Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#26

Beitrag von bjb » So 8. Mär 2015, 19:23

Servus miteinander,

vielen Dank an unsere Moderatoren für den Umzug, ich denke hier ist der Beitrag besser aufgehoben als im Bereich Anlagenbau. :D

Ich hoffe die Anleitung kann dem einen oder anderen zukünftig weiterhelfen.

Mit umgezogenen Grüßen
BJB

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#27

Beitrag von bjb » Sa 21. Mär 2015, 19:28

Servus Stummis und Gleisbauer,

ich habe jetzt an der schlanken C-Gleis-Bogenweiche mit 9° Außenwinkel etwas weiter herumgebastelt und jetzt hat die Bogenweiche einen Außenwinkel von 11°. Dazu habe ich vor und hinter den Weichenzungen je einen weiteren Schnitt in der Böschung angebracht, insgesamt sind im Böschungskörper somit jetzt 10 Schnitte. Durch die letzten beiden zusätzlichen Schnitte hat die Bogenweiche jetzt auch im Weichenzungenbereich eine leichte Krümmung, wodurch das Erscheinungsbild noch etwas harmonischer geworden ist. Hier jetzt ein paar weitere Bilder zur umgebauten Weiche.

Bild 17 - Schlanke Bogenweiche mit 11° Außenwinkel in der Unteransicht inkl. gekennzeichneten Schnittverlauf
Bild

Bild 18 - Schlanke Bogenweiche mit 11° Außenwinkel von oben
Bild

Trotz der Verbiegung passt der elektrische Weichenantrieb immer noch unter die Weiche.

Bild 19 - Schlanke Bogenweiche mit 11° Außenwinkel inkl. Weichenlaterne und elektrischem Antrieb.
Bild

Mit verbogenabzweigenden Grüßen
BJB

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#28

Beitrag von bjb » Fr 3. Apr 2015, 09:54

Servus Weichenbauer (und alle die es werden wollen), :D

langsam aber sicher kommme ich auf den Geschmack und somit habe ich eine weitere schlanke C-Gleis-Bogenweiche gebaut. Die jüngste Bogenweiche hat einen Außenradius von 6° und damit einen Innenradius von 18,1° und bildet somit quasi die Mitte zwischen der schlanken Normalweiche und der sehr stark verbogenen Variante. Im direkten Vergleich sehen die drei Weichen wie folgt aus:

Bild 20 - Bogenweichenvergleich von oben gesehen
Bild
An den grün gekennzeichneten Stellen, mussten die Schienen bearbeitet werden. Bei der stark gebogenen 11° Außenbogenvariante musste ich die innere Schiene an beiden Seiten kürzen und bearbeiten. Am abzweigenden Ast wurde der Massepunkt der Innenschiene ganz aufgelöst und unterhalb der Weichenzungen hat sich der Massefestpunkt leicht verschoben. Die Verschiebung lässt sich fast nicht vermeiden, weil es an der Innenschiene ja noch einen weiteren Masepunkt gibt, der die Masseverbindung zu den innenliegenden Schienen der Weiche sicherstellt und diese Masseverbindung wird weiterhin benötigt.

Bild 21 - Bogenweichenvergleich von unten gesehen
Bild
Die roten Striche kennzeichnen die erforderlichen Schnitte im Böschungskörper und am Mittelleiter. Bei der 6° Weiche sind die vier Stellen an denen der Mittelleiter neu zusammengelötet werden musste gelb markiert.

So, ich hoffe ich kann mit meinen Ausführungen dem einen oder anderen zur Nachahmung anregen. Ich möchte an dieser Stelle aber auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei den "Gleis- und Weichenverbiegungen" auch mal ein Gleis oder eine Weiche kaputt gehen kann und dann unbrauchbar sind. :cry: Ich kann dafür keine Gewährleistung übernehmen. Daher meine Bitte, probiert Eure "Verbiegungen" am besten zuerst an einem billigen Gleisstück aus, dann ist nicht soviel verloren, danach gilt Übung macht den Meister. :wink:

Verbesserungsvorschläge beim "Verbiegen" sind hier natürlich sehr willkommen.

