Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N

#26

Beitrag von hubedi » Di 2. Feb 2016, 18:33

Hallo zusammen,
bevor ich wieder auf den Dachboden zum Basteln verschwinde, möchte ich wie versprochen beginnen, etwas über die Ideen hinter meiner Epoche-3-Anlage zu berichten.
Irgendwo in der Modellbahnliteratur habe ich gelesen, eine Modellbahn sollte so aussehen, als wäre sie mit dem Spaten aus der realen Welt herausgestochen worden. Das ist ein hoher Anspruch, der sich allein schon durch die unvermeidlichen Kürzungen kaum umsetzen lässt. Durch die vielen Grenzen, die das angestrebte Herausstechen mit sich bringt, habe ich dann recherchiert, wie ein Grenzland überhaupt bezeichnet wird. Schnell stieß ich dann auf das alte Wort "Mark", was ich natürlich schon oft gehört hatte. aber nie dessen Bedeutung gekannt hatte. Seltsamerweise war das der Ausgangspunkt für meine Anlagenideen.
Ich stellte mir vor, was ein Grenzland in der Geschichte alles erlebt haben könnte ... Einwanderungen aus umliegenden Gegenden, Vielfalt durch unterschiedliche Einflüsse aber auch das Bestreben, einen Kern zu behalten und leider wahrscheinlich auch Grenzkonflikte inkl. kriegerischer Auseinandersetzungen. Das mag für die Planung einer Modellanlage etwas weit her geholt sein, aber ich brauche das, um meine Fantasie in Schwung zu bringen. Schließlich prägt nicht nur die Landschaft die Menschen, das gilt auch umgekehrt.

Somit überlegte ich mir, in welcher Art Stadt / Dorf leben diese Menschen, was denken sie. Möglicherweise suchen sie zunächst einmal Schutz ... es gibt also eine ordentliche Stadtmauer. Sie sind auch offen, interessiert und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Dennoch entwickeln sie ein konservatives Beharrungsvermögen, eine Tendenz, Traditionen und das Erreichte zu bewahren. Sie verstehen zu feiern, das Leben zu genießen ... dazu brauchen sie einen entspr. Platz, einen Markt oder sowas ... aber wenn man dort nicht geboren ist, braucht es eine ganze Weile, um voll dazu zu gehören.

Und schon waren die beiden Orte geboren. Bad Dachstein repräsentiert mit seiner stolzen Stadtmauer und dem romantischen Stadtkern den konservativen Teil der Mark Michingen. Dennoch sind sie Kurstadt geworden mit viel Fremdenverkehr und Tourismus ... also gastfreundlich und offen. Das hat nun wieder Einfluss auf die Bahnanlage und das Bahngebäude. Sie muss die Menschenströme aufnehmen und repräsentativ begrüßen.
Anders der Ort Rhodenhausen. Ursprünglich ein kleines Kaff ... eine Rodung im Wald mit ein paar ärmlichen Behausungen. Wir ahnen es schon ... daher der Ortsname. In Rhodenhausen macht sich aber schnell der Einfluss der prosperierenden Großstadt Klustal bemerkbar ... modellbahntechnisch der SBF. Es gibt nur noch wenige Reste der ursprünglichen Bebauung und alles soll etwas städtischer wirken ... obwohl Rhodenhausen selbst auch ein Kaff geblieben ist :D Die Einwohner betrachten den Rest der Mark Michingen als rückständig und speziell die Bad Dachsteiner als ein wenig tölpelhaft ... wie's bei den Lokalpatrioten halt oft so ist. :D Schließlich enden an IHREM Bahnhof die moderne Elektrifizierung Richtung Klustal und danach qualmt und dieselt es ... baah! Jedenfalls verbindet die Bahn diese beiden Punkte.

Es gäbe über die Mark Michingen noch mehr zu berichten ... besonders über das Güteraufkommen. Aber ich will mich nun auch nicht länger davor drücken, warum ich den Namen Michingen gewählt habe. Er steht als Andenken für meinen mit 18 Jahren tödlich verunglückten jüngsten Sohn Michael ... von allen Michi genannt. Tja, nun ist es raus und ich sitze hier ziemlich traurig ...

Nun wisst Ihr auch den Grund für die lange Bastelpause und den Dornröschenschlaf meiner Anlage. Ich weiß nun aus eigener Erfahrung, die Zeit heilt gar nichts. Es ist harte Arbeit. So, und jetzt gehe ich basteln ...

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#27

Beitrag von hubedi » Di 2. Feb 2016, 19:44

Hallo Stefan
ich wurde auf dem Weg zum Dachboden unterbrochen und dann habe ich gesehen, die Post war da ohne zu klingeln :D Schnell geantwortet ...
Wheely hat geschrieben: Hallo Hubert :wink:

Ha! Da hab ich ein Fussel gesehen! :mrgreen:
Blos gut, sonst hätt man ja garnix zu meckern. :redzwinker:
So ein Mist, Du hast ihn gesehen. Aber auch Teile der Steuerung sind reichlich unscharf. Auch das geht besser, aber nicht aus der Hand.
Wheely hat geschrieben: Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll, da entsteht in der Tat eine Perle (so man ihr die Zeit dazu gibt).
Deine nebenbei Basteleien zeigen eindrucksvoll dass du auch die handwerklichen Skills hast die
Sache zu stemmen.
Ich bin bei größeren Anlagen immer etwas skeptisch, oft ist da der Mund größer als der Magen und irgendwo
zwischendrin rennt sich das Projekt fest.
Sei es dass man den Bauumfang überschätzt oder einem schlicht das Budget davonrennt.
Aber hier...
Klar, naturgegeben ist da immer mal ne Pause drin, mal fehlt die Lust, mal dämpft der ewige Blick auf die
Holzwüste die Euphorie..
Und ja, alleine vom Umfang her dauert das, so es einem gewissen Anspruch genügen soll deutlich länger als ne
Tischanlage mit Fertigelementen.
Tja, das mit der Perle sehe ich noch skeptisch. Sagen wir mal so ... wenn sich der Bastelspaß zu einer Perle pressen lässt, habe ich eine Chance. :D
Der Grund für die Pause war nicht die Lust, das fehlende Budget (die Holzwüste hat so gut wie gar nichts gekostet ... alles Altholz) oder der Frust über den mangelnden Fortschritt ... ich habe vorhin was dazu geschrieben.
Übrigens habe ich diese Möglichkeiten bei der Planung bedacht. Das war wieder eine Idee, die aus den angenommenen, unterschiedlichen Charakteren der Bewohner herausgewachsen ist. Beide Bahnhöfe lassen sich unabhängig voneinander betreiben. Die Anlage bildet sozusagen eine liegende acht oder ein Unendlich-Zeichen. Theoretisch könnte man hinter dem Dornberg sowohl den einen als auch den anderen Teil abschneiden und es ergäbe sich immer noch eine interessanter Anlagenbetrieb. Ich kann später also mal den Bahnhof Bad Dachstein oder Rhodenhauen allein bespielen, beide zusammen betreiben ... ganz nach Laune oder senkrechter Mondbescheinung. Und natürlich können auch Mitspieler ein interessantes Betätigungsfeld finden ... freu :D Sollte mir das Projekt wider erwarten über den Kopf wachsen, reiße ich einfach eine Hälfte ab ... und es geht weiter. Das ist der Plan!
Wheely hat geschrieben: Aber hey...
Wir haben hier im Forum Leute die N Fahrräder beleuchten, hier im Thread werden Gasflaschen mit Licht
an Masten geklebt die andere wohl schon beim anfassen zerstören würden...
Passt :redzwinker:

Ich freu mich auf den einen oder andren ausführlicheren Zwischenbericht,
und wenns mal nur Rollmaterial ist... in Hochauflösend und Scharf, gerne immer her damit. :wink:
Alles halb so wild ... und Du glaubst doch nicht, das die Bad Dachsteiner ohne Fahrradbeleuchtung in der Dunkelheit herumfahren wollen. Es gibt noch kleinere SMDs als die 0402 ... die habe ich schon hier ... 0201 ... ca. halb so groß ... ungefähr so breit wie das Ätzblech dünn ist. :D Das wird ein Spaß!

LG Hubert .. der sich nun wirklich zum Basteln verabschiedet!
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Re: Die Mark Michingen in N

#28

Beitrag von hubedi » Di 2. Feb 2016, 23:51

So, da bin ich wieder ... und habe ein Problem mitgebracht, bei dem ich Eure Hilfe gut gebrauchen könnte ...
paloo hat geschrieben: Aber was wäre denn mit einem kleinen Dampflok-BW? Schließlich ist Bad Dachstein ein Endbahnhof, da gab es eigentlich immer Lokbehandlungsanlagen.
Es müsste ja noch nicht mal ein großer Lokbahnhof sein, ob jetzt Ring- oder Rechteckschuppen ist ja auch völlig offen.
Die drei Stumpfgleise oberhalb der Bahnhofseinfahrt rechts würden sich doch geradezu dafür anbieten. Oder hattest du da etwas anderes geplant?
Damit hat mir der Lukas eine kleine Denkübung aufgetragen. Ich habe die Möglichkeiten praktisch einmal durchgespielt. Zunächst einmal konnte die Arnold-Scheibe mit einigem Aufwand, aber ohne jeglichen Schaden geborgen werden:

Bild

Das ging natürlich nicht ohne Kenntnis der Rhodenhausener. Sie fanden sich prompt mit einer Feuerwehrkapelle und Tschigdarassbum am Ort des Geschehens ein, um den möglichen Abriss der Bad Dachsteiner Stadtmauer gebührend zu feiern. Das ließen sich die Veralberten natürlich nicht bieten und rückten ihrerseits mit der Feuerwehrspritze an. Beinahe hätten sie mit geballter Wasserkraft dem Treiben ein Ende gemacht, aber der Markgraf von Michingen konnte die Gemüter gerade noch beruhigen. Er versprach den Bad Dachsteinern, Ihrer Mauer würde nichts geschehen ... allenfalls würde sie um 90° gedreht.

Ein paar Unentwegte versuchten tatsächlich das Loch im Universum zu schließen ... aussichtslos!

Bild

Natürlich war auch die Bahndirektion Klustal an der Aktion beteiligt. Sie zauberten aus den Tiefen ihrer Lager eine Doppelweiche hervor, die wegen erheblicher technischer Mängel nie zum Einsatz kam. Der damals verantwortliche Oberrat Klatschke sah seine Chance, die Scharte auszuwetzen und die Weiche wurde vorsichtig in das Loch eingesetzt ... passt ja wie dafür gemacht ... staun ... :D

Bild

Die Planungsingenieure der 20m Scheibe wollten natürlich ihr Werk auch an Ort und Stelle präsentieren ...

Bild

Klar war, die alte Doppelweiche bedurfte eines neuen Aufbaus ... eine relativ aufwändige Arbeit. Die alten Pläne von Oberrat Klatschke - damals von ihm persönlich von Hand angefertigt - fanden sich auch noch ...

Bild

Immerhin stand damit alles zu Verfügung, um die Drehscheibe - wie von Lukas vorgeschlagen - in den BW-Bereich zu verlegen. Nun hat der Markgraf von Michingen ein Problem. Und er bittet die werte Stummigemeinde um Unterstützung bei der Entscheidung ob die Scheibe als Abschluss des Kopfbahnhofs bleiben oder wie von Lukas vorgeschlagen in den BW-Bereich verlegt werden soll. Für die Stadt Bad Dachstein muss auch eine neue Landsuche durchgeführt werden ... so kann's nicht bleiben.

