Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Miraculus
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2126

Beitrag von Miraculus » So 5. Mai 2019, 21:08

Juhuuu Hubert,

Glückwunsch zum Neuzugang. Wirklich schöne Maschine, die sich glücklich schätzen kann zukünftig in der tollen Umgebung ihren Dienst verrichten zu dürfen.

Danke an Carsten für das Abschiedsvideo. Da fiel es der 51er sicher schwer ihr altes BW zu verlassen. Zum Trost darf sie dann im Spätjahr den Michinger Marzibahnzug ziehen :wink:

Bin gespannt, was Du dann so alles mit der veranstaltest. Führerstandsbeleuchtung, winkender Lokführer, Sound, bewegliche Dampfdruckanzeige. Mannomann, ähemm Manometer :D


Gruß
Peter

Anlage im Bau: Baubericht! "Klostermühl 1.0 - Neuordnung im Oberstübchen"

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Frank K
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2127

Beitrag von Frank K » So 5. Mai 2019, 21:33

Servus, Hubert,

so manchmal habe ich das Gefühl, dass, wenn Du in Deine Bastelgefilde gehst, Du Dich selbst in 1 : 160 transformierst. Anders ist die Präzision Deiner Arbeiten kaum noch erklärbar. Und dann kannst Du’s auch noch wunderbar beschreiben.

Und Glückwünsche zum Neuzugang aus Mühlental gibt’s von mir auch noch. Ich mag gar nicht erst spekulieren, was Du mit ihr alles anfangen wirst, um sie weiter zu verbessern. Und mit dem Viadukt hast Du auch noch ein wunderschön passendes Fotomotiv geschaffen. :D

:gfm: :gfm: :gfm:

Ciao, Frank
Erste Anlage:
Grainitz - kleiner Nebenstrecken-Endbahnhof in TT auf 2,35 m x 1,12 m:
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Neubau Grainitz II - Der Bautrööt:
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2128

Beitrag von Darius » Mo 6. Mai 2019, 04:48

Guten Morgen Hubert,

ich gratuliere Dir zum Neuzugang :gfm:
Ich war schon ein wenig traurig, als Carsten das Abschiedsvideo gezeigt hat. Aber hier hat sie sicherlich eine schöne Zukunft.
Ich freue mich auf die Nachbearbeitung, die Du in Aussicht gestellt hast.
Die Bilder sind klasse. Auf dem Viadukt macht sich der Zug toll
:gfm:
Viele Grüße,
Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2129

Beitrag von derOlli » Mi 8. Mai 2019, 15:11

Hallo Hubert, :D

dein Dampfer auf den Viadukt macht eine gute Figur :D
Da fällt mir mal wieder auf das ich mein Viadukt mal steinigen müsste. Es ist ja noch total nackt.
Wie geht es deinem Aufzug, geht es damit demnächst weiter?
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2130

Beitrag von N Bahnwurfn » Mi 15. Mai 2019, 21:13

Hallo Hubert,

da hast du dir richtig Mühe gegeben mit deiner P8.
Schön was raus geholt aus den Oldtimer und vor allem in dem Tempo.
Dachte schauste mal in zwei Wochen wieder rein und nun mußte ich erst mal wieder zurück blättern. :o
Hoffe es gibt vor oder nach der Probefahrt noch mal ein paar Bilder vom zusammen gebauten Modell, als finalen
Abschluß sozusagen. :)

MfG Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2131

Beitrag von hubedi » Fr 17. Mai 2019, 10:55

Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für Euren motivierenden Zuspruch und das Lob zu meinem Umbaubericht der P8. Nun musstet Ihr ja ziemlich lange auf weitere Bilder vom aktuellen Stand warten. Leider hat mein Kreislauf wieder mächtig herumgezickt und ich fühlte mich reichlich durmelig. Ich konnte also nicht allzu viel machen ... erst recht nicht an der Anlage und beim Aufzug. Aber die BR 38 ist bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig geworden. Doch wie immer ... erst eure Post:

