Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

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Badaboba
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#26

Beitrag von Badaboba »

memento hat geschrieben: Di 7. Apr 2020, 11:39
Wenn ich was am Oberbau ändern muß, wäre das jetzt die allerletzte Chance. Käme ja schon jetzt fast nem Totalabriss gleich...

LG
Thomas
Hallo Thomas,
die Frage ist, ob Dich diese Ausführung irgendwann ärgert. Erfahrungsgemäß sollte man störende Dinge immer sofort ändern, wenn sie einem auffallen, denn spätere Änderungen werden immer aufwändiger.
Der Oberbau ist für einen derart kleinen Endbahnhof deutlich überdimensioniert.
Den Schwellenabstand kann man vor Verlegung leicht ändern, wenn man einzelne Schwellen herausschneidet und die anderen verschiebt. Die Schwellen selbst würde ich definitiv so lassen.
Liebe Grüße
Volker

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Y-Weiche
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#27

Beitrag von Y-Weiche »

Moin,

was den angeblich überdimensionierten Oberbau betrifft: Ich glaube, alle schauen immer nur auf das vordere Gleis, dieses liegt am Rande des Bahnhofsgeländes (sieht man an dem Bogen rechts oben am Bildrand) und hat deshalb tatsächlich ein hohes Schotterbett zur vorderen, abfallenden Seite hin. Das hintere Gleis liegt plan auf, das mittlere wohl auch. Total überdimensioniert finde ich das insgesamt nicht. Eine typische Kleinbahn hätte ihr Gleis wahrscheinlich sparsam in Sand gelegt, aber ein Muss ist das m.E. nicht.

Schöne Grüße
Andreas
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memento
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#28

Beitrag von memento »

Also die Streckengleise außerhalb des Bahnhofs sähen ja aber dann alle so aus wie bei dem vorderen Gleis ... weil ja da eben ein Bahndamm ist.

Höchstens könnte ich den etwas flacher machen. Im Moment ist dieser Damm ca. 3 mm hoch = ca. 25 cm in natura.

Ich könnte natürlich das Niveau drumherum um 1-2 mm anheben. Dann ergäbe sich ein viel flacherer Bahndamm und er sähe auch schmaler aus ...?

Hier nochmal das Probegleis, was flach liegt. Sieht auch das überdimensioniert aus?

Bild

Was den Schwellenabstand angeht: Vor allem bei den Weichen ist dieser ja schon fest vorgegeben. Diese möchte ich auch nicht selbst bauen (was ja ansonsten die einzige Alternative wäre) ...

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#29

Beitrag von Y-Weiche »

Hi,

das Probegleis sieht für mich definitiv nicht überdimensioniert aus.

Für die vordere Kante des Bahnhofsareals könnte man alternativ an so etwas in der Art denken (wobei hier der Höhenunterschied stärker ist als auf deiner Platte).

http://gueterhalle-hoechst.de/wp-conten ... 645383.jpg

Oder die von Dir angesprochene generelle Abflachung, indem den Niveauunterschied ganz wegnimmst. Wobei der jetzt m.E. auch nicht dramatisch ist.

Schöne Grüße
Andreas
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memento
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#30

Beitrag von memento »

Hallo Andreas,
und alle anderen Mitleser,

also wenn ich das richtig sehe, habe ich in Bf. Loitzerwald drei Probleme:

1. Schwellenabstand
2. Schotterbett anstatt Sandbettung
3. Böschung

1. könnte ich nur bei den Stumpfgleisen noch einigermaßen leicht ändern. Die sind ja bisher alle noch gar nicht geschottert und außerdem muß ich dafür keine Weichen ausbauen! Also ausbauen – Schwellenlagen verändern – neu einbauen. Bei den Hauptgleisen zwischen den Weichen ... naja da würd ich das doch gern vermeiden. Bin grad froh, daß alles so gut und relativ sauber zusammengefügt ist.

