stattliche Gleisanlagen - 9 Regelweichen, 2 Bogenweichen, eine Doppelkreuzungsweiche. Der Gleisbau wird also spannend - hoffentlich nicht desaströs... :?

Bis dahin
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#8

Beitrag von Rosenstein » Do 11. Jan 2018, 00:09

Ein "kleiner Bahnhof" mit 6m im Spur N...da baut manch einer einen Hauptbahnhof hin ;-)
Mir gefällt der Entwurf und als Modulbahner bin ich gespannt auf die Fortsetzung
Zuletzt geändert von Rosenstein am Do 11. Jan 2018, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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2 Module fertig - 1 Bahnhof geerbt

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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#9

Beitrag von Baureihe55 » Do 11. Jan 2018, 11:32

Hallo Max,

Wohl dem, der 6 Meter zur Verfügung hat für seinen Feldversuch. Das Thema ist jedenfalls abonniert, ich bin dabei.

Grüsse aus Karlsruhe
Michael
__________________

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Mein Erstling: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... it=wildbad
Meine aktuelle Anlage: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 9#p1597729


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#10

Beitrag von Max13 » Do 11. Jan 2018, 23:49

Hallo Patrick, hallo Rosenstein, hallo Michael!

Ich freue mich, dass ihr dabei seid!

6m sind tatsächlich nicht klein, da habt ihr leider nicht ganz unrecht! Und das, obwohl ich mich auf einen überschaubaren Vorbildbahnhof beschränkt habe :D Plätze habe ich leider auch nicht übermäßig! Aber gerade deshalb baue ich ja in 1:160 und modular. Ich werde mich zunächst auf die Segmente 1-4 beschränken. Damit habe ich einen betriebsfähigen Durchgangsbahnhof von ca. 4m, was mehr als ausreichend ist... :D

Beste Grüße und bis demnächst
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#11

Beitrag von mosi62 » Fr 12. Jan 2018, 01:02

Max13 hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 23:05
Da mir kein wirklich geeignetes Gleisplanungsprogram für meine Absichten bekannt ist, musste ein handelsübliches (frei verfügbares) CAD System herhalten.
Nun, wenn S21 Modellgleis dafür nicht geeignet ist............was dann :mrgreen:
http://www.s21-modellgleis.de/

Falls du dich mal fragst wo solche Gleise zu kriegen sind dann guck mal hier nach:
https://www.mago-finescale.de/fine-scal ... is-system/
https://www.handlaidtrack.com/fixtures-n

Als Lektüre für schlaflose Nächte habe ich hier noch was
https://www.gleisbau-welt.de/
http://www.raw-nette.de/nbahn2o.htm

Viel Spaß beim umsetzen :lol:
Gruß Uwe

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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#12

Beitrag von Bk Distelrasen » Fr 12. Jan 2018, 08:37

Ich freue mich, dass Du einen Bahnhof aus meiner Heimatregion nachbauen möchtest :gfm:

Ich habe noch den ein oder anderen Link für Dich:

http://lahnbahn.de/b/wlms.htm (allgemeine Infos - aber wahrscheinlich nichts Neues für Dich)

https://www.drehscheibe-online.de/foren ... sg-7930555 (1. Bild)

http://phpbb.hunsrueckquerbahn.de/phpBB ... 32&t=38549 (1. Bild)

http://achristo.homepage.t-online.de/Ve ... usbahn.htm (enthält auch von Weilmünster ein paar alte Fotos)

Bin gespannt wie es bei Dir weiter geht. Auch wenn Du den Bhf. nicht ganz akribisch nachbaust würde es mich freuen, wenn man ihn wiedererkennen könnte. Ich finde es äußerst reizvoll, solche Ort "zu konservieren".
Gruß aus Ffm

Alex

Bild

:arrow: Eisenbahndreieck Distelrasen: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=155552


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#13

Beitrag von Max13 » Fr 12. Jan 2018, 22:37

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure tollen Kommentare und Anregungen.

@Uwe: Vielen Dank für die Links. Deine Anlage habe ich auch schon mit Begeisterung betrachtet und deinen Thread abonniert. s21-modellgleis hatte ich mir tatsächlich auch schon mal angeschaut. Leider beinhaltet die Demoversion keine Weichen in 1:160 sodass ich nur bedingt testen und mir einen Überblick über die Eignung machen konnte. Hast du Erfahrungen mit der Software? Wäre ggfs. auch für mich eine Option. Allerdings bin ich mir einem herkömmlichen CAD-System auch sehr gut klar gekommen, wenn auch der Initialaufwand etwas größer ist. Dies bietet dann allerdings einige allgemeine Vorteile wie das Arbeiten mit beliebigen Konstruktionslinien und Elementen, verschiedenen Layern, sehr allgemeinen Berechnungsverfahren, usw. Auf die übrigen Links war ich tatsächlich bereits gestoßen. Ergänzen könnte man aus meiner Sicht insbesondere noch die Seiten www.fs160.eu und http://www.finescale.org, die mir ebenfalls sehr gut gefallen.