Morgen wird der Markgraf beim Zähneputzen wieder vor den Zauberspiegel treten und seine Berater ebenfalls um Hilfe bitten ... :D

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#29

Beitrag von TheK » Mi 3. Feb 2016, 00:13

Auja, ein kleines BW noch aus Länderbahn-Zeiten mit 20m-Scheibe. :fool:
Gruß Kai

Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken.
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Re: Die Mark Michingen in N

#30

Beitrag von Lax » Mi 3. Feb 2016, 11:40

Hallo Hubert,

wenn ich an eine Drehscheibe am Ende von Kopfgleisen denke, fällt mir immer gleich Remscheid-Lennep ein (http://www.bahnen-wuppertal.de/html/bahnhof-lennep.html im unteren Drittel sind die Bilder).

Eine Drehscheibe am Ende von Kopfgleisen ist natürlich etwas ganz Besonderes. Mir würde die Drehscheibe vor der Stadtmauer gut gefallen.
Aber die Behandlungsanlagen für die Loks solltest du dann noch an anderer Stelle im Bahnhof unterbringen.

Andererseits ist ein kleiner Lokbahnhof mit 20m Drehscheibe auch was schönes, aber eben nicht so selten.
Die Entscheidung liegt bei dir 8)

Aber eines ist sicher, mir gefällt dein Projekt sehr gut und ich freue mich schon auf weitere Berichte.

Grüße,

Dominik
Meine Anlage: Kirchhain an der Main-Weser-Bahn viewtopic.php?f=64&t=123912&p=1377824&h ... n#p1377824

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Re: Die Mark Michingen in N

#31

Beitrag von hubedi » Mi 3. Feb 2016, 14:06

Hallo zusammen,
die Post war wieder da ... schön!
TheK hat geschrieben:Auja, ein kleines BW noch aus Länderbahn-Zeiten mit 20m-Scheibe. :fool:
Hey, Dein Kasperl hat von mir gerade Hausrecht bekommen und schon will er mich veralbern ... ach ja, ich weiss, die sind nicht zu stoppen ... also lassen wir ihn. :D
Ich gebe zu, in der Eile habe ich BW geschrieben ... mir ist klar, dass ein so kleiner Bahnhof wie Bad Dachingen allenfalls eine Lokstation besessen hätte. Hey Kasperl, wer sagt denn, das die Stummis sich immer eisenbahnpolitisch korrekt ausdrücken müssen ... sollten, das passt. ... vlt! :D Ja, es ist mir auch klar, wenn ich tatsächlich in den 60ern in einer Bahndirektion mit einem solchen Ansinnen - 20m Scheibe in Klein Kleckersdorf - angekommen wäre. Ich hätte für den Rest meiner beruflichen Laufbahn die Narrenkappe geerbt. :fool: Aber ...
- Mir sitzt der Markgraf von Meiningen im Genick; der will seine Drehscheibe! Es gibt sogar einen Verfassungsbeschluss.
- Ich habe bei der Planung der Scheibe lange überlegt, ob ich eine 20er, 16er oder eine noch kleinere baue. Ich habe dann meinen Lokbestand auf ein Lineal gestellt ... nur mit ca. 13,5 cm kriege ich die Loks einigermaßen gedreht. Ich muss bedenken, nicht alle Maschinen lassen sich mechanisch so präzise steuern. Die Decoder fangen schon so manche Macke auf, aber gegen falsch ausgelegte Kraftübertragungen gibt's nur ein Heilmittel ... rauswerfen und neu machen. Das steht aber erst gaaanz spät auf der Liste. Wenn ich mir die Holzwüste so ansehe, gibt's ein paar dringendere Projekte. :D Aber Kasperl, auch Du musst zugeben, der Selbstbau sieht wesentlich schnuckeliger aus, als die Suppenschüssel.
Lax hat geschrieben:Hallo Hubert,
wenn ich an eine Drehscheibe am Ende von Kopfgleisen denke, fällt mir immer gleich Remscheid-Lennep ein ...
Hallo Dominik ... Willkommen in der Mark Michingen. Den Bahnhof kannte ich noch nicht. Das ist aber schon ein ausgewachsener Bahnknoten. Das Ding muss ich mir merken, danke für den Link!. Ich kenne auch einige mittelprächtige Knotenbahnhöfe mit 20er Drehscheibe ... z.B. Nidda in meiner Nähe. Die waren aber schon eine Pufferlänge größer, als mein kleiner Kopfbahnhof.
Lax hat geschrieben:Eine Drehscheibe am Ende von Kopfgleisen ist natürlich etwas ganz Besonderes. Mir würde die Drehscheibe vor der Stadtmauer gut gefallen. Aber die Behandlungsanlagen für die Loks solltest du dann noch an anderer Stelle im Bahnhof unterbringen.
Die Scheibe kommt der Mauer recht nahe. Als ich mir das gestern angesehen habe, war ich mir nicht so sicher. Die kleinere Scheibe schafft aber wieder etwas Luft. Die Lokstation kommt auf alle Fälle zur Einfahrt ... die Gleise sind im Plan schon zu sehen.
Lax hat geschrieben: Andererseits ist ein kleiner Lokbahnhof mit 20m Drehscheibe auch was schönes, aber eben nicht so selten.
Die Entscheidung liegt bei dir 8)
Ja, ich weiß, aber ich höre mir auch gern die Meinung anderer Modellbahner an. Mich reizt die Grundidee mit der Scheibe als Weichenersatz immer noch. Sollte ich die Doppelweiche nehmen, muss die Stadtmauer verlegt werden. Ich brauche zusätzlich Platz für das Ausziehgleis.
Lax hat geschrieben: Aber eines ist sicher, mir gefällt dein Projekt sehr gut und ich freue mich schon auf weitere Berichte.
Freut mich und weitere Berichte wird es natürlich geben. In den nächsten Tagen schreibe ich mal was zum Aufbau der Drehscheibe und zum Stand des Scheibenbaus.

