Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N

#101

Beitrag von hubedi » Mi 17. Feb 2016, 23:53

Hallo Stefan,
das ist wohl hier die bisherige Rekordantwortzeit :!: Respekt ... :D
Ich schätze, es werden so 10 Turmmaste nötig sein. Wenn der Himmel 2.0 doch noch fertig werden sollte :D mache ich einen genaueren Plan. Der Rundstahl ist sicher ungewöhnlich. Ich meine, in Thüringen mal so etwas gesehen zu haben. Das ist aber letztlich kein Argument. Damals wollte ich einfach eine neue Idee testen.
Ich habe noch eine andere Idee, die ich hier -wenn's klappt - vorstellen kann. Das ginge noch schneller und sâhe wahrscheinlich vorbildgerechter aus.

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#102

Beitrag von N Bahnwurfn » Sa 20. Feb 2016, 13:08

Hallo Hubert,

nach meiner Wanderung durch die Mark Michingen bin ich zu dem Schluß gekommen, daß seine Bewohner ihr Licht beim Besuch in Ostende ganz schön unter den Scheffel gestellt haben. :wink:
Allein was das Gleisbild anbelangt ist die Mark den Ostendern weit voraus. Von den ganzen feinen Umbau und Lötarbeiten ganz zu schweigen.
In Ostende haßt man das Löten. Da wird wenns geht nur geklebt. :roll:
Dein kurzer Thread ist jetzt schon ein tolles Nachschlagewerk für diverse Links, sowie Selbst und Umbauten von Signalen, Laternen, Drehscheiben und, und,und. :shock: Da werd ich wohl noch öffter hier rein schauen müssen. Für meinen Eindruck bahnt sich hier bei dir was ganz Großes an. 8)

Was deine Suche nach einem passenden Gummifaden betrifft, habe ich vieleicht einen Tip.
Es gab da zumindest mal was von Arnold für die Spur N. Einen Gummifaden für Oberleitungsimmitation " Arnold N 6054 "
Der dürfte sich eigentlich nicht so schnell auflösen. Irgendwo hatte ich sogar mal eine Rolle davon, weiß aber leider nicht wo sie momentan abgeblieben ist. Doch sicher wirst du noch entsprechende Angebote bei Ebay finden. :wink:


MfG Peter

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Frust beim Himmel 2.0

#103

Beitrag von hubedi » So 21. Feb 2016, 09:51

Eine schönen Soontagmorgen zusammen.

Zunächt die Post ...
N Bahnwurfn hat geschrieben: ... nach meiner Wanderung durch die Mark Michingen ...
Hallo Peter, Danke für Deinen Besuch und die Wanderung durch die Mark Michingen. Und ganz besonders freue ich mich über Dein Lob. Ob da wirklich etwas "Großes" entsteht ... hm ... im Moment bin ich da etwas skeptisch, da mit dem Himmel 2.0. eher große Probleme entstanden sind. Dazu später mehr ...
N Bahnwurfn hat geschrieben: Es gab da zumindest mal was von Arnold für die Spur N. Einen Gummifaden für Oberleitungsimmitation " Arnold N 6054 "
Der dürfte sich eigentlich nicht so schnell auflösen. ... MfG Peter
Danke für den Tip ... diesen Faden kenne ich. Leider hat der einen Durchmesser, der so gar nicht zu meinen Vorstellungen passt. Der wirkt auf der Anlage einfach zu grob. Aber ich bin dran ... wie ich inzwischen herausgefunden habe, gibt es für die Schmuckherstellung dehnbare Fäden zum Auffädeln von Perlen oder sonstigem Gedöns. Die sollten sich doch eigentlich nicht einfach so auflösen. Da will ich bei einem Goldschmied nachfassen.

