Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modulen, Segmenten bzw. Modul- und Segmentbau (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, etc.)

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Ravenson
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#126

Beitrag von Ravenson » Mi 12. Sep 2018, 04:48

Hallo K. Wagner

Es kann sein, dass es hier in Zukunft erst mal nur noch mit Ebermannstadt im Bericht weiter geht, da die Zusammenarbeit mit dem Martin wahrscheinlich zu Ende ist. Er ist hier im Forum nicht aktiv, so dass ihr die Berichte über Behringersmühle dann eventuell im Nachbarforum weiter verfolgen müsst.
Ich werde dann erst mal an Ebermannstadt arbeiten und mal sehen wie es da weiter geht. Nach Ebermannstadt werde ich dann eventuell ein eigenes Behringersmühle auf die Beine stellen, ich werde allerdings das ganze aus einer etwas anderen Perspektive darstellen. Ich will den Blick von der Straße über den Bahnhof und die Gleisanlagen richten und dann nach der Wiesent noch etwas Berg darstellen. Mir wäre von Anfang an diese Perspektive lieber gewesen, da es en Abschnitt mit der Stempfermühle leichter macht, da die Mühle ja auf dieser Seite des Tals steht und auch die Hindenburgbrücke dürfte dann besser in Szene gesetzt sein. Aber ich denke bis dahin dürfte es noch ein paar Jahre sein, da zwei Anlagen gleichzeitig etwas viel für mich werden, sowohl zeitlich als auch finanziell. Alleine die Kosten für das Holz stellen schon eine große Schwierigkeit dar. Wobei ich auch nicht gleich alle 10 Segmente auf einmal bauen muss, ich kann ja mit dem ersten Abschnitt beginnen und mich dann weiter durchs Tal voran arbeiten.
Am liebsten würde ich ja gleich los legen.

In zwei Tagen bekomme ich nun Besuch von Stefan und er wird mir bei der Gelegenheit die ersten Segmente mitbringen. Ich freue mich da schon sehr drauf. Weiteres also in ein paar Tagen.

Gruß Matthias.

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K.Wagner
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#127

Beitrag von K.Wagner » Mi 12. Sep 2018, 11:53

Hallo Matthias,

vielen Dank f.d. Info.
Gruß Klaus


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#128

Beitrag von Ravenson » Mi 12. Sep 2018, 13:41

Hallo Klaus

Ebermannstadt kann aber eventuell dann im nächsten Jahr bereits besichtigt werden, eventuell bei der Weichnachtsausstellung vom IHMB, da Stefan dort ja noch Mitglied sein sollte und ich werde auch mal bei den Altmühltalern anfragen, das das von Nürnberg nicht allzuweit weg ist.
Eventuell wir die Anlage auch noch in München bei den Poingern zu sehen sein, da ist Stefan ebenfalls dabei.
Ob sich für dich aus Norddeutschland die Fahrt deshalb aber lohnt, das musst du dann selbst entscheiden.

Wobei ich mit meinem Citroen nur ungern nach München fahre, beim den letzten beiden Fahrten hat es mir zuerst die Keilriemenscheibe zerlegt und beim zweiten Mal die Servopumpe, beide Male war dann der Rippenriemen im Eimer und ich musste mir der Bahn nach Hause kommen.
Wenn der Citroën aber durchhält, dann kann ich die Anlage damit transportieren, weil der auch eine Anhängerkupplung hat, ich brauche nur noch einen Kastenanhänger dazu, dann ist das Transportproblem gelöst.

Gruß Matthias


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#129

Beitrag von Ravenson » Fr 14. Sep 2018, 00:20

Hallo Zusammen

Stefan war heute hier und hat mir die Segmente von Ebermannstadt mitgebracht. Ich dache er bringt 3 Stück mir, allerdings haben dann doch alle 5 in seinem Fahrzeug platz gefunden.

Wir haben die Anlage mal auf dem Boden aneinandergestellt und die Anlage passt trotz ihrer doch recht imposanten Abmessungen noch in mein Zimmer, wenn man sie diagonal anordnet.
Bilder gibt es die nächsten Tagen, das schaffe ich heute nicht mehr.

Es gibt aktuell zwei Stellen an denen ich mit dem Bauen beginnen werde. Zunächst werde ich die Gleise farblich gestalten, damit werde ich erst mal einige Zeit beschäftigt sein, aber das muss meiner Meinung nach vor dem Einschottern gemacht werde. Glänzende Kunststoffschwellen sind halt nicht ganz so realistisch. Wenn das abgeschlossen ist, dann kann es mit dem Schottern beginnen.
Außerdem muss ich noch das Bahnhofsgebäude Ebermannstadt fertige Bauen, ein paar Teile brauche ich da noch, aber die sind bereits in Auftrag gegeben. Es ist halt echt umständlich, wenn man die Teile bei einem Dienstleister lasern lassen muss. Und teuer wird es auch noch.

Bis bald.
Gruß Matthias

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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#130

Beitrag von Schachtelbahner » Fr 14. Sep 2018, 11:09

Ravenson hat geschrieben:
Fr 14. Sep 2018, 00:21

ein paar Teile brauche ich da noch, aber die sind bereits in Auftrag gegeben. Es ist halt echt umständlich, wenn man die Teile bei einem Dienstleister lasern lassen muss. Und teuer wird es auch noch.

