Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

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Peter BR44
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#76

Beitrag von Peter BR44 » Fr 11. Jan 2019, 17:34

Hallo Martin,
Lohengrin_Wien hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:56
......Dann werde ich vielleicht einmal einen Testkauf Pappel machen, da tendiere ich aber schon zu 12 mm für die Trassen. Vielleicht dann unterstützt von 9 mm Birke. Muß erst schauen, was es in Pappel so gibt.
(Ich brauche die Kombination aus 9 + 12 mm, um die 21 vom Rahmen zu erreichen).....
schade das Du so weit wech wohnst.
Dann hätten wir hier durchs Holzplattenlager gehen können
und Du hättest von mir auch Proben zum Testen bekommen.
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#77

Beitrag von oligluck » Fr 11. Jan 2019, 18:40

Peter BR44 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 13:54
(...)
Preise aktuell 14:00 Uhr
10mm Pappel 14€ m²
9mm Birke Sperrholz 15€ m²
Nun ist locker 18 Uhr durch, wo stehen die Preise?
Nein, im Ernst:
der Preis steht und fällt damit, was mein Baustoffhöker/Baumarkt/Schreiner um die Ecke gerade da hat oder weiter bringt.

Was nützt es mir, wenn ich zwar nur 20 Euro/m² bezahle, aber dafür eine ganze Tafel abnehmen muss, obwohl ich momentan nur ein Stückle von 70x30cm benötige?

Pappelsperrholz ist weich, dort jage ich eine Schnellbauschraube ("Spax") ohne Vorbohren durch.
Dafür entstehen schnell Macken, wenn ich mit zwei Modulen aneinander ditsche.
In Birke Multiplex darf ich regelmäßig vorbohren, auch für die Schrauben den Senker benutzen.
Ist das jetzt ein Vor- oder Nachteil?

Ich verwende beide gerne, bin da pragmatisch.
Daraus allgemeingültige Aussagen abzuleiten, kann aber eigentlich nur in die Hose gehen.

Und krumm wird sowieso alles. Oder auch nicht - je nachdem, wie man es anstellt... :D

Viele Grüße,
Oliver

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Peter BR44
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#78

Beitrag von Peter BR44 » Sa 12. Jan 2019, 07:47

oligluck hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:40
Peter BR44 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 13:54
(...)
Preise aktuell 14:00 Uhr
10mm Pappel 14€ m²
9mm Birke Sperrholz 15€ m²
Nun ist locker 18 Uhr durch, wo stehen die Preise?
Nein, im Ernst:
der Preis steht und fällt damit, was mein Baustoffhöker/Baumarkt/Schreiner um die Ecke gerade da hat oder weiter bringt....
Moin Oliver,

bei mir auf der Arbeit im PC.
Ich verkaufe das Material. :wink: :mrgreen:
Und über den Preis für Stummianer, können wir sprechen.
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#79

Beitrag von Lohengrin_Wien » Sa 12. Jan 2019, 12:21

Nun, bei einem Holzhändler im Süden Wiens steht auf der Preisliste bei beiden Plattenarten 18,30 + MWSt. Und ohne Zustellung. Ob ich die ganzen Platte ohne Transportschnitt bei mir in den Anhänger bekomme, muß ich erst ausmessen.

Aber DAS wird mich sicher nicht arm machen......

So nebenbei:
Kennt Ihr eine Schraubentype, die man ohne Vorbohren in Birkensperrholz verwenden kann? Eventuell sogar stirnseitig? Ich denke da an Bohrspitze, Teilgewinde, Senkfräskopf. Z.B. Diese von Würth?

LG

Martin.
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#80

Beitrag von Schachtelbahner » Sa 12. Jan 2019, 12:32

Ob man vorbohren muss kann nicht pauschal beantwortet werden.

Es kommt auf den Werkstoff an und wie dick der ist, dazu welches Holz.

Bei Harthölzern wird es nicht ohne bohren gehen und dünne Hölzer platzen durch die Schraubenstärke auf. Eine Stirnseitige Verschraubung ist nicht zu Empfehlen, egal ob Massiv oder Sperrholz, die Scharuben finden keinen Halt und dreht sich doll beim eindrehen.

Auch ob Teil- oder Vollgewinde richtet sich nach den Anforderungen. Mit Teilgewinde kann ein Holzstück an das Trägerstück rangezogen werden, mit Vollgewinde nicht.

Fazit. Vorbohren, keine verschraubung in Stirnhölzer sondern andere Befestigung wählen und Schrauben mit Teilgewinde nehmen.

Das ist unser Hobby und wir haben Zeit.
Grüße von Kurt
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#81

Beitrag von Peter BR44 » Sa 12. Jan 2019, 16:28

Hallo Martin,

mit den Schrauben ist es so wie Kurt schreibt.
Es kommt immer darauf an.
Es gibt Schrauben mit Fräsköpfen.
Diese versenken sich selbst.
Aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt.

