Atticrailway im Bau

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Billy-Ray69
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Atticrailway im Bau

#1

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Zusammen,
der Zeitpunkt zum wechseln des Threads von Anlageplanung in Anlagenbau ist gekommen...
Durch das wechselhafte Wetter konnte ich auf dem Dachboden doch mehr schaffen, als für die Sommerzeit gedacht :D Somit ist der Raum für das Projekt "Atticrailway" bereit :arrow: :mrgreen:

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Nach dem die Grundplanung und der Gleisplan feststehen... Einen Dank nochmal für die Mithilfe an Oliver, Holger, Heinz und Jörn, für die Tipps und besonders an Dirk für die Unterstützung, den Gleisplan realitätsnah umzusetzen :idea: :arrow: :D

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Ich werde mit den Bau der Wendel starten, um die Höhe der Hauptebene dann ganz genau festlegen zu können. Diese wird sich auf voraussichtlich 75cm befinden. Zur ersten Probe habe ich schon mal 8 Segmente der Wendel zugesägt. Gewindestangen, Muttern und Scheiben M8 habe ich bereits, um das Grundgerüst zu erstellen. Für die Schalldämmung habe ich mir bei einem Besuch der Modellbahnwerkstatt Wuppertal 3mm Resorb und den dauerelastischen Montagekleber von IMT besorgt. Die 3mm Materialstärke anstatt 6mm habe ich auf Empfehlung von Herrn Frowein (IMT) genommen.

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In Aussicht auf den Gleisbau und Elektronik bin ich wieder auf viele Meinungen gestoßen :charles: :mad:
Ich werde die Anlage später mit TC-Gold betreiben, eine Z21 Schwarz habe ich bereits. Die Züge haben die max. Länge von 400cm, wobei das der kleinste Teil sein wird.
Für mich stellt sich immer noch die Frage, wie Teile ich die Blöcke optimal mit den Rückmeldebereichen auf...
1. bis zum 2. Melder (Bremsbereich) = Zuglänge + 25cm, 2. Melder bis zur Trennstelle (Stoppbereich) = 25cm ist unter Anderen eine Empfehlung.
Wie sind eure Erfahrungen, würde es gehen Zuglänge = Bremsbereich / 15cm = Stoppbereich, wenn der Zug im Bremsbereich auf minimalste Geschwindigkeit gedrosselt wird, müssten doch 15cm oder weniger zum Stoppen reichen...

Des Weiteren überlege ich, um Wackelkontakten an den Gleisverbindungen vorzubeugen, alle Gleise (Hauptsächlich ca.90cm Stücke / Flexgleis) jeweils einzeln einzuspeisen... Die Anlage bekommt für die Hauptstromverteilung eine 4 oder 6mm2 Ringleitung...

Der Berg der Informationen hört nie auf :mad: :wink:

Das soll es erst einmal für den Start des Bauthreads sein...

Gruß und guten Wochenstart Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Mo 26. Okt 2020, 21:35, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Atticrailway im Bau

#2

Beitrag von jimi_knopf »

Hallo Marco,

herzlichen Glückwunsch zum Bauthread. Ich hoffe du musst dein ganzes Baumaterial nicht die Auszugtreppe hinnauf schleppen. Das ist bestimmt ziemlich mühsam. Ansonsten ein riesen Projekt was du dir da vor nimmst. Respekt ich finde schon meine Baustelle groß und man unterschätzt gerne welcher Aufwand notwendig ist damit die Anlage fahrbereit wird. An Einspeisungen würde ich nicht sparen ich habe an jedem Anfang und Ende vom Flexgleis bzw Abschnitt Einspeisungen gesetzt.

Ich wünsche dir einen guten Bau-Start und würde mich freuen wenn du mal bei meiner Baustelle vorbei schaust.
Übrigens setzte doch deinen finalen Plan mit in den Bauthread das finde ich immer recht praktisch um zwischen Plan und Baufortschritt schnell vergleichen zu können.

Alles Gute und viel Erfolg

Uwe

nicotc510
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Re: Atticrailway im Bau

#3

Beitrag von nicotc510 »

Hi Marco,

wenn du deine Loks einmisst (richtig in TC), reicht ein Melder ... probiere es aus und da kannst du sparen. Wie viele
Blöcke du machst, hängt von dem ab was du haben möchtest.