Bis bald.
Gruß Matthias
Das geht auch mit dem Messer und ist halt billiger.
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#131

Beitrag von Jandrosch » Fr 14. Sep 2018, 12:14

Matthias, ich verfolge Dein Werkeln sehr gerne, kenne ich die Gegend doch recht gut.
Allerdings stelle ich gerade fest, dass Dich der Laserauftrag wohl sehr mitgenommen hat, da Du Deinen Beitrag gleich vier mal abgeschoßen hast ......... :wink: :wink:

Ich bin auf das Neue Werk schon sehr gespannt.
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#132

Beitrag von Ravenson » Fr 14. Sep 2018, 18:28

Hallo Zusammen

DAss ich den Beitrag gleich 4 Mal hier eingestellt habe tut mir leid, das war entweder ein Fehler an meinem Rechner oder an der Seite, denn ich habe den Betrag hochgeladen, aber er wurde dann nicht angezeigt. Das habe ich ein paar Mal erfolglos wiederholt und jetzt ist er 4 Mal da, zum Glück ist er nicht noch öfters aufgetaucht. Ich hoffe der Admin bereinigt das in kürze, ich kann die Beiträge leider nicht mehr löschen, da schon Folgebeiträge vorhanden sind.

Vieles kann man natürlich auch mit dem Messer machen, das stimmt schon Kurt, aber ich bin sehr genau und da ist es mit dem Messer einfach nicht sauber genug. Nur mit der Hand bin ich nicht so gut wie Kurt, ich kann dafür halt extrem gut mit CAD und technischen Hilfsmitteln umgehen. Leider sind diese Hilfsmittel sehr teuer und man kann das Geld was sie kosten nicht mehr damit verdienen. Ich hoffe immer auf einen Sponsor, der hier den ideellen Wert dahinter sieht und nicht die kaufmännischen Erforderlichkeiten. Ich bin sicher, ich werde damit einige sehr tolle Sachen realisieren können, aber Geld kann man damit echt nicht verdienen. Ich versuche mit meinen Mitteln auch immer Dinge zu unterstützen die ich gut finde, das finde ich wichtiger als Geld, denn auch wenn ich es nicht habe, bedeutet es mir trotzdem nichts. Schaut euch doch mal die Holzkonstruktion von Behringersmühle an, wenn ich darauf bestanden hätte, dass hier meine Arbeitsleistung bezahlt wird dann gäbe es die Anlage wohl nicht. Es sind alles individuelle Segmente, die ich in diesem Leben so kein zweites Mal fräsen werde, aber es steckt wohl sogar noch viel mehr Arbeit in jedem einzelnen Bauteil als dies z.B. bei Normmodulen der Fall ist.

Die Lasermaschine ist auch deshalb so gut, weil die nicht so laut ist und ich auch Nachts daran arbeiten kann, denn meine produktivste Zeit habe ich nach Mitternacht. Das hängt auch mit dem Asperger-Syndrom zusammen. Nachts hat halt auch kein Dienstleister für mich Zeit. Und die Fräsmaschine kann ich Nachts nicht in Betrieb nehmen.

So, und jetzt gehe ich zum Trix Express Stammtisch nach Fürth. Bin schon wieder über eine Stunde zu spät dran.

Na dann, bis bald mal wieder.
Gruß Matthias


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#133

Beitrag von Ravenson » So 16. Sep 2018, 13:20

Hallo Zusammen

Diesmal gibt es nur ein kleines Bild
Bild
Soweit habe ich bereits vor einiger Zeit den Güterschuppen von Ebermannstadt gezeichnet. Es ist noch ein bisschen was zu machen aber, die ersten Teile können eigentlich schon für den Laser aufbereitet werden.
Es fehlen noch die Sockelleisten, der Innenausbau und die Unterkonstruktion fürs Dach. Die Dachkonstruktion ist immer das schwierigste, denn die soll hier abnehmbar bleiben. Es sind Antriebe für die Tore geplant und da muss man eventuell für Wartungsarbeiten zugriff zum Innernen des Gebäudes haben.

Ich bin gerade dabei die Bilder vom letzten Donnerstag hochzuladen, welche ich von der kompletten Segmentanlage aufgenommen habe.
Mal sehen ob ich damit heute noch fertig werde.

Gruß Matthias

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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#134

Beitrag von Schachtelbahner » So 16. Sep 2018, 15:47

Hallo Mathias.

Sei mir bitte nicht böse aber ich frage mich allen Ernstens warum dieses Läppiche Gebäude zu lasern. Einfacher geht es nicht mehr um das ganze Händisch zu erstellen. Also das ist nicht ein großer Wurf der teure Herstellungverfahren rechtfertigt.

Natürlich ist hier das Image gefragt, habe das lasern lassen, nur wird das Produkt dadurch besser ist die große Frage. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes Geld verbrannt. Das tut mir weh.
Grüße von Kurt
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#135

Beitrag von Ravenson » So 16. Sep 2018, 22:33

Hallo Zusammen

Weiter geht es mit der Ankunft der Segmente von Stefan bei mir.
Ich dachte ja zunächst er bringt mir 2 oder 3 Segmente mit, aber er hat es tatsächlich geschafft, alle Segmente in sein Auto zu bringen. Und das bei einer klassischen Limousinenbauform, die ja heute kaum noch jemand hat. Die meisten fahren heutzutage ja im Alltag Autos in die sie am besten gleich die ganze Wohnzimmerschrankwand rein bringen.