So, nun zu den oben bereits angesprochenen Problemen beim Himmel 2.0. Weiter oben hatte Tim festgestellt ...
Timbo hat geschrieben:Gerüchten zu Folge sollen die Einwohner Bad Dachsteins beim Stadtfest so übertrieben haben, dass sie jetzt berechtigte Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt ;)
Im Nachhinein war diese Befürchtung gar nicht so abwegig. Als ich das Malerflies über die Kombination von altem und neuen Himmel aufklebte, wölbten so sich einige Blasen durch die Feuchtigkeit beim blauen Teil auf. :( Der alten Kleber schien an vielen Stellen nicht zu halten. besonders schlimm war es in der Nähe des Dornberg ... also genau über der Wendel am Viadukt. Also blieb mir nicht anders übrig, als den alten Karton an den losen Stellen kreuzweise mit einem scharfem Teppichmesser aufzuschneiden, die Enden hochzuklappen und neuen Kleber einzuspritzen. Die so behandelten Stellen presste ich zwar mit einem Spachtel an, dennoch wölbten sich die Schnittkanten hier und da auf, so dass ich jeden Abschnitt verspachteln und planschleifen musste ... eine Heidenarbeit, trotz bescheidener Erreichbarkeit gerade der schlimmsten Stellen. Aber wie heißt es so schön, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es ernährt sich :!: Den aktuellen Stand könnt Ihr den Bildern entnehmen ...

Blick Richtung Bad Dachstein ...
Bild

Die Gegenrichtung ... die Problemecke :(
Bild

Hier ein Blicke auf den alten Himmel vor dem Verschleifen ...
Bild

Durch das Schleifen sieht die ganze Anlage trotz Abdeckfolien aus wie die Sau. Sollte ich jemals fertig werden, steht vor dem Weiterbau ein gründliche Reinigung bevor. Tja, zwischen den Zeilen ist ein gewisser Frust unverkennbar ... :(
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Re: Die Mark Michingen in N

#104

Beitrag von hubedi » So 21. Feb 2016, 13:24

Es geht weiter ... schleifen ... spachteln ... trocknen lassen ... schleifen ... spachteln ... und jetzt trocknet es gerade. :D

Eine günstige Gelegenheit, ein wenig mehr von der Geschichte der Mark Michingen speziell von Bad Dachstein zu erzählen.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus de Jahre 934 n.Chr.. Damals fand der Mönch Anselm der Fromme beim Umgraben des Klostergartens in der Erde einen Keramiktopf. Er erschien ihm als gottlose Verschwendung, eine so schöne Keramik einfach zu verbuddeln. Also brachte er ihn zu seinem Abt, der sogleich ahnte, dass Bruder Anselm etwas besonderes gefunden hatte ...

Diese Begebenheit wurde aufgeschrieben und die Urkunde viele Jahrhunderte später in der berühmten Universität Engelsroth :!: wiedergefunden. Seltsamerweise fand sich tief vergraben in den Kellern der Uni auch der Topf. Der Leiter der Archäologischen Fakultät vermutete den Ursprung in der Keltenzeit und glaubte an der Form zu erkennen, es müsse sich um ein kultisches Gefäß handeln, in dem die damaligen Druiden Heilkräuter, wertvolle Öle oder dergleichen aufbewahrten. Man kratzte den Topf sorgfältig aus, fand aber trotz intensiver Suche nichts dergleichen. Das archäologischen Kleinod geriet wieder in Vergessenheit ...

... bis ein Professor der Uni Klustal sich der Sache annahm. Gebürtig aus Rhodenhausen stammend glaubte er nicht an die Theorie des heiligen Gefäßes sondern er behauptete, es müsse sich eher um das Nachtgeschirr eines Fürsten oder einer hochgestellten Persönlichkeit gehandelt haben. Es entbrannte ein heftiger Gelehrtenstreit, den ein junger Doktorand aus Klustal beizulegen gedachte. Also wanderte der Topf nach Klustal, wo er erneut ausgekratzt, durchleuchtet, mikroskopisch untersucht ... wurde, in der Hoffnung diesmal die Nachttopf-Theorie Klustals zu untermauern. Es blieb erfolglos ... der Topf gab das Geheimnis seines Verwendungszwecks nicht her.
Der Doktorand hatte dann eine geniale Idee ... auf der Töpferscheibe hatten doch die Arbeiter miteinander gesprochen. Über die Arme müssten sich doch die Schwingungen in den Lehm eingearbeitet habe und immer noch vorhanden sein. Vlt. ließ sich ja so etwas herausfinden! Er montierte den Tonabnehmer eines Plattenpielers ab und setzte ihn auf den sich drehenden Topf. Aus dem Lautsprecher war nun das folgenden berühmte und mehrfach im Radio abgespielte Geräusch zu hören:

Tschhhhschrrwrrrr ... hüüüp ...tschhhhschrrwrrrr :shock:

Da war was ... eindeutig ... nur was? Unser Doktorand fand zunächst keine Erklärung bis er den Topf entgegengesetzt drehte ... aus dem "hüüüp" wurde ein "Püüh". Das hörte sich ... naja fast ... wie der Seufzer eines Menschen an. Ob da gerade jemand von seinem Chef zur Sau gemacht wurde oder unter der Arbeitsbelastung stöhnte ... jedenfalls, nach vielen Jahren intensiver Forschung verfasste der junge Forscher seine Dissertation. Darin kam er zu dem eindeutigen Ergebnis, dass sich nichts Eindeutiges über das "Püüh" sagen ließ. Er durfte sich nun Doktor der Archäologie nennen.

