Projekt: Kellertal Modulanlage

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!
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homo mibanicus
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#26

Beitrag von homo mibanicus » So 17. Sep 2017, 17:00

Hallo Manuel,

Deine Modulen sehen sehr gut aus. Das Bahnhof Kellertal ist wirklich schön :gfm: :gfm:
Viele Grüsse aus Holland,
Harry

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TTFux
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#27

Beitrag von TTFux » So 17. Sep 2017, 17:51

Hallo Manuel,

dein Stellwerk ist ja super geworden!! Habe es mir fast so ähnlich vorgestellt, aber dass das so schnell geht bei mir, damit habe ich nicht gerechnet! :bigeek:
Fertig werden!
Erik

Ab sofort könnt Ihr :arrow: Hier mein Treiben im sächsischen Beobachten
(Modulbau, DR, Ep.3/4, Nebenbahn, digital, z21, TT, 1:120)

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#28

Beitrag von volvospeed » So 17. Sep 2017, 20:50

Hallo zusammen,

freut mich das es Euch gefällt, bis dato war es auch ganz schöner Aufwand aus der alten Basis was zu machen.

Ein paar Kleingikeiten kann ich heute zeigen.

Das erste Einfahrsignal steht und funktioniert bereits. Hier hab ich ein Fleischmann Signal verwendet und auf Servo Antrieb umgebaut.

Bild

An der Brücke ging es ein wenig weiter. Die Brücke selbst ist nun vollständig mit Bohlen gefertigt aus knapp 200 Streichhölzer belegt. Für Bahnbedienstete gibt es links und rechts auch noch kleine Stufen, die ebenfalls aus Holz sind. Geländer werden erst ziemlich zum Schluß montiert. Wäre ja schade wenn ich sie beim Bau abreissen würde.

Bild

Hier mal meine alte 270er auf der Brücke. Die Brücke selbst wird nun auch noch farblich geändert und patiniert.

Bild

Die spätere Dorfstrasse habe ich diesesmal aus Porzelanteile gemacht. Sie wurden von einem Kollegen gegossen. Etwas schwierig ist es bei den Teile sie wirklich sauber aneinanderzureihen. Am besten gelingt das, wenn man sie ähnlich wie Fliessen isn "Speis" legt. In meinem Fall hab ich wieder Decofill außen genommen.

Bild

In den Fugen habe ich den Gip mit einem feuchten Finger eingerieben. 100% bekommt man die Fuge nicht weg. Die Platten hab ich dann insgesamt mit 8 Farbtönen nachbehandelt.

Bild
Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#29

Beitrag von welztalbahn » Di 19. Sep 2017, 04:53

Das Bahnhofsgebaeude ist ganz grosse Klasse. Die Styrodurmethode an den Bahnsteigen passt gut, auch der Uebergang zum Plastikbahnsteig.
Das Streichholzbrueckendeck hat was. In der Nahaufnahme etwas grob, aber mit V36 kommt die Wirkung gut rueber. Gefaellt mir.

Bin mal gespannt wie es weiter geht mit den alten / neuen Modulkaesten.

Bernhard
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#30

Beitrag von volvospeed » Mi 20. Sep 2017, 16:13

@Bernhard

Vielen Dank. Leider geht es nur relativ zögerlich vorwärts.

@all

Hallo zusammen,

um die Teile auch als Heimanlage benutzen zu können, habe ich die Planung mal weiter ausgebaut.

Für den Heimbetrieb würde ich das Kopfendteil links benötigen, sowie ein 90 Grad Modul und ein Fiddleyard ergänzen. Mit letzteren beiden Teile, wäre das Ganze auch als Heimanlage Ganzjährig nutzbar. Das Eckteil, würde ich auch so ausführen, das es quasi ein Übergangsteil von Segment auf Fremo ist und das FY wieder als reines Fremo Modul. Man weiß ja nie vielleicht kann man das ja auf irgendeiner Ausstellung gebrauchen. Außerdem wäre es dann möglich, das Teil auch auf der anderen Bahnhofsteil, in Verbindung mit dem dortigen Übergangsteil zu verwenden. Die 2 Verlängerungen, sowie die beiden Segment/Fremoübergangsteile könnte man dann platzsparend, sogar unter der aufgebauten Anlage lagern.

In Verbindung mit dem FY, wäre der Bahnhof eine komplett eigenständige Anlage mit schönen Rangiermöglichkeiten. Möglich wären dann 1,oder 2 Personenzüge und je nach dem eben 2-3 Güterzüge, oder aber PMG, oder GMP.

Auf dem Eckteil an der Bahnhofsseite könnte man mittels einem Tunneleingang, oder eventuell auch Straßenbrücke, den Übergang zum FY kaschieren. Der Rest des Eckteils bleibt zwecks Zugangsmöglichkeiten unbebaut.

In der Konfiguration wäre die Anlage ca. 3,50m x ca 2,10m und damit passend für mein Büro.

Die gelb eingezeichnenten Striche wären die Module / Segmentkanten

Bild

Hier im Vergleich, die längste Version, zu Ausstellungszwecke und Fremo Veranstaltungen.

Maße: 6,00m x 0,50 / 0,60m

Bild

Im Moment befinden sich folgende Teile bereits im Bau. Im Prinzip die Basisteile

Bild
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#31

Beitrag von volvospeed » Do 21. Sep 2017, 13:45

Hallo zusammen,

im Moment beschäftige ich mich mit dem Bauen von Zubehör. Bei diesem Projekt geht es mir auch darum, so Kostengünstig wie möglich zu bauen, d.h. entweder selbst bauen, oder aber gebrauchte Sachen aufwerten.

Weichengrenzzeichen gibt es fertig von Erbert, bzw. SMF fertig zu kaufen und auf meiner großen Anlage habe ich diese auch verwendet. Nachteil jedoch ist, sie sind so klein das man sie im Schotter kaum erkennt. Beim Fremo geht es allerdings oftmals auch um Rangieren, daher könnten sie ruhig auch etwas sichtbarer sein. Billige und gut Lösung ist da meine neue Methode. Man nehme einfach ein paar ausrangierte 2mm Bananenstecker, entferne das Gehäuse und lackiere die Spitze des Steckers rot und weiß. Etwas filigraner geht es aber auch mit den neueren Märklin Stecker, die wesentlich dünner sind. Leider hatte ich die im Moment nicht gerade die benötigte Anzahl zur Hand. Macht nichts, ich kann sie ja austauschen, da der Schaft die selbe Stärke hat.