2. Ich weiß, daß viele Nebenbahnen Sandbettung haben, aber meine Versuche, dies in 1:87 umzusetzen, haben mir bisher noch nicht so recht gefallen. Aber gut, da gehe ich vor allem nach optischen Maßstäben vor ... ein Schotterbett sieht einfach schöner aus! Es gäbe aber die Möglichkeit, auch hier bei den Stumpfgleisen teilweise noch Sandbettung zu verlegen. Hatte ich mir eh schon überlegt.

3. die Böschung könnte ich nach Deinem Beispiel (Foto aus Deinem Beitrag vom Vorbild) etwas umgestalten. Da ich eine relativ junge Bahn nachbilden will, würde ich da aber kein Gras wachsen lassen. Auf alten Fotos aus den 1920er Jahren fällt mir eigentlich immer auf, wie gepflegt alles noch aussah und wie konsequent man den Raum um die Gleise sauber gehalten hat. ich könnte aber direkt auf der Gleisebene noch den schmalen Sandweg verlegen, der jetzt im Moment unten an der Gleisböschung neben dem Schotterbett liegt. Danach würde sich dann die Böschung anschließen, die im Prinzip ja dann auch aus Sand bestehen könnte. Das wäre noch einigermaßen leicht auch nachträglich umzusetzen.

Wenn ich 1. und 2. so wie beschrieben umsetzen würde, hätte man natürlich ein bißchen "Stückwerk", mal enge Schwellen, mal nicht, verschiedene Gleisbettung. Aber vielleicht sieht ja gerade das auch vorbildgerecht aus ...?

LG
Thomas
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#31

Beitrag von Badaboba »

Hallo Thomas,
die Schotterung sieht schon nach Kleinbahn aus... Kompromisse muss man immer machen und bzgl. "Loitzerwald" - vielleicht mussten ja schon aus geologischen Gründen die Schwellen etwas enger liegen? Alles eine Frage der "story", s.o.
Liebe Grüße
Volker

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#32

Beitrag von Y-Weiche »

Hi Thomas,

ich würde mal - wenn überhaupt - mit 3 anfangen, weil du da ja leicht eine provisorische Lösung finden könntest, nämlich indem du diesen Sandweg auf der Gleisebene mit daran anschließender Böschung separat z.B. auf einer dünnen Styrodurplatte aufbaust und dann einfach an das vorhandene Schotterbett ranschiebst. Dann könntest du direkt sehen, was für dich überzeugender aussieht :?: , denn grau ist alle Theorie ;)

Grüße
Andreas
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#33

Beitrag von memento »

Hallo Volker, Andreas und alle anderen Mitleser!

So, ich habe mal das Umfahrungsgleis umgestaltet wie oben unter Punkt 3 beschrieben. Der Damm, auf dem der Bahnhof liegt, ist jetzt etwas breiter. Da kommt also noch der schmale Sandweg daneben – der liegt dann auch in Gleisebene bzw. auf der Höhe der Gleisschwellen – und daneben geht's dann, wo der Damm nach unten führt, auch schon mit der Begrünung los::

Bild

Bild

Direkter Vergleich zu vorher:
Bild

Einen Hauch wird das Schotterbett noch weiter an "Mächtigkeit" verlieren, wenn drumrum die Sandwege angehäuft werden.

LG
Thomas

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#34

Beitrag von Y-Weiche »

Also ich find's prima.

:gfm:
Andreas
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#35

Beitrag von Frank K »

Servus, Thomas,

das Schotterbett ist Dir gut gelungen. :gfm: Die Farbe ist zwar nicht ganz so meins, kann aber auch an den Lichtverhältnissen (Kunstlicht?) liegen. Ich mag es dann schon eher richtig ranzig rostbraun.

