Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Brumfda
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2201

Beitrag von Brumfda » Mo 8. Jul 2019, 22:54

P. S. : was Dir auch immer die Probleme bereitet hat. I h freue mich für Dich, dass es Dir wieder deutlich besser geht :gfm: :gfm: :gfm:

Bleib gesund :wink: :!:

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Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2202

Beitrag von Jürgen » Di 9. Jul 2019, 06:06

Hallo Hubert,

natürlich gefallen mir Deine Basteleien und Deine augenzwinkernden Beschreibungen. :gfm: Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen. Wenn Bäume am Hang so schräg wachsen, liegt die Vermutung nahe, dass der Hang sich bewegt hat. Bekanntlich wachsen Bäume nach oben. Wenn der Hang langsam rutscht, neigt sich der Stamm. Da der Baum nach oben wächst, kann er das nur, wenn er einen Bogen macht und so kommt die Krümmung in den Stamm. Aber mit krummen Bananen hat das nichts zu tun ...

Grüße nach Michingen
Jürgen
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"Man muss nicht verrückt sein, um Modellbau zu betreiben, aber es hilft ..."

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GSB
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2203

Beitrag von GSB » Di 9. Jul 2019, 08:06

Guten Morgen Hubert,

Schön zu lesen daß es Dir gesundheitlich besser geht! :) Dann kannste hoffentlich bald auch wieder aufs Motorrad steigen und den Sommer genießen. 8)

Der Waldweg ist Dir super gelungen! :gfm: Mußte da gleich an die Wald Exkursion hier am letzten Samstag denken. :lol:

Gruß Matthias
GSB - eine schmalspurige Privatbahn 《Bild anklicken》

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:arrow: GSB 2.0: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=171465

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Brumfda
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2204

Beitrag von Brumfda » Di 9. Jul 2019, 08:47

Jürgen hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 06:06
... Bäume am Hang so schräg wachsen, liegt die Vermutung nahe, dass der Hang sich bewegt hat. Bekanntlich wachsen Bäume nach oben. Wenn der Hang langsam rutscht, neigt sich der Stamm...

Moin Jürgen. Bin ich voll bei Dir. Nur einzeln mal umgewehte sind schräge Typen. Es sei denn, man hätte das extreme Thema "an der Nordseeküste..." (klatschenn jetzt einige gedanklich zu Klaus und KLau´s Song? :lol: ) . Da haben einige Bäume die Frisur von Trump, weil keiner das Fenster schließt :bigeek: .

Scheune Woche von de Woterkant, Felix


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2205

Beitrag von wolferl65 » Di 9. Jul 2019, 09:33

Servus Hubert,

Waldboden ist aktuell -zumindest theoretisch- genau mein Thema, studiere dazu gerade Brandls 2. Geländebauband. Der macht das genauso wie Du :D ! Schaut Klasse aus, freu mich beim Betrachten schon wieder auf die nächste Mobabausaison!

Gruß
Wolfgang

P.s.: Hast Mail
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2206

Beitrag von GMWE » Di 9. Jul 2019, 10:27

Hi Hubert,

Du solltest aufpassen, daß Du nicht 2020 mit deinen inzwischen stolzen 89 Seiten Kurzprosa auf
der Shortlist für den Ingeborg Bachmann Preis erscheinst und damit zusätzlichen Streß bekommst!

meint Peter

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Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2207

Beitrag von Jürgen » Di 9. Jul 2019, 10:27

Brumfda hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 08:47
Da haben einige Bäume die Frisur von Trump, weil keiner das Fenster schließt :bigeek: .
@Felix: Du meinst wohl, Trump hat die Form der Bäume plagiert ...

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Quelle: AP News, Dirk Wiemer

Viele Grüße
Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2208

Beitrag von Brumfda » Di 9. Jul 2019, 10:45

Jürgen hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 10:27


-@Felix: Du meinst wohl, Trump hat die Form der Bäume plagiert ...-

Moin Jürgen!



Das passt wie Faust auf.... Nur eine gaaaaanz miese Kopie :fool:

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semisweet
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2209

Beitrag von semisweet » Di 9. Jul 2019, 17:05

Boah,

Waldboden wie inne Natur ...
Mann Hubert, in welchem Teil von Hessen hast Du denn Deine Drone fliegen lassen, um dieses schöne Stück Natur zu fotographieren?
(Pass bloß auf, das die Luftbild Freigabestelle Dich nicht ausfindig macht, die kennen in der Beziehung keinen Spaß ...)
Und welchen Photo Editor nutzt Du, um die dort wandelnden Menschen so glänzen zu lassen?
BOMBASTISCH!!!

Meine Damen und Herren:
Hier wird herausragender Modellbau à la "Grosses Kino" geboten!

Hätte ich nur ein winziges Stück Deiner Fähigkeiten, würde es mir weiter helfen ...

CHAPEAU!!!

