Neuheiten 2019

Übersichten zu den Neuheiten 2019 finden sich im Forum "Neuheiten-Übersicht". Diskussionen zu den Neuheiten finden sich im Forum Allgemeines (da sie in der Regel spurgrößenübergreifend sind), bzw. werden dahin verschoben. Bitte schaut zunächst hier nach, bevor ihr einen neuen Thread aufmacht, ob ihr dort nicht schon eine Diskussion zur Neuheitenveröffentlichung Eures Herstellers findet. Es macht keinen Sinn mehrere Threads zum gleichen Thema zu führen.

Die Diskussionsthreads zu den bereits veröffentlichten Neuheiten 2018 der am häufigsten diskutierten Hersteller:

50 Jahre H0 M-Gleis für 3. Generation - Wie verlegt man M-Gleise störungsfrei?

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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50 Jahre H0 M-Gleis für 3. Generation - Wie verlegt man M-Gleise störungsfrei?

#1

Beitrag von Donautal » Mo 15. Jan 2018, 23:03

50 Jahre H0 M-Gleis für 3. Generation

Zur Übersicht (auch für mich selbst ;-)) eine Art Inhaltsverzeichnis:
Seite 1: Vorstellung der Anlage und Kabelsalat - DIY-Masseverteiler (eher Massesammler)
Seite 2: Mobiles Schaltpult
Seite 3: Rauch aus Gebäude-Schornsteinen - Geräusche mit Tams EasySound Maxi - Fahrstrom über Signal ins Gleis einspeisen - Weichen funktionieren nicht
Seite 4: Licht unter Schaltpult- Schemata der Verkabelung mit D-Sub und steckbaren Lüsterklemmen
Seite 5: Strom-Verteiler mit Wago-Hebel - Platine „Taster nur 1 Sek. drücken“ - Kontrolle ob Moba eingeschaltet (mehrere Trafos -> 1 LED)
Seite 6: Gleisplan für inneren Kreis


Zur Übersicht die Teilprojekte:
1. Erledigt: Äusserster Schiene mit einer Lok rund befahrbar {06.-07.01.2018}
2a. Erledigt: Sämtliche normale Lichter/Verbraucher zum Laufen bringen - mit strukturierter Verkabelung und D-Sub-Verbinder {07.01.-17.02.2018}
2b. Erledigt:Schaltpult loslösen {10.02.-02.04.2018}
3. Aktuell: Gleisplan digital erstellen {seit 10.02.2018}
4a. Aktuell: Weichen im äusseren Ring in Betrieb nehmen, dabei auch alle Störungen beseitigen {seit 02.04.2018}
4b. Steigungen reduzieren {}
4c. Äusserster Ring mit allen Loks in allen Richtungen befahrbar machen {}
5. Aktuell: Signale im äusseren Ring in Betrieb nehmen {seit 14.05.2018}
6a. Erledigt:Innerer Ring in Betrieb nehmen {14.05.-21.05.2018}
6b. Eine bekannte Störung beseitigen -> da brauche ich unbedingt Eure Hilfe {}
7. Weichen im inneren Ring in Betrieb nehmen {}
8. Aktuell: Signale im inneren Ring in Betrieb nehmen {seit 14.05.2018}
9. Abstellgleise in Betrieb nehmen {}
10. Mühle (Pumpe) in Betrieb nehmen {vermutlich neue Pumpe erforderlich} {}
11. Automatischer Bahnübergang in Betrieb nehmen {vermutlich Elektronik defekt oder Kontakte schlecht} {}
12. Dreihscheibe in Betrieb nehmen (hat schon vor 40 Jahren gezickt) {}
13. Aktuell: Geräusche auf Knopfdruck bzw. Schalter {seit 14.05.2018}



In der Hoffnung, während des Reaktivierens der alten Anlage Tipps zu bekommen beschreibe ich hier meinen Anlagenbau.

Es ist eine Märklin H0-Anlage mit den M-Gleisen von etwa 1970.

Gebaut von meinem Vater etwa 1968-1970 und damit vor meiner Geburt. Gebaut auf einer etwa 2,80 m breiten und 1,70 m tiefen Platte. Dann musste die Anlage vermutlich 1978 zum ersten Mal umziehen. Mit Stichsäge wurden dann die nun zwei Platten getrennt und wieder aufgebaut. Daran habe ich sehr gerne gespielt - allerdings kam ich mit meinen Armen als Kind nicht in die Plattenmitte - das Spielen war anstrengend. Ein Manko bis heute.

Dann etwa 1983 zog die Anlage nochmals um und versank im Dornröschenschlaf - weil aufgrund direkter und damit eher chaotischer Kabelführung sämtliche Kabel hätten neu eingesteckt werden müssen. Verbunden mit der Suche "was bist Du und wohin willst Du".

Etwa 2000 versuchte sich mein Bruder am Aufbau der Anlage. Aber es gelang keine richtige Zugfahrt mehr und das Licht auch nur teilweise.

