Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

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lernkern
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#51

Beitrag von lernkern » Mo 4. Feb 2019, 00:07

Tag Buh.

Ich muss jetzt nochmal nachfragen...

Die "Automatik" an der Trichterkupplung für die Rollwagen, worauf bezieht die sich? Muss ich zum Ankuppeln einfach Kuppelstange/Kuppeleisen einschieben? Oder muss ich den Bolzen manuell herunterdrücken/einfädeln?

Und wie funktioniert das Entkuppeln?einfach den Bolzen nach oben und dann die Kuppelstange heraus ziehen? Dann würde es mit langen Wagen mit großem Überstand noch immer niocht wirklich funktionieren, oder? Ich sehe da an der Kupplung unten dran auch eine Art Bügel. Was hat der für eine Funktion?

Viele Grüße

Jörg
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#52

Beitrag von Buh » Mo 4. Feb 2019, 12:45

Moin Jörg,

Die Kupplung arbeitet nach dem Prinzip der Fallhakenkupplung, so wie die alte Fleischmann-Haken-Kupplung. Man schiebt also das Kuppeleisen einfach ein und ein angeschrägter Stift drückt den oberen Teil der Kupplung hoch, bis der Stift in der Öse vom Kuppelbaum hängen bleibt. Zum Entkuppeln kann man den "Bolzen" einfach nach hinten drücken und der Stift drückt sich aus der Öse heraus und gibt den Kuppelbaum wieder frei.

Insoweit "Automatisch". Man braucht keinen separaten Bolzen der verloren gehen kann.

Bild

Links ist die Veit'sche Trichterkupplung, man erkennt unten links an der Kupplung den Drehpunkt. Darüber kippt der gesamte obere Kupplungsteil hoch. Unten drunter ist der Entkupplungsstift. Den könnte man (wahrscheinlich) über ein Entkupplungsgleis betätigen (Vermutung, ich nutze sowas nicht). So wie bei normalen Bügelkupplungen auch.

Liebe Grüße
Buh
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#53

Beitrag von Buh » Mo 4. Feb 2019, 18:46

Moin!

Ich habe mal ein paar Bilder gemacht:

Bild

Hier ist die Kupplung im geöffneten Zustand abgebildet. Und hier von der Seite ist das wahrscheinlich verständlicher:

Bild

Man schiebt einfach die Öse des Kuppelbaumes in die Kupplung und fertig. Zum Öffnen der Kupplung schiebt man die Nachbildung des Bolzens nach hinten und der Kuppelbaum ist wieder freigegeben.

Hilft dieses Bild?

Liebe Grüße
Buh
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#54

Beitrag von lernkern » Mo 4. Feb 2019, 20:45

Moin Buh.

Jaaaa, jetzt habe ich das verstanden. Vielen herzlchen Dank dir nochmal!

Gruß

Jörg
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#55

Beitrag von Buh » So 10. Feb 2019, 22:13

Moin!

Wenn es auch den Bahnhof selbst nicht betrifft, so habe ich doch heute ein kleines Video einer Premiere drehen können.

https://youtu.be/L912YeogRDo

Die erste Fahrt aus eigener Kraft! Ich habe einiges an der Steuerung noch überarbeiten müssen aber jetzt läuft sie einwandfrei und so, wie man es von einer Weinert Maschine erwartet. Ein (gebrauchter) Zimo-Decoder lag noch herum und wurde erstmal eingebaut. Demnächst rüste ich einen Zimo Sounddecoder nach, Platz dafür ist in der Feuerbüchse genug.

Eigentlich schade, das mir noch ausreichend Strecke dafür fehlt... ;)

Liebe Grüße
Buh
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#56

Beitrag von DR POWER » So 10. Feb 2019, 22:56

Hallo Buh

Da sag ich mal Glückwunsch zur bestandenen ersten Probefahrt.
Das ist eine tolle Maschine geworden :gfm:.
Dein Bautempo ist wirklich beeindruckend,da du ja auch schon den nächsten großen Dampfer in der Pipeline hast.

Und im Schmalspursektor wird bei dir ja auch immer fleißig gebastelt. Wirklich klasse.

Liebe Grüße, Andre
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#57

Beitrag von Buh » So 24. Feb 2019, 18:10

Moin!

Ja, ein wenig wird an der Schmalspur gebastelt, aber etwas weniger, seitdem die beiden "dicken Dampfer" ins Haus gekommen sind.

Bild

Ein kleines Projekt zwischendurch, aufsägen der Tür, EInbau des Holzfußbodens und Einbau einer Beleuchtung. Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich mit meiner Intellibox den ESU-Funktionsdecoder programmiere...

Das ich überhaupt mit den Weinert Maschinen angefangen habe liegt in erster Linie daran, dass Bemo seit 2 Jahren keine Bausätze mehr liefern kann, bzw den Liefertermin immer weiter verschiebt. Sonst würden hier jetzt wahrscheinlich 2 oder 3 VIIk mehr herumfahren. Ich finde es ein wenig schade, das man Stammkunden so hängen lässt.

