Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Ralf Franke
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2151

Beitrag von Ralf Franke » Mi 29. Mai 2019, 02:11

Hallo Hubert,
eigentlich schaue ich mir als HO-Bahner in erster Linie Berichte über H0 Anlagen an, da ich mir kaum vorstellen konnte das auch feine Details in Spur N in eigener Bastelarbeit herzustellen sind.
Nun habe ich mich doch einmal daran gemacht mir Deinen Bericht komplett durch zu sehen ………… und was muss ich sagen? :bigeek: Ich bin einfach nur platt über das gesehene angefangen vom Weichen Selbstbau über Lockumbauten bis in die kleinsten Details, einfach der glatte Wahnsinn!
So einiges habe ich mir als PDF aus deinen Berichten heraus kopiert als interrasant Anregungen zum nachahmen.

MfG
Ralf
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Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2152

Beitrag von Jürgen » Mi 29. Mai 2019, 06:23

Hi Hubert,

"RS232-Comport", "DOS", fliegende Verdrahtung, stundenlanges Suchen von Fehlern ... Wie kommt mir das so bekannt vor und ich weiß auch, warum ich davon die Finger lasse. Du hast mein ganzes Mitgefühl.

Und dann die Belohnung, wenn es auf einmal funktioniert, wenn nach der Verzweiflung über alle Fehlversuche auf einmal das ungläubige Staunen einsetzt, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. Das bietet kein Plug 'n Play. Erfolgserlebnisse werden hart erarbeitet. Bis zum nächsten Problem ...

:gfm:

Viele Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

Mein aktuelles Projekt: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922

"Man muss nicht verrückt sein, um Modellbau zu betreiben, aber es hilft ..."

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N Bahnwurfn
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2153

Beitrag von N Bahnwurfn » Do 30. Mai 2019, 10:49

Hallo Hubert,

was n Glück, das nach deinem Bericht Dampfen nur zu hören und nicht zu sehen ist. Da sieht man sie mal wieder, die Vorteile von Digitool.
Ist ja alles so einfach. Da brauchst du eigentlich nur noch zwei Drähte ..., aber lassen wir das. :mrgreen:
Viel erstaunter bin ich immer wieder, auf wie vielen Feldern du dich immer so rum treibst.
Frag mich immer wieder was du wohl von Beruf bist. Zerspahnungsfacharbeiter, Maschienenbauingenieuer ?

Frieseur sollte man meinen, wenn man sieht wie du deine alten Loks so schön zurecht frisierst. :lol:
Aber jetzt nach diesem Bericht bin ich auch da wieder am zweifeln. :?

Was könnte der Hubert von Beruf sein ? :roll: :redzwinker:


MfG Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2154

Beitrag von LaNgsambahNer » Do 30. Mai 2019, 11:25

Moin,

Peter, ist doch ganz klar: Maschinenzerspanungsfriseur.
:fool:
(so langsam muss ich auch mal nen Fred aufmachen. :oops: )

Gröt ut Hamborg
Kai
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2155

Beitrag von Schwellenzähler » Do 30. Mai 2019, 12:11

Hallo Hubert!

Mit Freude habe ich die letzten Tage die "Rekonstruktionsarbeiten" an meinem ehemaligen Arbeitstier verfolgt und bin wie immer schlichtweg begeistert :gfm: :gfm: :gfm:
Im Anbetracht des von dir investierten Aufwandes wäre eine Neuanschaffung bestimmt wirtschaftlicher gewesen, aber wie du selbst schon geschrieben hast, kann man den Bastelspaß nicht in Geld aufwiegen! Da geht es dir wie mir damals im Funktionsmodellbau und auch heute bei der Moba: Ich hätte auch für viel Geld kaufen können, habe aber lieber aus der Schrottkiste Getriebe, Achsen, Fahrerhäuser, Aufbauten usw. selbst konstruiert und mit primitivsten Mitteln gebaut. Das machte meine Fahrzeuge unverwechselbar und sie hatten aud den Parcouren immer einen Weidererkennungswert, welcher sich vom gekauften "Einerlei" deutlich abhob.
Wenn Ihr gaaaaanz genau hinhört, dann ... ja dann ... vlt. hört Ihr es dampfen. Nee, ich muss doch irgendwann mal einen Videokanal aufmachen. :D
Das solltest du echt mal machen! ( ist auch nicht schwer :D ) Da wäre ich warscheinlich einer der ersten Abonenten!
Da du die Lok nun auch noch mit Lärm ausstattest, wird es bestimmt ein Genuss werden, die schwer arbeitende Maschine mit ihrem Erzzug über das Viadukt donnern zu hören :gfm:

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und ein ruhiges Händchen,

Gruß

Carsten
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2156

Beitrag von GSB » Fr 31. Mai 2019, 08:00

Guten Morgen Hubert,

ich hoffe bei Dir ist es weiter gesundheitlich bergauf gegangen? :roll:

