Essen Altenbeck - 30.05. Restarbeiten #3 Der Knallerbsenstrauch am Maschendrahtzaum!

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!
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AE-66-Stefan
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 30.10 Ich habe (fast) fertig !

#151

Beitrag von AE-66-Stefan » Do 8. Nov 2018, 12:52

Servus Claus,

das Modul ist richtig gut geworden! Die vielen Details :gfm:

Hier ein paar Deiner Fotos (des Moduls) die ich besonders gut finde
Claus B hat geschrieben:
Di 30. Okt 2018, 20:57
Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Bevor ich zum Baubericht komme, erst einmal ......

......

Nun zum Bericht.

Das Ansatzmodul zur Kurve ist (fast) fertig. Was fehlt ist die Umfriedung des Industriegeländes (da hätte ich gerne was mit einem Maschendrahtzaun) und eine kleine Bank am Rottengebäude auf der die Rottenarbeiter Pause machen können (das könnte noch werden). Ausserdem müssen vom Stellwerk auf dem Schattenbahnhof Kabel gezogen werden um das Einfahrsignal in den Bahnhof zu beleuchten. Auch die Lackierung der Module muss noch etwas warten. Was noch zu tun ist wird nach der Ausstellung erfolgen. Bis dahin wartet noch meine Drehscheibe auf Reparatur. Leider sind im Fleischmann Ersatzteileverzeichniss online keine lieferbaren Teile zu bekommen. So muss ich zusehen wie ich alles hingefrickelt bekomme.

Nun folgen jede Menge Bilder ohne Kommentar. Viel Spass beim ansehen.

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Heini Hüppenbecker hat von seinem Meister den Auftrag bekommen nach Undichtigkeiten in den Leitungen zu schauen. Nach getaner Arbeit verweilt er nach dem Genuss einer Zigarette noch etwas draussen. Lässig auf das Geländer gelehnt, beobachtet er die Rangierarbeiten im Werksanschluss. Es ist ja sowieso gleich Pause. :D
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Auch Anton Sczymanski von der Rotte hat gleich Mittagspause. Nachdem er vom Metzger die Brötchen und die warme Fleischwurst geholt hat wartet er auf seine Kollegen - die Hände tief in den Hosentaschen vergraben.. (ich habe ja mal Elektriker gelernt, wir waren die einzigen Azubis, die nicht angeraunzt wurden, weil wir die Hände in den Hosentaschen vergraben hatten, das war Arbeitssicherheit ! Da konntest einfach nicht an den falschen Draht langen :fool: )

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.......

Das war es mal wieder. Bis dann - man schreibt sich.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Euch viel Spaß und viele Besucher bei der Ausstellung :!:

Es grüßt der Stefan
Von Frundsberg nach Kaibach,

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Schmalspurglück in Frankreich https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 3#p1981723

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Re: Schattenbahnhof! - wie geht die Strecke im Revier weiter? 02.11. Anton & das Rätsel der verschwundenen Fleischwurst!

#152

Beitrag von KaBeEs246 » Do 8. Nov 2018, 23:10

Claus B hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 14:18
Heute nur etwas Werbung in eigener Sache. Unser Team steht hinten in der Kantine. :D
Hallo Claus,

die Kantine zu finden traue ich mir zu. Deine Segmente will ich mir ja mal in natura ansehen.

Gruß von Ruhr und Nette nach Altenbeck
Hans

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Re: Fiddleyard - was kommt danach? Besuch in Wuppertal

#153

Beitrag von KaBeEs246 » Sa 10. Nov 2018, 22:19

KaBeEs246 hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 23:10
die Kantine zu finden traue ich mir zu. Deine Segmente will ich mir ja mal in natura ansehen.
Hallo Claus,

und was man versprochen hat, soll man ja auch halten.
Es war heute sehr schön in Wuppertal trotz regnerischen Wetters. Schöne Veranstaltung vom Eisenbahnclub der WSW mit für mich unerwartet großem Besucherzuspruch.

Nett, dass ich dich und deine Freunde persönlich kennenlernen konnte. Und ein paar Photos eurer Segmentanlage füge ich dann gleich bei. Erst einmal die Übersicht deiner Segmente, soweit sie eine Hintergrundkulisse besitzen:
Bild
Die Hintergrundkulisse hat übrigens allgemeine Bewunderung heute Nachmittag bei den Mitgliedern des MEC Castrop-Rauxel hervorgerufen. Die ist dir sehr gut gelungen.

Die Ausfahrt aus dem Betriebsbahnhof, einem gestalteten Fiddleyard, am Stellwerk Essen-Altenbeck aus der Perspektive des Lokführers:
Bild

"befreundete" Zwischenmodule mit deinem Fremo-Übergangsmodul:
Bild

Ein Holzlager mit Verladung:
Bild

und das am Ende aufgebaute Bahnhofsmodul:
Bild

Alle Besucher der Wuppertaler Veranstaltung erklärten sich übrigens mit ihrem Eintritt damit einverstanden, dass sie möglicherweise bei dem ausdrücklich erwünschten Photographieren der Anlagen mit abgebildet werden und die Bilder veröffentlicht werden.

Gruß von Ruhr und Nette nach Altenbeck an der Wupper
Hans

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Claus B
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11 Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#154

Beitrag von Claus B » Di 13. Nov 2018, 21:53

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Wie gehabt beantworte ich zuerst die aufgelaufene Post. Deshalb.........
.....Tach Post!

@ 211064 - Hallo Christoph, schön das Dir meine kleine Geschichte gefallen hat. Das Gestalten der Bank mit den drei 'mampfenden' Rottenarbeitern hat auch mir Spass gemacht. :D Grüße nach Alpen am Niederrhein.

@ Freddy - Hallo Freddy, 'tschuldigung das ich Dich vergessen habe - natürlich warst Du oben in der Halle. :( Grüße nach Witten.

@ AE-66-Stefan - Hallo Stefan, danke das Dir mein Fabriksegment gefällt. Übrigens - Deine guten Wünsche haben geholfen. Die Mobatage waren ein schönes, manchmal ein bisschen stressiges Erlebnis. Wir haben einige Kinder gefragt ob sie denn einmal die Loks fahren wollen. Das Ergebniss war manchmal eine Schlange von Kindern die fahren wollten. Wir als Team hoffen, etwas zur Nachwuchsförderung in Sachen Moba getan zu haben.