Mit dem Einsanden der Gleise ist es so eine Sache. Hatte es für meine Abstellgleise auch einmal erwogen aber dann verwerfen müssen. Das Problem ist, dass eingesandete Gleise meistens etwas eingesackt liegen. Heißt, Du müssstest zuerst das Gleis ohne Bettung aufkleben und dann alle Zwischenräume (heißt zwischen den Schwellen und zwischen den Gleisen) bis auf Höhe Schwellenoberkante mit Sand verfüllen. Die Weichen könnten ja dann außen vor bleiben und geschottert werden. Vielleicht magst Du das ja auf einem separaten Teilstück mal ausprobieren.

Anregungen holen kannst Du Dir auch hier:

http://www.zweirad-juergens.de/seitenal ... tmark.html

http://www.zweirad-juergens.de/seitenal ... oetze.html

Ist zwar tiefste ostdeutsche Provinz in den späten 1980en und den Folgejahren, aber da an den Strecken bekannterweise fast nix gemacht wurde ... :wink:

Ciao und frohe Ostern!
Frank
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memento
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#36

Beitrag von memento »

Hallo Andreas und Frank,

danke für Eure Rückmeldungen!

Die Bilder in den Links von Frank sind schon toll. Man muß sich wohl wirklich nur die Grasbüschel zwischen den Gleisen wegdenken und generell den Bewuchs direkt am Gleis deutlich geringer, das wurde ja in den frühen Epochen alles doch noch viel sauberer gehalten als später.

Ja, ein "Sandmodul" muß ich zum Ausprobieren noch bauen, bevor ich (falls überhaupt) einige der Gleise im Bahnhof komplett in Sand bette.

Kurze Zwischenfrage an das Schwarmwissen:

Hab ich den Weichenstellhebel richtig positioniert? Stellschwelle liegt direkt vor dem Hebel, auf der entgegengesetzten Seite ist dann die Weichenlaterne?

Und ist die Stellschwelle an der Tillig-Weiche selbst jetzt irgendwie für solche mechanischen Stellhebel nicht zu "kompliziert" geformt? Macht das Sinn, daß die seitlich so lang raussteht?

Bild

Bild

Verwendet sind die Weichenstellhebel von Auhagen. Also nicht beweglich. Die beweglichen von Weinert usw. sind doch sehr kostspielig und auch extrem filigran. Also erstmal reicht die einfache & günstige Lösung :roll: :wink:

LG
Thomas
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Badaboba
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#37

Beitrag von Badaboba »

memento hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 14:54 Bild
:gfm:

Hallo Thomas,
willst Du wirklich an die Stellschwelle ran?
So reicht das für meinen Geschmack vollkommen. Für Steinheim habe ich noch Weinert verbaut, meine AWANST Niederweilbach bekam schon Auhagen, bei Steinweiler werde ich dies ebenso halten. Grundstellung und gut ist. Für Fotos kann man ja die Weichenlaterne drehen. :wink:
Liebe Grüße
Volker

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#38

Beitrag von memento »

Hallo Volker,

ich möchte die Stellschwellen sowieso alle nochmal ausbauen, das geht auch relativ einfach. Ich hatte anfangs nicht gesehen, daß die ein zweites Loch zwischen den beiden Zungenschienen haben, wo man den Draht zum Weichenantrieb durchstecken kann. Daher hatte ich die Löcher in die Grundplatte außen gebohrt, kann man auf dem Foto noch erahnen. Aber das ist natürlich ungünstig, weil dann die lange (und sehr dünne) Stellschwelle beim Schalten der Weichen immer ganz von einer Seite aus belastet wird.

Wenn ich die eh rausnehme, um die neuen Langlöcher zwischen den Schienen zu bohren, wäre es jetzt ein einfaches, die Stellschwellen bei der Gelegenheit außen einfach zu kürzen. Dann würde die Stellschwelle nicht mehr an der Seite über die Schienen und anderen Schwellen hinausragen. Würde am Mechanismus sonst ja nix ändern.