In letzter Zeit hab ich nur sporadisch ins Forum geschaut und kaum geschrieben - deshalb mußte ich heute zum Frühstückskaffee in Ruhe ein paar Seiten bei Dir nachlesen. :wink: Hab viel :lol: bei Deinen Umbauberichten, aber genauso oft :bigeek: bekommen wenn ich sehe was Du da alles selber machst! Einfach nur Wahnsinn wie Du Dich da geduldig in die verschiedensten Themen einarbeitest und das dann präzise durchführst! Dafür absoltute Bewunderung meinerseits! :o

Bin mir sicher Dein Ruhestand wird ein absoluter UNruhestand... :mrgreen:

Gruß Matthias
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Chio
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2157

Beitrag von Chio » Sa 1. Jun 2019, 19:36

Jetzt ist mir die Suppe angebrannt! :shock:

Da denkt man sich: bis der Topf warm ist, schau ich noch schnell mal was sich in der Mark Michingen getan hat. Und dann bin ich hängen geblieben, bis mich der Geruch von gegrillten Karotten in die Küche gelockt hat.

OK, der Rückbau des Kochtopfs zu einem Edelstahl-Topf wird weit weniger mühsam sein als deine futzeligen und erstaunlichen Lok-Umbauten ;-)
Dein handwerkliches Können ist wirklich bemerkenswert, und deine Antriebsenergie möchte ich auch gerne mal haben :D

Grüße aus Wien
Chio
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2158

Beitrag von hubedi » So 2. Jun 2019, 19:15

Hallo liebe Modellbahnfreunde,

ja, ich sitze gerade im Bastelkeller ... für mich war's genug Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Jetzt muss im BW das schwere Modellwerkzeug geschwungen werden, um das Lokfahrwerk zu bearbeiten. Diesmal ging es um die Landsuche für den Decoder und ... die Fahrwerksbeleuchtung. Nee ... da habe ich mir was vorgenommen. Immerhin, auf einer Seite ist die Beleuchtung fertig geworden. Bilder dazu findet Ihr wie immer unten ...
Darius hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 11:53
... Glückwunsch zum Erfolgserlebnis ... Ja, ich konnte es ganz leise Dampfen hören.....
@Daniel
Danke, und Respekt, Du hast exzellente Ohren. Oder waren es die Augen, die das leichte Schwingen der Pixel erkannt und in Töne umgesetzt haben. :fool:
Heichtl hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 17:13
... Ich hörte aber nur das erleichterte Zischen des Decoderprogrammieres ...
@Matthias
Danke auch an Dich für den Glückwunsch. Nee, ein Zischeln kann es nicht gewesen sein ... mehr so ein Jubelschrei ... JAAAAA!
wolferl65 hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 18:30
... erinnert mich irgendwie an alte 386´er Zeiten und die vielen Blindflüge durch die damalige Hardware...
Jürgen hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 06:23
... "RS232-Comport", "DOS", fliegende Verdrahtung, stundenlanges Suchen von Fehlern ... Wie kommt mir das so bekannt vor und ich weiß auch, warum ich davon die Finger lasse. Du hast mein ganzes Mitgefühl ...
@Wolfgang und Jürgen
Ja, ich freu mich über die Glückwünsche bzw. das Mitgefühl! Ich erlebte mich auch in alte DOS-Zeiten zurück versetzt. Immerhin gab es damals zu den Kommandozeilenbefehlen wenigstens eine Hilfe. Auf diesen Schnickschnack hat Herr Tran verzichtet. Wahrscheinlich hat er gar nicht damit gerechnet, dass jemand tatsächlich damit arbeitet ... :D Keine Ahnung, ob die Händler intimere Tipps bekommen haben. Jedenfalls hatte ich das Glück einer Unterstützung durch Carsten (1001-digital).
Ralf Franke hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 02:11
...Nun habe ich mich doch einmal daran gemacht mir Deinen Bericht komplett durch zu sehen …
@Ralf
Nee jetzt ... alles ... boh ... :bigeek: ... das sind mindestens 6 Fleißkärtchen. :D Es freut mich, dass Du aus dem ganzen Geschreibsel noch etwas Sinnvolles herausziehen konntest.
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 10:49
... Da sieht man sie mal wieder, die Vorteile von Digitool. ... Ist ja alles so einfach. Da brauchst du eigentlich nur noch zwei Drähte ..., aber lassen wir das. Frag mich immer wieder was du wohl von Beruf bist. Zerspahnungsfacharbeiter, Maschienenbauingenieuer ... Frieseur ...
LaNgsambahNer hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 11:25
... Peter, ist doch ganz klar: Maschinenzerspanungsfriseur. ...
@Peter und Kai
Tja, wenn man es unbedingt zischen und dampfen lassen will, reichen die zwei Drähte nur bei fertigen Soundloks.
Was meinen Beruf betrifft ... ab dem 1.8. Pensionär. :fool:

Das Geheimnis hatte ich weiter oben schon mal gelüftet ... glaub ich jedenfalls. Ich habe mal Nachrichtentechnik studiert und dann als "Inschinör" gearbeitet. Ich habe ein Pädagogikstudium drauf gesattelt und war den größten Teil meines Berufslebens als Berufsschullehrer tätig ... also so etwas wie ein Universaldilettant ... sieht man doch hier, oder ... :D
Schwellenzähler hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 12:11
... Im Anbetracht des von dir investierten Aufwandes wäre eine Neuanschaffung bestimmt wirtschaftlicher gewesen ...
@Carsten
Hüstel, räusper ... darüber denken wir aber nicht wirklich ernsthaft nach ... :fool: Die ganze Arbeit hat sich jetzt schon gelohnt, da ich wieder eine Menge dazu gelernt habe ... jawohl ja. Aber ich muss zugeben, diesmal ist es teilweise sehr aufwändig und fordert viel Geduld. Ob ich es nochmal machen würde ... hm ... überleg ... nachdenk ... ja. :D
GSB hat geschrieben:
Fr 31. Mai 2019, 08:00
... Bin mir sicher Dein Ruhestand wird ein absoluter UNruhestand ...
@Matthias
Das will ich doch schwer hoffen ...
Chio hat geschrieben:
Sa 1. Jun 2019, 19:36
Jetzt ist mir die Suppe angebrannt! ... OK, der Rückbau des Kochtopfs zu einem Edelstahl-Topf wird weit weniger mühsam sein ...
@Chio

Boh nee ... wieso Rückbau? Daraus hätte man doch einen schönen Dampflokkessel machen können ... kopfschüttel ... oder einen höllischen Plutoniumquantenkochtopf für Kim.

Ich überlege gerade, ob und wie ich hier eine Eieruhr installieren kann ... :D

@All
Was habe ich mir nur angetan ... nee ... das Projekt zieht sich wie Kaugummi. Ein paar Kleinigkeiten habe ich geschafft. Die Lok hat nun eine Gehirnschale:

Bild

Es fing damit an, dass ich die Rauchkammertür am Kessel einfach nicht abziehen konnte. Normalerweise geht vorne der Deckel mit den Windleitblechen als Einheit ab. Nix zu machen ... und ich wollte die Teile nicht kaputt ziehen. Also musste das Gewicht im Kessel drin bleiben und mir blieb nur das Ausfräsen aus freier Hand. Meine Frau hat sich vor Jahren mit dem Fräsen von Ornamenten und Buchstaben in Trinkgläser beschäftigt. Aus dieser Zeit stammt der kleine Fräsmotor, der hier gute Dienste leistete.

Die Decoder-Attrappe passte nach der Arbeit des Maschinenzerspanungsfriseurs jedenfalls rein:

Bild

Die Drähte will ich zur Seite wegbiegen. Sollte das nicht klappen, opfere ich noch die Stehkesselrückwand. Möglicherweise muss sie sowieso raus, um einem größeren Lautsprecher plus Schallkapsel Platz zu machen. Der kleine, bislang vorgesehene Krachmacher ist mir einfach zu piepsig.

Parallel zu diesen Fräsarbeiten begann der Einbau der Beleuchtung. Die Laternen vorn erhielten jeweils statt der Lichtleiter eine LED ... bis auf das Spitzenlicht auf der Rauchkammertür. Hier sitzt die LED auf einem Platinchen das auch die Vorwiderstände trägt und oben statt der Glühlampe den Lichtleiter anstrahlt. Ich hoffe, es klappt auf diese Weise.

Die Triebwerksbeleuchtung ... nee ... eine schöne Fummelei. Zuerst lötete ich Drähte an das Hühnerfutter. Was bin ich froh, mir damals die Klemmvorrichtung gebaut zu haben ...

Bild

... das Anlöten der Leitungen wäre sonst kaum zu machen. Ich sicherte Die Drähte noch mit einem Tröpfchen Zweikomponentenkleber und klebte die LED auf die z.T. von Fleischmann bereits angespritzten Lampenattrappen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Bogen raus hatte, wie ich die Winzlinge an ihren störrischen Drähten zum Aushärten des Seku-Klebers fixieren konnte. Die LED wollten elektrisch angeschlossen und die Drähte an der Fahrwerksplatine versteckt werden ... die nächste Fummelei. Nach der halben Arbeit auf einer Seite die Belohnung ... Spannung angeschlossen und Yippiih ... es leuchtet. :D

Bild

Das Ganze etwas näher:

Bild

Zur Belohnung auf der anderen Seite nochmal ... da sitze ich wieder:

Bild

Es sieht immer frankensteiniger aus. Aber auf der Anlage schaut sich niemand die fahrende Lok von unten an. Obwohl ... ich könnte ja eine Kamera in die Untersuchungsgrube oder auf die Drehscheibe installieren. Nee, lieber nicht .... :D

Bis die Tage ...