Aber es gibt da noch hier.
Damit kannst Du Bohren und versenken in einem Arbeitsgang.

Neben Würth gibt es noch von Reisser, Dresselhaus und SPAX sehr gute Schrauben.
Da muss man nicht gleich den Namen mitbezahlen.
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#82

Beitrag von Peter BR44 » Sa 12. Jan 2019, 16:37

Hallo Kurt,
Schachtelbahner hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 12:32
......Eine Stirnseitige Verschraubung ist nicht zu Empfehlen, egal ob Massiv oder Sperrholz, die Scharuben finden keinen Halt und dreht sich doll beim eindrehen.....
für solche Anwendungen, gibt es Konstruktionsschrauben.
Diese haben ein speziellen Bohr- und Schraubgewinde.
Damit werden heutzutage Balkenkonstuktionen verbunden.
Diese Schrauben haben dafür sogar eine Zulassung.

In die Schichten von Sperrhölzern kannst Du bedenkenlos eine vernünftige Verschraubung setzen.
Musst nur an diesem Werkstück eine Schraubzwinge mit Zulagen spannen.
Mache ich immer so, wenn ich zu faul bin einen Lamello zu setzen. :oops:
Natürlich verleime ich alles mit Propellerleim von Bindan.

In diesem Sinne, allen ein nicht zu sehr verregnetes Wochenende.
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#83

Beitrag von Schachtelbahner » Sa 12. Jan 2019, 16:41

Hallo Peter.

Bei 10 oder 12 mm Sperrholz kannst Du das aber vergessen.
Grüße von Kurt
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#84

Beitrag von Peter BR44 » Sa 12. Jan 2019, 17:06

Hallo Kurt,

dachte mehr an 15mm Stärke aufwärts.
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#85

Beitrag von oligluck » Sa 12. Jan 2019, 17:49

Hallo Martin,
ich habe lange Zeit sehr viel mit Würth-Schrauben hantiert, hauptsächlich, weil dort der Vertreter vorbei kam und ich mir die Fahrt zum Großhandel sparen konnte.
Wenn meine Arbeitszeit mehr kostet, ist das eine sinnvolle Rechnung...

Dort gab es Schnellbauschrauben, die kleine Grate am Kopf haben und wie ein Senker funktionieren, aber eher mäßig.
Solche würde ich für Spanplatten nehmen, dort sind sie eine Erleichterung. Bei Sperrholz, insbesondere Birke, wären sie jedoch überfordert.

Hier wären die von Peter verlinkten Aufsatzsenker überlegenswert, wobei ich mit den 6-schneidigen Senkern nie richtig warm geworden bin. Sie machen eher einen 6-eckigen Kegel als einen Runden...
Natürlich ist es Geschmacksache, aber ich bevorzuge Querlochsenker, weil das Ergebnis (mir) besser gefällt.

Da vorhanden, nehme ich eine Bohrpistole zum Vorbohren, und je einen Schrauber zum Senken und schrauben.
Dank Schnellspannfutter ist aber ebenso ein werkzeugloser Wechsel möglich.

12mm-Multiplex wird bei mir stumpf verschraubt, der Leim hat mehr eine Alibi-Funktion.
Wenn ich einen guten Tag habe, werden auch schon mal Lamellos gesetzt, aber das kommt selten vor:
ich baue Module, keine Möbel :D

Viele Grüße,
Oliver

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#86

Beitrag von Peter BR44 » Sa 12. Jan 2019, 18:49

Hallo Oliver,
oligluck hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 17:49
....Wenn ich einen guten Tag habe, werden auch schon mal Lamellos gesetzt, aber das kommt selten vor:
ich baue Module, keine Möbel :D ...
:gfm:
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#87

Beitrag von Lohengrin_Wien » So 13. Jan 2019, 15:11

Die Schrauben waren tatsächlich für Sperrholz 15 und 21 mm gedacht.
Da ich eine Niederlassung von Fürth in der Nähe habe, werd ich schaun, ob ich vielleicht ein paar Probeexemplare bekomme.
Wenn die Bohrsenkschraube keinen Arbeitsgang spart, kann ich sie auch gleich weglassen und die Kilopackung Spax kaufen.

LG

Martin.
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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#88

Beitrag von oligluck » So 13. Jan 2019, 15:36

Hallo Martin,
ich muss mich korrigieren:

die Schnellbauschrauben mit den "Riffeln" zum Senken kannte ich zwar ursprünglich von Würth, es gibt sie aber bei Spax ebenso, ich habe gerade im Kasten nachgeschaut.
In wieweit es auch auf Schrauben anderer Hersteller, bei denen ich nicht den Markenname mitbezahle, zutrifft, wäre herauszufinden :)

Schaue halt, was bei dir in der Umgebung einfach aufzutreiben ist.
Und dass ich von dieser "Riffelung" nicht allzu viel halte, zumindest nicht für den angesagten Zweck, muss ja nicht zwingend bedeuten, dass du es genauso siehst!

