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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 11:41 
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Martin Lutz hat geschrieben:
... Jeder andere Hersteller ist in der Lage Decoder anzubieten, bei dem der Kunde selbst die Umstellung des gewünschten Protokolls machen kann. ...

Bei welchem anderen Hersteller kann ich selber auf mein Wunschprotokoll mfx umstellen? :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 11:56 
ICE-Sprinter

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Hallo Rüdiger,
OttRudi hat geschrieben:
Martin,

du vergisst eines. Bei einer Lok hast du Garantie, wenn du den mLD oder mSD selbst einbaust, ist dass dein eigenes Risiko. Also wenn Märklin den Decoder flashed verliert du deine Garantie nicht.

Der mLD, welcher von Märklin separat als Nachrüstdecoder anbietet lässt sich via CV auf DCC umstellen. Das kann jeder selber machen. Wieso aber werden diese Decoder nicht direkt in die Loks eingebaut, die man fertig kauft? Hier fühle ich mich als Märklin Kunde von Märklin verarscht, wenn ich da eine nagelneue Lok kaufe. Das hat nichts mit irgendeiner Garantie zu tun.

Mit dem Garantieverlust, wenn ich bei einer Märklin Lok ein Decoder meiner Vorstellung einbaue, kann ich gut leben. Hier überwiegt dann die Zunahme meiner Freude an dieser Lok. :)

Und warum überhaupt Garantieverlust? Wenn ich in einer neuen Märklin Lok den Decoder ausstecke, einen Decoder meiner Wahl einstecke und irgend ein Problem auftaucht, dann stecke ich wieder den Originaldecoder in den Sockel. Die Märklin Serviceleute werden das nie merken. Ausserdem sollte es dem Kunden durchaus erlaubt sein, mal das Lokgehäuse für die Lokwartung abzunehmen ohne, dass gleichdie Garantie erlischt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 12:01 
Metropolitan (MET)

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Zitat:
Bei welchem anderen Hersteller kann ich selber auf mein Wunschprotokoll mfx umstellen?


Einstweilen beim ESU LokSound 4M?

Gruss,
Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 13:41 
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digilox1 hat geschrieben:
Zitat:
Bei welchem anderen Hersteller kann ich selber auf mein Wunschprotokoll mfx umstellen?


Einstweilen beim ESU LokSound 4M?

Gruss,
Manfred

Und der ist serienmäßig in Loks welcher Hersteller verbaut? :roll:

Eben. Nicht mal bei ESU!
Also wieso wird Märklin wieder etwas vorgeworfen, was alle anderen Hersteller genauso machen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 13:54 
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Hallo Torsten,

der Fa. Märklin wird gar nichts vorgeworfen. Ganz im Gegenteil sogar.
Die DCC Gemeinde würde sich sehr freuen wenn die Decoder ab Werk den Austauschdecodern entsprechen würden, und somit DCC könnten.

Wenn nun umgekehrt die MFX Gemeinde bei den anderen Firmen ihren Wunsch ebenso plazieren würden. Dann könnten die anderen Firmen zumindest mal den Wunsch des Kunden als klare Tatsache spüren.

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 14:02 
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lokbaer hat geschrieben:
... der Fa. Märklin wird gar nichts vorgeworfen. Ganz im Gegenteil sogar.
Die DCC Gemeinde würde sich sehr freuen wenn die Decoder ab Werk den Austauschdecodern entsprechen würden, und somit DCC könnten. ...

Hi,

ich bezog mich darauf:
Martin Lutz hat geschrieben:
...Wieso aber werden diese Decoder nicht direkt in die Loks eingebaut, die man fertig kauft? Hier fühle ich mich als Märklin Kunde von Märklin verarscht, wenn ich da eine nagelneue Lok kaufe. Das hat nichts mit irgendeiner Garantie zu tun. ...

Andere Hersteller machen es nicht anders, daher mein Einwand.
Ich hätte übrigens nichts dagegen, wenn jeder Dekoder, jedes Protoll könnte. Erleichtert es den Kunden. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 14:37 
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Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
ich bezog mich darauf:
Martin Lutz hat geschrieben:
...Wieso aber werden diese Decoder nicht direkt in die Loks eingebaut, die man fertig kauft? Hier fühle ich mich als Märklin Kunde von Märklin verarscht, wenn ich da eine nagelneue Lok kaufe. Das hat nichts mit irgendeiner Garantie zu tun. ...