- im sichtbaren Bereich wenig, sonst ist es ein stop and go
- im SBF und Wendel so viel (kurz wie der kürzestes Zug) wie möglich ..., aber Rückmeldewagen (Achsen) ein muss
- zu not hat TC auch virtuelle Melder/Blöcke ... da kann man ohne Kabel einiges machen

Zum Thema Gleis, ich würde nicht extra einspeisen, sondern dein Übergänge verlöten ..., nur an den Modul/Segmentübergängen.

Ansonsten, ich bleibe dran und weiter so
LG
Nico

Nebenbahnprojekt in 1:87 der MAV-Gysev Ep.: IV-V-VI :D :
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=90990

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Brumfda
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Re: Atticrailway im Bau

#4

Beitrag von Brumfda »

Bin dabei.
Bin gespannt :fool:
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren: :redzwinker:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f= ... 5#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien: :mrgreen:
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gatzi
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Schienenverbindungen verlöten

#5

Beitrag von gatzi »

Hallo Marco,

meine Züge waren bzw. sind auf N- und IIm-Gleisen unterwegs (12 V bzw. 18 V DC analog). Auf der Innenanlage wie auch im Garten hat sich bei mir das Verlöten der Schienen bewährt. Lediglich bei den Outdoorweichen habe ich darauf verzichtet, um sie zu Wartungszwecken ausbauen zu können. Diese Weichen sind verschraubt. Auf der 2-Quadratmeter-Anlage innen wie auch auf der 65-m-Kreisanlage draußen bin ich mit einer Einspeisung ausgekommen.

Die Ringleitung ist aber dennoch sinnvoll, wie auch gelegentliche zusätzliche Einspeisungen: Schienenmaterial und -querschnitt ergeben einen Leitungswiderstand, der je nach Strombedarf zu einer mehr oder weniger starken Minderung der Gleisspannung an dieser Stelle führt. Besonderen Einfluss haben dabei die Schienenverbindungen. Daher würde ich diese auch wieder verlöten.

Ob und wann eine zusätzliche Einspeisung aber wirklich nötig ist, ergibt sich aus dem Schaltplan und wie sehr an entlegenen Streckenabschnitten die Gleisspannung tatsächlich abnimmt. Das lässt sich dann bei verlegten Gleisen aber leicht testen.
Viele Grüße
Holger

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Instandsetzung
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Re: Atticrailway im Bau

#6

Beitrag von Instandsetzung »

Hallo Marko,

man kann eine Anlage ordentlich verdrahten, so daß es aussieht wie in einem professionellen Schaltschrank und stellt fest, es funktioniert trotzdem nichts. Und kann die Anlage Spinnennetz mäßig chaotisch verdrahten und hinterher wundert man sich, warum alles funktioniert. Getreu dem Motto: Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. Jeder sollte den Weg für sich finden, mit dem er an seiner Anlage am besten zurecht kommt. Den einen Weg gibt es nicht.

Man kann Gleise miteinander verlöten, man sollte aber nicht alle miteinander verlöten.
Man muss davon ausgehen, daß das Holz als auch das Metall arbeitet. Nicht viel, aber es kann reichen, um zu Problemen zu führen.
Außerdem muss man ja ab und zu Isolierschienenverbinder einbauen, wo man die Gleisbelegtmeldungen unterbrechen will.

Für welche Gleise hast Du Dich denn inzwischen für Untertage entschieden ?
In der Wendel: Fertige oder Flexgleis ? ( Auf dem Bild sind ja fertige Stücke zu sehen )
Roco Line Gleise ? Die Schienenverbinder bei denen lassen sich nicht verlöten, da sie aus Federatahl sind.
Wie das aktuell bei den Schienenverbindern von Peco aussieht, weiß ich nicht.
Falls Du die Schienen von Roco verlöten möchtest, so konnte man früher die Spur N Schienenverbinder von Fleischmann Piccolo nehmen und auf die Roco Gleise stecken. Das Schienenprofil von Fleischmann in Spur N war so dick, daß die Schienenverbinder selbst auf das H0 Gleis passten. Und diese Schienenverbinder waren halt lötbar.

Ich würde immer zwei Flexgleise miteinander verlöten und diesen Bereich durch ein angelötetes Kabel anschließen.