Bild

Um sie zu befestigen, muß man lediglich am richtigen Standort ein 2,5mm Loch bohren und die Teile einstecken. Sie halten in der Bohrung auch ohne kleben sehr fest.

Bild

Großaufnahme, für den RF sehr gut sichtbar.

Bild

Die Original Fleischmann Prellböcke, aus dem Profigleis Sortiment, sehen eher etwas gewöhnungsbedürftig von der Farbe, der Bohle und den daran angedeuteten Puffer aus. Die Pufferbohle entfernte ich komplett, lackierte das Gestell selbst in einem hellen Grau. Dannach fertigte ich aus Streichhölzer die Bohlen. Die Sh2 Scheibe entnahm ich von dem Originalteil. Zum Schluß patinierte ich die Prellböcke dezent. Auf Rost verzichtete ich.

Zwischenzeitlich, wurde auch schon geschottert. Diesesmal wollte ich kein Braun, sondern grauer Schotter. Da mein Kollege Fleischmann Profi Gleise verwendet hat, habe ich meinen Schotter ebenfalls angepaßt und Heki 3329 Schotter grau verwendet. Z.t. ist auch Fleischmann Schotter H0/ N untergemischt. Ein weiter Grund ist, das ich bereits ausreichende Menge des Schotters für mein gesamtes Projekt habe.

Bild

Da ich eine Holzverladung bauen möchte benötige ich natürlich auch entsprechendes Material, daher ging ich mal in die Natur und sammelte dort passendes Reisig und Haselnußästchen. Um sie zu trocknen und zu homogenisieren, schnitt ich sie erst mal auf passende Größe und schob sie bei 150 Grad, ca. 20 min in den Ofen. Dannach war das Material schön trocken und eventuell vorhandenes Ungeziefer dürfte bei der Hitze auch abgestorben sein. Dannach heißt es natürlich gründlich Backofen reinigen und lüften ( Ventilator ca 30 min laufen lassen ) . Die selbe Prozedur wende ich bei meiner gesammelten Erde ebenfalls an.

Bild

Dannach plagte ich ca 1,5 Std. lang meine Proxxon Tischkreissäge. Zu dicke Teile, Astverzweigungen werden dabei ausgesondert. Nur die guten Teile werden auf Länge geschnitten. Hier mal ein ganzer Eimer voll

Bild
Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#32

Beitrag von Expat » Do 21. Sep 2017, 22:03

Hallo Manuel,

Ich gebe zu, daß ich anfangs etwas skeptisch war wie du die bestehenden Module ummodeln willst - aber ich kann nur sagen: Das sieht nun alles sehr gefällig aus und ich bin erwartungsfroh, was da noch kommt. :gfm:

Die Idee Bananenstecker als Grenzzeichen zu verwenden ist klasse :!: : Vor allem auch weil die so beim Saubermachen/Absaugen nicht so leicht auf die Verlustliste kommen...

Beste GRüße

Uli
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#33

Beitrag von Skrib » Fr 22. Sep 2017, 07:48

Hallo Manuel,

das sieht ja schon wieder alles sehr gut aus. :D
Die Idee mit den Bananensteckern ist genial. Ich persönlich finde die auch gar nicht zu groß. Klar, verglichen mit dem Original, sind sie wahrscheinlich nicht Maßstäblich aber wenn ich mir das zweite Foto (mit den Waggons) anschaue, passt das vom Gesamteindruck perfekt.

Deine gesammelten Äste sehen auch klasse aus. Ich glaube meine Frau würde mich lynchen wenn ich das bei uns im Backofen machen würde.... :fool: :bigeek:

Bin gespannt wie das bei dir weitergeht

Gruß Torsten

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#34

Beitrag von volvospeed » Fr 22. Sep 2017, 11:12

Hallo zusammen,

vielen Dank Thorsten und Uli. Die Grenzzeichen sind ein schönes Beispiel, nicht immer kommt das was 100% Maßstäblich ist im Modell auch richtig zur Geltung. Die Maßsstäblichen Teile von Erbert, erscheinen je nach Körnung des Schotters einfach zu klein und man sieht sie dann kaum, bis gar nicht. Deswegen sage ich immer, es kommt nicht nur auf Maßsstäblichkeit an, sondern auf den Gesamteindruck.

@Uli
Deine Befürchtungen waren nicht ganz von der Hand zu weisen, den anfänglich wußte ich selbst auch nicht wo die Reise damit mal hin gehen wird und ob ich daraus tatsächlich noch was machen kann. Ich sah damals die Teile und dachte mir zu schade um wegzuwerfen, offenbar erkannte ich etwas Potential an den Kästen. Neubauen kann man immer, aber auf sowas, etwas neues mit Hand und Fuß entstehen zu lassen ist eine Kunst für sich. Durch die bestehenden Maße, Trassen, Löcher und bereits bestehender Landschaftsfragmente muß man sich schon was einfallen lassen. Inzwischen konnte ich auf der Basis ein vernünftiges Anlagenkonzept entwickeln, welches ich nun versuche in die Realität umzusetzten.
Demnächst werde ich sogar mein Büro dementsprechend umbauen, damit ich sie dort auch tatsächlich in der Variation Heimanlage betreiben kann.
Letztlich war es und ist es immer noch, ein riesen Aufwand, um auf den Kasten überhaupt was aufbauen zu können. In der Zeit hätte man die Kasten auch komplett neu bauen können. Wie dem auch sei, ich stellte mich der Herausforderung und gerade letzteres war /ist eine sehr interessante Aufgabe.

@all

es ging wieder etwas weiter.