@ KaBeEs246 - Hallo Hans, danke für Deinen Besuch bei uns. Ich habe mich sehr gefreut mit DIr zu fachsimpeln. Am Sonntagmorgen bin ich schon darauf hingewiesen worden: "Du, da hat schon jemand Bilder in deinen Bericht eingestellt". :gfm: Dafür vielen Dank. Ich hoffe, Dir hat die Erbsensuppe geschmeckt. :lol:

@ alle Stummis die uns in Wupertal besucht haben - Danke für Euren Besuch - auch wenn ich mir nicht alle Namen merken konnte. Wer noch Bilder gemacht hat darf sie gerne einstellen.

Nun zum Bericht - die Altenbecker Kurve bei den Modellbahntagen der WSW (Veranstalter ist der Eisenbahnclub der WSW)

Direkt am Kassenhäuschen hing folgende Nachricht an die Besucher:
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Die Kindereisenbahn wurde rege genutzt. Aufgrund der neuen zentralen Rauchmeldeanlage darf in den Hallen kein Echtdampf mehr gefahren werden. Leider! :(
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Das "Chaos Modulbau Team Wuppertal" bei den Mobatagen der WSW
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von links nach rechts - Claus, Thorsten, Tobias, Uli, Norbert und Frank
Viele Besucher fragten uns wofür bei uns das 'Chaos' steht. Nun sind wir nicht chaotisch sondern die Module, da jeder nach seiner Hausnorm baut. Wir haben zwar Module die zu einer Norm passen (also das richtige Kopfstück haben) aber eben nicht alle. Deshalb ist es sinnvoll zu jeder Ausstellung ein paar Schraubzwingen mitzunehmen. (wie auch diesmal! :lol: ) Wie auf den Bildern von Hans in vorherigen Beitrag zu sehen ist schrauben wir auch Module von 30cm und 50 cm zusammen und auch die Gleislagen sind nicht immer mittig auf den Modulen. Wenn nun noch Module hinzukommen wie diesmal werden die Module solange hin und hergeschoben bis alles auf den uns zugewiesenen Platz passt. So hat der Aufbau diesmal knapp 4 Stunden gedauert

Aus den von mir gemachten Bildern konnte ich nun folgende Geschichte schreiben.

Die Werkslok des Industriebetries (DB zugelassen) konnte sich auf Weisung des DB Fahrdienstleiters auf den Weg zum Industrieanschluss machen.
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Nachdem sich die Lok im Anschluss eingeschlossen hat kann der Rungenwagen eilig entladen werden. Dazu wurde er mittels eines Rangiergerätes in Richtung Weiche gerollt.
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Hier von der Seite
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Die Lok wird angekuppelt und über Telefon wird das Stellwerk informiert.
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Nach Sperrung der Strecke und Aufschliessen der Weichen wird die Rangierfahrt in den Rangierbahnhof freigegeben.
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Der Rangierleiter wartet vor dem Stellwerk auf die Fuhre aus dem Anschluss.
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Nachdem die Weichen wieder in Grundstellung gelegt wurden und die Weiche zur Strecke verschlossen wurde, kommt die Lok mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 15 km/h um die Kurve
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Die Lok rumpelt am Stellwerk vorbei in die Weichenstrasse....
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....und kommt auf dem zugewiesenen Gleis zum Stillstand. Nun muss nur noch abgekuppelt und die Rückfahrt der Werkslok organisiert werden.
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Die Einfahrt in den Rangierbahnhof als Cartoon :wink:
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Unser Teamkollege Norbert überraschte uns am Samstagmorgen mit seinem neuen Miniprojekt.
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Erstes Modul
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Letztes Modul
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Und das kommt noch dazwischen.
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Das war es für heute. Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Man schreibt sich.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Zuletzt geändert von Claus B am Di 13. Nov 2018, 23:13, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11. Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#155

Beitrag von UKR » Di 13. Nov 2018, 22:53

Moin und vielen Dank an Hans und dich für die Bilder der Ausstellung, leider einen Tag zu früh zu Ende :mrgreen: sonst wäre auch ich vorbeigekommen.

Solange hier weiter deine Werke bewundern.

Harzliche Grüsse

Ulrich
und hier geht`s zu meinen Modellen

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live zu sehen am 1.Adventswochenende in Pulsnitz

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11 Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#156

Beitrag von FreddyK » Mi 14. Nov 2018, 10:22

Claus B hat geschrieben:
Di 13. Nov 2018, 21:53

Unser Teamkollege Norbert überraschte uns am Samstagmorgen mit seinem neuen Miniprojekt.
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Erstes Modul
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Letztes Modul
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Und das kommt noch dazwischen.
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Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Und wer ist ihm sofort auf den Leim gegangen!?!?! :bigeek:


Natürlich der Freddy. :D
Nun "muss" ich natürlich meinen Bahnhof Böhme, den ich schon in Spur N gebaut habe, in H0 bauen. :roll:
Viele Grüße aus Witten
Freddy

MiniMax goes Ruhrgebiet
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11. Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#157

Beitrag von nochriwu » Mi 14. Nov 2018, 16:33

Und vielleicht findet dann schon nächstes Jahr ein bescheidener Kleinbahnbetrieb statt zwischen Böhme und Hollige (jetzt Wulfsen).
Vielleicht sogar irgendwann weiter über West-Rhauderfehn bis zum Bhf Landesgrenze (Cloppenburger Kreisbahn in Regelspur).

T3, V36 und diverse Privatbahn-Triebwagen sind vorhanden, ein Wismarer Schienenbus in H0 wird sich auch finden lassen.

Die Kleinbahn-Verwaltungen sind in der Planungsphase !

Gruß Norbert

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11. Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#158

Beitrag von FreddyK » Mi 28. Nov 2018, 20:25

Auf besonderen Wunsch eines Einzelnen..... :mrgreen:

Gibt´s noch ein Leckerli. :sabber:
Norberts Bahnhof West-Rhauderfehn

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Viele Grüße aus Witten
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 13.11. Ausstellung bei den Mobatagen der WSW!

