Mikromodellbau - Workshop

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Menck M90
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Mikromodellbau - Workshop

#1

Beitrag von Menck M90 »

Hallo zusammen,

nachdem viele Mitglieder aus diesem Forum den Wunsch für einen Workshop in Mikromodellbau haben, habe ich dieses Thema hier eröffnet.

Da ich diesen Workshop für euch gestalten möchte, benötige ich erst einmal ein paar Informationen von euch, die wir diesen Workshop aufbauen sollen.

Hier schon mal ein paar Informationen, was man alles für den Mikromodellbau an Werkzeug benötigt:
- Lötkolben mit feiner Spitze, damit man auch SMD Bauteile löten kann
- Ein Satz Nagelfeilen
- Proxxon mit einem Satz Fräser um Kunststoff und Metall zu verarbeiten
- Einen Satz Uhrmacher Schraubendreher

Weiter wird noch benötigt:
- Ein Lipo fähiges Ladegerät
- Eine Fernsteuerung (IR - Siku -Control oder eine Fernsteuerung aus dem Modellbau Sektor entweder 40 MHz oder 2,4 GHz)

Als Literatur kann ich empfehlen:
- MIBA Modellbaupraxis "Mikromodellbau"
- VTH-Verlag Buch Mikromodellbau Teil1 und 2

Forum für Mikromodellbau:
http://78514.homepagemodules.de/


Die Fernsteuerung richtet sich meisten danach, was man steuern will. Ich zum Beispiel nutze beide Arten. Die IR - Steuerung benutze ich da, wo ein Empfänger der FM technik oder 2,4 GHz keinen Platz findet z.B. im Radlader. Möchte ich Komfor beim Steuern haben und der Platz erlaubt den Einbau des Empfängers, dann nutze ich lieber die 2,4 GHz Technik. Desweitern haben natürlich die unterschiedlichen Fernsteuersysteme ihre Vor - und Nachteile:
Vorteile:
FM - Technik:
- Bei Verwendung einer Computerfernsteuerung können die Servoweg seperat eingestellt werden.
- Servoreverse
- Unabhängig vom Hersteller der fernsteuerung können Empfänger von anderen Hersteller genutzt werden. Es muß nur das selber Frequenzband genutzt werden.
- Mehr als 5 Kanäle nutzbar

2,4 GHZ Technik:
- Bei Verwendung einer Computerfernsteuerung können die Servoweg seperat eingestellt werden.
- Servoreverse
- Mehr als 5 Kanäle nutzbar
- Kaum Störungsanfällig

IR - Technik:
- Kaum Störungsanfällig
- Kleine Bauformen der Empfangsplatine
- Einfache Handhabung

Nachteile:
FM - Technik:
- Störungsanfällig für den Betrieb auf Modellanlagen, wenn diese im Betrieb ist
- Höherer Aufwand bei der Entstörung des Elektromotor vom Antrieb
- Größere Bauform der Emfänger zum Gegensatz der IR Technik

2,4 GHZ Technik:
- Größere Bauform der Emfänger zum Gegensatz der IR Technik
- Bei den Empfänger ist man am Hersteller gebunden, von dem auch die fernsteuerung oder das System ist.
- Höherer Stromverbrauch der Empfängers

IR - Technik:
- Direkter Blickkontakt zum Modell nötig
- Nicht Einsetzbar im direkten Sonnenlicht
- Empfangsprobleme bei der Benutzung von großen Hallen (Messen)
- In der Regel keine Einstellungsmöglichkeiten der Servowege
- In der Regel kein Servoreverse

Somit ist ein kleiner Umriß des Mikromodellbau aufgezählt.
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MModellbahner
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#2

Beitrag von MModellbahner »

Hi Alex,
schön das so ein Könner wie du sowas mit uns unerfahrenen durchziehen will.
Mich würde am meisten interessieren wie die Elektrik aufgebaut ist und wie man dann eine Fernsteuerung anschliesst. Und wie man die Lenkachse baut und mit was man sie bewegt. auch wäre vl eine Liste mit Teilen für ein Einsteigerfahrzeug ganz gut.
Ich hoffe du hast das mit Informationen von uns gemeint.
mfg Matze ;)

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Menck M90
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#3

Beitrag von Menck M90 »

Hi Matze,

kein Problem, das mit dem Workshop mache ich sehr gerne.

