"Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Welchen Entwurf soll ich umsetzen?

Umfrage endete am Do 5. Jan 2017, 15:48

1. Eine angefangene Spur N Anlage weiterbauen ("4 Kreise")
3
18%
2. Ein neues Konzept: "Großstadt" für sieben Züge, Spur N
2
12%
3. Eine Winzig-Kleinstanlage, aber diesmal in H0
2
12%
4. Eine etwas konventionellere Kleinanlage nach Ivo Cordes Entwurf
9
53%
5. Irgendwas noch Anderes
1
6%
 
Abstimmungen insgesamt: 17

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memento
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"Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#1

Beitrag von memento » Mi 28. Dez 2016, 15:41

Hallo zusammen,

[EDIT 7.1.2017:]
Ich habe mich beim Bau meiner nächsten Kleinstanlage für die erste Option entschieden und daher den Thread jetzt auch entsprechend umbenannt:

"Vier Kreise im Würfel"


Das hier soll der Thread für meine neue Kleinstanlage werden. Ich starte mal mit den vier Optionen, die ich im Moment noch habe. Wohl wissend daß das eigentlich noch unter "Anlagenplanung" gehört, aber da es eine Kleinstanlage werden soll, macht das wohl kaum Sinn – ich denke mal die Entscheidung für den Gleisplan dauert keine 3-4 Beiträge und schon wird gebaut, da wäre das nur ein großes Hin- und Hergeschiebe für den Thread :)

Die Eckdaten:

Kleinstanlage = deutlich weniger als 1 qm Grundfläche. Betriebsmöglichkeiten sind für mich vollkommen unwichtig, ich möchte, daß Züge (vorzugsweise Epoche 1) einfach im Kreis fahren können und man ihnen dabei zuschauen kann. Spaß macht mir beim Bau vor allem die landschaftliche Ausgestaltung. Rangieren, etc. kommt nicht vor. Die Modelle bleiben analog und viele sind relativ alt (80er-90er Jahre).

Mein Ziel ist weder eine Modellbahn noch eine Spielbahn, sondern eben eine Kleinstanlage, also eine Verfremdung des Vorbildes auf engstem Raum, wobei aber die Atmosphäre und die Ausgestaltung dann eine sehr wichtige Rolle spielen, damit die Gesamtwirkung gut wird.

Ich habe schon zwei Kleinstanlagen gebaut und es hat extrem viel Spaß gemacht:

Der Winterkringel (50x50 cm, Spur N)
viewtopic.php?f=64&t=118158

Drei Kreise in Preußen (50x65 cm, Spur N)
viewtopic.php?f=64&t=118464&start=100#p1628285

Die Optionen für die neue Anlage

1. Eine angefangene Spur N Anlage weiterbauen ("Vier Kreise im Würfel")

Bild
Bild

Ich hatte mit dieser Anlage vor ca. 1 Jahr angefangen. Die Anlage bietet Platz für vier Epoche 1 Züge und wäre vom Konzept her sehr ähnlich zu der oben verlinkten "Drei Kreise in Preußen". Das Gleismaterial soll im Selbstbau entstehen. Vorteil: Die Anlage existiert schon im Rohbau und die Schwellen für die Gleise in der unteren Ebene sind schon gelegt. Ich hatte dann den Bau abgebrochen, um quasi eine vereinfachte Variante mit Fertiggleis zu bauen, die dann auch entsprechend schneller fertiggestellt werden konnte. Zweiter Vorteil: Die Anlage ist auch extrem kompakt mit etwa 50x65 cm, ich mag es – je kleiner umso besser !! Nachteil: Es wäre halt irgendwie sehr ähnlich wie meine letzte bereits gebaute Anlage. Andererseits würde es auch einige ganz neue Ideen erfordern, z.B. würde ich im oberen Gleiskreis gerne eine Holzbrücke selbst bauen, während meine bereits gebaute Fertiggleisanlage da eine primitive Vollmer "Kurvenbrücke" drin hat.

2. Ein neues Konzept: "Großstadt" für sieben Züge, Spur N

Bild

Das hier wäre Variante zwei. Die Idee hatte ich vor kurzem aufgezeichnet. Allerdings wäre das schon für meine Verhältnisse echt eine ziemliche Riesen-Anlage mit 100 x 65 cm Außenabmessungen. Statt ländlich mit Felsen und Wald würde diese Anlage in einer Stadt angesiedelt sein und das Thema wäre quasi ein Bahnhofsvorfeld eines Großstadtbahnhofs. (Beispielsweise in Köln zwischen dem Hauptbahnhof und der S-Bahn-Haltestelle Köln-Hansaring.) Wenn man wollte, könnte man ganz unten links, da wo alle sechs Hauptstrecken in einer großen städtischen Unterführung verschwinden, obendrauf ein großes Empfangsgebäude stellen.