Anfang 2018 holte ich die Anlage nun zu uns ins Haus, damit unser bald 6-jähriger Sohn damit spielen kann.


Ziel der Anlage also:
Möglichst kindgerecht d.h. erreichbar mit kurzen Armen und möglichst robust
Späterer geplanter Umzug ohne wochenlange Kabel-Such-Dich-Spiel
Möglichst rasche erste Erfolge, um Spaß am Spielen und Aufbauen zu haben/zu behalten


Es gibt bekannte Probleme bei der Anlage:
Steigungen zu hoch
Stellen an denen Züge auffällig häufig entgleisen
Stellen an denen Züge abkoppeln (obwohl sie das nicht sollten)


Ich selbst bin derzeit Mitte 40 :oops: und habe keinerlei Vorerfahrungen und auch keine Kenntnisse bezüglich Elektronik und Löten. Das wird aber schätzungsweise so langsam durch die Reaktivierung zunehmen.
Zuletzt geändert von Donautal am Sa 12. Jan 2019, 01:16, insgesamt 17-mal geändert.
Eine 50 Jahre alte, über 30 Jahre abgebaute (und somit nicht bespielte) Anlage wird für die nächste Generation wieder restauriert.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#2

Beitrag von Donautal » Mo 15. Jan 2018, 23:22

Und hier ein paar Impressionen, wie die Anlage vor dem Abbau ausgesehen hat:

Bild Bild Bild
Eine 50 Jahre alte, über 30 Jahre abgebaute (und somit nicht bespielte) Anlage wird für die nächste Generation wieder restauriert.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#3

Beitrag von Donautal » Mo 15. Jan 2018, 23:42

Erster Schritt war, die äusserste Schiene fahrbereit zu bekommen:
https://www.dropbox.com/sh/2jgy0kpv5zyi ... HN-Za?dl=0

Der Schienenbus fuhr erst als unser Fachhändler die Antriebsreifen und den Schleifer ausgetauscht hatte. :D

Ach ja: die Anlage bleibt analog. Warum? Mit kleinen Schritten immer Erfolgserlebnisse zu haben und Anlage permanent spielbereit für den Sohn (und für mich). Bei Umrüstung erscheint mir das zu viel Aufwand für zu wenig erkennbaren Nutzen.


Nächster Schritt ist nun, die Beleuchtung komplett wieder herzustellen. Damit sind dann wenigstens diese Lichtkabel aufgeräumt.


Dabei will ich die Kabel strukturiert legen. Auch damit ich erkennen kann, welche Kabel ich schon fertig verbunden habe und welche nicht. Dafür habe ich mir pro Platte eine Logik mit Kabelkanälen überlegt. Aber seit ich in Flops/Tops gelesen habe
Kabel immer auf direktesten Weg nach aussen und von dort im Kabelkanal
überlege ich, das auch zu tun. Auch um beim Kabel suchen/verlängern direkt auf die Lampe schauen zu können, in der Hoffnung "ja sie leuchtet". Kabel habe ich massenweise genügend. Darüber schlafe ich noch ein paar Nächte. Vermutlich führe ich den Strom aussen an der Anlage und vom Rand auf kürzesten Wege aber immer im 90 Grad Winkel zum Verbraucher. Und die Masse von dort zu einem Sammler in der Plattenmitte. Ist wohl am Übersichtlichsten und am Wenigsten dabei im Weg. Nur die Weichenkabel etc. lasse ich in Stern-/Direkt-Verkabelung, damit ich damit möglichst wenig Arbeit habe.

Weiterhin führe ich die Kabel pro Platte zum Pult und will diese dort mittels D-Sub-Buchse 25 verbinden. Zur Zeitersparnis und weil ich (noch) nicht löten kann habe ich mir dazu die fertigen Platinen von Conrad gegönnt. Auf diese Buchse kommt ein Gender-Changer männlich/männlich und verbunden wird das Ganze mit stinknormalen D-Sub 25 Verlängerungskabeln. Warum die Gender Changer? Weil darin mir ein verbogener Pin nicht juckt, in der Conrad-Platine aber schmerzen würde.

Warum diese Form? Die Anlage wird irgendwann nochmals umziehen. Und ich will alles darauf auslegen: robuste Unterbau-Verkabelung, bei denen kein Kabel lose ist und an einer Türklinke abreissen kann. Und Wiederverbinden in Sekunden anstatt Wochen/Monate. Dazu das derzeit fest verbundene Schaltbrett auf einem rollenden Unterbau an der Leine, damit der Junior besser mit der Anlage spielen kann.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#4