#159

Beitrag von volvospeed » Mi 28. Nov 2018, 22:30

Hallo zusammen,

das gefällt mir sehr, was Ihr da auf die Beine stellt. Gerade auch die letzten Westentaschenmodule, wobei das aber eine sehr große Weste sein muß :lol:

Schade, das Ihr soweit weg seit, sonst würde ich da mitmachen.
Mfg Manuel

- Manuel Rollbahn ( Moba nach Vorbild, Spur H0 )
- Reichelsheim II ( Spielbahn, Spur H0 )
- Rumänische Waldbahn ( Spur H0e )
- kleines Kieswerk ( Spur H0e )
- Traunstein ( modifizierte Fertiganlage Spur N )

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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.12. Post und Weihnachtsgrüsse!

#160

Beitrag von Claus B » Di 18. Dez 2018, 17:07

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Ich möchte nur kurz die aufgelaufene Post beantworten deshalb ......Tach Post!

@ UKR - hallo Ulrich, schade das Du nicht vorbei kommen konntest. Es waren zwei wirklich stressige aber doch schöne Tage. Wenn nur nicht das Ein- und Ausladen für die Mobatage wäre. Ich habe alles in meinen Combi reingezwängt. Es konnte aber keiner mehr mitfahren. :D Aber Hans, Freddy und ich haben ja ein paar Bilder eingestellt. Schau mal bei Youtube https://www.youtube.com/watch?v=yvi0cbts5P8 4 Minuten Mobatage.

@ Freddy - na mein lieber Freddy, Du hast Dich ja vom Norbert mit den Westentaschenmodulen schön anfixen lassen. Wann geht es denn mit Mini Max goes Ruhrgebiet weiter? :wink: Falls Du noch keinen Bahnhofsnamen hast - wie wärs mit SÖTTROP-HÖCKLAGE ? :lol:

@Volvospeed - Ja Manuel, schade das Du so weit weg wohnst. Ich weiss aber, wie groß die Taschen der beiden (Freddy und Norbert) sind.

@nochriwu - Norbert, Ich bin gespannt, wie groß die Westentasche für die Module wird. Da musst Du dich ja richtig ranhalten wenn Ihr nächstes Jahr schon Kleinbahnbetrieb machen wollt. Ich möchte Bilder vom Bau sehen.

So - jetzt muss ich mich erstmal um meinen Marzipantransport kümmern. Ich warte da noch auf einen Fahrplan. :D Es wird eine schöne Geschichte rund um: Sex, Drugs, Crime und Rock 'n Roll. -- DEMNÄCHST IN DIESEM THEATER-- :bigeek: :oops: :lol: :fool:

Kleiner Vorgeschmack:
Youtubelink anklicken https://www.youtube.com/watch?v=_TsCOZKE5VY - Musik hören und das Bild unten betrachten.



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Ich wünsche allen die hier schreiben oder auch nur still mitlesen
Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2019
Man schreibt sich. :D

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Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
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Re: Schattenbahnhof! - und wie geht die Strecke im Revier weiter? 18.12. Post und Weihnachtsgrüsse!

#161

Beitrag von Skriptum » Mi 19. Dez 2018, 17:18

Hallo Claus,

Ich habe es leider auf den WSW Moba Tagen abends nur zu unserem Z Stammtisch geschafft und am Sonntag ging es früh in den Urlaub. Sonst hätte ich deine/eure Module bestaunen können bevor ich von deren Existenz wusste.

Mir gefallen deine Module sehr, gerade die Kulisse ist der Hammer und diese Begrünung.... Ein Traum.

Gruß
Tobias
Gruß
Tobias

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Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#162

Beitrag von Claus B » Mi 19. Dez 2018, 17:29

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Zuerst.....Tach Post
@ Skriptum - Hallo Tobias, herzliches :welcome: in Essen Altenbeck. Danke für Dein Lob. Du kommst gerade recht zur Marzipanstory.

Noch etwas in eigener Sache. Da die Strecke vom Schattenbehnhof durch die Altenbecker Kurve und das Industrieareal weitergeführt wurde und die Erweiterung (fast) fertig ist habe ich mich entschlossen meinen Thread in "Essen Altenbeck" unzubenennen. Ich habe noch etwas in Petto und das möchte ich gerne noch bauen. Aber zuerst wird es mit dem Rangierbahnhof weitergehen - der soll ebenfalls eine Kulisse bekommen aber dieses mal abschraubbar.

Aber nun zur Hauptsache! Im ganzen Stummiversum fahren vor Weihnachten wieder die Marzipantransporte. Lehnt Euch entspannt zurück dimmt das Licht herunter und geniesst bei :popcorn: und :prost: :sabber: die folgende Story. In Essen Altenbeck hat sich neulich folgendes zugetragen:

Diese Geschichte ist frei erfunden! - Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen, Institutionen oder Unternehmen wäre rein zufällig und nicht beabsichtigt.

!!! Achtung !!! Dieser Artikel kann bei Personen mit fragilem Nervenkostüm schwere Schäden sowie Unmut und Unwohlsein hervorrufen.
Auf wen das zutrifft für den gilt:
"Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage und verklagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!"

Anarchie im Altenheim! - Ist Marzipan ein Jungbrunnen?

So lautete die Schlagzeile des berüchtigten 'Altenbecker Tagesanzeigers' an einem diesigen Dezembermorgen (Ihr wisst ja - Unabhängig, Überparteilich, Unnütz) für die Chefreporter Harry Hursch verantwortlich war.

Was aber war passiert in Essen Altenbeck?

Prolog:

Der "WESÜMA AG" (Westdeutsche Süsswaren Manufaktur Aktien Gesellschaft) begann in den ersten Dezembertagen der Marzipanvorrat zu schwinden. Direktor Süssholz orderte eilig seine Sektetärin Fräulein Tippsky herbei und mit den Worten:" Tippsky, sehen sie mal zu ob sie nicht noch irgendwo eine Expresslieferung Marzipan herkriegen" schickte er sie an das Telefon. Nach kurzer Zeit vermeldete sie aber: "Alpen fällt aus! Keine Lieferungen wegen einer Brückenbaustelle - ich versuche es weiter". Am frühen Nachmittag war ein Lieferant gefunden. Die 'Säckinger Marzipanwerke GmbH' erklärten sich bereit eine Lieferung auf den Weg zu schicken.

