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Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Mo 29. Apr 2019, 19:52
von 30er Jahre Stil
Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure nettes Feedback. Es freut mich das es Euch gefällt.

Heute ist mir aufgefallen, dass die Preiserlein ja eine leere Zeitung lesen.
Damit die Preiserlein auf den Aktuellen Stand bleiben was in Berlin und in der Welt passiert, habe ich die Seiten mit wichtigen Nachrichten gefüllt.

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Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 30. Apr 2019, 07:54
von Railstefan
Hallo Stefan,

du hast aber auch Ideen - welche Neuigkeiten gab es denn? :shock: :lol:

Gruß
Railstefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 30. Apr 2019, 08:25
von Dwimbor
Toll, kannst Du bitte mal kurz beschreiben, wie Du das gemacht hast? Das ist doch kein aufgeklebtes Papier, oder? :bigeek:

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 30. Apr 2019, 12:17
von 30er Jahre Stil
Dwimbor hat geschrieben:
Di 30. Apr 2019, 08:25
Toll, kannst Du bitte mal kurz beschreiben, wie Du das gemacht hast? Das ist doch kein aufgeklebtes Papier, oder? :bigeek:
Hallo Michael,

doch, es ist Papier. Ich habe die Zeitung zurechtgeschnitten auf die passende Größe und mit Klebstoff (UHU) festgeklebt. Ich habe auch die Zeitung von vorne mit Kleber bestrichen, damit das Papier weich wird und sich besser dem Untergrund anpasst.

Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 30. Apr 2019, 20:14
von Deutzfahrer
Moin Stefan,

klasse Idee mit der Zeitung !! :redzwinker:

:gfm:

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 14. Mai 2019, 08:30
von Nutri
Servus Stefan,
Zeitung in H0, das habe ich auch noch nicht gesehen. Sehr cool. :bigeek: :gfm:
Tolle Idee.
Hast Du damit Deine Kinder beauftragt? Das geht doch nur mit dünnen, kleinen Fingern, oder ?
Wenn nicht Deine Kinder, dann müssen es mindestens Meinzelmännchen gewesen sein.

Gruß

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Di 14. Mai 2019, 09:47
von 30er Jahre Stil
Nutri hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:30
Servus Stefan,
Zeitung in H0, das habe ich auch noch nicht gesehen. Sehr cool. :bigeek: :gfm:
Tolle Idee.
Hast Du damit Deine Kinder beauftragt? Das geht doch nur mit dünnen, kleinen Fingern, oder ?
Wenn nicht Deine Kinder, dann müssen es mindestens Meinzelmännchen gewesen sein.

Gruß
Hallo Markus,

nein Kinder habe ich nicht und das mit den Meinzelmännchen wäre schön. Nein, ich habe ich selber gefaltet und aufgeklebt. Meine Freundin meinte schon ich wäre verrückt.
Ich habe zwar keine kleinen Finger aber mit einer Lupe, Pinzette und einer ruhigen Hand schafft man das schon.

Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Do 16. Mai 2019, 18:42
von Deutzfahrer
Meine Freundin meinte schon ich wäre verrückt.
das kenne ich doch irgendwo her........ :fool:

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Fr 17. Mai 2019, 19:19
von UKR
Moin Stefan, moin Jürgen,

na an den Satz haben wir uns doch schon gewöhnt :fool: ist er nicht vielleicht eine Art von Bewunderung...ich denke schon.

...den das mit der Zeitung ist echt :hammer: Stefan, du zauberst immer wieder Ideen aus dem Hut :gfm:

Schönes Wochenende wünscht mit harzlichen Grüssen

Ulrich

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Mi 22. Mai 2019, 10:06
von UPBB4012
Hallo Stefan!

Der Zeitungsleser kommt mir doch irgendwie bekannt vor . . .?! :shock:

Dieser gebildete Herr steht nämlich schon seit längerem auch auf dem Bahnsteig im Bahnhof Odendorf
und liest Zeitung - dort allerdings das "Rheinbacher Tageblatt" :D
(Irgendwo in meinem Tröööt war er auch schon mal Thema - glaube ich . . . :oops: :roll: )

Ich habe ihm damals übrigens sein Plastik"buch" mit Hilfe eines Skalpells brutal komplett
aus der Hand "gerissen" und ihm dann nur noch eine "normale" Papierausgabe (tatsächlich
verkleinertes - Scan - Original aus dem Rheinbacher Stadtarchiv!) in die Handgegeben :lol:

Weswegen ich mich hier aber eigentlich kurz melden wollte:
in der aktuellen Ausgabe des "Eisenbahn Journal" (06/19) hat Christoph Kutter
die BMW- Militärmotorräder aus Preiser 16752 "zurückzivilisiert".
Das sollte doch für eine Großstadt wie Dein Berlin eigentlich auch noch ein "Muss" sein?
Zu "unserer Zeit" gab es ja eigentlich noch sehr viel mehr Motorräder als Autos . . .