Da ich mich langsam selber an den Landschaftsbau und die Bahnarchitektur ran wage, werde ich hier auf jeden Fall am Ball bleiben, um Deine Fertigkeiten zu erlernen.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

meine Modellbahn in 1:160
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=132483
Mein Sommerhobby:
Neu - JUNI 2017:
https://vimeo.com/229336897

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2210

Beitrag von Frank K » Di 9. Jul 2019, 18:02

Servus, Hubert,

erst einmal freut es mich, dass Du wieder genesen bist und wie man liest, läufts Du nicht nur bastlerisch sondern auch schreiberisch zu neuer Höchstform auf. Lese regelmäßig bei Dir mit, auch was Du bei anderen so schreibst. Und da bleibt als Kommentar nur ein :gfm:

Auch wenn ich bei den Fräsarbeiten mit dem berühmten Streichholz irgendwo doch draußen bin, zumindest in Sachen Landschaftsbau mag ich das eine oder andere von Dir als Anregung mitnehmen. Und von daher freue ich mich auf weitere Berichte von Dir. Und darauf, dass die Mark Michingen ein richtiges Schmankerl wird - Anlagenbau allererster Sahne. :bigeek:

Ciao, Frank
Erste Anlage:
Grainitz - kleiner Nebenstrecken-Endbahnhof in TT auf 2,35 m x 1,12 m:
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Neubau Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f= ... 3#p1834173

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2211

Beitrag von derOlli » Di 9. Jul 2019, 20:34

Hallo Hubert, :D

:ot: Da hier schon über die Frisur von Trump geschrieben wurde möchte ich mal einen Link hier einstellen.

http://trumpdonald.org/

Ich hoffe ich bekomme jetzt keinen Ärger von den Admins. :pflaster:
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2212

Beitrag von Miraculus » Mi 10. Jul 2019, 09:33

Salü Hubert,

gut, dass es dir wieder besser, bzw. bestens geht, wie man unschwer an deinen Projekten ablesen und bewundern kann.

Ich gebe den Vorrednern bedingt recht. Bäume wachsen nach oben. Schräg am Hang eventuell mal gebogen, aber letztendlich immer nach oben.

Nichts desto trotz ist dir die Szene formidable gelungen. Bleibt zu hoffen, dass die "fiese" Baumwurzel dem Mopedfrevler Einhalt gebietet 8)


Grüße
Peter

Anlage im Bau: Baubericht! "Klostermühl 1.0 - Neuordnung im Oberstübchen"

Unter: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=165487

Frei nach F. Gump: "Die Moba ist wie eine Pralinenschachtel. Du weißt nie.. :lol: "

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2213

Beitrag von N Bahnwurfn » Mi 10. Jul 2019, 15:16

Hallo Hubert,

schön das es dir wieder gut geht. :D
Merkt man auch gleich wieder an deinen lustigen Texten. Jedes mal wenn ich hier rein schaue kriege ich das :mrgreen: nicht mehr aus dem Gesicht.

Bin mal gespannt was du in die Lok noch alles rein friemelst.
Nun waren ja zwischendrin plötzlich wieder Bäume zu sehen. Na ja so wirds wenigstens nie langweilig bei dir. :)
Ist toll geworden dein kleines Wäldchen. Ich hab hier auch noch son paar grobe Kunstrohlinge rum zu liegen, denen man auf den ersten Blick ansieht das sie aus Flockhausen kommen.
Besonders begeistern mich aber immer wieder deine Weizenkleiebüsche. :sabber:

Da werd ich wohl später, wenn es um meine Anlage geht, noch mal zum nachlesen vorbeikommen müssen. :wink:

MfG Peter


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2214

Beitrag von inet_surfer88 » So 14. Jul 2019, 10:26

derOlli hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 20:34
http://trumpdonald.org/
:clap: :clap: :clap: :gfm:

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2215

Beitrag von Brumfda » So 14. Jul 2019, 11:23

derOlli hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 20:34

http://trumpdonald.org/
:bigeek:

:lol: :lol: :lol:
:gfm:
:lol: :lol: :lol:
:gfm:
:lol: :lol: :lol:

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2216

Beitrag von hubedi » Do 18. Jul 2019, 13:43

Hallo ins Stummiversum,

Ärger in der Mark Michingen ... Krisensitzung vor dem Zauberspiegel ... selbst Bahndirektor Jahnke als Leiter der Direktion Klustal erschien samt Planungsteam höchstselbst im Spiegel. Das Regierungspräsidium Klustal entsandte den zuständigen Abteilungsleiter für Ordnung, Gefahrenabwehr und Verkehr, Herrn Dr. Blatero. Die Sitzung einberufen hatte der Markgraf nach seiner letzten Besichtigung der Strecke nach Rhodenhausen bzw. der Weichenstraße in der Bahnhofseinfahrt. Wieder Rost an den Schienen ... :bigeek:

Bevor die Sitzung überhaupt Fahrt aufnehmen konnte, ergriff Dr. Blatero das Wort: "Das Regierungspräsidium begrüßt jeden Fortschritt beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und ich möchte in aller Deutlichkeit herausstellen, als Mitglied der Fortschrittspartei glaube ich unverbrüchlich an das Fortschreiten in welche Richtung auch immer. Nicht, dass dies jetzt als Flucht ausgelegt wird, aber die letzten Beschlüsse des Regierungspräsidiums zwingen uns zur Haushaltskonsolidierung. Die Auflagen des Bundes und die durch den Gesetzgeber festgelegten Aufgaben der kommunalen Verwaltungen setzen uns äußerst enge finanzielle Spielräume, die ... blablabluberblub ..."

Den Redefluss unterbrach Bahndirektor Jahnke: "Das hättest Du auch kürzer sagen können ... Ihr seid dafür, wenn es Euch nix kostet ... nicht wahr?"