So, Pause beendet ... es geht weiter.
LG
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am Fr 5. Feb 2016, 21:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Bau der Drehscheibengrube

#32

Beitrag von hubedi » Mi 3. Feb 2016, 23:11

Hallo zusammen,

heute konnte ich kaum etwas an der Anlage machen. So habe ich vorhin ein paar Fotos geschossen, um den Bau der Drehscheibengrube zu erläutern. Die Bilder musste ich stellen, da ich den Bau selbst nicht verpixelt habe.
Ziel meiner Methode war, mit vorhandenen Mitteln und ohne große Kosten ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Das folgende Material / Werkzeug stand zu Verfügung:

- 10mm MDF-Platten
- 0,5 mm Polystyrolplatte
- ein Spur-Z Flexgleis
- Ein Kugellager 601
- Schrauben und Muttern (Drehpunkt)
- Borständer inkl. Aufspannmöglichkeit
- Oberfräsenmotor (mit Reduzierhülse / Spannzange von 6 auf 3,2 mm)
- Fingerfräser 1,5 mm mit 3,2 mm Schaft (Es gehen auch andere)
- div Kleinkram ...

Als erstes habe ich in einen Reststreifen MDF mit einem Topfbohrer eine 6mm Mutter eingelassen und dann ein 6mm Loch durch gebohrt. Die 6mm Schraube wurde durchgesteckt, verschraubt und der Streifen auf dem Bohrständer als Drehpunkt fixiert.

Bild

Im nächsten Schritt habe ich das Kugellager in die MDF-Platte versenkt. Natürlich muss die Senkung mit einem 20mm Topfbohrer genau senkrecht sein (Ständerbohrmaschine). Die Tiefe der Senkung ergibt sich aus der Höhe des Kugellagers. Anschließend habe ich mit einem 12mm Forstnerbohrer vorsichtig ganz durch gebohrt (Langsamer Vorschub, damit die Platte nicht ausreißt. Ich habe eine Opferplatte zur Abstützung daruntergelegt.) Da das 601-Lager 19mm Außendurchmesser besitzt, kann es nach dem Entfetten mit Epoxydharz-Zweikomponentenkleber eingeklebt werden. Vorsicht, nicht zuviel Kleber verwenden, da sonst das Lager festsitzt. Das Ergebnis sieht nach dem Trocknen so aus ...

Bild

Jetzt kann die Platte durch das Lager auf dem Drehpunkt aufgespannt werden. Meine Schraube habe ich zuvor noch mit Klebefilm umwickelt, so dass das Lager stramm und zentrisch ausgerichtet war. Dann habe ich den Drehpunkt von oben mit einer Mutter gesichert.

Bild

Nun kann durch Drehen der Platte eine kreisförmige Scheibe im richtigen Durchmesser ausgefräst werden. Auf ähnliche Weise habe ich aus einer weiteren Platte einen abgestuften Ring ausgefräst, der später nach dem Aufkleben auf die Grundplatte den Betonrand und die Auflage für die umlaufende Schiene bildet. Das Bild zeigt das Prinzip:

Bild

Auf ähnliche Weise habe ich dann auch einen auf die Auflage passenden Ring aus der 0,5 mm Polystyrolplatte herausgefräst. Hier genügt als Drehpunkt ein 5,8 mm Loch. Das Z-Flexgleis wurde halbiert und die herausgezogenen Schiene durch wiederholtes Ausstreichen zwischen den Fingern vorsichtig kreisförmig gebogen. Als der Durchmesser einigermaßen stimmte, klebte ich die Schwellen mit dem schon erwähnten Pattex Spezial Modellbaukleber auf den Polystyrolring.

Bild

So sieht das Ergebnis aus:

Bild

Der Ring passt in die Scheibe, wenn alle Maße stimmen. Sonst fängt man einfach wieder bei Los an ... die Kosten halten sich in Grenzen. 8) Bei mir hat es auf Anhieb geklappt. Die Grube wird natürlich noch verfeinert (z.B. Einfräsen einer Wartungsgrube) und farbig behandelt.

Bild

Hier seht ihr noch, dass die Grube aus zwei übereinander geklebten Teilen besteht:

Bild

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#33

Beitrag von NBahnerLeo » Do 4. Feb 2016, 10:47

Hallo Hubert,

schon mal sehr saubere Arbeit, Dein Drehscheibengrundkörper! :gfm: :gfm: :gfm:
Ich verwende auch hin und wieder meine Ständerbohrmaschine als Fräse. Die große Kunst ist dann "Freihand" Straßen fräsen. So wie hier unten links im Bild: Ich hoffe man kann das erkennen. Der große Ausschnitt ist die "Baugrube" für ein Haus, auch Freihand gefräst.
Bild


Gruß
Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#34

Beitrag von hubedi » Do 4. Feb 2016, 15:11

Hallo Leo,
das Lob kann ich gleich zurückgeben. Respekt ... so eine präzise Freihandfräsung traue ich mir nicht zu. Ich brauche für solche Arbeiten irgendwelche Führungen ...