wolferl65 hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 18:18
mußte gerade schmunzeln... wenn Dein Viadukt aus den guten alten Heki-Platten gebaut wurde...
...hatte ich die heute auch in der Hand. Recycle meine Altbestände als Tunnelinnenwände :D ...
@Wolfgang
Wie ich ich Deinem Thread schon geschrieben habe ... als der Viadukt entstand, waren die Heki-Platten eine Sensation. Heute taugt es nur noch für Tunnelinnenwände. Obwohl, man kann immer noch schöne Sachen damit bauen ...
Clooney hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 18:36
... Aber was macht eigentlich Dein Loklift? ...
derOlli hat geschrieben:
Mi 8. Mai 2019, 15:11
... Wie geht es deinem Aufzug, geht es damit demnächst weiter? ...
@Jochen und Olli
Eigentlich war geplant, nach der P8 den Loklift und die Fräse weiter zu bearbeiten. Aber mit den immer noch auftretenden Schwindelattacken traue ich mich nicht an die Holzmaschinen. Es ist ziemlich irritierend, wenn man z.B. einen heruntergefallenen Bleistift nur mit dem Gefühl aufheben kann, man legt sich gleich daneben. Aber es wird langsam besser ... der Doc hatte recht, indem er mich eine Weile aus dem Gefecht verbannte.
wulfmanjack hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 19:06
... Hoffe der Fotograf hat keinen Hexenschuss bei den Verrenkungen für die Schnappschüsse bekommen. ... Aber bei dem Hintergrundbild hast Du doch wahrscheinlich wieder.....
@Wolfgang
Hüstel ... ich gestehe, bei der Großaufnahme auf dem Viadukt und und auf der Drehscheibe habe ich einen Bildausdruck dahinter gestellt. Der Rest ist echt.
Dem Fotografen und seinem Rücken geht's gut. Es musste nur das Stativ etwas herunter drehen, die Kamera mit dem Tablet koppeln und auf dem Bildschirm das Geschehen in aufrechter Körperhaltung fernsteuern. Die moderne Technik macht so einiges möglich ... in Epoche III hätte man das noch für eine Alientechnologie gehalten. :D
Lax hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 19:14
... Ich bin mir sicher, wenn du mit der 50er fertig bist, dann braucht sie sich vor keiner neuen Lok verstecken. ...
@Dominik
So viele Vorschusslorbeeren ... oh je ... die neuen 50er sehen schon sehr gut aus. Die Laufeigenschaften meiner neuen 51er ist prima ... da hat der Carsten gute Vorarbeit geleistet. Äußerlich gibt es Einiges zu tun. Tatsächlich bin ich mit dem Umbau angefangen aber aus den genannten Gründen noch nicht sehr weit gekommen.
Miraculus hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 21:08
... Wirklich schöne Maschine ... Da fiel es der 51er sicher schwer ihr altes BW zu verlassen. Zum Trost darf sie dann im Spätjahr den Michinger Marzibahnzug ziehen ... Bin gespannt, was Du dann so alles mit der veranstaltest. Führerstandsbeleuchtung, winkender Lokführer, Sound, bewegliche Dampfdruckanzeige ...
@Peter
Ja, mir gefällt sie auch sehr gut. Ich will aber nicht zu viel Schnickschnack anbauen, da sie wirklich Betrieb machen soll. Einen "winkenden Lokführer" wird's also nicht geben. :D Aber sie liegt bereits komplett zerlegt auf meinem Basteltisch und der Umbau hat begonnen. Ich hatte ja genug Zeit, mir Gedanken zu machen ... später mehr dazu.
Frank K hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 21:33
... so manchmal habe ich das Gefühl, dass, wenn Du in Deine Bastelgefilde gehst, Du Dich selbst in 1 : 160 transformierst.