Jetzt musste ich den sich anbahnenden Tumult im Spiegel erst einmal eindämmen: "Meine Herren, können wir vlt. erst einmal zum Problem kommen!"

Vorher aber die Post ... :D
derOlli hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 16:23
... Das neue Ergebnis sieht schon deutlich besser aus als die Belaubung von damals ...
@Olli
Ja, das finde ich auch ... danke für's Lob. Mir ging es aber auch um das Ausprobieren diverser Techniken vor der Anwendung auf der Anlage. Ich denke, dieses Übungsdiorama hat seinen Zweck erfüllt ...
Darius hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 18:30
... Mit dem Licht ist das ein toller Waldweg geworden ...
@Daniel
Danke für Deine Anerkennung. Das richtige Licht beim Fotografieren macht eine Menge aus. Tageslicht ist in dieser Hinsicht nicht zu toppen ...
wulfmanjack hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 19:03
... So etwas geht nicht von jetzt auf gleich, nein es erfordert viel Tüfteln und Ausdauer ...
@Wolfgang
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Das ganze Herumtüfteln macht sicher auch Spaß, kostet allerdings jede Menge Zeit. Ich bin kein Naturwunder und muss mir die Techniken erarbeiten. Ich hoffe nur, irgendwann zahlt sich die ganze Mühe aus ...
Ralf Franke hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 19:13
... ein sehr humorvoller Bericht ...
@Ralf
Es steht ja nirgendwo, dass die Modellbahnerei eine ernste Angelegenheit zu sein hat ... und wenn es doch irgendwo steht ... dann ... ja dann ... ist es mir schnuppe ... :fool:
Freut mich, wenn es Dir gefällt.
Brumfda hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 21:33
... Also Nagel :hammer: auf den :arrow: :| getroffen ...
@Felix
Es freut mich besonders, wenn jemand etwas mit meinem Gebastel anfangen kann und zu eigenen Taten angeregt wird. :D
trillano hat geschrieben:
Mo 8. Jul 2019, 21:33
... Und auch zur gelungenen Baumrestaurierung mit der netten und humorvollen Geschichte dazu! ...
@Alexander
So ganz ohne Geschichten erscheint mir ein Baubericht einfach etwas zu trocken. Davon abgesehen, für mich sind diese Ausschmückungen wichtig, da sie meine Phantasie in Schwung bringen. Und wer kann schon ohne Phantasie eine Modellbahn bauen ...
Brumfda hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 08:47
Jürgen hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 06:06
... Bäume am Hang so schräg wachsen, liegt die Vermutung nahe, dass der Hang sich bewegt hat. Bekanntlich wachsen Bäume nach oben. Wenn der Hang langsam rutscht, neigt sich der Stamm...
Moin Jürgen. Bin ich voll bei Dir. Nur einzeln mal umgewehte sind schräge Typen. Es sei denn, man hätte das extreme Thema "an der Nordseeküste..."
Miraculus hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 09:33
... Ich gebe den Vorrednern bedingt recht. Bäume wachsen nach oben. Schräg am Hang eventuell mal gebogen, aber letztendlich immer nach oben ...
@Jürgen, Felix und Peter
Diese Szene beruht tatsächlich auf einem Vorbild, was ich vor Jahren einmal abgelichtet habe. Leider finde ich das Foto nicht mehr auf der Festplatte. Was immer auch die Bäume zum schiefen Wachstum bewegt hat, sie sind schief. Prinzipiell habt Ihr mit Eurem Einwand natürlich recht ... mir fällt schon was ein, um die Sache glaubhaft zu machen. :D
GSB hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 08:06
... Mußte da gleich an die Wald Exkursion hier am letzten Samstag denken ...
@Matthias
Freut mich ... es gibt doch nix Vorbildlicheres als das Vorbild ...
wolferl65 hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 09:33
... Waldboden ist aktuell -zumindest theoretisch- genau mein Thema, studiere dazu gerade Brandls 2. Geländebauband. Der macht das genauso wie Du :D ! ... freu mich beim Betrachten schon wieder auf die nächste Mobabausaison! ...
@Wolfgang
Hm ... gleiches Problem ... ähnliche Lösung ... die Baubände des Großmeisters scheinen interessant zu sein. Muss ich mir doch mal ansehen.
GMWE hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 10:27
... Du solltest aufpassen, daß Du nicht 2020 mit deinen inzwischen stolzen 89 Seiten Kurzprosa auf
der Shortlist für den Ingeborg Bachmann Preis erscheinst und damit zusätzlichen Streß bekommst! ...
@Peter
Du meinst die Nominierung zur Wahl des Forumsdummschwätzers mit Urkunde, Kasperlmütze und Schellen. Ja, da würde ich mich freuen, denn den Rindviehorden mit Kordel und Tutehorn hab ich schon von einem ehemaligen Lehrer verliehen bekommen. Das wäre doch die passende Ergänzung. :D
Jürgen hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 10:27
Brumfda hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 08:47
Da haben einige Bäume die Frisur von Trump, weil keiner das Fenster schließt :bigeek: .
@Felix: Du meinst wohl, Trump hat die Form der Bäume plagiert ...
@Jürgen, Felix, Olli, Rüdiger
Nee jetzt ... meine Bäume ... und Trump ... nee jetzt ... aber wirklich ... :fool:

Flott wieder zurück zum Anlagenbau ...
semisweet hat geschrieben:
Di 9. Jul 2019, 17:05
... Da ich mich langsam selber an den Landschaftsbau und die Bahnarchitektur ran wage, werde ich hier auf jeden Fall am Ball bleiben ...
@Klaus-Peter
Nee, was für ein Lob ... :oops: ... vielen Dank.
Es freut mich, wenn ich etwas von dem zurück geben kann, was ich hier gelernt habe. Und wo Du gerade Bahnarchitektur schreibst ... das wird Thema des heutigen Beitrags ... oh je, das wird für mich ziemlich aufwändig.
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Mi 10. Jul 2019, 15:16
... Nun waren ja zwischendrin plötzlich wieder Bäume zu sehen. Na ja so wirds wenigstens nie langweilig bei dir. :) ...
@Peter
Mir soll es ja schließlich auch nicht langweilig werden ... :D Zum Lokbau bin ich noch nicht wieder gekommen, da wir ein paar Tage verreist waren. Ich will es mit dem Einbau nicht übertreiben, aber so ein paar Verfeinerungen stehen noch auf dem Plan ...

Vielen Dank nochmal für Eure guten Gedanken zu meinen gesundheitlichen Problemen. Ja, es geht mir inzwischen viel besser und diese Schwindelgeschichten sind verschwunden. Das hat keinen Spaß gemacht ... aber jetzt wird wieder gebaut.

@All
Ich schilderte den Konferenzteilnehmern meine Beobachtungen ... die Arnold-Schienen rosten wieder trotz vorheriger sorgsamer Behandlung. Um mir die Arbeit zu erleichtern und voran zu kommen, hatte ich mir ernsthaft überlegt, die alten C80-Gleise liegen zu lassen. Schließlich steckt schon einiges an Arbeit im damaligen Selbstbau der Weichen. Aber, das kann ich unter diesen Umständen vergessen.

Große Betroffenheit unter den Konferenzteilnehmern. Was jetzt???

"Na ja, wir können es doch so machen wie in Bad Dachstein und C55er Profile einziehen", meinte das Planungsteam.

Leider hatte ich in diesen Abschnitt seinerzeit meinen Vorrat an Stückgleisen eingebaut und hier lässt sich das Profil nicht ziehen. Ich müsste diese Stückgleise abbauen, durch Flexgleise ersetzten - die ich nicht habe - und erst dann könnte ich den Austausch der Schienen vornehmen. Das käme fast einem Neunbau gleich ... :( ... Ein neuer Plan musste her.

Der innovative Bahndirektor Jahnke legte seine Stirn in Falten aber dann leuchteten plötzlich seine Augen listig auf.

"Hm ... wenn wir wohl so oder so neu bauen müssen, warum dann nicht gleich richtig", ihm schien seine Idee immer mehr Vergnügen zu bereiten. "Wie wär's, wenn wir konsequent in C40 bauen."

Großer Tumult in der Runde: "Nee ... das haben wir ja noch nie gemacht ... wer soll das bezahlen ... was für eine irre Arbeit ... nee, das geht nicht!"

Der Markgraf ahnte, was der Bahndirektor vorschlagen wollte. Aber es musste eine Idee her, wie das Neuverlegen der Gleise rationell erledigt werden könnte. Und der Blick in die Kasse zeigte zwar nicht gerade ein schwarzes Loch, aber zum Kauf eines der schönen Kleinseriengleise reichte es definitiv nicht. Vor allem das Aufkleben einzelner Schwellen wie bei den Weichen ... Nee ... das ging trotz der nun erheblich größeren zeitlichen Möglichkeiten als Pensionär gar nicht.

Wieder rettete der der Bahndirektor: "Und wenn wir die Schwellen aufstempeln ..." Häh, wie sollte das gehen?

Die Stimmung besserte sich gleich, als der Chef der Bahndirektion seine Idee erläuterte. Ja, so könnte es gehen. Ein Probestück musste her.

"Ich möchte doch noch mal herausstellen und in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, die Kosten ...", wer das war muss ich wohl nicht näher erläutern.

Auf meine Frage hin, was denn der Bau eines Probestücks kosten würde, steckten die Planer kurz die Köpfe zusammen ... ca 3 € ... der Rest wäre im Bestand. Der Redefluss des politischen Beamten geriet etwas ins Stocken ...

"Genehmigt, ich übernehme die Kosten", der Markgraf beendete damit die Diskussion. "An die Arbeit ..."

Ein kleiner Kasten aus Sperrholz wurde als erstes gebaut und wie auf der Anlage mit Korkstreifen beklebt. Um das Vorher dokumentieren zu können, legte ich ein Stück Arnold Gleis auf den Kork-Bahndamm:

Bild

Meine noch unveränderte BR 86 hatte die Ehre, den Darsteller des Eisenbahnverkehrs zu geben. Die Schienen sind schon ziemliche Klopper und sicher etwas desillusionierend. Nee, das wäre sowieso nicht mehr nach meinen Vorstellungen ...

Aber wie sollen nun die Schwellen "aufgedruckt" werden? Der Bahndirektor plante eine Art Stempel oder Formstück aus Silikon in der die Schwellen im richtigen Abstand aufgenommen werden. Auf den Kork wollte er ein Doppelklebeband zur provisorischen Befestigung der Schwellen einsetzen. Die Silikonform mit den Schwellen sollte auf das Klebeband aufgedrückt werden und da die Form flexibel gebogen werden konnte, müssten die Schwellen sozusagen abgerollt werden können. Außerdem sollte es keine größere Sache sein, auf diese Weise Schwellen für beliebige Radien zu verlegen. Dann sollte das Schotterbett die endgültige Fixierung des Schwellenbandes übernehmen. Erst zum Schluss sollten die Schienen befestigt werden.