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Bild mit freundlicher Genehmigung der Säckinger Marzipanwerke GmbH

Von den Fahrdienstleitern der DB Verwaltungen wurde eilig ein Fahrplan organisiert, der von Säckingen am Rhein entlang bis Duisburg Wedau gehen sollte. Nach dem Umspannen auf eine Duisburger Maschine war von der BD Essen geplant den Transport direkt zum Rangierbahnhof Essen Altenbeck zu führen. Für die Sicherheit des stark gefährdeten Transportes sollten das vor Ort befindliche Bahnpersonal sowie ein Wachdienst sorgen.

Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt...........

Alles begann mit dem Aufbegehren der Musiker der berüchtigten Rentnerband 'Hasi Osterhas Sextett'. Den Mitgliedern der Combo aus den 1960ern, die wie immer jedes Jahr ihre grosse "Nix is mit Senioren" Tournee durch alle Altenheime und Seniorenstifte im Ruhrgebiet bestritt, war zu Ohren gekommen, das die Marzipanvorräte der Band nicht mehr bis zu den Marzipanostereiern reichen würden. Mit dem Slogan - Wir brauchen das Zeug sonst stehen wir die Tour nicht durch - wurde der 95 jährige Bandleader Hasi Osterhas quasi gezwungen, schon zu Weihnachten den Marzipanvorrat des Sextettes zu ergänzen um seinen Bandmitgliedern die Strapazen der Tournee zu erleichtern.
Noch im letzten Augenblick erinnerte sich Hasi an seinen alten Kumpel Leo Braun. Leo, in den Sechzigern ein polizeibekannt schwerer Junge,
(damals von seinen Kumpeln auch 'Leroy' Braun genannt und nach 30 Jahren Knast sofort ins Altenheim gesteckt) begann sofort mit einigen Mitbewohnern des erzfrommen Altenstifts 'Zu den gütigen Schwestern' einen verwegenen Plan auszuhecken. Die Gang wurde übrigens im Altenbecker Tagesanzeiger später als 'Leroys Thirteen' bezeichnet.

Parallel dazu liefen die Vorbereitungen zur jährlichen Weihnachtsfeier des Stiftes zu der neben dem Hasi Osterhas Sextett auch der Ruhrgebietsoppa himself - Herbert Knobel mit seiner Band Affenzirkus - engagiert wurden. Finanziert wurden die Bands durch Handarbeitsflohmärkte der weiblichen Heimbewohner sowie diverser Spenden. Der Stiftsleiter beschloss ausserdem, zu diesem Event von den Seniorinnen Plätzchen backen zu lassen und die hauseigene Seniorenbowle, von allen männlichen Heimbewohnern auch Kinderplörre genannt, aus diversen Fruchtstückchen, Apfelsaft und Zitronensprudel in zwei Einweckkesseln herzustellen.

Dazu parallel liefen die Vorbereitungen zweier Heimbewohner die Fete etwas aufzupeppen. Da war zum einen die Altachtundsechzigerin Leonore Hosch - bekannt für die tollen grossen, grünen Pflanzen in jedem sonnigen Fenster des Stifts, die sie mit ihrem von der Heimleitung anerkannt grünen Daumens pflegte - die aber nichts anderes waren als eine private Hanfplantage.
Zum anderen war es Adolph Crohn (Spitzname 'Maria') der die Streuobstwiese hinter dem Stift mit Hingabe pflegte. Adolph betrieb in einem kleinen abgelegenen Abstellraum im Keller neben der Wäscherei eine private Destillerie in der er mit Hilfe von Hefe, Zucker und Fallobst den bei allen Heimbewohnern beliebten 'Spiritus Sanktus' heimlich herstellte. Der Geruch des Schnapsbrennens wurde durch den Wäschegeruch mehr als kompensiert. Der 98 prozentige Brannt war aber nur durch verschneiden auf etwa 40 Prozent zu geniessen und im unverdünnten Zustand eher in der Lage Löcher in den Boden zu brennen, Glasflaschen aufzulösen oder Farbe zu verdünnen.

Durch noch vorhandene gute Kontakte des im gleichen Stift lebenden Bundesbahnoberamtsrats a.D. Heinrich Rollbahn zur DB, gelangte Leo an die Info des Fahrplanes eines Expressgüterzuges, der die ausreichende Marzipanversorgung im westlichen Ruhrgebiet sicherstellen sollte.

Bild: Leo 'Leroy' Braun (links) mit Heinrich Rollbahn (rechts) beim Austausch der Informationen. Im Bild unten links streicht Reporter Harry Husch auf der Suche nach Senationsartikeln durch den Ortsteil Altenbeck.
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Schnell wurde ein Plan entwickelt, sich eines Teiles des Marzipans zu bemächtigen. Durch die Plauderei von Heinrich Rollbahn wurde die ganze Geheimhaltung des Transportes ad absurdum geführt. Else Koschowski und Willi Grosmichel wurden nun zu Spionen von Leo und liefen den ganzen Tag am Rangierbahnhof Altenbeck Patrouille. Für die Bahnbediensteten war das nichts neues, da die Senioren des Stiftes öfters am Rangierbahnhof spazieren gingen.

Bild: Else Koschowski und Willi Grosmichel auf Patrouille.
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Am Nachmittag hörten Else und Willi die angestrengten Auspuffschläge einer Wedauer 50er mit der Oberlokführer Ernst Schnell die Marzipanfuhre in Wedau übernommen hatte. Unter einem zeitmässig sehr gestrafften Fahrplan und der Weisung an alle Fahrdienstleiter, den Zug unter keinen Umständen vor ein rotes Signal zu stellen, erreichte nun der Eiltransport seinen Bestimmungsort.

Bilder: Die 50er aus dem BW Duisburg Wedau fährt langsam in den Rangierbahnhof.
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Oberlokführer Schnell kuppelte ab, wendete die Lok auf der Drehscheibe und erhielt bald mit einem Ng Ausfahrt.

Bild: Ausfahrt des Ng
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Unterdessen wurde mit Hilfe der Bahnhofseigenen Rangierlok (eine blitzblanke V 60 geführt von Rangierlokführer Oswald Becker) der Zug zerlegt und die wertvolle Fracht auf das gesicherte Gelände der Maschinenfabrik gestellt, deren Werkschutz zusammen mit der Bahnpolizei die Sicherheit der Fracht garantieren sollten.

