IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!
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jowiad
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ausstellung in Haag

#201

Beitrag von jowiad » Do 3. Jan 2019, 17:11

IHMB-Ausstellung am 2. Advent 2018 – Teil 2: Die eingleisige Nebenstrecke

Grüßt' Euch zusammen!

Dir, Alois, als Threadersteller, allen hier Postenden und auch allen stillen Mitlesern noch alles Gute für 2019, Glück, Gesundheit, Erfolg und ganz besonders immer viel Spaß an der MoBa! :prost: :clap: :prost:

Hier nun also der zweite Teil des Spaziergangs entlang unseres Arrangements im Rahmen der Weihnachtsausstellung der IHMB e.V. 2018 (Teil 1 siehe S. 8, Post #192 in diesem Thread): die eingleisige Nebenstrecke.

Beginnen wir unsere kleine Wanderung wieder im Schattenbahnhof.

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Bild 1: Schubsenhofen von 'Chef' Alois als Schattenbahnhof.

Der Schattenbahnhof ist kombiniert mit ...

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Bild 2: … der Haltestelle Wippingen von Lothar (den zugehörigen Thread siehe hier: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=172&t=163575 ), die ihre 'Haager Premiere' feierte.

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Bild 3: Das 'Empfangsgebäude'. Übrigens: wie vorstehend angeführtem Thread entnommen werden kann ist Lothar dabei das Haltestellenmodul zu überarbeiten. Das ist auch die Erklärung, warum das Gebäude gerade eine leicht schwebende Tendenz zeigt.

Verlieren wir nebenbei den Verkehr auf der Strecke nicht aus dem Auge.

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Bild 4: Was hier in Konkurrenz zur Mine Schwarzenberg verladen wurde, haben wir bereits gesehen (vgl. hier im Faden S. 8, Post #199).

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Bild 5: Kurz darauf verließ ein recht minimalistischer, aber für die Holledau alles andere als untypisch kurzer Wendezug den Haltepunkt. Siehe dazu etwa auch hier, auf der von Alois betriebenen Homepage der IHMB http://www.bockerl.de/bf_wolbf.htm (bitte nach unten scrollen) zum ehemaligen 'Wolnzach-Pendler' zwischen Wolnzach Bahnhof (heute: Rohrbach a.d. Ilm) und Wolnzach Markt, bestehend aus einer Köf II und einem Bi 85783 Mü.

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Bild 6: Unmittelbar nach der Haltestelle führt ein Fußwegübergang über das Gleis (Tom) und …

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Bild 7: … anschließend folgt ein Wiesenstückl (Toni);

dazu ein paar Details:

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Bild 8: Mutter und Tochter auf dem Schlepper,

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Bild 9: ländliches Stilleben und

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Bild 10: Kühe auf der Weide.

Ja - wer hat uns denn da bei unserem Spaziergang auf dem Wiesenstückl eingeholt? :bigeek:

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Bild 11: Eine offensichtlich wieder wie neu hergerichtete Pt 3/5 H! :D Eine Museumsbahnfahrt? :idea:

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Bild 12: Und dieselbe Maschine kurz darauf auf den Modulen der Jugendgruppe.

Setzen wir den Spaziergang fort.

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Bild 13: Zwei der insgesamt fünf im Arrangement integrierten Module der Jugendgruppe.

Als nächstes erreichen wir gleichzeitig mit der Pt 3/5 H …

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Bild 14: … den Originalnachbau des Kohlhuberdenkmals, das der Erinnerung an das erste Todesopfer der Bockerlstrecke, dem Landwirt Silvester Kohlhuber, gewidmet ist.

Gleich darauf, die Pt 3/5 H ist uns mittlerweile enteilt :cry: , stehen wir ...

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Bild 15: … an der Einfahrt des Originalnachbaus der Haltestelle Attenkirchen von Jürgen.

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Bild 16: Auf dem Schüttbahnsteig warten Fahrgäste auf einen Zug. Warten wir gemeinsam mit ihnen auf das, was kommt, und nutzen wir die Zeit, uns ein paar Details des Bahnhofs anzusehen.

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Bild 17: Blick zurück auf Lagerschuppen und Prellbock.

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Bild 18: Das Agenturgebäude der Haltestelle (selbstverständlich alles auf den Bruchteil eines Millimeters exakt nachgebaut) von der Gleisseite …

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Bild 19: … und von der Straßenseite aus, während gerade ein Güterzug eingetroffen ist – auf den warten die Fahrgäste sicher nicht!

Möglicherweise warten ja diese 'Passagiere' unfreiwillig auf den Güterzug:

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Bild 20: Viehverladung in Attenkirchen.

Die Gattin des Betreibers der Agentur kümmert das Schicksal der Kühe offensichtlich nicht …

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Bild 21: … sie putzt, ungerührt vom laut protestierenden Muhen, lieber weiter die Fenster.

Die Ankunft des von den Personen auf dem Bahnsteig erwarteten Zuges verzögert sich offensichtlich noch etwas (wir fahren nach Fahrplan und beherrschen die Kunst der Verspätung ähnlich gut wie die Bahn in 1:1 :fool: ) und wir nutzen die Minuten, um eine Blick auf eine Besonderheit des Gleisbaus in Attenkirchen zu riskieren.

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Bild 22: Gleisoberbau in Attenkirchen.

Der hier gezeigte Nachbau des Gleisoberbaus atmet gleichsam ein Stück der Geschichte unserer Strecke und steht gleichzeitig ein bisschen für unsere Philosophie des 'Originalnachbaus'. Zwischen 1935 und 1942 wurde die Strecke komplett überarbeitet, wobei der Reichsbahnoberbau K Einzug hielt, erkennbar an den 9-m-Gleisjochen mit Doppelschwellen, was den 'harten Stoß' der Schienenenden auf den Doppelschwellen bedeutet (im Bild oben). Im Gegensatz dazu wurden für das deutlich geringerer Belastung ausgesetzte Ladegleis 'altbrauchbare' 6-m-Gleisjoche der – mittlerweile ehemaligen – Königlichen Bayerischen Staatseisenbahnen weiterverwendet. Diese Joche bestehen aus 6 m langen Schienen auf 7 Querschwellen, die in ihrer Anordnung einem bestimmten Rhythmus folgen: beispielsweise am Schienenstoß liegt die letzte Schwelle des einen Jochs so dicht neben der ersten Schwelle des nachfolgenden Jochs, daß der Kies bzw. Schotter dazwischen gerade noch gestopft werden konnte. Der Schienenstoß befindet sich zwischen den beiden dicht beieinander liegenden Schwellen und wird als 'schwebender Stoß' bezeichnet.