Nachdem nun die Schienen weitgehenst eingeschottert sind ( außer im Bereich Bahnhofsgebäude und daneben ) konnte es nun weitergehen.
Hier mal meine Schüttbahnsteige mit Steinkanten und dezenten Verwucherungen. Die Schrauben werde ich die Tage aus den Schwellen entfernen und die Befestigungslöcher zuspachteln.

Bild

Bild

Auch oder gerade zwischen den Gütergleisen gibt es hier und da etwas Unkraut

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Vom Bahnhof aus rüber geschaut, kann man nun auch schon das erste fast fertig gestaltete Areal sehen. An diesem Gleis wird hauptsählich Holz verladen. In der Regel handelt es sich um Kurzholz verladefertig, daneben liegt aber auch noch Langholz, das entweder hier vor Ort kurz geschnitten, oder aber eben so direkt verladen wird. Eine V60 bringt gerade 3 Güterwagen für Kurzholz

Bild

Auch wenn hier das Gleis endet, so ist der Beitrag noch lange nicht am Ende. Herr Eder erlaubt uns, das wir uns genauer umschauen dürfen.
Im Hintergrund ist die Grundbegrünung zu erkennen. Büsche und Bäume fehlen derzeit noch gänzlich. Auf den Bildern zu erkennen ist auch, das an manchen Stellen des Schienenprofils noch wenige Sandkörner hängenwo sie eigentlich nicht hingehören, das werde ich nun nach und nach entfernen. Mit bloßem Auge und bei dem schlechten Licht im Wohnzimmer sieht man sie kaum.

Bild

Bei dem Fuchsbagger handelt es sich um das neue Wiking Modell. Im Vergleich zum Kibri Modell fällt er jedoch leider nicht so schön aus und ist eher grob gehalten. Ich hab das Modell modifiziert, in dem ich es neu lackierte, dezente Betriebsspuren inkl. weiterhin entfernte ich den plumpen Gummifaden und ersetzte diesen gegen feine Seilchen. Neben dem Hauptseil, deutete ich auch das Seil zum Heben / Senken des Arms, auf/ab Greifer und Steuerseil an. Auf ein Steuerseil zum heranziehen des Greifers habe ich in dem Fall verzichtet.
Vorteil des Wikingmodells ist jedoch das man den Arm zerlegen und im geklappten Zustand für den Transport hinter einem Lkw andeuten kann, weiterhin liegen dem Modell sogar einige Schleppstangen bei. So lange das Wiking Modell nicht direkt neben einem Kibri Modell steht fällt es auch nicht so auf, das die Proportionen nicht ganz 100% stimmen.

Bild

Fuchsbagger bei der Holzverarbeitung, der Baggerführer ist jedoch gerade mit der Motorsäge beschäftigt. Herr Eder kam gerade auch vorbei um zu schauen, ob die Wagen auch pünktlich angeliefert wurden und wieviel Wagen er noch bestellen muß.

Bild

andere Seite

Im Moment steht das Modell noch hier auf der Seite, eigentlich ist er aber für einen anderen Einsatzort bestimmt, oder aber ich werde mir noch ein weiteres Modell zulegen, denn Füchse kann man nie genug haben. Am Heckteil kann man sogar schon diverse Kampfspuren entdecken.

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weitere Details

das Holz scheint hier schon einige Zeit gelegen zu haben

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Spuren von vorhergehenden Verladungen

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Überall findet man Fahrspuren und Holzreste

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Hier fast der gesamte Holzplatz in der Übersicht

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und hier noch einmal in der Draufsicht

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Im Vergleich, es handelt sich immer noch um das selbe Segment, zuvor sah es mal so aus. Der Umbau hat sich wohl gelohnt.

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Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#35

Beitrag von schmiedi » Fr 22. Sep 2017, 13:34

Hallo Manuel,

Du legst ja eine Wahnsinns-Geschwindigkeit hin, bei mir würde das Jahre dauern und dann wäre ich nicht halb so weit, von der Qualität ganz zu schweigen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass Du aus der Basis wieder etwas Tolles zaubern wird. Dein EG (das ja auch bei mir steht, allerdings vor ca. 30 Jahren gebaut wurde) ist schon ein echter Hingucker geworden. Den Tip mit den Grenzzeichen aus Bananensteckern werde ich mir merken, meine Versuche mit Zahnstochern sind da doch vergleichsweise rustikal geraten. Da steht wohl mal eine Überarbeitung an.

Ich spiele selber mit dem Gedanken, ein paar Module zu bauen, bin aber noch mitten im Entscheidungsprozess. Jedenfalls hast Du mir schon eine Menge Denkanstösse geliefert :)

Jedenfalls bin ich gespannt, was da als nächstes kommt...

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Dieter
Der Zug zur Besichtigungstour "Rund um Steinen":
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#36

Beitrag von welztalbahn » Fr 22. Sep 2017, 17:15

Hallo Manuel,

Der Holzplatz ist super geworden. Ich habe nicht erwartet, dass die ganzen Hoelzer aus dem Eimer so fix und ueberzeugend ihren Platz auf dem Modul finden. Inspirierend.

Eine Frage:
Das Gras zwischen den Gleisen und am Holzplatz sieht unglaublich natuerlich aus. Wie machst Du die Grasbueschel? Sind die Bueschel einzeln gesetzt, oder erst auf dem Modul mit Begrasungsgeraet gepflanzt?

Gruesse,
Bernhard
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#37

Beitrag von volvospeed » Mo 25. Sep 2017, 21:47

Hallo zusammen,

danke für Euere Anerkennung.

@Bernhard
Ich schiesse die Grasbüschel immer an Ort und Stelle, da mir der Kleber unter den fertigen nicht so gefällt. Leider läßt sich das bei vorgeschossenen ( käuflichen ) aber nicht immer vermeiden.

@Dieter
Ja, das kenne ich nur zu gut, hab bestimmt nun auch über 1 Jahr mit mir herumgehaddert. Eigentlich bin ich auch eher der Freund von einer stationären Anlage mit viel Landschaft und vor allem ohne Normengedöns.