Bilder: die V 60 aus Altenbeck bringt die Wagen in den Werksanschluss.
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In der Dunkelheit pirschten sich Leo und seine Gang mit drei mitgebrachten Bollerwagen und einiger Ballonbereifter Rollatoren an das Firmengelände. Beim Wachwechsel des Werkschutzes gelang bei Bahnpolizist Wacht ein gut abgestimmtes, sehr hinterhältiges Ablenkungsmanöver dreier noch sehr knusprig aussehender Heimbewohnerinnen.

Bild: Hallo Herr Wachtmeister, sie haben aber einen grossen Hund! :D
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Während dieser Zeit gelang es Stiftsbewohner Schlossermeister i.R. Werner Schließmacher, Leo und seiner Gang das Tor des Werkshofs zu öffnen damit diese einen Teil der Marzipanladung zu entwenden konnten. Durch die geschickte Planung ging der ganze Marzipanraub innerhalb von 10 Minuten ohne grosse Geräuschentwicklung über die Bühne.

Bild: Der Marzipanraub
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Die Gang entfernte sich lautlos und es gelang Meister Schließmacher das Tor wieder ordentlich zu verschliessen. Der Raub wurde etwa 20 Minuten nach der Tat von Bahnpolizist Wacht und dem eilig herbeigerufenen Werkschutz festgestellt. Ein Großalarm bei der Polizei mit Strassensperren wurde ausgelöst, brachte aber keine Ergebnisse da die Senioren sich schon längst aus dem Staub gemacht hatten. Es wurden im nachhinein von der Spurensicherung der Polizei keine verwertbaren Spuren gefunden.
Die Marzipanreste wurden zur WESÜMA AG gebracht die ihre Produktion weiterführen konnte und für die Rückleistung des Zuges Marzipanbällchen einplante.

Unterdessen wurde im Stift der 'gütigen Schwestern' die Beute aufgeteilt. Nachdem Hasi Osterhas die von ihm als 'Jungbrunnen' bezeichneten Marzipanvorräte des Sextetts aufstocken konnte, ging die Kunde des jungerhaltenden Marzipans wie ein Lauffeuer durch das Altenstift. Sofort trat heimlich das Festkomitee der Senioren zusammen und beschloss, das die wertvolle Beute sofort unter die Heimbewohner zu bringen sei. Es wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst das gesammte Beutegut zu verarbeiten!
Am Morgen der Seniorenweihnachtsfeier wurde von den Seniorinnen des Stiftes die Hälfte der Marzipanbeute in den Teig der für die Feier zu backenden Plätzchen eingearbeitet. Bei diesem Vorgang erschien Eleonore Hosch, die ca. 200 Gramm eines rotbraunen Pulvers in die Teigmasse schüttete. Sie behauptete steif und fest, das dies die beste Plätzchenzutat sei die es je gegeben habe und zu einem einmaligen Genuss führen würde - ausserdem sei es ein Rezept ihrer Mutter. Die Seniorinnen ahnten nichts böses backten bis zum Mittag Plätzchen.
Die andere Hälfte wurde Adolph Crohn gebracht, der diese in seinem 98 prozentigem Weihnachtsdoppelbrand auflösen wollte um sie über das Jahr in homöopatischen Dosierungen als Marzipanlikör an die Stiftsbewohner zu verteilen. Nach getaner Arbeit schlich sich Adolph frühmorgens in die Stiftsküche um die von den Senioren 'Kinderplörre' genannte Seniorenbowle etwas aufzupeppen. Der letzte 5 Literkanister Weihnachtsdoppelbrand landete nun in den beiden Einweckbehältern.

Am Nachmittag war auch der grosse Speisesaal von den Heimbewohnern weihnachtlich geschmückt und alles erwartete nervös die Feier. Gegen 18:00 Uhr wurden die Senioren durch ein Gongzeichen in den Saal gerufen. Die anwesende Heimleitung in Gestalt des Heimleiters Helmut auf der Lauer sowie der Oberschwester Maria Nichtsnutzia glaubte zu diesem Zeitpunkt noch alles unter Kontrolle zu haben. Der erste Fehler unterlief Oberschwester Nichtsnutzia als sie zehn Minuten vor der Feier Kaffee und die gebackenen Plätzchen der Seniorinnen servierte. Nach der kurzen Eröffnungsrede durch den Heimleiter auf der Lauer, bei der schon einige Pfiffe und Buhrufe ertönten, spielte als erstes das Hasi Osterhas Sextett ihre alten Songs. Schon nach ihren alten Krachern 'gehn sie nur mit Marzipan' und dem 'Marzipantango in der Taverne' ging die Feier mächtig los und Oppa Kleinschnitt und Omma Koswalski legten einen Tango hin das es nur so krachte. Scheinbar störte beim Tanzen das Holzbein von Oppa Kleinschnitt recht wenig. Alle Senioren des Stiftes gerieten dabei völlig aus dem Häuschen und feuerten das Tanzpaar frenetisch an.

Bild: Der Tango!
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Etwas Ruhe kehrte nach dem Auftritt Hasi Osterhas und seiner Combo ein. Der Heimleiter Herr auf der Lauer liess nun die Seniorenbowle hereinbringen, nichtsahnend des 'spirituellen' Torpedoangriffs Adolph Crohns.
Als der Ruhrgebietsrentner Herbert Knobel und seine Band Affenzirkus die kleine Bühne enterten herschte schlagartig wieder Bombenstimmung im Saal.

Bild: Herbert und Co entern die Bühne
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Bei den Titeln wie 'SMS anne Welt' (Cover von Message in a bottle) und 'auf'm Heimweg zu schnell' (Cover von Highway to Hell) schlug die Stimmung dann in Raserei um. Alle Senioren zappelten wie unter Hochspannung auf der Tanzfläche und brüllten lauthals die Texte mit. Der Band wurden ausserdem von den ausgeflippten Seniorinnen etwa 10 Schlüpfer der Marke 'Sloggi Longlong' in verschiedenen Farben auf die Bühne geworfen was beim Heimleiter auf der Lauer für Unmut sorgte.
In diesem Augenblick stieg in Heimleiter auf der Lauer eine Ahnung auf. Er rannte zu seinem Büro und rief die Funkstreife und danach die Feuerwehr.

Die 3 Minuten später eintreffende Funkstreife mit Hauptwachtmeister Pass und Obermeister Auf konnte im Treiben der Senioren nichts strafbares endecken. Sie gingen mit der Aussage "Lasst die Alten doch mal" zurück zu ihrem Polizeiwagen, ermahnten Heimleiter Lauer aber, ab 22:00 Uhr für Zimmerlautstärke zu sorgen.