Zum heutigen Schluss noch einmal der wichtige Hinweis, bei allen Fräsarbeiten bitte unbedingt eine Schutzbrille tragen!

Mit weiterbiegenden Grüßen
BJB

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#29

Beitrag von Emma 73 » So 13. Nov 2016, 13:22

Hi BJB und andere!

Ich möchte mich in diesem Thread bedanken, für die tolle Umbau Anleitung. Ich habe den Umbau gewagt und wurde vom Ergebnis nicht enttäuscht. Hier der Link zu meinem Umbau. Beitrag 74.
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=6 ... 9&start=74

Danke! :hearts:
Emma
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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#30

Beitrag von Roland » Sa 10. Dez 2016, 22:33

Guten Abend,

eine Frage hätte ich zum verbiegen der Gleisstücke. Wie groß ist die Rückfederung wenn man ein Gleis verbogen und verklebt hat? In meinem Fall ist es so, dass ich aus einem Gleis mit R9 den Radius vergrößern und ein Gleisstück mit R10 gewinnen möchte.
Reicht es aus, wenn ich eine Vorlage zum Einspannen des Gleises aus Holz erstelle, die es erlaubt das Gleis mit denn Trennschnitten im R10 einzuspannen und zu verkleben? Oder muss ich eine gewisse Rückfederung mit einkalkulieren, so dass ich den Radius der Vorlage etwas größer wählen muss und das Gleis, wenn ich es nach dem Aushärten des Klebers aus der Vorrichtung nehme in den R10 zurückfedert?

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#31

Beitrag von Emma 73 » Mi 14. Dez 2016, 11:07

Hallo Roland,
ich habe das Gleis in das Gleissystem eingebaut und dann mit zwei Komponenten Kleber verklebt. Es gab keine Rückfederung bei mir.
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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#32

Beitrag von Roland » Do 15. Dez 2016, 06:51

Guten Morgen,

eventuell könnte ich auch ein R10 (24015) herstellen, in dem ich ein selbst gebautes 24915 nehme und eine kurze Zwischengerade mit ca. 1,5 cm einfüge. Wie lange das Stück sein müsste, muss ich aber noch genau errechnen.

Das würde auf alle Fälle viel Säge- und Klebearbeit sparen und ich müsste "nur" eine kurze Zwischengerade einfügen. Diese fallen dann im Fahrbetrieb meines Erachtens kaum auf, da der Radius relativ groß und die Zwischengeraden relativ kurz sind.

Was meint ihr?


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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#33

Beitrag von SET800 » Sa 17. Dez 2016, 09:53

Hallo,

1. Bei K-Weichen müßte das noch viel einfacher gehen.

2. Was spricht dagegen dort wo R10 gut passen würde einfach K-Flexgleis nehmen, die gering unterschiedliche Profilhöhe ist doch aus 50cm Distanz nicht mehr erkennbar. Dazu aus Holz oder Schaumstoff einen Bettungsdamm und Einschottern, warum nicht?
Zuletzt geändert von SET800 am Sa 17. Dez 2016, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#34

Beitrag von Roland » Sa 17. Dez 2016, 10:25

... das ist relativ einfach. Weil ich keine feste Anlage habe und diese (bis jetzt) nur als Teppichanlage existiert. Diese wird auch öfter umgebaut - darum benötige ich Gleisstücke mit einem festen Raster, die ich problemlos umbauen kann. Darum das C-Gleis. Die Idee mit K-Gleis und Böschungskörper aus Holz o.ä. hatte ich auch schon. Das ist aber zuviel Arbeit und ich weiß nicht, wie ich die Gleisverbindungen auslegen soll, so dass diese dauerhaften Umbauten stand hält.


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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#35

Beitrag von netztier » Di 10. Jan 2017, 13:27

Roland hat geschrieben: eventuell könnte ich auch ein R10 (24015) herstellen, in dem ich ein selbst gebautes 24915 nehme und eine kurze Zwischengerade mit ca. 1,5 cm einfüge. Wie lange das Stück sein müsste, muss ich aber noch genau errechnen.