Wie auch immer. Die Anlage ist jetzt komplett angekommen und bevor ich die Teile ins Lager geräumt habe, wurden die Teile noch mal alle zusammengestellt und fotografiert. Die Bilder sind jetzt nicht so ganz der Renner, weil es schon sehr dunkel war, aber das wesentliche erkennt man.
Es gibt da ein Forum, da wird man wegen solchen Bildern sofort rausgeworfen, aber hier geht es ja freundlich zu.

Bild
Mein Wohn- und Schlafzimmer ist gerade groß genug, so dass man die Anlage diagonal im Raum in einem Stück unterbringen kann. Leider passt es dann nicht mehr ganz auf ein Bild. Der hintere Bereich ist wegen der Perspektive und der Tiefenschärfe leider kaum noch zu erkennen. Es wird im Laufe der Bauarbeiten aber jedes Segment detailiert abgebildet geben, da kann es sich allerdings noch um Monate handeln.

Bild
Hier die Ansicht in die andere Richtung. Ich habe hier mal ein wenig das Chaos in meinem Raum drauf gelassen, vielleicht versteht man jetzt, weshalb ich bei den Bilder immer ein wenig ausblende.

Bild
Das hier ist wohl das teuerste Modul von der ganzen Anlage. Grund ist die Weiche von Weller Weichen. Ein wirklich tolles Stück.
Weis zufällig jemand etwas von Weichen Weller? Die Seite ist nicht mehr zu finden. Stefan wartet noch auf 3 weitere Weichen für ein anderes Projekt, aber ich denke das wird nichts mehr und entweder muss er die Weichen selber bauen, oder er greift auf die "mein Gleis" Weichen zurück.

Bild
Ich habe mal noch die bereits angefertigten Gebäude auf die Anlage gestellt. Das Dach beim Bahnhofsgebäude habe ich nur mal lose aufgelegt, das muss noch gebaut werden, hier fehlen übrigens noch Bauteile, hoffe diese bald zu bekommen.
Das Bild ist etwas verwackelt. Leider kann ich das gerade nicht neu aufnehmen, da ich die Segmente bereits aufgeräumt habe.

Bild
Hier nochmal das ganze von der anderen Seite. Hier sieht man auch die Bahnmeisterei etwas besser, hier fehlen auch noch die Fenster und Türen. Diese werde ich wohl wirklich von Hand fertigen müssen.

Bild
Und hier noch der Kohlenbunker, den Stefan von Hand gebaut hat. Für das Material hat er Founier verwendet, welches er verschränkt übereinander geklebt hat. In ähnlicher Bauweise ist auch die Bahnmeisterei entstanden, allerdings habe ich die Teile mit der Fräsmaschine ausgefräst.

Jetzt liegt es an mir wie es mit der Anlage weiter geht. Ich werde die nächsten Tage wohl damit beginnen die Schwellen und Gleise farblich zu behandeln, so dass danach mit dem Einschottern der Gleise begonnen werden kann.
Als nächstes wird allerdings ein Vorbildbericht zur Hindenburgbrücke folgen, ich bin gerade dabei die Bilder dafür vorzubereiten. Die liegen jetzt schon ein paar Wochen unbearbeitet auf der Festplatte bereit.

Gruß Matthias.


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#136

Beitrag von Ravenson » Do 11. Okt 2018, 01:26

Hallo Zusammen

Heute bin ich endlich mal dazu gekommen die ersten Bilder von der Brücke zu bearbeiten und ins Netz zu stellen.
Am 8. Juli bereits aufgenommen, bin ich jetzt echt nicht besonders schnell gewesen.
Also dann mal los!

Bild
Die Brücke aus Richtung Ebermannstadt blickt man hier in Richtung Behringersmühle. Auch an dieser Seite befindet sich also die Zwangsführung, oder wie immer man diese Führungsschienen nennt. Interessant finde ich, dass man hier bereits aus der Ferne erkennt, dass die rechte Führungsschiene nicht mit Kleineisen befestigt ist. Wie die Schiene in Position bleibt, falls mal Kräfte darauf wirken, das frage ich mich da schon ein wenig. Wenn ich es im Modell auch so nachbaue, dann kommen sich die Kleineisen nicht in den Weg und man kann die Schienen näher aneinander bringen.

Bild
Hier mal das ganze etwas näher aufgenommen. Interessant ist auch der Moosbewuchs der Gleisbettung. Es wird nicht einfach das ganze detailgetreu im Modell umzusetzen.

Bild
Die Führung in Richtung Ebermannstadt im Detail betrachtet. Die äußere Schiene ist aus zwei Teilen zusammen gesetzt. Und ab da ist die Führungsschiene nicht mehr befestigt.

Bild
Und zu guter Letzt noch der Übergang auf die Brücke an der die Führungsschienen enden.

Ich habe noch mehr Bilder von der Brücke aufgenommen, die weiterhelfen sollten, falls ich die Brücke nun doch irgendwann man nachbauen werde. Man kommt an den Brückenkopf an dieser Seite sehr gut heran und man kommt auch an die Brücke selbst sehr gut heran, was das abnehmen von Maßen sehr erleichtert und was bei einem Nachbau sehr behilflich sein wird. Ich kann die Bilder auch noch einstellen, falls Interesse besteht, ansonsten warte ich damit bis es in der Zukunft irgendwann mal ernst werden sollte mit dem Nachbau.