Bild: Die Funkstreife mit Heimleiter auf der Lauer
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Die 5 Minuten später eintreffende Feuerwehr wurde von den Senioren mit grossem Tamtam empfangen und die Feuerwehrmänner sofort mit Kaffee und Plätzchen vollgestopft, was der Feier die entscheidende Wende gab.

Bild: Eintreffen der Feuerwehr.
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Nach dem etwas geruhsameren Titel 'mit Marzipan von innen jung' (Bopp Dillen Cover) kam die Hymne 'Rauch ausse Wohnung' (Cover von Smoke on the Water).
Diese veranlasste Oberbrandmeister Rauch, der von den Plätzchen völlig stoned war, zur Demonstration der Löschung eines Übungsbrandes des Klasse A mitten auf der Tanzfläche mit der neuen Schaumlöschkanone des Löschfahrzeugs.
Das dabei die gesammte Deko durch die Brandbeschleuniger in Flammen aufgingen sei nur am Rande erwähnt. Mit viel Glück bekam der junge Feuerwehrmann Lösch, der keine Marzipanplätzchen mochte, die Situation mit etwa 60 Kubikmetern Löschschaum unter Kontrolle.
Mit dem Aufschrei "Schaumfete", den sie von ihren Enkeln gehört hatte, stürzte sich die Altachtundsechzigerin Leonore Hosch in den Löschschaum - die meisten der Stiftbewohner stürzten sich hinterher und wälzten sich zum dröhnenden Beat der Musik im Schaum.

Bild: Schaumfete!
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Die Band um Herbert Knobel spielte unterdessen immer noch mit voller Lautstärke den Titel 'Rauch ausse Wohnung'!
Schwester Maria Nichtsnutzia hatte derweil gedankenverloren an den Marzipanplätzchen genascht - 5 Minuten später riss sie sich völlig enthemmt und stoned die Kleider vom Leib und begann zur dröhnenden Musik mit einem erotischen Tanz an der Metallstange der Garderobe.

Bild: Tabledance der Schwester Maria (zensiert gemäss JöSchg )
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Die Tatsache, das sie unter der Heimkleidung wirklich sexy Dessous angezogen hatte, trug dazu bei, das nun einige der männlichen Stiftbewohner aus vollen Kehlen 'ausziehen, ausziehen' brüllten. Zu diesem Zeitpunkt fiel Heimleiter auf der Lauer in tiefe Ohnmacht!

Bild: Die Ohnmacht des Heimleiters.
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Zirka 500 Meter die Strasse herunter konnte der Dreher Rainer Rund gegen 23:30 Uhr aufgrund des donnernden Lärms nicht einschlafen. Um endlich seine Nachtruhe zu bekommen - musste er doch um 5:30 Uhr zur Frühschicht - rief Herr Rund die Polizei an und beschwerte sich über den fortdauernden Lärm.

Die kurze Zeit später am Altenstift eintreffende Streife fühlte sich ausserstande Ruhe in die Gesellschaft zu bringen und forderte eine volle Einsatzbereitschaft an. Als diese unter viel Tatütata und Blaulicht vor dem Altenstift ankam, meinte Oppa Kleinschnitt Aliens zu erkennen. Vollkommen im Alienrausch rief er die anderen Stiftbewohner und die Feuerwehr zur Hilfe. Oberbrandmeister Rauch schnappte sich die Schaumkanone um die Aliengefahr abzuwehren. Durch den Einsatz massiven Löschschaums, der die Stufen zum Eingang des Altenstifts sofort spiegelglatt werden ließ, fanden sich die Beamten der Einsatzbereitschaft, die gerade die obere Stufe entern wollten, direkt am Fusse der Treppe in einem riesigen Menschenknäuel wieder.

Bild: Polizistenknäuel an Löschschaum!
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Nur etwa 10 Polizisten gelang der Einstieg ins Altenstift durch ein offenes Fenster im Hof. Mit grosser Mühe konnten sie das Konzert abbrechen und die Senioren zur Ruhe bringen. Nachdem die Senioren auf die Zimmer gebracht wurden in denen aber die Fete munter in kleinerem Rahmen weiterging, wurden die Feuerwehrmänner zurück in die Wache gebracht und bis zum nächsten Morgen zur Ausnüchterung im Schlauchkeller eingeschlossen. Damit endete der nächtliche Polizeieinsatz.

Die morgens um 5:30 Uhr zur Arbeit kommende Putztruppe des Stiftes wollte ob des Tohuwabohus im Speisesaal Ihren Augen nicht trauen. Die Aufräumaktion, bei der die vom Löschschaum weichgewordenen Marzipanplätzchen und die Reste der Bowle durch die Toilette entsorgt wurden, vernichtete alle veräterischen Spuren der Senioren. Keiner, selbst der hinzugezogene Kriminalkommissar Such nicht, konnte sich später einen Reim auf die Vorgänge machen. Nur die 150 Ratten, die in der Kanalisation des Altenstiftes lebten, hatten noch einige tolle Tage.
Zum allgemeinen Wecken gegen 7:00 Uhr stellten die Schwestern und Pfleger fest, das keiner auf seinem Zimmer - dafür aber bunt gemischt in den Betten anderer Zimmer lagen. Heimleiter auf der Lauer schickte ein Dankesgebet zum Himmel, das die weiblichen Heimbewohner schon lange in der Menopause waren.