Die Anlage hat zwei Ebenen, unten 4 Kreise, die teilweise verdeckt verlaufen, und in der oberen Ebene nochmal 2 Kreise.

Man könnte auf dieser Anlage somit auf 100x65 cm schon 6 Züge unabhängig voneinander präsentieren und noch eine z.B. Rangierlok mit ein paar Güterwaggons oder einen kurzen Triebwagen oder eine Straßenbahn als 7. Fahrzeug zeigen – auf dem Stichgleis, was in der oberen Ebene liegt. Oder man würde hier in der oberen Ebene einen kompletten Rangier/Werksverkehr mit 1-2 Weichen noch etwas abwechslungsreicher gestalten, wenn man wollte.

Gleismaterial wäre hier idealerweise Flexgleis, um die Gleisführung in der unteren Ebene etwas geschwungen zu gestalten und außerdem den Gleismittenabstand etwas vorbildlicher zu machen; so etwa 28 mm sollten reichen, es sollen ja nach wie vor nur Epoche 1 Fahrzeuge verkehren. Der Mindestradius in der innersten Strecke ist 20 cm.

Der eingezeichnete Zug ist eine lange Dampflok mit vier Abteilwagen-Vierachsern. Noch größere Fahrzeuge gibt es in Epoche 1 ja kaum.

Vorteil: Viele Züge können gut in Betrieb präsentiert werden. Ich hätte ein neues Thema (sehr städtisch, statt immer nur niedliche Landschaften mit Bäumen und Felsen). Obwohl es in dem Sinne keinen Schattenbahnhof gibt, können alle Züge komplett im verdeckten Teil verschwinden. Nachteil: Eigentlich mag ich Bäume und Felsen bauen mehr als Häuser. :) Außerdem finde ich die Anlage schon recht groß (nicht lachen, is aber so).

3. Eine Winzig-Kleinstanlage, aber diesmal in H0

Bild

Ja das wäre mal ganz was Verrücktes, aber in meiner Vitrine habe ich auch etwas H0 Rollmaterial herumstehen, u.a. eine P 3/5 H (die alte von Trix) mit bayerischen Eilzugwagen. Ich könnte also das Konzept meiner allerersten N Anlage, die hier auf dem Foto zu sehen ist, ja doch auch mal in H0 umsetzen. Die Abmessungen wären dann etwa 90x90 cm. Es gäbe dann Platz für zwei Epoche 1 Züge.

Vorteil: Ich hätte mal etwas in einer anderen Baugröße, und ich denke doch daß H0 bei der Ausgestaltung (Gleise schottern, Wiesen, Bäume etc.) nochmal eine andere Welt eröffnet gegenüber N, die Fahrzeuge wirken halt ja auch ganz anders durch die Größe. Nachteil: Ich finde 90x90 cm sehr sperrig. Das kann man nicht mehr in einem größeren Regal unterbringen aufgrund der Tiefe und auch der Transport ist nervig (Die Anlage paßt nur hochkant durch die Tür, und vermutlich nur in einen Kombi-PKW, den ich aber nicht habe. Sowas bin ich einfach nicht gewohnt).

4. Eine etwas konventionellere Kleinanlage nach Ivo Cordes Entwurf

Bild

Den Entwurf habe ich vor ein paar Jahren mal erstellt, hier ist der Originalthread:
viewtopic.php?f=24&t=75048

Vorteil: Ich liebe diesen Anlagenentwurf von Ivo Cordes und stelle mir die landschaftliche Gestaltung extrem reizvoll vor. Vor allem da ich ja auf etwas ländlichere Gestaltung stehe. Nachteil: Es ist halt eine richtige Anlage mit mehreren Weichen und Betriebsmöglichkeiten und ich hasse Verkabelungen und Elektrik. Außerdem mache ich mir Sorgen um die Betriebssicherheit, eben aufgrund der vielen Steigungen und Weichen. Die Anlage soll ja für alte Modelle in Spur N der 80er und 90er Jahre einwandfrei befahrbar sein und da hat sich halt nicht jeder Hersteller mit Ruhm bekleckert. Meine Arnold P4 schafft ihren Eilzug ja kaum in der Ebene ohne durchdrehende Räder zu ziehen.

Ich habe noch zwei andere angefangene Projekte daheim (1x US und 1x DB Epoche 3), die ich aber im Moment weiter zurückstellen möchte, vielleicht kommt deren Zeit ja noch ein andermal.