Aber, ich muß sagen, ich habe es nicht bereut, im Gegenteil. Eher sollte ich Dich warnen, denn hast Du einmal damit angefangen, ist es wie eine Sucht. Ohne Normen, wenn man mit anderen Spieler spielen möchte klappt es halt nicht. Ist wie beim Mensch ärger dich nicht, da geht es auch nicht ohne Regelwerk. Regelwerk: Maße, Elektronik, System sind ja logisch, es gibt auch andere Normen wo ich sag, ok, als man kann es auch übertrieben.
Ich wollte auch nur 3-4 Module haben, jetzt sind aber schon im Bau und weiß noch nicht wieviel in Planung.

Tip: Bau einfach mal eins, halte Dich an eine Norm, egal ob Du dich nun für Fremo, oder einem anderes System orientierst. Es wird Dir sehr viel Spaß machen und wenn nicht, kannst Du dieses Modul als Übungsmodul, oder Teil zum Fotografieren nutzen. Verloren ist es jedenfalls nicht.

Vorzüge die zu bedenken sind:

- man kann eine Anlage x-beliebig planen und erweitern
- ein Modul / Segment ist überschaubar und kommt so recht schnell zu einem Ergebnis, auch von den Kosten her überschaubar
- man kann mit vielen anderen Mitspielern zusammenspielen, sofern man die Normen hält
- weiterer Vorzug, jedenfalls in meinem Fall, sollte ich irgendwann meine stationäre Anlage warum auch immer abbauen müssen, so habe ich eine schnell aufzubauende weitere Anlage. Ich muß also nicht zwangsweise eine Mobapause machen. Quasi Notfallanlage
- man kann auch einfach mal andere Techniken ausprobieren, die man wiederum an der stationären Anlage ebenfalls gebrauchen kann. Wird der Kasten nichts, ok, dann weg damit, oder man baut ihn neu, was man bei einer stationären Anlage auch nicht wirklich kann, oder meist nur mit sehr viel Aufwand.

@all

Mein erstes Segment habe ich bereits überarbeitet und die blanken Drähte gegen 2,5mm² Kabel ausgetauscht. Die Kabelfarben rot / blau für den Boosterkreislauf sind vorgegeben. Immer dort wo eine Einspeisung erfolgt habe ich 2 fach Lötleisten hingesetzt und das durchgehende Boosterkabel nur im Bereich der Lötleiste soweit abisoliert, das ich die Kabel darauf löten kann. Die Einspeisungen werden ebenfalls dort aufgelötet. Die Lötleiste als solches wird nicht weiter isoliert, um auch im aufgebauten Zustand ggf. messen zu können.

Die Kabel werden ansonsten mittel Kabelbinderpad ( selbstklebend ) und Kabelbinder an Ort und Stelle gehalten. Die Kabel als solches sind nicht stramm, sondern relativ locker verlegt, so sind sie flexibel genug, um sich auch noch ein wenig bewegen zu können.

- Boosterleitungen
- Stromversorgung ( ServoPiloten und LED Beleuchtung )
sowie

- Servoleitungen

sind ,um Störstrahlungen zu vermeiden mind. 3 cm auseinander verlegt. Wo es nicht anders ging, wie bei disen beiden Servos in der Mitte, habe ich spezielle Kabelbrücken gefertigt, so das der Mindestabstand 3 cm eingehalten werden kann. Natürlich könnte man das Ganze jetzt noch pedantisch sauberer verlegen, was aber auch eine Kostenfrage ist, da man dazu noch besseres Material benötigen würde. Irgendwann muß gut sein, das hier ist in meinen Augen mehr als ausreichend.

Bild

Gerade im Bahnhof unterhalb der Segmente benötigt man doch mehrere Steckverbindungen. Als praktisch bei anderen Projekte fand ich die steckbare Lüsterklemme. Solange man hier nicht am Kabel direkt zieht, funktioniert das Bestens. Vorsorglich habe ich links und rechts neben die Steckerleiste noch ein 6x6mm Kanthölzchen angeklebt, um Verpolungen auszuschliessen. So gehen die Stecker nur in einer Richtung und nur in einer gewissen Position zum Einstecken. Der Kabelbaum, der in diese Leiste geht, ist für die Tastensteuerung der ESU Servopiloten zuständig. Zuerst habe ich je Taste 2 Kabel miteinander verdrillt, dannach alle Kabel in einen Schlauch ( leider weiß ich den Namen nicht genau ) eingepackt. Durch das Verdrillen sind die Kabel gegen Störstrahlungen unempfindlicher. Um den Schlauch zu sichern, ist an den Enden jeweils noch 3cm breites Isoband gezogen. Wie man hier am Boosterkabel ( rot /blau ) sehen kann, sind diese nicht ganz stramm, sondern immer mit einer leichten Schlaufe ( Zugsicherungen und Längendehnung ) versehen.

Bild

Damit die Steckverbindungen beim Abbau, oder auch am Ende einer Strecke nicht einfach herumbaumeln, klebte ich noch Wäscheklammern darunter, worin die Kabel fixiert werden können.

Bild
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#38

Beitrag von Schachtelbahner » Mi 27. Sep 2017, 10:51

Hi Manuel.

Ich muss mal meine Kampfspur bei dir hinterlassen.

Die Module werden schön und stimmig, wie bei dir so gewohnt. Mit etwas anderm hättest Du mich sehr enttäuscht. Kritik kann ich keine geben, ich kann keine erkennen und steht mir auch nicht zu. Etwas Anmerken muss ich noch, was aber mehr die weiteren Leser betrifft.

Die kleinen Grasbüschel in der Gleisanlage sind nicht, wie Manuel schreibt Fasern, nein, Manuel hat eine besondere Grassamen Mischung die er ausgesät hat. :lol: Die Saat ist übrigens schön aufgegangen.