Viele Grüße,
Oliver

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#89

Beitrag von Peter BR44 » So 13. Jan 2019, 16:34

Hallo Oliver,
oligluck hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 15:36
.....In wieweit es auch auf Schrauben anderer Hersteller, bei denen ich nicht den Markenname mitbezahle, zutrifft, wäre herauszufinden :)....
Peter BR44 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 16:28
...Neben Würth gibt es noch von Reisser, Dresselhaus und SPAX sehr gute Schrauben.....
oligluck hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 15:36
....Schaue halt, was bei dir in der Umgebung einfach aufzutreiben ist....
Da bin ich genau Sie Ihrer Meinung da! :wink:
Viele Grüße Peter

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#90

Beitrag von Lohengrin_Wien » Mo 14. Jan 2019, 16:12

Die hier schaut auch gut aus.....

LG

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Re: Holzwerkstoffe /-materialien - Was verwendet man am besten zum Anlagenbau?

#91

Beitrag von kleineWelt » Di 15. Jan 2019, 21:34

Hallo Erich,
Erich Müller hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 00:11
lass es mich mal so sagen: dein Beitrag enthält keine Argumente. Er begründet keine Ansichten, sondern trägt sie plakativ vor. Das unterscheidet ihn aber schon deutlich von den Ausführungen des TE.
Das ist wohl eher andersherum ;-) Der TE begründet seine Abneigung gegen Spanplatten mit deren Verhalten, wenn sie jahrelang offener Witterung im Freien ausgesetzt sind. Das ist kaum wissenschaftlich oder werkstofftechnisch fundiert.
Aber ich will hier im Forum auch nicht herumstreiten.
Ich besitze ein Möbel aus den Fünfziger Jahren, in dem auf einer acht oder neun Millimeter dicken Sperrholzplatte Bücher stehen, zweireihig und auf einer Breite von etwa 1,5m. Ich sehe, um wieviel diese Platte durchhängt und was sie wiegt
Das "Buchregalargument" ist keines, denn wie gesagt, müssen bzw. sollten Spanplatten bei einer Plattenanlage an geeignet vielen Punkten unterstützt werden, damit sie ihre Form behalten. Gilt prinzipiell für jede Art Holz - nur bei Metall kann man sich sowas weitestgehend sparen.
Viele Punkte müssen das nicht sein, es hängt von der Konstruktion ab. Auch ich habe hier ein Bücherregal aus Spanplatte, an drei Punkten unterstützt, ist es elegant und schnurgerade schon seit 15 Jahren. Eben richtig gemacht.
Klar - man kann mit Spanholz eine Anlage bauen, und man kann eine Anlage mit Sperrholz bauen. Für das Spanholz braucht man halt ein durchgängig tragendes Untergerüst, sonst schlägt es allein schon durch sein eigenes Gewicht Wellen.
Das Problem beim Sperrholz im Gegensatz zu Spanplatte ist, dass es sich von selbst verzieht - oder zumindest, die Gefahr sehr groß ist. Schau Dir mal frische Sperrholzplatten im Baumarkt an: dort findest Du schon ab Werk Wellen, da es sich um organisch gewachsenes und entsprechend inhomogenes Material handelt. Für eine Plattenanlage nicht zu empfehlen.
"Durchgängig tragend" muss das Gerüst für eine Spanplattenanlage auch nicht sein. Es reichen ein paar richtig gewählte Unterstützungspunkte (wie bei mir).

Aber ich fürchte, die Argumente drehen sich im Kreis. Meine Plattenanlage ist - aus gründlicher Überlegung und Kenntnis der Werkstofftechnik heraus - ganz bewußt aus Spanplatten aufgebaut. Bis heute ist alles eben, weil eben richtig gemacht. Null Problemo sozusagen ;-)

Ich musste mich übrigens deswegen für die Bauform "Plattenanlage" entscheiden, da ich im Wohnzimmer vor allem eine geringe Bauhöhe brauchte. Man sollte noch darunter sitzen können, und andererseits sollte die Grundfläche nicht sehr hoch liegen, ergo: Plattenanlage. Und auch die dreissig Schattenbahnhofsgleise wurden auf einer zweiten Plattenebene aus diesem Grund untergebracht.

Damit werde ich mich aber aus diesem Diskussionsseitenthema zurückziehen, bevor es endgültig kreiselt.

Viele Grüße
Chris

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