Das würde auf alle Fälle viel Säge- und Klebearbeit sparen und ich müsste "nur" eine kurze Zwischengerade einfügen. Diese fallen dann im Fahrbetrieb meines Erachtens kaum auf, da der Radius relativ groß und die Zwischengeraden relativ kurz sind.
Hallo Roland

Viel Säge- und Klebearbeit sparen? Ich weiss ja nich... Ein 24915 gibt es nicht; um 15° R9 zu haben, müsstest du schon ein komplettes 24912 opfern und auf ein 24903 eindampfen, und dabei nur das erste und letzte Achtel des Gleises behalten. "Einfügen" halte ich für wesentlich schwieriger als Kürzen-und-im-Radius-bleiben.
Durch Einfügen einer Grade in ein 24912 erreichst du zwar "virtuell" ein R10, aber du hättest immer noch nur 12°.

Um Schneide/Klebe-Aufwand einzugrenden und weniger Verschnitt zu haben, würde ich eher Richtung 24906 denken, ein halbes 24912. Zusammen mit mit zwei unveränderten 24912 gibt das dann ein 24930.

Durch korrektes Ergänzen mit einem virtuellen halben 24064 pro 30° oder mit ganzen 24064 kannst du einen fast-so-gut-wie R10 daneben legen, analog zu diesen Zeichnungen hier:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 3#p1428103

Ich geh mit dir darin einig, dass ein 24915 etwas cooles wäre - wie es überhaupt für Märklin ein Einfache(res) sein könnte, die Radien R5 bis R10 als 15°-Stücke anzubieten statt als überlange 30°.

Ich meine ich hätte im Vorfeld der Diskussion der R3-Bogenweiche mitgeschnitten, dass es bei der Fertigung (Kunststoff-Spritzform) Limitationen in der Länge des Werkstücks geben soll. R6 und grösser in 30° dürften da wohl auch am Limit kratzen. 15°-Stücke wären in dieser Hinsicht bestimmt einfacher zu produzieren. Ein 3° R9 müsste dann auch noch drin liegen :-) - als Äquivalent zum 24206, damit der abzweigende Weichenbogen einen passenden Winkel bekommen kann.

cheers
Marc

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#36

Beitrag von Roland » Di 10. Jan 2017, 15:40

Hallo Marc,

ich denke, du hast mich etwas falsch verstanden. Ich müsste bei meiner Version gar nichts opfern. Aus einem 24912 bekomme ich vier 24903. Diese vier Schnitteile werden an bzw. in einer 24912 gesetzt, so dass ich mit fünf 24912 insgesamt vier 24915 erhalte.
Hat ein 24903 noch die Gleisverbindung, dann wird es außen an ein 24912 gesetzt, so dass das neue 24915 an beiden Enden die Gleisverbinder hat. Hat das 24903 kein Gleisverbinder (da es aus der Mitte aus dem 24912 stammt), wird ein 24912 augesägt und das 24903 in die Mitte eingefügt, so dass das neue Gleis ebenfalls wieder an beiden Enden Gleisverbinder hat.

Die Schienen können mittels Schienenverbinder für's C-Gleis 74994 sicher verbunden werden. Der Böschungskörper wird verklebt. So denke ich, dass ich einen absolut sicheren und problemlosen Übergang der Sägeschnitte erhalte.


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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#37

Beitrag von netztier » Di 10. Jan 2017, 16:05

Roland hat geschrieben:Hallo Marc,

ich denke, du hast mich etwas falsch verstanden. Ich müsste bei meiner Version gar nichts opfern. Aus einem 24912 bekomme ich vier 24903. Diese vier Schnitteile werden an bzw. in einer 24912 gesetzt, so dass ich mit fünf 24912 insgesamt vier 24915 erhalte.

In der Tat hatte ich dich falsch verstanden - ich war der Herangehens- und Denkweise verhaftet, wie sie hier beschrieben ist:

http://stummiforum.de/viewtopic.php?p=1560574#p1560574 und
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=104&t=73606

Ich werde wegen der 45* und 135°-Winkel in meiner Wohnung auf genau diese Weise einige 24415 und 24515 machen müssen - 24315 gibt's ja jetzt fixfertig. :-)

Diese Methode hat wohl den Nachteil von viel Verschnitt, weil man immer einen gegebenen Mittelteil aus einem Gleis rausschneidet und nur die Enden weiterverwendet.