Und Glückwünsche zum Neuzugang aus Mühlental gibt’s von mir auch noch. Ich mag gar nicht erst spekulieren, was Du mit ihr alles anfangen wirst, um sie weiter zu verbessern. Und mit dem Viadukt hast Du auch noch ein wunderschön passendes Fotomotiv geschaffen ...
@Frank
Nee, ich sitze immer noch im Maßstab 1:1 an meinem Basteltisch. :D Danke für die Glückwünsche ... die kann ich zum Umbau brauchen.
Darius hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 04:48
... ich gratuliere Dir zum Neuzugang ... Ich war schon ein wenig traurig, als Carsten das Abschiedsvideo gezeigt hat. Aber hier hat sie sicherlich eine schöne Zukunft.
Ich freue mich auf die Nachbearbeitung, die Du in Aussicht gestellt hast ...
@Daniel
Ich hoffe, der Umbau gelingt. Ich habe mir einiges vorgenommen. Die alte Konstruktion aus den 70ern des letzten Jahrhunderts ist optisch gegenüber aktuellen Modellen doch etwas ins Hintertreffen geraten. Aber da lässt sich mit vertretbarem Aufwand etwas machen. Mal sehen, ob sie im 21. Jahrhundert ankommt ... :D
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 21:13
... Hoffe es gibt vor oder nach der Probefahrt noch mal ein paar Bilder vom zusammen gebauten Modell, als finalen
Abschluß sozusagen ...
@Peter
Dein Wunsch ist für mich Auftrag. :D

@All
Die Probefahrten sind mit Bravour absolviert. Die Lok fährt mit dem Getriebeumbau sehr sanft und sie lässt sich exzellent steuern. Die zusätzlichen Stromabnahmepunkte tragen vlt. auch dazu bei, dass mein Maschinchen sanft und kräftiger als je zuvor über den Schienenweg läuft. Die Mühen des Umbaus haben sich auf alle Fälle gelohnt. Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, die ich noch richten muss aber ich bin sehr zufrieden. Tatsächlich überlege ich noch, ob ich auf die vordere Kupplung verzichte und die Pufferbohle absenke. Mal sehen ...

Bevor ich die Mechanik testen konnte, brauchte die Lok ein elektronisches Lokpersonal. Heizer und Meister vereinigten sich diesmal in einem DH05A von Doehler&Haass. Ich muss sagen, die Regeleigenschaften harmonierten exzellent mit der P8. Der Winzling passt perfekt in eine Aussparung des Lokgehäuses quasi in der Feuerbüchse. Der Maximalstrom des Decoders liegt bei bescheidenen 500 mA aber der Motor erreicht solche Größenordnungen nicht. Ich baute mir noch einen LED-Glühbirnenersatz, mit dessen Wirkung ich aber noch nicht ganz zufrieden bin.

Bild

Der Heizer hatte bei der Probefahrt einen lauen Job. Der Decoder erwärmte sich kaum und ich muss mir wohl keine Gedanken über eine zusätzliche Belüftung der Elektronik machen. Der kleine Lok-Tenderabstand kam zusammengebaut erst richtig zur Geltung:

Bild

Bild

Die Kontaktfedern des letzten Kuppelrades stören aus dieser Perspektive doch etwas. Mal sehen, ob ich die Bleche noch etwas kaschieren kann.

Nun ging es auf die Anlage und die Lok wurde gleich vor einen Hechtwagenzug gekuppelt:

Bild

Da sehe ich doch gleich einen Kleberklecks auf dem Schienenweg ... :shock: ... nee, da muss ich noch Hand anlegen. :D

Auf dem Viadukt war die P8 mit ihrem Eilzug nach Klustal anzutreffen:

Bild

Bild

Die Alterung des Tenderfahrgestells stammt vom Vorbesitzer. Ich habe die für mich übertriebene Bemalung bereits etwas modifiziert aber ich muss weiter Hand anlegen. Dann wird auch das Lokfahrwerk etwas dekorativen Dreck bekommen.

Unserem Fotografen gelang unter der Brücke stehend noch dieser Schnappschuss von unten:

Bild

Diesmal wurden keine Kulissen geschoben ... so sieht's im Augenblick tatsächlich auf der Anlage aus. Das Grünzeug fehlt ... wenn ich wieder stabil aufrecht stehe, wird sich auch das ändern.