Das Backen der Hölzer und auch Erden im Backofen zwecks Desinfetion von kleinen Lebewesen ist nicht Zielführend. Ist der Lagerraum für die Module etwas zu feucht entsteht unweigerlich Schimmel, egal ob man das vorher mit Hitze alles behandelt hat oder nicht. Du hast ja meine Module gesehen, da sind keine kleine Tierchen oder Schimmel drauf, obwohl sehr viel unbehandeltes Naturmaterial drauf ist. Diese, angenommenen, kleinen Lebewesen werden bei mir mit Leim Fixiert. :lol:

Für alle die etwas Interesse für den Modulbau haben sei die Seite des FREMO empfolen: https://www.fremo-net.eu/fremo-startseite/
auch kann jeder uns bei einem Regionaltreffen besuchen und echten Betrieb mitmachen, nur eine Anmeldung ist dazu Notwendig. Wir sehen das nicht abgehoben, auch werden Neulinge nicht wie in den Vereinen schräg angesehen, sondern können sofort voll mitspielen. Bei meinem ersten Treffen wurde ich sofort voll eingebunden obwohl mich keiner kannte, davon war ich voll begeistert. Auf die Seiten in meiner Signatur möchte ich noch hinweisen.

Also bis heute abend.
Grüße von Kurt
dem Schachtelbahner

Nicht vom Leben träumen, sondern Träume erleben.
http://www.fremo-saarlorlux.de/
27 Videos auf meinem Kanal
http://www.youtube.com/results?search_q ... hner&sm=12

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#39

Beitrag von volvospeed » Fr 29. Sep 2017, 10:11

Hallo zusammen,

@Kurt
Vielen Dank für Deine Anerkennung.

@all

nachdem ich mich nun mal über einige Systeme, wie Loconet, EasyNet und XpressNet eingelesen und schlau gemacht habe, gings auch wieder zügig weiter.

Als Komponenten habe ich nun:

- Tams Master Control ( easynet )
- Tams XN-Control ( easynet, xpressnet und Lenz )
- Tams B4 Booster, ( Loconet und Display ), neu dazu gekommen
- 2 Trafos 18Volt / 52VA für Booster und Weichensteuerung, sowie Licht
- 2 Steckertrafos 12 Volt / 1,6 Ampere für Tams Master Control und Tams XN-Control

Die Zentrale, sowie das XN - Control waren bereits vorhanden, daher wollte ich das auch weiter nutzen.

Um meine Module / Segmente betreiben zu können gibt es nun 3 mögliche Varianten.
2 Varianten sind nur für den FREMO Betrieb gedacht und die dritte Variante nur als Standalone Betrieb, z.B. als Heimanlage zu nutzen.

Schematik

In den Segmenten des Bahnhofs werden je Ein-/Ausfahrt und auf beiden Seiten der Elemente Loconet Anschlußbuchsen ( http://www.h0fine.com/shop/product_info ... ucts_id=40 ) für Handregler eingebaut, so das man bequem von allen Seiten, seinen Regler einstöpseln und bedienen kann.

1. Variante im FREMO Betrieb, ohne eigene Boosterversorgung

Booster und Loconet werden durch Fremo Fremdteile gespeist. Nur meine Stromversorgung für die Weichen und Beleuchtung ist notwendig.

Bild

2. Variante im FREMO Betrieb, mit eigener Boosterversorgung
Mein Booster wird mit in die Loconet Leitung eingeschleift und durch eine fremde Zentrale angesteuert. Meine Stromversorgung für Weichen und Beleuchtung ist separat in jedem Fall notwendig.
In der Variante könnte ich nur meine Module, oder aber auch nachfolgende Module mit Boosterstrom mitspeisen.

Bild

3. Variante im Standalone Betrieb ( z.B. als Heimanlage )


Um meine Module / Segmente auch als Heimanlage betreiben zu können, benötige ich neben dem Booster ja auch eine Zentrale. In meinem Fall die Tams Master Control. Leider ist diese Zentrale aber nicht Loconet fähig, sondern verfügt über ein easynet System. Um nun aber an das easynet System z.B. Lenz Handregler LH100, Roco Lokmaus 2, 3 und Multimaus , alle Geräte XpressNet fähig anschliessen zu können wird das XN-Control benötigt. Die Einsteckpanels jedoch verfügen über die selben Stecker und Büchsen wie das XpressNet und können daher auch für den Zweck verwendet werden.

Bild


Soweit zur Theorie, alles klar ??? Hab auch eine Zeit lang gebraucht und da durchzublicken.

Nun aber zum praktischen Teil

Hier mal meine Zentrale und B4 Booster ( der gestern erst mit der Post kam ).
Bevor ich irgendwas gemacht hatte, brachte ich meine MasterControl und auch des XN-Control softwaremäßig auf den neusten Stand.
Den B4-Booster stellte ich, wie für Fremo empfohlen nach dieser Anleitung ein. http://fremodcc.sourceforge.net/booster/b4/index.html
Den Umbau des Booster benötige ich aber nicht, da Tams seit neusten den Booster schon von Werk als "Loconet" Version anbietet.

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Hier der neue Booster von der Rückseite

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und hier das XN-Control Modul

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3 Dinge galt es sich nun zu Überlegen

1. Wie und wo bringe ich den ganzen Kram sinnvoll unter ?
2. Wie kann ich am sinnvollsten ausschließen, das man Loconet und XpressNet vertauschen kann?
3. Transport, ich möchte so wenig wie möglich Aufwand haben.

Da ich noch einen ungenutzten Alukoffer hatte, kam mir sofort die Idee, die Elemente da einzubauen.
Der Versorgungstrafo für die Weichen und Beleuchtung, sowie eine Steckdosenleiste werden immer benötigt, daher müssen die fest in den Koffer eingebaut werden. Weiter kommt dazu der Trafo für den Booster und der Booster selbst. Den Booster brachte ich sinnvollerweise im Grundelement meines Bahnhofs unter, ob er nun gebraucht wird oder nicht, er fliegt nicht irgendwo herum. Der Trafo dazu fand ebenfalls Platz in dem Koffer, außerdem hab ich dann die 220 Volt in der unteren Ebene. Es können keine 4mm Stecker in der Steckdosenleiste eingesteckt werden ( auch wenn sie passen würden ).Die Steckdosenleiste ist von Werk aus auch mit Kinderschutz versehen. Dafür hat sie leider keinen Ein/Ausschalter.