Die Entscheidung ist schwer :)

Ich tendiere dazu, Variante 1. umzusetzen, weil ich damit halt schon angefangen habe. Aber die anderen Möglichkeiten möchte ich ja zumindest nicht ignorieren, bevor ich mich entscheide. Speziell die H0 Version (Idee Nr. 3) finde ich irgendwie im Moment ja auch mal spannend. Aber auch die "Großstadtanlage" wäre sicherlich reizvoll. So etwas auf so kleinem Raum sieht man ja auch nicht sooo oft. Ich bin allerdings so von der Geduld her kein echter Hausmodellbauer, allerdings wenn ich die Unmengen an bereits fertig gebauten Modellen auf Börsen sehe, die da auf neue Besitzer warten ...

LG
Thomas
Zuletzt geändert von memento am Sa 7. Jan 2017, 21:50, insgesamt 7-mal geändert.


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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#2

Beitrag von Y-Weiche » Mi 28. Dez 2016, 17:34

Hallo Thomas,

am spannendsten finde ich die 2 und die 4.

2, hier ist das Spannende, dass man erkunden kann, wie sich das Konzept der unverbundenen Kreise erstens nochmals erweitern und zweitens von der typischen Mittelgebirgstopographie in die städtische Kulisse (im doppelten Sinne des Wortes) umpflanzen lässt.

4 hat halt den Reiz, dass erweiterte Betriebsmöglichkeiten geschaffen werden. Aber wenn man das für sich gar nicht braucht und lieber der Meister der radikal reduzierten Form bleiben möchte, dann wäre es falscher Ehrgeiz.

Ich habe für 4 abgestimmt, aber aus purem Egosimus. Bei 2 bin ich sicher, dass du es schaffst, da wieder glaubhaft eine schöne Szene hinzulegen. Bei 4 ist - wie du ja selbst schreibst - die Herausforderung und Gefahr größer, dass etwas klemmt. Ich will dich scheitern sehen! Nein, Quatsch ;) , ich will sehen, wie du das mit sensationellen Klimmzügen hinkriegst.

So oder so, wir verfolgen das Projekt staunend....

:gfm:
Andreas
Zuletzt geändert von Y-Weiche am Mi 28. Dez 2016, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#3

Beitrag von Loki2014 » Mi 28. Dez 2016, 17:59

Hallo Thomas

Das Schöne an Kleinanlagen ist ja, dass man irgendwann mal fertig wird :wink: Da hast Du ja schon wieder einiges in Planung. Ich würde erstmals die angefangene N-Anlage zu Ende bringen. Mir persönlich gefällt der Gleisplan nach Ivo Cordes Entwurf sehr gut. Ich denke, dass sich die Verkabelung dieser Anlage in Grenzen halten wird. Ich sehe dort eher das Problem, dass gewisse Loks Probleme mit den Steigungen haben könnten. Aber dies kann man ja noch in der Planungsphase mit den bereits vorhandenen Loks testen.

Bin gespannt wie es weiter geht

Grüsse
Sven

PS: Ich habe trotz meinem Vorschlag, die begonnene N-Anlage fertig zu stellen, die 4 gewählt :oops:
Herzlich willkommen: Meine kleine Alpenanlage

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memento
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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#4

Beitrag von memento » Mi 28. Dez 2016, 19:14

Hallo zusammen,

danke für die Rückmeldungen!

Meine Abwandlung des Cordes-Themas "Mit der Wendel in die Tiefe" hat auch die Möglichkeit für ein Schattengleis. Ich habe in dem Plan nur die beiden Weichen zu dem Schattenbahnhofs-Gleis eingezeichnet, nicht aber das Gleis selbst. (Eine Weiche liegt ganz in der Mitte der linken Anlagenkante und die andere hinten rechts.)

Bild

In dieser Form ist der Plan jetzt genau 80x110 cm groß. Alles Flexgleis und Peco Code 55 Weichen. Dank Einrichtungsbetrieb sind die Steigungen bergauf 3%, nur bergab geht es mit 5%. Es ist also schon eigentlich keine "Kleinstanlage" mehr. Selbst die mit den sieben Zügen in der Großstadt paßt locker auf 65x100 cm, wobei ich die vermutlich sogar noch auf 65x90 cm verkleinern kann. So eine Verkleinerung macht es in meinen Augen noch spannender. Meine Vorbilder sind die diversen Kleinstanlagen bei carendt.com ... die teilweise auf aberwitzig winzigen Grundflächen eine tolle Wirkung erzielen.

Noch eine kurze Erklärung ... der Bahnhof ist in meiner Planung in einen Personenbahnhof (eingleisig) im Vordergrund ganz rechts sowie einen Güterbahnhof (mehrgleisig) im linken Bereich aufgeteilt. Gleis 1 ist das Bahnsteiggleis, dort ist im Plan ein haltender Eilzug eingezeichnet. Gleis 1a ist dann das durchgehende Streckengleis im Güterbereich. Gleis 2 ist Überholgleis / für Zugkreuzungen sowie dient alternativ auch für das Abstellen von Güterzügen, Gleis 3 bietet Platz für zu rangierende / bereitzustellende Güterwaggons, Gleis 2a dient als Ausziehgleis für Rangieraufgaben, Gleis 4 ist ein Anschließer zu einer Güterverladung oder einem zu bedienenden Industrieanschluß (Gleise 5 und 6).