Andere Hersteller machen es nicht anders, daher mein Einwand.
Ich hätte übrigens nichts dagegen, wenn jeder Dekoder, jedes Protoll könnte. Erleichtert es den Kunden. :wink:

Wahrscheinlich falsch verstanden: Märklin bietet einen Austauschdecoder an, welcher die grössere Funktionalität hat, wie jener der standartmässig in ihre Serienloks verbaut werden. Hier fühle ich mich jedenfalls verarscht von Märklin. Oder anders ausgedrückt: Märklin baut minderewertige Decoder in ihre Loks ein und verkauft nebenher bessere Decoder. Wenn sie diese Dinger schon haben, dann bitte direkt auch in die Loks.

Es ist ja nicht einmal für Märklin selbst ideal. Sie müssen ihre eigene Logistik auf zwei verschiedene Decodergattungen aufbauen. Sehr viel einfacher wäre es, wenn sie grundsätzlich EINE Decodergattung verwalten müssten. Leider hat die Firma immer noch nicht dazugelernt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 17:50 
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Martin Lutz hat geschrieben:
Hier fühle ich mich jedenfalls verarscht von Märklin. Oder anders ausgedrückt: Märklin baut minderewertige Decoder in ihre Loks ein und verkauft nebenher bessere Decoder. Wenn sie diese Dinger schon haben, dann bitte direkt auch in die Loks.

Gib' der Firma Märklin etwas Zeit. Ich vermute, dass das Thema intern heiß diskutiert wurde und wir einen Kompromiss als Ergebnis sehen. Wenn sich dadurch die Marktanteile positiv entwickeln, werden auch weitere Schritte folgen. Wenn nicht, geht es bestimmt wieder in die Isolation zurück.

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 18:29 
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Martin Lutz hat geschrieben:
... Wahrscheinlich falsch verstanden: Märklin bietet einen Austauschdecoder an, welcher die grössere Funktionalität hat, wie jener der standartmässig in ihre Serienloks verbaut werden. Hier fühle ich mich jedenfalls verarscht von Märklin. Oder anders ausgedrückt: Märklin baut minderewertige Decoder in ihre Loks ein und verkauft nebenher bessere Decoder. Wenn sie diese Dinger schon haben, dann bitte direkt auch in die Loks. ...

Nö, habe ich schon richtig verstanden. :wink:
Ich könnte auch sagen: ESU bietet Austauschdekoder an, welche eine größere Funktionalität besitzen, wie jene, die sie in ihre Serienloks verbauen. Auch die anderen Hersteller kaufen Dekoder mit eingeschränkten Funktionalitäten zu (teilweise sogar extra kastriert), statt die besten der jeweiligen Zulieferer zu verwenden.

Nicht falsch verstehen - für die vorgesehenen Einsatzzwecke reichen die Dekoder meist aus - wer etwas Besseres/Anderes möchte, muß aber in die Tasche greifen. Wo ist also der Unterschied zu Märklin?

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:10 
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Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
Ich könnte auch sagen: ESU bietet Austauschdekoder an, welche eine größere Funktionalität besitzen, wie jene, die sie in ihre Serienloks verbauen.

Nenne hierzu ein Beispiel.

Bis jetzt hat ESU eher das gegenteil gemacht. Ihre Loks die sie anbieten sind maximal ausgestattet.


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:12 
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Hallo Gemeinde

Warum soll es gut sein das zu tun was alle tun?? Märklin könnte jedenfalls mehr Kapital aus diesem Thema schlagen wenn sie die Barrieren niederreißen würden und dem Anwender die volle Wahlfreiheit gewähren würden. Und scheinbar geht Tante M nun diesen Weg auch wenn er noch versteckt und mit Aufwand verbunden ist. Fleischmann hat in all meinen Loks vollwertige Decoder verbaut ebenso Piko in der Expert Linie und auch Roco baut seit neuerer Zeit vollwertige Zimo Decoder ein. Es scheint also das die Zeit der kastrierten Decoder vorbei ist. Im übrigen verstehe ich die Diskussion um dieses Thema nicht.

Es Geht Nicht Um Glaubensfragen Welches Format Das Beste Ist!!!