Beitrag von Donautal » Mo 15. Jan 2018, 23:56

Die Reihenfolge der Unterprojekte:
1. Erledigt: Äusserster Schiene mit einer Lok rund befahrbar
2. Aktuell: Sämtliche normale Lichter/Verbraucher zum Laufen bringen - parallel mit strukturierter Verkabelung (d.h. D-Sub-Verbinder)
3. Äusserster Ring mit allen Loks in allen Richtungen befahrbar machen -> mind. 4 bekannte Störungen beseitigen (eine bereits erfolgreich entstört)
4. Weichen im äusseren Ring in Betrieb nehmen, damit auch alle Schienen davon in Betrieb nehmen, dabei auch alle Störungen beseitigen
5. Signale im äusseren Ring in Betrieb nehmen
6. Innerer Ring in Betrieb nehmen, insbesondere eine bekannte Störung beseitigen -> da brauche ich unbedingt Eure Hilfe
7. Weichen im inneren Ring in Betrieb nehmen
8. Signale im inneren Ring in Betrieb nehmen
9. Abstellgleise in Betrieb nehmen
10. Mühle (Pumpe) in Betrieb nehmen {vermutlich neue Pumpe erforderlich}
11. Automatischer Bahnübergang in Betrieb nehmen {vermutlich Elektronik defekt oder Kontakte schlecht}
12. Dreihscheibe in Betrieb nehmen (hat schon vor 40 Jahren gezickt)

Und ab dann geht es an die weitere Ausgestaltung/Verschönerung/Ergänzung/Erweiterung, insbesndere/angedacht:
- See mit Unterwasserwelt (habe ganz viele Ideen, und oben verkleinere ich die Seefläche, damit mehr draufpasst)
- Überbau des linken Berges weiter nach oben, aber abnehmbar und per D-Sub o.ä. Verbunden, damit problemlos zu transportieren.
Eine 50 Jahre alte, über 30 Jahre abgebaute (und somit nicht bespielte) Anlage wird für die nächste Generation wieder restauriert.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#5

Beitrag von Donautal » Mo 15. Jan 2018, 23:59

Und das Wichtigste:
Jedes Feedback ist willkommen, gerne auch direkt vor Ort.

So werde ich wohl auch die Steigungen deutlich reduzieren müssen.

Viele Grüsse,

Michael aus dem Donautal
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#6

Beitrag von nuppi » Di 16. Jan 2018, 07:42

Hallo Michael

Deine Anlage siegt doch vom Aufbau her schon gut aus. Klar so viele Baustellen kann man nicht an einem Tag bewältigen, aber Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
Bei den stellen wo die Züge entweichen kontrollieren ob die Gleiskörper sauber gesteckt sind.
Da wo die Züge selbständig auskoppeln kontrollieren ob der Mittelleiter nicht zu hoch steht und die Kupplungen aufsetzen.

Ansonsten :gfm: :D

Gruß Norbert
Liebe Grüße aus Rünthe
Norbert


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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#7

Beitrag von Donautal » Di 16. Jan 2018, 08:08

Danke für die Hinweise. Damit komme ich sicherlich schon mal weiter. Zu hohe Puko's - daran habe ich noch nie gedacht - ich hätte eher auf zu niedrige Kupplungen getippt.

Leider sind die Gleise nicht sauber gesteckt, ist zu häufig bis zu 1 mm Distanz. Als ob die Gleise eingegangen sind :D
Dazu sind die Gleise auch jeweils noch mit 2 Schrauben mit der Platte verschraubt. Zwei solcher Stellen habe ich eliminiert indem ich diese Lücken aus den Kurven auf die Geraden geholt habe. Aber ich habe das nicht mit Entgleisen sondern eher mit möglichen Kontaktpeoblemen zwischen den Gleisen in Verbindung gebracht.

Sicher ist es wohl richtig, entsprechende Schauben zu lösen, richtig zusammenstecken und die sich dann aufsummierte Lücke mit einem kleinen Zwischenstück zu füllen - sehe ich das richtig?
Inzwischen bin ich ja alt genug, das mir selbst basteln zu können. :mrgreen:
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#8

Beitrag von WINKI » Di 16. Jan 2018, 08:43

Hallo Michael,

Kann dir gerne mit Tipps ,Rat zur Seite stehen. Da wir nicht weit auseinander wohnen.
Bin in Mauenheim bei Immendingen beheimatet . Selbst M- Gleisler.

Viele Grüße Udo

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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#9

Beitrag von nuppi » Di 16. Jan 2018, 09:46

Hallo
Ich denke wenn die Kupplungen zu tief wären würden die Züge ständig auskuppeln.
Gruß Norbert
:wink:
Liebe Grüße aus Rünthe
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#10

Beitrag von Donautal » Di 16. Jan 2018, 22:30

Hallo Zusammen,
danke für die bisherigen Hinweise und auch danke an Udo - wenn ich mal gar nicht mehr weiterkomme, komme ich sicherlich auf Dich zurück.

Aktuell bin ich ja in der Phase die normalen Verbraucher wieder in Betrieb zu nehmen. Aber unbedingt zusammen mit einer strukturieren Verkabelung. Auch um zu sehen, ob irgendwann alle Kabel wieder angeschlossen sind, aber dennoch die ganze Anlage (im Rahmen des möglichen) transportierbar bleibt. Den Act wie jetzt will ich ja nicht nochmals machen.