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#35

Beitrag von Wheely » Do 4. Feb 2016, 19:31

Hallo Hubert,
deine Eigenbau Drehscheibe ist ja bereits im Baustadium richtig lecker.
Ich hatte schon befürchtet, (eher gehofft :wink: ) dass hier diverse solch hübscher Bauten entstehen.
Eigenbaugleise, natürlich gleich ne Dreiwegeweiche, zeigen zudem dass du es in der Tat ernst meinst. :wink:

Ich glaub ich werde hier Dauergast. :redzwinker:

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Re: Die Mark Michingen in N

#36

Beitrag von hubedi » Do 4. Feb 2016, 20:22

Hallo zusammen,
Lax hat geschrieben: ... Mir würde die Drehscheibe vor der Stadtmauer gut gefallen ...
Offen gestanden, so wie ich es ursprünglich und provisorisch hingestellt hatte gefiel es mir noch nicht richtig. Angeregt von Euren Vorschlägen habe ich neu nachgedacht. Der Abschluss mit Doppelweiche und Ausziehgleis wollte mir zu Beginn ebenfalls nicht richtig schmecken. Nachdem ich eine ganze Weile darauf herumgekaut habe, ist mir eine Lösung eingefallen.

- Die Stadt Bad Dachstein wird angehoben und auf einen Hügel/Hang gestellt. Diese Idee schwebte mir schon länger im Kopf rum. Den Bahnhof habe ich mir sowieso immer eingeklemmt zwischen Bad Dachstein und dem Dornberg vorgestellt.
- Die Drehscheibe habe ich in den Bereich der Behandlungsanlagen an den Bahnhofskopf verlegt. Diese Lösung ist wohl tatsächlich vorbildgerechter. Die Drehscheibe passte irgendwie nicht vor die Stadtmauer. Darauf hatte mich Lukas weiter oben bereits aufmerksam gemacht ...
paloo hat geschrieben: Was mich allerdings wundert, sind die Drehscheiben in den Bahnhöfen. Die in Bad Dachstein würde in Ep. 1 zwar Sinn machen, aber dafür sind die Gleisanlagen zu umfangreich; ein BW am Ende der Bahnsteiggleise wäre auch eher ungewöhnlich. Und die in Rhodenhausen scheint mir komplett nutzlos.. Lukas
Nun brauchte ich Platz für das abschließende Ausziehgleis. Ich stellte mit vor, wie - wieder aus Platzgründen - das Ausziehgleis in den Hang hineingebaut wurde. Das passte und unterstrich die angenommene Enge des Tals. Dann hätte aber Bad Dachstein weichen müssen. Dagegen stand das Verprechen des Markgrafen, den Dachsteinern Immobilien würde nichts geschehen. Der Markgraf erinnerte sich an einen entfernten Verwandten aus Fantasien ... König Alfons dem viertel-vor zwölften aus der Eisenbahn-Grundlagenliteratur. Der hatte seinerzeit ein vergleichbares Problem als erst Jim Knopf und dann auch noch Molly auf Lummerland ankamen. Eine schwimmende Insel ... eine Landeserweiterung war bei König Alfons die Lösung. Jaa, das war's ... super ... die Mark Michingen wird am hinteren Ende um ca. 40 cm verbreitert und das Panorama von Bad Dachstein wird für die eintreffenden Touristen noch imposanter.

Als die Bad Dachsteiner von diesem Plan hörten, waren sie völlig aus dem Häuschen. Es wurde ein spontanes Stadtfest organisiert und es geht das Gerücht um, die Kneipen wären völlig leer gesoffen. Psst ... man soll sogar Rhodenhausener auf dem Freudenfest entdeckt haben. :D
Das ist alles noch sehr provisorisch, aber ich sehe alles deutlich vor mir. :D Hier ein paar vorläufige Bilder mit Hängen aus Pappe:

Bild

Bild

Bild

Bild

Allen mitwirkenden Stummis ein herzliches Dankeschön.
LG
Hubert

Ps: Ich gebe zu, meine Gedanken laufen manchmal seltsame Wege ... :D
Zuletzt geändert von hubedi am Do 4. Feb 2016, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N

#37

Beitrag von hubedi » Do 4. Feb 2016, 20:31

Wheely hat geschrieben:Hallo Hubert,
deine Eigenbau Drehscheibe ist ja bereits im Baustadium richtig lecker.
Ich hatte schon befürchtet, (eher gehofft :wink: ) dass hier diverse solch hübscher Bauten entstehen.
Eigenbaugleise, natürlich gleich ne Dreiwegeweiche, zeigen zudem dass du es in der Tat ernst meinst. :wink:

Ich glaub ich werde hier Dauergast. :redzwinker:
Hallo Stefan,
Du bist gerne eingeladen ... und natürlich meine ich es ernst :D

LG
Hubert

PS: Irgendwie kämpfe ich gerade mit dem Forumsserver ... der will meine Bilder nicht ... aber er muss ... jawohl ja!
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Re: Die Mark Michingen in N

#38

Beitrag von hubedi » Do 4. Feb 2016, 21:06

PS ... PS

Nachdem der Forumsserver verloren hat, könnt Ihr Euch ein Problem auf den Bildern anschauen. Ich bitte Euch in dieser Angelegenheit um dringende Hilfe.

Wenn jemand von Euch Irgendwo in der Natur schon mal eine solche Ecke wie über Bad Dachstein am Himmel gesehen hat, sollte er sich dringend bei mir melden. Dann hätte ich eine Entschuldigung und müsste mir nicht das Hirn verbiegen, wie ich eine Lösung für diesen hässlichen Knick in der Schräge finde. Beim Bau vor ein paar Jahren ist mir jedenfalls nichts Gescheites eingefallen ...

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#39

Beitrag von NBahnerLeo » Do 4. Feb 2016, 22:06

hubedi hat geschrieben:Hallo Leo,
..... Ich brauche für solche Arbeiten irgendwelche Führungen ...