Doch zurück zur Strecke. Hier wird gerade die Frage geklärt, worauf die Leute am Bahnsteig warteten:

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Bild 23: Ein Personenzug bestehend aus BR 64 335 und zwei Mitteleinstiegswagen am Haken hält mit quietschenden Bremsen kurz vor dem Gleisübergang in Attenkirchen an.

Der Personenzug wird in wenigen Minuten Attenkirchen verlassen, machen wir das auch.

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Bild 24: Unmittelbar nach der letzten Weiche weidet der alte Kraut'n-Sepp die Schafe der Attenkirchener Landwirte.

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Bild 25: Sein bestens ausgebildeter Hütehund sorgt dafür, daß sich ein paar Schafe nicht zu weit von der Herde entfernen – und auch nicht zu nahe an die Gleise kommen.

Hier schlagen wir uns nach links in die Büsche. Die BR 64 wird, nachdem sie Attenkirchen verlassen hat, einer langgezogenen, weiten Linkskurve folgen. Vielleicht schaffen wir es ja, durch unsere Abzweigung so viel Weg abzukürzen, daß wir noch ein paar schöne Blicke auf den Personenzug erhaschen können. :wink:

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Bild 26: Geschafft! Da kommt sie um die Ecke.

Wir befinden uns im Bereich des Hopfenhofes, den Alois zu Beginn dieses Threads bereist vorgestellt hat. Durch das Arrangement hat dieser gleichsam eine Erweiterung erfahren: eine Unterstellmöglichkeit (von Thomas) für landwirtschaftliche Geräte und Fahrzeuge sowie einen kleinen Karpfenteich.

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Bild 27: Der Personenzug muß stark abbremsen: er nähert sich einem nur mit Andreaskreuzen gesicherten Feldwegübergang beim Unterstand (von Thomas). Der Heizer hat seinen Lokführer garantiert darauf aufmerksam gemacht, daß sich ein kleiner Schlepper den steilen Hang hinauf diesem nähert. Was, wenn er den Pfiff der Lok ob des lauten Knattern des Diesels überhört?
Nebenbei: die städtische Silhouette der N-Spur-Module von Knut, einer eigenständigen Anlage, schafft eine für Module im Rahmen einer Ausstellung nicht leicht zu erreichende räumliche Tiefe.

Uns gibt das Gelegenheit, den Zug, für unsere Nebenstrecke eigentlich eine Allerweltsgarnitur, aus verschiedenen Positionen zu beobachten:

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Bild 28: Nur ganz langsam rückt der Zug oberhalb des Karpfenteichs auf den Feldwegübergang vor …

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Bild 29: … im Schrittempo!

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Bild 30: Der Schlepper hat definitiv angehalten, die BR 64 beschleunigt langsam ...

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Bild 31: … vorsichtig kreuzt die Lokomotive den Feldwegübergang …

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Bild 32: … und rollt nun auf den Hopfenhof zu.

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Bild 33: Gleich wird er ihn passieren …

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Bild 34: … und …

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Bild 35: … die Szene ohne Einsatz des Teleobjektivs. :wink:

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Bild 36: Nach dem Hopfenhof geht es über den Originalnachbau der Hagertshauser Brücke direkt auf den Originalnachbau der Kapelle Helfenbrunn von Knut zu.

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Bild 37: Helfenbrunn, wie sich die Kapelle dem Lokführer von vorne präsentiert, …

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Bild 38: … und so sieht er sie, wenn er zurückblickt.

Kurz nach der Kapelle Helfenbrunn erreichen wir das Ende der Nebenstrecke. Die Strecke kreuzt noch das Bahndammbachl von Ulrich.

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Bild 39: Jenseits des Bahndammbachls zeichnet sich schemenhaft (sagen wir: im Dunst eines heißen Sommertags :wink: ) die aus dem ersten Bericht zur Hauptstrecke bereits bekannte Zusammenführung der Haupt- mit der Nebenstrecke bei Michelberg ab, dahinter schließlich die Einfahrt in den Bahnhof Bökelberg mit dem Köfschuppen auf der rechten Seite.

Damit haben wir unseren zweiten Spaziergang beendet, es steht natürlich jedem frei, zum kleinen Portrait der Hauptstrecke zurückzukehren und nach links oder rechts diesen dort zu einem der Schattenbahnhöfe fortzusetzen. :wink: Ansonsten gilt selbstverständlich: Anmerkungen, Kommentare und natürlich auch Fragen zu diesem und/oder dem ersten Spaziergang sind herzlich willkommen!

Servus und bis hoffentlich demnächst

Euer
Joachim :)
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ausstellung in Haag

#202

Beitrag von inet_surfer88 » Do 3. Jan 2019, 17:39

Hallo Joachim,

schöne Bilder, welche uns du zeigst. Besonders die kleine Kapelle finde ich klasse, das Dach ist genial.
Sollte aber bei dem kleinen Trampelpfad der über die Gleise führt nicht zumindest ein kleines Warnschild hin?

Auf jeden Fall muss ich hier ein :gfm: hinterlassen.


Gruß Rüdiger

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ausstellung in Haag

#203

Beitrag von MicroBahner » Sa 5. Jan 2019, 11:17

Wieder eine wunderschöne Bildergalerie. Eure Modulbauer übertrumpfen sich ja gegenseitig :D . Aber wahrscheinlich spornt dass dann auch immer wieder an 8)

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ausstellung in Haag

#204

Beitrag von jowiad » Sa 5. Jan 2019, 16:08

Grüßt' Euch zusammen!

Vorab ein herzliches Dankeschön für die 'Daumen hoch' unter dem Spaziergang entlang der Nebenstrecke (in der Reihenfolge des Eingangs) an Richard/Guppy6660, Alois/Bockerl, Frank/fbstr und Franz-Peter/MicroBahner! :gfm:

Damit zur Post.