Als Kind habe ich immer gedacht Du musst das genau so machen wie vorgegeben - und es gibt kein anderes Material als vorgegeben. Fragt mich nicht, warum. Aber gerade hier habe ich gelernt, es gibt viele Möglichkeiten und man findet einfach den eigenen Weg.

So präsentiere ich nun stolz der meinen Weg und den Zwischenstand der selbst gebauten Verteilerplatte für den L-Lichtstrom:
Bild

Also eine Eisenleiste mit Gewinden an beiden Seiten geschnitten, dann entsprechend gebogen. OK, der Schwiegervater (im Unruhestand) hat gebohrt und die Gewinde geschnitten. :D Würde ich es nochmals machen, dann so, dass die Löcher bei der Befestigung nicht zur Seite sondern nach unten zeigen - sicherlich einfacher unter der Platte dann Kabel anzuschliessen.

Nun, diesen Verteiler kann ich auf dem Sofa vorbereiten, also kein Problem mit schwer zugänglichen Gewinden. Auf der Schaltplatte kommt es unten drangeschraubt und zwar quasi mittig bei den zwei Reihen von Schalter für die Lichtverbraucher. Durch ein Loch pro Schaltelememt (das Ding mit den Knöpfen) kommt die Leitung nach oben in die Buchse gesteckt.

Ja, gelbe Kabel wären besser gewesen, aber diese roten habe ich in Massen übrig. Zudem vermerke ich es auch in der Dokumentation zur Anlage. Auch ganz bewusst alles nur mit Stecker. Das soll bei mir immer eine Art Pfeilrichtung darstellen "wie der Strom fliesst" (bitte mich jetzt nicht erschlagen für diese Aussage). Am Schaltpult selbst kommt dann ein gelbes Kabel dran, dann wieder durch das Loch. Die obere Reihe wird in einem Kabelkanal über dieser Verteilerleiste weitergeführt, die untere Reihen dann in einem Kabelkanal unter der Verteilerleiste. Beide führen dann zum flexiblen D-Sub Verbinder geht. Aber das zeige ich dann, wenn es soweit ist.

Anstall also im Kabelsalat zu raten (ich mach bei Gelegenheit mal ein Bild vom Kabelsalat zum Erahnen wie es war) kann ich am Schaltpult ganz einfach von unten durch das Loch das Spannungskabel holen. Und von oben ist schon zu sehen "aha das rote (jedes zweite Kabel) kommt vom Trafo, das gelbe zum Verbraucher".

OK, die Schrauben habe ich auch genügend, ich wollte keine neuen Stecker kaufen. Aber ich mag auch die Fummelei mit diesen Mini-Schrauben nicht, die dann runterfallen und im Nirwana verschwinden. Da ich nicht mehr denke wie als Kind (siehe Anfang des Posts) ist halt das nun "mein Weg".

Solche Verteilerplatten werde ich auch unter jeder Platte als Massen-Sammler einsetzen. Aber dazu wenn es soweit ist.

So der Plan. Und nun wieder: sehr gerne Feedback!!!

Liebe Grüsse aus dem Donautal, Michael
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#11

Beitrag von nuppi » Mi 17. Jan 2018, 07:21

Guten morgen Michael

Nicht schlecht die Idee. Die Farbe der Kabel ist doch egal, solange du weißt für was es ist.
Die Hauptsache ist doch das alles hinterher wieder Funktioniert und du nach dem nächsten Umzug alles wieder zügig zusammen bekommst.

Gruß Norbert :lol: :gfm:
Liebe Grüße aus Rünthe
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#12

Beitrag von WINKI » Mi 17. Jan 2018, 08:33

Hallo Michael,

denke das mit dem selbstgebauten Verteiler ist eine gute Lösung für dein Vorhaben :gfm: . Du hast es bei Fehlersuche leichter ,wenn du die Kabel unter der Anlage strukturiert und mit System verlegst. befestige die Kabel mittelles Kabellitzenhalter oder sonstigen Materialien, die dafür geeignet sind.
.
Bei den Schienenverbindungen bist du dahinter gekommen, nur sauberes verlegen, keine Schienenstösse produzieren,hilft hier weiter. Gut so. :gfm:
Kleiner Tipp, prüfe mal alle Weichen auf Schwergängigkeit ( nach 30 Jahren, vileicht etwas verklebt oder klemmen). Einfach manuell die Weichenlaternen
drehen, man spürt ob es shwer geht oder klemmt. Meistens ist es mit reinigen getan. Gutes Reinigungsöl SR 24,oder WD 40. Weichen nicht schmieren oder Ölen, nur reinigen.Du bist schon jetzt auf einem guten Weg.

Weiterhin viel Spass.
Gruß Udo

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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#13

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:24

So, wieder war Bastel-Sonntag, wie bei vielen von Euch :D

Zuerst will ich mal zeigen, mit welchem gefühlten Kabel-Chaos ich es zu tun habe. "Toll" finde ich wenn gelbe und braune Kabel direkt miteinander verbunden sind...