Da der Topf inzwischen zu einer gewissen Berühmtheit geworden war, wollte sich auch die Bad Dachsteiner ein wenig im Glanz der Erkenntnisse sonnen. Schließlich stammte der Fund aus ihrer Stadt ... und warum sollte er nicht am Fundort den Tourismus ankurbeln.

Nun, der Topf war wissenschaftlich so ziemlich ausgequetscht, somit zeigte sich die Uni Klustal großzügig und in einer feierlichen Prozession aller honorigen Würdenträger wurde der Topf - natürliche mit der Bahn - ins Rathaus Bad Dachstein verfrachtet. Da steht er noch heute. Die einfachen Bad Dachsteiner haben ein etwas kompaktes Verhältnis zu ihrem Touristenmagneten. Wenn nach dem Aufbewahrungsort gefragt wird, heißt es meist: "Der olle Pisspo ...piiiiip ... (fast wäre ich etwas schneller als die Forumszensur gewesen ...)."

Unser Doktor der Archäologie wurde später ein berühmter Politiker. Seine Karriere endetet jäh durch einen Plagiatsvorwurf ... das "Püüh" stamme gar nicht nicht von ihm, sondern von den Urvätern von Bad Dachstein. Nun, jegliche Ähnlichkeit mit ... usw ... usw ...

Die Spachtelmasse sollte nun trocken sein! :!: :D

LG
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am So 21. Feb 2016, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N

#105

Beitrag von NBahnerLeo » So 21. Feb 2016, 15:31

Hallo Hubert,

wie er in Seinem Aufsatz erwähnte wurde besagte Urkunde an unserer Universität in der Tat wiedergefunden.
Zum Beweise soll Er dieses Foto erhalten und fortan gut aufbewahren. :wink:

Bild

:) :wink: :wink:
Schönen Sonntag noch,

Gruß

Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#106

Beitrag von hubedi » So 21. Feb 2016, 17:29

Hi Leo,

ist es nicht ein herrlicher Tag ... die Urkunde ist wieder da ... jubilier! Ein Hoch auf die berühmte Uni Engelsroth :!: Hiermit verspricht der Chronist, die Urkunde an prominenter Stelle in Bad Dachstein auszustellen.

Und dann erhielt der Verfasser von den Bürgern der Stadt Bad Dachstein den Trottelorden am Bande mit Eichenlaub und Rindvieh verliehen!

Das Allerbeste zum Schluss ... ich habe die Problemecke besiegt :!: :D :D :D

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#107

Beitrag von Timbo » Mo 22. Feb 2016, 10:19

hubedi hat geschrieben: Das Allerbeste zum Schluss ... ich habe die Problemecke besiegt :!: :D :D :D

LG
Hubert
Hubert, das beruhigt mich.
Dass mein Missverständnis bezüglich des Himmels sich dann doch als hellseherische Fähigkeit in der Mark herausgestellt hat, hat mich doch etwas beunruhigt, als ich es gelesen hab. ;)

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Re: Die Mark Michingen in N

#108

Beitrag von Lanz-Franz » Mo 22. Feb 2016, 10:22

hubedi hat geschrieben:Es geht weiter ... schleifen ... spachteln ... trocknen lassen ... schleifen ... spachteln ... und jetzt trocknet es gerade. :D

Die Spachtelmasse sollte nun trocken sein! :!: :D

LG
Hubert
Hallo Hubert.
In dem Himmel 2.0 steckt ja ne Menge Hirnschmalz und Menschenfett.

Hirnschmalz – Überlegung und Planung :idea:
Menschenfett – Körperliche Anstrengung bis der Schweiß tropft. :hammer:

Aber der Silberstreif am Horizont rückt immer näher.

mfG Werner
mfG Werner -und immer 50mA Reserve imTrafo :D
Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
Gartenbahn : http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 3#p1578793


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Re: Die Mark Michingen in N

#109

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 22. Feb 2016, 11:28

hubedi hat geschrieben:Hi Leo,

....Das Allerbeste zum Schluss ... ich habe die Problemecke besiegt :!: :D :D :D ......