Der eilig angereiste Stiftungsaufsichtsrat stellte nachmittags die noch vollkommen verkaterten Senioren zur Rede. Die Senioren beschwerten sich sofort lautstark über die Zustände im Stift. Kasernenton, Gängelei und Verbote wurden von den Senioren aufgezählt - man könne selbst nichts entscheiden und der alle zwei Monate stattfindende 'Mensch ärgere dich nicht' Abend reisse auch nichts aus dem Feuer. Der Aufsichtsrat stellte Stiftsleiter auf der Lauer zur Rede. Dieser musste die Vorwürfe mit hängenden Schultern eingestehen.
Zur Zerstreuung der Senioren wurden folgende Sofortmaßnahmen beschlossen: Wöchentlicher Strickkurs der Seniorinnen mit Omma Wollbecke und ein Koch- und Backkurs für alle mit der ehemaligen Sterneköchin Omma Mehlberg im Zweiwochenrythmus. Die männlichen Senioren bestanden auf einem wöchentlichen Skatabend. Die Heimleitung gestattete jeden ersten und dritten Freitag im Monat eine 60er Jahre Oldie Tanzveranstaltung, die Oppa Plattenberg mit seinen 600 Stück 45er Vinyl 60er Jahre Beatplatten und zwei Plattenspielern als DJ bestreiten wollte. Beibehalten werden sollten die Oster- und Weihnachts- und Sylvesterfeier. Selbst Heimleiter auf der Lauer erklärte sich bereit, ab und zu mal einen Karaokeabend zu gestalten wofür er fünfminütigen Applaus erntete.
Nur die Forderung der männlichen Senioren nach einem Kurs für die Seniorinnen 'Poledance mit Schwester Maria' wurde vom Aufsichtsrat vehement abgelehnt.
Der hinzugeeilte und nun der Versammlung beiwohnende Reporter des Altenbecker Tageblattes Harry Hürsch witterte eine Topstory und schrieb mit allerlei Halbwissen und blühender Fantasie die oben genannte reisserische Schlagzeile und den dazugehörigen rufmordenden Artikel - der aber, aufgrund eines massiven Einspruchs von Polizei, Feuerwehr und Heimleitung sowie Androhung gerichtlicher Schritte, Tags darauf widerufen werden musste.

Das danach heimlich zusammengerufene Festkomitee der Senioren beurteilte die Weihnachtsfeier als vollen Erfolg und beschloss, etwas ähnliches im nächsten Jahr zu wiederholen, waren doch die bei den Stiftsbewohnern vorhandenen Wehwehchen wie durch ein Wunder fast alle bis auf ein Minimum verschwunden - dem Marzipan sei Dank?

Zur drei Tage später stattfindenden Weiterfahrt des Marzipanzuges erschienen die Seniorinnen und Senioren des Stiftes und spendeten bei der Abfahrt des Zuges tosenden Applaus. Einige trugen Transparente mit den Aufschriften: Nie mehr 18 - lieber Marzipan, von innen jung durch Marzipan, Marzipan forever und give us Marzipan.

Bild: Die Senioren vor der Abfahrt des Zuges.
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Nach dem Achtungspfiff der Lok und der anschliessenden Abfahrt des Zuges..........

Bilder: Die Abfahrt des Zuges.
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.........stimmten die Stiftsbewohner nochmals die Hymmne 'mit Marzipan von innen jung' an und zogen singend unter den verdutzten Blicken des Bahnpersonals zurück zum Stift. Nachfolgend ein Auszug des Liedertextes:

Is die Prostata im Eimer
und die Augen nicht mehr klar
und da is ein kahler Fleck
wo deine Haare früher war'n
hauptsache Du bleibs'
mit Marzipan
von innen jung

von innen juuung, von innen juuhuuhung
hauptsache Du bleibs'
mit Marzipan
von innen jung

Zum Ende eine Anmerkung der Redaktion:
Wie heisst es doch so schön im Märchen - .... und wenn Sie nicht gestorben sind, dann rocken sie (mit Marzipan natürlich!) noch heute!

nun noch ein paar Outtakes:
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Ich hoffe, Euch hat meine kleine Story gefallen. Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby.
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild

PS.: Tappfuhler entfernt!
Zuletzt geändert von Claus B am Mi 26. Dez 2018, 23:17, insgesamt 4-mal geändert.
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#163

Beitrag von Heinrich Hanke » Mi 19. Dez 2018, 17:49

Köstlich (die Geschichte, ich mag kein Marzipan).

Bin gespannt auf mehr.

Viele Grüße in dem Pott
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#164

Beitrag von Schwelleheinz » Mi 19. Dez 2018, 19:03

Hallo Caus,

klasse gemacht :gfm:
Grüße vom Hochrhein,

Hans-Dieter

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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#165

Beitrag von Vorarlberg-Express » Mi 19. Dez 2018, 20:14

Hallo Claus,

toll gemacht deine Story, :gfm: :gfm:

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Viele Grüße und bis bald

Gerhard


Caboose
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#166

Beitrag von Caboose » Mi 19. Dez 2018, 20:23

@ Claus B.

Sachma, was hast´n du genommen?

Ich möcht´auch was von dem Zeuch!

:D

Gruß, Caboose

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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#167

Beitrag von 211064 » Mi 19. Dez 2018, 20:50

Herrlich!

Und mit so viel Liebe zum Detail gestaltet :gfm:
Viele Grüße
Christoph

Bekennender Marzibahner :sabber:

Meine kleine Segmentanlage
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Bü Jägerruh

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trillano
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#168

Beitrag von trillano » Mi 19. Dez 2018, 23:54

Claus,
mannomann, was für eine Story! Da war wohl nicht nur Marzipan im Spiel :D :D
Danke für diese tolle Unterhaltung!
Übrigens haben schon nach den letzten Marzibahnfahrten im Januar 2018 Demonstrationen gegen den übermäßigen Verzehr dieser Süßspeisen stattgefunden! Und das in Sanderland direkt am Vereinsheim der Marzibahner! Es wurde darüber berichtet.
Bild
Bis bald wieder!
"Marzipan for ever" :hearts:
Mit besten Grüßen
Alexander


Über Gegenbesuche in Sanderland und Kommentare freue ich mich!
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#169

Beitrag von Mausebär » Do 20. Dez 2018, 00:16

Was ne geile Story :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Super gemacht und ausgedacht Claus

Danke für die tolle Geschichte - Du solltest Autor werden :)

Viele Grüße

Holger
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#170

Beitrag von greg » Do 20. Dez 2018, 08:00

Hammer! Hanf, Schnaps und Marzipan - ich melde mich schonmal in diesem Altenheim an. :mrgreen:
Tolle Geschichte! :gfm:

Adventliche Grüße
gregor 8)
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#171

Beitrag von Jürgen » Do 20. Dez 2018, 09:06

Hallo Claus,

herzlichen Dank für deinen "Bericht". Ich habe vor Lachen fast in die Hose gemacht, aber meine Seniorenwindel hat mich gerettet. :fool:

Jetzt verstehe ich auch, weshalb mich meine Frau immer mit Marzipankartoffeln versorgt. Diese sind immer mit einem rotbraunen Pulver umhüllt. Sie bahauptet, das sei Kakao ...