Folgende Teile benötigt man für ein Modell, das Fahren und Lenken soll:
- Ein Modell (Am bestens sind Modelle von herpa geeignet, da man sie ohne große Probleme zerlegen kann)
- Ein Mikroservo für die Lenkung
- Ein Getriebemotor für den Antrieb
- Empfangseinheit (je nach System)
- gegebenenfalls einen Fahrtenregler mit Brems - und Rückfahrlichtfunktion
- Mikroschalter
- Ladebuchse
- Lenkachse
- Fahrakku

Bei den Lenkachsen kann man die von Faller benutzen. Der Vorteil davon ist, daß sie pendelt gelagert ist. Der Nachteil ist, daß man sehr viel am fahrgestell ausfräsen muß.
Wenn man aber nur auf ebenen Untergrund fahren will, kann man die Lenkachsen von herpa selber einbauen. Dann fallen diese fräsarbeiten nicht an.

Wenn man nun noch die Lichtfunktionen haben will, benötigt man nur noch ein Lichtschaltmodul und die LED's. Dies kann aber auch eventuell erst später eingebaut werden.

Von der Firma Sol - Expert http://www.1zu87modellbau.de/ gibt es schon sogenannte Komplettpackete, wo alle wichtigen Bauteile für den Umbau vorhanden sind. Für den FM Bereich würde ich aber den Profi-Kit empfehlen, da dieser einen Fahrtenregler mit Brems - und Rückfahrlichtfunktion beinhaltet. Im IR Sektor genügt schon der Starterkit. Das dazu gehörige Lichtmodul kostet dann noch 20,-- Euro extra. Kann aber parallel an die IR Empfangsdiode angelötet werden. Den IR Profikit kann man sehr gut für den Umbau eines Radladers benutzen. Die Empfangsplatine beinhaltet alle wichtigen Lichtfunktionen und hat zwei seperate Fahrtenregler. Zusätzlich hat die Platine noch drei seperate Servoausgänge. Einen Wehrmutztropfen gibt es bei dieser Platine. Sie hat keine Bremslichtfunktion :cry:

Hier ein paar Bilder von eingebauten Lenkachsen:
Bild

Bei dem DAF wurde noch ein altes XC-50 Servo verbaut, daß leider :cry: nicht mehr auf dem Markt verfügbar ist. in der Regel wird das Lenkservo mittig im Fahrgestell eingebaut. Dadurch hat man gleiche Lenkausschläge in beiden Richtungen und das Servo passt besser in das Führerhaus.

Bild


Einen Stromlaufplan werde ich noch erstellen, wenn mein privater PC wieder läuft.
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MModellbahner
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#4

Beitrag von MModellbahner »

Hi Alex,
ja danke erstmal für die Erklärungen das hat mich schon ein ganzes Stück weiter gebracht.
mfg Matze ;)

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GottfriedW
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#5

Beitrag von GottfriedW »

Hallo Alex,

vielen Dank für dein Engagement. Ich bin bisher absolut unbeleckt von dieser grandiosen Technik, so geht es sicher vielen hier und man schaut hin und weg den arbeitenden Baggern usw. zu.

Nun fängt man natürlich nicht in der Championsliga an, sodern in der B-Klasse :mrgreen: oder so. Was für den einfachen :redzwinker: Start geeignet ist, weiß ich nicht. Ein Baufahrzeug vielleicht oder ein LKW der rangieren kann?