In der unteren Ebene befindet sich ebenfalls ein Industrieanschluß auf freier Strecke.

Ich verstehe, daß der Cordes-Plan vielen gefällt, es ist halt wirklich eine echt tolle Anlage so wie viele seiner Ideen. Märklin hat in H0 ebenfalls mal eine Anlage nach derselben Vorlage gebaut. Der Gleisplan wurde dort ebenfalls etwas abgewandelt, aber anders als meine Version. In diesem Thread in dem Schweizer Modellbahnforum ist ein Foto davon enthalten:
http://www.modellbahnforum.ch/threads/h ... baut.2130/

Ich meine, bei youtube auch mal eine Anlage nach derselben Vorlage gesehen zu haben, finde das Video aber nicht mehr.

Daß so eine Lok wie die Arnold P4 mit drei Waggons eine 3% Steigung hochkommt, so wie ich das in der Planung drinhabe, halte ich allerdings leider für ausgeschlossen ...

Ich muß aber auch ganz ehrlich sagen, daß ich bisher den Reiz nicht darin sehe, auf der Anlage hin- und herzufahren und zu rangieren oder dergleichen. Eigentlich stelle ich bei meinen Anlagen, wenn sie fertig sind, einfach Züge auf, lasse sie (relativ langsam) fahren und dann schau ich einfach zu. Am ehesten würde ich eine Steuerung haben wollen wie bei den typischen "Bahnhofsanlagen" mit Trix Express Gleisen, wo man Geld einwirft und dann dreht man für jeden Zug an einem Regler und er fährt dann seine Strecke ab. :) Aber man weiß ja nie, vielleicht käme ich da noch auf den Geschmack mit dem "Selberfahren" statt nur "Zuschauen".

LG
Thomas


myfo
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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#5

Beitrag von myfo » Mi 28. Dez 2016, 20:50

Nabends Thomas :wink:
Eigentlich stelle ich bei meinen Anlagen, wenn sie fertig sind, einfach Züge auf, lasse sie (relativ langsam) fahren und dann schau ich einfach zu.
Womit du Variante 4 (obwohl sie vielen, wie auch uns, total gefällt) praktisch eliminierst. :twisted:

Variante 3 scheidet nach unserem Erachten aus. Auch wenn es sicher spannend für dich wäre, dich in 1:87 aus zu probieren, finden wir da zwei Kreise einfach zu simpel, um da dann noch was mit genialen Landschaftsbau wett zu machen. Und die Radien sind einfach brutal. :roll:

Bleiben nach unseren Überlegungen Varianten 1 und 2.
Es wäre halt irgendwie sehr ähnlich wie meine letzte bereits gebaute Anlage
Ebens, willst du das? Immer ähnlich bauen, weil du weisst, dass du halt genau DAS kannst (und das wirklich extrem gut :wink: ) oder reizt dich mal ein neues Thema?
Wir jedenfalls votieren klar für Variante 2 :!: Neue Herausforderung, machbar mit erlernten Techniken plus: Verdammt, du liebst es, Züge zu beobachten und dort hast du mindestens 6, mit Pendel Industrie-/Strabagleis deren 7 :!: :!: :!:

In unseren Augen würde die Entscheidung leicht fallen. :wink:

LG
Follet&Mylina
Unsere "Was wäre wenn Bahn ...: viewtopic.php?f=64&t=137468


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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#6

Beitrag von Y-Weiche » Mi 28. Dez 2016, 22:24

memento hat geschrieben:Noch eine kurze Erklärung ... der Bahnhof ist in meiner Planung in einen Personenbahnhof (eingleisig) im Vordergrund ganz rechts sowie einen Güterbahnhof (mehrgleisig) im linken Bereich aufgeteilt.
Ja,

als ich das bei dem Blick auf die im Plan eingezeichnete Lage von Bahnsteig und Empfangsgebäude gesehen habe, war es total um mich geschehen. Solche kleinen "Komplikationen" bei Zugkreuzungen (oder beim Umsetzen in Kopfbahnhöfen) liebe ich!

8)
Andreas

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#7

Beitrag von memento » Fr 30. Dez 2016, 13:05

Hallo Follet & Mylina, Andreas und alle anderen,

danke für Eure Anregungen und Kommentare! Also ich habe mich nochmal intensiv mit der Ivo Cordes-Anlage beschäftigt. So toll wie ich sie finde, paßt sie nicht in mein Konzept. Der größte Grund: Es ist ja mehr ein Nebenbahnthema, außerdem ist die Anlage nicht für einen riesigen Fuhrpark gedacht.