Es geht darum das es eine Möglichkeit gibt wenn es einem fehlt den original Decoder einer Lok von Tante M ein zusätzliches Format verpassen zu können und somit bares Geld zu sparen ist. Ein Gut was in unserem Hobby viel zu selten ist. Ich finde das ist ein Grund sich zu freuen und dafür gebührt der Tante M ein großes Dankeschön. PUNKT

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:13 
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Martin Lutz hat geschrieben:
Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
Ich könnte auch sagen: ESU bietet Austauschdekoder an, welche eine größere Funktionalität besitzen, wie jene, die sie in ihre Serienloks verbauen.

Nenne hierzu ein Beispiel.

Bis jetzt hat ESU eher das gegenteil gemacht. Ihre Loks die sie anbieten sind maximal ausgestattet.

Warum kann die aktuelle 151 keinen mfx (M4)?

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:26 
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digitalo hat geschrieben:
Hallo Gemeinde

Warum soll es gut sein das zu tun was alle tun?? Märklin könnte jedenfalls mehr Kapital aus diesem Thema schlagen wenn sie die Barrieren niederreißen würden und dem Anwender die volle Wahlfreiheit gewähren würden. Und scheinbar geht Tante M nun diesen Weg auch wenn er noch versteckt und mit Aufwand verbunden ist. Fleischmann hat in all meinen Loks vollwertige Decoder verbaut ebenso Piko in der Expert Linie und auch [img]Roco%20baut%20seit%20neuerer%20Zeit%20vollwertige%20Zimo%20Decoder%20ein[/img]. Es scheint also das die Zeit der kastrierten Decoder vorbei ist. Im übrigen verstehe ich die Diskussion um dieses Thema nicht.

Es Geht Nicht Um Glaubensfragen Welches Format Das Beste Ist!!!

Es geht darum das es eine Möglichkeit gibt wenn es einem fehlt den original Decoder einer Lok von Tante M ein zusätzliches Format verpassen zu können und somit bares Geld zu sparen ist. Ein Gut was in unserem Hobby viel zu selten ist. Ich finde das ist ein Grund sich zu freuen und dafür gebührt der Tante M ein großes Dankeschön. PUNKT

Hallo,
Roco verbaut in diversen Modellen vermehrt Decoder aus dem Hause Uhlenbrock ein, die den Decodern aus den Piko Loks stark ähneln.
Meine letzten Roco Loks (waren teurer als 200 €) musste ich umtauschen, da die verbauten Uhlenbrock Decoder nur Probleme bereitet haben (plötzliches losfahren, schalten während der Fahrt plötzlich auf Vollgas um, Fahrtrichtungswechsel nicht möglich da die Lok wild blinkt usw.).
In einer vor einigen Wochen günstig gekauften Roco Lok war zu meiner Überraschung ein Decoder aus dem Hause Zimo, der keinerlei Probleme macht.

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Tobias


Zuletzt geändert von TEE2008 am Mo 23. Apr 2012, 20:09, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:28 
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Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
Martin Lutz hat geschrieben:
Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
Ich könnte auch sagen: ESU bietet Austauschdekoder an, welche eine größere Funktionalität besitzen, wie jene, die sie in ihre Serienloks verbauen.

Nenne hierzu ein Beispiel.

Bis jetzt hat ESU eher das gegenteil gemacht. Ihre Loks die sie anbieten sind maximal ausgestattet.

Warum kann die aktuelle 151 keinen mfx (M4)?

Kann aber DCC und MM. mfx braucht eh kein Mensch. :lol: :lol:

Nein, im Ernst. Die wirklichen Lokpiloten sind jene, die MM, DCC und Selectrix können. Das können die ESU Loks alle auch. Nur, jene Loks sind so ausgestattet, dass sie zeigen können was die Decoder wirklich können. Oder muss man diese Loks auch an ESU senden, wenn man DCC aufgeschaltet haben möchte? Das wäre mir jedenfalls neu.


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 19:31 
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digitalo hat geschrieben:
... Ich finde das ist ein Grund sich zu freuen und dafür gebührt der Tante M ein großes Dankeschön. PUNKT ...

Genau das ist es :D
Märklin dafür zu tadeln, dass der Dekoder das nicht von Anfang an konnte, finde ich einfach :evil:

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 20:10 
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Torsten Piorr-Marx hat geschrieben:
digitalo hat geschrieben:
... Ich finde das ist ein Grund sich zu freuen und dafür gebührt der Tante M ein großes Dankeschön. PUNKT ...

Genau das ist es :D
Märklin dafür zu tadeln, dass der Dekoder das nicht von Anfang an konnte, finde ich einfach :evil:

Sobald die Loks, die ich von Märklin kaufe auch DCC können und ich dies auch selber einstellen kann, werde ich die Decoder nicht mehr gegen jene tauschen, bei denen ich das jetzt schon kann.