Irgendwelche weiteren Hebelchen oder Drähte und dergleichen baue ich nicht ein, das ist mir zu fummelig. Geht rein darum, ob es etwas vorbildlicher aussähe, wenn die Schwellen außen gekürzt sind.

LG
Thomas
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Badaboba
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#39

Beitrag von Badaboba »

memento hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 20:33 Wenn ich die eh rausnehme, um die neuen Langlöcher zwischen den Schienen zu bohren, wäre es jetzt ein einfaches, die Stellschwellen bei der Gelegenheit außen einfach zu kürzen. Dann würde die Stellschwelle nicht mehr an der Seite über die Schienen und anderen Schwellen hinausragen. Würde am Mechanismus sonst ja nix ändern.
Hallo Thomas,
korrekt, kannst die Zunge auch zwischen den Schwellen bewegen, das sieht tatsächlich nochmals besser aus. :!:
Als Pickelbahner mache ich das bei Verwendung des C-Gleises ebenso.
Liebe Grüße
Volker

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#40

Beitrag von derOlli »

Hallo Thomas, :D

die Gleise sehen doch schon mal gut aus. Ich habe vor bei mir auch Airbrush einzusetzen. Noch habe ich aber den richtigen Farbton nicht gefunden. Was hast du genommen?
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild
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memento
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#41

Beitrag von memento »

Hallo zusammen und frohe Ostern in die Runde!

@ Olli
die Gleise hab ich einfach ganz dünn mit der Airbrush mit Heki brauner Farbe (natürlich wurde diese Farbe verdünnt) gespritzt:

Bild

Ich denke, es wäre an und für sich besser, eine braune Farbe zu nehmen, die direkt als Bemalung für Plastik verkauft wird. Aber diese Farbe hatte ich halt gerade da und es klappt ja auch.

Danach mit weißer Pulverfarbe die Schwellen etwas auf "alt und ausgeblichen" getrimmt.

Die Lackierung mit der Airbrush ist aber so dünn geraten, daß ich ab und zu noch mit dem Pinsel einzelne Stellen mit braun wieder ausbessern mußte, weil sonst das glänzende Plastik der Schwellen wieder durchgeschienen hat. Aber das ist ja soweit auch nicht weiter tragisch.

Das geairbrushte Braun ist auch so dünn, daß man das brünierte Metall von den Schienen immer noch gut erkennen kann. Aber den Effekt mag ich eigentlich, das ganze heißt ja schließlich "Eisenbahn" ...

Hier noch ein paar Impressionen vom Schottern am Osterwochenende:

Bild

Bild

Ob und wie ich hinterher nochmal mit der Airbrush über die Gleise ganz leicht ein bißchen mit braun oder schwarz drübergehe, um alles noch weiter zu altern, weiß ich im Moment noch nicht. Aber das kann ich ja jederzeit noch überlegen. Die Gleisanlagen sollen ja eigentlich noch nicht so alt aussehen, da die Anlage Mitte der 20er Jahre spielt und nicht in der "Endzeit" solcher Nebenbahnen in den 1950er Jahren.

An der ersten Weiche habe ich jetzt Weichenlaterne und Weichenhebel (die nicht beweglichen von Auhagen) installiert und die Stellschwelle gekürzt. In echt würde vom Weichenhebel ein Gestänge zu den Weichenzungen gehen. Das baue ich aber nicht nach. Die Weichenlaterne ist nur reingesteckt und kann man von Hand drehen, falls ich später mal Fotosessions machen möchte.

Bild

Rechts neben dem Sandweg werde ich dann mit braun gefärbtem Beflockungsleim (kann man auch so kaufen, von Heki) drübergehen und mit der Grundbegrünung anfangen.