Ich möchte aber ja mit der Anlage letztlich möglichst viele Züge "präsentieren" und da gehören irgendwann auch Hauptbahnzüge dazu wie z.B. Fleischmann 7894 (ein Set mit 4 Eilzugwagen und einer großen P10 Dampflok) oder der Minitrix "Orient Express".

Das ginge hier nur über einen umfassenderen Schattenbahnhof in eigener Ebene, genau das ist aber dann wieder ein Konzept, was mir persönlich überhaupt nicht paßt und von einer Kleinanlage auch sehr weit weg führt. Und den Orient Express kann ich da eh komplett vergessen, der paßt thematisch vorn und hinten nicht auf diese eher ländliche Anlage.

Ich hab mich momentan daher mal wieder mehr mit der Großstadtanlage beschäftigt. Ein Gleis weniger unten, was m.E. so optisch etwas schöner aussieht, und dafür als Idee die "Rangierbahn" (Anschließer in der Großstadt) ganz nach oben in eine dritte Ebene verlegt. Das könnte natürlich spannend werden, das so in die Stadt-Landschaft zu integrieren, vor allem mit der großen Brücke ganz rechts über zwei Ebenen Hauptstrecken hinweg...

Bild

Grundkonzept, wie vor: die beiden unteren "Kreis" Ebenen stellen ein gedachtes Bahnhofsvorfeld in großstädtischer Umgebung dar, der Hauptbahnhof selbst liegt angenommen dann ganz links unten außerhalb der Anlage. Von Nebenbahn bis Hauptbahn sowie auch Güterverkehr ist alles an Rollmaterial machbar. In der oberen Ebene könnte für die dortigen beiden Gleise eine Stadtbahn-Haltestelle (heute würde man S-Bahn sagen) gebaut werden.

In dieser Form ist die Anlage jetzt 62x86 cm groß.

LG
Thomas


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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#8

Beitrag von Y-Weiche » Fr 30. Dez 2016, 14:11

Hallo Thomas,

ich denke, aus deiner Sicht mit deinen Vorlieben (viele rollende Züge) ist deine Entscheidung (als solche verstehe ich dein letztes Posting) goldrichtig. Und auf der oberen Ebene kannst du immer noch das Wagen-hin-und-herschieben üben ;) Ich freue mich schon auf die Bauphase...

Guten Rutsch ins neue Modellbahnjahr!
Andreas

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#9

Beitrag von Joak » Fr 30. Dez 2016, 18:55

Hallo Thomas,

Gratulation zur Findung Deines Anlagenthemas, das - meiner Meinung nach - schon vorher feststand. Deshalb verstehe ich nicht ganz diesen Trööt mit Abstimmung. :roll:

Viel Spaß bei der Umsetzung

wünscht
Hauke

Gutes Neues Jahr 2017
Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#10

Beitrag von memento » Fr 30. Dez 2016, 21:11

Hallo Hauke,

Nee wirklich entschieden ist noch nichts! Vor allem die Variante 1 ist nach wie vor auch im Rennen, wenn ich ehrlich bin. Es gibt ja sooo viel bei der Gestaltung zu lernen, daß es echt keine simple Kopie von der bereits bestehenden Anlage wäre ...

Auch die H0 Version ist noch im Rennen, ehrlich gesagt...

LG
Thomas

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#11

Beitrag von TomBob » Mo 2. Jan 2017, 19:56

Hallo Thomas,

ich finde die städtische Umsetzung wäre eine spannende Sache.

LG

Tom
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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#12

Beitrag von Johannes O'Donnell » Di 3. Jan 2017, 19:13

Hallo Thomas und noch ein gutes neues Jahr!
Deine gerade fertiggestellte Kleinstanlage hat trotz ihrer Einfachheit viel Atmosphäre. Die Nr.1 auf Deiner Vorschlagsliste ist zwar sehr ähnlich, da Du da aber vielversprechende Gleisbau Anstrengungen unternommen hast, solltest Du das zuerst fertigstellen.
Mein 2. Favorit ist die städtische Anlage, wo durch die vielen Gleise und der Häuserkulisse eine sehr realistische Atmosphäre geschaffen wird, obwohl der Gleisplan genauso simpel gehalten ist. Außerdem stelle ich mir den Stadthaus Kulissenbau incl. Beleuchtung auch sehr spannend vor. "Keep it simple, make it look exciting" so in etwa könnte auch das Motto vieler Scrapbook Anlagen auf Carl Arendts Seite heißen. Deswegen ist der durchaus gelungene Plan von Ivo Coordes für eine Kleinstanlage eher ungeeignet, weil er vom Gleisplan schon wieder zu aufwändig ist.
Den H0 Kreis finde ich relativ reizlos, weil er in dem größeren Maßstab zu sehr Spielbahn Charakter hat.
Viele Grüße
Johannes
Typischer Märklin-Chaot - Epochenfrei und Grenzenlos!