Ich gehe nun so vor, dass ich die Kabel immer zum Rand führe und dort dann verbinde. Die Löcher, wo die Kabel durch die Platte von oben nach unten durchkomme, beschrifte ich mit dem Namen des Verbrauchers. Dann klebe ich die Kabel mit Tesa-Krepp an die Platte. Das heisst, die noch (herunter) hängenden Kabel habe ich noch nicht geprüft bzw. noch nicht neu verbunden. Aber so gewinne ich die Übersicht, was noch aussteht, und was nicht. Und gleichzeitig sind die Kabel für künftige Transporte vorbereitet.

Aber nun ein Blick zur Arbeit:

Ach ja, die hängenden Klebebänder sind noch Reste der Transportsicherung vom Transport in den jetzigen Raum:

Bild

Bild
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#14

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:27

Fertiggestellt habe ich nun die Verteilung des Lichtstroms zu den Schaltern. Ist ja ein selbstgebauter Verteiler.
Bild einmal von unten und einmal von oben. Ich finde, man erkennt da gut, welches Kabel woher kommt bzw. wohin führt.

Bild

Bild
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#15

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:36

Da allerlei sinniges und unsinniges an den Verteilerplatten für die Masse angeschlossen war, habe ich beschlossen, auch das zu ändern. Zudem waren/sind die alten Masseverteiler mittig unter den beiden Platten angebracht. Also immer schön herumkriechen. Daher habe ich für jede Platte einen eigenen Verteiler gebaut und mit Scharnieren versehen. Ein Kabel von dort führt zum Trafo zurück (wer hätte das nicht vermutet :wink: ). Wenn ich also ein Massekabel identifiziert haben kann ich es an den Rand führen und dann bequem zum Verkabeln auf den Stuhl sitzen, da ich durch das Scharnier die Platte nach aussen über dann Plattenrand bekomme. Beim Transport wird die Platte einfach nach innen zur Platte hin bewegt und dort mittels einer Haken-Schraube befestigt.

So sieht die Platte aus, wenn noch nicht befestigt:
Bild

Und so befestigt und nach "vorne" über den Plattenfand hinweg bewegt.
Bild


Die abisolierten Kabelenden befestige ich mit M4-Schrauben - davon habe ich massig.
Auf diese Weise werden nun auch einige Bananenstecker und Buchsen frei.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#16

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:38

Nachtrag:
Durch den Stromverteiler sowie den Masseverteiler kann nun eine Verkabelung/Verbraucher leicht getestet werden: einfach das jewulige abisolierte Kabelende an das jeweilige Metall halten. Und da die Verkabelung am Plattenrand geschieht sehe ich dann auch gleich auf der Platte ob das Licht leuchtet oder nicht.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#17

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:47

Ganz stolz bin ich darauf, dass die Platten nun leicht zu trennen und wiederzuverbinden sind. Dazu setzt ich einen solchen D-Sub-Dinger von Conrad ein. Nicht günstig, aber einfach schneller.

Bild

Die stinknormalen D-Sub-Kabel werden damit verbunden. Allerdings beides als Buchse. Es kommt also ein männlich-männlich Adapter dazwischen. Lieber verbiegt oder bricht ein Pin im Adapter ab als im Kabel oder gar im Anschluss-Dinger. Hier also die Komponenten:
Bild

Natürlich gehört eine Dokumentation dazu, welche Nummer was ist. Auch die Verlängerungskabel habe ich beschriftet auch mit Farbe. Einfach damit es schneller geht und vollkommen klar ist, was wohin gehört.

Das Verlängerungskabel ist angenagelt - sollte ja nicht permanent ein und ausgesteckt werden. Aber das nimmt etwaigen Zug vom Verteiler-Dinger. Leider hatte das keine Löcher in der Platine, das habe ich also auf Risiko selbst gebohrt, :shock: OK, vorher gegen das Licht gehalten, damit keine Leiter dort sind. :wink: Befestigt dann mit Gummiringen zwischen Platine, Tisch und Schraube, damit nicht durch festzuehen die Platine bricht.

Bild


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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#18

Beitrag von Donautal » Mo 22. Jan 2018, 00:53

Und das ist nun der Stand:
Bild

Zu Erkennen sind zwei Verbraucherkabel die bereits ordentlich "verlegt/verklebt" sind. Und die Kabelkanäle am Plattenrand in denen ich die Kabel führe.