Soviel für heute und in Kürze kann ich hoffentlich wieder etwas von der Anlage Ebermannstadt berichten. Ich habe bereits die Farbe eingekauft um die Schwellen zu altern, die ist mit zwischenzeitlich aus gegangen, da ich in der letzten Zeit recht viele Schwellen nachgearbeitet habe. Weiterhin werde ich auch mit dem Bau des Bahnhofsgebäudes weiter machen, hier geht es in Kürze mit den Fensterläden und dem Dach weiter.

Beim Güterschuppen überlege ich noch ob ich den jetzt doch wie von Kurt angeregt von Hand baue, allerdings muss ich mir dann vorher noch ein Werkeug bauen um die Leisten zuzuschneiden, denn das wird von Hand eine Tortour. Den Chopper will ich mir nicht kaufen, weil der für meine derzeitigen finanziellen Möglichkeiten einfach zu teuer ist. Da hier aber wirklich sehr viele Leistenabschnitte notwendig werden, lohnt es sich wenn ich mir dafür ein paar geeignete Hilfsmitte ausdenke.

Dann bis bald mal wieder
Gruß Matthias

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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#137

Beitrag von Schachtelbahner » Do 11. Okt 2018, 11:06

Hallo Matthias,

das freut mich, dass Du meine Anregung aufnimmst und den Selbstbau versuchst. So schwer ist das nicht.

Du schreibst, dass Du dazu eine Menge Leisten benötigst. In Holz oder Polystyrol? Holz kann man ohne Probleme selber schneiden, Polystyrol mit der Hand sehr schlecht, mit einer Kreissäge schon nur ganz schmale Leisten, 2mm und kleiner, habe ich noch nicht ohne Darll hinbekommen. Beim schneiden bekommen die Leisten einen Drall, Biegung sodass sie sich sehr schwer fixieren lassen. Hier ist besser fertige zugeschnitte Leisten zu kaufen. Die sind Maßhaltig und gerade was den Bau erleichtert.

So viel als Tipp.

Wenn Du dein Gebäude in Polystyrol bauen willst hätte ich noch einen Tipp wie das ganz einfach geht. Ich habe nich nie mit dem Messer Fenster ausgeschnitten.
Grüße von Kurt
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#138

Beitrag von Ravenson » Fr 12. Okt 2018, 02:54

Hallo Alle zusammen und diesmal speziell Kurt.

Den Tipp für die Fenster könnte ich echt brauchen, denn die werden immer nicht so richtig rechteckig, man schneidet nur ein kleines bisschen unsauber und das sieht dann schrecklich aus.
Ich will die Bauwerke allerdings aus Karton schneiden. Das mit dem Drall kenne ich. Polystyrol ist wirklich launisch. Und man muss aufpassen, dass man das richtige Material erwischt. Evergreen ist teuer, aber dafür auch echtes Polystyrol (Styrene ist übrigens das gleiche Material, in USA heißt es halt Styrene). Es gibt auch ein Material mit den drei Buchstabe ASA, das lässt sich nicht wie Polystyrol verkleben, das Zeug ist eignetlich für den Modellbau nicht wirklich zu gebrauchen, keine Ahnung warum es Hersteller gibt die Leisten daraus anbieten, denn man kann sie eigentlich nur mit 2K Klebstoffen sinnvoll verkleben und das wird patzig. Für Details nicht zu gebrauchen.

Der Vorteil von Karton, denn kann man mit Farbe sehr gut behandeln und das sieht dann wie echtes Holz aus. Und Karton scheint nicht durch, wenn man eine Beleuchtung einbaut, deshalb ist Karton für mich die erste Wahl. Wäre nur das Leistenschneiden nicht. Ich muss hier dünne Streifen aus 0,5mm Karton schneiden und auf 0,5mm Kartonwände aufkleben um die Außenwände zu bauen. Das kann sich auch leicht verziehen, wenn man es mit Farbe behandelt, allerdings kommt dann wieder eine Unterkonstruktion aus 1mm Karton drunter, und wenn man die Außenwände da drauf kaschiert, dann wird das wieder schön gerade. Mal sehen wie es wird.

Allerdings dauert es noch etwas bis ich mit dem Gebäudebau anfangen, ich will jetzt erst mal die Gleise mit Farbe behandeln, damit die Schwellen nicht mehr nach Kunststoff aussehen und dann will ich mich ans Schottern der Gleise machen. Stefan hat mir Schotter geschickt und der ist gestern angekommen.
Kleiner Tipp noch fürs Schottern. Ich habe letztens mal ein paar Versuche mit Basaltschotter gemacht und der Kunstharz Dispersions Klebstoff von der Lokliege hat meiner Meinung nach am besten abgeschnitten, der Schotter ist damit am wenigsten nachgedunkelt und das Ergebnis war auch sehr schön matt, so kann man es lassen. Bei der DFS ist ja sehr viel mit Basalt geschottert, wobei der Bahnhof selbst mit anderem Material geschottert ist. Wobei ich jetzt nicht ganz sicher bin wie es in Epoche III dort ausgesehen hat, das wird wohl noch etwas schwierig werden, aber ich werde da einfach mal ein paar Stellen schottern ohne den Schotter zu fixieren und einfach mal sehen wie es aussieht.