LG
Hubert
Hallo Hubert,

das freut mich zu lesen, :D gibt es schon Bilder von diesem Erfolg?

Gruß

Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#110

Beitrag von hubedi » Mo 22. Feb 2016, 12:43

Hallo zusammen,
Hey danke, soviel Begleitung und Unterstützung beim Pimpen des Himmels hatte ich nicht erwartet.Ich bin begeistert! :D

Moin Tim ...
Timbo hat geschrieben: Hubert, das beruhigt mich.
Dass mein Missverständnis bezüglich des Himmels sich dann doch als hellseherische Fähigkeit in der Mark herausgestellt hat, hat mich doch etwas beunruhigt, als ich es gelesen hab. ;)
Ja, das war schon ziemlich erschreckend, als ich das Flies aufgeklebt hatte. Der ganze Unterkarton warf Blasen und drohte sich komplett abzulösen. Ich kann ich nicht daran erinnern, womit ich das damals geklebt hatte. Ich vermute, es war Sprükleber, der dann im Laufe der Jahre ausgehärtet ist. Nachdem ich den alten Karton mit viel Mühe und viel Ovalit-T erneut angeheftet hatte, war der Spuk weitgehend gebannt. Die paar restlichen Beulen haben sich nach dem Trocknen komplett gerade gezogen. Puuh ... (nee, nicht Püüh :D ) ... Glück gehabt.

Hallo Werner
Lanz-Franz hat geschrieben: ... Menschenfett – Körperliche Anstrengung bis der Schweiß tropft. :hammer:
Aber der Silberstreif am Horizont rückt immer näher.
Besser als jedes Studio ... vor allem das Beischleifen in abenteuerlicher, weit vorgebeugter Haltung in den Ecken. Erstaunlicherweise kann ich mich völlig ohne Rückenschmerzen bewegen. Eine Ecke habe ich ja noch ...! Die Holzwüste aus Abfallleisten stellte sich als absolut stabil heraus; da hat nix gemuckert, wenn ich mich darauf abstützte. Ich freue mich darauf, dass die Kleberei vorbei ist. Dann muss ich Wolken malen ... das wird der nächste Spaß! :D

Hi Leo ...
NBahnerLeo hat geschrieben: ... das freut mich zu lesen, :D gibt es schon Bilder von diesem Erfolg? ...
Wie mich das erst freut! :D Ich wusste es doch, Modellbahner sind Augenwesen ... Moment, ich laufe mal gerade nach oben ... voilà!

Bild
Ein wenig sind die Ansatzlinien trotz aller Schleiferei noch zu sehen. Ich denke, wenn das Himmelblau drauf ist, werden die Ansätze kaum auffallen. Die Ausrundung m.E. jetzt schon viel besser als die Ecke. Die Unterstützung mit den MDF-Ecken hat perfekt funktioniert. Die Rundung ist absolut stabil und hält durchaus einem kräftigen Stups stand.

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#111

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 22. Feb 2016, 13:04

Hallo Hubert,

na das schaut doch schon gut aus, ich wünsche Dir dass sich die ganze Mühe gelohnt hat, :)
und bin schon gespannt wie es aussieht wenn Du blau bist, ääh :oops: der Himmel blau ist. :wink:


Gruß

Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#112

Beitrag von hubedi » Mo 22. Feb 2016, 14:00

Hallo Leo,
NBahnerLeo hat geschrieben: na das schaut doch schon gut aus, ich wünsche Dir dass sich die ganze Mühe gelohnt hat, :)
und bin schon gespannt wie es aussieht wenn Du blau bist, ääh :oops: der Himmel blau ist. :wink:
Tja, ein wenig Geduld braucht's noch. Die Ecke über Rhodenhausen steht noch an, bevor ich ans blau-werden denken kann. Vorgeschliffen ist sie bereits. Vlt. finde ich heute Abend Zeit, ein paar Bahnen zu kleben. Ich schätze, diese Woche wird das Einbläuen noch starten ... :D Gespannt bin ich auch. Zur Vorbereitung habe ich mir ein paar Videos zum Wolkenpinseln angeschaut. Warum sieht das im Internet immer so einfach aus? Wie auch immer ... ich kann ja die Mark Michingen zur Not auf den Jupiter verlegen. Da weiß man noch nix darüber, wie das Wetter von unten aussieht :!:

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#113

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 22. Feb 2016, 15:49

hubedi hat geschrieben:Hallo Leo,
NBahnerLeo hat geschrieben: na das schaut doch schon gut aus, ich wünsche Dir dass sich die ganze Mühe gelohnt hat, :)
und bin schon gespannt wie es aussieht wenn Du blau bist, ääh :oops: der Himmel blau ist. :wink:
Tja, ein wenig Geduld braucht's noch.