Eigentlich ist das ja ganz einfach. Märklin muss bloss diejenigen Decoder in ihre Loks einbauen, die sie als seperaten Decoder jetzt schon anbieten. Wozu den Aufwand, zweigleisig zu fahren??


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 20:11 
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Zitat:
Wahrscheinlich falsch verstanden: Märklin bietet einen Austauschdecoder an, welcher die grössere Funktionalität hat, wie jener der standartmässig in ihre Serienloks verbaut werden. Hier fühle ich mich jedenfalls verarscht von Märklin. Oder anders ausgedrückt: Märklin baut minderewertige Decoder in ihre Loks ein und verkauft nebenher bessere Decoder

Mensch Martin und all die andern, seid doch nicht so schwer von Begriff. Glaubt ihr das wirklich? Schon mal was von Marketing gehört?
Wenn die Strategen von M das wollen, gibt es einen Tag später solche Loks zu kaufen.


Zitat:
Was die Vorteile von DCC angeht ein kleiner Tipp: Einfach mal das Forum nach Problemen durchsuchen. Probleme mit DCC wirst Du kaum bis gar nicht finden, Probleme mit mfx dafür umsomehr.
OK, die Probleme habe ich sehr wohl mitbekommen, aber nur vom lesen. Ich selber habe, mit meinen zwei CS1R die Probleme aber nie nachvollziehen können. (ausser die plötzlichen losfahrenden Loks, als ich glaubte DCC aktivieren zu müssen)Also, immer schön fair bleiben:
-mfx ist oder war relativ neu auf dem Markt. DCC dagegen ja schon bald mehr wie 30-40 Jahre?. (wer hats Erfunden?) Wäre doch traurig, wenn DCC da noch Probleme bereiten würde.
- mfx ist das erste wirklich bidirektionale Protokoll. (Die Verbreitung innerhalb kürzester Zeit lässt wohl sämtliche Railcomsympatisanten erblasssen. Ich weiss, die Voraussetzungen waren unterschiedlich......aber kann da Märklin was dafür?)
- mfx wurde zusammen mit einer neuen Generation von Zentralen eingeführt. Ich nenne die mal ComputerZentralen. Viele der Probleme waren wohl meist nicht bei mfx an sich zu suchen.
- einige der Probleme hatten mit mfx an sich nichts zu tun (Massentrennung), Sondern eher mit unerfahrenen Zentralen-Entwicklern im Hause des eigentlichen "Erfinders".
- Und dann, meine subjektive Meinung, gibt es hier im Forum Mitgliieder die aus jeder "Märklinmücke" glauben einen "Märklinelefanten" machen zu müssen und gleich die Kanonen hervor holen um damit auf die Spatzen schiessen zu können. Nicht selten sind es 2-Leiterkanonisten. Manchmal habe ich den Eindruck, einige hier lauern richtiggehend nur darauf, dass sie eine Vorlage bekommen um auf Märklin einzuhacken.

Als 3-Leiterfahrer mit einer ehemaligen Märklinzentrale habe ich selbstverständlich mit DCC experimentiert als man dies konnte.
Ich konnte für den reinen Fahrbetrieb aber keine Vorteile erkennen. Bei den meisten Loks nicht mal im Vergleich zum Uraltprotokoll MM.


Zitat:
Ich denke mal, Märklin hat sich schon was dabei gedacht als man sich, seit der CS2, gegenüber DCC geöffnet hat.
ja, das glaube ich auch. Aber ich vermute sie dachten nicht, dass man damit Märklinloks Steuern können soll, sondern dass mit DCC die Zentrale ein viel grösseres Absatzgebiet erreicht.

Zitat:
Interessant dabei ist, dass ......... während das "feindliche" Protokoll immer mehr Einzug erhält, ...

Marketing Kapitel 3 : Erschliessen von neuen Geschäftsfeldern (Ich habe den Kurs auch nicht besucht, scheint mir aber Sinn zu ergeben. )


Zitat:
Interessant dabei ist, dass das neue Hausformat seit Beginn an von der Funktion her nahezu unverändert geblieben ist.......... dabei fehlt mfx doch noch einiges...
Was fehlt denn so? (wozu man aber nicht eine Software braucht, welche das bereits auch mit einfachen S88 Rückmeldungen könnte) Klar, "könnte" man da noch einiges machen. Dazu reicht mir aber ein Blick in die Leidensgeschichte von Railcom, dann weiss ich, dass ich da in nächster Zeit nicht viel erwarten sollte.
Diesbezüglich bin ich ja auch mal gespannt, was ESU bezüglich Railcom als nächstes bringt.