@Alex: Vielen Dank. Die Bilder waren mir zum Großteil bisher tatsächlich noch nicht bekannt - klasse. Ich werde Versuchen, Weilmünster so gut wie möglich nachzubauen, werde aufgrund von Mangel an Informationen aber vermutlich an der einen oder anderen Stelle kreativ werden müssen. :D Einen genauen Originalgleisplan habe ich beispielsweise nicht.

Wüsstet ihr, wo man ggfs. Originalgleispläne herbekommen könnte. Katasteramt?
Falls ihr noch weitere Tipps habt, gerne her damit.

Beste Grüße
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#14

Beitrag von mosi62 » Fr 12. Jan 2018, 23:42

Hallo Max,

ähm........ welchen Thread hast du abonniert?? Ich habe hier jedenfalls keinen Thread meiner Anlage :mrgreen: :mrgreen:

S21, jo ein bisschen Erfahrung habe ich schon damit, bin quasi einer der ersten Kunden gewesen und meine komplette Anlage damit gezeichnet :wink: Weichen habe ich mir damals von H0 runter gerechnet, könnte dir evtl. meine Bilbiothek zur Verfügung stellen, müsste ich aber erst mal suchen gehen. Habe aber nur eine EW190 als gerade Weiche, der Rest ist alles verbogen. http://www.mosi62.de/html/neue_anlage.html
Mit AutoCad hatte ich mich mal versucht, GBS und Gebäude klappten recht gut, Gleise und Weichen eher nicht. :twisted:

Hier noch ein paar interessante Seiten von Gleisselbstbauern
http://www.wasserburg-finescale.de/
http://sven.ig-kleinbahn.de/index.html
http://www.saenger.com/durlach/Durlach_ ... isbau.html

Gruß Uwe


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#15

Beitrag von Max13 » Sa 13. Jan 2018, 11:28

Hallo Uwe,

hatte dich versehentlich mit der Mark Michingen viewtopic.php?f=15&t=133802 von hubedi assoziiert - sorry, nehme ich auf meine Kappe! :mrgreen:

Kannte deine Homepage jedenfalls noch nicht und habe sie gleich zu meinen Favoriten hinzugefügt! Toll, was du bisher schon gebaut hast - auf mich kommt in jedem Fall noch viel Arbeit zu. Wenn ich es überhaupt mal so weit schaffe ... :?

Dein Angebot mit der N-Bibliothek nehme ich gerne an, vielen Dank. Habe mich in der Zwischenzeit auch sehr gut mit den leistungsstarken CAD-Engines angefreundet, sodass ich zumindest eine gute Alternative habe. Gerade mit parametrischen oder geometrisch untervestimmten Modellen gelingt auch das Biegen der Weichen und das flexible Entwerfen von Gleisfeldern ganz gut. Mit AutoCAD habe ich leider relativ wenig Erfahrung, sodass ich hier nicht wirklich eine belastbare Einschätzung abgeben kann. Ein Blick über den Tellerrrand lohnt jedoch immer, wie ich meine, weshalb ich weiterhin auch gerne mal einen näheren Blick auf s21 werfe.

Viele Grüße, vielen Dank für deinen Input und bis demnächst
Max
Weilmünster in 1:160
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#16

Beitrag von Thomas L » Sa 13. Jan 2018, 22:51

Hallo Max,

zufällig stosse ich auf Deinen Thread. Da bin ich mal gespannt, wie es mit Deinem Bauvorhaben weitergeht.

Du schreibst ja was von Modulen. Machst Du da Dein eigenes "Ding" oder orientierst Du Dich an einer bestehenden Norm? Irgendwie scheint mir das aufgrund Deiner Zeichnung Fremo zu sein - oder täusche ich mich?! :wink:

Wie gesagt, ich bin gespannt, wie es da mit Deinen Arbeiten so weitergeht. Jedenfalls schon mal viel Erfolg und Vergnügen dabei!

Gruß
Thomas


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#17

Beitrag von Max13 » So 14. Jan 2018, 22:16

Hallo Thomas,

du liegst gar nicht schlecht. :wink: Will mich, was die Modulnorm anbetrifft, zunächst nicht festlegen. Muss ja auch erstmal was brauchbares und funktionsfähiges auf die Beine stellen. Falls dies gelingt, hätte ich durchaus Interesse am gemeinsamen Spielen. Um das Rad nicht neu zu erfinden, habe ich mir ein paar Fremo-Profile zugelegt, die ich verbauen möchte. Im Bedarfsfall kann ich mir aber auch Adapter zu anderen Normen vorstellen...