Auch wenn bei Train Controller in einem Block bei eingemessenen Lokomotiven nur ein Melder nötig ist, würde ich trotzdem aufgrund Deiner langen Gleisanlagen im unterirdischen Bereich mindestens 2 Melder pro Block vorsehen.

Im Sichtbaren Bereich würde ich bei Gleisen, in denen in beide Richtungen gefahren wird, sogar 3 Melder vorsehen.

Im nicht sichtbaren Bereich würde ich die einzelnen Blöcke in einem Fahrbereich und in einen Bereich unterteilen, in dem Bremsung und anschliessender Halt ausgeführt werden. Zum Beispiel 4 Flexgleise lang der Fahrbereich und ein Flexgles lang der Brems / Halt Bereich.

Im sichtbaren Bereich, wo die Gleise in beide Richtungen befahren werden, würde ich das komplette Gleis in der Mitte an einen Melder machen und die beiden äußeren Enden ( jeweils zwischen Signal und Weiche ) an einen Zweiten und auf der anderen Seite an einen weiteren dritten Melder.

Hintergrund dieser Vorgehensweise ist Folgender:
Je Länger die Strecke ist, die durch die Weg / Zeit-Berechnung berechnet werden muss, desto ungenauer halten die Lokomotiven. Da der Bremsvorgang unter Tage erst im Brems / Halt-Bereich eingeleitet wird, kann man auf diesem kurzen Stück sehr genau anhalten.

Im sichtbaren Bereich jedoch würde ich das nicht machen, da sich der Bremsweg dadurch sehr unnatürlich verkürzt. Da aber wiederum besteht die Gefahr, daß sich der “Lokführer“ verbremmst.
Daher am Ende die kurzen Stoppmelder, die wenn in Sie hinein gefahren wird, die Lok sofort abbremsen.

MfG
Oliver
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Re: Atticrailway im Bau

#7

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Zusammen,
ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber das Wetter geht ja jetzt langsam wieder in Richtung Weiterbau :wink:
Ich war auch zur Zeit mehr ich Richtung DC-Car unterwegs, um da auch mal die Grundkenntnisse für mein Car-System zu stärken :idea:
Mein erstes Fahrzeug nähert sich auch der Fertigstellung, noch ein paar kleine Änderungen und dann kann es auf die Teststrecke :D

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Bei meinem Gleisplan ließ mich die Sache mit der DKW in der Hauptstrecke auch nicht zufrieden sein... Auch wenn wir im Planungsthread das Dasein der DKW an dieser Stelle mit reichlichen Gründen genehmigt hatten, habe ich mich nochmal drangesetzt und sie auf die Nebenstrecke geschoben :wink:
War doch nicht so aufwändig wie gedacht, das 470mm Gerät zu versetzen :roll:

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So... mal gucken, wann es Neues zu berichten gibt :arrow: :wink:

Aktuelle Infrastruktur

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Gruß und bis bald Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Mo 26. Okt 2020, 21:45, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Atticrailway im Bau

#8

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Zusammen,

kurzer Einschmiss von mir...
Ich habe weiter an dem 1. Wendel gebastelt, musste immer wieder feststellen, was noch fehlt :roll:
Zudem habe ich mir von meiner Makita Schienenkreissäge und der Kapsäge, durch das Laminat sägen, die Sägeblätter stumpf gemacht :evil: :pflaster: , mögen mir alle Schreiner für diese Dummheit verzeihen... eins konnte ich nachschleifen, das andere habe ich neu bestellt.
Wenn ich die 1. Etage des Wendels fertig habe, kann ich endlich genau festlegen, wie hoch die Hauptebene wird...
Durch die Schrägen oben im Spitzboden, möchte ich keinen Zentimeter an Platz verschenken, deswegen die Aktion :wink:
Wenn das ermittelt ist, kann ich mit dem Bau der Unterkonstruktion für die Hauptebene anfangen und mich den Arbeiten, die richtig Spaß machen (Gleise, Straßen, Ausgestaltung usw.) annähern :sabber:

Den Wendel habe ich jetzt komplett geschraubt, man weiß ja nie :| , die Grundplatte ist aus 2x12mm und die Wendel aus 2x6,5mm Multiplex. Des Weiteren werde ich ihn in 2 Teile bauen, da es erheblich angenehmer ist, im Anlagenraum zu basteln, als hinten in dem engen Kabuff :mad: und da die Tür nur 56cm her gibt, geht es nicht anders... aber egal, Herausforderungen machen ja das Hobby umso interessanter :idea: :arrow: :roll:

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Den SBF werde ich jetzt doch Sequenziell bauen (Erkenntnis ist der 1. Weg zur Besserung) :shame:
Durch die beiden Kehrschleifen und dem Weichenaufbau, kann jeder Zug später beliebig "sortiert" werden...
Es ist pro Gleis Platz für bis zu vier Abschnitte von ca. 180cm (2 Flexgleise)

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So, jetzt wieder auf Material für den Wendel warten :mad: , es kommen noch die Verstellfüße für die Grundplatte, dann kann sie auf eigenen Füßen stehen :fool:
Ich werde dann Resorb und die Schienen begleitend mit den Wendel nach oben mitbauen... Es kommen pro Wendel (Gesamt) auch noch je zwei oder drei Rückmeldebereiche von 4,5m (mal gucken was passt), es werden ja um die 20m Strecke. Kabel kommt auch noch :pflaster: , ich habe für die Rückmelder Weiß und Orange festgelegt...

Hier noch ein bisschen was zum gucken :wink:



Das war es erst einmal wieder von mir,
freue mich auf Kommentare und Kritik :idea:

Gruß Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Mo 26. Okt 2020, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Atticrailway im Bau

#9

Beitrag von jimi_knopf »

Guten Morgen Marco,

sieht sehr solide aus dein Gleiswendel weiter so. Großes Lob auch an deine Homepage gut strukturiert und tolle Bilder, wenn dein Anlagenbau auch so wird und das wird er bestimmt können wir uns bestimmt auf tolle Bilder freuen. Dein Dachboden bietet ja dementsprechend Länge nur die klimatischen Bedingungen unter dem Dach lassen mich etwas grübeln. Im Sommer ist es zumindest bei unseren Dach, okay nicht ausgebaut bzw nur Decke gedämmt, doch sehr heiß und im Winter sehr kalt. Kannst du ggf noch etwas mehr über die geplanten Faller car Strecke erzählen? Ich stehe da noch am Anfang meiner Überlegungen.

Grüße

Uwe
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Re: Atticrailway im Bau

#10

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Uwe,
danke erst einmal für das Lob :D
Auf dem Dachboden sind nicht die besten Gegebenheiten für eine Modellbahn, das stimmt. Im Keller ist aber kein Platz mehr, da der einzig geeignete Raum für eine Moba, unser Party und Freizeitraum ist und den gebe ich nicht her...
Unser Dach ist nach U17 Energiesparmaßnahmen gedämmt und ausgebaut, man kann es gut aushalten, für den Winter gibt es eine Heizung. Im Sommer ruht die Modellbahn ja auch größten Teils. Die Zuwegung über eine Auszugtreppe ist auch nicht optimal, klappt aber und die Hauptsache war, einen Ort für die Modellahn zu haben :mrgreen:
Das Car-System steckt bei mir ja auch noch in der Findungsphase... Ich habe mich bis jetzt für DC-Car entschieden und sammle auch noch Informationen... Das gute ist, direkt vor meiner Haustür, findet alle 4 Wochen (zur Zeit nicht :roll: ) ein DC-Car Stammtisch statt, den besuche ich seit Anfang des Jahres. Dort ist auch immer Siegmund Dankwardt (Vertrieb) von DC-Car und Leute die sich schon auskennen. Aber auch da ist es wie bei der Moba, jeder hat andere Technik um das System zu steuern.
Du kannst aber über meine Homepage unter Links mal die Seite von DC-Car aufrufen, dort kannst Du Dich Informieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten das Car-System zu Steuern.
Auf der Homepage berichte ich auch immer wieder mal über neues vom Car-System...