LG
Hubert
Hi Hubert,

sorry :oops: ich wollte nicht drängeln. :wink:

Gruß

Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#114

Beitrag von hubedi » Mo 22. Feb 2016, 16:08

NBahnerLeo hat geschrieben: sorry :oops: ich wollte nicht drängeln. :wink:
:D Mach Dir keinen Kopp ... aus dem Alter bin ich raus! :D
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Re: Die Mark Michingen in N

#115

Beitrag von hubedi » Mo 22. Feb 2016, 22:10

Hallo zusammen,

juuhuuu ... die Klebearbeiten am Himmel habe ich eben abgeschlossen. Die nächsten beiden Tage komme ich nicht zum Basteln. Da kann alles ordentlich durchtrocken, bevor der Himmel blau wird ...freu ... :D

LG
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Re: Die Mark Michingen in N

#116

Beitrag von dirkroed » Mi 24. Feb 2016, 04:39

Hallo Hubert,

angesichts des z.Zt. real herrschenden Wetters, dieses grau in grau, freue ich besonders auf die ersten Bilder Deines blauen Himmels :D .
Zur Fleischmann-Weiche: Kontaktprobleme haben die Dinger nicht bei diesen Zungen-Gelenken, sondern da, wo die Zunge an der Backenschiene anliegt. Erstens gibt da manchmal Probleme mit dem Anpressdruck, zweitens führt das Spiel der Zunge gerne mal dazu, dass manche Fahrzeuge die Zunge etwas von der Backenschiene wegkippen, und dann steht die Fuhre da und will nicht mehr, da die Zunge den Strom von der Backe bekommt.
Ich hoffe, ich konnte das verständlich machen. Nicht ganz einfach, wenn man schon beim Schreiben die doofen Sprüche von wegen Zunge und Backe und Zungenspiel und was noch im Kopf hat :roll: :D .
Habe mich erst gestern zwei Stunden mit genau dem Problem an der einzigen Bogenweiche rumgeärgert :evil: . Aber es haben mir ja vorher alle gesagt, lass die Finger von den Bogenweichen :pflaster: .

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Re: Die Mark Michingen in N

#117

Beitrag von hubedi » Mi 24. Feb 2016, 15:42

Hallo Dirk,

danke für Deine Besuch, obwohl sich hier gerade nicht soooo viel tut.
dirkroed hat geschrieben: ... Ich hoffe, ich konnte das verständlich machen. Nicht ganz einfach, wenn man schon beim Schreiben die doofen Sprüche von wegen Zunge und Backe und Zungenspiel und was noch im Kopf hat :roll: :D ...
Naja, so heißen die Dinger nun mal ... und ich denke, ich habe verstanden, was Du meinst. Ich hatte den entscheidenden elektrischen Kontakt am Zungengelenk also am Herzstück vermutet, er befindet sich aber tatsächlich am anderen Ende der Zungenschiene ... zwischen Backenschiene und Zunge. Durch Deine genaue Beschreibung wird mir auch klar, was dort schief läuft. Ich hatte ja bereits oben erwähnt, wieviel Spiel das Drehgelenk besitzt. Das die Zungenschiene nun beim Befahren wegkippen kann und der elektrische Kontakt somit einigermaßen prekär ist, leuchtet mir sofort ein.
Tja ... da muss ich wieder mal den weisen Satz von Konfusius beherzigen - dem Leiter der Fakultät für chinesischen Philosophie an der Uni Klustal: "Wenn Du eine leichten und einen schweren Weg vor Dir siehst ... nimm den schweren, das ist der Richtige!" Mit anderen Worten, wenn ich erst die vermeintlich fertigen Industrieweichen aufwändig umbauen muss, kann ich mir gleich selbst ein paar bauen :!: Zumal die Selbstbauweichen inkl. Servoantrieb zu allem Überfluss noch erheblich weniger kosten ... da geht gleich ein Konstruktionsauftrag raus an das BW-Klustal. Hier ein kleines Dankeschön ... :popcorn: ... Du hast mir bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen!