LG
Thomas

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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#42

Beitrag von H0-Nebenbahner »

Hallo Thomas

das was Du bis jetzt gebaut und gestaltest hast sieht gut aus, die Gleise könnten für die Epoche noch heller gerostet sein, ist aber nur meine persönliche Meinung. Der Schienenstoß muss aber noch weg, oder willst Du die Weiche nochmal ausbauen?
Wie Du Deine Weichen mechanisch stellen kannst findest Du hier gut beschriebenviewtopic.php?p=1125741#p1125741 nach unten scrollen letztes Bild im Beitrag, und wie Du die Auhagen Laternen bewegen kannst ist hier Ausführlich beschrieben viewtopic.php?p=1224695#p1224695 und hier viewtopic.php?p=1224954#p1224954 natürlich nur wen Du es möchtest.
Zur weiteren Ausgestaltung könntest Du noch das Stellgewicht mit weißer Farbe absetzenhttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... eorgen.JPG

Viel spaß am gemeinsamen Hobby, Bleib Gesund und noch frohe Ostern
wünscht Andreas von der Kleinbahn
[urlhttps://stummiforum.de/viewtopic.php?p=1121329#p1121329][/url]
Hier gehts zur Kleinbahn
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memento
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#43

Beitrag von memento »

Hallo Andreas,

ja, der Schienenstoß ist da etwas heftig ausgefallen. Ein wenig kann ich das aber noch abmildern, da die Schienen am anderen Ende direkt mit den nächsten aneinanderstoßen. Also kann ich die noch so 1-2 mm verschieben. Danke auch für die anderen Link. Werde ich mir alles noch genau zu Gemüte führen. Das mit den Weichenlaternen (beweglich) kann ich ja später wirklich noch mal überlegen. Wenn die Anlage insgesamt erstmal fertiggestellt ist ...

Der Bahnsteig ...

Also das mit dem "Schüttbahnsteig" sagt sich ja so leicht. Aber das wird schon eine ziemlich schiefe Ebene! Auf einer Seite des Bahnsteigs kommt eine Bahnsteigkante aus Bahnschwellen. (Baue ich aus Balsaholz und Schienenstückchen) Die Bahnsteigkante wird dann ja 2 Schwellenhöhen haben, eine Schwelle ist ca. 3 mm breit bzw. hoch. Damit komme ich dann etwa 2 mm über SOK, umgerechnet ca. 17 cm. Für eine untergeordnete Nebenbahn aus einer Zeit, wo die Bahnsteighöhen ja noch nicht so genormt waren wie heute, sollte das ja auslangen.

Bild

Hier eine Vogelperspektive über die Gleisanlagen. In der Mitte ist das Bahnsteiggleis. Das obere Gleis, wo die alte Märklin P8 steht, ist das Gleis zur Laderampe. (Die P8 brauchte ich, um zu probieren, wie weit weg ich mit der Bahnsteigkante vom Gleis weg muß, ohne daß irgendwelche Dampfzylinder irgendwo anecken ...)

Bild

Jedenfalls muß der Bahnsteig zum Laderampengleis hin schnell an Höhe verlieren. Der Gleismittenabstand zwischen Bahnsteiggleis und Rampengleis sind 7 cm. Die Bahnsteighöhe muß zum Rampengleis hin etwa 2,5 mm abfallen, damit der aufgeschüttete Sand dort garantiert nicht mehr über die Schienenoberkante ragt.

Hier mal ein Beispiel vom Vorbild (Bf. Kempen 1905), wie das bei mir dann aussehen könnte. Das im Bild vordere Gleis würde bei mir aber das Rampengleis sein. Also kein Gleis, auf dem jemals irgendwelche Personenzüge verkehren.

https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen ... d-21128933

Alternativ könnte ich mit dem Schüttbahnsteig nochmal rund 1 mm stärker zum Rampengleis abfallen. Dann würde das Rampengleis nicht mehr komplett eingesandet sein wie hier auf dem Bild, sondern der Sand würde die Schwellen eben nicht mehr bedecken. Aber meine Sorge ist, daß der Schüttbahnsteig dann wirklich zu steil wird.