Wie oben angesprochen habe ich zur Erholung vor den wortwörtlichen "großen" Taten den Umbau der 51er gestartet. Ich überlege nur, ob ich die Bilder und den Bericht hier in den Anlagenthread stellen soll. Der Thread ist schon zerrissen genug. Vlt. packe ich den Bericht in den Umbaubereich des Forums ... ich weiß noch nicht,

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2132

Beitrag von Darius » Fr 17. Mai 2019, 11:11

Hallo Hubert,

vielen Dank für den Bericht und die Bilder. :gfm:
Die Lok schaut klasse aus mit dem kurzen Abstand.

Hoffentlich geht es Dir bald besser, damit Du wieder vollumfänglich baufähig bist 8)

Viele Grüße,
Daniel
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2133

Beitrag von N Bahnwurfn » Fr 17. Mai 2019, 14:06

Hallo Hubert,

ein richtiges kleines Schmuckstück ist sie geworden. Zumal wenn man den Ursprungszustand bedenkt.
Wie viele dieser altgedienten Oldtimer werden wohl über die Jahre einfach in der Tonne landen, anstatt zum Unikat zu werden.
Da hat dein Lökchen richtig Glück gehabt. :D Besonders schön kommt sie auf dem letzten Bild daher, finde ich. :sabber:

Gute Besserung und bis bald. 8)

MfG Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2134

Beitrag von Andy_1970 » Fr 17. Mai 2019, 14:14

Hallo Hubert,
zuerst auch meinerseits Gute Besserung!
Die P8 sieht fantastisch aus (kaum zu glauben, dass das Maßstab 1:160 ist)! :sabber: :gfm:
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2135

Beitrag von trillano » Fr 17. Mai 2019, 14:20

Hallo Hubert,
Meinen Glückwunsch zu diesem gelungenen Umbau! Das alte Pferdchen rennt nun wieder wie ein Fohlen, und auch im Anblick gibt es nichts zu meckern! Nie würde ich mir eine solche Arbeit zutrauen. Aber ich könnte Dir jede Menge alte Schätzchen zur Jungbrunnenkur vorbeischicken! :D :D
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, mit oder ohne „Fitzeleinlage“ ! Und vor allem gute Besserung!
Bis bald wieder!
Mit besten Grüßen
Alexander


Über Gegenbesuche in Sanderland und Kommentare freue ich mich!
Im Club bekennender Marzibahner :sabber:
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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=123670


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2136

Beitrag von E 03 » Fr 17. Mai 2019, 18:49

Hallo Hubert, Tausendsassa des Modellbahnhobbys. Was kannst Du eigentlich nicht? Landschaftsbau, Baumbau, Gebäudebau und -veredelung, Digitaltechnik und Mechanik aller Art, nichts ist Dir fremd. Habe ich noch was vergessen, dann verzeihe mir bitte bei dieser Universalbegabung. :shock:

Gerade die Vielfalt der Berichte aus unterschiedlichen Modellbaugebieten machen Deinen Thread so interessant, deshalb würde ich an Deiner Stelle alles beim alten lassen und weiter in diesem, Deinem Thread darüber berichten.

Ich wünsche Dir ein schönes, hoffentlich auch bald wieder schwindelfreies Wochenende. :wink:
Friedl
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2137

Beitrag von hubedi » So 19. Mai 2019, 17:57

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Beiträge und speziell für die Genesungswünsche. Es geht so langsam besser, aber ich bin noch nicht wieder fit. Gestern war Probelauf und ich trat zum Kampf gegen das grüne Monster im Garten an. Was soll ich sagen ... das Monster hat gewonnen. Ich muss immer noch langsam machen. Das muss noch besser werden ...

Immerhin ... Fusselarbeiten gehen wieder einigermaßen. An der Anlage war ich aber nur zum Fotografieren. Ich werde Friedls Empfehlung folgen und doch hier über den Umbau der BR 51 berichten. Ich hoffe, ich langweile Euch nicht. Versprochen, sobald ich wieder kann, geht's mit dem Bau der Anlage weiter.