Die Anschlußkabel von den Trafos zu den Segmenten habe ich in Spiralschlauch gewickelt und zwar so wie sie auch im Anschluß je nach Varante sinnvoll sind.

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In der 1. Anschlußvariante( FREMO-Betrieb, ohne eigenen Booster ) wird nur die Stromversorgung gebraucht. Enstprechend wird nur das Kabel vom blauen Trafo an das entsprechende Segment geführt.
Boosterstrom und Loconet, kommen von den Kollegen links und rechts. Als Steckverbindung habe ich da derzeit eine 2er steckbare Lüsterklemme. Auf lange Frist werde ich die aber gegen eine andere Steckverbindung austauschen.

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Bei der 2. Anschlußvariante ( FREMO-Betrieb mit eigenem Booster und einer fremden Zentrale ), wir das Kabel vom roten Trafo benötigt. Das Kabel habe ich ebenfalls speziell angefertigt und in Spiralschlauch eingewickelt. Es beinhaltet die Kabel vom Trafo zum Booster und das Kabel vom Booster zur Gleiseinspeisung. Ich habe also nicht 1000ende Einzelkabel, die man ggf. falsch einstecken könnte, sondern nur die tatsächlich benötigten Kabel mit verwechslungssicheren Verbindungen.

Der Booster selbst ist wie schon erwähnt fest am Grundelement meines Bahnhofs verbaut.

Wird der Booster nicht gebraucht, bleiben die Kabel eben im Koffer. Der Stecker des Trafos wird herausgezogen. Im Notfall, ist aber ein Booster schnell einsatzbereit und immer am Mann. Somit hab ich die Sicherheit, das meine Module immer unter Strom stehen und ich ein oder zwei Nachbarn mitversorgen kann.

Einzig, ein Kabel, um den Booster im Loconet einschleifen zu können muß noch angefertigt und separat im Koffer mitgeführt werden.

In der Variante 1 und 2 kann EasyNet, XpressNet und Loconet niemals vertauscht werden.

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Da ich meine Anlage aber auch als eigenständige Heimanlage, oder auch auf Treffen/ Ausstellungen eigenständig und außerhalb FREMO verwenden möchte, ich aber noch keine Loconet fähige Zentrale habe gibt es als 3. Variante Standalone Betrieb noch folgende Lösung.

Meine Zentrale und das XN-Control montierte ich auf ein separates Brett. Dieses Brett wird nicht im Koffer festmontiert und auch nicht auf FREMO Treffen mitgenommen. Die Kabel für die Stromversorgung sind so zusammengebunden, das man sie in die Steckdosenleiste einstecken kann und trotzdem Ordnung hat. Das XpressNet Kabel vom XN-Control und das CDE Boosterkabel von der Zentrale zum Booster sind ebenfalls in einem Spiralschlauch zusammengefasst.

Möchte ich meine Anlage also im "Standalone" Betrieb einsetzten muß ich das insgesamt 3 Kabelstränge aus de Koffer zum Grundelement des Bahnhofs hochführen und die Stecker entsprechend einstecken. Hierbei ist dann nur zu beachten, das kein Kabel in den Loconetbüchsen des Boosters steckt. Ein Hinweisschild direkt am Booster angebracht wird mich separat nochmals darauf aufmerksam machen, das hier kein Kabel drin stecken darf.

Die Kabel sind lang genug gehalten, so das der gesamte Koffer auf den Boden abgestellt werden kann und es noch genügend Reserve gibt, um ihn auch mal beiseite schieben zu können.
Hier mal im "Standalone" Betrieb voll aufgerüstet. Im Standalone Betrieb steht kein Loconet zur Verfügung ( ich habe ja ach keine Loconetfähige Zentrale ) von daher kann hier auch nichts verwechselt werden und die Einbaubuchsen für die Handregler können für das XpressNet genutzt werden.

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Alles im Blick und alles im Griff
Auf der gegenüberliegenden Seite des Segments gibt es eine weitere Einbaubuchse. So kann man die Handregler auf beiden Seiten einstecken.


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Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#40

Beitrag von volvospeed » So 1. Okt 2017, 22:29

Hallo zusammen,

Vielen Dank für Euer Feedback, ach ne hab ja gar keine bekommen. :lol:

im März soll meine Anlage bereits Premiere feiern. Daher nutze ich im Moment jede freie Minute, denn ich möchte zumindest technisch soweit sein. Heute habe ich damit angefangen, eins der insgesamt drei Teile, die noch dringend fehlen zu bauen. Angefangen habe ich nun mit dem Kopfstück, womit der Bahnhof als Endbahnhof fungieren kann.

Gestern fing ich mit dem Kasten an. Rohbauarbeiten klar, Schienen verlegen, Anschliessen Kabel ordentlich drunter und einigen Probefahrten. Heute gings weiter, mit Fliegengatze spannen, vergipsen, braun und grau grundieren, Schienen schottern. Nun muß das Ganze erstmal ordentlich durchtrocken, um weiter machen zu können.

Leider muß ich die Anlage im Wohnzimmer unter relativ schlechten Lichtverhältnissen bauen, daher bitte ich die Bilderqualität zu entschuldigen.

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So, vom Bahnhof aus gesehen. Rechts angedeutet eine kleine Talmulde, links noch freie Fläche die für Landschaft genutzt wird. Absichtlich möchte ich hier nicht zu viele Gebäude, damit das Ganze nicht so überladen aussieht. Zwischendurch fertigte ich links die Laderampe an. Sie ist auf Basis der Auhagen Rampe entstanden und für meine Zwecke angepaßt. Natürlich auch farblich behandelt. Der PS- Streifen zwischen den Teilen steckt da drin, damit der Schotter, welcher auf dem hinteren Teil gerade mit Haftgrund bearbeitet wurde nicht festgklebt.

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Auch die Rampe ist derzeit noch am Trocknen, Morgen werde ich das überschüssige Material, Erde, Schotter, Dreck noch absaugen, im Moment sieht das noch etwas wild aus. Zwischen der Seitenrampe und dem Gleis wurde nochmals nachgeschottert, etwas Kohle, die beim Verladen herunterfiel und Unkraut drapiert. Der Prellbock war ein alter Fleischmann, den ich farblich behandelte und die Kunststoffbohle gegen Echtholz austauschte.