Umgekehrt hat sie den Vorteil, dass man an beiden Enden vom neuen Gleis-Stückli vollwertige Böschungs- und Strom-Verbinder hat, und es nur das absolute Minimum an Schnippeleien an den Schienenprofilen gibt.

Ob bei deiner Methode die Schienenverbinder den Bogen dann halten mögen, da bin ich mal gespannt. Bei Fixmontage hätte ich wenig Zweifel, aber beim Teppichbahnern... Wenn du eine 24912 viertelst, bedenke den Verlust um die Sägeblatt-Dicke - da fehlen dir dann schnell mal 3x2mm auf die Länge.

Lass was lesen/sehen, falls es geklappt hat!

Gruss
Marc

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#38

Beitrag von Der Ruinenbaumeister » Sa 14. Jan 2017, 11:33

netztier hat geschrieben:Ich werde wegen der 45* und 135°-Winkel in meiner Wohnung auf genau diese Weise einige 24415 und 24515 machen müssen - 24315 gibt's ja jetzt fixfertig. :-)

Diese Methode hat wohl den Nachteil von viel Verschnitt, weil man immer einen gegebenen Mittelteil aus einem Gleis rausschneidet und nur die Enden weiterverwendet.
Ist doch kein Problem. Dann machst du eben aus zwei 30°-Bögen je einen mit 15° und einen mit 45° - ganz ohne Verschnitt.
Gruß
Clemens

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#39

Beitrag von Roland » Fr 24. Mär 2017, 13:56

Roland hat geschrieben:
Sa 10. Dez 2016, 22:33
eine Frage hätte ich zum verbiegen der Gleisstücke. Wie groß ist die Rückfederung wenn man ein Gleis verbogen und verklebt hat? In meinem Fall ist es so, dass ich aus einem Gleis mit R9 den Radius vergrößern und ein Gleisstück mit R10 gewinnen möchte.
Reicht es aus, wenn ich eine Vorlage zum Einspannen des Gleises aus Holz erstelle, die es erlaubt das Gleis mit denn Trennschnitten im R10 einzuspannen und zu verkleben? Oder muss ich eine gewisse Rückfederung mit einkalkulieren, so dass ich den Radius der Vorlage etwas größer wählen muss und das Gleis, wenn ich es nach dem Aushärten des Klebers aus der Vorrichtung nehme in den R10 zurückfedert?
Hallo,

ich habe bezüglich der Rückfedern noch keine Antwort erhalten. Da ich nun kurz vor meinen ersten Versuche stehe, möchte ich diese Frage noch einmal in den Raum stellen. Es wäre blöd, wenn ich mir eine Schablone zum Biegen der Gleise erstelle und nachher merke, dass es nicht passt, da das Gleisstück wieder etwas zurück federt. Darum frage ich lieber vorher.

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#40

Beitrag von Roland » Fr 24. Mär 2017, 14:56

Und dann habe ich mal die ersten Versuche unternommen, die Haltelaschen an den Schienen zu entfernen. Doch irgendwie will das ganze nicht so wie ich. Gibt es da einen Kniff oder einen Trick die Laschen zu entfernen bzw. zu lösen, so dass man die Schienen bewegen kann?

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#41

Beitrag von DeMorpheus » Fr 24. Mär 2017, 15:42

Hallo,

eigentlich muss man da nur von der Unterseite ein wenig rumprökseln und dann obenrum die Reste entfernen. Ich habe da mal was zu geschrieben: https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 3#p1659928
Viele Grüße,
Moritz                                                                         'Nitwit! Blubber! Oddment! Tweak!'

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Re: Selbstbauanleitung für das „flexible“ C-Gleis

#42

Beitrag von Roland » Fr 24. Mär 2017, 17:05

Vielen Dank für den Tipp. Ich werd's versuchen.

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