Nochmals herzlichen Dank für deine Mühe

Gottfried
Schau auch mal in Kahlfelden vorbei: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=62356
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Menck M90
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#6

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Gottfried,

was man sich als erstes Modell aussucht, ist jedem selber überlassen. Viele fangen mit dem Klassiger MAN 5To an. Es soll ein Modell mit viel Platz sein, weil dies das erste ist, was beim Bauen ausgeht. Viele andere nehmen z.B. ein Modell aus dem Faller Car Programm, weil da schon der Antrieb und die Lenkung drin sind.

Mein erstes Modell war der Menck Bagger von Kibri. Erst nach meinem 3 Menck hatte ich ein Konzept entwickelt, daß ich bis heute noch beibehalten habe.

Aber wer auf der sicheren Seite sein will, sollte als erstes Modell eine Zugmaschine von einem Gliegerzug oder einen Lieferwagen nehmen. Da kann man alles elektronische Komponenten auf der Ladefläche unterbringen. Was sich auch gut eignet ist ein Einsatzwagen der Feuerwehr :D
Als Baggermodell kann man den Kibri 974er oder herpa verwenden. Als Radlader eignet sich am besten der von herpa. Der von Wiking ist groß, aber die Aufbauten sind recht schmal und bieten nicht soviel Platz für die Getriebe.

Hier ein Bild von meiner Feuerwehr:

Bild
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Bodo
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#7

Beitrag von Bodo »

Hallo,
Menck M90 hat geschrieben:- MIBA Modellbaupraxis "Mikromodellbau"
... auf jeden Fall empfehlenswert - darin ist u.a. auch z.B. der Umbau eines FCS-Busses auf Fernsteuerung beschrieben. Nach Lesen des Heftes ist einem zumindest klar, dass man das nicht theoretisch lernen kann ;-).

Trotzdem sind in diesem Thread natürlich auch schon wieder Informationen enthalten, die mir so in dem Heft nicht aufgefallen sind. Er ist also eine super Ergänzung und ich werde ihn auf jeden Fall weiter verfolgen.

Auch wenn ich mich an das Thema momentan mangels Ruhe und Zeit nicht rantraue - irgendwann will ich auch mal einen LKW über meine Anlage lenken (momentan mangelt es aber noch an Strassen ;-) ).

Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

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nico224
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#8

Beitrag von nico224 »

Habt ihr vielleicht einen guten Schaltplan? Ich bin absoluter Anfänger...

Noch 2 Fragen:

Siku/Wiking Control ist IR?

Wozu ein Lipo fähiges Ladegerät? Warum kann man kein FCS-Ladegerät nehmen? Bräuchte man das bei allen Akku-Arten wie z.B. NiMH, oder nur bei Lipo?
Mfg. Nico

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#9

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Nico,

Die ferngesteuerten Modelle von Wiking laufen auf 2,4 GHz Technik. Fuer dieses Uebertragungssystem gibt es von anderen Hersteller noch keine Kontrollplatinen, die man fuer Mikromodellbau benutzen kann. Die Siku Control IR war die erste Fernsteuerung von Siku. Die ist komplett in silber gehalten, wo die 2,4 GHz Steuerung noch rot mit dabei hat.

Das Ladegeraet vom FCS ist komplett ungeeignet, da die Autos von Faller nur eine Knopfbatterie inne haben. Die Lipo Zelle hat eine Nennspannung von 3,6V (statt 1,5V). Eine voll geladene Lipo Zelle hat meist eine Spannung von 4,2V. Diese Spannung genuegt fuer unsere Elektronik, die wir im Mikromodellbau benutzen. Lipo Zelle reagieren sehr empfindlich auf Ueberladungen (Explosionsgefahr). Daher benoetigt man ein spezielles Ladegeraet.
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#10

Beitrag von nico224 »

...Und wenn man NiMH Zellen benutzt?