Also, langer Rede kurzer Sinn, soll ich das wie auf dem Foto machen und das Rampengleis komplett einsanden? Was meint Ihr?

LG
Thomas

AlexanderJesse
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#44

Beitrag von AlexanderJesse »

memento hat geschrieben: Di 14. Apr 2020, 21:03 Hallo Andreas,

ja, der Schienenstoß ist da etwas heftig ausgefallen. Ein wenig kann ich das aber noch abmildern, da die Schienen am anderen Ende direkt mit den nächsten aneinanderstoßen. Also kann ich die noch so 1-2 mm verschieben. Danke auch für die anderen Link. Werde ich mir alles noch genau zu Gemüte führen. Das mit den Weichenlaternen (beweglich) kann ich ja später wirklich noch mal überlegen. Wenn die Anlage insgesamt erstmal fertiggestellt ist ...

Der Bahnsteig ...

Also das mit dem "Schüttbahnsteig" sagt sich ja so leicht. Aber das wird schon eine ziemlich schiefe Ebene! Auf einer Seite des Bahnsteigs kommt eine Bahnsteigkante aus Bahnschwellen. (Baue ich aus Balsaholz und Schienenstückchen) Die Bahnsteigkante wird dann ja 2 Schwellenhöhen haben, eine Schwelle ist ca. 3 mm breit bzw. hoch. Damit komme ich dann etwa 2 mm über SOK, umgerechnet ca. 17 cm. Für eine untergeordnete Nebenbahn aus einer Zeit, wo die Bahnsteighöhen ja noch nicht so genormt waren wie heute, sollte das ja auslangen.

...

Jedenfalls muß der Bahnsteig zum Laderampengleis hin schnell an Höhe verlieren. Der Gleismittenabstand zwischen Bahnsteiggleis und Rampengleis sind 7 cm. Die Bahnsteighöhe muß zum Rampengleis hin etwa 2,5 mm abfallen, damit der aufgeschüttete Sand dort garantiert nicht mehr über die Schienenoberkante ragt.

Hier mal ein Beispiel vom Vorbild (Bf. Kempen 1905), wie das bei mir dann aussehen könnte. Das im Bild vordere Gleis würde bei mir aber das Rampengleis sein. Also kein Gleis, auf dem jemals irgendwelche Personenzüge verkehren.

https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen ... d-21128933

Alternativ könnte ich mit dem Schüttbahnsteig nochmal rund 1 mm stärker zum Rampengleis abfallen. Dann würde das Rampengleis nicht mehr komplett eingesandet sein wie hier auf dem Bild, sondern der Sand würde die Schwellen eben nicht mehr bedecken. Aber meine Sorge ist, daß der Schüttbahnsteig dann wirklich zu steil wird.

Also, langer Rede kurzer Sinn, soll ich das wie auf dem Foto machen und das Rampengleis komplett einsanden? Was meint Ihr?

LG
Thomas
Ganz wie auf dem Foto... also gar keinen Bahnsteig bauen, sondern nur aufgeschütteten und angestampften Feinschotter. So würde ich es machen.
Wenn dir das zu extrem ist, dann nur eine Schwellenhöhe...
Auf alten Schweizer Postkarten, war der "Hügel" zeischen den Gleisen so gut wie inexistent... Also richtig flach.
Diese alten Bahnhofanlagen haben einfach einen unschlagbaren Charme.
Gruss
Alexander
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lernkern
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#45

Beitrag von lernkern »

Moin.

Der Bahnhof, an dem ich Ende der 80er in den Zug nach München gestiegen bin, hatte auch keine Bahnsteigkante - zumindest auf dem Zwischenbahnsteig. Asphalt lag da schon, aber zu den Gleisen hin recht "ausgefranst" und mit einer löchrigen weißen Linie versehen, um das Profil sichtbar zu machen. "Ampfing" heißt der Bahnhof, ist heute ein Haltepunkt an einem zweigleisig ausgebauten Stückchen eingleisige Hauptbahn. Oder so.