@Rüdiger/inet_surfer88:
Es freut mich, wenn Dir die Bilder gefallen, Rüdiger, und mit der Kapelle bei Helfendorf von Knut hast Du gewiß eines der Schmankerl der Anlage für Dich gefunden.
Was den Trampelpfad betrifft muß ich ein klein wenig ausholen. Das Arrangement ist, wie weitgehend bei uns üblich, der Epoche III zuzuordnen, entsprechend falsch war es von mir, hier von einem 'Fußwegübergang' zu sprechen. (Ich verfalle hier leider nur all zu leicht in einen mir nicht ganz ungewohnten 'Epoche-I-Sprech'. :shame: ) Dennoch bedeutet hier 'falsch' wie so oft nicht 'völlig daneben': ungesicherte Fußwegübergänge wurden in der Epoche I gezielt angelegt, i.d.R. dann aber in der Epoche II, spätestens jedoch in der Epoche III aufgegeben. Dennoch hielten sie sich noch lange, gleichsam aus Macht der Gewohnheit. Es steht demnach nicht zu erwarten, daß ein aufgelassener, ehemaliger Fußwegübergang, der – und hier schließt sich der Kreis – nur noch ein 'wilder', inoffizieller Trampelpfad ist, trotzdem mit einem Warnschild versehen worden wäre. :wink:

@Franz-Peter/MicroBahner:
Vielen Dank für Dein großes Lob, Franz-Peter!
Du kennst uns IHMB-ler ja zum Teil durch den Gredinger Stummi-Stammtisch sehr gut, teilweise wenigstens durch sporadische Teilnahme von einigen an den Stammtischtreffen. Für uns steht die Freude sowohl an der Modellbahn wie auch am persönlichen Kontakt miteinander im Vordergrund. Das andere ergibt sich daraus fast zwangsläufig: gegenseitige Beeinflussung, das sprichwörtliche 'Geben und Nehmen' (wobei ich sehr gern zugeben will, daß ich ein großer 'Nehmer', aber nur ein kleiner 'Geber' bin :shame: ).

Allen noch ein schönes Wochenende – persönlich freue ich mich riesig auf unser morgiges Treffen zum gemeinsamen Fahrtag in Haag auf dem bekannten Arrangement, unserem Hl.-Drei-Königsfahrtag! :clap: :prost:

Servus und bis morgen bzw. bis hoffentlich demnächst

Euer
Joachim :)
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - interner Fahrtag am 6.1.

#205

Beitrag von Bockerl » Mi 9. Jan 2019, 21:11

Servus beinand,

ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr alle zusammen!

@Joachim: Vielen herzlichen Dank für Deine tolle Ergänzung von den Modulen der Nebenstrecke. Ein wunderbarer Bilderbogen mit kurzweiligen und informativen Beschreibungen :gfm:

@Rüdiger: :welcome: und vielen Dank

@Franz-Peter: Danke! Wenn wir uns gegenseitig übertrumpfen wollen, müssen wir uns ganz schön anstrengen. Manche haben die Latte ganz schön hoch gelegt... :wink:


Joachim hat es schon angekündigt: Wir hatten am 6.1. einen internen Fahrtag zusammen mit Mitgliedern des Gredinger Stummistammtisches. Dazu haben wir am Vormittag ein wenig unser Arrangement umbauen müssen...

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...an manchen Stellen machen sich die uneinheitlichen Sorten von Schotter und Gras arg bemerkbar :roll:...

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...wir machten einige Umgestaltungspläne :idea:

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...Toms FiddleYard hatte innerhalb weniger Tage eine Drehscheibe, ein Stellpult und elektrische Weichenantriebe bekommen. Im Vordergrund ein paar der in Bau befindlichen Jugendmodule. Im Hintergrund ist Richards Bahnhof Greding die Attraktion. Tobi hat viele Bilder geschossen, auf die ich schon sehr gespannt bin :wink:

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...so machten wir in Greding umfangreichen Fahrbetrieb. Detailaufnahmen des wunderschönen Bahnhofes überlasse ich lieber Richard, denn noch gilt er als nicht fertiggestellt :wink:

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...dafür schickten wir mal probeweise die hässlichste Lok in das neue, absolut realistisch nachgebaute Schmuckstück. :baeh:

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Lustig wars :D wieder ein absolut genialer Tag, der viel zu schnell vergangen ist. :D :gfm: :prost: :prost:
Vielen Dank an alle! 8)


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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - interner Fahrtag am 6.1.

#206

Beitrag von MadMarkx » Fr 15. Feb 2019, 21:50

Hawedere Alois,

schöne Bilder von eurem Fahrtag - die Module sind Klasse!

Falls ich es überlesen habe, wo war denn euer Fahrtag, bzw. war dieser öffentlich?
Grüße aus Bayern
Markus
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - interner Fahrtag am 6.1.

#207

Beitrag von Bockerl » Fr 15. Feb 2019, 22:58

Servus beinand,

@Markus: Der Fahrtag war intern und nicht öffentlich. Aber das ließe sich ganz einfach und unkompliziert einrichten, wenn Du uns mal besuchen kommen möchtest :redzwinker:

Zu Richards Bahnhof Greding gibt es mittlerweile viele tolle Bilder von Tobi im Stummiforum. Siehe Richards Faden:

viewtopic.php?p=1938400#p1938400

Kostprobe:
Bild

Danke Richard und Tobi! :gfm: sehr!

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - persönliche Empfehlungen zu Modulkasten-Geometrien und Gestaltung

#208

Beitrag von Bockerl » Mo 4. Mär 2019, 22:52

Hallo zusammen,

das folgende Thema würde zwar eher in die Rubrik "Anlagenbau und -planung" bzw. "Modul- und Segmentbau" passen. Aber damit alles zusammen bleibt, mache ich mal keinen neuen Thread auf.

Vor dem Bau eines Moduls steht die Frage zur Auswahl und Festlegung von Modulthemen und deren Geometrie. Als langjähriger "Arrangementplaner" und "Modul-Verwalter" in unserem Verein habe ich ein paar Punkte aus meiner Sicht zusammengeschrieben. Vielleicht gibt es dem Einen oder Anderen ein paar Anregungen. Ich werde auch immer wieder gefragt, welche Module wir am meisten brauchen würden oder auch konkret, was gebaut werden soll.

Die Modulnorm-Kompatibilität wird vorausgesetzt. In unserem Beispiel ist es FREMO. Landschaftsbau lassen wir hier mal außen vor.

1) Nutzbarkeit zu Hause.
Wenn es irgendwie möglich ist, sollten die Module zu Hause (in der Anlage) einsetzbar sein. Wenn es die heimischen Verhältnisse erfordern, dass beispielsweise ein Modul schmäler sein muss oder einen recht engen Radius hat, dann ist es halt so. Hauptsache, das Ding kann man gut nutzen und liegt nicht nur rum.


2) Niedrige Kästen
Die FREMO-Modulköpfe in der hohen Ausführung bringen nur Nachteile: teurer, unhandlicher, voluminöser bei Transport und Lagerung, im Arrangement eingebaut kann man schlechter unten durch kriechen, beim Aufbau zum Arrangement ist das Modul nicht mehr von einer Person umgreifbar, was Beschädigungen wahrscheinlicher macht.
Die vermeintlich bessere Stabilität gegen Verwindungen machen die Module zugleich starrer, um Höhenunterschiede ausgleichen zu können. Wir haben alle unsere Module auf die niedrige Kastenform zugeschnitten, wo immer es möglich war - oder gleich niedrige gebaut.