Auf der Platte ist nichts passier - nur ein weiteres Licht kann geschaltet werden. Aber unter der Platte nimmt es Form an. Bis alle Lichter angeschlossen sind (und somit nur noch Gleis-Kabel) übrig bleiben braucht es aber sicherlich noch zwei Bastel-Sonntage...
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#19

Beitrag von nuppi » Mo 22. Jan 2018, 07:45

Guten morgen Michael

Wenn ich den Kabelsalat bei dir sehe.............
Ich würde Kapitulieren.
Die Idee mit deinen Verteilerplatten ist super.
:gfm: :gfm: :gfm:
Gruß Norbert
Liebe Grüße aus Rünthe
Norbert


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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#20

Beitrag von Railstefan » Mo 29. Jan 2018, 13:32

Hallo Michael,

willst du mit den Schaltpulten mit den gelben + grünen Knöpfen (= Märklin 7211) irgendwann einmal die verschiedenen Lampen ein- und ausschalten können oder was hast du da vor?
Den eigentlich sind dies die falschen Schaltpulte für diesen Zweck - du bräuchtest die mit rot + gelb (= Märklin 7210) und einem seitlichen Anschluss.
Bei deinen musst du jeden Anschluss an der Rückseite anschließen, da durch Drücken des grünen Schalters jeweils eine Buchse und ein Stecker an der Rückseite miteinander verbunden werden.
Bei 7210 werden die Ausgänge mit dem seitlichen Anschluss verbunden, also dort Lichtversorgung (Trafo galb) anschließen und hinten hast du 4 geschaltete Lichtanschlüsse.

Die dritte Sorte sind Stellpulte (rot + grün = Märklin 7072 / die oberen auf deinem Bild) ist für Magentantriebe (Weichen / Signale) gedacht und wird seitlich mit Masse (Trafo braun) verbunden.

Gruß
Railstefan
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#21

Beitrag von Donautal » Mo 29. Jan 2018, 13:41

Hallo RailStefan,

sehr gute Frage. Grundsätzlich will ich die Anlage "dauerhaft" spielbereit halten und im ersten Schritt alles "so lassen" wie es war. Daher sind die gelb/grünen Schalter (Märklin 7211) ja gegeben/vorhanden und ja, das sind einzelne Lampen an/aus bzw. sowas wie Blinklichter an/aus, Wasserpumpe an/aus.

Dass die rot/grünen (Märklin 7072) für Magnetantriebe sind, wusste ich bereits. Das steht mir noch bevor - genau wie der Spaß zu prüfen, ob die Weiche/Signal/Kreuzung überhaupt noch funktioniert oder defekt ist...

Jetzt weiß ich endlich auch, was es sich mit den rot/gelben (Märklin 7210) auf sich hat. Das wäre natürlich dafür deutlich einfacher. Hätte sowohl mein Vater als auch ich uns einige Stecker+Buchsen+Kabel+Verteilerleisten sparen können. Velleicht verwende ich diese dann um Gleichstrom-Lichter ein/auszuschalten.
Andererseits: mit 7211 kann ich irgendwann ein Licht von AC auf DC umstellen, muß halt mit der richtigen Verkabelung aufpassen, aber von Schalter zum Verbraucher würde dann schon richtig liegen. Bei 7210 müsste ich ja das Stellpult wechseln. Aber auch das mit begrenzten Aufwand.


Für was wurde dann eigentlich 7211 in den Markt geworfen? Da fällt mir kein eigentlicher Bestimmungszweck ein.


Viele Grüsse von Michael aus dem Donautal
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#22

Beitrag von Railstefan » Mo 29. Jan 2018, 14:49

Hallo Michael,

die 7211 würde auch ich eher als etwas exotisch betrachten, aber du hast ja schon eine Möglichkeit genannt: verschiedene Stromkreise unabhängig schalten. Das nutzt natürlich nur dann etwas, wenn du nicht immer Vierer-Blöcke bilden kannst und eigentlich 7210 verwenden könntest.

Wenn es kein zu großer Aufwand für dich wäre, so würde ich die 7211 durch 7210 ersetzen - das spart dir eine Menge Strippenzieherei. :D
Und wenn du davon 2 oder noch mehr Gruppen machst, so kannst du ja je Gruppe eine andere Spannung einspeisen, also AC und DC und ggfs auch noch von verschiedenen Trafos.

Viel Erfolg
Railstefan
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#23

Beitrag von Donautal » Do 1. Feb 2018, 00:48

Hallo Zusammen,

ich bin mal wieder unter der Platte hervorgekrochen und möchte ein Update geben. Wie immer sehr gerne Feedback jeglicher Art.

Was ist alles geschehen?

Weitere Lichter verkabelt und Gefahr reduziert, Kabel abzureissen :idea:
Ich habe in der Variante mit den D-Sub-Verbindern nun auch die beiden Plattenhälften direkt miteinander verbunden. So wird von vorne immer nur auf eine Plattenhälfte (links oder rechts) gegangen, und wenn nötig von dort auf die andere Hälfte. Das ist beispielsweise bei den Strassenlaternen der Fall.