Egal, mir geht es jedenfalls gut damit ... :sabber:

Grüße
Jürgen
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#172

Beitrag von Skriptum » Do 20. Dez 2018, 09:57

:mrgreen: :mrgreen: 8) so stelle ich mir das Altenheim gerne vor, auch wenn ich noch 36Jare bis zur Rente habe.

Einfach herrlich!

Gruß
Tobias.
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Tobias

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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#173

Beitrag von Claus B » So 23. Dez 2018, 19:37

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Vielen Dank an alle, die meine Weihnachtsmarzipanstory gelesen haben - egal ob Sie hier einen Kommentar geschrieben haben, ein 'Danke' unter meine Story gesetzt haben oder auch nur mitgelesen zu haben. Leider bin ich z.Zt. nicht zu Hause. Ich habe zwar meinen Läppi mit aber nur eingeschränkt WLan. Ich versuche einfach mal eine Antwort.
.....Tach Post !

@ Heinrich Hanke - Hallo Heinrich, :welcome: in Essen Altenbeck. Danke das Dir meine Story gefallen hat - aber schade das Du kein Marzipan magst. Grüße nach Idstein.

@ Schwelleheinz - Hallo Hans-Dieter, :welcome: in Essen Altenbeck. Nochmals danke für die Umleitungsgenehmigung des Marzipanzuges aus Säckingen. :D Grüße nach Baden.

@ Vorarlberg Express - Hallo Gehrhard, :welcome: in Essen Altenbeck. Danke für Dein Lob. Grüße nach Oberschwaben.

@ Caboose - Hallo Caboose, :welcome: in Essen Altenbeck. Du fragst was ich genommen habe? Das Zeug ist auf einem Bild zu sehen und nennt sich 'EDEL MARZIPAN' und ist bei jedem örtlichen Lebensmittelmarkt zu bekommen. Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Tip weiterhelfen. 8) Grüße in die Gegend von Hameln.

@ 211064 - Hallo Christoph, danke für Dein Lob. Nachdem ich im Sanderlandthread gelesen habe das Alpen wegen einer Brückenbaustelle ausfällt, konnte ich mir nicht verkneifen das in meine Geschichte einzubauen. Grüße in den Raum Bonn.

@ trillano - Hallo Alexander, danke für Dein Lob und die Aufklärung bezüglich der Marzipantransportkampange. Grüße nach Herbolzheim.

@ mausebär - Hallo Holger, danke für Dein Lob. Ich habe in einem Parallelforum schon mal Geschichten geschrieben und die Links hier eingestellt. Als der Freddy aus Witten diese gelesen hatte, schrieb er weiter vorne "Ich wusste gar nicht was man aus einem Brett mit ein paar Gleisen für Geschichten holen kann". Grüße nach Polkritz.

@ greg - Hallo Gregor, danke für Dein Lob. Ich habe für die Marzipanstory direkt den Legokasten meines Neffen geplündert. :D Grüße in die Südpfalz.

@ Jürgen - Hallo Jürgen, :welcome: in Essen Altenbeck. Seniorenwindeln können wirklich nützlich sein! Übrigens behauptet meine Frau auch, das das Zeug um Marzipankartoffen lediglich Kakao ist. Grüße nach Karlruhe.

@ Skriptum - Hallo Tobias, danke für Dein Lob. Ich würde mir so ein Altenheim auch wünschen. Grüße nach Hilden.

@ E17 und fbstr - Danke für Eure Likes.

@ alle die hier gelesen haben - ich hoffe, das ich Euch etwas Spass vermitteln konnte.

Na, dann hat es sich doch gelohnt das ich früher mal ein paar Satiremagazine gelesen habe. Hoffentlich fällt mir für die nächste Marzipantransportrunde wieder was ein.

Zum Schluss noch ein Outtake aus meiner Marzipanstory
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...und damit sich alle unter den in der Marzipanstory genannten Liedern etwas vorstellen können hänge ich ein paar Links nach Youtube an.

Hazy Osterwald Sextett:

Konjunktur Cha Cha Cha
https://www.youtube.com/watch?v=pjacOmKDJ80

Kriminal Tango
https://www.youtube.com/watch?v=woJPE1VCDn0

Herbert Knebel und sein Affentheater:

SMS anne Welt
https://www.youtube.com/watch?v=D9Z00-CynaY

Fahrende Musikanten - auf'm Heimweg zu schnell
https://www.youtube.com/watch?v=YsZYGDRTjLc

Von innen Jung (ab Minute 33:50) leider schlechter Ton
https://www.youtube.com/watch?v=mNPpJR12eXk

Rauch ausse Wohnung
https://www.youtube.com/watch?v=iJElLum6naw

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Zuletzt geändert von Claus B am Sa 11. Mai 2019, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#174

Beitrag von Djian » Mo 24. Dez 2018, 11:48

Moin Claus,

sehr abgefahrene Geschichte, hab' ich mir eben mit 'nem 200g Nideregger Marzipanbrot gegeben. Dat knallt dann richtich!!!

Es braucht schon sehr viel Hirnschmalz und eine geschickte Hand um diese Geschichte nicht nur zu schreiben sondern auch noch entsprechend zu bebildern. Bei deinem Löschschaum habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was das ist, bis dann im Making-off die Auflösung kam. Wer in Essen-Altenbeck heute mit 'nem 3-Tage-Bart rumläuft war nicht dabei gewesen :mrgreen: Hach, das war endlich mal was Besinnliches zur Weihnachtszeit, alle sind am Ende zufrieden, keiner ist genervt.

Und jenseits der Geschichte: deine gealterte 50er und die Schwerlastwagen sind dir perfekt gelungen!

Schöne Grüße aus Ostholstein und frohes Fest!
Matthias
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Re: Essen Altenbeck - 19.12. die Marzipanstory: Anarchie im Altenheim!

#175

Beitrag von Heinrich Hanke » Mo 24. Dez 2018, 15:13

Claus B hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 19:37
@ Heinrich Hanke - Hallo Heinrich, :welcome: in Essen Altenbeck. Danke das Dir meine Story gefallen hat - aber schade das Du kein Marzipan magst. Grüße nach Idstein.
Sei doch froh, bleibt mehr Marzipan für Dich übrig.

Schöne Weihnachtstage
Heinrich
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