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2159

Beitrag von N Bahnwurfn » So 2. Jun 2019, 21:05

Hallo Hubert,

Pensionär ist sowiso der beste Beruf, da kann man endlich machen was man will. :mrgreen:
Kein Chef quatscht mehr dazwischen und man ist selbst der Herr.
Auch wenn dabei manchmal was pickelig wird. Alles halb so schlimm. :wink:

Das du da noch eine Fahrwerksbeleuchtung rein friemelst war mir doch irgendwie klar. :lol:
Habe auch so eine, in einer meiner Loks. Digitool zuschaltbar, allerdings hab ich mir den Einbau nicht selbst angetan.
War fertig so, ein Schnäppchen bei EBay und sieht, genau wie bei dir, echt stark aus.

Bild
hubedi hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 19:15
Was habe ich mir nur angetan ... nee ... das Projekt zieht sich wie Kaugummi.
Dann kau mal schön weiter. Ich freu mich schon auf deinen nächsten Bericht. :mrgreen:

MfG Peter
Zuletzt geändert von N Bahnwurfn am Mi 5. Jun 2019, 15:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2160

Beitrag von Darius » So 2. Jun 2019, 21:15

:bigeek: :bigeek: :bigeek: :bigeek:

Hubert, Du wirst mir langsam unheimlich 8)

Krass ich würde die Teile gar nicht mehr zusammen bekommen.

Sieht man die Beleuchtung, wenn die Lok an einem vorbeizieht?

Wow, ich bin begeistert und beeindruckt :gfm:

Vielen Dank, dass wir das erleben dürfen.

Viele Grüße,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2161

Beitrag von notbremse » So 2. Jun 2019, 21:28

Er macht es wirklich, er macht es wirklich...

:shock: :shock: :shock:

Entgeistert - Karl

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2162

Beitrag von Heichtl » Mo 3. Jun 2019, 06:29

Hallo Hubert,

:bigeek:
Positiv verrückt oder einfach der Herausforderung stellend :mrgreen:
Dass du das mit der Fahrwerksbeleuchtung angehst :gfm:

Bin auf das finale Ergebins gespannt!

Gruß
Matthias

Ps:
Als nächste Herausforderung steht dann eine funktionierende Sandstreuanlage der Lok an.... :fool:
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


vorherige M-Gl.-Anlage

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2163

Beitrag von Ralf1968 » Di 4. Jun 2019, 20:03

N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 21:05
Hallo Hubert,

Pensionär ist sowiso der beste Beruf, da kann man endlich machen was man will. :mrgreen:
Kein Chef quatscht mehr dazwischen und man ist selbst der Herr.
Auch wenn dabei manchmal was pickelig wird. Alles halb so schlimm. :wink:

Das du da noch eine Fahrwerksbeleuchtung rein friemelst war mir doch irgendwie klar. :lol:
Habe auch so eine, in einer meiner Loks. Digitool zuschaltbar, allerdings hab ich mir den Einbau nicht selbst angetan.
War fertig so, ein Schnäppchen bei EBay und sieht, genau wie bei dir, echt stark aus...
Ich muss mal den Peter zitieren :mrgreen:

Das mit den Schnappern in der Bucht ist immer eine Bereicherung für jeden Modellbahner, das wissen wir alle.
Nur was ich mal so als Bestelteil für unter 30€ geholt habe, ist eigentlich Neuware, nur ein paar Jahre alt.
Ich will sie euch nicht vorenthalten es ist eine General Electric GE Dash 8-40 CW der CN, jedenfalls soll sie eine nach dem Vorbild der gezeigten CN 2464, ehemals I.C., auch als CN-Blue-Devil bekannt werden.

https://www.trainspotted.com/photo/890- ... 0CW+C40-8W

Mein Schnapper ist eine ebensolche, undecorated von Bachmann Spectrum.
Die kann ich dann so gestalten wie es mir das Vorbild so vorgibt, mit weathern, Rost, Dreck und so fort.
Hier die Bilder von dem Modell im "Ist"-Zustand:

Bild

Bild

Bild

An Hubert, wenn du es nicht magst, dann entferne ich den Beitrag wieder :lol:

Ich kann ja leider nicht alle Naslang einen neuen Tröd aufmachen und poste auch mal etwas Themenfremdes :wink:

Aber das mit der Fahrgestellsbeleuchtung bahnt sich bei mir auch noch an, muss nur entsprechende Vorbildsituationen finden 8)

Viele Grüße
Ralf
Machen ist wie Denken, nur schwerer...

Mitglied im 1. MMFC ... (Mark Michingen Fan Club) :fool:

viewtopic.php?f=24&t=146829

viewtopic.php?f=3&t=144910

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Ralf Franke
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2164

Beitrag von Ralf Franke » Mi 5. Jun 2019, 10:41

hallo Hubert,
wie stellt man das nur an, in so kleine Modelle auch noch Fahrwerksbeleuchtungen einzubauen?
Hast Du dir Mikroskop Linsen in die Augen operieren lassen :bigeek:
Der Beruf des Pensionär ist allerdings gar nicht so ohne - Da wird die Zeit für die Modellbahn knapp - keinen Feierabend, keine Wochenenden und Feiertage mehr, kein Urlaub und zu allem Überfluss meist tödlich endend :(
Ich wünsch Dir allerdings noch viel Freizeit für die Modellbahn und ein langes leben (eigen nutz um noch viele Berichte von Dir lesen zu können).