3) Transportfreundlichkeit
Die Module sollten flächenmäßig nicht zu groß sein und sich im eigenen PKW einfach transportieren lassen. Stapelbarkeit vereinfacht die Verladung sehr, wenn viele Module transportiert werden sollen. Siehe dazu aber auch Punkt 6)
Mit dem niedrigen Kasten ist die Griffmulde des hohen Fremo-Kopfes entfallen. Ein kleineres Loch oder Mulde unterhalb des mittleren Schraubenlochs erleichtert das Aufheben vom Boden.


4) Lieber mehrere kleine Module, als wenige große
Kommen wir zur Arrangementplanung. Auch große Räume für Arrangements haben irgendwo Wände, Säulen etc. und bisweilen geht es auch recht eng zu. Somit ist klar, dass es manchmal schwierig oder unmöglich ist, große Modulgruppen oder Bahnhöfe unterzubringen. Es steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass ein kleineres Modul eingebaut werden kann, sondern es ist auch leichter zu planen, wenn man aus einem größeren Fundus von relativ kleinen Modulen auswählen kann. Mehrere kleinere Module können ja zu einem großen zusammengeschraubt werden. Dabei werden auch alle möglichen Kombinationen von F (flach) und B (Berg) - Profilen gerne genommen.
Wir gehen teilweise sogar dazu über, Bahnhöfe so zu bauen, dass die Gleise den Roco-Line-Parallelabstand von 61,6mm haben, um die einzelnen Teilsegmente variabel kombinieren zu können.


5) Lieber Kurven, als Geraden; keine S-Kurven
Streckenmodule mit Kurven sind zwar schwieriger zu bauen, als Geraden, aber die kann man nicht genug haben. Sollten wirklich mal Geraden fehlen, kann man die Strecke immer noch mit Kurvenmodulen aufbauen und schlängeln lassen.
Im Gegensatz dazu sind Geraden zwar notwendig (auch als Zwischengeraden bei Bögen), aber spätestens nach einigen Metern hat man irgendwann das Problem, dass man um die Kurve kommen muss.
Es hilft auch bei der Planung und zur Einsparung von Kurvenmodulen, wenn ein ganzer Bahnhof in der Kurve liegt. Dabei können die Ein- und Ausfahrgruppen stärker gebogen sein, als die Nutzlängen. Denn auf Bahnsteig-, Abstell-, Freilade- und Wasweißichwas-Gleisen wird angekuppelt. Das funktioniert am besten in der Gerade oder ganz geringen Krümmungen.
S-Kurven als Strecke oder auch als Bahnhof gebaut sind ganz schlecht einzuplanen. Nachdem die Bögen entgegengesetzt zeigen, wirkt so ein Gebilde in der Arrangementplanung wie eine lange Gerade - mit dem Nachteil, dass man eine weitere Gerade als Zwischengerade dransetzen muss, bis man mit einem großen Gegenbogen dann hoffentlich um die Kurve kommt. Nur bei ganz großen Räumen oder Hallen kann man S-Kurven sinnvoll einsetzen. Wenn man wirklich mal eine braucht, ist es besser, aus Einzelmodulen Kurve-Gerade-Kurve eine solche zusammenzusetzen. Die wirkt dann auch besser, weil sie größer ist, als ein gedrungenes S-Kurven-Modul.

Bild
(Bild Ausstellung in Poing 2018)


6) Möglichst unterschiedliche Geometrien
Bei meiner allerersten Modul-Arrangement-Planung (Regionaltreffen Fremo Süd) 2002 in Haag hatte ich das Problem, dass hauptsächlich nur Geraden und Kurven mit 30° gemeldet wurden. Es war nicht möglich, damit in der Schulaula (180m²) zurechtzukommen. Entweder war die Strecke in 2 Lagen übereinander oder in der Wand.
Mit möglichst vielen unterschiedlichen Modulgeometrien kann man dagegen Module während der Planung untereinander tauschen und den zur verfügung stehenden Platz optimal nutzen.
Das spricht zwar prinzipiell gegen die Stapelbarkeit, was den Transport erleichtert. Aber es ist durchaus denkbar, dass beispielsweise ein Stapel Kurven von 24-26 Grad, ein anderer 17-19 Grad beinhaltet. Oder auch immer paarweise zusammengeschraubt in einer Ebene des Stapels, z.B. 3 Ebenen zu 10°+5°/ 12°+3°/8°+7°
Auch sind mit vielen kleineren Modulen eine wesentlich größere Zahl an Kombinationsmöglichkeiten gegeben. Siehe oben.

Außerdem schaut ein schnurgerades Arrangement, womöglich noch mit 90°-Kurven-Ecken langweiliger aus, als eine kurvenreiche Strecke.
Siehe Bild oben


7) Mindestradien
Fremo empfiehlt einen Mindestradius von zwei Metern, am besten noch mehr. Freilich sollten Kurven einen möglichst großen Radius haben. Das gibt optische Weite und ein schönes Bild bei langen Zügen. Unsere Erfahrung zeigt, dass der Platz für Ausstellungen meistens knapp bemessen ist und haben viele Module mit Radius von 1...2 Metern. Unter einem Meter wird der Radius schon recht eng. Kaschieren kann man das ein wenig, wenn quasi als Übergangsbogen erst Module mit größerem Radius, dann enger werdend eingebaut werden. Also möglichst nicht unter einem Meter. Wenn es zu Hause allerdings erforderlich ist, dann gibts auch Ausnahmen. Siehe erster Punkt. Ich selber habe deswegen insgesamt 180° mit einem Radius von 600mm. Das ist aber dann wirklich unterste Fahnenstange. 500mm auf einem Modul schaut einfach nicht mehr gut aus.