Gruß und bis die Tage Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Sa 24. Okt 2020, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Saryk
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Re: Atticrailway im Bau

#11

Beitrag von Saryk »

Moin,
wollen wir doch mal schauen ob das so klappt wie es geplant wurde, ne?

grüße,
Sarah
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Re: Atticrailway im Bau

#12

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Sarah
Saryk hat geschrieben: Sa 24. Okt 2020, 02:38 wollen wir doch mal schauen ob das so klappt wie es geplant wurde, ne?
ja, das hoffe ich doch sehr :arrow: :wink: , hier finden sich doch auch immer wieder Mitglieder, mit enormen Fachwissen, die auch bereit sind zu helfen, wie z.B. Dirk, der mir in Sachen realistische Streckenführung enorm weitergeholfen hat.
Etwas handwerkliches Geschick besteht ja und kann ausgebaut werden :charles: :arrow:
Mal gucken was noch so für Herausforderungen kommen und bezwungen werden müssen...

Freue mich, wenn Du dran bleibst...

Gruß Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Mo 26. Okt 2020, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Atticrailway im Bau

#13

Beitrag von Saryk »

Ja, es gibt hier einige sehr gut informierte und fundierte Mitglieder - uLi fällt mir zum Beispiel für meien Gleisplanungen ein. Meine Dachbodenbahn fällt ja sprichwörtlich ins Wasser, daher schaun wir mal was du so verzapfst :-)

grüße,
Sarah
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Re: Atticrailway im Bau

#14

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Zusammen,

da ich noch auf mein Locheisen 25mm (20mm Karoscheiben + Reserve) warte (müsste heute kommen), weil ich die Löcher für die Gewindestangen nicht alle mit dem Messer ausschneiden will und das Resorb auch relativ empfindlich bei Ausschnitten ist, hier ein paar neue Bildchen...

Füße für Wendel 1 montiert... Ich habe da allerdings auch noch M8 Gewindemuffen 30mm bestellt, um doch noch etwas höher zu kommen. Pro Etage sind es 11cm Höhengewinn.
Die angestrebte Höhe der Hauptebene wird dann wie gedacht auf 75cm kommen :pen:

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Planung für die Verlegung der Resorb Schalldämmung, der Kehrschleife (Roco Line R3). Um nicht so viel Verschnitt von dem teuren Zeug zu haben... :roll:
Das Material ist aber auch wirklich effektiv (bei Einbau nach IMT Vorgaben)

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Um die Gleisverlegung und Anderes optimal nach Plan zu ermöglichen, habe ich ein Raster von 280x200mm auf den Plan gelegt.
So kann ich die einzelnen Stücke optimal zur Vorlage zusammenfügen... und es passt wirklich auf den mm :pen: :D , hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht :shock: , aber um so besser, auch wenn später sowieso nach Auge noch optimiert wird... (Die linken beiden Ausdrucke haben schon die neuere Version der Infrastruktur :mad: :wink: und ich habe nochmal die Farbsättigung umweltfreundlich angepasst :arrow: )


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Und hier noch was vielleicht Interessanteres...
Ich habe für mein Car-System zwei regionale Busse von dem Reiseunternehmen Graf aus Herne bekommen :sabber:
Ich möchte später ja gerne ortsspezifischen Verkehr darstellen... (Weitere Fahrzeuge habe ich auf der HP bei Interesse eingestellt :floppy: )

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So, bis die Tage und Gruß Marco
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Re: Atticrailway im Bau

#15

Beitrag von Saryk »

Moin,

hattest du ausgerechnet bei welcher Steigung du rauskommst? Weil 11cm hört sich im obernen 3% Bereich an. - mit Gegenrechnung komm ich auf 7 Umdrehungen, die du da eingeplant hast. macht ~ 3,14% was ich persönlich etwas steil finde :shock:

Wenn das deine Züge schaffen - ok :-)


grüße,
Sarah
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Re: Atticrailway im Bau

#16

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Sarah,

eigentlich ja :pen: ...

Gleismitte=

Roco R6 604,4mm = U 3795,6mm Höhe = 110mm / 110 : 3795,6 = 0,0289 / 2,89%
Roco R5 542,8mm = U 3408,7mm Höhe = 110mm / 110 : 3408,7 = 0,0322 / 3,22%

ich könnte auf 100mm runter gehen, dann hätte ich mit Dämmung noch ca. 85mm ab Oberkante Gleis lichtes Innenmaß :pen:

Roco R6 604,4mm = U 3795,6mm Höhe = 100mm / 100 : 3795,6 = 0,0263 / 2,63%
Roco R5 542,8mm = U 3408,7mm Höhe = 100mm / 100 : 3408,7 = 0,0293 / 2,93%