MfG
Ralf
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2165

Beitrag von Bremsklotz » Mi 5. Jun 2019, 19:10

Hallo Hubert,

ich melde mich auch mal wieder. Irgendwie kam ich in den letzten Wochen nicht wirklich dazu, im Forum zu stöbern. Bin ganz erschrocken, wie viele neue Beiträge es in deinem Thread gibt, aber ich habe mich freudig über das Lesen der Berichte hergemacht. Die BR38 sieht nach dem umbau hervorragend aus. Der Aufwand hat sich allemal gelohnt und der Umbau deiner 2. Dampflok ist genau so vielverprechend. Einen Decoder in eine Dampflok einbauen ist eine Sache, aber diese ganzen anderen Umbauarbeiten an dieser Lok treiben mir den Schweiß auf die Stirn. Diese winzigen "Fummelarbeiten" würden mich in den Wahnsinn treiben, ich könnte das nicht und hätte auch nicht diese ausdauernde Geduld dazu :oops:
Also Hut ab vor deiner Ausdauer, Geduld und natürlich auch vor deinem handwerklichen Geschick und Wissen um die Materie :gfm:

Was macht eigentlich dein Zugspeicher/Schattenbahnhof in Form eines "Aufzuges"? Am Wochenende bin ich auf YT über was ähnliches gestolpert, allerdings in Form eines Paternosters. Hier mal der Link zu diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=fZOsnZ_ ... dex=2&t=0s Die entsprechende Stelle im Video kommt ab 3.05 Min.
Gruß aus Hessen
Frank
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Herzlich willkommen bei meiner kleinen N-Anlage:Güglingen reloaded
Hier geht's zu meiner alten Anlage:Güglingen Endbahnhof

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2166

Beitrag von derOlli » Mi 5. Jun 2019, 20:26

Hallo Hubert und Frank, :D

das Video mit dem Paternoster habe ich schon mal irgendwo gesehen und erinnert mich etwas an meinem Zugspeicher. nur die Geräusche sind ja grauenhaft :evil: Da hätte ich schon einiges umgebaut.
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2167

Beitrag von GSB » Do 6. Jun 2019, 07:15

Guten Morgen Hubert,

Also was Du da an Deinen winzigen N-Loks rumbaust :bigeek: - Wahnsinn! :fool:

Und ich traue mich noch nicht mal bei H0e nen Decoder einzulöten... :pflaster: :oops:

Gruß Matthias
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2168

Beitrag von wolferl65 » Do 6. Jun 2019, 12:56

Servus Hubert,

so, bin bei Dir jetzt wieder auf dem neusten Stand. Wow, einfach nur Respekt für diese Hingabe. Den Begriff Schmierpumpenantrieb sollte ich hier besser nicht fallen lassen... :fool:

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2169

Beitrag von hubedi » Fr 7. Jun 2019, 15:53

Hallo werte Freunde der Mark Michingen,

mein Projekt kommt so langsam voran ... auch wenn ich meine gesundheitliche Regeneration noch nicht so recht loben kann. Das bedächtige Tempo liegt unter anderem an meiner mangelnden Erfahrung mit Sound-Umbauten. So hatte ich es mit dem Eigenbau eines genau angepassten Resonanzkörpers zwar gut gemeint, aber offensichtlich einiges falsch gemacht. Erfahrungen kann man sich nicht anlesen ... da muss man durch. :D

N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 21:05
... Pensionär ist sowiso der beste Beruf, da kann man endlich machen was man will. :mrgreen:
Das du da noch eine Fahrwerksbeleuchtung rein friemelst war mir doch irgendwie klar. ...
@Peter
Solange die Gesundheit nicht verquere Vorstellungen entwickelt und die finanzielle Seite geklärt ist, hat das Pensionärsdasein durchaus seine Vorzüge. Ich freue mich in der Tat sehr auf die neuen Möglichkeiten ... an Plänen mangelt es nicht.
Darius hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 21:15
... Krass ich würde die Teile gar nicht mehr zusammen bekommen. ... Sieht man die Beleuchtung, wenn die Lok an einem vorbeizieht? ...
@Daniel
Die Montage der Teile ist m.E. nicht das größte Problem. Schließlich mache ich genug Bilder, um den Ursprungszustand rekapitulieren zu können. Die Neukonstruktion der für den Umbau benötigten Teile ist wesentlich aufwändiger. Es kommt mir vor wie die Entwicklung eines Prototyps ohne Netz und doppeltem Boden. In diesem Falle sogar noch mit Publikum ... aber es freut mich, wenn ich Dich mit meinen Basteleien begeistern kann.
Zu Deiner Frage ... die Triebwerksbeleuchtung diente in der Praxis der Wartung einer stehenden Lok z.B. zum Abschmieren des Gestänges oder der Sichtkontrolle. Während der Fahrt wäre die Beleuchtung kaum sinnvoll. So soll es auch bei mir sein ... sie wird im Stand eingeschaltet, wenn das Personal um die Maschine herumläuft. Obwohl ... so viel laufen können meine Püppchen schon seit ihrer Geburt nicht. :D
notbremse hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 21:28
... Er macht es wirklich, er macht es wirklich ...
@Karl
Yep ... so ist es ... :D
Heichtl hat geschrieben:
Mo 3. Jun 2019, 06:29
... Positiv verrückt oder einfach der Herausforderung stellend ...
@Matthias
Es ist vermutlich eine Mischung ... gespannt bin ich auch.
Ralf1968 hat geschrieben:
Di 4. Jun 2019, 20:03
... An Hubert, wenn du es nicht magst, dann entferne ich den Beitrag wieder ... Ich kann ja leider nicht alle Naslang einen neuen Tröd aufmachen und poste auch mal etwas Themenfremdes ...
@Ralf
Du kannst Deine Sachen gern drin lassen. Aber für den Umbau lohnt sich vlt. doch ein eigener Thread ...