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#13

Beitrag von memento » Di 3. Jan 2017, 21:51

Hallo Johannes,

auch Dir vielen Dank für die Rückmeldung !!

Ich hatte tatsächlich mal meine bayerische P 3/5H in H0 rausgeholt ... was für eine tolle Lok (wirklich einer meiner absoluten Lieblinge), aber Du hast schon recht, auf dem R1 oder R2 paßt die nicht so recht. Wenn ich so eine "Pizza"-Kreisbahn in R1 in H0 baue, sollte ich wohl direkt bei einer eingleisigen Strecke bleiben und diese dann konsequent nur mit kurzen Fahrzeugen betreiben. Die Fleischmann T3 fällt mir da direkt mal ein als einer meiner Jugendträume ... aber die hab ich nicht.

Vor allem stören mich auch die Abmessungen: Selbst wenn ich auf 90x90 cm bleibe, ist das in der Wirkung lange nicht mehr so schön "klein/handlich" wie eben eine Anlage mit nur ca. 50 cm Breite in N. Dann bliebe noch H0e ... ich würde halt echt gern mal in 1:87 ... Bäume, Grünzeug, ein kleines Gebäude, das sieht ja alles doch wieder ganz anders aus als in N ... aber da müßte ich auch von der Pike an alles neu kaufen incl. Rollmaterial. Und TT – dito – vor allem scheint es einfach so gut wie gar nix in Epoche 1 zu geben dort.

Langer Rede kurzer Sinn, die Bilder unten zeigen es ja schon: Ich habe mal die angefangene "Vier Kreise" Anlage von Ende 2014 / Anfang 2015 aus ihrer staubigen Lagerstätte hervorgeholt.

Bild

Bei genauer Betrachtung hatte ich damals doch einiges im Sinn, was von der gerade fertiggestellten "Drei Kreise" Anlage abweicht. Beispielsweise gibt es eine Mauer hinter der geplanten Position für das EG. Das hört sich nicht nach ner großen Abwandlung an, aber vielleicht kann man die ganze Ecke da rund um die Ausfahrt, wo der "Bahnhof" liegen sollte, ja generell einfach deutlich "städtischer" gestalten als auf der alten Anlage?

Bild

An der Ecke mit dem Wasser führt die Strecke noch über eine kleine Brücke, wo aus dem "Gebirge" von hinten ein Bach herunterfließt. Die Überquerung der beiden Strecken ist nicht als Brücke geplant, sondern als Überwerfungsbauwerk. Das schließt natürlich dahinter die Talsohle etwas vom Blick von der Seite ab.

Bild

Daneben bleibt aber ja immer noch Platz für eine kleine Brücke für die obere Strecke über den kleinen Gebirgsbach (da wo die Styrodurtrasse schon provisorisch ausgeschnitten ist):

Bild

Es ist tatsächlich auch schon eine Schiene auf einer Strecke verklebt, daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Irgendwo müßte ich jetzt nur noch die Lehren finden, mit denen ich dann im richtigen Abstand das zweite Gleis verkleben kann ...

Bild

LG
Thomas

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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#14

Beitrag von memento » Sa 7. Jan 2017, 12:03

Phase 2: Gleisbau

Hallo liebe Leser,

Jetzt fängt Phase 2 an: gucken ob das Konzept funktioniert...! Ich habe mich ja dafür entschied, die bereits angefangene Anlage weiterzubauen. Die größte (neue) Herausforderung ist ja hier der Gleisbau. Ich hatte aus 2mm Balsaholzleisten die Schwellen gefertigt und dann Code 55 Schienenprofile aufgeklebt, das zweite mittels einer einfachen Lehre.

Um zu gucken wie das denn optisch einmal wirken wird, habe ich jetzt ein Stück farblich behandelt (verdünnte braune Farbe, teilweise wieder etwas abgewischt) und dann mit Spurenwelten Schotter behandelt.