Ich denke, Du hast die Formel verdreht :calc: :wink:

Gruß Marco
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Re: Atticrailway im Bau

#17

Beitrag von Saryk »

Moin Marco,
Also ich frag mcih wo ich die Formel verdreht habe wenn du bei fast dem gleichen raus kommst... 2.5% ist eigentlich so das maximale was ich meinen Loks zutrauen würde... und allgemein auch als Maximum gesehen wird.

grüße,
Sarah
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Re: Atticrailway im Bau

#18

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo nochmal...
Saryk hat geschrieben: Di 27. Okt 2020, 19:43 Weil 11cm hört sich im obernen 3% Bereich an.
Bin davon ausgegangen, wenn man anders rum rechnet kommt halt ein oberer 3% Bereich raus :wink: ist aber auch egal...
Weniger Steigung, würde auch immer weniger Eingriffshöhe bei Problemen im Wendel bringen (die Absturtzsicherung kommt ja auch noch... OK, abnehmbar). Ich muss da ein Mittelweg finden, ich habe auch gehört, daß die Höhe im Wendel von Oberkante Schiene nicht unter 85mm sein sollte...
Ich muss nächstes mal ein größeres Haus bauen :|
Ich werde aber nochmal mit E-Lok, Schiene und Resorb gucken, was die praktische Grenze ist und evtl. runterschrauben :wink:
Was ist den Deiner Meinung nach die Mindesthöhe? Oder auch der anderen Leser :wink:

Mir fällt gerade ein, daß ich nochmal genauer auf die Gleiserhöhungen eingehen möchte...
Nach eigenen Recherchen würden sie beim Vorbild circa in den rot markierten Bereichen sein... Wie seht ihr das? Rechts ist ja auch die Brücke, würden die Gleiserhöhungen auch auf der Brücke (und auch noch mit der Weichenverbindung auf der Brücke) gebaut werden bzw. bei diesem geringen Kurvenradius dort überhaupt... und wie ist es bei den Weichenverbindungen auf der linken Seite?

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Am HBF Recklinghausen sind sie so ähnlich wie eingezeichnet, auch noch ein paar Meter bis an den Bahnsteig entlang. Die Gleise auf der linken Seite (Güterverkehr, Ausweichgleise) sind ohne Gleiserhöhung...

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Re: Atticrailway im Bau

#19

Beitrag von Saryk »

Moin Marco,

die NEM 201 besagt, dass die Höhe der Fahrdrahtlage in H0 (HF1) 60mm bis (HF3) 73mm Schienenoberkante betragen soll. Dementgegen kommt die NEM 102 die den lichten Raum in HL4 auf 57mm setzt - heißt 60mm von Fahrdraht bis Schienoberkante müssen vorhanden sein. Gehen wir jetzt von 5 mm Schiene und 5mm Bettung aus sind wir bei 70mm von Ebenenunterkante bis Ebenenoberkante.

Bei 83mm Höhendifferenz der einzelnen Ebenen kommst du auf 2,44% Steigung im R5 und 2,19% im Außenkreis in R6 bei 9 Umdrehungen. im Außenkreis gehts ja immer nach oben (!) da die Züge die hinauffahren weniger steigen zu bewältigen haben sollten, als die, die runter 'bremsen' müssen :-)

8,3 cm reichen vollkommen zum reingreifen - Bau dir mal ein Pappmodell, das hilf die Dimensionen zu verstehen.

grüße,
Sarah
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modellbahnelektronik
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Re: Atticrailway im Bau

#20

Beitrag von modellbahnelektronik »

Nabend

Rechnen kann man viel und wenig.
Ich habe bisher noch nie an der Wendel gerechnet.
ich habe in meinen Wendel 6mm Kork verklebt und fahre auf der Hauptbahn mit dem Roco R5 und R6, in beiden Radien rauf und runter.

Ich habe einen Abstand von Trassenbrett Oberkante zu Trassenbrett Unterkante 90mm, wenn man den Kork und die Gleise abzieht kommt man
auf ca 81mm Abstand
Reicht vollkommen, ich hatte bisher mit 4m Langen Züge keine Probleme das sie nicht hochkamen.

Selbst Loks mit Phantograph kommen da ohne Probleme durch
Zur Not kann man auch einen kleine Draht von unten an die Trassenbretter kleben.