Gestaltung:

a) Vorbild vor Phantasie
Ein Vorbild nachzubauen, erfordert zuweilen bei der Recherche einen höheren Zeitaufwand, als für den eigentlichen Nachbau. Man setzt sich intensiv mit dem Vorbild auseinander und kann sämtliche Kritiker mit dem Totschlagargument "das war in Wirklichkeit so" verstummen lassen.
Schöne Erinnerungen und Geschichten, eventuell auch Fotos etc. bringen Zeitzeugen, die das Original noch erlebt haben. Und für die heutige Generation ist es ganz interessant, wie es früher ausgesehen hat.
Ein Nachbau oder zumindest ein am Original angelehntes Modell ist nochmal eine Qualitätssteigerung zur reinen Phantasie. Das ist zwar quasi die Königsdisziplin, man muss sich aber auch über den zeitlichen Mehraufwand im klaren sein. Die vernünftige Recherche dauert meist länger, als der komplette Nachbau.


b) 1 Eyecatcher pro Modul
Die Empfehlung von Fremo kann ich nur unterschreiben. Wenn auf einem Modul nichts, als Wiese und Gleis drauf ist, wirkt es langweilig. Ist eine Baustelle, Unfall, Feuerwache und weiß Gott was drauf, ist es überladen. Ein Thema pro Modul ist optimal, überfrachtet das Arrangement nicht und ist auch nicht langweilig.


c) Gestaltungsmaterial vereinheitlichen
Wir haben uns in den Anfängen der Modulbauerei leider nicht auf einen einheitlichen Schotter geeinigt. Das rächt sich bis heute, weil jeder mit seiner Variante weiterbaut und das Durcheinander im Laufe der Zeit eher schlimmer, als leichter wird.
Bei Begrünungsmaterial ist das ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm, da die Natur auch nicht eintönig ist. Freilich wird man immer die Handschrift des Erbauers sehen. Das ist auch gut so. Aber bestimmte Rahmenbedingungen sollten gesetzt werden.
Siehe nochmal Bild oben :wink:


d) Bü vermeiden
Ein Bahnübergang ist ein schönes Motiv. Es ist möglich, mit Figuren und Straßen-Fahrzeugen Leben reinzubringen. Allerdings wird das Arrangement unglaubwürdig, wenn viel zu viele Bü eingebaut werden. Spätestens ein Unbeschrankter Bahnübergang neben einem (Bahnhofs?-) Modul mit einem gesicherten Bahnübergang zeigt jedem Laien, daß das nicht sein kann. Bahnübergänge müssen also in der Arrangementplanung berücksichtigt werden. Daher bei einem Bahnhof oder Haltepunkt den Bahnübergang lieber weglassen und/oder als separates Modul bauen.


e) Anschlussgleis willkommen
Streckenmodule mit einem Anschlussgleis zu einer Fabrik o. ä. sind eine willkommene Bereicherung für den Güterverkehr. Sie können relativ flexibel eingeplant werden (teilweise auch auf freier Strecke) und erhöhen Frachtaufkommen und Spielwert des Arrangements.


Wird ein Arrangement als Ausstellung öffentlich hergezeigt, gibt es etliche Punkte zu beachten, was die Planung betrifft. Das ist aber wieder ein anderes Thema...

Soweit also meine eigenen Empfindungen und Erfahrungen. Ihr könnt das gerne kommentieren, ergänzen oder auch widersprechen :wink:

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Michael K.
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - persönliche Empfehlungen zu Modulkasten-Geometrien und Gestaltung

#209

Beitrag von Michael K. » Di 12. Mär 2019, 16:38

Hallo Alois,

Deiner kurzen Modul"how-to"-Liste kann ich voll zustimmen, obwohl bei Fremo:87 die Verwendbarkeit von Heimmodulen unter 2,18m nicht funktioniert - ok, der bayerische Radius mit 2,06 m geht auf Lokalbahn auch, aber momentan bin ich da der Einzige, der noch fränkische Nebenbahn macht, und das als Ruhrgebietler, den gibts bei mir auch nur am Ladegleis.
Bei den Radien müssen wir allerdings zwingend unter die 30° gehen, sonst hat man schnell weniger Kofferraum als Modul :lol:
Tolle Sachen baut Ihr, vielleicht sieht man sich mal auf einem Fremo-Treffen.

Bis denn
Michael
Fremo:87, Bahnhof im Bau: Nordhalben
98.801 für Nordhalben im Bau:https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 6#p1868736

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg"

#210

Beitrag von Bockerl » Di 18. Jun 2019, 22:18

Hallo zusammen,

@Michael: Vielen Dank für das Lob und Deine Zustimmung. :D So kurz ist die Liste nicht und schreckt offensichtlich eher vom Lesen ab. Immerhin hast Du darauf geantwortet :wink:
Es ist klar, wenn Du einer Norm entsprechen willst, die die Untergrenze der Radien auf über 2,18m festlegt, dann solltest Du auch danach bauen. Meine Liste soll nur eine Weitergabe meiner persönlichen Erfahrungen und unverbindliche Empfehlungen sein. Die Norm, nach der gebaut wird, ist bindend.


Neues Thema:
Bahnhof Bökelberg

Unserem Vereinsmitglied Zsolt hatte 2007 mit einem Vereinskollegen einen dreigleisigen Bahnhof gebaut. Er entsprach zwar keinem Vorbild, dafür konnten hier auch Personenzüge kreuzen. Auf der Hallertauer Bahn war dies nur in Enzelhausen und Attenkirchen möglich.

Weil der Bahnhof recht vielseitig nutzbar war, kam er regelmäßig auf vielen Treffen zum Einsatz. Allerdings waren die Nutzlängen immer etwas kurz und die Gleise auch zu wenig, zumal Bökelberg oft als Abzweigstation herhalten musste. Nachdem die Begrünung auch nicht mehr so ganz taufrisch war und schon lange nicht mehr unseren Ansprüchen genügte, entschlossen wir uns, den Bahnhof zu verlängern und umzubauen - als Gemeinschaftsarbeit im Verein. Zsolt hat den Bahnhof dauerhaft dem Verein zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür!

Bökelberg vor dem Umbau:

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Gleisplan von Bökelberg, alter Stand
Alle Zeichnungen sind unmaßstäbliche Skizzen.

Bild Bild

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Umbauplan:

So machten wir uns also daran, den Bahnhof grundlegend umzukrempeln. Ein Verlängerungs-Segment war der erste Schritt. Mit einem Winkel von gut 4 Grad und einem Radius von über 12 Metern wurde das Mittelteil ein leichter Gleisbogen und das gibt dem Bahnhof einen ganz anderen Charakter. Dabei sollte der Bahnhof so umgebaut werden, dass er auch ohne Mittelteil aufgestellt werden kann. Das schränkte die Möglichkeiten des sinnvollen Gleisbaus ziemlich ein. Noch dazu sollte möglichst viel vom Bestand erhalten bleiben (grau dargestellt), auch wenn es "nur" 2,5mm-Gleise sind.

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Gleisplan von Ihmburg, kurze Variante

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Gleisplan von Ihmburg, lange Variante

Mit dem Umbau konnten wir die ärgsten Schwachstellen beseitigen. Aus drei Gleisen wurden vier, es wurde endlich ein langes Ladegleis ergänzt und mit eingebautem Verlängerungssegment lassen sich vernünftige Zuglängen behandeln.