Um nicht weitere Kabel beim Hantieren abzureissen klebe ich ja alle bekannten Kabel mit braunen Papiertesa (hält wirklich bombig, ist also kein Krepp-Papier obwohl man das denken könnte). Dabei sind von den Verbrauchern die Kabel immer direkt an den Rand, und von dort aus weiter. Die Strassenlaternen habe ich wie empfohlen in einer Art "Reihe" geschaltet, also nicht mit einer Verteilerplatte, sondern mittels Wago-Klemmen immer weiter verbunden. Die Kabel sind mit weiss/grünen Band an die Platte geklebt, um kenntlich zu machen, daß diese Drähte erlaubt S-förmig sich "über"/unter die Platte schlängeln.

Die bislang nicht verbundenen Kabel habe ich quasi "aufgewickelt" und mit roten Gewebeband festgeklebt. Hoffentlich gut (für mich) zu sehen. Eines Tages gibt es dann keine solcherart festgeklebten Kabel mehr. Damit hängt nun nichts mehr herunter, kann nicht mehr abgerissen werden, und es sieht nun halbwegs aufgeräumt unter der Platte aus:
Bild

Im Hintergrund sieht man die erwähnte D-Sub-Verbindung liegen, die kommt auch noch in den Kabelkanal.

Es ist ein Kabelkanal quer zu sehen, der nicht am Plattenrand verläuft. Seltsam, wo ich dich das Gegenteil geschrieben habe, oder?
Das hat damit zu tun, daß unter den See (sieht man auf dem unteren Foto) ein Unterwasser-Diorama entstehen soll. Damit das möglichst gut zu sehen ist, werden die Kabel vom hinteren Rand aus gesehen hinter dem Diorama geführt. So ist also zwischen Oberfläche und Unterwasser-Diorama nur die Anlagenplatte dazwischen.

Hinten links und hinten rechts sieht man die heruntergeklappten Platten, mit den Enden der D-Sub-Kabel die dann in den "Verteiler" übergehen. So kann ich diese nach vorne holen und bequem verdrahten. Wenn aber dann der schon oft erwähnte weitere Transport ansteht, werden die nach hinten geklappt, mit der Platte verschraubt und sind somit beim Transport geschützt.



Schaltpult Märklin 7210 für Abstellgleis :?:
Dann habe ich auf dem Schaltpult dann doch ein Schaltpult Märklin mit gelb/roten Knöpfen 7210 entdeckt. Dabei ist aber nur das linke Element verwendet und mit "Abstellgleis" beschriftet.
Bild

Aber von den Abstellgleisen gibt es drei Stück auf der Anlage (vom Lok-Schuppen mal abgesehen) - auf dem Bild sind nur zwei zu sehen:
Bild

Auf der Platte habe ich zwei "Bahnen", die äußere und die innere Bahn, jeweils mit einem eigenen Trafo angesteuert. Alle Abstellgleise gehören zur inneren Bahn. Also macht aus meiner Sicht nur folgende Schaltung Sinn: "rotes" Strom-Kabel vom Trafo für die innere Bahn zum Schalter seitlich, und dann vom Schalter-Ausgang zum Mittelleiter der Abstell-Strecke. Die Gleise natürlich zur Masse zurück.
Dabei muss an einer Stelle des Abstellgleises die Strom-Verbindung zum eigentlichen Bahn-Gleis unterbrochen werden (z.B. mit Isolierband). So kann also die Lok bei "ein"geschalteten Schalter auf das Abstellgleis fahren, dann Schalter auf "aus" und die Lok bekommt keinen Strom mehr.
Sehr Ihr das anders?

Dann werde ich aber die anderen Schalter auch noch nutzen, und jedes Abstellgleis separat schaltbar machen. So kann ich also drei Loks gleichzeitig auf der Anlage haben, aber nur eine davon fährt. Ich kann sie auf dem Abstellgleis parken und eine andere von einem anderen Abstellgleis holen.


Gesamtblick über die Anlage :shock:
Mir ist aufgefallen, daß die Gesamtanlage noch gar nicht zu sehen ist. Wenn alles soweit mal "fertig" ist, dann stelle ich die Anlage mal vor, aber frage gleich nach möglichen nächsten Schritten, um für unseren Sohn mehr Action bzw. Spielspaß auf die Anlage zu bringen. Also Licht, Blinken, Actionlichter, Sound, Bewegung etc.

Hier der Link zu einem relativ hochaufgelösten Bild, 1,1 MB groß:
Bild


Auch wenn es natürlich meilenweit von den hier meist gezeigten Prunkstücken weg ist - den Zweck erfüllt es. Unser Sohn hat heute die Lok fahren lassen, und dann auch verstanden, wie er die Fahrtrichtung umdrehen kann. Der Spaß war da. Und unter der Platte hat er mir geholfen, die Kabel festzukleben und hat seitlich die Kabel in die Kabelschächte verstaut. Ich brauche Geduld, geht ja nicht so schnell, aber so wird er wohl richtig involviert und wird eines Tages es als seine Anlage sehen.


So, jetzt her mit Feedback, Vorschlägen, Kritik, Empfehlungen - ich kann aus Allem lernen und daran wachsen.