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Gruss Heinzi
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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 20:22 
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Guude,

der Thread artet nur mal wieder in einen Glaubenskrieg der Protokolle aus.
Ausser einem amüsierten Lächeln der unbeteiligten Leser wird hier nichts erreicht.
Multikultizentralen mit Multikultidecodern treffen auf Nutzer mit Betonwänden um die eigene Inselwelt.
Mit tut nur die vertane Zeit leid.

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 20:39 
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Heinzi hat geschrieben:
Ich konnte für den reinen Fahrbetrieb aber keine Vorteile erkennen. Bei den meisten Loks nicht mal im Vergleich zum Uraltprotokoll MM.

DCC im Lokdecoder ist dort von Vorteil, wo die Zentrale kein Mfx spricht. DCC in der Zentrale ist dort von Vorteil, wo der Lokdecoder kein Mfx versteht. Ohne Mfx kostet eine neue Zentrale mit allem pi-pa-po so um die 300.- Euro. Mit Mfx kostet sie fast das Doppelte. Wer DCC anstatt Mfx einsetzt, spart Geld und kann bis F28 schalten (ich wüsste nicht, wofür ich 8 Funktionen bräuchte, aber andere brauchen 28 plus F0). Dafür muss man die Adresse eintippen und eventuell ein paar Funktionen auf die gleichen Tasten switchen.

Aber alles egal, Mfx funktioniert ja wie gehabt. Schön ist: man kann es sich aussuchen! Wer wollte etwas dagegen haben? ich finde es klasse.

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 21:20 
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Zitat:
Eben. Nicht mal bei ESU!


So, wie es scheint, musste der M4 zwangskastriert werden, da mfx nicht den gleichen Funktionsumfang bietet wie die in den ESU-Loks angebotenen Decoder-Funktionalitäten.

Zitat:
12.2.3.Standardmapping LokSound V4.0 M4
Die standardmäßige Funktionstastenbelegung des LokSound V4.0 M4 Decoders (siehe nächste Seite!) musste leider abweichend gehandhabt werden. Grund hierfür ist das mfx®-System, welches mit dem flexiblen System des LokSound V4.0 nichts anfangen kann. Daher haben wir standardmäßig beim LokSound V4.0 M4 das mit dem LokSound V3.0 M4 Decoder eingeführte mfx®-Mapping nachgebildet. Auf diese Weise lassen sich mit allen M4-Zentralen diese problemlos bearbeiten. Allerdings kann mfx® nur 16 Funktionstasten abbilden.
12.2.4. Standardmapping LokSound XL V4.0
Der LokSound XL V4.0 muss den „Spagat“ schaffen zwischen vollständiger M4-Kompatibilität und möglichst vielen Funktionen für DCC-Fahrer. Das zuvor beim LokSound V4.0 M4 dargestellte Mapping kann den nicht gerecht werden, weil es „nur“ 16 Funktionstasten umfasst. Andererseits sind nicht mehr als 40 Mapping-Zeilen möglich, so dass wir einen anderen Weg beschreiten mussten, um auch diese Decoder voll ausnutzen zu können.
Die Lösung liegt darin, die meisten Funktionstasten nicht fahrtrichtungsabhängig zu gestalten. Auf diese Weise werden viele Zeilen eingespart. Die Tabelle sehen Sie auf der nächsten Seite.


Aus:
http://www.esu.eu/#

Es ist also genau umgekehrt: Märklin als "OEM-Manufacturer" murkst kastrierte Decoder in die eigenen Loks und nötigt die Kundschaft zum Kauf der Vollversion der eigenen Aftermarket-Decoder oder zum Einsenden der Loks zwecks Freischaltung eines Protokolls.

ESU mutet den Kunden derzeit kein nach ESU-Lesart inferiores Protokoll in den eigenen Loks als Demonstrationsobjekte der eigenen Technologie zu, macht aber erhebliche Klimmzüge, um auch mfx-Kunden
auf dem Niveau der aktuellen Möglichkeiten dieses Protokolls mit seinen Aftermarket-Decodern zu bedienen.