@All
Zuerst standen einige Tests auf dem Plan. Die BR 51 gehört zwar nicht gerade zu den kleinsten Loks, aber dennoch ist wenig Platz zum Einbau zusätzlicher Komponenten vorhanden. Das ist zu einem großen Teil dem freien Durchblick unter dem Kessel geschuldet. Im Kessel selbst wäre vlt. Platz gewesen, wenn ich wie oben beschrieben die Rauchkammertür aufbekommen hätte. Also blieben für den Lautsprecher nicht so viele Optionen. Ich entschied mich für das Führerhäuschen, wollte aber den Durchblick durch die Fenster nicht allzu sehr beeinträchtigen. Da blieb nur der kleine Lautsprecher mit 8x12 mm. Wenigstens wollte ich dem kleinen Ding einen ordentlichen Resonanzkörper zur Seite stellen. Aus PS-Resten schnippelte ich einen genau in die Lok passenden Kasten ... und erhielt ein Set für die Tonne ... :cry:

Bild

Der Test zeigte, ich hatte wohl zu dünne Platten genommen. Das Ding passte zwar gut in das hinten offene Führerhaus, aber der Klang war enttäuschend. Der originale Resonanzkörper funktionierte wesentlich besser. Also wurde er so ergänzt, dass er an der Stelle des Eigenbaus eingeklebt werden konnte.

Natürlich will ich wo immer möglich keine Geisterloks ohne Personal herumfahren lassen. Vor einige Zeit hatte ich mir ein paar halbe Figuren gekauft, die eigentlich eine Ausbildung zum Diesel- und Elektrolokfahrer absolviert haben. Von Geburt an besitzen sie eine spezielle genetischen Ausstattung, die das Wachstum der Beine unterdrückte. Als ich ihnen erklärte, die Lok sähe nur wie ein Dampflok aus, aber es wäre eigentlich ein Elektromotor eingebaut, willigten sie in die neue Tätigkeit ein und ließen sich auf den Lautsprecherkasten kleben:

Bild

Der Heizer hatte die Vorzüge seines neuen Arbeitsplatzes gleich erkannt. Die Kohlen waren nur eine Attrappe und sie mussten nicht geschaufelt werden. Der erfahrene Darsteller ließ sich in einer bequemen Haltung mit Blick nach draußen aufkleben. Der diensteifrige Meister meinte, er müsste so tun, als betätige er einige Hebel und hätte ein wichtige Aufgabe. Wenn er meint ... bitteschön ...

Bild

Bild

Wenn der Lautsprecher eingeklebt wird, lässt er sich nicht so ohne weiteres entfernen. Das Einkleben bewirkt, dass auch das gesamte Gehäuse der Lok mitschwingt und sich die Klangwirkung des Lautsprechers deutlich verbessert. Nur das Abnehmen des Kessels wird im Fall des Falles nicht ganz einfach, wenn der Decoder fest angeschlossen ist.
In meinem Fundus fanden sich noch ein paar Mikro-Steckverbindungen. Damit wäre dieses Problem zu lösen. Also ab zum Lötplatz ... und da erlebte ich die nächste Überraschung. Eigentlich hätte ich mir denken können, dass der Magnet des Lautsprechers nur allzu gern Kontakt zum heißen Lötkolben aufnehmen würde. Schnapp ... schon klebte das Teil an der Lötspitze. Mit einer Klemmpinzette konnte ich diesem Treiben Einhalt gebieten und die Strippen anlöten:

Bild

Wie man sieht, hatten sich die beiden Bediensteten inzwischen umgezogen, ihr graues Einerlei abgelegt und ein angemessenes Makeup aufgelegt.

Bild

Hier ist der Steckkontakt zu sehen. Zum Schutz vor Kurzschlüssen stabilisierte ich die beiden Leitungen mit einem Tropfen 2K-KLeber. Schrumpfschläuche wäre einfach zu dick gewesen.