Das war jetzt wieder viel Text ohne Bilder, das tut mir leid. Hoffe es gibt bald wieder Bilder.
Gruß Matthias

P.S. ich habe schon überlegt, ob ich für die Fenster so eine Art rechteckigen Locher bauen soll mit dem die Fensterdurchbrüche gestanzt werden können. Damit knabbert man dann die Fenster bis auf die gewünschte Größe auf. Und für die eigentlichen Fenster brauche ich dann einen noch kleineren Lochstempel, und ohne Laser muss man die Fenster ja aus einzelnen Schichten dünnem Material übereinanderkleben um schöne Fenster zu bekommen. Das wird noch was.

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#139

Beitrag von Schachtelbahner » Fr 12. Okt 2018, 11:17

Hallo Matthias.

Wie Du Karton am besten verarbeitest da kann ich keinen Tipp geben. Als Modell habe ich noch keinen verarbeitet, nur als Dummi. Wie der Bau mit Platikplatten am besten geht werde ich noch einstellen, ist ja für alle Leser von Interesse. Da mus ich noch was vorbereiten. Die Farbgebung oder den Fasadenputz kann man mit Acrylspachtel aus dem Bastelbedarf der Märkte sehr gut gestalten.

Ich frage mich warum mit dem Schotter immer getestet werden muss. Man kann auf bewährte Produkte zugreifen. In meinem Video zeige ich wie ohne Farbveränderung der Schotter fixiert werden kann. Mit Latex-Bindemittel, wobei auch mit diesem Leim Basalt etwas dunkler wird was sehr gering ist und zu vernachlässigen ist weil nicht vermeidbar. Absolute Farbgleichheit gegenüber dem Original ist sowieso nicht erreichbar und nicht gewünscht. Das Original verändert durch die Zeit ständig sein Erscheinungsbild da ist also jede Mühe sinnlos. Unterschiedliche Schottersorten kann man Problemlos verarbeiten, macht das Original auch und bei dir würde ich zum Basalt noch Diabas oder Granit verwenden. Du kannst auch auf der Strecke an 2 - 3 Schwellen neuen Schotter nehmen, dort wurden Schwellen ausgewechselt. Welcher Schotter dort im Bahnhof liegt kannst Du heute nicht mehr am Stein erkennen und wer die Steinsorten nicht kennt, kann das auch nicht. Ich finde es viel wichtiger als die Steinsorte ist, dass man Scharfkanntigen Schotter verwendet und nicht Rundkornkies wie auf den meisten Anlagen, das sieht, mit Verlaub, bescheuert aus.

Das wichtigste ist, was ist Glaubhaft und was nicht. Das Original Sklavisch nachbauen finde ich nicht auf alles Zielführend, alles steht in einem ständigen Wandel und dann müsste man ständig Änderungen durchführen um den ist Zustand zu zeigen.
Grüße von Kurt
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#140

Beitrag von Ravenson » Mi 17. Okt 2018, 14:18

Hallo Zusammen

Heute mal wieder etwas über das Thema Behringersmühle, diesmal speziell über die Fenster.
Ich habe festgestellt, dass die Fenster und Türen in Behringersmühle beim Kornlager, dem Empfangsgebäude und beim WC-Haus, weitestgehend mit verschiedenen Fenstern aus Ebermannstadt übereinstimmen. Was gut ist, weil ich davon noch ein paar von damals übrig habe.

Hier mal die Bilder vom Vorbild:

Bild
Die Fenster in der Wartehalle entsprechen den Fenster vom Stellwerk in Ebermannstadt.

Bild
Die Fenster im zweiten Stock entsprechen denen die ein Ebermannstadt im zweiten Stockwerk verbaut sind. Die unteren leider nicht, aber wenn man es nicht so genau nimmt, dann kann man diese auch im EG verbauen. Vielleicht sahen die früher sogar so aus und wurden später nur doch diese zweiflügeligen ohne Fenserkreuz ersetzt.

Bild
Die Fenster im WC-Haus stimmen mit denen aus dem WC Bereich von Ebermannstadt überein, diese kommen auch an bei einigen Fenster im Empfangsgebäude und dem Kornlager überein.

Bild
Hier mal zwei Fenster aus dem Ebermannstadt Baukasten. Die Türen entsprechen leider nicht denen die in Behringersmühle benötigt werden, aber vielleicht kann man diese ja entsprechend umbauen.

Bild
Hier sieht man mal zwei Umgebaute Türen. Die mittlere könnte ganz gut passen, die rechte leider nicht. Die Mittlere wurde aus einer Türe gebaut die in Ebermannstadt in der Wartehalle verbaut sind. Die Fenster die in die Türen eingesetzt wurden, stammen ebenfalls aus der Wartehalle.
Das Fenster wurde einfach in ein Stück 0,5mm Karton eingeklebt, so kann es dann im Gebaute einfach hinter die Außenwand geklebt werden.

Bild
Hier habe ich mal die Fenster und Türen in einem auf die Schnelle zugeschnittenen Mauerdummy eingesetzt. Sieht doch schon ganz gut aus.

Ich werde mal sehen wo ich die Fenster beim Kornspeicher verwenden kann und werde das dann mal entsprechend umsetzen. Schön, dass ich jetzt wieder eine Baustelle mehr habe.