Aber zuvor muss ich noch einen Fehler gestehen ... ich habe im Eifer des Gefechtes das Lokgehäuse der BR 38 falsch montiert und einen Draht eingeklemmt. Dadurch saß das Gehäuse insgesamt zu hoch. Ich war von den Fahreigenschaften des Getriebeumbaus so begeistert, dass es mir entgangen ist. :oops: Nun sitzt das Gehäuse richtig ... ich habe aber noch keine neuen Bilder der BR 38 gemacht.
Darius hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 11:11
... vielen Dank für den Bericht und die Bilder ...
@Daniel
Gern geschehen ... freut mich, dass es Dir gefallen hat.
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 14:06
... Wie viele dieser altgedienten Oldtimer werden wohl über die Jahre einfach in der Tonne landen, anstatt zum Unikat zu werden ...
@Peter
Das sehe ich auch so. Ich habe hier noch ein paar umbauwürdige Maschinchen herumliegen, die ich für kleines Geld erwerben konnte. Eigentlich waren sie als Ersatzteilspender vorgesehen, aber dazu sind mir manche Modelle einfach zu schade. Die Zeit darf man nicht rechnen, aber das machen wir ja sowieso nicht. :D Bei mir wird es langsam zum Hobby im Hobby, alte Schätzchen zu retten.
Andy_1970 hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 14:14
... (kaum zu glauben, dass das Maßstab 1:160 ist)! ...
@Andy
Ich habe sie gerade neben mir stehen ... es ist 1zu160. :D
trillano hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 14:20
... Aber ich könnte Dir jede Menge alte Schätzchen zur Jungbrunnenkur vorbeischicken! ...
@Alexander
Sooo wild ist der Umbau nun auch nicht. Wir wissen doch, man wächst an und mit seinen Aufgaben. Ich ich bin grundsätzlich neugierig, was alles so geht.
H0-Loks umbauen ... hm ... sind die nicht viel zu groß für mich ... :D
E 03 hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 18:49
... nichts ist Dir fremd ... Gerade die Vielfalt der Berichte aus unterschiedlichen Modellbaugebieten machen Deinen Thread so interessant, deshalb würde ich an Deiner Stelle alles beim alten lassen und weiter in diesem, Deinem Thread darüber berichten ...
@Friedl
Ich könnte Dir jede Menge Dinge aufzählen, wo meine Fähigkeiten noch nicht mit meinen Ideen mithalten können. Aber ich arbeite daran und lerne für mein Leben gerne dazu. Für den neuen Umbau brauche ich z.B. die Fähigkeiten eines Texters oder noch besser eines Poeten. Davon habe ich keine Ahnung ... :D

Freut mich dass Du meinem Durcheinander noch etwas Positives abgewinnen kannst. Immer das Nase nach ... so bin ich halt. Es gibt einfach so viele interessante Dinge, dass ich keine Ahnung habe, wohin ich mich zuerst wenden soll. Manchmal wird die Richtung allerdings höhererseits festgesetzt. Diese Schwindel- und Kreislaufgeschichte ist sehr nervig.

@All
Wer sich also nun über den nächsten Umbaubericht hier beklagen will ... nee, ich war's nicht ... der Friedl war's. Ach, was bin ich wieder gemein heute ... :fool:

Fangen wir mal mit ein paar Bildern des Vorbildes an. Ich habe sie bereits 2011 aufgenommen, als unser kleiner Bahnhof hohen Besuch hatte:

Bild

Bild

Bild

Da haben wir doch gleich den richtigen Eindruck, wie weit unsere Modelle von der Realität weg sind. Aber immerhin ...