Zum Abschluss dieses Schrittes klebte ich den besetzten Kasten ein und spendierte ihm noch ein wenig Farbe. Die beiden Kollegen sitzen jetzt auf ihrer Position und warten erwartungsvoll und freudig auf angenehme Vibrationen von unten ... :D

LG
Hubert
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2170

Beitrag von hubedi » Fr 7. Jun 2019, 16:28

Huch ... jetzt habe ich zu schnell auf den Absende-Button geklickt und einige Beiträge unterschlagen ... nee ... ich brauche meine Droppe.
Ralf Franke hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 10:41
... Hast Du dir Mikroskop Linsen in die Augen operieren lassen ... Ich wünsch Dir allerdings noch viel Freizeit für die Modellbahn und ein langes leben (eigen nutz um noch viele Berichte von Dir lesen zu können) ...
@Ralf
Nee, nicht in die Augen, aber davor. Wie ich weiter oben im Thread bereits erwähnt habe, sind wir mit einer Optikerin befreundet. Sie hat mir eine spezielle Bastelbrille mit einer leichten Vergrößerung angepasst. Der Rest wird von einer Lupenlampe erledigt.
Ich sehe ... auch als Pensionär kann man nicht einfach so vor sich hin leben sondern muss sein Dasein wenigstens mit einem gewissen Unterhaltungswert rechtfertigen ... :fool:
Bremsklotz hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 19:10
... Was macht eigentlich dein Zugspeicher/Schattenbahnhof in Form eines "Aufzuges"? Am Wochenende bin ich auf YT über was ähnliches gestolpert, allerdings in Form eines Paternosters. Hier mal der Link zu diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=fZOsnZ_ ... dex=2&t=0s Die entsprechende Stelle im Video kommt ab 3.05 Min. ...
derOlli hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 20:26
... das Video mit dem Paternoster habe ich schon mal irgendwo gesehen und erinnert mich etwas an meinem Zugspeicher. nur die Geräusche sind ja grauenhaft :evil: Da hätte ich schon einiges umgebaut. ...
@Frank und Olli
Mein "Bremsklotz" heißt im Augenblick immer noch Gesundheit. Ich traue mich noch nicht an Werkzeugmaschinen wie Kreissäge und Fräse, solange meine Schwindelattacken nicht weg sind. Die Arbeiten am Aufzug gehen weiter, sobald ich mich besser fühle. Schließlich werden die Finger noch gebraucht. Es wird zwar weniger, aber gestern sorgte der extreme Wetterwechsel wieder für Überraschungen ...
Die Videos des Paternosters kannte ich schon. Ich habe mich allerdings bewusst dagegen entschieden, da der mechanische Aufwand dieser Lösung nicht unerheblich ist. Fertige, sicher gut funktionierende Industrielösungen liegen im Bereich von einigen Kiloeuronen. Das übersteigt mein Budget um Größenordnungen.
GSB hat geschrieben:
Do 6. Jun 2019, 07:15
... Und ich traue mich noch nicht mal bei H0e nen Decoder einzulöten...
@Matthias
Das ist genau das Problem ... man muss sich trauen ... :D ... der Rest kommt dann von ganz allein. Klar, es geht mal was kaputt oder daneben (s.o.). Was soll's :!:
wolferl65 hat geschrieben:
Do 6. Jun 2019, 12:56
... Den Begriff Schmierpumpenantrieb sollte ich hier besser nicht fallen lassen...
@Wolfgang
:lol: ... kannst Du ganz beruhigt machen ... ich kenne meine Grenzen.

So, ich hoffe, ich habe nicht erneut Beiträge vergessen. :oops: Vielen Herzlichen Dank für Eure Begleitung und Euer Interesse. Bis demnächst ...

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2171

Beitrag von Darius » Fr 7. Jun 2019, 16:35

Hallo Hubert,

Du sagst das immer so einfach, weil Du immer auf die Bilder verweist 8) Trotzdem stelle ich mir das recht fummelig vor... :shock:
hubedi hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 15:53
sie wird im Stand eingeschaltet, wenn das Personal um die Maschine herumläuft. Obwohl ... so viel laufen können meine Püppchen schon seit ihrer Geburt nicht
Das wäre noch ein kleiner Punkt für Deine Pensionärs-Pläne-Liste :
Laufende/gehende N-Preiserlein :bigeek: :fool: :fool: :fool:

Vielen Dank für die unterhaltsame Beschreibung des Einbaus

Viele Grüße,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2172

Beitrag von Chneemann » Fr 7. Jun 2019, 20:20

Hallo Hubert,

ich scheue mich ja schon vor solchen Umbauten in H0 und Du machst das in N :shock:
Meine Hochachtung :D

Und natürlich weiter gute Besserung :wink:

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2173

Beitrag von Brumfda » Fr 7. Jun 2019, 21:50

Moin Hubert!