Michael aus dem Donautal


P.S.: Ich habe heute festgestellt: die Anlage wurde wohl 1968 geplant und 1970 (spätestens) aufgebaut. Also ist die Anlage eher 50 Jahre alt, nicht 40 Jahre alt. Und 30 Jahre lang wurde sie nicht bespielt/aufgebaut. Ich bin meinem Vater für so ein "Erbstück" dankbar, und er ist spürbar glücklich, daß ich sie wieder für seinen Enkel (und ganz ehrlich auch für mich) wieder reaktiviere.
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#24

Beitrag von Railstefan » Do 1. Feb 2018, 09:36

Hallo Michael,

das mit dem gelb/roten Schaltpult hast du richtig verstanden.
Das übliche Isoliermaterial für den Mitteleleiter bei Märklin-M-Gleisen sind Papp-Streifen zwischen den Mittelleiter-Laschen - doppelt gefaltetes Papier tut es auch. Auf Klebeband würde ich verzichten, denn wenn du mal auf die Idee kommen solltest, doch ganz anders zu bauen, so hast du Kleberückstände an den Kontaktlaschen und damit ggfs einen schlechteren Stromfluss.

Zu deiner Verkabelung: es wird :lol:

Und wenn du so fleißige Hilfe hast, ist es doch genau das, was du dir so vorgestellt hast - und wenn dann der Erbauer auch noch glücklich ist - was willst du mehr?

Weiter viel Spaß
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Re: Tuttlingen (Donautal): 40 Jahre alte HO M-Gleis Anlage reaktivieren

#25

Beitrag von Donautal » Do 1. Feb 2018, 09:47

Ich versuche immer etwas vorzuplanen, damit die Schritte für die nächsten Maßnahmen klar sind und etwaiges benötigtes Material vorhanden ist. Ich hasse es, an einer Sache dran zu sein und dauernd eine Unterbrechung oder gar Wartezeit zu haben, weil noch etwas gekauft oder gar bestellt werden muß.

So habe ich mir die Gleisführung mal grob angeschaut, insbesondere warum der sonst recht zuverlässige Schienenbus es an den Bergen so schwer hat. Aus der Erinnerung war das nicht so, aber da ist vermutlich auch eine andere Lok aussen gefahren, und der Schienenbus eher innen.

Wie auch immer, ich habe mal grob gemessen:

Linke Seite:
- ca. 20 cm Höhenunterschied
- ca. 164 cm Gesamtstrecke
-> 7° bzw. 12% Steigung

Rechte Seite:
- ca. 19 cm Höhenunterschied
- ca. 148 cm Gesamtstrecke
-> 7,4° bzw. 13% Steigung

Sofern ich diverse Beiträge im Planungs-Forum richtig gelesen habe ist 3% schon viel und alles über 4% sollte vermieden werden?
Ist das so als grober Anhaltspunkt richtig?

Da ich die Gesamtstrecke nicht verlängern kann, sollte ich versuchen den Höhenunterschied zu reduzieren, richtig?
So jeweils grob auf die Hälfte runter, also auf grob 10 cm Höhenunterschied ?
Darunter fährt die innere Bahn in Tunnels, also bin ich von der Höhenreduzierung darauf limitiert.
Rechnerisch würde ich damit kommen auf:
- links: 3,5° bzw. 6%
- rechts: 3,9° bzw. 6,8%
Wohl immer noch viel, mal schauen, wie weit ich runterkommen kann,

Ich komme von hinten recht gut in die Tunnels rein, ist quasi komplett offen. Oberleitung habe ich keine und kommt auch keine. Die würden das kindliche Spielen kaum überleben. Ich dachte zuerst, vom Krokodil (das ist die höchste Lok, die wir derzeit haben) die Oberleitungs-Dinger aufstellen, das ausmessen, dann noch 2 cm Luft nach oben plus Höhe M-Gleis dazu, wäre das Mindestmaß für das Tunnel.

An den Tunneleinfahrten sind die Loreley-Tunnelportale (Faller 191718) bzw. das Tunnelportal für Dampfbetrieb (Faller 120559) verbaut. Von der Logik her braucht der Tunnel nicht höher zu sein als die Portalöffnung - sofern ich richtig gemessen habe etwa 10 cm. Klar, besser höher damit von oben auch "Durchhänger" nicht stören und auch Luft für Verkabelung und etwaiges Rausholen/Aufgleisen bleibt.

Das wäre insofern schön, daß diese 10 cm auch der Höhenunterschied ist, den ich mir so grob ausgerechnet habe (in der Hoffnung, daß meine Milchmädchen-Rechnung auch stimmt *keine Diffamierung von Milch-Mädchen*).

Nun die Frage an Euch Profis:
Wieviel Platz sollte ich vorsehen, was ist Eure Meinung bzw. Euer Mindestmaß für Tunnels?

Herzlichsten Dank vorab - und viele Grüsse von Michael aus dem Donautal
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