Gruß Matthias

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#141

Beitrag von Schachtelbahner » Mi 24. Okt 2018, 20:35

Hallo Matthias und alle Häuslebauer.

Ich habe versprochen einen einfachen Bau von Gebäuden zu zeigen. Ich werde das ganze als seperaten Strang hier einstellen.

Hier haben wir das.

Es geht um den Bau von Gebäuden mit Polystyrol, ist für mich das Matterial was am einfachsten zu behandeln ist.

ich lese immer wieder, dass beim Gebäudebau die Türen und Fenster schön sauber fein und vorsichtig mit dem Skalpell aus der Platte geschnitten werden. Das ist für mich nix, zuviel Arbeit, bin ich zu faul für. Ich habe zu meinem Glück vor Jahren das Miba Buch Grüße aus Ferbach von Jacques Le Plat gekauft in dem für mich sehr viele Basteltipps sind, so auch für den Gebäudebau. Jacques schneidet oder sägt keine Fenster oder Türen aus der Platte sondern macht immer ganze Schnitte. Das hat den Vorteil, man ist schneller fertig, man hat weniger Arbeit und hat nur gerade Schnitte. Dazu noch ein Hinweiß. Die Polyplatten werden nur ganz leicht angeritzt, so leicht, dass keine Aufwölbung am Schnitt entsteht, die Platten lassen sich dann ganz leicht brechen.

Beim einscannen ist mir ein Fehler unterlaufen, die Zeichnung ist zu klein.

Bild

Nun zur Erklärung.

Vom Gebäude wird auf die Polystrolplatte eine Skizze gefertigt was wie ein Schnittmuster aussieht. Alle Öffnungen werden mit einem X eingezeichnet, das ist Abfall weil dies Löcher im Haus. Die anderen Teile werden durchnummeriert so wie auf meinem Muster. Diese Teile werden wir später brauchen, also nix verlieren.
Ich habe eine Hauswand mit dem entsprechenden Schnittmuster aufgezeichnet, alle schwarzen Linien werden mit einem Messer angeritzt. Auf der Prinziepskizze werden mit einem spitzen Messer alle Senkrechten Linien ganz leicht angeritzt so entsteht keine Aufwölbung. Mann kann alle Senkrechten Linien anritzen. Ist das vollbracht kommen die Wagrechten Linien dran. Alles wird wie die Durchgehenden Linien auf der Platte sind angeritzt.
Ich habe eben eine Fehler bei der Zeichnung gesehen, habe ich eben zu schnell gearbeitet. Die Wagrechten Linien bei Teil 9,13,19 und 10,15,20 und 11,17,22 entfallen, die brauchen wir nicht, dort wird auch kein Schnitt erfolgen. Die Zahlen können wir lassen.

Als nächstes wird die Platte mit den geritzten Linien auf ein Stück Holz mit einer scharfen Kannte gelegt. Wir beginnen mit der Senkrechten Kannte links und brechen die Platte. Das geht ganz leicht und wir haben eine gerade Kannte, der Bruchkannt brauchen wir keine Beachtung zu schenken. So verfahren wir mit den nächsten senkrechten schnitten. Ist das erledigt müssten 8 Streifen vor uns liegen.

Nun kommen die Streifen mit den X Teilen drann. Hier wird genauso verfahren. Ist das auch fertig liegen 16 Teile vor uns. Nun können wir die Wand bauen. dazu eine Glasplatte in entsprechender Größe auf die wir die Teile des Puzzles wie auf der Zeichung drauflegen. Man kann nun schön feststellen, dass die Unbearbeiten Bruchkannten der Teile wunderbar zusammen passen. das meiste ist jetzt gemacht und der Rest ein Kinderspiel.

Ich arbeite ab jetzt mit Aceton auch wenn es manchem stinkt, es funktioniert damit aber bestens und das zählt. Wenn Teile sauber ausgerichtet sind nehme ich einen Pinsel und bringe ausreichens Aceton in die Bruchlinien. Das muss satt sein. Ist das gemacht zurücklehnen und 24 Std. schalfen. A, nächsten Tag mit einen sehr flachen Messer die Platte von der Glasplatte abhebeln. Bei der Kontrolle wird man Feststellen, dass die Bruchkannten fast nicht mehr sichtbar sind. wenn man nun die Platte mit feinem Schmirgelpapier abschleift ist der letze Rest verschwunden. Man darf nicht das schwarze Nassschleifpapier nehmen, dann ist alles schwarz.

Wie dann ein Gebäude nach dieser Methode gefertigt aussieht habe ich natürlich auch. Es ist der Maßstäbliche Nachbau des Bahnhofs Birkenfeld.

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Als ich den bahnhof baute gab es fast keine Fenster fertig zu kaufen, 2 Jahre später gab es welche, so dass ich die Fenster aus Polyleisten selber baute. Eine Elende Fummelei. Heute ist das einfacher, man kann sich die Fenster von Auhagen nehmen und die Öffnungen entsprechen der Fenstergröße zeichnen.

Jetzt mache ich Feierabend, viel Spaß beim Gebäudebau.




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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#142

Beitrag von Ravenson » Fr 26. Okt 2018, 02:22

Hallo Kurt

Diese Bauweise klingt wirklich sehr einfach. Leider klappt das bei Karton wirklich nicht. Den Karton müsste man zumindest komplett durchschneiden, denn anritzen und durchbrechen, das klappt bei Karton ganz und gar nicht. Auch das zusammensetzen wie bei deinen Kartons klappt nicht da sich Karton mit egal welchem Klebstoff auch immer nicht mehr zusammenschweißen lässt.