Also musst erst einmal eine Mutterform gebaut werden. Sie entstand aus PS-Resten:

Bild

Hier sind bereits die Vorbereitungen für das erste Abformen mit Silikon getroffen worden. Die Form wurde mit Trennwachs versehen, um einen allzu innigen Kontakt mit dem Silikon zu verhindern.

Silikon ... hatte ich noch was im Keller herumliegen ... nee ... nix gefunden. Also ab zum Baumarkt und siehe da, passend für 1,eppes Euro gab es eine Kartusche im Sonderangebot.

Ich füllte eine Plastikschüssel mit Wasser und einer gehörigen Gabe Spülmittel und nun hinein mit dem Silikon ins Wasserbad. Die Würste ließen sich mit den bloßen Fingern aus dem Bad fischen, kneten und in die Form drücken:

Bild

Wer nun befürchtet hat, der Hubert kriegt die Finger vor lauter Silikon nicht mehr auseinander ... nee, nix da ... die minimalen Reste ließen sich mit Seife problemlos entfernen. Das ging richtig prima und viel besser als erwartet. So langsam machte das Experiment richtig Spaß.

Um das Reißen der Form zu verhindern arbeitete ich sozusagen als Armierung Streifen aus einer alten Gardine ein. Ob das wirklich erforderlich ist, kann ich nicht sagen. Geschadet hat diese Maßnahme aber jedenfalls nicht:

Bild

Nun wurde meine Geduld auf die Folter gespannt ... ich ließ die Form 24 Stunden in Ruhe. Aber dann ... heraus mit dem Ding.

Bild

Da isses ... und stinkt erbärmlich nach Essig. Boh ... nee ... nochmal 24 Stunden warten.

Aber dann, nachdem sich der Duft verzogen hatte, gab's kein Halten. Die Stribbelguillotine zerlegte mit meiner Tischkreissäge zurechtgeschnittene Kieferleisten in Schwellen. Und siehe da, das Magazin ließ sich wie erwartet laden ... freu! Die zukünftigen Bahnschwellen steckten mit der Schokoladenseite nach oben in der Form.

Bild

Naja, superperfekt ist die Form nicht geworden. Aber es ist auch nicht ihre Aufgabe als Model aufzutreten. Parallel zum erstmaligen Verlegen der Schwellen auf das Doppelklebeband füllte ich die Form nochmal mit Silikon ...

Bild

Hier geht's zur Sache ... Schwellen ausgerichtet ... aufgedrückt ... Form abgezogen ... und ... sie halten ... jubilier ... es geht!

Keine Sorge, ein gewisser Rückschlag sollte sich auch noch einstellen. Das wäre ja auch zu einfach gewesen. Aber bis hierher, alles perfekt!

Bild

Meine Mutter pflegte bei solchen Gelegenheiten in westmünsterländer Sandplatt festzustellen: "Dat schlött noch met 'n Statt", aber auch: "We sick nich te helpen wät, isss et nich wert, in Verlägenheit te kommen." (Das schlägt noch mit dem Schwanz ... und ... Wer sich nicht zu helfen weiß, ist es nicht wert, in Verlegenheit zu kommen.)

Zunächst ging es erfolgreich weiter. Die Schwellen wurden mit einer Mischung aus moorbrauner und schwarzer Beize eingefärbt. Beize ist natürlich nicht wasserfest und beim anschließenden Aufkleben des Schotters mit Kleber auf Wasserbasis würde ein nicht unerheblicher Teil der Beize heraus gewaschen ... reine Erfahrungssache. Um das zu verhindern pinselte ich anschließend Tiefengrund über die Schwellen, um das Holz dagegen zu schützen. Tiefengrund ist aber kein Lack und etwas Beize gelangt trotzdem zwischen die Schottersteine. Das aber ist durchaus erwünscht und lässt das Schotterbett realistischer erscheinen, so als wäre Rost und Bremsstaub eingedrungen.

Nun streute ich Schottersteine über das Korkbett und formte mit einem Pinsel den Bahndamm. Mit diesen Steinchen bin ich allerdings nicht so ganz zufrieden. In der Großaufnahme zeigte sich, die Steinchen wirken mehr wie abgerundete Kiesel ... hm.

Wenn wir schon beim Experimentieren sind, könnte man ja auch neuen Kleber testen. Das Wasser-Leim-Gemisch färbt Basaltschotter bekanntlich dunkel, Latexbindemittel ist zwar eine gute Alternative, wird aber nicht so hart und braucht recht lange zum Trocknen. Ich besann mich auf eine volle Flasche Fototransfer-Potch von HobbyLine, die noch auf ihren Einsatz wartete. Mit Wasser verdünnt und mit Fließmittel verfeinert goss ich diese Soße über den aufgeschichteten Bahndamm.