Bevor ich aber jetzt mit dem Jammern oder weniger hilfreichen Sprüchen anfange, ran an die Arbeit bzw. die Bestandsaufnahme:

Bild

Lustig nicht wahr ... diese Lok-Tender-Kupplung hat ein Kurvenliebhaber geplant. Nee ... das geht ja mal gar nicht. Ich habe versucht, mir die exotische Kraftübertragung beim Ziehen und Schieben der Lok vorzustellen. Das wäre eine interessante Aufgabe für den Physikunterricht ... Kräfteparallelogramm und so ... :D Die aktuellen Varianten der 50er von FLM haben übrigens eine gerade Kuppelstange.

Nun habe ich meine Bastelkiste durchforstet und eine eigene Idee ausgebrütet. Mir fielen ein paar passende Druckfedern in die Finger, die ich zu einer Umschulung als Zugfeder überreden konnte. Da in der Lok selbst kein passender Fixpunkt für die Feder zu entdecken war, erfand ich ... so, und jetzt fehlt mir das Poeten-Gen zur Namensgebung. Wo von Sterneküchen bis zu Werbeagenturen begnadete Denker sitzen, die den Genuss einer edlen Speise oder das herrliche Lebensgefühl z.B. beim Kauferlebnis oder beim Einschalten eines Staubsaugers beschreiben können, fällt mir nix ein.

Also, die Feder der geplanten Kurzkupplung residiert in einem flachen Messingkasten ... hm ... FlaKaKurKu von FlachKastenKurzKupplung ... nee, das hört sich irgendwie doof an. :fool: Ich zeige lieber mal ein Bild vom Bau:

Bild

Hier biege ich gerade den Flachkasten mit meinem Abkantwerkzeug.

So sieht das Ding (die Flakakurku) im fast fertigen Zustand aus:

Bild

Es fehlt noch ein kleiner Winkel mit Schlitz oben drüber. Im Schlitz wird der Hals der Öse geführt und er dient gleichzeitig als Endanschlag bzw. Längenbegrenzung beim Ausziehen.

Ins Heck der Lok fräste ich eine passende Aussparung, in die meine Flakakurku dann eingesetzt wird:

Bild

Erste Tests zeigen, so könnte es gehen ...

Nun zum Facelift der alten Diva. Das ganze Gestänge ist für heutige Verhältnisse einfach zu grob und auch die Räder könnten eine Überarbeitung erfahren. Einfach Botox einspritzen, um die Falten zu glätten, wird nicht helfen. Das Gestänge soll ja beweglich bleiben. :D

Nach der Demontage wurde als erste Maßnahme das Gestänge abgespeckt. Auf den Fotos sieht diese Maßnahme nicht so spektakulär aus obwohl die Stangen teilweise bis zu 30% dünner gefeilt werden konnten. Aber an der Lok sieht's viel besser aus. Das mag an den immer noch großen Ösen für die Stecknieten liegen, die aber an der Lok auch bei neuen Modellen kaum zierlicher ausfallen.

Bild

Wie man sieht, habe ich die Ösen so gut es ging bearbeitet und z.B. versucht, aus den groben Knubbel die Ölbehälter auf den Lagern nachzubilden.

Nur für die eigentliche Steuerung mit Gleitbahn für den Kreuzkopf, dem Voreilhebel usw. wollte mir keine sinnvolle Methode zur Verfeinerung der beweglich zusammengenieteten Teile einfallen. Ich entdeckte bei dem relativ neuen Anbieter Spur-N-Teile eine komplette Baugruppe einer neuen FLM-50er. Sowieso ... wie ich finde, ein interessanter Laden mit einer prima Geschäftsidee speziell für's Spur-N-BW. Ich bin begeistert, denn wir N-Bahner werde ja nicht gerade verwöhnt ... Hubert, jetzt hör auf zu jammern ... mach einfach weiter.

Bild

Jedenfalls, hier ist das neue Teil. Es muss mechanisch noch einiges geschehen, damit es passt. Die Gleitbahn des Kreuzkopfes ist erheblich kleiner. Da muss ich mir auch noch etwas einfallen lassen, denn der alte Kreuzkopf hat einen zu große Führungsschlitz. Auch die Gegenkurbel muss ich überarbeiten, da der Steckstift kleiner ist und so nicht zur Öffnung des Kuppelrades passt. Aber das wird schon ...