LG
Hubert
Hallo Hubert,

die hätte ich auch gern gehabt und musste dann aber nur mit Konzentration auskommen! :redzwinker:
Übrigens wie man weis, der Himmel ist nicht immer Grenzenlos, gut dass Du das auch mal dargestellt hast! :wink:

Gruß

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Re: Die Mark Michingen in N

#40

Beitrag von Lanz-Franz » Fr 5. Feb 2016, 09:16

Hallo Hubert.
Über Anlagenplanungen und Anlagenhintergrund ist bestimmt schon viel geschrieben worden. Als Problemzonen werden dann auch immer Zimmerecken und Dachschrägen genannt. „Zimmerecken sollte man nicht im Winkel sondern im Bogen ausführten. Die Anlage erst gar nicht unter eine Dachschräge bauen usw.“. Aber in der Praxis muss man halt mit den häuslichen Gegebenheiten vorlieb nehmen. Stört Dich diese Ecke wenn Du in Deinem Reich in die MoBa-Welt abtauchst oder meinst Du auf den Bildern sieht das schlecht aus?
Wenn es um die Fotos geht, gelingt es möglicherweise durch Veränderung der Aufnahmeperspektive die „Schokoladenseiten“ deiner Anlage besser zur Geltung zu bringen.
Wie weit sind übrigens Deine Überlegungen bezüglich Panoramafoto gediehen? Den „Kampf“ mit dem Übergang Ecke-Schräge würdest Du dann ja auch haben. Vielleicht gibt es ja aus der Sparte Panoramafoto Fachleute die da Erfahrung haben.

mit lieben Grüssen Werner
mfG Werner -und immer 50mA Reserve imTrafo :D
Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
Gartenbahn : http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 3#p1578793

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Re: Die Mark Michingen in N

#41

Beitrag von hubedi » Fr 5. Feb 2016, 15:47

Hallo,
schön, ein langes WE hat gerade begonnen. Ich freue mich auf Basteln ... und vlt. ein wenig Fasching. Aber erst die Post ...
NBahnerLeo hat geschrieben: ... Übrigens wie man weis, der Himmel ist nicht immer Grenzenlos, gut dass Du das auch mal dargestellt hast! :wink: ...
@Leo: Wohl wahr ... die grauen Zellen haben noch keine Lösung geliefert ... trotz einiger verrückter Einfälle. Ein Flieger z.B., der in der Ecke stecken geblieben ist. :D Aber die kennt ihr ja von mir schon. Ich bin immer wieder überrascht, welche merkwürdigen Umwege mein Kopf manchmal nimmt. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir ein Stummi ein Foto von einem solchen Phänomen in freier Wildbahn zeigen kann, ist ebenfalls eher gering ... seufz! :D
Lanz-Franz hat geschrieben:Hallo Hubert.
Aber in der Praxis muss man halt mit den häuslichen Gegebenheiten vorlieb nehmen.
@Werner:
Es gäbe eine Lösung ... Wohnzimmer auf den Dachboden ... Moba ins Wohnzimmer. :D Meine Frau ist ja schon flexibel, aber ... :D
Lanz-Franz hat geschrieben: Stört Dich diese Ecke wenn Du in Deinem Reich in die MoBa-Welt abtauchst oder meinst Du auf den Bildern sieht das schlecht aus?
Wenn es um die Fotos geht, gelingt es möglicherweise durch Veränderung der Aufnahmeperspektive die „Schokoladenseiten“ deiner Anlage besser zur Geltung zu bringen.
Von beidem etwas. Und die Mobatheoretiker mit ihren Forderungen nach ausgerundeten Ecken haben meist nur eine einfache Zimmerecke im Blick. Sowas kann ich auch!
Lanz-Franz hat geschrieben: Wie weit sind übrigens Deine Überlegungen bezüglich Panoramafoto gediehen? Den „Kampf“ mit dem Übergang Ecke-Schräge würdest Du dann ja auch haben. Vielleicht gibt es ja aus der Sparte Panoramafoto Fachleute die da Erfahrung haben.
...
Es ist und bleibt eine Doppelkrümmung. Ich habe noch keinen Drucker gesehen, der dafür eine gescheite Lösung liefert. Vor der Pause habe ich daher selbst zum Pinsel gegriffen, um wenigstens einen blauen Himmel zu bekommen. Aber an diesem Punkt ist mein Hirn schon unterwegs. Ich hatte auf meinen Motorradtouren schon das eine oder andere passende Panorama gefunden bzw. sogar verpixelt. Ich muss diese Positionen nochmal zur passenden Jahreszeit (Frühsommer) / Wetterlage aufsuchen.
Ich hatte zwischendurch noch eine andere Idee, denn auf den Probebildern sind mir schon viele Ungereimtheiten aufgefallen, die sich nur schwer in den 60ern des vorigen Jahrhunderts unterbringen lassen; z.B. Dächer voller Solaranlagen, Satellitenschüsseln, Windanlagen usw.. Die Bearbeitung wäre reichlich aufwändig geworden. Daher will ich mal testen, die Rückseiten der Modellhäuschen an Ort und Stelle bei gleichen Lichtverhältnissen abzulichten und daraus einen Hintergrund zu basteln. Reale Häuser passen nämlich nicht unbedingt zu den vorhandenen Modellexemplaren. Mal sehen, ob ich dann den selbstgemalten Himmel mit den ausgedruckten Häuschen verheiraten kann. Die Beleuchtung des Modellhimmels ist ebenfalls noch suboptimal.
Isses nicht schön, dass ich noch was zu basteln habe ... :D Was wäre das für eine sch ... Modellbahn, in der es nix mehr zu tun gäbe! :lol:
LG
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Re: Die Mark Michingen in N