Und dann ... ich wollte noch ein paar Steinchen korrigieren und hatte plötzlich eine Schwelle verschoben. Die wässrige Lösung hatte offensichtlich die Haftung des Doppelklebbandes aufgehoben. Nee, das ganze Projekt könnte sich bei der kleinsten Erschütterung zerlegen. Extrem vorsichtig drapierte ich die Schwelle wieder an ihren Platz und drückte zur Fixierung ein paar Steinchen an die Seite. Dann fasste ich nix mehr an und wartete das Abbinden des Potch-Klebers ab. Puh ... gerade noch mal gut gegangen. Nach einiger Zeit wurde der Bahndamm hart und fest. Für die Montage an der Anlage muss ich mir noch einen Zwischenschritt einfallen lassen, um die Schwellen wasserfest zu fixieren. Ich habe bereits eine Idee ... :idea:

Bild

Das Bild zeigt das Ergebnis nach dem Trocknen und mit lose aufgelegten C40-Schienen. Das sah schon mal sehr erfolgversprechend aus und die einen Millimeter hohen Profile wirken einfach phantastisch ... ja fast schon unwiderstehlich. :D

Auch die Nahaufnahme bestätigte das Experiment:

Bild

Wie erwartet liefen die NEM-Radsätze ohne Abdrehen der Spurkränze ratterfrei über die Schienen. Der letzte Akt - die Befestigung der Profile auf den Schwellen - konnte starten.

Bild

Obwohl es so aussieht, es sind keine goldenen Schienennägel. In jede sechste Schwelle bohrte ich ein entspr. Loch, um dann einen 0,8 mm Messingnagel mit Flachkopf im Holz zu versenken. Auf diese Köpfe sollte dann das Profil aufgelötet werden. Nur, was sollte ich mit den dazwischen liegenden Schwellen machen. Schienennägel wie beim C55er Profil waren nicht möglich aber wenigstens ein paar Rippenplatten wollte ich nachbilden. Dazu schnitt ich entspr. Papierstreifen und färbte sie mit der moorbraunen Beize zu rostigen Blechen ... ohne Rippen. Naja, jedenfalls besser als nix, dachte ich.

Dann beauftragte ich einen Arbeiter mit dem Verlegen der Papierschnippel:

Bild

Da hatte ich offenbar den richtigen Faulpelz ausgesucht. Nee, ich erwischte den Kerl mit der Kamera gerade noch aufrecht stehend. Unmittelbar nach der Aufnahme neigte sich mein Held immer mehr zur Seite und in ca. 45° Schräglage muss er in einen komatösen Schlaf gefallen sein. In der Waagerechten angekommen regte er sich mitten im Schritt nicht mehr. Was blieb mir anders übrig, als den Kerl abzulesen und in seine Schachtel zu legen. Das Verkleben der "Rippenplatten" musste ich wohl selbst erledigen.
Nach einer kurzen, steilen Lernkurve ging das erstaunlich schnell. Zwischen einem "Ich koche jetzt einen Kaffee ..." durch meine Frau und dem "Kaffee ist fertig!" lagen alle Platten auf ihrem Platz.

Bild

So sah die Sache nach dem Auflöten der Profile aus. Die Gleisklammern konnten allerdings die schmalen Schienenköpfe des C40er Profils nicht richtig fixieren. Sie sind auf das Standardgleis mit C80er Profil ausgelegt und kommen hier an ihre Grenze. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Übrigens ist hier am Schotterbett der Effekt der leicht ausgewaschenen Holzbeize ganz gut zu sehen.

Die blanken Lötstellen übertupfte ich mit rostbrauner Farbe und ich granierte die Schwellen abschließend mit hellgrauer Farbe. In der Bastelkiste fand sich noch etwas Probe-Grünzeug von Mininatur, was ich bei einer Ausstellung als Muster geschenkt bekommen hatte. Genau das richtige Material, um die Ränder des Schotterbetts etwas auszuschmücken.

Und wieder durfte die BR 86 das Ergebnis bei verschiedenen Beleuchtungen präsentieren:

Bild

Bild

Bild

Bild

Dann hatte die Lok keine Lust mehr und sie dampfte in der Abendsonne davon:

Bild

Es gibt noch Optimierungsbedarf, aber die Richtung stimmt m. E.. Das Gleisbild sieht für Spur N einfach ... saumäßig verlockend aus. Das toppt m.E. auch das bislang umgebaute C55er Gleis. Ich denke, von den Abmessungen her kommt man dem Vorbild kaum noch näher. Die Schwellen könnten noch einen Tick schlanker geschnitten werden, aber das ist ja keine Sache.

Was meint Ihr ... bin ich bekloppt ... oder wie oder was. Ich freue mich auf Eure ehrliche Einschätzung ... nee, meinen Geisteszustand kenne ich ... ich meine das Gleis. Was kann ich besser machen, bevor es in Serie geht?