Gelegentlich arbeite ich auch mal mit Polystyrol, allerdings habe ich damit bis jetzt noch keine Gebäude gebaut. Ich fräse aus Polystyrol Schwellenkörper für Eigenbaugleise. Eines davon ist das Brückengleis des Adaptersegmentes welches an die Auhabenbrücke angepasst wurde. Ich habe schon überlegt, ob ich diese Schwellen für Eigenbauten anbieten soll. Zusammen mit den TT-Filligran-Kleineisen kann man damit sehr schnell ein passendes Gleis erstellen. Frag sich nur ob sowas wieder jemand kauft. Wahrscheinlich nicht.

Für Gebäude habe ich mich auf Karton eingeschossen, zum einen weil bei Karton kein Licht mehr durchseinen kann und weil es sich damals mit der Lasermaschine sehr schön bearbeiten lassen hat.
Polystyrol könnte ich wieder mit der Fräse ganz gut bearbeiten, allerdings bleiben z.B. bei Fenstern dann leichte Radien stehen, die man dann von Hand herausarbeiten muss. In dieser Hinsicht ist deine Bearbeitungsweise viel besser. Vor allem wenn man nur Einzelstücke fertigt. Wegen einem Teil macht das ganze Theater mit der Aufbereitung der Zeichnungen fürs CAM Programm und das erstellen der Programme für die CNC Maschine nicht wirklich sinn.

Jedenfalls danke für deine Beschreibung, das war ist sehr interessant und auch verständlich erklärt, trotz des Fehlers beim Einscannen.
Eventuell kann man beim Karton aber auch daraus etwas vereinfachen. Man Könnte die einzelnen Kartonstücke auf ein Trägerpapier aufkleben und dann die Vorderseite mit Spachtelmasse fixieren und glätten. Vielleicht versuche ich es mal.
Was man auch machen könnte, dass man die Kartonwände aus zwei Schichten aufbaut und man dabei einmal horizontale und einem vertikale Streifen schneidet und daraus dann wieder die fertige Wand zusammenklebt. Und da man dann dünneres Material verwendet, lässt es sich auch leichter in Streifen schneiden.

Beim Kornspeicher werden außerdem dann ja nicht die Außenwände mit den Holzlatten belegt, da sieht man dann die Schnitte in den Wandelementen ohnehin nicht mehr.

Gruß Matthias


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#143

Beitrag von Ravenson » Sa 1. Dez 2018, 04:18

Hallo Zusammen

Ich muss mal wieder ein wenig was über den aktuellen Bau berichten.
In Beitrag #73 habe ich in einem Bild einer CAD-Zeichnung das Einfahrsignal abgebildet, welches vor der Einfahrt nach Behringersmühle aufgestellt werden soll.
Hier mal das Vorbildfoto, welches das Signal im Winter zeigt, ich glaube ich habe euch das Bild bisher vorenthalten:
Bild

Das Signal gibt es soviel ich weiß noch nicht zu kaufen, also soll es selbst angefertigt werde. Ich bin mit Martin gerade noch nicht so ganz über die Bauweise einig. Mit dem 3D Drucker wird es wohl nichts, da das Signal einfach zu filigran ist. UV-Resin ist zu spröde, das Signal würde schneller abbrechen als man es neu drucken kann.
Ich habe heute Abend mal ein paar davon gedruckt. Des Ergebnis stelle ich eventuell Morgen oder in den nächsten Tagen ein. Ich muss das Teil noch fotografieren. Sieht zwar schon ganz nett aus, aber einiges ist viel zu klein für den Druck geraten. Von der Leuchte oben auf dem Signal fehlt die Sonnenblende, die wurde gar nicht mitgedruckt, bzw. war die zu dünn und hängt noch im Tank an der Folie. Also alles etwas stabiler ausführen. Da ich leider noch gar keine Signale habe, kann ich nicht sagen, die diese in Spur H0 normalerweise so ausgeführt sind. Ich sollte mir vielleicht mal das eine oder andere von einem der Premiumhersteller besorgen, damit ich das ESig auch so aufbauen kann. Jedenfalls ist die Leuchte aktuell viel zu klein um eine LED einzubauen. Aber das werdet ihr sehen, wenn ich die Bilder aufgenommen habe.

Gruß Matthias


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#144

Beitrag von Ravenson » Sa 1. Dez 2018, 19:07

Hallo Zusammen

Hier folgen die Gestern versprochenen Bilder vom ESig.

Bild
Zum Größenvergleich habe ich es mal auf ein halbfertiges Modul gepackt und einen leider nur halbwegs maßstäblichen Steuerwagen von LIMA danebengestellt. Ich weiß allerdings nicht, ob das so wirklich richtig ist.

Bild
Und so sieht das gedruckte Teil mit Stützstruktur aus. Man sieht gleich, dass die Sonnenblende fehlt. Naja, das ist dann halt so. Ich muss sie wohl etwas massiver ausprägen. Für eine LED ist die Lampe allerdings immer noch zu klein.
Hier könnte ich ein paar gut gemeinte Ratschläge verkraften. Wie groß soll ich die Lampe machen und bis zu welchem Durchmesser passt der Signalmast noch. Ich habe keine Vorlagen außer das Winterbild und von Signalen bisher so gut wie keine Ahnung.