Viele liebe Grüße,
Dein
Axel

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Mi 22. Mai 2019, 10:43
von Schienenbus
Hallo Axel,

Auch wenn ich ein anderer Epoche II Stephan bin... :shame:

Der Umbau ist gut beschrieben nur hätte ich ihn in Detail anders gelöst. Nur hat man dann das große Problem das schwarze Motorräder in H0 kaum zu erkennen sind.... So müssten Scheinwerfer und Gepäckträge schwarz sein. Den Soziussattel hätte ich gelassen. Eine Maschine in der Größe war damals selten für nur eine Person ausgelegt. Das im Text beschriebene vordere Nummernschild kann durchaus dargestellt werden. Zwar gibt es die gebogenen Tafeln nicht in H0, sie müssen aber nicht gebogen sein. Die StVZO von 1938 kennt vier verschiedene Nummernschildausführungen für das vordere Schutzblech. Gerade und gebogen in je zwei Größen.

Vor Jahren gab es von PMT eine 350er DKW mit und ohne Seitenwagen als Weißmetallbausatz. Mit etwas Farbe lassen sich daraus tolle Modelle schaffen.

Was leider komplett fehlt ist die Massenmotorisierung auf zwei Rädern. Also die 98er DKW und Maschinen mit 97ccm Sachs Motor.
Eine solche DKW RT 3Ps Sport steht sein 1940 in unserer Garage. Sie hatte einst einen Soziussitz und eine Anhängerkupplung. ...😊

Achtungspfiff
Stephan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Mi 22. Mai 2019, 10:53
von UPBB4012
Hey, anderer Epoche II Stephan :redzwinker: ,

wegen der ansonsten zu schwarzen Färbung hat er ja eben auch den Scheinwerfer
silbern lackiert (wie er im Artikel schrieb) und wenn Du dir die Bilder ansiehst
- ich gehe mal davon aus, das Du das Heft hast? - kannst Du sehen, das er mindestens
zwei unterschiedliche Maschinen nachgebildet hat: 1x 1 Sitz & 1x 2 Sitze
(was dann ja wiederum für ein wenig Abwechslung im Detail sorgt :mrgreen: ).

Habe mir das Set jedenfalls gerade vorhin mal geordert und werde den "Umbau" auch
in Angriff nehmen; und wie Du schon erwähntest u.a. mit dem vorderen Nummernschild :D
:arrow: war einer meiner ersten Gedanken beim Lesen: warum denn nicht? "Dat muss!" :lol:

EDIT: Danke gleich noch, für den Hinweis mit den unterschiedlichen Nummernschildformen
respektive -größen für Vorne: das ergibt eine weitere unscheinbare Detaillierungsdifferenz :zahnlos: :mrgreen:

Viele liebe Grüße,
Dein
Axel

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Mi 22. Mai 2019, 11:55
von Schienenbus
Hallo Axel!

Ja das Heft liegt vor...

Zu den geraden Kennzeichen und ihren Größen:
23 x7cm - Motorrad
40 x10cm - Motorrad und Kraftwagen
50 x10cm - Kraftwagen

Schriftgröße und Art müsste ich nachsehen...

Das kleine Nummerschild habe ich auf meiner Motobecane vorne montiert. Es passt von der Größe her auch nur zu den sogenannten Leichtkrafträdern. Auf einer großen Maschine waren sie zwar erlaubt, sehen aber nicht aus... :wink:
Wenn man sich alte Bilder ansieht, sie man das die vorderen Kennzeichen waagerecht montiert waren, sehr oft über das Vorderrad herausragten und meistens verbogen waren...

Die Motobecane ist übrigens eine MB1 Jahrgang 24 (1Zyl, zweitakt, 176ccm, 0,9Ps, kein Getriebe, 35 Sachen schnell..)😊

Achtungspfiff
Stephan

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Sa 1. Jun 2019, 07:52
von 30er Jahre Stil
Hallo Zusammen,

vor einiger Zeit sind zwei neue Fahrzeuge in Berlin eingetroffen. Einmal ein WALTER 6B-Pritschen-Lieferwagen (1930-1934) rechts, dieser hatte eigentlich einen Schriftzug auf der Pritsche "Plzner Brauerei" gehabt. Habe aber die Pritsche mit brauner Farbe nachbehandelt. Der andere ist ein WALTER 4B Pritschenlieferwagen "Schokoladenfabrik ORION" (1928) links. Beide Modelle habe ich bei Modell-Mobil Dresden bestellt.
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Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: Sa 1. Jun 2019, 14:44
von Schienenbus
Hallo Stefan,
zwei schöne Pritschenwagen hast Du Dir da gegönnt.....

Um ehrlich zu sein wusste ich garnicht das es in H0 so schöne Kleinserienmodelle gibt :!:

Ich hätte allerdings die Pritsche in Wagenfarbe gestrichen. Unbehandeltes Holz oder nur eingelassene Holzteile sind für Fahrzeuge aus den Benelux-Staaten und Frankreich typisch. Hier wurde meistens drüber gepinslt...🖌

Achtungspfiff
Stephan

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 2. Jun 2019, 07:41
von 30er Jahre Stil
Schienenbus hat geschrieben:
Sa 1. Jun 2019, 14:44
Hallo Stefan,
zwei schöne Pritschenwagen hast Du Dir da gegönnt.....