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2217

Beitrag von MarschbahNer Plus » Do 18. Jul 2019, 14:44

Moin Hubert,

ein wirklich sehr schönes Stückgleis hast du da hingezaubert. Da mag ich mein Peco C55 ja kaum noch anschauen. Gerade die Holzschwellen gefallen mir wahnsinnig gut.
Nur mit deinen Rippenplatten werde ich nicht ganz warm. Nachdem ich mir ein paar Bilder angeschaut habe würde ich mich erdreisten zu sagen, dass du sie weglassen könntest. Zum Einen sind sie flächenmäßig zu groß und andererseits müsste die Farbe dem des Gleises entsprechen was sie schon sehr unauffällig macht.
Während des Schreibens regte sich Widerstand einfach etwas wegzulassen. Aber Widerstände haben eine 3. Dimension. Wenn jetzt so ein kleiner Widerstand direkt neben dem Gleis liegt, sollte es dem Eindruck doch recht gut tun. Ich war mal so frei das für dich auszuprobieren. Ich Frevler hatte aber nur Code 55 zur Hand oder ein schönes, rostfreies Arnoldgleis :P
Der Widerstand entspricht der Baugröße 0402, es würde also noch kleiner gehen. In deinem Sinne hoffe ich aber, dass du noch bessere Vorschläge bekommst. Ansonsten viel Spaß :fool:
Bild

LEDs kamen mir auch in den Sinn, die Bauform wäre ja passender, aber da sind die 0201er noch deutlich zu groß.

Ansonsten bau das genaus so. Das sieht schon ziemlich genial aus.

Gruß Moritz

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2218

Beitrag von dampflok-Fan » Do 18. Jul 2019, 14:56

Hallo Hubert,
Zitat:
Was meint Ihr ... bin ich bekloppt ... oder wie oder was. Ich freue mich auf Eure ehrliche Einschätzung
also mal ganz ehrlich: eine endgültige Aussage dazu traue ich mir nicht :fool: :fool:
Aber ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass die Ansicht des Gleises hervorragend ist. Und geradezu bewundernswert sind Deine Ideeen und Lösungswege, wie du zum Ziel kommst!! :gfm: :gfm:
Kurz gesagt: ich bin begeistert und wünsche Dir weiter solche tolle Basteleien!
Gruß Bernd

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2219

Beitrag von hubedi » Do 18. Jul 2019, 15:40

Hallo Moritz,
MarschbahNer Plus hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:44
... Nur mit deinen Rippenplatten werde ich nicht ganz warm. Nachdem ich mir ein paar Bilder angeschaut habe würde ich mich erdreisten zu sagen, dass du sie weglassen könntest. Zum Einen sind sie flächenmäßig zu groß und andererseits müsste die Farbe dem des Gleises entsprechen was sie schon sehr unauffällig macht. ...
@Moritz
Ich gebe Dir recht ... die Rippenplatten sind noch nicht optimal. Weglassen ... hm ... dann würden die Schienennägel zum Auflöten bei jeder sechsten Schwelle ziemlich heraus leuchten. Die ungleichmäßigen, zu großen Platten fallen bei direkter Betrachtung gar nicht so sehr ins Gewicht. Das Weglassen allerdings schon. Es ist ein Kreuz mit diesen Makroaufnahmen. :evil:

Aber wenn man schon in Form von Nahaufnahmen gackert, solle auch ein ordentliches Ei gelegt werden. Deine Idee mit den SMD-Widerständen werde ich mir mal näher ansehen. Innen darf eine Nachbildung nicht über den Schienenfuß hinausragen, da sonst die Spurkränze auflaufen. Auch wenn ich die Kränze abdrehen könnte, so soll doch auch mal ein Kollege seine Fahrzeuge ohne Probleme bewegen können.

Papier oder Pappe gefällt unserem Herrn Dr. Blatero wegen der Kosten und so. :D Nur, ich muss ich mir eine präzise, gleichmäßige und flott zu handhabende Schnittmethode überlegen.

Holzschwellen sind zur Nachbildung von Holz immer noch unübertroffen. selbst das beste Schwellenband aus Kunststoff kann m.E. nicht mithalten. Wenn ich aber seinerzeit mit den Peco-Gleisen angefangen hätte. wäre ich nicht mehr auf die Idee eines Selbstbaus gekommen. Es ist m.E. im Augenblick das beste Industriegleis. Ich denke, Du kannst mit aller Berechtigung die Augen wieder öffnen und einen Blick auf Deine Gleise wagen. So schlecht sind die nicht.
dampflok-Fan hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 14:56
... Aber ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass die Ansicht des Gleises hervorragend ist. Und geradezu bewundernswert sind Deine Ideeen und Lösungswege, wie du zum Ziel kommst!! ...
@Bernd
Rot werd ... :oops: ... danke für das Lob und Deine Einschätzung. Das ganze Probieren macht mir ziemlich Spaß und es ist für mich das Salz in der Suppe. Aber es kostet eine Menge Zeit. So langsam habe ich aber die Ideen und Techniken beieinander, um den Anlagenbau richtig zu forcieren ... hoffe ich jedenfalls ... immer wieder ... bis mir wieder was Neues einfällt ... :fool:

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2220

Beitrag von MarschbahNer Plus » Do 18. Jul 2019, 16:03

Moin Hubert,

ja weglassen ist doof.
hubedi hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 15:40
Papier oder Pappe gefällt unserem Herrn Dr. Blatero wegen der Kosten und so.
Ein Blick auf eBay sagt mir, dass du 10.000 Widerstände für 7,50€ inkl. Versand bekommen kannst. Das scheint mir ok. mit etwa 1/3mm (sehr grob gemessen) sind sie für Innen vermutlich zu dick.
Für die Außenansicht stelle ich sir mir ganz reizvoll vor.

Vielleicht kriegt man mit einem kleinen Tropfen UV Kleber noch was passendes geformt. Aber da will ich dann echt nicht mit dir tauschen...