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So könnte das später einmal aussehen. An der Seitenwand klebt auch noch etwas überschüssiges Material, welches morgen entfernt wird.

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Der Lkw, war übrigens auch mal ein Bierwerbebilligteil. Ich hatte den vor längerer Zeit schon mal angefangen umzubauen, fertig ist er aber immer noch nicht. Der Fahrer und ein Gehilfe entladen den Wagon per Hand und via Förderband auf den Lkw. Spiegel, Nummerschilder und Peilstangen fehlen zumindest noch.

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Der Gehilfe hat sich allerdings gut versteckt.

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Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#41

Beitrag von doncolor » Mo 2. Okt 2017, 12:36

Oh, das schaut echt toll aus! :gfm:
Das Bahnhofsgebäude ist dir super gelungen und auch der rest schaut vielversprechend aus! :)
Hammer finde ich die Idee mit dem "Stellwerk-Pult" ich glaube die werde ich mir mal bei gelegenheit "klauen" :oops:

Viele Grüße

Jens
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#42

Beitrag von FreddyK » Di 3. Okt 2017, 13:16

Hallo Manuel,
jetzt musste ich doch mal schauen wo ich abgekupfert haben sollte! :lol: :lol: :lol:
Unsere Bahnhöfe sehen sich wirklich sehr ähnlich, nur das du schon viel weiter bist! :wink:
Ich werde auf jeden Fall mal ein Lesezeichen setzen.
:gfm:
Viele Grüße aus Witten
Freddy

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#43

Beitrag von volvospeed » Di 3. Okt 2017, 20:48

@Freddy

Naja, soviel weiter nun auch wieder nicht, zumal das sind meine ersten Module überhaupt

Hallo zusammen,

heute habe ich das Kopfteil schon mal mit Begrünung angefangen. Hierzu hab ich mal mein neues Begrasungsgerät Kurt ( vom Schachtelbahner ) ausprobiert. Das Teil funktioniert sehr gut, man kann es nur empfehlen. Die Handhabung mit den Dosen ist gegenüber meinem Teesieb sehr angenehm. Von der Leistung her, kann man auch sehr gut länger als 10mm Fasern schiessen. Mein Prädikat sehr empfehlenswert!

Im hinteren Bereich bin ich noch am Überlegen, vll ein Kornfeld, oder doch eine Muhweide ?! Habt Ihr noch eine Idee ?
Auf jeden Fall kein Gebäude und kein Gleis. Übrigens, das Teil ist nur locker angeschraubt, nicht das jemand denkt der Spalt wäre so riesig

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In der Wartezeit, schnitt ich jede Menge Schienenprofile zurecht und klebte sie neben dem Gleis ein. Hier noch unlackiert

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Da kamen noch ein Schild und ein Plakat dazu. Der Bahnhof wurde mit Beleuchtung versehen, die allerdings noch ein gutes Stück gedimmt werden muß

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Ähhhhh, moment, was ist denn jetzt los, das Brummeln kenn ich doch woher.

Huch da kommt ja eine 212 um die Ecke. Hallo, ich bin noch gar nicht fertig mit den Modulen. Naja, ausgiebige Testfahrten müssen sein.
Sorry, wegen der schlechten Qualität, ich hab im Wohnzimmer bescheidene Lichtverhältnisse

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Oke, schauen wir dem Treiben da mal zu

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Der Bus paßt natürlich nicht ganz in die Epoche und wird dann demnächst mal ausgetauscht.

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Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#44

Beitrag von Skrib » Do 5. Okt 2017, 06:41

Das sieht ja schon wieder richtig gut aus und geht mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit voran.
Ich bin jedes mal wieder Erstaunt wie schnell Du voran kommst und dabei noch so ein Detailreichtum zeigst. Hut ab !
Deinen Stromversorgungskoffer und auch das ganze Steuerpult finde ich klasse. Damit stichts Du doch auf jedem FREMO Treffen raus, oder? ;)

Viele Grüße Torsten

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#45

Beitrag von volvospeed » Do 5. Okt 2017, 18:05

Hallo Torsten,

danke für Deine Anerkennung. Ob ich damit heraussteche oder nicht keine Ahnung, es sind meine ersten Fremo Module und bis dato hab ich nie an sowas teilgenommen. Bis jetzt war ich nur einmal als Besucher bei einem US Fremo Treffen, wobei mich die Leute dort gleich mit eingebunden haben. Hier haste einen Regler und hier Dein Fahrplan, mach mal. Tja und dann stand da ein ca 12m langer Zug den ich fahren sollte.

Was meine gebrauchte Basis angeht, da gabs so einige Pukte die mir nicht gefielen, abgeschaut habe ich bei meinen Vereinskollegen, wie die das so machen und dann kommt halt noch einiges an eigenen Ideen dazu. Erstmal bin ich froh, wenn meine Module / Segmente sich bei dem ersten Treffen im März bewähren, damit wäre ich schon sehr glücklich.
Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#46

Beitrag von amdnator » Do 5. Okt 2017, 23:28

Hi Manuel,

muss wirklich sagen was Du bis jetzt schon aus den Modulen gemacht hast ist schon genial :gfm: , sieht einfach sehr stimmig aus.
Bin gespannt wie es weiter geht.

Gruß

Stefan
Gruß vom Bodensee

Stefan


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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#47

Beitrag von DickerSauerländer » Fr 6. Okt 2017, 08:54

Hallo Manuel,

erstmal RESPEKT! für Deine schön neu gestalteten Module!! :gfm:
Besonders gefällt mir dein Stellwerk und die Möglichkeit, dies unter das Modul zu klappen! Spitzenidee!! :D

Ich bin auch grade beim Bau einer Modul/Segmentanlage und habe schon "Erstkontakt" mit einem FREMO Mitglied hergestellt.
Auch ich habe an solchen Treffen noch nicht teilgenommen, werde das aber in naher Zukunft nachholen.