#42

Beitrag von Timbo » Fr 5. Feb 2016, 16:13

Gerüchten zu Folge sollen die Einwohner Bad Dachsteins beim Stadtfest so übertrieben haben, dass sie jetzt berechtigte Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;)

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Re: Die Mark Michingen in N

#43

Beitrag von hubedi » Fr 5. Feb 2016, 18:37

Timbo hat geschrieben:Gerüchten zu Folge sollen die Einwohner Bad Dachsteins beim Stadtfest so übertrieben haben, dass sie jetzt berechtigte Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;)
:o ... Ja gibt's denn so was ... :o Jetzt tummeln sich unter den Stummis auch schon diese verleumderischen Rhodenhausener Provokateure. Der Himmel ist eckig, aber fest ... was die Bad Dachsteiner nur auf den Tod nicht leiden können ist, wenn Ihnen das Bier ausgeht! Da sollten diese Rhodenhausener in der Not mal konstruktiv werden ... statt nur mitzusaufen! :fool:

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Re: Die Mark Michingen in N

#44

Beitrag von Andy_1970 » Fr 5. Feb 2016, 19:26

Hallo Hubert, :D
dass Du Deine Anlage reaktivierst hast bzw. weiterbaust ist eine richtig tolle Bereicherung für das Stummiversum! :bigeek: :gfm: :gfm: :gfm:
Interessantes Gesamtkonzept, geniale Basteleien und sehr unterhaltend präsentiert! :charles:
Würde mir von Deinen Basteleien auch gerne etwas abgucken, aber dafür reichen meine Modellbaufähigkeiten bei weitem nicht aus. :(
Werde hier gerne öfters vorbeischauen.
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
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Re: Die Mark Michingen in N

#45

Beitrag von hubedi » Fr 5. Feb 2016, 20:49

Hallo Andy,
Andy_1970 hat geschrieben:Hallo Hubert, :D
dass Du Deine Anlage reaktivierst hast bzw. weiterbaust ist eine richtig tolle Bereicherung für das Stummiversum! :bigeek: :gfm: :gfm: :gfm:
Interessantes Gesamtkonzept, geniale Basteleien und sehr unterhaltend präsentiert! :charles:
:oops: Boh ... womit hab ich das verdient ... warte erst mal ab, was für einen Unsinn ich hier noch produziere. :D
Andy_1970 hat geschrieben: Würde mir von Deinen Basteleien auch gerne etwas abgucken, aber dafür reichen meine Modellbaufähigkeiten bei weitem nicht aus. :(
Ich höre schon, was die Bewohner der Mark Michingen dazu sagen würden:
- Die Bad Dachsteiner: "Einfach machen, und wenn's nix wird, dann ist das auch schon was. Und überhaupt, wenn Du einen Kasten Bier dabei tust, dann machen wir's zusammen!"
- Die Rhodenhausener: "Mal sehen, was die Bad Dachsteiner wieder für einen Blödsinn aushecken. Und dann müssen wir noch berücksichtigen, was die Experten aus Klustal dazu sagen ...!"
- Die Experten aus der Uni-Klustal stellen fest:"Vor dem Beginn der Arbeiten ist ein Studium der zellulosen und polystyrolen Beschaffenheit der Materie und ihrer Pigmentierung unter besonderer Berücksichtigung des Sauerstoffgehalts der Atmosphäre und der senkrechten Mondbescheinung unabdingbar."
Ich hab nix gesagt ... pfeiff ... das waren die Mark Michinger. :fool:
Andy_1970 hat geschrieben: Werde hier gerne öfters vorbeischauen.
Ich würde mich freuen! :D
LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#46

Beitrag von wurzel » Sa 6. Feb 2016, 16:46

Servus Hubert,
da zeigst Du uns ja was ganz tolles. Mir persönlich hätte die Drehscheibe als Weichenersatz besser gefallen. Mit Deinen handwerklichen Fähigkeiten können wir uns für die Zukunft noch auf einiges gefasst machen. Mach weiter so wie es Dir gefällt. Vergiss die Bilder nicht . :D
Vg
Alex

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Re: Die Mark Michingen in N

#47

Beitrag von hubedi » So 7. Feb 2016, 00:39

Hallo Alex,
Danke für die Vorschusslohnbeeren ... freut mich, dass Dir meine Berichte gefallen.
wurzel hat geschrieben:... Mir persönlich hätte die Drehscheibe als Weichenersatz besser gefallen. ... Vergiss die Bilder nicht . :D
Tja, ich habe auch lange überlegt, im Internet und in der Literatur recherchiert ... eine Drehscheibe als Abschluss ist in der Epoche 3 sehr selten bis gar nicht anzutreffen gewesen. In der Praxis waren sie der Bahn zu teuer. Natürlich könnte ich jetzt sagen, was schert mich die Vorbildpraxis ... gebaut wird, was gefällt. Aber so völlig schräg liegen will ich auch nicht. Ich denke, mit dem Umsetzen der Drehscheibe in die Lokstation habe ich einen guten Kompromiss gefunden.
Die neue Situation wirkt optisch entspannter, und strahlt mehr Ruhe aus. Außerdem kann ich die Bahnhofszufahrten besser gestalten. Die ganze Szenerie entsteht gerade vor meinem geistigen Auge ... die inneren Bilder kann ich aber leider nicht ausspeichern und hier reinstellen. Und dann gib es noch ein wichtiges Argument ... meine Frau meinte: "Ja, das sieht viel besser aus!" :D

Heute war übrigens ein erfolgreicher Tag. Bad Dachstein ist abgeräumt, die neue Erweiterung nach links nimmt Gestalt an und das Anheben des Geländes ist auch in Arbeit. Heute Abend kam ich eingestaubt, müde, mit leicht schmerzenden Rücken ... aber hochzufrieden aus meinen Werkstattkeller. Ich freue mich ... es wird ... es wird! :D Bilder wird's natürlich bald geben.