Btw: https://youtu.be/cLzeDxU6gbs

Liebe Grüße
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#58

Beitrag von lernkern » Mo 25. Feb 2019, 02:56

Buh!!

Na, hab ich dich erschreckt?-)

Ein feines Wägelchen eigst du da. Und das Fahrwerk der 44er sieht ja wirklich toll aus!
Buh hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 18:10
Das ich überhaupt mit den Weinert Maschinen angefangen habe liegt in erster Linie daran, dass Bemo seit 2 Jahren keine Bausätze mehr liefern kann, bzw den Liefertermin immer weiter verschiebt. Sonst würden hier jetzt wahrscheinlich 2 oder 3 VIIk mehr herumfahren. Ich finde es ein wenig schade, das man Stammkunden so hängen lässt.
Das war mir überhaupt nicht bekannt, weil ich noch keine Bausäte gebaut habe. Ich würde das der Firma Bemo schriftlich oder telefonisch mitteilen!

Viele Grüße

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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#59

Beitrag von Buh » Mo 25. Feb 2019, 13:31

Hallo Jörg,

Ich bin mit meinen Sorgen nicht allein, da ich beim sicherlich bekannten Frank Tümmler bestelle. Und ich glaube schon, das er seine Kunden bei Bemo entsprechend vertritt und auch entsprechend gewichtig auftreten kann.

Im Moment machen mir die dicken Dampfer aber auch mehr Spaß. :)

Liebe Grüße
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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#60

Beitrag von Mercutius » Di 26. Feb 2019, 15:20

Gerade das Video Deiner 44er geshen. Au mann, ich möchte auch mal einen Weinert-Brummer mit Innensteuerung bauen! Das sieht echt toll aus!

Wenn Du mal ganz ruhige 5min hast, könntest Du vielleicht die roten Einlassungen in den Kuppel- und Treibstangen 'versäubern', ansonsten echt topp!


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Re: Fiktiver Schmalspurbahnhof Rostbeula

#61

Beitrag von Buh » Di 26. Feb 2019, 18:27

Moin!

Ja, eine ruhige Hand braucht man dazu auf jeden Fall. Ich hoffe, das neue, frische Farbe besser bindet und nicht so klumpt, dann ziehe ich die Einlassungen nochmal nach. Die alte Farbe zieht immer wieder und macht das versäubern der Treib- und Kuppelstangen zum Horror.

Ich empfehle keinen 5-Kuppler als 3-Zylinder zu bauen. Ich habe bis jetzt immer noch Probleme mit Kurzschlüssen, weil sich Teile der Steuerung leicht berühren. Alles Dinge, die man erst bei der Endmontage merkt. Die 03.10 ist das um ein vielfaches einfacher zu bauen. Im Nachhinein wäre ich besser damit angefangen, dann wäre der Bau der 44er nicht so in die Hose gegangen. Ich ärgere mich ein wenig darüber, so naiv da herangegangen zu sein.

Die 5-achsige Lok hat ein großes Seitenspiel für die Achsen, damit auch engere Kurven durchfahren werden können. Dadurch berührt sich u.U. der Kreuzkopf und die Schraube der Kuppelstange am vordersten Treibradsatz, was zum Kurzschluss führt. Der B4 steigt dann sofort aus und die Lok steht. Ich habe schon den Schraubenkopf flacher geschliffen um mehr Platz zu erhalten. Wenn ich keine andere Lösung dafür finde, muss ich alles nochmal zerlegen um den Steuerungsträger auch noch zu modifizieren.

Die 44er (und mit Sicherheit auch die 85er) sind keine Anfängerbausätze. Wem es ein Herzenswunsch ist, mal eine 44er zu bauen, sollte vorher erst eine andere Weinert-Maschine gebaut haben um mehr Erfahrung mitzubringen. Ich habe vorher meine Bemo-Maschinen selbst gebaut, die waren um einiges einfacher und wahrscheinlich nur deshalb ist die 44er überhaupt lauffähig geworden. Glücklich bin ich damit noch nicht. Auch weil das Fahrwerk leicht hakt und selbst Weinert nicht herausfindet, warum. Man sieht es so im Video gar nicht, aber ich weiß es und es gibt Situationen, in denen man es sieht. Also, ICH es sehe. Und das ärgert mich.

Wobei die Fahreigenschaften der Lok sonst eigentlich echt genial sind. Absolut leise und sauber rollt die Lok dahin (bis es hakt). Das leise Klicken, wenn die Räder in Schienenstöße hineinfedern... Fahren, langsamer als Schrittgeschwindigkeit, völlig ruckfrei, dass geht schon mit den Dingern.

Ich hoffe, dass ich bald an der 03.10 weiter machen kann und das dabei alles klappt. :D Damit geht das leise und langsame Fahren dann nämlich auch. Und ich freue mich schon auf den Bau des Rangierhobels, der hier auch noch als Auftragsarbeit liegt und wartet. Damit ist das Rangieren hinterher wahrscheinlich ein Gedicht. Und die Fahreigenschaften der Bemo-Loks sind nicht so gut wie die Weinert Maschinen.

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