Gruß Moritz


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2221

Beitrag von NFlo » Do 18. Jul 2019, 16:56

Hallo Hubert,
Bisher habe ich das Geschehen in der Mark Michingen nur als stummer Mitleser verfolgt. Sicher sind die rostenden Gleise ein großes Ärgernis -
Beim Betrachten deiner letzten Versuche in punkto Gleisbau bleibt mir aber einfach die Spucke weg. :bigeek:

Schaut sehr realistisch aus, grade mit dem bisschen Grün Drumherum.

LG Flo

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2222

Beitrag von hubedi » Do 18. Jul 2019, 16:58

Hallo Moritz,
MarschbahNer Plus hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 16:03
... Das scheint mir ok. mit etwa 1/3mm (sehr grob gemessen) sind sie für Innen vermutlich zu dick.
Für die Außenansicht stelle ich sir mir ganz reizvoll vor. ...
das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mir gleich so einen Pickel an die Innenseite gelegt. Die Dicke stimmt ... ich habe 0,35 mm gemessen. Der Nagelkopf hat so gaaaanz zufällig auch eine Dicke von 0,35 mm. Ich hatte mir zwar schon überlegt, ihn im Holz zu versenken, aber es bislang gelassen. Ich wollte mir die winzigen Schwellen nicht versauen. Das Risiko des Ausfransens der Holzoberfläche schien mir zu hoch. Hier mal eine Lupen-Extrem-Makroaufnahme der Situation ... so sieht's ein Spur N Gleisarbeiter:

Bild

Diese Schwelle lag zwar etwas tiefer als der Rest, aber Deine Idee könnte funktionieren. Jetzt brauche ich nur noch eine Maschine zum Verlegen ... nee, was für ein Wahnsinn ... :fool:

Vielen Dank für's Mitdenken!

Huch, ich sehe gerade noch ein Beitrag ...
NFlo hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 16:56
... Bisher habe ich das Geschehen in der Mark Michingen nur als stummer Mitleser verfolgt. Sicher sind die rostenden Gleise ein großes Ärgernis ...
@Flo
Herzlich Willkommen im Club der schreibenden Leser ... freut mich! Danke für Dein Lob.
Es ist mehr als ein Ärgernis. Die Loks fahren nur noch sehr ruckelnd über die Weichen. Das geht gar nicht und ich fürchte, ich kriege die Korrosion nicht in den Griff. Möglicherweise habe ich das Problem selbst verursacht, denn beim Verlöten der Weichen musste ich den Stahlprofilen mit Fittinglot zu Leibe rücken. Das Flussmittel ist aggressiver und säurehaltiger als bei normalem Elektroniklötzinn. Ich habe die Stellen hernach zwar sorgfältig gereinigt, aber auf die Dauer fressen sich kleinste Reste des Zeugs offenbar dennoch in die Schiene.

LG
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2223

Beitrag von Darius » Do 18. Jul 2019, 18:03

Hallo Hubert,

ich finde es toll, wie Du das Problem angehst und löst.
:gfm:
Baust Du jetzt die komplette Anlage auf Code 40 um? 8) :redzwinker:

Wenn die SMD passen, würde ich die auch besser finden als die ursprüngliche Lösung.

Viele Grüße,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2224

Beitrag von hubedi » Do 18. Jul 2019, 18:32

Hallo Daniel,
Darius hat geschrieben:
Do 18. Jul 2019, 18:03
... Baust Du jetzt die komplette Anlage auf Code 40 um? ...
Nein, auf keinen Fall. Die bisherigen Umbauten auf C55 gefallen mir schon ganz gut so wie sie sind. Es geht nur um die zweite Anlagenhälfte mit dem Bahnhof Rhodenhausen und der Zufahrt.

Was die SMD-Widerstände betrifft, ist mir vorhin noch eine Alternative eingefallen. Aber das muss ich erst einmal testen. Wenn es klappt, wäre es einfacher zu kleben, als Widerstände auf beiden Seiten der Schienen. Das wären vier Klebungen je Schwelle. Da wäre ich nach dem Verlegen reif für die Klapsmühle.

LG
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2225

Beitrag von garti62 » Do 18. Jul 2019, 21:51

Hallo Hubert,

Na, da hast Du Dir ja was vorgenommen. Respekt. Ich möchte mal kurz meinen Senf dazugeben.
Wie weit bist Du denn mit Deiner Fräse? Die könnte Dir die Arbeit nämlich erheblich erleichtern. Ich hab mal ein Bild rausgesucht, aus Zeiten, als ich auch mt Spur N rumprobiert habe.

Bild

Der Spur-N-Schwellenrost im Vordergrund ist mit 0,5mm und 2mm-Fräser hergestellt. In die Vertiefungen kannst Du statt Halbzeugplättchen (wie eigentlich gedacht) die SMD's einlegen. Wenn es kein starres Gleis sein soll, kann man den Schwellenrost auch nur mit einem Mittelsteg herstellen, wie das obere Exemplar zeigt (ist allerdings H0). Das ist dann wie Flexgleis, je nach Biegeradius muß der Mittelsteg evtl. ein wenig eingeschnitten werden. Material ist Sperrholz.

Nur mal so als Denkanstoß :D

Schönen Abend noch
Ulli

Nachtrag zum Thema Beize: etwas schwarze Schuhcreme in Spiritus auflösen. Das gibt den typischen schmutzig-grauen Farbton von älteren Holzschwellen.
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