Also man sieht schon, daß die Schwellenlage usw. "Handmade" sind, vielleicht wäre das sicher für eine Schmalspurbahn noch geeigneter :) aber ich finde dennoch, es hat einen gewissen Charme so...:

Bild

Das Schottern ansich ist übrigens irgendwie einfacher als bei normalem N-Gleis, vor allem weil der Schotterkleber ja unter den Schienen frei durchfließen kann und man nicht in jeden Gleiszwischenraum mit der Kanüle reinmuß:

Bild

Die 2x2 mm Balsaschwellen sind vielleicht etwas grob. Aber im Modellbauladen hatten sie nur 1x1 oder 2x2; dem Vorbildeindruck entsprechen die 2x2 dann m.E. definitiv besser. Die Höhe der Schwellen wird eh komplett durch das Schotterbett kaschiert. Man erhält sozusagen automatisch dadurch einen ganz geringen Damm, auf dem die Gleise liegen.

Bild

So sieht das jetzt aus: Bis auf die Farbe, mit der Gleis und Schwellen eingestrichen sind, keine weitere farbliche Nachbehandlung. Das würde ich am liebsten auch so lassen, da es ja irgendwie "unnatürlich" ist, Schotter aus Stein nachträglich mit Farbe zu verändern. Immerhin stimmen bei diesem Selbstbaugleis ja wirklich mal die Grund-Materialien – Metall, Holz, Stein :)

Bild

Den Gleismittenabstand hatte ich etwas optimistisch auf 27 mm festgelegt. Da können sich zwei Abteilwagen-Vierachser vermutlich schon nicht mehr begegnen. Beim Ausprobieren scheint es noch knapp zu funktionieren, aber der Sache traue ich nicht so richtig. Aber da die Züge ja das Gleis sowieso nicht wechseln können, ist das Problem ja bei dieser Anlage dennoch lösbar: Innen fährt dann halt immer ein Zug mit kürzeren Waggons (Güterverkehr oder Zwei- bis Dreiachser) und nur außen fahren dann Züge mit den langen Epoche 1-Fahrzeugen.

LG
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Re: Meine neue Kleinstanlage – Phase 1 Entscheidungsfindung :)

#15

Beitrag von Wheely » So 8. Jan 2017, 03:25

memento hat geschrieben:Also man sieht schon, daß die Schwellenlage usw. "Handmade" sind, vielleicht wäre das sicher für eine Schmalspurbahn noch geeigneter :)
aber ich finde dennoch, es hat einen gewissen Charme so...:
Hallo Thomas,

ja definitiv. Auch auf Ausstellungen sieht man immer wieder dass Selbstbaugleise (auch und gerade in großen Spuren) mit allen ihren Mängeln und Kompromissen
dennoch eine Atmosphäre auf die Anlage bringen die man mit Industriegleis nicht erreicht. Getreu dem Motto - zu schön ist auch wieder schlecht. :wink:
Echtholz ist eben Echtholz, dessen Anmutung und Struktur ist mit Kunststoff und Farbe nur sehr schwer (ich meine garnicht) zu erreichen.

Hast du bezüglich der Kleineisen noch ne Idee? Kann ja durchaus was aufgeklebtes ohne wirkliche Funktion sein.
Oder lässt du die geschmeidig untern Tisch fallen?

Was man bislang sehen kann ist recht hübsch, aber ich mag das Ding ja seit seinen zärtlichen Anfängen. :redzwinker:

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memento
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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#16

Beitrag von memento » So 8. Jan 2017, 22:43

Hallo Stefan,

die Kleineisen ... also ich bin ja irgendwie ein Anhänger der Theorie, auch mal sehr kleine Details wegzulassen :) ... muß zugeben, daß es so "nackt" in Spur N eigentlich doch gar nicht so schlecht bzw. relativ aussieht. In jedem Fall hab ich lieber gar keine Kleineisen als welche, die zu grob sind.

In natura sieht man natürlich hier und da auch Klebereste an den Schienen oder Schwellen. :roll:

Da ich Code 55 Profile genommen habe, kann ich zumindest auf der Innenseite sowieso nicht viel machen, sonst kommen die alten Modelle mit ihren großen Spurkränzen da nicht mehr durch.

Ich habe jetzt die ganze Kurve da mit der Brücke zweispurig fertiggemacht, um dann anhand eines etwas längeren Gleisabschnitts entscheiden zu können, ob ich das jetzt wirklich so durchziehen möchte. Es sieht im Moment so aus:

Bild

Bild

Die Brücke hätte ich vielleicht an der Außenseite ein wenig breiter bauen sollen, aber so isses halt jetzt :) ...:

Bild

Natürlich kommt dann später bei der Detaillierung unten noch das entsprechende Mauerwerk in die Rundung. Oder ich mach die Brücke doch vorher noch etwas breiter (ist ja im Endeffekt einfach, eine neue Seitenwand aus Hekidur Mauerplatte zuschnitzen und drüberkleben).