Gruß Matthias

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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#145

Beitrag von Schachtelbahner » So 2. Dez 2018, 13:24

Hallo Matthias.

Diese Singnale gibt es fertig zu kaufen. Die muss man sich nicht drucken lassen.
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#146

Beitrag von Ravenson » So 2. Dez 2018, 18:54

Hallo Kurt

Ich lasse sie nicht drucken, ich drucke sie selbst. Allerdings habe ich die bisher noch nicht als Fertigteil gefunden. Hast du mal einen Link oder einen Hersteller?
Martin hat gestern auf der Durchfahrt in Behringersmühle vorbei geschaut und am Vorbild ein wenig nachgemessen und ich habe das Teil gleich mal etwas korrigiert und neu gedruckt. Bilder folgen.

Ich habe zwischenzeitlich einen Bausatz für das Signal gefunden, allerdings ohne das Lichtsignal oben drauf. Ich habe da von Martin leicht falsche Informationen erhalten, es ist gar kein ESig sondern ein Nebensignal NE1. Hätte ich danach gesucht, hätte ich es gefunden. Ich kenne mich halt mit Signalen nicht so besonders gut aus, brauche da immer noch Hilfe.

Gruß Matthias


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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#147

Beitrag von bengelsven » Mo 3. Dez 2018, 17:01

Hallo Matthias,

der Druckqualität kommt es sehr zu gute wenn du nicht parallel zur Grundplatte sondern das Ganze schräg druckst ca. 45 Grad.
Ist jetzt bei einem einfachen Teil nicht sooo relevant, aber im Allgemeinen immer besser.

Gruß
Sven
Das ist alles nur gedruckt...
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#148

Beitrag von Schachtelbahner » Mo 3. Dez 2018, 19:59

Hallo Matthias.

In der Tat ist es schwierig eine Trapeztafel zu finden. Ich konnte da nur bei NMW fündig werden, einen Onlineshop hat der nicht, die sind in einem alten Katalog drin. Ob das noch Gültigkeit hat weiss ich nicht.

Also, nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.
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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#149

Beitrag von Ravenson » Di 4. Dez 2018, 02:00

Hallo Kurt

Nein, die Trapeztafel gibt es tatsächlich zu kaufen. Man muss nur nach "Nebensignal NE1 H0" suchen, dann findet man unter anderem einen Link zum Modellbahn Hobbyshop und dort wird ein Ätzteilebausatz mit 4 NE1 Trapezschildern angeboten. Allerdings ohne die Leuchte und der Signalmast ist zu kurz. Das NE1 in Behringersmühle ist 3,6m hoch.
Der Bausatz hat außerdem nur einen 4kant Mast, was jetzt auch nicht so richtig stimmt.

Ich habe das Signal noch einmal überarbeitet. Es sollten dann nur die die Einzelteile gedruckt werden, die dann mit einem 1,2mm Messingröhrchen mit 1,0mm Innendurchmesser zusammengebaut werden. Mal sehen wie klein die LEDs sind, welche da rein sollen und ob ich die Leuchte eventuell noch etwas vergrößern muss.

Ich finde, dass mein Modell dem Vorbild besser entspricht, zumindest nachdem ich am Sonntag noch ein paar Änderungen vorgenommen habe.

Die Behauptung von Sven, dass die Druckqualität besser ist, wenn man die Teil um 45Grad gedreht in den Druckraum legt, kann ich nicht wirklich bestätigen. Das hängt allerdings auch immer von der Form des Druckteils ab. Und es hängt wohl auch vom verwendeten Drucker ab und welche Auflösung das Gerät schafft. Leichte Nacharbeiten sind aber kein Problem. Sollten Teile in größerer Stückzahl benötigt werden, dann werde ohnehin nur Urmodelle gedruckt und das Serienteil dann mit Silikonformen gegossen. Das geht schneller und ist kostengünstiger.

Allerdings geht es hier im Beitrag jetzt mehr um das NE1 als um das Thema 3D Druck.

Für den Bahnhof Ebermannstadt werde ich demnächst auch noch ein paar Teile drucken, unter anderem die Bahnhofsuhr, und ein paar Kleinteile, unter anderem auch die Lampe die sich an der Hausecke befindet.

Gruß Matthias.

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Re: Dampfbahn Fränkischen Schweiz Epoche III -Von Ebermannstadt nach Behringersmühle in Segmentbauweise

#150

Beitrag von K.Wagner » Mi 5. Dez 2018, 12:33

Hallo Matthias,

wenn Du SMD-LEDs nimmst - Baugröße 0402 - und einen dünnen CU-Lackdraht dran lötest, dann funktioniert das mit der Größe und Du kannst auch einen maßstäblichen Schirm verwenden. Ich habe das bei meinen NMW-Wartesignalen so gemacht und auch DB-(Lok)Laternen damit ausgestattet.
CU-Lackdraht kann man z.B. von alten Märkln-M-Weichen abwickeln - oder ausgemusterten Feldmagneten. ich habe einen, der < 0,1 mm im Durchmesser ist. Ist immer noch so stabil, dass er beim Verlegen nicht reißt. Am mastfuß gehts dann natürlich mit Zugentlastung in "normale Litze (mit Vorwiderstand und Schutzdiode) über.
Gruß Klaus

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