Ok, ich bin Anfänger und kenne mich kaum mit Elektronik allgemein aus, bitte respektieren. :(
Mfg. Nico

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#11

Beitrag von nico224 »

Hier hat einer ein Standart-Netzteil (?) und eine Ladeplatine verwendet.
Mfg. Nico

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#12

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Nico,

NiMH Zellen kannst Du auch benutzen, aber du benoetigst min. 3-4 Zellen pro Modell, damit du die Spannung fuer die elektronischen Komponenten her bringst. Die NiMH Zellen haben zwei wichtige Nachteile zu den Lipo Zellen:
1.) Groessere Bauformen wie Lipo's
2.) kuerzere Benutzungsdauer der Modelle bei gleicher Kapazitaet als mit Lipo's

Die Lipo Zellen haben eine hoehere Energiedichte als NiMH. Dafuer sind sie aber nicht schnellade faehig und empfindlicher.

Von SolExpert gibt es eine Ladeplatine fuer die kleinen Lipo Zellen, die wahlweise mit 6 oder 12 Volt Gleichspannung betreiben kannst. Aber man kann diese Ladeplatine nicht ohne Gleichrichter an einen Eisenbahntrafo anschliessen.
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nico224
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#13

Beitrag von nico224 »

D.h. ich kann:

Netzteil -> Ladeplatine -> Akku d. Fahrzeugs (NiMH) ???

Ich blicke nicht mehr durch: bleiben wir bei NiMH-Akkus: Was bräuchte ich?

Andere Frage: Gibt es günstigere Ladegeräte für Lipo-Zellen als die für 50-60€?
Mfg. Nico

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#14

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Nico,

die Ladeplatine ist nur fuer Lipo's gedacht. NiMH Zellen kannst du nicht damit laden.

Ob es billige Ladegeraete gibt, kann ich dir nicht sagen. Aber gebe lieber ein bischen mehr Geld aus und kaufe dir ein vernuenftiges Ladegeraet. Damit kannst Du dann Lipo, NiMH und andere Typen von Akkus laden.

Mein Ladegeraet hat damals 300,-- Euro gekostet. Damit kann ich gleichzeitig 4 Akku's laden, die seperat von einem Mikrocontroller ueberwacht werden.

Gruss Alexander
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#15

Beitrag von Menck M90 »

Hallo zusammen,

hier möchte ich mein neuestes Modell vorstellen. Es ist von Busch der Jeep Landcruiser.

Folgende Komponenten wurde/werden verbaut:
- 1/80 Getriebe mit 4mm Motor von Mikroantriebe
- 4 Kanal Empfänger von Assan
- Fahrtenregler Tiny2
- Licht-Blink-Tiny für die Beleuchtung (fehlt noch)
- Lenkachse von Faller
- Liniarservo von EFlite
- 100mA/h Lipo

Durch die Größe des Modells hat der Assan-Empfänger spielend Platz gefunden, wie auch der Akku. Das Servo wurde im Rahmen versenkt, damit mehr Platz für die anderen Komponenten gewonnen wird.

Das Fahrgestell wurde vom Thomas nach den Fräsearbeiten für das Servo und das Getreibe aus Stahl gegossen. Somit hat das Modell schon mal ein Eigengewicht, was sich positive aus die Lenkung auswirkt.

Was noch fehlt ist die Beleuchtung im Modell. Aber hier mal ein paar Foto's:


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ThKaS
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#16

Beitrag von ThKaS »

Menck M90 hat geschrieben:...
Das Fahrgestell wurde vom Thomas nach den Fräsearbeiten für das Servo und das Getreibe aus Stahl gegossen. Somit hat das Modell schon mal ein Eigengewicht, was sich positive aus die Lenkung auswirkt.
....
Moin Alex,

wie macht Ihr denn das? War das wirklich Stahl?
Das wäre doch ´mal eine Fotodoku wert.
Vom Orignialfahrgestell über die Einpassung der Komponenten (Ausfräsung) hin zum Modell für den Rahmen zum Guss des Rahmens.
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas

guckst: www.thkas-moba.de ‹(•¿•)› www.mucis.de

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#17

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Thomas,

das Fahrgestell wurde von einem Freund von mir gegossen. Er ist Zahnarzt-Techniker und hat alle notwendigen Geräte für diese Arbeit. Für den Privatgebrauch ist dieses Verfahren zu teuer. Für die Anschaffung sprechen wir schon über einen 5- Stelligen Betrag.