Für die S-Bahn haben ich sogar nur Roco R3 und R4 verbaut, auch keine Probleme.

Seitdem Zeitalter der Digitaltechnik braucht man sich bei Standard Loks mit 4 und 6 Achsen keine Gedanken mehr über die Zugkraft machen
Aufgrund der PWM Steuerung der Decoder haben die Motoren immer das volle Drehmoment
Wenn eine Lok schlingern wird sie schlichweg zu Leicht sein

Grüsse
Pat
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Harzroller
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Re: Atticrailway im Bau

#21

Beitrag von Harzroller »

Hallo zusammen,
das Thema Fahrleitungen in Tunnelstrecken/Wendeln wurde hier schon mal ausführlich behandelt.
Beitrag 64 viewtopic.php?f=24&t=183804&start=50
Gruß
Wolfgang

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Re: Atticrailway im Bau

#22

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Pat, Wolfgang und Sarah nochmal zum Thema Wendelsteigung,
danke für die Antworten...
Pat, da hatte ich auch damals schon Wolfgang von der Gleiswüste gefragt, er hat auch kleine Radien im Wendel und bis dato keine Probleme und er fährt lange Züge.
Wenn Du sagst, 400cm Züge ohne Probleme, dann reicht mir das, längere werde ich nicht haben.
Sarah hat aber auch recht, materialschonender und betriebssicherer ist weniger Steigung auf jeden Fall...

Ich habe die Steigung pro Etage auf 90mm reduziert, das ist eine Steigung mittig zwischen den Gleisen R5 / R6 von 2,4%. Die Höhe über dem Gleis bis Oberkante ist/wird 70mm, das ist nach Stellprobe noch zu vertreten.

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Saryk
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Re: Atticrailway im Bau

#23

Beitrag von Saryk »

modellbahnelektronik hat geschrieben: Mi 28. Okt 2020, 17:53 [...]
ca 81mm Abstand
Reicht vollkommen, ich hatte bisher mit 4m Langen Züge keine Probleme das sie nicht hochkamen.
Saryk hat geschrieben: Mi 28. Okt 2020, 01:39 Bei 83mm Höhendifferenz der einzelnen Ebenen [...]
81mm sind keine 110mm, 30mm Unterschied machen hier doch etwas aus. Ich hab da nicht lang rumgerechnet sondern Angewendet.
modellbahnelektronik hat geschrieben: Mi 28. Okt 2020, 17:53 Seitdem Zeitalter der Digitaltechnik braucht man sich bei Standard Loks mit 4 und 6 Achsen keine Gedanken mehr über die Zugkraft machen
Aufgrund der PWM Steuerung der Decoder haben die Motoren immer das volle Drehmoment
Wenn eine Lok schlingern wird sie schlichweg zu Leicht sein
Auch wenn Pulsweitenmodulation etwas tolles ist, Einspruch euer Ehren. Selbst die heutigen Loks, mögen Steigungen über 3.5% gar nicht. Jedenfalls nicht mit langen Zügen an ihnen dran. Angefangen beim Taurus bis zur Vectron, ziehen dir keinen 380cm Zug einen 4% Gradienten in kurvenlage hoch.
Die Physik die bei der großen Bahn mitspielt, spielt auch in 1:87/160/220 eine Rolle. Und die gute Eisenbahn rechnet sogar in Promil - 12,5 ‰ für eine Hauptbahn, mehr sagt die gute EBO ist nicht. Rausfallen tut da natürlich die Geislinger Steige mit ihren 22,5 ‰ (2,25 %) - und die Züge sind da teilweise am kämpfen. Das letzte Mal bin ich da mit gefühlten 20km/h hoch geschafft worden, weil stehen geblieben werden musste.
Das man unter den 2,5 % bleiben sollte kommt nicht von ungefähr und das war eigentlich alles was ich Marco damit sagen wollte. Trail and Error ist zwar eine gute Methode um da hin zu kommen wo hin man möchte, aber wenn es mit weniger Error geht, ist allen geholfen, oder?