Um ehrlich zu sein wusste ich garnicht das es in H0 so schöne Kleinserienmodelle gibt :!:

Ich hätte allerdings die Pritsche in Wagenfarbe gestrichen. Unbehandeltes Holz oder nur eingelassene Holzteile sind für Fahrzeuge aus den Benelux-Staaten und Frankreich typisch. Hier wurde meistens drüber gepinslt...🖌

Achtungspfiff
Stephan

Hallo Stephan,

vielen Dank. Vielleicht werde ich die Pritsche nochmal überarbeiten und in Wagenfarbe streichen.

Gruß Stefan

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 2. Jun 2019, 08:00
von 30er Jahre Stil
Hallo Zusammen,

in den letzten Tagen hat sich nicht viel getan auf dem Diorama. Die Laderampe von der Deutschen Reichspost hat ein Vordach bekommen, Bilder folgen noch.
Das Thema Kennzeichen habe ich erst einmal auf Eis gelegt. Es ist doch schwieriger als ich dachte. Damals war ein Kennzeichen nicht nur ein Kennzeichen. Nein, dass Kennzeichen sagte etwas über das Fahrzeug aus.

Die Kennzeichen IA-2 bis IA-999 waren für Behörden gewesen, davon waren IA-2 bis IA-500 für Diplomaten. Wenn das nicht schon kompliziert ist. Selbst die Kraftdroschken hatten ihre eigenen Kennzeichen. IA-7500 bis IA-10999, IA-27000 bis IA-27999, IA-31000 bis IA-31999, IA-36000 bis IA-38999, IA-41000 bis IA-41999, IA-55000 bis IA-55999 und IA-81000 bis IA-81999. Die Berliner Verkehrs-AG (BVG) hatte auch seine eigenen Kennzeichen IA-60001 bis IA-62999 und IA-140001. die beiden letzten drei Zahlen am Kennzeichen waren die Wagennummer gewesen.
Auch die Polizei Berlin hatte ihre eigenen Nummern gehabt Pol-2401 bis Pol-3400, Pol-8701 bis Pol-9200, Pol-39001 bis Pol- 40000, Pol-51001 bis Pol-52400 und Pol-98001 bis Pol-100000.

IA-1 und die restlichen Nummer waren für den Rest der Bevölkerung gewesen.

Bis ich mich da durch gefuchst habe werde ich etwas Zeit brauchen um meine Modelle die entsprechenden Kennzeichen zu geben.

Die Kennzeichen der Deutschen Reichspost und der Deutschen Reichsbahn werde ich ein anderes mal erläutern.

Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 2. Jun 2019, 11:14
von Rollnitz
Hallo,

zu dem Thema Kennzeichen gibt es ein erschöpfendes Buch:

Die Geschichte der deutschen KFZ-Kennzeichen von Andreas Herzfeld

Ich befürchte nur, das ist restlos vergriffen.....

Gruß Roland

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 2. Jun 2019, 11:33
von 30er Jahre Stil
Rollnitz hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 11:14
Hallo,

zu dem Thema Kennzeichen gibt es ein erschöpfendes Buch:

Die Geschichte der deutschen KFZ-Kennzeichen von Andreas Herzfeld

Ich befürchte nur, das ist restlos vergriffen.....

Gruß Roland

Hallo Roland,

dass Buch habe ich. Ich habe es noch bei Bücher.de bekommen mit lange Wartezeit. Die Infos, die oben stehen, habe ich aus diesen Buch.
Es ist sehr hilfreich.

Gruß Stefan

Re: Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 16. Jun 2019, 08:28
von Hermes65
Hallo Stefan,

Glückwunsch zu dem außerordentlich gelungenen Berlin-Entwurf. Am liebsten würde ich das ganze in meine Ep. II-Anlage integrieren! Eine Frage vorab noch: Wie hast du die Beschriftungen auf die BRAWA-Telefonzelle bekommen? Ich bin mit Wasser und Aufrubbeln gescheitert.

Ein hauch Berlin in den 30er Jahren

Verfasst: So 16. Jun 2019, 11:57
von 30er Jahre Stil
Hermes65 hat geschrieben:
So 16. Jun 2019, 08:28
Hallo Stefan,

Glückwunsch zu dem außerordentlich gelungenen Berlin-Entwurf. Am liebsten würde ich das ganze in meine Ep. II-Anlage integrieren! Eine Frage vorab noch: Wie hast du die Beschriftungen auf die BRAWA-Telefonzelle bekommen? Ich bin mit Wasser und Aufrubbeln gescheitert.
Hallo Hermes65,

vielen Dank für dein Lob. Ich habe die beiliegende Beschriftung für die Telefonzelle fotokopiert, ausgeschnitten und aufgeklebt.

Gibt es ein Beitrag zu deiner Epoche II Anlage hier im Forum? Würde sie mir gerne mal anschauen.

Gruß Stefan