Viel Spaß beim Basteln!

Jörg
Also dann, nach Corona um halb sechs im Kelch!
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#46

Beitrag von Dwimbor »

Also 2.5mm sollte doch gehen, ich denke, das ist unproblematusch, ich habe schon auf Fotos ähnlich schmale gesehen. Was Du machen kannst, ist bis an die Aussenkante der Schiene aufschütten, so sparst Du noch etwas. Du kannst das im Modell sehen auf meiner alten Anlage Nibelheim 1, oder hier.
Also da sehe ich jetzt gar kein Problem. Das ganze Gleis einzusanden finde ich persönlich nicht so schön, ist aber Geschmackssache.
Viele Grüsse, Michael

Einladung zum Gegenbesuch: Nibelungenbahn: Nibelheim II
Bild
Bis bald!
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#47

Beitrag von memento »

Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten, das hift schonmal viel weiter !!

Also um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich wollte ja sowieso nur so einen aus Feinschotter oder Sand aufgeschütteten Bahnsteig nachbilden. An der einen Seite dachte ich eben an eine hölzerne Bahnsteigkante.
Dwimbor hat geschrieben: Mi 15. Apr 2020, 13:21Du kannst das im Modell sehen auf meiner alten Anlage Nibelheim 1, oder hier.
Also da sehe ich jetzt gar kein Problem. Das ganze Gleis einzusanden finde ich persönlich nicht so schön, ist aber Geschmackssache.
Der Link zu dem Quarschnitt durch die Gleisanlagen aus Preußen zeigt ja genau die Situation, die ich eigentlich auch habe. 6 Meter Gleisabstand zum Bahnsteiggleis, und das andere Gleis (in der Zeichnung links) ist das mit der Laderampe.

Wenn ich die feine durchgezogene LInien zwischen den Schienen links am Rampengleis – also die Linie, die da eingezeichnet ist oberhalb der Schwellen – richtig interpretiere, ist das Gleis bei denen auch eingesandet bzw. mit dem Feinschotter aufgefüllt bis auf Höhe der Schienenfüße... ich persönlich muß mich da auch erst dran gewöhnen, daß das Gleis komplett eingesandet ist mit vollkommen bedeckten Schwellen. Aber die Preußen haben's wohl sogar in ihren Vorschriften so gemacht?
AlexanderJesse hat geschrieben: Mi 15. Apr 2020, 11:38Auf alten Schweizer Postkarten, war der "Hügel" zeischen den Gleisen so gut wie inexistent... Also richtig flach.
Das wäre die zweite Variante. Also alles nur ganz flach besanden und dann bräuchte ich die Schwellen der Gleise auch nicht "übersanden".
AlexanderJesse hat geschrieben: Mi 15. Apr 2020, 11:38Diese alten Bahnhofanlagen haben einfach einen unschlagbaren Charme.
Ja, da hast Du völlig recht!!

Auch den Bahnhof Ampfing (Jörgs Beitrag) werd ich nochmal googeln ...

LG
Thomas
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KaBeEs246
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Re: Bf. Loitzerwald – oder: Wieviel H0 geht auf 120x30 cm?

#48

Beitrag von KaBeEs246 »

Hallo Thomas,
auf dem Foto der Rheinischen Pest ist übrigens ein Bahnsteig in Oedt (heute Ortsteil von Grefrath) und nicht in Kempen abgebildet.
Die Bahnsteighöhe kannst du bei einer derartigen Bahn tatsächlich von Oberkante Schwelle bis 40 cm ab SOK wählen. Dass der Bahnsteig bei letzterem ziemlich schief wird, ist auch vorbildgerecht.
Ich hatte mir mal bei DSO die Bahnsteige der Aartalbahn angesehen. Da gibt es auch viele Variationen noch in modernen Zeiten.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans
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