Natürlich kann weder ein mLD noch ein mSD noch ein zwecks Freischaltung ins Werk eingeschickter kastrierter OEM-Märklin-Decoder RailCom oder RailCom plus oder SX - unabhängig davon, ob er sich im Werk befunden hat oder nicht.

Übrigens: An anderer Stelle moniert ESU, dass der Ausbau von mfx nicht den anfangs gedachten Schwung beibehielt und nicht auf dem möglichen Stand angelangt ist.

Gruss,
Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Mo 23. Apr 2012, 21:42 
Metropolitan (MET)

Registriert: So 13. Aug 2006, 21:11
Beiträge: 3070
Wohnort: Switzerland
Zitat:
OK, die Probleme habe ich sehr wohl mitbekommen, aber nur vom lesen. Ich selber habe, mit meinen zwei CS1R die Probleme aber nie nachvollziehen können. (ausser die plötzlichen losfahrenden Loks, als ich glaubte DCC aktivieren zu müssen)Also, immer schön fair bleiben:


Aha, wenn du keine Probleme hast, gibt es sie nicht? Was hat deine Realitätsverweigerung mit der Fairness jener zu tun, die Probleme schildern und mit jenen, die sich darauf beziehen?

Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Di 24. Apr 2012, 05:03 
ICE-Sprinter

Registriert: Do 28. Apr 2005, 16:15
Beiträge: 5445
Heinzi hat geschrieben:
Was fehlt denn so?

- mfx Funktionsdecoder.
- mfx Magnetartikeldecoder (mit einem nahezu unbegrenzten Adressraum)
- mfx wird erst dann interessant, wenn es eine inteligente Rückmeldung gibt.
- ...
um nur einige Beispiele zu nennen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Di 24. Apr 2012, 06:54 
ICE-Sprinter

Registriert: Do 28. Apr 2005, 16:15
Beiträge: 5445
Heinzi hat geschrieben:
Mensch Martin und all die andern, seid doch nicht so schwer von Begriff. Glaubt ihr das wirklich? Schon mal was von Marketing gehört?
Wenn die Strategen von M das wollen, gibt es einen Tag später solche Loks zu kaufen.
Warum bietet denn Märklin überhaupt DCC an? Wenns für Märklin angeblich ja sooo uninteressant ist?

Mir scheint, Märklin hat Angst sein mfx nicht mehr genügend vermarkten zu können. Statt dessen sollten sie eigentlich froh sein, nur noch ein System für all (Trix, Märklin, LGB) ihre Produkte anbieten zu können. Gerade in diesen schlechten Zeiten wäre eine schlanke Logistik extrem wichtig. Je länger scheint mir mfx eher ein Klotz am Bein zu sein.

Eigentlich finde ich es gut, wenn Märklin mit DCC beginnt. Ein Schritt in die richtige Richtung. Nur warum so harzig?


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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Di 24. Apr 2012, 07:05 
Trans Europ Express (TEE)
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Martin Lutz hat geschrieben:
Nur warum so harzig?

Um die Mehrzahl der Kunden nicht mit der Nase drauf zu stoßen und noch möglichst lange ein proprietäres System am Leben halten zu können. Jedes Jahr, das Mfx überlebt, gilt als finanzieller Erfolg.

_________________
Grüße aus der Schwarzen Heide, Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: DCC mit orign.Märklindecodern
BeitragVerfasst: Di 24. Apr 2012, 07:40 
ICE-Sprinter

Registriert: Do 28. Apr 2005, 16:15
Beiträge: 5445
Peter Müller hat geschrieben:
Martin Lutz hat geschrieben:
Nur warum so harzig?

Um die Mehrzahl der Kunden nicht mit der Nase drauf zu stoßen und noch möglichst lange ein proprietäres System am Leben halten zu können. Jedes Jahr, das Mfx überlebt, gilt als finanzieller Erfolg.

Wenn Märklin in ihren Loks auch das DCC einbauen würde (nebst dem mfx) stösst das niemanden auf die Nase. Hingegen werde ich kaum meine Loks einschicken, wenn ich DCC will. Denn dann mache ich's mir sicher einfacher, wenn ich den eingebauten Decoder gegen einen austausche, den ich in der Lok haben möchte.

Das was Märklin jetzt macht ergibt eine schön konstruierte Meinung. Sie können dann sagen, dass kaum jemand seine Loks einschickt für DCC, ergo DCC in Märklin Loks stösst kaum auf Interesse.


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