Im Prenzip ist es einfach. Das original Fahrgestell wir in einer Formmasse eingelassen. Dabei werden in diese Form schon die Ein - und Auslaßzugänge eingearbeitet. Danach kommt die Form mit Fahrgestell in den Hochofen, wo bei 800 Grad der Kunststoff ausgebrannt wird. Danach wird dann in die selbe Form flüssiger Medizienstahl eingegossen. Der Stahl nimmt die Position ein, wo vorher der kunststoff war. Als letztes wird das neue Fahrgestell von den Spritzgüssen befreit und gereinigt. Fertig ist das Stahl-Fahrwerk.

Zu den Fräsarbeiten sage ich nun nicht viel, da ich auch hier eine Anleitung für das Bohren schreiben kann. Für die Arbeit wird eine Proxxon mit verschiedenen Fräser benötigt. Man arbeitet Stück für Stück den Bereich für das servo aus dem fahrgestell aus.
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nico224
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#18

Beitrag von nico224 »

So, habe mich jetzt im Mikromodellbauforum angemeldet.
Mfg. Nico

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Re: Mikromodellbau - Workshop

#19

Beitrag von Menck M90 »

Hallo zusammen,

hier ist ein Video von meinem Toyota. Aufgenommen wurde es letztes Jahr auf der Ausstellung in Thalmassing.

Viel Spaß damit:

http://www.youtube.com/watch?v=RS6hW5DH ... er&list=UL

Gruß Alex
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#20

Beitrag von acbahner2005 »

Hallo MOBA Kollegen,

kennt jemand von Euch eine Quelle, der auch Auftragsarbeiten durchführt?
Hätte gerne einen roten DB Bus von Brekina,
würde mich sehr über Antworten Freunden,
Danke und
mit modellbahnerischen Grüßen

Manuel

Meine Anlage: viewtopic.php?f=64&t=83154&hilit=erlenau

Mein H0e Bahnhof: viewtopic.php?f=64&t=55587&start=25&hilit=h0e+bahnhof
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#21

Beitrag von Menck M90 »

Hallo zusammen,

hier noch ein Video von meinem Radlader:
http://www.youtube.com/watch?v=chFntcb6 ... er&list=UL
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#22

Beitrag von Menck M90 »

Hallo zusammen,

hier mal ein Video von meinem Volvo-Radlader von Wiking. Er hatte seinen ersten Einsatz auf der Modellbauausstellung in Karlsruhe gehabt.




Das letzte Modell, was ich gebaut hatte, ist eine Kaelble Zugmaschine von Wiking mit Tieflader. Wenn interesse besteht, kann ich auch ein paar Bilder reinsetzen.

Gruß Alex
Zuletzt geändert von Menck M90 am Mo 13. Aug 2018, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.

Schellaberger
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#23

Beitrag von Schellaberger »

Hallo Alex,

was würde eigentlich so ein Bausatz kosten? Das sieht interessant aus.

Gruß
Viktor
Mikroländer-Mitglied
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#24

Beitrag von Menck M90 »

Hallo Viktor,

hast eine PM von mir bekommen.

Gruß Alex
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Re: Mikromodellbau - Workshop

#25

Beitrag von MModellbahner »

Schellaberger hat geschrieben:Hallo Alex,

was würde eigentlich so ein Bausatz kosten? Das sieht interessant aus.

Gruß
Viktor
Mich würd des auch sehr interessieren.
mfg Matze ;)

Mein Projekt: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 12#p542312
Freue mich über jeden Besuch.
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