GN8
Hubert
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Das Himmelsproblem ...

#48

Beitrag von hubedi » So 7. Feb 2016, 10:31

Moin zusammen,

wie kann's anders sein ... natürlich war ich heute morgen schon an der Anlage. Tja, gestern habe ich in meiner Begeisterung leider etwas Dummes übersehen - meine Himmelecke :? Ich komme nach der Erweiterung nur noch sehr schwer an diese Ecke ran. Mir war sowieso klar, dass die Detaillierung von Bad Dachstein in diesem Teil nur auf dem Basteltisch und nicht vor Ort auf der Anlage gelingen kann. Aber dieser Himmel stört mich und er würde das Panorama von Bad Dachstein massiv beeinträchtigen. Ich habe es befürchtet ... die Probleme von damals vor der Pause holen mich doch wieder ein :D Was wären die Alternativen:

- Es so lassen. Werner meinte dazu:
Lanz-Franz hat geschrieben: ... Wenn es um die Fotos geht, gelingt es möglicherweise durch Veränderung der Aufnahmeperspektive die „Schokoladenseiten“ deiner Anlage besser zur Geltung zu bringen. ...
Das gefällt mir nur bedingt. Schließlich stehe ich selbst vor der Mark Michingen ... und ich möchte Euch keinen Popanz zeigen. Immer darauf achten, dass man bloß nicht die dunklen Ecken sieht. Vlt kommt doch mal ein Stummi her und schaut sich die Sache an. Dann komme ich doch gleich wegen Betrugs ins Stummigefängnis oder muss in der Ecke stehen. :fool:

- Eine professionelle Lösung. Ich habe in Dortmund mal mit den Leuten von Jowi gesprochen. die meinten, derartige Ecken hätten sie schon häufiger entschärft. selbst ein überlappendes Aufkleben eines Ausdrucks würde bei einem rein blauen Himmel an dieser Stelle kaum auffallen. Als er dann auf Nachfrage für meine ca 13m ein paar Preise genannt hat, muss ich wohl reichlich dumm dreingeschaut haben. Jedenfalls wollte er mich gleich trösten. :D Die Preise mögen gerechtfertigt sein, aber ... Moment ... ich schaue gerade in meine Sparbüchse ... boh ... :shock: ... das ist nicht kompatibel!

- Ich muss mir doch selbst etwas einfallen lassen. Es summt und brummt schon eine ganze Weile, aber manchmal habe ich den Eindruck, mein Kopf arbeitet noch voll mechanisch. Er klappert fröhlich vor sich hin und er will einfach keine Lösung präsentieren. :D Auf alle Fälle muss ich die Beleuchtung optimieren. Wenigstens dafür habe ich mir was ausgedacht.

Liebe Stummigemeinde, ich wäre für jede Unterstützung dankbar ... das Problem ist oben in seiner ganzen Pracht zu besichtigen.
LG
Hubert

PS: Zur Erholung gehe ich erst mal ein wenig im Stummiland spazieren :D
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Das Himmelsproblem ...

#49

Beitrag von hubedi » So 7. Feb 2016, 18:22

Hallo,

ich habe ein wenig gegrübelt. Die alten Bausünden müssen verschwinden. Also lautet der Beschluss, dass sich etwas ändern muss! Das heißt:

- Der Himmel wird weiter hochgezogen. Der Dornberg z.B. würde sonst über die Himmelskante hinaus ragen. Das kommt - so weit ich das beurteilen kann - in der bekannten Natur mit dem Olympus Mons höchstens auf dem Mars vor. :D
- Die Ecken werden alle ausgerundet! Wie genau weiß ich noch nicht. Das bekommt aber hiermit in der Mark Michingen Verfassungsrang! :D
- Über der Himmelsdarstellung kommt eine LED-RGB-Leiste. In der Schräge wirkt das Blau viel zu dunkel. Das liegt an der Anordnung der Leuchtstofflampen. Die Anlage selbst ist zwar gut beleuchtet, der Himmel bekommt aber nur Streiflicht. Außerdem stimmt die Lichtfarbe nicht ... ich werde mit kälterem Licht experimentieren.
- Wenn alle diese Maßnahmen noch nicht zum Erfolg führen, werde ich weitere LED-Strahler montieren. die den Himmel hell strahlen lassen.
- Der Himmel selbst wird dann wieder wie gehabt blau gestrichen. Ich halte es nicht für sinnvoll, in den Doppelrundungen ausgedruckte Hintergründe aufzukleben.
- Für die Hintergrundmotive besteht auch schon ein Ansatz. Das muss ich aber noch austesten. Ich bin aktuell bei der Arbeit ... :D

Da ich nicht recht weiter komme, bevor der Hintergrund geklärt ist, geht's morgen ans Werk. Schaut Euch bitte mal meine Zeichnung an ... was meint Ihr dazu?

Bild

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#50

Beitrag von Andy_1970 » So 7. Feb 2016, 18:48

Hallo Hubert, :D
die Idee mit der Farbtemperatur > 5.000 K gefällt mir sehr gut (damit habe ich relativ gute Erfahrungen gemacht). :gfm:
Wenn ich richtig geschaut habe, besteht die Fläche "über dem Himmel" aus Holzpaneelen.
Könnte mir vorstellen, dass Du vielleicht auch ohne LED-Streifen auskommen könntest, wenn Du die Fläche über dem Himmel durch eine weiße Fläche aufhellst. Hier ist vielleicht ein Vorversuch mit einer weißen Pappe (auch mit der bisherigen Beleuchtung) schon aussagefähig.
Ist nur so eine Idee (ohne die genauen Lichtverhältnisse in Deinem Raum zu kennen)...
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390

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