Nun zu den Rädern. Auf den Bildern ist zu sehen, die Speichen sind nicht durchbrochen und die Spurkränze sind zu hoch. Die Pizzaschneider lassen sich mit meiner Drehmaschine leicht abdrehen. Der erste und der letzte Radsatz behielten dabei eine Spurkranzhöhe von 0,6 mm. Zuvor waren es ca 0,9 mm. Diese beiden Achsen übernehmen ja hinterher den Hauptanteil der Führungsarbeit des E-Kupplers. Der erste Radsatz verbirgt sich hinterher sowieso hinter der Steuerung. da fällt der hohe Spurkranz kaum auf. Aber bei den drei mittleren Achsen habe ich richtig zugeschlagen und meinem Drehmaschinchen den Auftrag gegeben, die Kränze radikal zu reduzieren. Ich hoffe, ich habe dabei nicht übertreiben. :D

Bild

Hier ist das Ergebnis zu sehen. Vor dem Chassis liegt noch ein unbearbeiteter Satz. Damit hatte ich etwas Besonderes vor ... ein Test ... :D

Bild

Das ist die Ausgangslage im Vergleich mit zwei neueren Rädern aus der Bastelkiste. In den 70ern waren durchbrochene Speichenräder noch kein Standard. Hm ... sollte ich es wagen, die Räder von hinten auszudrehen. Das hatte ich noch nie gemacht und mir fehlte zudem ein passender Drehstahl. Die Geschichte ließ mir keine Ruhe und da ich viel Zeit zum Nachdenken hatte, plante ich einen Versuch.
Erst einmal schliff ich mir aus einem Rohling einen schmalen Drehstahl und dann ging es vorsichtig an die Arbeit. Der Kunststoff stellte sich als ziemlich schwieriger Gegner heraus. Nur mit absolut scharfen Schneidkanten ließ sich das Rad bearbeiten. An den Speichen bildeten sich dennoch einige Fussel, die weggeputzt werden wollten. Der Vergleich zeigt ...

Bild

Hm ... sieht eigentlich nicht schlecht aus ... ich denke, ich mach's bei allen Rädern. :D Im rechten Rad entdecken die scharfäugigen Beobachter vlt. drei Löchlein zwischen den Speichen. Dort habe ich Probebohrungen gesetzt, um die Dicke des Abtrags besser einschätzen zu können. Schließlich sollen auch die Stecknieten der Steuerung nach dem Materialabtrag alle fest sitzen. Meine Sorge waren zu sehr geschwächte Buchsen im Rad. Die Bedenken erwiesen sich als unberechtigt ... sie halten nach wie vor ... :D

So, das war's für heute vom Basteltisch in der Mark Michingen. Demnächst mehr ...

LG
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am Di 21. Mai 2019, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2138

Beitrag von Ralf1968 » Mo 20. Mai 2019, 08:53

Hallo Hubert,

das ist ja mal ein Superungsbericht nach meinem Geschmack :D

Grad die Idee mit dem Abdrehen der Räder ist eigentlich cool, und wenn man nichts anderes zur Wahl halt auch die einzige Möglichkeit die Speichen freizulegen.

Und nun komme ich zu deinem leidigen Thema, die im Bau befindliche CNC-Fräse, mit einer konventionellen Fräse ist das eigentlich kein Problem, da kommt es nur drauf an wie man die Räder einspannt und da gibt es auch genug Varianten. Mit einer CNC kannst du natürlich nach dem Entfernen der Platte mit einem Feinst Finger Fräser Durchmesser 0,2mm die Speichen nochmal abfahren ohne einen Teilapparat zu verwenden :!:
Ich hoffe du weist wovon ich rede, ein Teilapparat benutzte man vor CNC zum Fräsen von Zahnrädern und um alles zu fräsen was ohne dem Gerät nicht so ohne weiteres möglich war.
Aber du machst das schon und ich freue mich über deine coolen Umbauten :wink:
Viele Grüße
Ralf
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