Viele Grüße
Max
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#18

Beitrag von Thomas L » Mo 15. Jan 2018, 09:30

Hallo Max,

vielen Dank, dachte ich mir das mit den Fremo-Profilen doch! :wink: Das liegt vermutlich auch daran, dass ich einer von diesen Fremo-Leuten bin, da fällt einem das wahrscheinlich gleich auf....... :wink:

So wie ich das aufgrund Deines Projektes sehe, bist Du ja irgendwo aus dem Hessischen. Da könntest Du Dir auch ganz einfach mal diese Geschichte am lebenden Objekt anschauen. Im Raum Rhein-Main fallen mir ohne viel zu überlegen schon mal zwei Fremo-Treffen ein, bei denen N mit dabei ist und die immer in der ersten Jahreshälfte sind. Ebenso sind mir hier im Forum mindestens zwei Fremo-Kollegen geläufig, die sich und ihre N-Modulprojekte vorstellen und die auch bei mindestens einem der genannten Treffen bisweilen damit dabei sind. Wo die Treffen und wer die Kollegen sind, das schreibe ich nun nicht. Schliesslich will ich Dir erst einmal nicht den Such- und Ratespaß nehmen! :wink: :fool:

Und wenn Du den an Deinem Wohnort eingesteckten Zirkel vom Radius dann irgendwie größer einstellst, gäbe es durchaus noch mehr Fremo-Treffen mit N-Beteiligung. Gut, bei weitem nicht alle Fremo-Treffen sind mit N dabei, aber es gibt doch diverse Veranstaltungen in dieser Hinsicht. Die Interessensschwerpunkte können da auf den einzelnen Modultreffen dann natürlich sehr unterschiedlich sein (Vorbildthema, verwendetes Rad-Schiene-System, Epoche, etc.) und Du triffst dort immer mal wieder andere Leute.
Wie Du vermutlich gesehen haben wirst, bin ich aus den unendlichen Weiten des Weißwurstäquators. :wink: Selbst dorthin kommen vereinzelt Kollegen aus Hessen mitsamt ihren Modulen zu einem Modultreffen.


Soweit mal für den Augenblick - ich bin gespannt, wie es mit Deinem Vorhaben so weitergeht! 8)


Gruß
Thomas


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Max13
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#19

Beitrag von Max13 » Mi 17. Jan 2018, 21:56

Hi Thomas,

vielen Dank für die Infos - freue mich, hier direkt in Kontakt mir Fremo-Mitgliedern zu kommen!

Bin bisher kein Mitglied - wieso auch, ohne eigene Module :? Ist die (temporäre) Teilnahme an einem Treffen auch unter diesen Randbedingungen möglich? Allerdings habe ich gerade gesehen, dass auch die Mitgliedschaft nicht die Welt kostet. Ist die Teilnahme ohne eigenes Modul üblich? Würde mir wahrscheinlich etwas komisch vorkommen... :wink:

Eine Frage noch ins Forum, die sich aus der aktuellen Beschäftigung mit dem Modulbau ergeben hat: Gibt es eine Bauform der Modulbeine, die sich bis heute als vorteilhaft herauskristallisiert hat? Möglichst schlicht, günstig und gut transportabel. Freue mich üder euer Feedback.

Bis dahin, beste Grüße
Max
Weilmünster in 1:160
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Thomas L
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#20

Beitrag von Thomas L » Mi 17. Jan 2018, 22:12

Hi Max,
Max13 hat geschrieben:
Mi 17. Jan 2018, 21:56

vielen Dank für die Infos - freue mich, hier direkt in Kontakt mir Fremo-Mitgliedern zu kommen!

Bin bisher kein Mitglied - wieso auch, ohne eigene Module :? Ist die (temporäre) Teilnahme an einem Treffen auch unter diesen Randbedingungen möglich? Allerdings habe ich gerade gesehen, dass auch die Mitgliedschaft nicht die Welt kostet. Ist die Teilnahme ohne eigenes Modul üblich? Würde mir wahrscheinlich etwas komisch vorkommen... :wink:
nichts zu danken, gerne geschehen! Ja, hier sind doch mehrere von uns zugegen. :wink: Und was den Treffenbesuch anbelangt, da ist das sowieso Usus, dass man die erste Zeit ohne Module mit dabei ist. Es geht ja auch darum, mal die Treffenluft zu schnuppern und ob das alles überhaupt was für einen wäre. Dem einen Kollegen gefällt halt das Fahren mit Fahrplan, Punkt-zu-Punkt-Betrieb, Handregler, der ganzen "Zettelwirtschaft" usw. und dem anderen Modellbahnkollegen eben nicht. Und die meisten Leute haben die Module erst später mal gebaut - einer von der Sorte tippt Dir gerade diese Zeilen.... :wink: Also insofern bräuchtest Du Dir da nicht komisch vorkommen....... Wie ich schon in meinem vorigen Beitrag schrieb, sind die ganzen Treffen ohnehin immer in mehrerlei Hinsicht ein bisschen verschieden, auch beim Fremo gibt es mehrerlei Interessenschwerpunkte und dementsprechend sind auch die Veranstaltungen durchaus in bestimmten Dingen unterschiedlich.