Nach meiner Diskussion mit dem Kollegen und dem Studium der FREMO-Norm musste ich meine Planung nochmals überarbeiten, denn:

1. FREMO verlangt einen Mindestradius von 2000mm - auch in Weichen!!

Damit kannst Du z.Zt. nur zwei Hersteller von Weichen nutzen, entweder die EW5 von Tillig oder die maßstäblichen Weinert Weichen in 1:9 oder 1:6,6.
Diese Weichen sind knapp 30cm lang, sodass die Ein- und Ausfahrt seeehr viel Platz benötigt. Daher plane ich auch einen Kopfbahnhof, um eine Weichenstrasse zu sparen. Dann komme ich knapp mit 4x 1m Segmenten aus.

2. FREMO verlangt in Bahnhofsgleisen eine Mindestlänge von "32 Achsen", d.h. entweder 16 Zweiachser oder 8 Vierachser.

Rechnerisch ergäbe das 8x30cm=240cm - entsprechend 200m Nutzlänge.
Ich weiss auch noch nicht ganz, wie ich das interpretieren soll, aber das soll wohl die Mindestlänge bei verkürzt dargestellen Bahnhöfen sein.
Ein Länderbahn-Bahnhof kann ja auch maßstäblich wesentlich kürzer sein, denn der Bahnsteig muss ja nur so lang sein, wie der längste im Regelverkehr haltende Zug.
Ich behelfe mir hier insofern, als dass ich ein "Zwischensegment" von 1m Lännge mit geraden Bahnsteiggleisen einbauen kann, um den Bahnhof zu verlängern.
Dies kann ich im Keller oder der Wohnung zwar wg. Platzmangel nicht aufstellen, aber bei Treffen würde ich so die vorgegebene Norm einhalten.
Im Spielbetrieb im Keller haben meine Gleise dann eben nur Nutzlänge von 100 bis 150cm.

3. Kurvenmodule mit Rmin 2000mm und 22,5°

Kann ich im Keller oder der Wohnung auch nicht aufstellen, da ein Halbkreis dann 5m (4m Durchmesser + Kopfbreite von 50cm) hätte.

4. Abzweigmodule für Nebenstrecke?

Da ich einen Kopfbahnhof bauen möchte, brauche ich auch ein Abzweigmodul, damit es im FREMO Arrangement auch eingeplant werden kann.
Somit müsste ich als Module eine komplette Stichstrecke mit Endbahnhof bauen, damit das Ganze sinnvoll ist.


Ich hoffe, ich habe Dir nicht zu viele "Kompliziertheiten" und Problemchen mit meiner Lesart der FREMO Norm genannt.
Es waren nur meine Gedanken zum Modulbau, welche Du vielleicht auch berücksichtigen kannst/willst/solltest
Wie auch immer :-)

Viele Grüße,
Markus
Motto: "Erstmal einen fahren lassen!"

Meine derzeitige Anlage: https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 8#p1703808

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#48

Beitrag von volvospeed » Fr 6. Okt 2017, 09:53

Hallo Markus,

es sind in der Tat einige Kompliziertheiten zu beachten, allerdings baue ich derzeit noch keine Kurvenmodule, erstmal sollen meine Grundelemente fertig werden. Eine Verlängerung ist geplant, allerdings bin ich noch nicht in diesem Stadium. Ich glaube einige der Anforderungen treffen auf die Hauptbahn, nicht aber auf die Nebenbahn zu, zumindest hab ich von meinen Kollegen nichts gegenteiliges gehört. Mein Bahnhof ist für die Nebenbahn gedacht.

zu1.
Meine Weichen sind nun fest verbaut, da werde ich nun nichts mehr ändern. Mir sind aber auch einige Module bekannt, da wurden sogar Fleischmann Profi, wie auch Modellgleise Weichen eingebaut und soweit ich weiß, wurde da auch nichts dagegen gesagt. Im Vergleich zu den Weichen sind meine Piko A Gleis Weichen harmlos dagegen.

zu2.
ist in Planung und wird Anfang nächstes Jahr umgesetzt, so werde ich auch auf ca. 2,40m NL kommen

zu3.
ist derzeit für mich noch kein akutes Thema und wenn wird erst ein Kurvenmodul für den Heimeinsatz gebaut und dann Kurvenmodule, wobei ich hier auch 2m Radius anstrebe

zu4.
Mein Bahnhof ist so konzepiert, das man ihn als Kopf-,oder Durchgangsbahnhof nutzen kann. Weitere Streckenmodule sind vor Fertigstellung des Bahnhofs nicht vorgesehen.


Hallo Stefan altes Haus,

freut mich das zu hören.
Mfg Manuel

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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#49

Beitrag von Am Bahndamm » Fr 6. Okt 2017, 13:18

Hallo Manuel,

ich habe gerade mal deinen Tröd durchstöbert. Dein Segment Umbau hat sich auf jeden Fall gelohnt. Deine Holzverladestelle finde ich super umgesetzt. Auch das Bahnhofsgebäude mit Schuppen weis zu gefallen.
Sind die Servos auch für die Weichen eingesetzt. Wenn ja, welche Erfahrung hast du damit.
Ich beabsichtige nämlich in Zukunft meine Weichen mittels Servos zu schalten.

Grüße
Matthias
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Re: Projekt: Kellertal Modulanlage

#50

Beitrag von volvospeed » Fr 6. Okt 2017, 19:16

Hallo Matthias,

Ja, Weichen und Signale werden mittels Servos bewegt. Dabei nutze ich Esu Originalservos, einfach weil alles benötigte schon dabei ist und sie störungsfrei laufen. Die Esu Servo Switch, benutze ich dabei rein analog, über Taster. Hier lasse ich mir alle Möglichkeiten offen.

Die Servos werden nur bei Befehl angeschaltet und nach Erreichen der Endstellung wieder ausgeschaltet.

Auf meiner stationären Bahn, werden sie per Software angesteuert, und auch hier seit über 5 Jahren in dieser Kombination sehr zuverlässig.
Mfg Manuel

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