Bild

LG
Thomas


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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#17

Beitrag von Meickel » Mo 9. Jan 2017, 00:24

Hallo Thomas,
Deine Selbstbau Gleise und die Schotterung sehen schon mal super aus, und auch der geringe parallele Gleisabstand wirkt sehr gut,
eben vorbildlich. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Fortschritte der kleinen Anlage.
Ich werde auf jeden Fall die Fortschritte beobachten, da ich kleine Anlagen eben auch Favorisiere.
So, nun frei nach Archimedes, "stört ihm seine Kreise nicht"
LG Meickel

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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#18

Beitrag von Brownie » Mo 9. Jan 2017, 16:54

Hallo Thomas,

irgendwie eine sehr "witzige" Idee, Deine Vier Kreise im Würfel, und das meine ich positiv. :D

Habe mich nie mit so kleinen Anlagen beschäftigt, aber wenn ich nicht ausreichend zu tun hätte, würde mich das jetzt in den Fingern jucken. Besonders die Idee mit den vier Kreisen, statt meist nur einem, hat es mir angetan. Ich glaube, Du hast mir da ungewollt einen Floh ins Ohr gesetzt und in irgendeiner Schublade schläft noch eine uralte T3 und alte, kleine Waggons in Spur N. .........

Tja, dann will ich Dich mal nicht länger davon abhalten ....
Gruß, Dietmar
Bau von Brownies "Dudelburg" in Spur N .......... Spur N : Knifflig - Aber zu schaffen. 8)

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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#19

Beitrag von memento » Di 10. Jan 2017, 19:06

Hallo Meickel, hallo Dietmar, hallo werte Mitleser!

Ja ich finde die Idee mit den vier Kreisen irgendwie mittlerweile auch wieder gut und habe auch genug Ideen, wie das doch deutlich anders werden könnte als meine vorige Anöage, die ja auch nur aus ein paar Kreisen besteht.

Im Moment starre ich täglich das Gleis und Schotterbett an, ob mir die Wirkung gefällt. Über die Sauberkeit des Gleisbaus kann man streiten :) aber das Schotterbett (Asoa Schotter) gefällt mir soweit ganz gut. Also es ist ja sehr fein und sieht trotzdem für meine Begriffe auch aus größerer Entfernung gut aus! In letzter Zeit habe ich bei einigen Anlagenberichten gelesen, daß maßstäblich feiner Schotter in N nicht so gut wirken würde (außer auf starken Makroaufnahmen) aber wie gesagt, eigentlich finde ich das nicht so?

Allerdings hab ich mich jetzt auch nochmal in die Materie Epoche 1 Gleisbau eingelesen. Daß man damals immer "lokale" Schottersorten genommen hat oder manche Strecken sogar mit Kies, Sand usw. ausgestattet waren. Oder Längsschwellen ... na in jedem Fall habe ich mir überlegt, in der oberen Ebene vielleicht etwas in der Richtung anzudeuten und die untere Gleisebene so wie jetzt schon angefangen halt als "moderne" Hauptbahnstrecke zu bauen, die in der Machart auch noch in den 30er oder 50er Jahren möglich gewesen wäre...

Allerdings ein noch deutlich feineres Material als den Asoa N-Schotter, um z.B. Sand oder Kies darzustellen, fällt mir jetzt auch nicht unbedingt ein :) aber mal gucken!

LG
Thomas


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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#20

Beitrag von kanther » Mi 25. Jan 2017, 18:05

Hallo Thomas,
mir gefällt dein Selbstbaugleis sehr gut, sowohl der Schwellenverlauf als auch die Wahl des Schotters. Beider vermittelt Natürlichkeit und dennoch die geforderte Präzision derartiger Gleisbauten. Allerdings würde ich bei der Brücke nicht einen Moment zögern und sie auf jeden Fall verbreitern. Du würdest dich später sehr ärgern, bei deinem Anspruch auf eine solche "Fehlkonstruktion" schauen zu müssen.


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Re: "Vier Kreise im Würfel" (Epoche 1 Spur N Kleinstanlage) – Phase 2 Gleisbau

#21

Beitrag von NBahnerLeo » Mi 25. Jan 2017, 22:42

Hallo Thomas,

Respekt und Anerkennung zu Deinen selbst gebauten Gleisen. :gfm: :gfm:
Ich glaube wenn man schon den Mut hat solch eine Arbeit auf sich zu nehmen kann man auch mal ein bisschen experimentieren und es muss auch nicht alles 100%ig perfekt sein, dafür ist diese Materie im Grund einfach zu komplex, schließlich bist Du ja kein offizieller "Gleishersteller". Das Ergebnis kann sich optisch jedoch echt sehen lassen und wenn Deine Fahrzeuge die Strecke problemlos durchfahren ist das größte Ziel auch erreicht. Es sind echte Gleise! :wink: :D

Macht Spaß hier zuzugucken, ich bleib dran.

Gruß

Leo
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