Anfangs dachten wir, die Elektrik sei lediglich ein wenig zu ergänzen. Doch wie es bei Umbauten meistens der Fall ist: Der Teufel steckt im Detail. Steckkontakte reichten nicht, nur ein Regler schränkt die Betriebsmöglichkeiten ein, die Ausführung war sowieso ziemlich laienhaft... Raus damit! Die Elektrik wurde komplett neu. Zuerst musste der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden können, dann kam die Ausgestaltung. Ich kann prophezeien, daß man den Bahnhof kaum wiedererkennen kann, obwohl die meisten Gleise und einige Ausstattungsteile blieben.

Aus Bökelberg wurde Ihmburg. Mit dem Wortspiel IHMBurg, weil der Umbau ein Gemeinschaftsprojekt der IHMB ist.

Fortsetzung folgt, wenn Interesse besteht. :wink:

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Guppy6660
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg"

#211

Beitrag von Guppy6660 » Mi 19. Jun 2019, 05:06

Servus Alois,


Tolles Projekt, das da der Verein auf die Beine gestellt hat! :gfm:
Da könnt ihr dem Zsolt nur dankbar sein, dass er seinen Bahnhof dem Verein überlassen hat! :D

Fortsetzung folgt, wenn Interesse besteht.
Un d ob da Interesse besteht! :D Bin gespannt, was aus Bökelberg geworden ist! :fool: :lol: :wink:
Viele Grüße,

Richard

Lust auf einen Kurzurlaub in Buchenhüll?

... und Neu! Altmühl- Module

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Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.
F.W. Nietzsche

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg"

#212

Beitrag von Bockerl » Mi 19. Jun 2019, 11:31

Richard, Du bist der Hit! 😂😂😂 :lol: :lol: :fool: :mad: :redzwinker: :prost: :prost: :prost:

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg"

#213

Beitrag von lernkern » Mi 19. Jun 2019, 16:08

Tag.

Bei einem Bahnhof, der "Bökelberg" heißt, würde es mich sehr wundern, wenn euer Zsolt nicht wüsste, dass es am Bökelberg frühre mal eine Torfabrik gab. der User @Madfatbat hier aus dem Forum kennt die auch. Eine Torfabrik, das wäre doch mal ein toller Industrieanschluss...

Alois, halte uns auf dem Laufenden, wie es mit dem Bökelberg weitergeht. Wenn ihr das in die Hand nehmt, dann muss es ja gut werden! Bzw. _noch_ besser als vorher.

Gruß

Jörg

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg" II

#214

Beitrag von Bockerl » Fr 5. Jul 2019, 21:35

Hallo zusammen,

@Jörg: Vielen Dank für Dein Interesse. Deine Vermutung ist richtig, der Name Bökelberg war dem Ende des gleichnamigen Fußballstadions geschuldet, dem Zsolt hinterhertrauerte :wink:


Umbaubericht Bökelberg -> Ihmburg, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Januar 2019 war also der Startschuss zum grundlegenden Umbau.

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Die Modulköpfe waren zwar korrekt ausgeschnitten, aber oben mit Gips aufgedoppelt, so dass die Modultrennkannte nicht mehr passte. :roll:


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Im Februar war der Kasten für das Verlängerungssegment fertig. Man konnte einen ersten Eindruck gewinnen.
Vorgaben bezüglich der Geometrie gab es nicht. Die beiden vorhandenen Bahnhofshälften haben je eine Länge von 120 cm. Den Bahnhof um weitere 120cm zu verlängern, war mir zu übertrieben. Stapeln aller 3 Teile mit Stirnbretter wäre sowieso nicht möglich gewesen, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, das neue Mittelteil mit einer leichten Kurve zu versehen, damit der Bahnhof einen gefälligeren Charakter bekommt und leichter bzw. flexibler einzuplanen ist.

Ursprünglich war eine Verlängerung von ca. 50 cm angedacht. Dass die Kiste mit 90 cm doch so groß wurde, war dem zur Verfügung stehenden Holzplatten geschuldet. Sonst hätte es viele Reste gegeben und so war das Material optimal ausgenutzt. Dafür haben auf dem Verlängerungsmodul jetzt auch Weichen Platz, die ein Gleis 4 ermöglichen.

Welcher Radius am besten wirkt, hab ich mit Winrail ausprobiert. Mit den beiden Bahnhofshälften probierte ich am Computer herum, mit Flexgleisen dazwischen. Bei einem zu großen Radius bringt es nichts, das Gebilde bleibt fast gerade und relativ starr einzuplanen. Bei einem zu kleinen Radius ist ein eigenartiges Eck drin, das schaut nicht gut aus. Ein Optimum hab ich mit ca. 12m Radius gefunden. Daher die Maße.


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Beim nächsten Vereinsabend waren Abbrucharbeiten angesagt. Die seltsame Lokbehandlungsanlage musste zuerst weichen.


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Während im Vordergrund Markus schon mal das Durchfahrtsgleis auf dem mittlerweile gestrichenen Verlängerungs-Segment verlegte, widmeten sich Lothar und Richard anderen Modulen. Im Hintergrund schlachtete Edi das Stellpult von Bökelberg aus.
Anfangs dachten wir, die Elektrik sei lediglich ein wenig zu ergänzen. Doch wie es bei Umbauten meistens der Fall ist: Der Teufel steckt im Detail. Steckkontakte reichten nicht, nur ein Regler schränkt die Betriebsmöglichkeiten ein, die Ausführung war sowieso ziemlich laienhaft... Raus damit! Die Elektrik wird komplett neu.


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Im Bereich der ehemaligen Lokbehandlung musste das Niveau den Modulköpfen entsprechend angepasst werden, was dazu führte, dass das Hauptgleis eine leichte Böschung brauchte.


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An der Stelle der Lokbehandlung sollen zwei Abstellgleise hin. Wir haben im Verein eine "Norm" mit einem parallel liegenden Anschlussgleis. Damit können dann auch Lagerhäuser etc. an den Bahnhof angebaut werden. Das kleine Modul im Vordergrund entspricht dieser Norm. Die Abstellgleise brauchen daher ein Gefälle, was umfassende Anpassungsarbeiten im Unterbau bedingt.


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Der Hang im Hintergrund muss weichen, damit das vierte Gleis und die Ladestraße Platz finden.


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Die meisten Gleise sind verlegt. Man kann sich schon vorstellen, was es werden soll.
Allerdings wirkt der Güterschuppen jetzt viel zu klein. Die Ausführung von Rampe und Empfangsegebäude entspricht auch nicht so wirklich unseren Vorstellungen...


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...Markus hat daher ein neues Empfangsgebäude, sowie eine große Güterhalle spendiert, die seit Jahren ungenutzt in seinem Fundus schlummerten.
Die Elektrik war nach dem Einbau der Gleise ein brisantes Thema. Das war aufwendiger, als gedacht. Mit einigen Überstunden war das aber bis zum nächsten Treffen auch geschafft.