Und dann fand ich heute in der Post die ultimativen Waffen gegen alles Grobe bei der Beleuchtung einer N-Anlage ... seht selbst:

Bild

Die obere Reihe beinhaltet LEDs in der m.E. weltweit kleinsten LED-Baugröße 0201. Unter dem Streichholz liegt eine Reihe mit 0402er. Auf der Makroaufnahme sehen die Microleds ja ziemlich groß aus, aber Live und in Farbe sind sie schon ganz schön knuffig. Damit könnte man einer Stubenfliege Positionslichter aufsetzen. Sollten also demnächst bei Euch beleuchtete Fliegen auftauchen ... vlt. habe ich sie ausgerüstet :D

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N

#118

Beitrag von NBahnerLeo » Mi 24. Feb 2016, 15:52

Hi Hubert,

und aufpassen das man diese LEDchen nicht "zerlötet" muss man auch noch! :fool:

Gruß

Leo

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Re: Die Mark Michingen in N

#119

Beitrag von N Bahnwurfn » Mi 24. Feb 2016, 15:54

Hallo Hubert,

... oh, das letzte Bild sieht ja mächtig nach fitzelichsten Lötarbeiten aus. :shock:

Da mach ich mich mal gleich wieder aus dem Staub. :mrgreen:


MfG Peter :wink:


LaNgsambahNer
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Re: Die Mark Michingen in N

#120

Beitrag von LaNgsambahNer » Mi 24. Feb 2016, 16:46

Versuchs mal mit entsprechend dünnen Lackdraht, gibt es beim großen "C".
Ansonsten schau mal in Pyrkerfeld vorbei (habsch nur den Link grad net ).

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Re: Die Mark Michingen in N

#121

Beitrag von hubedi » Mi 24. Feb 2016, 17:01

Hallo Leo, Hallo Peter,

Ihr macht mir ja richtig Mut ... :fool: Aber Ihr habt schon Recht ... die Größe - oder besser Winzigkeit - ist definitiv Respekt einflößend. Die Dinger sind so breit, wie ein normales Ätzblech dick ist, ganze 0,25-0,3mm :!: Es gibt diese LEDs auch bedrahtet, aber das mache ich lieber selbst. Bei meiner Recherche bin ich im Nachbarforum auf den Bericht eines N-Modellbaukollegen gestoßen, der von 30% Ausfall bei den fertigen LEDs spricht. Ich schaffe sicher auch 50%-70% :fool: Das Löten muss schon sehr vorsichtig erfolgen, sonst sterben die Winzlinge den Wärmetod.

Und Hallo Kai ... :welcome: in der Mark Michingen! :D
LaNgsambahNer hat geschrieben:Versuchs mal mit entsprechend dünnen Lackdraht, gibt es beim großen "C". ...
Danke für den Tip! Den gibt's auch bei mir. Ich habe so ca. 500m 0,1mm-Lackdraht neben mir im Regal stehen :D

LG
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Re: Die Mark Michingen in N

#122

Beitrag von LaNgsambahNer » Mi 24. Feb 2016, 17:09

Moin Hubert,
Hab den Anfang zur OL in Pyrkerfeld gefunden: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 5#p1415274

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Re: Die Mark Michingen in N

#123

Beitrag von hubedi » Mi 24. Feb 2016, 17:39

Hallo Kai,

super, Du hast mich gleich auf ein hochinteressantes Projekt aufmerksam gemacht ... da hab ich wieder was zum Lesen :D

LG
Hubert
Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)


LaNgsambahNer
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Re: Die Mark Michingen in N

#124

Beitrag von LaNgsambahNer » Mi 24. Feb 2016, 17:41

Gern geschehen, ich beobachte fast alles in N. :wink:

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Threadersteller
hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N

#125

Beitrag von hubedi » Mi 24. Feb 2016, 17:56

LaNgsambahNer hat geschrieben:Gern geschehen, ich beobachte fast alles in N. :wink:
Beobachtest Du noch ... oder baust Du auch was :?: Jedenfalls kann man Dich hier nicht besuchen oder?

LG
Hubert
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