Zu Deiner anderen Frage wegen den Beinen: Da gibt es ohnehin die verschiedensten Lösungen. Von den Beinen, die aus Holz sind und an eine Leiter erinnern über Alu-Konstruktionen bis hin zu "X-Haxn", die man zusammenklappen kann und die dann im Einbauzustand wie ein Andreaskreuz aussehen. Auch sonst gibt es noch mehrerlei Beinkonstruktionen. Einfach mal die Fotos von Modulveranstaltungen anschauen. :)


Viele Grüße
Thomas


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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#21

Beitrag von Max13 » Do 18. Jan 2018, 21:56

Gleisbau, Teil I

Geometrie und Schwellenrost

Als kritischer Punkt für einen erfolgreichen Modulbau mit Selbstbau-Gleis erschien mir von Beginn an der Bau der vielfältigen Weichenformen zu sein. Ich habe diese Arbeiten daher bewusst an den Anfang gestellt, um einem Scheitern in spätem Stadium vorzubeugen. In den kommenden Beiträgen möchte ich in loser Folge von den gemachten Gleisbau Erfahrungen berichten, und euch mein Vorgehen etwas näher bringen. Sicher gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungspotential. Vorschläge sind jederzeit erwünscht.

Gute Quellen mit detaillierten Beschreibungen finden sich beispielsweise unter http://www.raw-nette.de/ und http://www.fs160.eu/.

Für Gleisverläufe und Schwellenpläne habe ich zunächst begonnen, genauere Zeichnungen abzuleiten - wiederum unter Zuhilfenahme eines CAD-Systems. Nachstehend eine einfache Weiche mit 190m Radius und Abzweigwinkel von 1:9 in ihrer Grundform.

Bild
Bild

Die Schwellen habe ich anschließend mit einer kleinen Tischkreissäge aus kupferkaschierten Hartpapierplatten zurechtgeschnitten und aufgeklebt. Nach verschiedenen Versuchen, bin ich mit Sprühkleber ganz gut zurecht gekommen. Das so entstehende Schwellenrost lässt sich so recht schnell vervollständigen.

Bild
Bild

Das nächst Mal gehts an das Löten der ersten Schienen ...

Bis dahin, beste Grüße
Max
Weilmünster in 1:160
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#22

Beitrag von Helmut+ » Fr 19. Jan 2018, 08:20

Hallo Max,
Hut ab vor Deinem Bauprojekt. 6 m für einen ländlichen Bahnhof, das nenne ich mal im wahrsten Sinne des Wortes VORBILDlich. :gfm: Da komme ich mir mit meinem 2,5 m Bahnhof ja richtig mickrig vor.
Hut ab auch vor Deinem Gleisselbstbau. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.

Gruß aus KerpeN
Helmut

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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#23

Beitrag von Bk Distelrasen » Fr 19. Jan 2018, 16:29

Max13 hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 23:05
Trotz des kleinen Bahnhofs einer Nebenbahn, komme ich doch auf recht stattliche Gleisanlagen - 9 Regelweichen, 2 Bogenweichen, eine Doppelkreuzungsweiche. Der Gleisbau wird also spannend - hoffentlich nicht desaströs... :?
Ich nochmal... ich weiß dass das eine weitere Herausforderung für Dich wäre, aber es war halt schon prägnant; im Streckengleis nach Grävenwiesbach/Lausbubeneschbach lag eine (nicht synchrone) Dreiwegeweiche... ich meine die auch auf irgend nem Bild mal gesehen zu haben- ich guck mal bei Gelegenheit.
Ansonsten: Hut ab wie es bei Dir vorwärts geht :gfm:
Gruß aus Ffm

Alex

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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#24

Beitrag von Rudi » Fr 19. Jan 2018, 19:29

Hallo Max

Schön, dass du uns auf dem laufenden hälst. Über dein Bericht über den Gleisbau bin ich echt gespannt.
Weiter so.

Gruß
Rudi
Berchtesgadener Land ist das schönste Land der Welt.
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Re: Weilmünster - Feldversuch in 1:160

#25

Beitrag von Thomas L » Sa 20. Jan 2018, 22:05

Hallo Max,

ah, Du gehst gleich mal mit einzeln ausgeschnittenen Schwellen an die Sache ran. Da bin ich schon gespannt wie ein Flitzebogen........ 8)

Frohes Basteln wünscht der
Thomas

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