[vimeo]http://player.vimeo.com/video/345765024[/vimeo]
Dabei konnte nach über 10 Jahren endlich die Blinkanlage des Bahnüberganges zum Leben erweckt werden. :fool:


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Im April gab es dann eine neue Laderampe aus gegossenen Gipsplatten.


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Die neu verlegten Gleise einzuschottern, ging relativ schnell. Nachdem die meisten Bestandsgleise (insbesondere die Weichen) blieben, waren die Längen überschaubar.


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Noch ist die Landschaftsgestaltung nicht renoviert worden. Mit dem Blick von einem Nachbarmodul aus, macht die neue Güterhalle aber schon eine recht gute Figur. :sabber:


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Anfang Mai wurden gemeinschaftlich noch eilig Bahnsteig und Ladestraße mit Sand als Grundlage gestaltet,...


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...weil die drei Segmente auf Reisen gingen und bei Richard eine landschaftliche Runderneuerung erhielten. 8)


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Dafür durfte Richard auch die ersten Testfahrten unternehmen, als der Bahnhof Anfang Juni erstmals in der neuen Pracht wieder in Haag komplett aufgebaut wurde. :mrgreen:

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Noch fehlen Details, wie Lampen, Masten und weiteres Ausstattungsmaterial. Aber im Vergleich zu vorher lässt sich mit dem Bahnhof jetzt richtig was anfangen. Umfangreicher Güterverkehr mit mehreren Zügen bei vernünftigen Zuglängen - es macht Spaß, darauf zu fahren.

Vielen Dank an der Stelle nochmal an alle, die dazugeholfen haben! :gfm:

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Wolfgang44
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg" II

#215

Beitrag von Wolfgang44 » Sa 6. Jul 2019, 06:44

Hallo Alois,
da haut ihr ja ein Ding raus!
Vom alten Bökelberg ist da ja wirklich nicht mehr viel geblieben.
Mit dem Zwischenstück mit dem 12 m Radius sieht das hammermäßig aus!
bis hoffentlich bald mal wieder

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gaulois
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg" II

#216

Beitrag von gaulois » Sa 6. Jul 2019, 09:06

Hallo Alois,
da kann ich meinem Vorredner nur beipflichten. So einen Umbau muss man sich erst mal trauen. Die Umsetzung ist wirklich klasse, der Bahnhof gewinnt durch die Kurve ungemein. Was mich auch fasziniert - und da muss ich für meine Mosel-Anlage mal drüber nachdenken - ist die Umgestaltung des backsteinernen Güterschuppens, der schachtelfrisch sehr preußisch wirkt, auch wenn er aus Münchberg bei Hof stammt. Mit weißem Verputz oder weißem Anstrich wirkt das gleich ganz anders. :bigeek:
Immer schön den Nachwuchs fördern!
Gruß aus dem Rheinland

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Runderneuerung eines Bahnhofs "Bökelberg" II

#217

Beitrag von MadMarkx » Mi 31. Jul 2019, 20:49

Habedere Alois,

schee, dass bei da Bockalbahn weidagääd! Schaugt wirkle sauguad aus!
So miassds oafach weidamacha!
Grüße aus Bayern
Markus
Hier geht es von Landshut nach Mühldorf über den Spitzkehrenbahnhof

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ferienprogramm 2019

#218

Beitrag von Bockerl » Fr 9. Aug 2019, 22:13

Servus beinand,
Wolfgang44 hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 06:44
Vom alten Bökelberg ist da ja wirklich nicht mehr viel geblieben.
Mit dem Zwischenstück mit dem 12 m Radius sieht das hammermäßig aus!
bis hoffentlich bald mal wieder
@Wolfgang: Das stimmt nur bedingt. Vom alten Gleis wurde der allergrößte Teil wieder verwendet. Aber mit den Ergänzungen gibt es ein völlig neues Bild. Danke für das Lob!
Terminlich hätt ich was am 19./20.10. und 26./27.10. anzubieten. Kannst Dir schon mal vormerken :wink:

@Gaulois: Danke für die lobenden Worte. :D Der weiße Anstrich am Güterschuppen wirkt auch aus der Nähe wirklich gut. Unser Markus hat den Schuppen schon vor vielen Jahren so umgestaltet und ein neues Gesicht gegeben.

@Markus: Dank Dir recht sakrisch! :D Ja freile gehts weida. Sigst glei. :wink:



Kinder-Ferienprogramm 2019

Unser diesjähriger Beitrag zum Ferienprogramm am 2. August 2019 war sehr gut besucht. 14 Kinder und Jugendliche brachten uns fast in personelle Herausforderungen...


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Auf drei Tische waren die Teilnehmer verteilt. Wie in den vergangenen Jahren hatten wir Sperrholzplatten mit Gleisen vorbereitet, die die Kinder landschaftlich ausgestalten mussten.

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So wurde fleissig und mit Hingabe gewerkelt...

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...bei ganz interessanten Situationen die Köpfe zusammengesteckt...

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...und mit zahlreichen Figuren das Feintuning betrieben. Wir finden, dass die Module diesmal ganz besonders gelungen sind.

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Als die Module zusammengesteckt wurden und ein Zug seine Kreise machte, war natürlich die Freude groß. Die Gruppe kam dann richtig in Fahrt, als alle möglichen und unmöglichen Transport- und Unfallversuche unternommen wurden. Der Spaß war riesig.

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Als beim gemeinsamen Gruppenfoto gefragt wurde, ob es ihnen gefallen hat, war das JAAAA der Kinder unüberhörbar. Die zweite Frage, ob sie das kommende Jahr wieder dabei sind, bekam die gleiche eindeutige Antwort.

Vielen Dank an alle, die geholfen haben. Es hat auch mir echt Spaß gemacht :gfm:

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Ferienprogramm 2019

#219

Beitrag von gaulois » Sa 10. Aug 2019, 10:37

Hallo von den Rheinischen Braunkohlegruben in die Hallertau,
ich habe Eure Hauptanlage ja schon bewundern können, die wirklich klasse gemacht ist, aber das hier haut mich gerade um. Wie einfach man sich das machen kann mit einer kleinen Modulanlage und wie schön das Ergebnis ist. :shock: :bigeek: :gfm:

Das wäre auch was für meinen Jüngsten, weil man da auf kleiner Fläche schnell zum Ziel kommt. Daher habe ich eine Frage: welche Abmessungen hat so ein Trapez, auf dem ein Gleisstück (Kurve) liegt :?:
Immer schön den Nachwuchs fördern!
Gruß aus dem Rheinland

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#220

Beitrag von Bockerl » Di 13. Aug 2019, 18:03

Servus beinand,

@Gaulois: Ja, die Ferienprogramm-Module bewähren sich auf jedes Jahr neu. Es gibt den Kindern schnellen Erfolg, der Aufwand für uns hält sich in Grenzen und es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis, dass sich die Kinder auch heute noch genauso von der Modellbahn und der Bastelei begeistern lassen, wie vor Jahrzehnten. :D Die Brettchen haben eine Breite von ca. 45cm. Die anderen Maße richten sich nach den verwendeten Gleisstücken. Diesmal waren es R2 und R3 Roco-Line.