Um es kurz zu machen: Sollte ich meine Hand verlieren, möchte ich, dass Du sie wieder annähst :fool: .
Was für eine Präzision! Fass me an de Fööt! Du bist wahnsinnig
... gut :mrgreen:

Ein flauschiges Wochenende an alle! :fool: Felix
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
viewtopic.php?f=27&t=160370&p=1844365#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien:
viewtopic.php?p=2024824#p2024824


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2174

Beitrag von Djian » So 9. Jun 2019, 19:23

Moin Hubert,

ich habe die letzten 3 Wochen meiner Forenzeit zum Großteil damit verbracht 30 (!) Seiten nachzulesen. Mit grob überfligen geht das nicht, dafür passiert bei dir zuviel. Wo soll ich anfangen? Ich habe mich ganz besonders gefreut, dass du mit deinem Landschaftsbau ein großes Stück weiter gekommen bist. Du hattest mal die Übersicht gezeigt und ich war völlig angetan ob der Wirkung der Weitläufigkeit. Davon kann man als HO-Bahner mit gewöhnlichen Platzverhältnissen nur träumen, bzw. muss sich beschränken. Das wirkt sehr glaubhaft und der Viadukt muss da einfach hin. Läßt man die ehemalige Steilstrecke außer acht, gibt es für die Bahn keine andere Möglichkeit. Das du den Teil zudem noch elektrifizierst findet ebenfalls mein Wohlwollen. So haben sämtliche Traktionsarten die Möglichkeit, das Bauwerk artgerecht zu queren. Deinen Baumbau finde ich auch über jeden Zweifel erhaben.
Ich weiß nicht, ob du mit dem Bachbett schon weiter gekommen bist. Mir ist noch Jürgens Kommentar bezüglich der Beschaffenheit des Bachbetts in Erinnerung geblieben. Bloß, wie soll man sch das in Ruhe angucken können, fließt ja ewig Wasser? Mnchmal finden einen die Dinge dann auch: der Weg zu unserem Gehöft ist nicht befestigt und liegt im Gefälle. Vor ein paar Tagen kamen einige stattliche Regengüsse runter und haben den Weg ausgewaschen. Nun ist er trocken und dabei konnte man einige Details beobachten, wie sich ein "Bachbett" ausgewaschen hat. Ich hoffe, du kannst ein wenig davon erkennen:

Bild

hier habe ich die Kamera nahezu auf den Weg gelegt. Man erkennt, wo das Wasser geströmt ist und die "Felsbrocken und Steine" freigelegt hat und wo Sandablagerungen angespült wurde. Also das, ich nenne es mal Strömungs- und Überschwemmungsbett.

Bild

Ebenfalls ganz hübsch und anschaulich fand ich diese Szene, etwa einen Meter weiter Stromabwärts: hier hat sich ein "ausgewachsener Baumstamm" verkeilt und allerlei Treibgut sammelte sich daran. Vielleicht gibt dir das den einen oder anderen Hinweis für deinen Bach, oder du hältst bei einer deiner E-Bike-Touren selbst danach Ausschau (hast ja in Kürze viel mehr Zeit :wink: ). Wenn dich die Bilder stören, nehme ich sie selbstverständlich wieder raus.

Bei den technsischen Dingen bin ich größtenteils raus. Ich lese gerne mit und versuche das zu verstehen, doch das, was prozentual dabei hängenbleibt ist nach IKH-Norm mit "mangelhaft" zu bewerten. Deine Filigranbasteleien faszinieren mich immer wieder, aber mit er Triebwerksbeleuchtung der 50er hast du dich mal wieder selbst übertroffen. Auch dass du dir eine Fräse baust (ich bräuchte schon Hilfe eine zu bedienen), nötigt mir größten Respekt ab. Obwohl ich mir nicht sicher war, dass die tatsächlich von dir ist; mir fehlte hier schlicht und ergreifend das Streichholz.

Apropos Streichholz: deratige Dinge wie die Messingaufstiegstreppe bei der 38, oder die geätzten Oberleitungshaken, um zwei Beispiele zu nennen, wie fotografierst du die. Der Nahbreich von Standartobjektiven (35-70mm Brennweite) geht nur bis etwa 20cm, aber damit dürfte man auf den Fotos kaum etwas erkennen. Benutzt du ein besonderes Makroobjektiv?

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias
Bautagebuch: Sagau in Segmenten http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=73059

Sagau: Ländliches an der Magistrale http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=139007

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2175

Beitrag von wulfmanjack » Di 11. Jun 2019, 20:43

Hallo Hubert,

zu Deinem Umbau und dem außergewöhnlichen Bericht mein

RESPEKT !!!!

Das dann auch noch mit einer herrlichen Geschichte um zwei Beinlose garniert. :lol:

Und wie Du denen ihren neuen Einsatzort schmackhaft gemacht hast; grandios. :gfm: Und wissentlich hast Du ihnen verschwiegen, dass sie auf dem Lautsprecher künftig, ob dieser Vibrationen, Phantomvibrationen in den Zehenspitzen spüren werden. So bringt man Versehrte an`s Laufen. :lol:
LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=119219

Antworten

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