Daaaaann Marco!
Freut mich dass es auch so passt.
Ich würde nur den Übergang der Steigung in die gerade noch etwas auslaufen lassen, heißt, die Korkbettung in einem flacheren winkel noch mal bis an die oberkante der Bettung auf dem Trassenbrett der Steigung heranführen, deine Gleise werden es dir danken :-)

grüße,
Sarah
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Re: Atticrailway im Bau

#24

Beitrag von E 44 »

Moin Marco,

aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das die Durchfahrthöhe, wo die Lok steht, ist optisch zu wenig. Lass mal einen Pantographen aufgehen, dann reißt du dir den an der nächsten Ecke weg.
Das entfällt natürlich, wenn OL vorgesehen ist. Aber davon hab ich nichts gelesen.
Wenn du so im Bereich 90 mm bist, hast du auch ein bissel Sicherheit.

3,5 % Steigung ist bei langen Zügen zuviel. Du kannst mal einen Test machen. Und zwar, du schaltest die Lastregelung bei einer Lok aus und fährst dann mit dieser und dem für diese Lok angedachten Zug einmal die Steigung hinauf.
Wenn dir der Zug zum einen nicht rückwärts herunter rollt und zum 2. in der Steigung auch wieder sauber anfährt, ohne zu Schleudern, dann kannst du das lassen.
Aber im Hinblick auf Plaste Zahnräder in den Getrieben der Loks, würde ich eher zu max. 3 % Steigung anraten. 2,5 % wären besser. Du hast doch den Platz.....

Aber, es sind deine Fzge und du Entscheidest. Ich kann nur Vorschläge machen.
Liebe Grüße aus der Südheide
Raimund

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Re: Atticrailway im Bau

#25

Beitrag von Billy-Ray69 »

Hallo Zusammen,
es ging wieder ein bisschen weiter unterm Dach :wink:

Aber erst einmal ein paar Antworten... danke für Euer Interesse :idea: :arrow: :pen:

Saryk hat geschrieben: Do 29. Okt 2020, 04:37 Ich würde nur den Übergang der Steigung in die gerade noch etwas auslaufen lassen, heißt, die Korkbettung in einem flacheren winkel noch mal bis an die oberkante der Bettung auf dem Trassenbrett der Steigung heranführen, deine Gleise werden es dir danken :-)
Hallo Sarah,
ja, wird alles noch beim Gleisbau angepasst. Ich hatte die Fotos nur kurz für die Steigungsklärung gemacht :wink:

E 44 hat geschrieben: Do 29. Okt 2020, 07:39 aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das die Durchfahrthöhe, wo die Lok steht, ist optisch zu wenig. Lass mal einen Pantographen aufgehen, dann reißt du dir den an der nächsten Ecke weg.
Das entfällt natürlich, wenn OL vorgesehen ist. Aber davon hab ich nichts gelesen.
Wenn du so im Bereich 90 mm bist, hast du auch ein bissel Sicherheit.
Hallo Raimund,
Ol wird natürlich, da ich in Epoche V baue kommen. Der Wendel ist durchgehend "glatt" bis oben, also alle Segmente sind bündig ohne Versatz aneinander. Die Ein- und Ausfahrt wird noch Pantographenfreundlich gestaltet... Ich werde aber auf die Durchfahrtshöhe bzw. Steigung wahrscheinlich sowieso wieder 4-5mm drauflegen müssen, um genau auf meine 75cm Hauptebene zu kommen... Steigung ist dann mit ca. 2,5% auch OK.


So, was gibt es Neues... parallel zum Wendel 1, habe ich mit der Unterkonstruktion für den HBF angefangen :arrow:
Meinen Plan für den Gleisbau und die Infrastruktur mit Photoshop, konnte ich dafür erweitern, da er im Verhältnis 1 Pixel = 1mm2 Raumgröße ist.
Nach Erstellen der Konstruktion in PS, konnte ich die Maße für die Steigungen, millimetergenau für das Zusägen der Bretter übertragen.
Die oberen Grenzen des Bahndamms für den HBF, habe ich auf den Plan der Konstruktion kopiert und hatte auch so wieder die genauen Maße des Verlaufs.

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...und ich habe mir einen neuen kleinen Helfer gegönnt :D
Da es mit dem Akkuschrauber auf Dauer mühsam ist, immer die 90° beim bohren einzuhalten :roll: :wink:

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...das war es auch erst einmal wieder...

Gruß und bis die Tage Marco
Zuletzt geändert von Billy-Ray69 am Fr 6. Nov 2020, 07:43, insgesamt 2-mal geändert.
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