@alle Mitleser: Wenn jemand einen Tipp für eine günstige Bezugsquelle hätte... :?: Wir verwenden für diesen Zweck seit Jahren Roco-Line-Gleise mit Bettung. Die gehen ganz schön ins Geld.



Sonderfahrten nach Wolnzach mit VT98 - 125 Jahre Rohrbach-Wolnzach

Am vergangenen Sonntag, 11.8.2019 gab es Sonderfahren mit der bestens gepflegten Schienenbusgarnitur der Passauer Eisenbahnfreunde auf dem nördlichen verbliebenen Reststück der Hallertauer Lokalbahn.
Nicht nur das 125jährige Jubiläum der Strecke bis Wolnzach Markt, auch die Einstellung des Personenverkehrs vor 50 Jahren gaben runde Anlässe. Daher wurde auch mit einem historischen Bahnbus bis Mainburg auf der Straße weitergefahren.

Während ich vom alten Setra leider kein Bild machen konnte, weil er unterwegs war, nachfolgend eine kleine Bilderserie zum Schienenbus:

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Einfahrt von Jebertshausen her kommend in Wolnzach Markt.

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Bitte einsteigen!

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Noch gibt das altehrwürdige Empfangsgebäude und der Güterschuppen in Wolnzach eine tolle, historische Kulisse. Aber beiden Gebäuden geht es gar nicht gut... :roll:

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So malerisch präsentiert sich der Blick vom Schienenbus in die Hopfengärten :hearts:

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Interessiert verfolgt der Nachwuchs die Aktivitäten von Fahrzeugführer und Gefährt :wink:

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VT98 als Straßenersatzverkehr. Mit TÜV [HU] und Zulassung :fool: Also ich wär dafür :gfm:


Vielen Dank an der Stelle für die Organisation und die Durchführung der Sonderfahrten! :gfm:

@Joachim: Du darfst gerne wieder einen Streckenbereisungsbericht hier einstellen. :wink:

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#221

Beitrag von Wolfgang44 » Di 13. Aug 2019, 21:25

Servus Alois,
ich habe einige R3 R4 und G1 von Rocoline übrig, leider alle ohne Bettung. Ich werd mich aber bei uns auf der Börse umgucken, da gibts immer wieder mal was günstig :D
Bin schon gespannt was ihr da im Oktober vorhabt :wink:

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#222

Beitrag von jowiad » Di 13. Aug 2019, 23:38

Grüß‘ Dich, Alois,

und schon mal „Danke!“, daß ich Deinen Thread für ein weiteres kleines Streckenportrait kapern darf! 👍🙂 Das wird dann auch, im Gegensatz zum letzten, gleichsam ‚richtig herum‘ vom Streckenkilometer 0,0 in Rohrbach nach Wolnzach Markt zum Kilometer 5,5 führen, aber Du weißt auch, das wird noch etwas dauern, da ich leider die nächsten zwei Wochen verhindert bin. 😢

@Wolfgang: Um eventuell die Spannung noch etwas zu befördern, Wolfgang: im Oktober solltest Du Dir, wenn möglich, im Rahmen der von Alois genannten Termine wirklich etwas Zeit nehmen ... 😉 Ich freue mich jedenfalls schon narrisch darauf👍😀, würde mich noch viel mehr freuen Dich zu treffen 👍👍😀😀 und glaube, Du wirst das vielleicht nicht ganz bereuen! 🤪🤪

Servus, Euch allen eine guteZeit und bis demnächst wieder,

Euer
Joachim 🙂
Hier bin ich daheim: http://www.holledauer-bockerl.de/
und das ist für mich DER Verein zum Holledauer Bockerl: http://bockerl.de/


Thomas L
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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#223

Beitrag von Thomas L » Do 15. Aug 2019, 09:47

Habe die Ehre Alois!

Anderenorts wurde auch schon über die Sonderfahrten mit dem VT 98 und dem Bahnbus berichtet. Es ist hoffentlich hier im Forum erlaubt, wenn ich mal kurz zu einer Fotoserie bei DSO einen Link setze:

https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 08,9021962

Dort hat jemand ebenfalls einige Fotos eingestellt und überdies gab es, wie man dann dort im Thread lesen konnte, bei manchen Leuten Verwirrungen bezüglich IHMB und Hallertauer Lokalbahnverein e.V.. Da ist wohl jemandem nicht so recht klar gewesen, dass es "zwei Paar Stiefel" sind..... :wink:


Ansonsten fällt mir auf, dass Deine Befürchtungen auf Eurer Homepage hinsichtlich des Bahnhofsgebäudes von Wolnzach Markt nach dem dortigen Brand wohl doch nicht ganz so schlimm ausfielen. Das Gebäude steht ja immer noch und es ist mindestens ein Fenster gekippt. Da scheint also wieder oder immer noch jemand drinnen zu wohnen?


Servus
Thomas

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#224

Beitrag von GSB » Fr 16. Aug 2019, 19:50

Hallo Alois,

die Bilder vom Ferienprogramm haben bei mir Erinnerungen an meine Schulzeit geweckt, als ich bei den Projekttagen auch mal das Thema Modellbahn angeboten hatte und wir ein Segment zusammen landschaftlich gestaltet haben. :D Damals hatten die meisten noch so Fertiganlagen zuhause... :mrgreen:

Aber die Idee daß jeder ein eigenes Modul gestalten (und mitnehmen) darf, welches zusammen mit den anderen dann eine betriebsfähige Kleinanlage ergibt, :gfm: noch viel besser!

Und beim Schienenbus mußte ich gleich an manche Mitfahrt mit dem Roten Flitzer denken. 8)

Gruß Matthias
GSB - eine schmalspurige Privatbahn 《Bild anklicken》

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Re: IHMB - Bauernhöfe in der Hallertau - Schienenbus-Sonderfahrt Wolnzach

#225

Beitrag von homo mibanicus » Sa 17. Aug 2019, 07:17

Hallo Alois,

Wirklich wunderschön was Du hier zeigt. Die neue Güterhalle ist toll :gfm: :gfm:
Viele Grüsse aus Holland,
Harry

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